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DE1197169B - Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thermisches Relais, insbesondere fuer Drehstrom - Google Patents

Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thermisches Relais, insbesondere fuer Drehstrom

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Publication number
DE1197169B
DE1197169B DES77480A DES0077480A DE1197169B DE 1197169 B DE1197169 B DE 1197169B DE S77480 A DES77480 A DE S77480A DE S0077480 A DES0077480 A DE S0077480A DE 1197169 B DE1197169 B DE 1197169B
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Germany
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current
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Pending
Application number
DES77480A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Selco Elettro Costruzioni S P
Original Assignee
Selco Elettro Costruzioni S P
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Publication date
Application filed by Selco Elettro Costruzioni S P filed Critical Selco Elettro Costruzioni S P
Publication of DE1197169B publication Critical patent/DE1197169B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H83/00Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current
    • H01H83/20Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition
    • H01H83/22Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition the other condition being imbalance of two or more currents or voltages
    • H01H83/223Protective switches, e.g. circuit-breaking switches, or protective relays operated by abnormal electrical conditions otherwise than solely by excess current operated by excess current as well as by some other abnormal electrical condition the other condition being imbalance of two or more currents or voltages with bimetal elements

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  • Breakers (AREA)

Description

  • Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thertnisches Relais, insbesondere für Drehstrom ' Bekannte thermische Motorschutzrelais bestehen aus drei Bimetallstreifen, die jeweils durch den Strom einer Phase des Motors bw. des durch das Relais geschützten Gerätes entweder unmittelbar oder mittelbar beheizt werden.
  • Durch diese Bimetallstreifen, die sich unter Wirkung der Stromwärme einbiegen, wird im allgemeinen ein starrer Schieber mitgenommen oder vorgeschoben, der seinerseits eine Auslösevorrichtung betätigt, welche die Aufgabe hat, den Strom durch das geschützte Gerät dann zu unterbrechen, wenn auf Grund eines Anstieges des Heizstromes die Einbiegung der Bimetallstreifen die vorher bestimmten Grenzen überschreitet.
  • Ein derart ausgebildetes Relais spricht nur dann an, wenn der Speisestrom in einer oder mehreren Phasen eine bestimmte Grenze für eine ausreichend lange Zeitspanne überschreitet.
  • Um den mit Drehstrom betriebenen Maschinen je- doch einen wirksameren Schutz zu bieten, ist man zur Ausbildung eines Thermorelais übergegangen, das nicht nur bei überbelastung, sondem auch dann anspricht, wenn die Belastung der drei Phasen ungleichmäßig ist oder der Strom auf einer oder zwei Phasen überhaupt ganz ausfällt.
  • Es sind auch derartige thermische überstromrelais, insbesondere für Drehstrom bekannt, die gleichzeitig den Schutz des überwachten Gerätes gegen Phasenausfall übernehmen.
  • Ein bekanntes Relais dieser Art arbeitet mit zwei Steuerschiebern, die über eine Feder miteinander kraftschlüssig verbunden sind, wobei eines der beiden Steuerglieder außer in Längsrichtung auch in einer hierzu senkrechten Richtung bewegbar ist. Neben der zusätzlichen Kupplungsfeder zur kraftschlüssigen Verbindung zwischen den beiden Steuergliedem und der komplizierten Kinematik für die zusätzliche, senkrecht zur Längsrichtung durchzuführende Bewegung weist die bekannte Ausführung den Nachteil auf, daß der damit bewirkte Ausschaltvorgang nur allmählich und nicht schlagartig erfolgt. Darüber hinaus kommt die zusätzlich durchzuführende Bewegung durch Zusammenwirken der Schrägkante einer Ausnehmung mit einem gleitenden Stift zustande, so daß hierzu nicht unerhebliche Reibungskräfte überwunden werden müssen, die ihrerseits die Ansprechempfindlichkeit entsprechend herabsetzen.
  • Bei einer anderen bekannten Ausführung ist zum Schutz gegen Phasenausfall eine bewegliche Kontaktstelle vorgesehen, die naturgemäß einen gewissen Platzaufwand erfordert und sich auch fertigungstechnisch ziemlich kompliziert gestaltet. Auch die Auslösevorrichtung ist bei dieser Ausführung ortsveränderlich und hat deshalb die gleichen Nachteile, da sie mit dem Schaltann der Schaltstelle in Form eines Dreizungenelementes zu einer Einheit zusammengefaßt ist. Ferner sieht diese Ausführung zum Ansprechen auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen insgesamt drei Steuerglieder vor. Die Steuerglieder sind auch nicht voneinander getrennt, sondem miteinander mit Hilfe eines Gestänges gekuppelt, das an allen drei Schiebern drehbar gelagert ist. Die Schaltstelle ist hierbei wiederum ortsveränderlich, und deren Schaltarm wird an zwei zueinander federelastisch verstellbaren Schaltpunkten beaufschlagt. Darüber hinaus ist eines der Steuerglieder noch zusätzlich unter der Wirkung einer besonderen Rückführungsfeder zu setzen.
