DE1195528B - Durch Impulse ausloesbarer Zeilendrucker - Google Patents
Durch Impulse ausloesbarer ZeilendruckerInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
G06k
Deutsche Kl.: 43 a - 41/03
Nummer: 1195 528
Aktenzeichen: S 65963IX c/43 a
Anmeldetag: 25. November 1959
Auslegetag: 24. Juni 1965
Z *Z
Die Erfindung bezieht sich auf durch Impulse auslösbare Zeilendrucker mit einem die Druckkraft liefernden
und den genauen Druckzeitpunkt bestimmenden, in einem gleichbleibenden Verhältnis mit dem
Typenträger dauernd bewegten Antriebsmittel, wie sie insbesondere für datenverarbeitende Geräte erwünscht
sind. Mit Hilfe solcher Zeilendrucker soll es möglich sein, den Abdruck von zehn Zeilen mit
z. B. je siebzig Schriftzeichen in der Sekunde zu bewerkstelligen.
Es ist bereits bekannt, für solche Zwecke den sogenannten fliegenden Abdruck durchzuführen, d. h.
zum Beispiel einen Druckhammer zu benutzen, der nach einem Zeitkode steuerbar ist und mit einem
stetig umlaufenden Typenträger, beispielsweise einem Typenrad, zusammenarbeitet. Bei Zeilendruckern ist
dabei eine der Zahl der möglichen Zeichen pro Zeile entsprechende Zahl von Typenrädern zu einer Typenwalze
vereinigt.
Es ist weiterhin bekannt, die Abdruckenergie und den ganz genauen Abdruckzeitpunkt innerhalb des
für das mit den erwähnten Mitteln ausgewählte Schriftzeichen zur Verfügung stehenden Zeitraums
von einem mit dem Typenträger in einem gleichbleibenden Verhältnis bewegten, z.B. als Scheibe mit
radialen Schlagstiften ausgebildeten Organ abzuleiten. Ein bekannter Schnelldrucker dieser Art ist elektrodynamisch
steuerbar. Dabei wird der mechanische Auslöseimpuls von der Bewegung eines im Magnetfeld
eines Dauermagneten liegenden Leiters bei Zuführung eines elektrischen Impulses abgeleitet.
Drucker der zuletzt genannten Art haben jedoch den Nachteil, daß sie hohe Ströme zur Auslösung
beanspruchen. Insbesondere aber besteht bei allen erwähnten Druckern die Gefahr, daß bei nicht rechtzeitiger
Rückkehr des mechanischen Impulsübertragungsgliedes aus dem Bereich des Druckorgans oder
eines damit verbundenen Zwischengliedes Prellschläge und Fehlabdrücke entstehen.
Bei insbesondere für datenverarbeitende Geräte verwendbaren Zeilendruckern eingangs genannter
Art, die je Druckstelle mit einem einzigen zur Verbindung des Antriebsmittels mit dem entsprechenden
Druckhammer dienenden und mittels eines Auslöseimpulsgebers einrückbaren Koppelglied ausgerüstet
sind, besteht der Wunsch, einfache Impulsgeber, z.B. Elektromagnete, verwenden zu können, an die keine
der hohen Druckgeschwindigkeit entsprechenden extrem hohen Anforderungen in bezug auf die Rückstellzeit,
z. B. Abfallzeit der Elektromagnete, gestellt zu werden brauchen. Dies geschieht gemäß der Erfindung
in der Weise, daß die Entkopplung dieses Durch Impulse auslösbarer Zeilendrucker
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Dipl.-Ing. Erich Eißfeldt, München;
Dipl.-Ing. Fritz Reinecke, Kiel;
Fritz Schulze,
Hermann Kuchenbecker,
Gerhard Teichmann, München
Dipl.-Ing. Erich Eißfeldt, München;
Dipl.-Ing. Fritz Reinecke, Kiel;
Fritz Schulze,
Hermann Kuchenbecker,
Gerhard Teichmann, München
Koppelgliedes vom Auslöseimpulsgeber unbeeinflußt von dessen augenblicklicher Stellung durch die Einwirkung
des Antriebmittels geschieht.
