[go: up one dir, main page]

DE1194611B - Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung - Google Patents

Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung

Info

Publication number
DE1194611B
DE1194611B DEJ18324A DEJ0018324A DE1194611B DE 1194611 B DE1194611 B DE 1194611B DE J18324 A DEJ18324 A DE J18324A DE J0018324 A DEJ0018324 A DE J0018324A DE 1194611 B DE1194611 B DE 1194611B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
counting
reading
drum
balls
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ18324A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Hartmann
Otto Schumacher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Priority to DEJ18324A priority Critical patent/DE1194611B/de
Publication of DE1194611B publication Critical patent/DE1194611B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03KPULSE TECHNIQUE
    • H03K21/00Details of pulse counters or frequency dividers
    • H03K21/08Output circuits

Landscapes

  • Measurement Of Distances Traversed On The Ground (AREA)

Description

  • Mechanisches Zählwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung Zusatz zum Patent: 1086 928 Die Erfindung geht aus von einem mechanischen Zählwerk mit einer elektrischen Entnahmevorrichtung, bei dem jedes einer Ziffernstelle zugeordnete Zählrad in eine Anzahl gleich größer Sektoren unterteilt ist und alle Sektoren Betätigungsglieder, z. B. Nocken, aufweisen, die beim Zählvorgang eine Auswahl von im Bereich eines einzigen Sektors jedes Zählrades in dessen Umfangsrichtung hintereinander ortsfest angeordneten Einstellgliedern, z. B. Kugeln, einstellen, die während der Abfrage durch Abfühlglieder in den einzelnen Stellen nacheinander abgefühlt werden, nach Patent 1086 928. Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein derartiges Zählwerk so auszubilden, daß die Entnahme der eingestellten Werte in verschlüsselter Form erfolgen kann, ohne daß ein besonderer Umschlüßler erforderlich ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß jeder Ziffer jedes Zählrades ein Sektor mit mindestens zwei Betätigungsgliedern, z. B. Nocken, zugeordnet ist, die nach Vorschrift eines Schlüssels für die verschiedenen Ziffernwerte verschieden angeordnet sind.
  • Eine vorteilhafte Ausführung des erfindungsgemäßen Zählwerkes wird dadurch erreicht, daß die als Einstellglieder vorgesehenen Kugeln in der Reihenfolge der Auslesung abwechselnd auf zwei Mantelkreisen der ihnen als Käfig dienenden Hohlwelle angeordnet sind und daß die die beiden Mantelkreise überdeckenden Zählräder in bekannter Weise aus zwei Schalen zusammengesetzt sind, die jeweils die zu den Kugeln eines Mantelkreises gehörenden Teile eines Zuordnungsgliedes aufnehmen.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist an Hand von Zeichnungen nachfolgend erläutert. In den Zeichnungen ist F i g. 1 ein Längsschnitt durch ein Zählwerk für zehn Stellen gemäß der Erfindung, F i g. 2 ein Querschnitt durch eine Zählstelle dieses Zählwerkes, F i g. 3 eine schematische Darstellung der Wirkungsweise eines kompletten Zählers, in dem das Zählwerk gemäß der Erfindung verwendet wird, F i g. 4 eine Zusammenstellung der Impulsdiagramme für die verschiedenen Auslesearten des Zählers, F i g. 5 eine schematische Darstellung des Zusammenwirkens der Steuerkupplung C1, Auslesekupplung C2 und Nullstellkupplung C3.
  • In dem beschriebenen Beispiel wird- der bekannte »Zwei-aus-fünf«-Schlüssel verwendet, bei dem den Zahlen 0 bis 9 folgende Kombinationen aus zwei Elementen zugeordnet sind:
    0 1 2 3 4 5 6 7 8 9
    0 x x x x
    1 x x x x
    2 x x x x
    3 x x x x
    6 x x x x x
    Dieser Schlüssel ermöglicht gleichzeitig eine gewisse Kontrolle, da bei der elektrischen Abfühlung einer nach diesem Verfahren verschlüsselten Zahl stets zwei Impulse für jede Zahl vorhanden sein müssen.
  • Bei dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten, in der vierten und siebenten Stelle gesplitteten, zehnstelligen Zähler sind auf einer Hohlwelle 1, die mit ihren radialen Bohrungen den Kugelkäfig für die als Einstellglieder dienenden Kugeln 2 bildet, die den einzelnen Dezimalstellen zugeordneten zehn Zählräder 3 drehbar gelagert. An jeder Zählstelle des Zählwerkes besitzt die Hohlwelle 1 innerhalb eines Winkelbereiches von einem Zehntel des Kreisumfanges fünf dieser Bohrungen mit den darin beweglichen Kugeln, deren Durchmesser etwas größer ist als die Wandstärke der Hohlwelle und die, um die Verwendung größerer Kugeln zu ermöglichen, abwechselnd auf zwei verschiedenen Mantelkreisen der Hohlwelle angeordnet @;,..7 7l;. rlan a;n7alnan 7ähletallp.n 7iiup.hariaen Gruppen von Kugeln sind in aufsteigender Reihenfolge mit gleichmäßigen Abständen von Kugel zu Kugel, der somit ein Fünfzigstel des Kreisumfanges beträgt, auf den Umfang der Hohlwelle verteilt.
