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DE1195444B - Vierbeiniges, in seiner Form verwandelbares Sitzmoebel - Google Patents

Vierbeiniges, in seiner Form verwandelbares Sitzmoebel

Info

Publication number
DE1195444B
DE1195444B DEM39387A DEM0039387A DE1195444B DE 1195444 B DE1195444 B DE 1195444B DE M39387 A DEM39387 A DE M39387A DE M0039387 A DEM0039387 A DE M0039387A DE 1195444 B DE1195444 B DE 1195444B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seating furniture
frame
base frame
armrests
backrest
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM39387A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Papst
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mauser KG
Original Assignee
Mauser KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mauser KG filed Critical Mauser KG
Priority to DEM39387A priority Critical patent/DE1195444B/de
Publication of DE1195444B publication Critical patent/DE1195444B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C5/00Chairs of special materials
    • A47C5/04Metal chairs, e.g. tubular
    • A47C5/06Special adaptation of seat upholstery or fabric for attachment to tubular chairs

Landscapes

  • Special Chairs (AREA)

Description

  • Vierbeiniges, in seiner Form verwandelbares Sitzmöbel Die Erfindung bezieht sich auf vierbeinige Sitzmöbel, bei denen die Armlehnen und Rückenlehnen am Grundgestell aufsteckbar angeordnet sind.
  • Es ist bekannt, bei Sitzmöbeln oder Liegen mit einem Grundgestell aus Rohr oder Profilmaterial die Sitz- bzw. Rückenlehnenpolster und auch die Armlehnen aufzustecken oder aufzulegen. Hierbei können aber nur für das individuell ausgeführte Gestell passend zugerichtete Teile verwendet werden, die eine erweiterte oder vielfache Formwandlung nicht zulassen. Die Befestigung oder Sicherung am Gestell ist nur mit die Kosten steigernden Zusatzmittel möglich.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, ein Sitzmöbel beispielsweise Stuhl, Sessel oder Sitzbank mit abnehmbaren Arm- und Rückenlehnen zu schaffen, welches in seiner Raumform nach dem Baukastenprinzip sowohl beim Hersteller als auch beim Benutzer unter geringstem Bau- oder Kostenaufwand für unterschiedliche Erfordernisse je nach Zweckbestimmung oder geschmacklicher Ausrichtung hergerichtet werden kann.
  • Die Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß in dem Vorschlag gesehen, bei einem aus Rohr oder Profilmaterial gefertigten Grundgestell mit Einsteck-Bohrungen bzw. steckbolzenartigen Holmenden, die zur Aufnahme der zugehörigen Befestigungsmittel von auswechselbaren Arm- und Rückenlehnen verschiedener Form dienen, für ein Sitzmöbel das Grundgestell vorteilhaft so auszubilden, daß zwei seitliche, den Sitz tragende Profilstangen zur Aufnahme der auswechselbaren Armlehnenstützen mit jeweils zwei Einsteckbohrungen versehen sind, in die die offenen Enden der die beiden seitlichen Gestellrahmen verbindenden Querrohrstreben eingesetzt sind, während die in bekannter Weise über die Sitzfläche hinaus verlängerten Hinterbeine als Steckbolzen zum Aufstecken der Rückenlehnen dienen; die offenen Rohrenden dienen dabei als Einstecköffnungen für die an den Armlehnen verschiedener Form und Ausstattung angeordneten Steckbolzen, während in bekannter Art die über die Sitzfläche hinausragenden steckbolzenartigen Verlängerungen der Hinterbeinstützen zur Aufnahme ebenfalls unterschiedlich geformter, mit Einstecklöchern versehener Rückenlehnen bestimmt sind. Es können Mittel bekannter Art dazu dienen, die eingesteckten Arm- und Rückenlehnenteile am Grundgestell lösbar oder fest zu justieren.
  • Erfindungsgemäß werden dafür die seitlichen Profilstangen, vorzugsweise U-Profile, verwendet, deren offene Enden nach unten ragen, wobei die Gewähr für eine verwindungsfeste Verbindung zwischen den seitlichen Rahmenteilen und den Querholmen gegeben ist.
  • Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des formwandelbaren Sitzmöbels ist die Möglichkeit gegeben, bei Verwendung nur eines Grundgestells und Benutzung der verschieden gestalteten Lehnen nicht nur bei der Herstellung, sondern auch nach einer gewissen Benutzungsdauer mannigfaltige Wandlungen in der Form und Ausstattung zu erreichen. Hierdurch entfallen kostspielige Einzelanfertigungen von Sitzmöbeln, die oft zur zweckgebundenen Ausstattung von Räumen benötigt werden.
  • Weitere Kostenersparnisse ergeben sich aus der rationellen Serienfertigung bei Verwendung gleicher Profile für ein einheitliches Traggestell, ferner aus der vereinfachten und übersichtlichen Lagerhaltung und das durch die Zerlegbarkeit und Stapelbarkeit begünstigten Transports.
  • An Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung wie folgt erläutert: Die F i g. 1 und 2 zeigen die Ausbildung des Grundgestells eines Stuhles und lassen die verwendeten Profilarten erkennen.
