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DE1195619B - Spannvorrichtung fuer Reifenspreizer - Google Patents

Spannvorrichtung fuer Reifenspreizer

Info

Publication number
DE1195619B
DE1195619B DES63308A DES0063308A DE1195619B DE 1195619 B DE1195619 B DE 1195619B DE S63308 A DES63308 A DE S63308A DE S0063308 A DES0063308 A DE S0063308A DE 1195619 B DE1195619 B DE 1195619B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
guide body
clamping
locking pin
control disc
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES63308A
Other languages
English (en)
Inventor
Silas Melton Bowen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Super Mold Corp of California
Original Assignee
Super Mold Corp of California
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Super Mold Corp of California filed Critical Super Mold Corp of California
Publication of DE1195619B publication Critical patent/DE1195619B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/52Unvulcanised treads, e.g. on used tyres; Retreading
    • B29D30/64Tyre spreaders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Spannvorrichtung für Reifenspreizer Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für Reifenspreizer, bei der an einem Führungskörper mit zentraler Nabe ringsum verteilte und radial nach außen gerichtete Führungen angebracht sind, in denen nach außen vorstehende Spannbacken tragende Stangen gleitend gelagert sind, während eine Steuerscheibe auf der zentralen Nabe derart angebracht ist, daß sie gegenüber dem Führungskörper verdreht werden kann, und Schublenker sowohl mit der Steuerscheibe als auch mit den Spannbacken in radialer Ebene der Stangen schwenkbar verbunden sind, wobei diese Schublenker derart angeordnet sind, daß bei Verdrehen der Steuerscheibe in einer Richtung die Spannbacken nach außen geschoben und beim Verdrehen der Steuerscheibe in Gegenrichtung die Spannbacken zurückgezogen werden. Eine solche Vorrichtung ist Gegenstand eines älteren Rechts.
  • Es sind bereits Reifenspreizer bekannt, bei welchen die die Spannbacken tragenden Elemente mittels Hebeln nach außen verschwenkbar an einem Führungskörper gelagert sind. Die gemeinsame Steuerung der Auswärtsschwenkbewegung dieser Hebel erfolgt durch einen Hebelstem, der durch eine Spindel verdrehbar ist und über Lenker auf die Schwenkhebel wirkt.
  • Auch bei der eingangs gekannten Vorrichtung wird zur Betätigung der Spannbackensteuerung eine Spindel benutzt, die als selbstsperrendes Getriebeelement die Steuerung auch in ihrer gespannten Stellung halten soll.
  • Soll mit derartigen Spindeln eine wirksame Selbstsperrung erzielt werden, so muß das Spindelgewinde mit sehr geringer Steigung ausgebildet werden, was bedeutet, daß mit sehr hohem Übersetzungsverhältnis und damit nur sehr langsam gearbeitet werden kann.
  • Die Ausnutzung der selbstsperrenden Wirkung der Spindel hat darüber hinaus auch einen wesentlich erhöhten Verschleiß an der Spindel zur Folge. Vor allem aber hat die Benutzung einer Spindel als Steuerungsbetätigung den wesentlichen Nachteil, daß das Zurückholen der Spannbacken ebenso langsam vonstatten geht wie das Vorschieben.
  • Demgegenüber soll durch die Erfindung eine Spannvorrichtung geschaffen werden, die sich bei einfachem Aufbau leicht handhaben läßt. Die Vorrichtung soll den Reifenspreizer mit dem aufgezogenen Reifen zuverlässig sichern, aber zugleich die Möglichkeit schaffen, die Spannbacken leicht und schnell von Hand wieder zusammenzuziehen, wenn der Reifenspreizer nach erfolgtem Spreizen wieder aus dem Reifen entfernt werden soll.