  • Bei einem weiteren bekannten Relais sind zwei als Steuerglieder wirkende Schieber vorgesehen, die wiederum miteinander verbunden sind, und zwar vorzugsweise mit Hilfe einer Feder. Bei diesem Relais ist überhaupt keine schnappende Auslösevorrichtung vorgesehen, wobei das Öffnen der Schaltstelle nur mit der langsamen Bewegungsgeschwindigkeit der ausgelenkten Bimetallstreifen erfolgt. Hier ist die Schaltstrecke über den nachteiligen langen Stromweg eines doppelarinigen Hebels geführt. Außerdem ist hier die eigentliche Schaltstrecke zur Unterbrechung des geschützten Stromkreises in zwei voneinander getrennte Schaltstellen aufgeteilt, von denen die eine bei gleichmäßiger überlastung, die andere Schaltstelle hingegen bei Einphasenlauf denselben Stromkreis unterbricht.
  • Auch bei einem anderen bekannten Relais sind zwei Steuerglieder, nämlich zwei gegeneinander bewegliche parallele Schieber vorgesehen, die durch eine zusätzliche Mitnehmerfeder kraftschlüssig verbunden sind. Auch bei diesem Relais ist überhaupt keine schnappende Auslösevorrichtung vorgesehen, so daß die Unterbrechung an der Schaltstelle wiederum nur mit der langsamen Bewegungsgeschwindigkeit der ausgelenkten Birnetallstreifen erfolgen kann. In einer Ausführungsform dieser Relais ist zwar je ein Schaltpunkt an einem starren einannigen Hebel und an einem als Federglied ausgebildeten Differentialhebel vorgesehen, wobei die beiden Schaltpunkte jedoch zueinander federelastisch verstellbar sind, d. h., zueinander unterschiedliche Relativlagen einnehmen können.
  • In einer anderen Ausfähnmgsform des Relais sind sogar drei Schaltpunkte vorhanden, nämlich ein Schaltpunkt am unteren Ende des starren einarmigen Hebels und zwei weitere Schaltpunkte am unteren Ende des starren Differentialhebels, wobei zusätzlich der eine Schaltpunkt einerseits gegenüber den beiden anderen Schaltpunkten andererseits wiederum unterschiedliche Relativlagen einnehmen kann. Abgesehen davon, daß bei der nur langsam durchführbaren Unterbrechung eine stärkere Funkenbildung kaum vermeidbar sein dürfte, ist dieses Relais grundsätzlich nicht dazu geeignet, einen Umschaltkontakt wirksam zu betätigen. Da beim öffnen der Ruheseite des Kontaktes gleichzeitig das überwachte Gerät und damit auch die Heizwicklungen der Bimetallstreifen ausgeschaltet werden, bleibt der bewegliche Schaltarin des Kontaktes im öffnungszustand in einer Zwischenstellung stehen und ist daher nicht in der Lage, mit Sicherheit gegen einen gegenüberliegenden feststehenden Gegenkontakt der Arbeitsseite angedrückt zu werden. Aus sinngemäßen Überlegungen bietet ein solches Relais auch nicht die Möglichkeit, die Ursache einer Abschaltung nach außen kennbar zu machen.
  • Auch bei weiteren bekannten Anordnungen wirkt die auf Stromdifferenz ansprechende Vorrichtung nicht in Abhängigkeit von der Auslösevorrichtung des Relais. Dazu kommt noch, daß der Auslöser bei einer dieser Anordnungen insgesamt drei Steuerglieder, nämlich drei in einem gemeinsamen Rahmen parallel und gegeneinander längsverschiebbare eingesetzte Stangen benötigt, und außerdem noch zusätzlich einen begrenzt schwenkbaren Kupplungshebel erfordert.
  • Gemäß einer zweiten Anordnung sind wiederum zwei Steuerglieder, nämlich zwei Traversen vorgesehen, die jedoch über drei Gelenkglieder kraftschlüssig verbunden sind, auf welche zugeordnete Bimetallauslöser einwirken.
  • Bei einer dritten Ausführung sind schließlich zwei Steuerglieder wiederum über drei daran angelenkte Hebel verbunden.
