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DE1195C - Apparat zur Lackfabrikation - Google Patents

Apparat zur Lackfabrikation

Info

Publication number
DE1195C
DE1195C DE000000001195DA DE1195DA DE1195C DE 1195 C DE1195 C DE 1195C DE 000000001195D A DE000000001195D A DE 000000001195DA DE 1195D A DE1195D A DE 1195DA DE 1195 C DE1195 C DE 1195C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
alcohol
paint production
cylinder
resins
funnel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE000000001195DA
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
A Wurth
Original Assignee
A Wurth
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication of DE1195C publication Critical patent/DE1195C/de
Application filed by A Wurth filed Critical A Wurth
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Description

1877.
Klasse 22.
A. WÜRTH in MANNHEIM. Apparat zur Lackfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1877 ab,
Die Einrichtung des ganzen Apparates ist wesentlich dadurch bedingt, dafs der Weingeist, der zur Lösung der Harze dienen soll, in Dampfform angewendet wird.
Der Apparat besteht aus zwei Haupttheilen; in dem einen Theile A wird der Alkohol verdampft, in dem zweiten B werden die Dämpfe mit dem Harzgemische in Berührung gebracht. A ist ein kupferner 1 m hoher Cylinder, in welchem sich der Alkohol verflüchtigt. Der Cylinder steht in einem Wasserbade, kann daher auch nur indirect durch Erwärmung erhitzt werden.
Zum Einfüllen des Alkohols trägt dieser Cylinder ein Trichterrohr C, welches bis auf 5 cm über den Boden reicht und zugleich als Sicherheitsrohr dient. Der Alkoholdampf wird vom Cylinder A durch das verschliefsbare Rohr d nach dem Lösungsapparat B geleitet. Letzterer besteht aus einem horizontal aufgestellten flachen Eisenkasten von 1 '/2 m Länge und 1 m Höhe, der in drei übereinander liegende Abtheilungen getheilt ist. Diese Abtheilungen werden durch zwei durchlöcherte Scheidewände hergestellt.
In die oberste Abtheilung e wird die vorher geschmolzene Composition gebracht; in die mittlere / strömt der Alkoholdampf ein, während die untere gleichzeitig als Kühlraum dienende Abtheilung g den fertigen Lack aufnimmt, welcher durch den Gummischlauch mit Absperrhahn h in die eine transportable Kanne abgelassen wird.
Der gröfseren Sicherheit halber ist an dem Cylinder A ein Hahn i angebracht, der bei etwa eintretender Störung geöffnet wird und alsdann die Alkoholdämpfe durch einen Gummischlauch nach der Kanne K überführt.
Ebenso' ist an dem Trichter / ein Abflufsrohr angebracht, welches in die Kanne L einmündet und dem Alkohol bei einer durch zu starke Erhitzung allenfalls eintretenden Steigung Abflufs verschafft.
Die an der Vorderseite des Apparates B angebrachte Thür dient zum Einfüllen der Compositionen.
Wie ersichtlich, können bei dem oben beschriebenen Apparate Unglücksfälle, wie solche bei dem seitherigen, bei der Lackfabrikation gebräuchlichen Zusammenkochen der Harze mit dem Alkohohl in einem gemeinschaftlichen Kessel nur zu oft zu beklagen waren, nicht vorkommen.
Aufserdem bietet dieser Apparat eine grofse Ersparnifs, da keine Spiritusdämpfe entweichen können, während bei allen bisher für den gleichen Zweck angewendeten Apparaten solche Verluste unvermeidlich waren.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Das oben beschriebene Verfahren zur Lackfabrikation derart, wobei der Alkohol in einem gesondertem Gefäfse durch Heifswasserbad erhitzt und erst in Dampfform in einem zweiten Gefäfse mit den Harzen in Verbin- dung gebracht wird.
2. Der Apparat A mit Trichter C, Hahn i und Nebengefäfsen K L in Verbindung mit dem Behälter B, mit den Abtheilungen e, f und g und Ablaufhahn h, wie beschrieben und für den angegebenen Zweck.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE000000001195DA 1877-08-13 1877-08-13 Apparat zur Lackfabrikation Expired - Lifetime DE1195C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1195T 1877-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1195C true DE1195C (de)

Family

ID=70861141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE000000001195DA Expired - Lifetime DE1195C (de) 1877-08-13 1877-08-13 Apparat zur Lackfabrikation

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1195C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183755B (de) * 1958-08-30 1964-12-17 Electrolux Ab Steckkupplung fuer duennwandige Rohre aus Kunststoff oder Leichtmetall, insbesondere an Staubsaugern
  • 1877

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1183755B (de) * 1958-08-30 1964-12-17 Electrolux Ab Steckkupplung fuer duennwandige Rohre aus Kunststoff oder Leichtmetall, insbesondere an Staubsaugern

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