  • Dies wird durch die Erfindung dadurch erreicht, daß eine von der Verdreheinrichtung getrennte und unmittelbar zwischen der Steuerscheibe und dem Führungskörper wirkende, beim Aufspannen des Reifens selbsttätig eingreifende Sperrvorrichtung vorgesehen ist, die die Steuerscheibe gegen unbeabsichtigtes Rückdrehen im Sinne des Zurückziehens der Spannbacken sichert, wobei die Sperrvorrichtung in verschiedenen, vorher bestimmten Ausschubstellungen der Spannbacken wirksam ist, und daß der Spannvorrichtung eine von Hand zu betätigende Schnellfreigabeeinrichtung beigegeben ist.
  • Außer der Vermeidung der durch die Spindel gegebenen Nachteile läßt sich durch die Sperrvorrichtung nach der Erfindung zugleich eine definierte Spannbackenstellung für jede in Frage kommende Reifengröße festlegen, während bei den bekannten Vorrichtungen derartige definierte Spannbackenstellungen nicht möglich sind und man darauf angewiesen ist, die Spannbackenstellung nach dem an der Spindelkurbel auftretenden Widerstand zu bemessen.
  • Die Erfindung wird nachstehend an einem bevorzugten Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung beschrieben. In den Zeichnungen ist Fig. 1 eine Seitenansicht der verbesserten Spanneinheiten, in der die in Verbindung mit einem von einem Wagen getragenen hydraulischen Druckkolben angeordneten Spannbacken in zusammengezogener Stellung dargestellt sind, F i g. 2 eine vergrößerte Vorderansicht der äußeren Spanneinheit, teilweise weggebrochen, in der die Spannbacken gleichfalls in zusammengezogener Stellung dargestellt sind, F i g. 3 ein Querschnitt auf der Linie 3-3 in F i g. 2, Fig. 4 ein teilweiser Schnitt im wesentlichen auf der Linie 44 in F i g. 2, F i g. 5 ein teilweiser Querschnitt auf der gleichen Linie wie F i g. 3, in dem der Sperrzapfen in zurückgezogener Stellung dargestellt ist, und F i g. 6 eine teilweise vordere Endansicht einer Spanneinheit, in der eine abgewandelte Form des die Backe spreizenden und einziehenden Handgriffs dargestellt ist.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 5 der Zeichnungen kann der die Spanneinheiten tragende Bauteil von verschiedener Art sein, wie nachstehend noch beschrieben werden wird. Er weist in der dargestellten Ausführungsform eine fahrbare Basis 1 mit einer vertikal einstellbaren Spindel 2 auf, die den Zylinder 3 eines horizontal angeordneten hydraulischen Druckkolbens trägt. Der Zylinder 3 trägt an dem einen Ende eine Nabe 4, durch die an ihrem freien Ende eine Kolbenstange 5 hindurchragt.
  • Vor dem hydraulischen Druckkolben sind zwei den Reifen erfassende und spreizende Spanneinheiten angeordnet. Diese generell mit 6 und 7 bezeichneten Spanneinheiten liegen einander gegenüber, wobei die Spanneinheit 6 auf der Nabe 4 und die Spanneinheit 7 auf der Kolbenstange 5 befestigt ist.
  • Da die Spanneinheiten von gleicher Bauart sind, genügt die Beschreibung der vorderen Spanneinheit 7 für beide Einheiten. Die insbesondere in den F i g. 2 und 3 dargestellte Spanneinheit weist einen Führungen körper 8 mit einer Scheibe 9 auf, die mit einer mittig angeordneten Nabe 10 versehen ist, in der das äußere Ende der Kolbenstange 5 befestigt ist, wie aus F i g. 3 ersichtlich ist.