Die Entkopplung erfolgt im Gegensatz zu bekannten, in der eingangs erwähnten Weise gesteuerten
Druckern nicht unter Last. Die Abnutzung der Teile ist dadurch in erträglichen Grenzen gehalten, und
die beim Abdruck aufzuwende Energie braucht nur klein zu sein. Ferner ist es leicht möglich, die Massen
der steuernden Glieder sehr klein zu halten, was wiederum eine Steigerung der Arbeitsgeschwindigkeit
erleichtert. Außerdem ist insbesondere dann, wenn das Druckorgan vor Beendigung des der Impulsrasterfrequenz entsprechenden Zeitraums in die Ausgangslage
oder in deren Nähe zurückkehrt, das Druckorgan hieran noch weniger gehindert als bei
bekannten Druckern.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung setzt der Druckhammer während seiner Hinbewegung auf
den Aufzeichnungsträger mittels seines Vorsprunges die entkoppelnde Wirkung des Antriebsmittels fort.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung geschieht die Entkopplung des Koppelgliedes unter
anfänglicher Aufrechterhaltung der Wirkverbindung zwischen dem Antriebsmittel und dem Druckhammer.
Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung ergibt sich dadurch, daß die Entkopplung
des Koppelgliedes von dem Antriebsmittel von einer beim Einrücken des Koppelgliedes in an sich bekannter
Weise gespannten Feder unterstützt wird. Dabei ist zweckmäßig die an dem bei der Einleitung
des Druckvorgangs kippbaren Koppelglied angreifende Feder so vorgesehen, daß diese gleichzeitig
zum Zurückkippen des Koppelgliedes in die Ruhelage
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und Entfernen dieses Gliedes aus dem Bewegungsbereich des Antriebsmittels dient.
Zum Beispiel mit Hilfe bekannter Koinzidenzschaltungen wird zweckmäßig das Auftreffen des
vom Antriebsmittel, z. B. einer Nocken- oder Stiftenscheibe, zu beeinflussenden Koppelgliedes frontal auf
einen Nocken- oder Stoßstift vermieden.
Bei elektromagnetisch auslösbaren Druckern mit längsbeweglichen Druckhämmern dient vorzugsweise
ein Zug- oder Stoßdraht als Magnetankeransatz. Dabei kann ein zusätzliches federndes Übertragungsund
Umlenkorgan gleichzeitig als Ankerrückstellfeder wirksam sein.
Andere Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus weiteren Unteransprüchen.
Drei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind im folgenden beschrieben und in den Zeichnungen dargestellt.
Dabei zeigt
Fig. 1 ein Prinzipbild eines Druckers mit Zwischenglied
zwischen Elektromagnetanker und Druckhammer,
Fig. 2 eine Ansicht eines anders aufgebauten Druckers dieser Art,
Fig. 3 eine Ausführungsform eines Zeilendruckers mit Drucksystemen ähnlich Fig. 2.
Die im folgenden erläuterten Drucksysteme sind mittels einfacher Elektromagnete, die nicht durch
besondere Maßnahmen auf schnelles Ansprechen und außergewöhnlich schnelles Abfallen eingerichtet
zu sein brauchen, auslösbar. Dadurch ist ein guter Wirkungsgrad der Elektromagnete erzielbar. Ihre
Elektromagnetanker sind an die abgefallene Stellung federgefesselt. Bei den dargestellten Systemen muß der
Magnetanker seine Ruhestellung erst kurz vor Erreichen der möglichen nächsten Auslösung erreicht haben.
Die gezeichneten Drucksysteme sind im einzelnen folgendermaßen aufgebaut: Das als Schreibunterlage
dienende Papierblatt 1 liegt, gegebenenfalls unter Zwischenfügung eines nicht gezeichneten Farbbandes,
zwischen einem Typenrad 2 und einem Druckhammer; dabei erfolgt lediglich die Auslösung des bewegbaren
Druckhammers elektromagnetisch, während seine Bewegungsenergie von einem insbesondere als drehbare
Nocken- oder Stiftenscheibe ausgebildeten Antriebsmittel abgeleitet wird. Die Bewegung dieses
Organs steht in einem solchen gleichbleibenden Verhältnis zu der des Typenrades, daß jeweils der
Druckhammer das Papier nur dann gegen das Typenrad drücken kann, wenn eine Type genau
gegenübersteht. Zum Beispiel bei Verwendung einer Nocken- oder Stiftenscheibe mit zwölf Nocken- oder
Stoßstiften am Umfang und einem Typenrad mit sechzig Typen wird die Nocken- oder Stiftenscheibe
im Vergleich zum Typenrad mit der fünffachen Geschwindigkeit angetrieben, und zwar unter Berücksichtigung
der Druckhammerbewegungsdauer in einer genau gewählten Phasenbeziehung, die sich mit der
Typenraddrehzahl nicht proportional ändert, da dann insbesondere die Verzögerung während des Freiflugs
des Druckhammers nach Verlassen des Antriebsmittels verschieden groß sein wird.