  • Bei den herkömmlichen thermischen überstromrelais, die zwischen einer gleichmäßigen Überlastung in allen drei Phasen und einer unsymmetrischen Belastung unterscheiden, ist es an sich bekannt, eine schnappartig wirkende Auslösevorrichtung zu verwenden und in das Relais einzugliedern. Nach bekannten Ausführungen dieser Art kommt die Auswertung der in Vergleich zu setzenden Funktionen jedoch gerade dadurch zustande, daß zwei oder mehrere Steuerglieder in entsprechender Weise miteinander verkuppelt sind. Funktionsmäßig und konstruktionsmäßig bedingt eine solche gegenseitige Verkupplung einen unvermeidlichen zusätzlichen Aufwand und damit gleichzeitig eine verminderte Betriebssicherheit und einen entsprechend großen Raumbedarf. Die Auswertung der in Vergleich zu setzenden Funktion wird hierbei ohne jede Mitwirkung der Auslösevorrichtung, und zwar an einer außerhalb dieser Auslösevorrichtung liegenden Stelle, vorgenommen. über ein Betätigungsglied wird das bereits ermittelte Ergebnis dieser Auswertung schließlich auf die Auslösevorrichtung übertragen. Die Auslösevorrichtung stellt somit ein ausschließlich passives Glied dar, das lediglich bei bestimmten Auswertungen der auf Stromdifferenz ansprechenden Vorrichtung durch diese letztere über das Betätigungsglied beeinflußt wird.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine sowohl bei überstrom als auch bei Phasenausfall schnell ansprechende Vorrichtung zu schaffen, die mit möglichst wenigen Mitteln, größter Betriebssicherheit und äußerst raumsparendem gedrängtem Aufbau ausführbar sein soll.
  • Ausgehend von einem auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechenden therinischen Relais, insbesondere für Drehstrom, dessen auf Stromdifferenz ansprechende Vorrichtung mit einer ortsfesten Schaltstelle, einer ortsfesten Auslösevorrichtung und zwei verstellbaren, von Bimetallstreifen beaufschlagten und voneinander getrennten Steuergliedern versehen ist, die bei bestimmten Lastverhältnissen in Abhängigkeit von ihrem Einstellungsunterschied ein Ansprechen der Schaltstelle bewirken, wobei das eine Steuerglied zumindest durch den am meisten ausgelenkten Bimetallstreifen in einer Richtung mitnehmbar und das andere Steuerglied durch einen anderen, am wenigsten ausgelenkten Bimetallstreifen anhaltbar und/oder in der entgegengesetzten Richtung bewegbar ist, wird dies erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die schnappartig wirkende Auslösevorrichtung des Relais in die auf Stromdifferenz ansprechende Vorrichtung als Bestandteil derselben derart eingegliedert ist, daß der Schaltann im Bereich seines der Schaltstelle abgewandten Endes durch die beiden Steuerglieder gegensinnig beaufschlagbar ist.
  • Die Auswertung der in Vergleich zu setzenden Funktionen wird zum Unterschied vom Bekannten dadurch vorgenommen, daß die beiden voneinander getrennten Steuerglieder in voneinander unabhängiger Weise den Schaltarm der Auslösevorrichtung beaufschlagen können. Funktionsmäßig und konstruktionsmäßig entfällt dadurch jeder zusätzliche Aufwand, was auch sehr wesentlich dazu beiträgt, die Betriebssicherheit zu erhöhen und den gesamten Raumbedarf entsprechend zu verringern. Die Auswertung der miteinander in Vergleich zu setzenden Funktionen erfolgt unter aktivem Mitwirken der Auslösevorrichtung, und zwar am Schaltarin der Auslösevorrichtung selbst. Daher erübrigt sich auch ein besonderes Betätigungsglied, das sonst zwischen der auf Stromdifferenz ansprechenden Vorrichtung einerseits und der Auslösevorrichtung andererseits einzuschalten ist. Da somit die Auslösevorrichtung ein aktives Glied darstellt, das bei der Auswertung der in Vergleich zu setzenden Funktionen oder Größen zusammen mit den beiden Steuergliedern eine mitbestimmende Funktion ausübt, stellt diese Auslösevorrichtung in neuer außerordentlich vorteilhafter Weise einen wesentlichen Bestandteil der auf Stromdifferenz ansprechenden Vorrichtung selbst dar.
  • Bei dem auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechenden thermischen Relais sollen die Bimetallstreifen vorzugsweise im wesentlichen in aufeinanderfolgenden, zueinander parallelen Ebenen liegen. Es sind aber auch andere Anordnungen der Bimetallstreifen, z.B. in einer gemeinsamen Ebene oder in zueinander geneigten Ebenen, die sich längs einer gemeinsamen Geraden durchschneiden, möglich.
  • Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 das Relais in etwas schematischer Darstellung im Ruhezustand, F i g. 2 im Betriebszustand bei Nennbelastung, F i g. 3 im Auslösezustand bei symmetrischer überbelastung und F i g. 4 im Ausschaltzustand bei unsymmetrischer Belastung.
  • Bei symmetrischer überlastung auf den drei Phasen bewirkt der durch die Birnetallstreifen 9, 10, 11 mitgenommene Schieber 5 so lange eine Drehung des Hebels 2 im Uhrzeigersinn um den Drehpunkt B, bis der Punkt A die Wirkungslinie der Feder 3 überschreitet, so daß infolge Umkehrung der Zugkraftrichtung am Arm 4 das bewegliche Kontaktstück 7 vom festen Kontaktstück 6 abgehoben und schnappartig gegen das feste Kontaktstück 8 geführt wird. Bei diesem Vorgang wird der Schieber 1 am Punkt C über das Verbindungsglied 12 durch den Arm 4 vorgeschoben und folgt dem Schieber 5 unbehindert in seiner Verstellung.
  • Spricht die Vorrichtung dagegen nicht auf überbelastung sondern auf unsymmetrische Belastung an (F i g. 4), so bewirkt der durch den weniger stark beheizten Bimetallstreifen 11 verschobene Schieber 1 am Punkt C über das Verbindungsglied 12 eine Verstellung des Kontaktarmes 4, so daß dieser und damit das bewegliche Kontaktstück 7 vom festen Kontaktstück 6 abgehoben wird.
  • Die Anordnung kann noch unter Verwendung eines durch zwei mit den beiden Schiebern unmittelbar zusanunenwirkenden kontaktsteuernden Schaltkreises bzw. unter Betätigung der Auslösevorrichtung des Relais mittels eines Hebels oder eines sonstigen Getriebes, an dem die beiden Schieber beteiligt sind, abgewandelt werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thermisches Relais, insbesondere für Drehstrom, dessen auf Stromdifferenz ansprechende Vorrichtung mit einer ortsfesten Schaltstelle, einer ortsfesten Auslösevorrichtung und zwei verstellbaren, von Bimetallstreifen beaufschlagten und voneinander getrennten Steuergliedem versehen ist, die bei bestimmten Lastverhältnissen in Abhängigkeit von ihrem Einstellungsunterschied ein Ansprechen der Schaltstelle bewirken, wobei das eine Steuerglied zumindest durch den am meisten ausgedehnten Bimetallstreifen in einer Richtung mitnehmbar und das andere Steuerglied durch einen anderen am wenigsten ausgedehnten Bimetallstreifen anhaltbar und bzw. oder in der entgegengesetzten Richtung bewegbar ist, dadurch gekennzeichn e t, daß die schnappartig wirkende Auslösevorrichtung des Relais in die auf Strorndifferenz ansprechende Vorrichtung als Bestandteil derselben derart eingegliedert ist, daß der Schaltarm (4) im Bereich seines der Schaltstelle (6, 7, 8) abgewandten Endes (A, Q durch die beiden Steuerglieder (1, 5) gegensinnig beaufschlagbar ist.
  2. 2. Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thermisches Relais nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaltarm (4) der ortsfesten Schaltstelle (6, 7, 8) an zwei miteinander starr verbundenen Schaltpunkten (A, C) beaufschlagbar ist und daß das erste Steuerglied (5) ausgehend von seiner Ruhestellung (vgl. Fi g. 1), entgegen der Wirkung der federnden Widerstandskraft der Auslösevorrichtung (3) in der einen Richtung (z. B. nach links) verstellbar ist und dabei den einen Schaltpunkt (A) in der gleichen Richtung (nach links) gegenüber der ortsfesten Wirkungslinie der Auslösevorrichtung (3) mitnimmt und daß das zweite Steuerglied (1), nur in der entgegengesetzten Richtung (nach rechts) wirkend, den anderen Schaltpunkt (C) des Schaltarines (4) in dieser Richtung (nach rechts) beaufschlagt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegesehriften Nr. 1056 714, 034 750, 1034 252, 1023 130, 1001387; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1809 9693-schweizerische Patentschrift Nr. 275 946; britische Patentschrift Nr. 601361.
DES77480A 1961-10-26 1962-01-10 Auf Stromunterschied in den einzelnen Phasen ansprechendes thermisches Relais, insbesondere fuer Drehstrom Pending DE1197169B (de)

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