  • Der Führungskörper 8 ist hinter der Scheibe 9 mit einer Anzahl Führungshülsen oder Buchsen 11 ausgebildet, die mit gleichmäßigem Abstand um den Führungskörper 8 herum angeordnet sind und in denen radial nach außen ragende Stangen 12 gleiten können. An dem äußeren Ende jeder Stange 12 ist eine Spannbacke 13 in Form eines einen Reifenwulst erfassenden Ringsegments befestigt, wobei der Ringumfang der verschiedenen Segmente so bemessen ist, daß die Backen sich frei spreizen und zusammenziehen können. Jede Backe ist mit einer den Reifenwulst tragenden Fläche 14 und an der Rückseite mit einem nach außen vorspringenden FlanschlS versehen.
  • Eine Steuerscheibe 16 für die Spannbacken jeder Spanneinheit ist drehbar an der Nabe 10 vor der Scheibe 9 befestigt und wird mittels einer auf ihr vorgesehenen schmalen Nabe 17 in Abstand von der Scheibe 9 gehalten, wie in F i g. 3 dargestellt ist. Durch einen an der Nabe 10 vor der Steuerscheibe 16 angeordneten Schnapp- oder Sprengring 18 wird die Steuerscheibe 16 in Stellung gehalten.
  • Je ein Lenkhebel 19 für jede Spannbacke ragt zwischen der Scheiben 9 und der Steuerscheibe 16 nach außen und ist mit seinem inneren Ende bei 20 an der Steuerscheibe 16 angelenkt. An ihren äußeren Enden sind die Lenkhebel 19 mittels Drehbolzen 21 mit den entsprechenden Spannbacken 13 in radialer Ausrichtung mit den Stangen 12 verbunden. Die Länge der Lenkhebel ist so bemessen, daß die Spannbacken 13 voll gespreizt sind, wenn sich die Lenkhebel bei entsprechender Drehung der Steuerscheibe 16 in eine im Verhältnis zu der Spanneinheit radiale Stellung bewegen. Umgekehrt werden bei entgegengesetzter Drehung der Steuerscheibe 16 die Spannbacken 13 zusammen- oder eingezogen, wodurch die Lenkhebel in einen ausgesprochenen Winkel zu einer radialen Stellung gebracht werden, wie aus F i g. 2 ersichtlich ist. Der Führungskörper 8 ist nicht drehbar und bleibt bei der Drehung der Steuerscheibe 16 in der einen oder anderen Richtung stationär.
  • Zum Drehen der Steuerscheibe 16 ist an ihr ein radialer Arm 22 befestigt, der sich bis über den Rand der Steuerscheibe 16 hinaus erstreckt und an seinem freien Ende einen Handgriff 23 trägt, der sich parallel zu der Achse der Spanneinheit nach vorn erstreckt. In der vorderen Spanneinheit 7 hat der Arm 22 eine solche Länge, daß der Handgriff radial innen vor der von dem Flansch 15 und den voll eingezogenen Spannbacken 13 eingenommenen Stellung liegt, wie in F i g. 2 dargestellt ist. Dies ist erforderlich, um auch einen Reifen der kleinsten Felgengröße, für den der Spreizer verwendet werden kann, unbehindert in die vordere Spanneinheit einsetzen und aus ihr wieder herausnehmen zu können. Bei der hinteren Spanneinheit 6 ist diese Anordnung nicht nötig, und der den Handgriff tragende Arm 22 a kann beträchtlich länger sein, so daß, wie F i g. 1 zeigt, der Handgriff 23 a nicht von dem Druckkolben und dem Zylinder behindert wird.