Bei einer Ausbildung nach dem Prinzipbild F i g. 1 ist an der Stiftenscheibe 5 nur der Stoßstift 5 a eingezeichnet.
Es sei angenommen, daß der Druckhammer 13 durch Backen 12 so geführt ist, daß er lediglieh
Längsbewegungen von unten nach oben und umgekehrt durchführen kann. Der Elektromagnetanker
14 ist mit einem Arm 14« beweglich verbunden, der eine Nase 14 b trägt. In der gezeichneten
Stellung ist dieser Arm über die Nase 14 b mit einem längsverschiebbaren, durch eine Feder 15 an die
linke Endstellung federgefesselten Zwischenglied 16 mittels einer Gegennase 16 a verklinkt.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Sobald der Elektromagnet 18 erregt wird,
drückt der Ankerarm 14 α das Zwischenglied 16 nach rechts. Dieses Glied gelangt auf diese Weise in den
Bewegungsbereich des Stiftes 5 a der Stiftenscheibe 5. Unter Verschwenkung des Zwischengliedes 16 um
seine Lagerstelle 17 und des Ankerarms 14 a um seine Anlenkstelle 14 c am Anker 14 wird der Druckhammer
13 nach oben gestoßen. Über seinen Ansatz
13 a nimmt er dabei das freie Ende des Ankerarms
14 a mit und entkoppelt die Nasen 146, 16 a. Die
Feder 15 kann nun das Zwischenglied 16 in seine gezeichnete, durch einen der Übersichtlichkeit halber
nicht eingezeichneten Anschlag bestimmte Ausgangslage zurückziehen. Sobald auch der Druckhammer
und der durch eine Feder 19 an seine abgehobene Stellung gefesselte Anker 14 ihre gezeichnete Ruhelage
wieder erreicht haben, können sich die Nasen 14 b und 16 a wieder verklinken.
Fig. 2 zeigt einen Drucker in der Seitenansicht bei weggelassenem Auslöseelektromagneten. Der
Druckhammer 43 ist durch ein Bauteil 41 längsbeweglich geführt und durch eine Feder 48 an die
Ruhelage gefesselt. Dabei liegt er an einem insbesondere waagerecht beweglichen, aber auch kippbaren
Koppelglied 45 auf, das seinerseits mit seinem unter dem Druckhammer 43 liegenden, dem freien
Ende 45 a benachbarten Teil auf einem Ansatz 46 a eines Führungsbauteils 46 ruht. Mit seinem linken
Ende ist dieses Zwischenglied nur seitlich geführt. Es besitzt im linken Drittel seiner Gesamterstreckung
einen nach unten ragenden Ansatz 45 b und ist so um eine Kante 46b des Führungsbauteils entgegen
der Kraft einer an dem Ansatz 45 & angreifenden Feder 49 schwenkbar. Ein drahtförmiger Elektromagnetankeransatz 44 ist bei Erregung des Auslösemagneten
nach rechts längsverschiebbar. Er trägt am rechten Ende einen Puffer 44 a und ist ebenfalls
durch das Bauteil 46 geführt. Als taktgebendes Antriebsmittel ist eine Stiftenscheibe 42 vorgesehen.
Die Wirkungsweise dieses Druckers ist folgende: Bei einer Auslösebewegung des drahtförmigen Ankeransatzes
44 und damit des Koppelgliedes 45 nach rechts gelangt dieses Koppelglied in den Bewegungsbereich der Stiftenscheibe 42 und wird unter stoßartiger
Aufwärtsbewegung des Druckhammers 43 um die Kante 46 & im Gegensinn des Uhrzeigers verschwenkt.