  • Die F i g. 3 bis 6 zeigen Ausführungsbeispiele aus einer Vielzahl der möglichen, verschiedenartigen Raumformen eines Stuhles unter Verwendung des erfindungsgemäßen Grundgestelles mit unterschiedlich geformten Arm- und Rückenlehnen, während F i g. 7 eine erfindungsgemäß ausgebildete Sitzbank darstellt.
  • Wie insbesondere aus den F i g. 1 und 2 der Zeichnung hervorgeht, besteht das Grundgestell aus zwei seitlichen Rahmenteilen, die je eine Hinterbein- und Vorderbeinstütze 1, 2 und einen im Querschnitt U-förmig gestalteten Querholm 3 aufweisen. Die Querholme 3 ergeben in der vorgesehenen Gestaltung eine verwindungsfeste Befestigung der Horizontalstreben und eine gute flächige Anlage der Wechselteile, ferner eine Stabilisierung des Gesamtgestelles. Beide seitlichen Rahmenteile sind durch zwei parallel zueinander liegende Rohrstreben 4, 5 miteinander verbunden, deren offene Enden in den in den Querholmen 3 vorgesehenen Bohrungen eingelassen, doppelstegig gelagert- und befestigt sind.
  • Beim Ausführungsbeispiel bestehen die Querholme 3 aus mit ihrer Öffnung dem Boden zugewendeten U-Profilen, während alle anderen Rahmenteile aus Rohrmaterial geformt sind. Die über die Querholme 3 oder die Sitzfläche hinaus verlängerten steckbolzenartigen Enden 2' der Hinterbeinstützen 2 dienen zum Einstecken bzw. überstecken der mit entsprechenden Bohrungen versehenen Rückenlehnen unterschiedlicher Form, während die offenen, in die U-Profil-Querholme 3 eingesteckten Enden der Rohrstreben 4, 5 als Einsteckbohrungen 6, 7 ausgebildet sind, in denen steckbolzenartige Vorsprünge, die an Armlehnen unterschiedlicher Form angebracht sind, Aufnahme finden.
  • F i g. 3 zeigt einen Stuhl- der in Rede stehenden Art mit aufgelegtem Sitzkissen 8 und aufgesteckter Rückenlehne 9 ohne Armlehnen. Dieser Stuhl kann im Verfolg der Erfindung jederzeit ohne Mühe unter Benutzung der am Grundgestell angebrachten Verbohrungen mit Armlehnen wahlweiser Ausführung versehen werden.
  • F i g. 4 läßt die Verwendung einer an sich bekannten zweiteiligen Rückenlehne 10, 11 und geschlossener, trapezförmiger mit Stoff überzogener Armlehnen 12 erkennen, wobei die Armlehnen an ihrer Oberseite eilte flächenartige Verbreiterung 13 aufweisen. Die rückwärtigen Stützen 2 sind am oberen, die Rückenlehne aufnehmenden Ende nach hinten abgebogen.
  • F i g. 5 zeigt in das Grundgestell eingesetzte, offene, in der Seitenansicht trapezartig gestaltete, aus Rohrmaterial geformte Armlehnen 13, bekannter Art, die an ihrer Oberseite mit etwa dreieckigen gestalteten Armauflagen 14 verbunden sind. Als Rückenlehne findet hier, wie beim nach F i g. 3 geformten Stuhl, ein schräg nach hinten geneigtes Polsterteil 9 Verwendung. F i g. 6 zeigt eingesetzte Armlehnen 15, die der Ausführung nach F i g. 5 entsprechen und zusätzlich mit einer Lederbespannung 16 versehen sind.
  • Schließlich ist aus F i g. 7 -eine Sitzbank mit auf-bzw. eingesteckten Rückenlehnenteiien 17, 18 und Armlehnen 12 zu erkennen, die aus den gleichen Grundbauelementen besteht, wie das Grundgestell eines erfindungsgemäß ausgebildeten Stuhles, wobei lediglich die (nicht sichtbaren) Querstreben länger sind als die des Stuhlrahmens.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Vierbeiniges, in seiner Form verwandelbares Sitzmöbel, bei welchem die Armlehnen und die Rückenlehne am Gestell einsteckbar angeordnet sind, wobei das Grundgestell aus Rohr- und Profilstangenmaterial besteht, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß die beiden seitlichen, den Sitz (8) tragenden Profilstangen (3) des Grundgestells (1 bis 5) zur Aufnahme der auswechselbaren Armlehnenstützen mit jeweils zwei Einsteckbohrungen (6,7) versehen sind, in die die offenen Enden der die beiden seitlichen Gestellrahmen (1 bis 3) verbindenden Querrohrstreben (4, 5) eingesetzt sind, während die in bekannter Weise über die Sitzfläche hinaus verlängerten Hinterbeine (2) als Steckbolzen (2') zum Aufstecken der Rückenlehne (9) dienen.
  2. 2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Vorder- (1) und verlängerte Hinterbeinstütze (2) verbindende Querholm (3) im Querschnitt U-förmig gestaltet ist.
  3. 3. Sitzmöbel nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die offene Seite der Querholme (3) dem Boden zugekehrt ist und die Streben (4, 5) in beiden Schenkeln des U-Profils gehalten werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 452 585, 913 580; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1752 952, 1775 730; französische Patentschrift Nr. 1091337; USA.-Patentschriften Nr. 2 281902, 2 703 136.
DEM39387A 1958-10-24 1958-10-24 Vierbeiniges, in seiner Form verwandelbares Sitzmoebel Pending DE1195444B (de)

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