  • Um die Spannbacken 13 in irgendeiner ihrer verschiedenen, den Reifen angreifenden Stellungen dem jeweiligen Felgen- oder Wulstdurchmesser des in den Spreizer eingesetzten Reifens entsprechend lösbar halten zu können, ist die folgende Einrichtung vorgesehen: Auf der Steuerscheibe 16 ist, nach außen ragend, ein rohrförmiges Gehäuse 24 befestigt, das an seinem äußeren Ende geschlossen und mit seiner Längsachse parallel zu der Achse der Steuerscheibe 16 angeordnet ist. In diesem Gehäuse ist ein Halte- oder Sperrzapfen 25 gleitbar angeordnet, der jeweils in eine beliebige Öffnung 26 einer in der Scheibe 9 vorgesehenen Lochreihe einrasten kann, wobei sich diese Öffnungen in einer zu der Achse der Steuerscheibe 16 konzentrischen Bahn erstrecken. Eine Endöffnung ist so angeordnet, daß die Spannbacken 13 durch die Steuerscheibe 16 voll eingezogen werden können, wenn der Sperrzapfen darin einrastet, wie in F i g. 2 gezeigt ist. Die anderen Öffnungen der Lochreihe sind mit einem solchen Abstand voneinander angeordnet, daß beim Einrasten des Sperrzapfens in eine von ihnen die Steuerscheibe 16 in einer solchen Stellung gehalten wird, daß die Spannbacken 13 vorgeschoben werden, um die Wülste eines Reifens von einem bestimmten Wulstdurchmesser fest zu erfassen.
  • Um den Sperrzapfen 25 nachgiebig vorzuschieben, ist unter ihm in dem Gehäuse 24 eine Druckfeder 27 angeordnet, und damit der Sperrzapfen bei einer das Spreizen der Spannbacken bewirkenden Drehung leicht in die Öffnungen26 ein- und ausschnappen kann, ist das Ende 28 des Sperrzapfens abgeschrägt.
  • Um eine Drehung des Sperrzapfens 25 in dem Gehäuse 24 zu verhindern, ist er an seinem unteren Teil mit einem in dem Gehäuse in Schlitzen 30 vor der Steuerscheibe 16 gleitenden Querstift 29 versehen.
  • Ein Fingerbügel 31 umgreift das Gehäuse 24 und ist mit seinen Enden an dem Querstift 29 angelenkt.
  • Dieser Fingerbügel 31 ist so angeordnet, daß er parallle zu und gegen die Steuerscheibe 16 liegt, wenn der Sperrzapfen 25 in eine Öffnung 26 eingreift, wobei dann das äußere Ende des Fingerbügels über die Peripherie der Scheibe 16 hinausragt, wie aus F i g. 1 zu ersehen ist, so daß es von den Fingern erfaßt werden kann.
  • Wenn nun das äußere Ende des Fingerbügels erfaßt und von der benachbarten Seite der Steuerscheibe weggezogen ist, wird das andere, nach F i g. 3 schräggeschnittene Ende 32 des Fingerbügels in Eingriff mit der Fläche der Steuerscheibe 16 gebracht, und der Sperrzapfen 25 wird aus der jeweiligen Öffnung, in die er zu diesem Zeitpunkt eingerastet war, zurückgezogen.
  • Das abgeschrägte Ende 32 des Fingerbügels 31 ist in der Weise angeordnet, daß, wenn der Fingerbügel so geschwenkt wird, daß der Sperrzapfen 25 von den Öffnungen 26 und der Steuerscheibe 16 freikommt, der Druck der Druckfeder 27 durch den Sperrzapfen 25 dahin wirkt, das Ende 32 des Fingerbügels in Kontakt mit der Steuerscheibe 16 zuhalten, wie in F i g. 5 gezeigt ist. Ein Fingerdruck auf den Fingerbügel ist daher nicht erforderlich, um den Sperrzapfen freizumachen.
  • Wenn im Betrieb ein zu spreizender Reifen in die Spanneinheiten 6 und 7 eingesetzt werden soll, werden diese Einheiten, wie Fig. 1 zeigt, durch Einziehen der Kolbenstange 5 dicht einander angenähert.
  • Die Spannbacken 13 beider Einheiten sind zunächst vollkommen zusammengezogen, wobei der Sperrzapfen 25 in die erste Öffnung 26 eingreift.