Dabei werden die Teile 45 und 44 a voneinander entkuppelt; die Feder 49 kann daraufhin
den Ansatz 45 b gegen die Kante 460 drücken, so daß das Koppelglied 45 schließlich die gestrichelt
gezeichnete Lage einnimmt. Wenn der Druckhammer nach dem Abdruck infolge seiner Schwerkraft, unterstützt
durch die Feder 48, wieder nach unten bewegt wird, stößt sie auf das Koppelglied und verschwenkt
dieses, sofern nicht bereits unter der Wirkung der Feder 49 geschehen, in die gezeichnete Ausgangsstellung
zurück. Sollte zu diesem Zeitpunkt der Ankeransatz 44 noch nicht in die gezeichnete Ausgangsstellung
zurückgezogen worden sein, so wird der Puffer 44 a entgegen der Kraft der Feder 47 etwas
nach oben gedrückt und liegt mit seinem äußersten Ende auf dem linken Ende des Koppelgliedes 45 auf.
Sobald der Elektromagnetanker wieder abgefallen und damit der Ankeransatz 44 nach links zurückgezogen
ist, stellt die Feder 47 auch den Puffer 44 a in die gezeichnete Bereitschaftsstellung zurück.
Fig. 3 zeigt einen Teil eines Zeilendruckers bei
dem die sechs Elektromagnetsysteme 50, 56, 57, 58, 59, 60 von sechs im Schriftzeichenabstand einer Zeile
nebeneinanderliegenden Einzeldruckern des Zeilendruckers in zwei Reihen an einer gemeinsamen
Halteplatte befestigt sind. Abgesehen von geringfügigen baulichen Veränderungen sind aus dieser
Figur die Bauteile 41, 42, 43, 45, 46, 48 und 49 der Fig. 2 ohne weiteres wiederzuerkennen. Der von
dem Elektromagneten 50 steuerbare, an den Magnetanker 40 angelenkte drahtförmige Ankeransatz 44
des vordersten Einzeldruckers, der im Teil 46 c des Führungsbauteils 46 längsverschiebbar geführt ist,
greift nun nicht mehr unmittelbar am kippbaren Koppelglied 45 an, sondern an einem um einen Bolzen
51 schwenkbaren Hebel 52, der zusammen mit einer J-förmigen gebogenen Blattfeder 53 ein übertragungs-
und Umlenkorgan zwischen den Bauteilen 44 und 45 bildet. Die Blattfeder 53 ist dabei so vorgespannt,
daß sie unter Kraftschluß mit ihrem freien Ende auf einem Bolzen 54 anliegt. Die Kante 46 &
der Fig. 2 ist durch einen weiteren Bolzen 55 ersetzt,
wobei die Bolzen 51, 54 und 55 parallel verlaufen und in einer sich senkrecht dazu erstreckenden dünnen,
zum Führungsbauteil 46 gehörenden Platte 46 d befestigt sind. Die Feder 47 des vorhergehenden
Ausführungsbeispiels nach Fig. 2 ist durch die Blattfeder 53 ersetzt. Je sechs benachbarte drahtförmige
Ankeransätze, die zur Auslösung von sechs benachbarten zu nebeneinanderliegenden Druckstellen
des Zeilendruckers gehörenden Einzeldruckern dienen, sind dabei in der oben erläuterten Weise unter Staffelung
ihrer Längen zusammengefaßt. Die Blattfeder 53 dient dabei jeweils gleichzeitig als Ankerrückstellfeder.
Durch ihre Form und Vorspannung ist eine geradlinige Bewegung des auf das Koppelglied 45
einwirkenden freien Endes dieser Feder gewährleistet. Zur besseren Erkennbarkeit der aus vielen einzelnen
Typenrädern 2 zusammengesetzten Typenwalze ist bei dieser Figur das zwischen dem Druckhammerkopf
und der Typenwalze liegende Papierblatt weggelassen. Es ist von unten nach oben schrittweise förderbar.