  • Der zu spreizende Reifen wird nun - unabhängig von seinem Wulstdurchmesser - über die Spannbacken der Spanneinheiten gelegt, wobei die Flansche 15 der Spannbacken 13 einen kleineren Radius als der Wulstdurchmesser des Reifens haben. Darauf werden die Handgriffe23 und 23 a der Spanneinheiten betätigt, um die entsprechende Steuerscheibe 16 in einer solchen Richtung zu drehen, daß die Lenkhebel 19 geradegerichtet und die Spannbacken 13 vorgeschoben oder gespreizt werden. Bei einer solchen Drehung jeder Steuerscheibe 16 bewegt sich der Sperrzapfen 25 in die nachfolgenden Öffnungen 26 und aus ihnen heraus, bis die den Wulst angreifenden Flächen 14 der Spannbacken 13 den nächstliegenden Wulst des Reifens fest erfassen.
  • Darauf greift der Sperrzapfen 25 in die entsprechende Öffnung 26 ein, wobei die Steuerscheibe 16 und die Lenkhebel gegen eine das Einziehen der Spannbacken bewirkende Drehung gehalten werden.
  • Die Kolbenstange 5 wird nun vorgeschoben, um die Spanneinheiten 6 und 7 voneinander zu trennen, wodurch die Wülste axial gespreizt werden und der Außendurchmesser des Reifens verringert wird, so daß der Reifen in eine Laufflächenerneuerungsform des endlosen Bandtyps eingesetzt und wieder herausgenommen werden kann.
  • Wenn die Spannbacken 13 in ihre Anfangsstellung eingezogen werden sollen, so daß die Spanneinheiten die Reifenwülste freigeben, wird zunächst der Sperrzapfen25 durch die bereits erwähnte Handhabung des Fingerbügels 31 aus der Öffnung 26 zurückgezogen, worauf die Steuerscheibe 16 in umgekehrter Richtung gedreht wird.
  • Wenn eine größere Hebelwirkung erforderlich wird, als sie mit dem notwendigerweise kurzen, den Handgriff 23 tragenden Arm 22 zu erzielen ist, kann die in Fig. 6 dargestellte Konstruktion verwendet werden.
  • Bei dieser Anordnung ist der starre Arm 22 weg- gelassen und eine Scharnierhülse 33, deren Achse rechtwinklig zu einer Linie radial der Spanneinheit 7 verläuft, auf einer an der Außenseite der Steuerscheibe 16 befestigten Platte 34 angeordnet.
  • Ein Handgriff35 von beliebiger Länge erstreckt sich radial von der Spanneinheit und ist an seinem inneren Ende mit einem Gabelstück36 ausgebildet, das die Scharnierhülse 33 übergreift und an einem Scharnierstift 37 befestigt ist.
  • Eine Feder 38 ist zweckmäßig in Verbindung mit dem Scharnierstift 37 angeordnet, um gegenüber der Drehung des Handgriffs 35 um den Scharnierstift 37 als Achse einen nachgebenden Widerstand zu bieten.
  • Der Handgriff 35 kann hierbei so angeordnet sein, daß er sich radial zu der in Betrieb befindlichen Spanneinheit erstreckt, oder er kann auch so geschwenkt werden, daß er parallel zu der Achse der Spanneinheit liegt und dann aus dem Wege ist, wenn ein Reifen in die Spanneinheit eingesetzt oder aus ihr herausgenommen wird.