Im Rahmen der Erfindung sind Ausführungsformen
möglich, die sich in mannigfacher Richtung von den Ausführungsbeispielen unterscheiden. So können an
Stelle der Nocken- oder Stiftenscheiben .^andere Antriebsmittel
benutzt sein, z. B. solche, die aus hin- und hergehenden Stoßgliedern bestehen. Aus Gründen
der vorteilhaften Unterbringung der Drucksysteme erweist sich die bei den Ausführungsbeispielen gezeigte
radiale Bewegung des mit der Nocken- oder Stiftenscheibe zusammenwirkenden Organs jedoch
als besonders zweckmäßig.
Claims (10)
1. Durch Impulse auslösbarer Zeilendrucker mit einem die Druckkraft liefernden und den
genauen Druckzeitpunkt bestimmenden, in einem gleichbleibenden Verhältnis mit dem Typenträger
dauernd bewegten Antriebsmittel und je Druckstelle einem einzigen zur Verbindung des
Antriebmittels mit dem entsprechenden Druckhammer dienenden und mittels eines Auslöseimpulsgebers
einrückbaren Koppelglied, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplung
des Koppelgliedes (16; 45) vom Auslöseimpulsgeber (14, 14«, 14 b; 44) unbeeinflußt von
dessen augenblicklicher Stellung durch die Einwirkung des Antriebsmittels (5; 42) geschieht.
2. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckhammer (13) während
seiner Hinbewegung auf den Aufzeichnungsträger mittels seines Vorsprunges (13 a) die entkoppelnde
Wirkung des Antriebmittels (5) fortsetzt.
3. Elektromagnetisch auslösbarer Drucker nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein
Ansatz (14 b) des Magnetankers (14, 14 a) am Ende des Ankerhubs in formschlüssiger Verbindung
mit dem im entkoppelnden Sinn federbelasteten Koppelglied (16) steht und daß der
Ankeransatz (14 b) und das Koppelglied (16) vom Druckhammer (13) auf dem Hinweg in
Richtung auf die zu beschriftende Unterlage entkoppelt werden.
4. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplung des Koppelgliedes
(45) unter anfänglicher Aufrechterhaltung der Wirkverbindung zwischen dem Antriebsmittel
(42) und dem Druckhammer (43) geschieht.
5. Drucker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Entkopplung des Koppelgliedes
(45) von dem Antriebsmittel von einer beim Einrücken des Koppelgliedes in an sich bekannter
Weise gespannten Feder (49) unterstützt wird.
6. Drucker nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem bei der Einleitung des
Druckvorgangs kippbaren Koppelglied (45) angreifende
Feder (49) so vorgesehen ist, daß diese gleichzeitig zum Zurückkippen des Koppelgliedes in die
Ruhelage und Entfernen dieses Gliedes aus dem Bewegungsbereich des Antriebsmittels (42) dient.
7. Elektromagnetisch auslösbarer Drucker nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit längsbeweglichen
Druckhämmern, gekennzeichnet durch einen Zugoder Stoßdraht (44) als Magnetankeransatz.
8. Drucker nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein federndes Übertragungs- und Umlenkorgan
(52/53) zwischen dem vom Auslöseimpulsgeber unmittelbar gesteuerten Glied (44) und
dem mit der Längsbewegung dieses Gliedes eine um etwa 90° versetzte Längsbewegung bei der
Auslösung durchführenden Koppelglied (45).
9. Drucker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Übertragungs- und Umlenkorgan
(52/53) so vorgespannt ist, daß es nach Rückkehr des vom Impulsgeber gesteuerten Gliedes
(44) und des Koppelgliedes (45) in die Ausgangslage selbsttätig in die Bereitschaftsstellung
zurückfällt.
10. Elektromagnetisch steuerbarer Drucker nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
das Übertragungs- und Umlenkorgan (52/53) gleichzeitig als Ankerrückstellfeder wirksam ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 746411;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1055 047;
USA.-Patentschrift Nr. 2 766 686.
Deutsche Patentschrift Nr. 746411;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1055 047;
USA.-Patentschrift Nr. 2 766 686.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1195528B true DE1195528B (de) | 1965-06-24 |
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Family Applications (1)
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US3255693A (en) | 1966-06-14 |
| GB936354A (en) | 1963-09-11 |
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