  • Der vorstehenden Beschreibung und der zeichnerischen Darstellung betreffen lediglich Ausführungsbeispiele der Erfindung.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Spannvorrichtung für Reifenspreizer, bei der an einem Führungskörper mit zentraler Nabe ringsum verteilte und radial nach außen gerichtete Führungen angebracht sind, in denen nach außen vorstehende Spannbacken tragende Stangen gleitend gelagert sind, während eine Steuerscheibe auf der zentralen Nabe derart angebracht ist, daß sie gegenüber dem Führungskörper verdreht werden kann und Schublenker sowohl mit der Steuerscheibe als auch mit den Spannbacken in radialer Ebene der Stangen schwenkbar verbunden sind, wobei diese Schublenker derart angeordnet sind, daß beim Verdrehen der Steuerscheibe in einer Richtung die Spannbacken nach außen geschoben und beim Verdrehen der Steuerscheibe in Gegenrichtung die Spannbacken zurückgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß eine von der Verdreheinrichtung getrennte und unmittelbar zwischen der Steuerscheibe (16) und dem Führungskörper (8) wirkende, beim Aufspannen des Reifens selbsttätig eingreifende Sperrvorrichtung (24, 27, 28) vorgesehen ist, die die Steuerscheibe (16) gegen unbeabsichtigtes Rückdrehen im Sinne des Zurückziehens der Spannbacken (13) sichert, wobei die Sperrvorrichtung in verschiedenen, vorher bestimmten Ausschubstellungen (Öffnungen26) der Spannbacken(13) wirksam ist, und daß der Sperrvorrichtung eine von Hand zu betätigende Schnellfreigabeeinrichtung (31, 32) beigegeben ist.
  2. 2. Spannvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung einen auf der Steuerscheibe(16) angeordneten Sperrzapfen (25) aufweist, der in Öffnungen (26) des Führungskörpers (8) eingreift, die entsprechend verschiedenen, vorher bestimmten Ausschubstellungen der Spannbacken (13) im Führungskörper (8) angeordnet sind.
  3. 3. Spannvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrzapfen (25) zum Eingreifen in die Öffnungen (26) des Führungskörpers (8) unter Federdruck steht und an seinem in diese Öffnungen (26) eingreifenden Ende (28) entgegen der Spannrichtung der Steuerscheibe (16) abgeschrägt ist.
  4. 4. Spannvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Steuerscheibe (16) ein auf deren freier Oberfläche vorstehendes Gehäuse (24) angeordnet ist, in welchem der Sperrzapfen (25) gleitet und die Feder (Druckfeder 27), die den Sperrzapfen (25) gegen den Führungskörper (8) drückt, gelagert ist, und daß in dem Gehäuse (24) Längsschlitze (30) vorgesehen sind, durch die sich ein an dem Sperrzapfen (25) befestigter Querstift (29) erstreckt, an welchem außerhalb des Gehäuses eine Vorrichtung angreift, um zur Schnellfreigabe der Sperre den Sperrzapfen (25) mit der Hand aus der Öffnung (26) des Führungskörpers (8) zurückzuziehen.
  5. 5. Spannvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die mit der Hand zu betätig gende Schnellfreigabeeinrichtung einen das Gehäuse (24) übergreifenden und mit seinen Schenkeln an den Enden des Querstifts (29) angelenkten Fingerbügel (31) aufweist, der bei seiner Drehung von seiner Stellung quer zum Gehäuse in eine Stellung längs zum Gehäuse sich mit mindestens einem nockenartigen Ende (32) gegen die Außenfläche der Steuerscheibe (16) abstützt, wobei dieses nockenartige Ende (32) derart ausgebildet ist, daß der Fingerbügel unter der Wirkung der Feder (27) in seiner der vollständigen zurückgezogenen Stellung des Sperrzapfens (25) entsprechenden Lage gehalten wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 005 281; USA.-Patentschrift Nr. 2 542 441.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 150 591.
DES63308A 1958-09-29 1959-06-04 Spannvorrichtung fuer Reifenspreizer Pending DE1195619B (de)

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US1195619XA 1958-09-29 1958-09-29

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Cited By (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE202011003583U1 (de) * 2011-02-28 2012-05-29 Chiron-Werke Gmbh & Co. Kg Werkzeugmaschine, insbesondere für Felgenbearbeitung

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US2542441A (en) * 1947-02-13 1951-02-20 Willie W Walden Machine for removing pneumatic tires from wheel rims
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DE1150591B (de) 1957-05-31 1963-06-20 Super Mold Corp Reifenspreizvorrichtung

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