  • Die Zählräder 3, die aus Fertigungsgründen aus zwei Schalen zusammengesetzt sind, weisen an ihrer Innenseite als Nocken ausgebildete Betätigungsglieder auf, und zwar jeweils, in gleichmäßigen Sektoren auf den Umfang verteilt, für jede der zehn Ziffern von 0 bis 9 ein Betätigungsglied, bestehend aus einer Kombination von zwei Nocken, die zwei der fünf, den Kombinationselementen 0, 1, 2, 3, 6 des verwendeten »Zwei-aus-fünf«-Schlüssels zugeordneten Kugeln einstellen. Die die Kombinationselemente 1 und 3 auswählenden Nocken sind in der einen und die die Kombinationselemente 0, 2, 6 auswählenden Nocken in der anderen Schale untergebracht. Der Einteilung in gleichmäßige Sektoren entsprechend sind auf der Außenseite der Zählräder die Ziffern 0 bis 9 zur visuellen Ablesung des Zählers angebracht. Durch die Innenfläche der Zählräder bzw. durch die Nocken werden die Bewegungen der Kugeln in radialer Richtung nach außen begrenzt.
  • Das als Beispiel gewählte Zählwerk ist antriebsmäßig unterteilt in ein vierstelliges und ein dreistelliges Zählwerk, die beide in bekannter Weise durch die Zahnräder 4 bzw. 5 angetrieben werden, sowie in drei Stellen, die von Hand mittels der Scheiben 7 einstellbar und durch Rasthebel 8 in bekannter Weise gegen Verdrehung gesichert sind. Der Zehnerübertrag von einem Zählrad auf das nächste erfolgt durch bekannte Mittel (Zwei-Zahn- und Übertragungsritzel6). Diese Antriebsmittel können zur Auslesung und zur Nullstellung des Zählers außer Eingriff gebracht werden.
  • Innerhalb der Hohlwelle 1 ist konzentrisch zu ihr eine Trommel 9 drehbar angeordnet, welche die radialen Bewegungen der in den Bohrungen der Hohlwelle geführten Kugeln 2 nach innen begrenzt. Im Inneren dieser Trommel befindet sich nahe ihrer Mantelfläche ein schwenkbarer Bügel 11, der zwischen zwei in den seitlichen Flanschen 10 befestigten Achsbolzen 10a schwenkbar gelagert ist. Der abgebogene Teil dieses Bügels bildet die Ableseschiene 11a. Er ragt durch einen Schlitz in der Mantelfläche aus der Trommel 9 heraus und erstreckt sich über alle Zählstellen. Die Achse 12 der Trommel ist fest mit den seitlichen Flanschen 10 verbunden. Ein auf ihr befestigter Block 12a trägt eine Blattfeder 13, die an dem schwenkbaren Bügel 11 angreift und dadurch die Ableseschiene 11 a in radialer Richtung nach außen drückt. Auf dem Block 12a ist ferner ein Prisma 15 befestigt, dessen Schneide als Lager für einen schwenkbaren Umlenkhebe114 dient. Der Umlenkhebe114 wird einerseits über ein Zwischenstück 11b von der Ableseschiene 11a beeinflußt und betätigt andererseits einen axial verschiebbaren Stift 16, der im ausgebohrten Teil der Trommelachse 12 gelagert ist und durch Federdruck in die Trommel hineingezogen wird. Führt nun die Trommel eine Drehbewegung gegenüber der Hohlwelle 1 aus, so werden nacheinander alle von der Ableseschiene überstrichenen Kugeln angehoben mit Ausnahme derjenigen Kugeln, die durch die Nocken unterstützt werden und somit nicht dem Druck der Ableseschiene nachgeben können. So stehen z. B. in der F i g. 2, die die Elemente 2 und 3 darstellenden Kugeln, also eine »5s zur Ablesung bereit. Daher wird die Ableseschiene, wenn sie sich unter einer durch eine Nocke des Zählrades unterstützten Kugel vorbeibewegt, nach innen gedrückt, und diese Bewegung bewirkt über den Umlenkhebel14 eine Axialverschiebung des Stiftes 16 in der Trommelachse. Bei jeder derartigen Verschiebung des Stiftes 16 wird der Kontakt 17 für die Fernauslesung betätigt. Somit werden bei einer vollen Umdrehung der Trommel 9 die eingestellten Werte der zehn Zählstellen in Serienform von je zwei Impulsen pro Zählstelle abgegeben. Bei Drehung der Trommel 9 werden über eine auf ihrer Achse befestigte Nockenscheibe 18 durch einen Kontakt 19 eine der Anzahl der Kugeln entsprechende Anzahl von Taktimpulsen abgegeben, die, ohne daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der Trommel beachtet werden muß, eine Einordnung der Zählimpulse ermöglicht.
  • Zur Rückstellung des Zählers sind in den Zählrädern 3 federbelastete Klinken 20 in einer zwischen der Zweiergruppe und der Dreiergruppe der Kugeln liegenden Ebene angeordnet, die in der Nullstellung des Zählers in Öffnungen 21 in der Hohlwelle 1 eingefallen sind und gegen deren hintere Kanten anliegen. Bei Einstellung eines Wertes durch Drehung eines Zählrades werden die Klinken 20 aus den Öffnungen 21 herausgehoben; sie gleiten dabei im Zwischenraum zwischen der Zweier- und der Dreiergruppe der Kugeln 2 auf der Hohlwelle. Soll das Zählrad wieder auf Null gestellt werden, so führt die Hohlwelle in demselben Drehsinn, in dem das Zählrad gedreht wurde, eine Umdrehung aus, in deren Verlauf die Klinke 20 in die Öffnung 21 einfällt, das Zählrad erfaßt und in die Nullstellung dreht.
  • In F i g. 3 ist an Hand eines Beispiels dargestellt, wie das in den F i g. 1 und 2 beschriebene Zählwerk in einen kompletten Zähler eingebaut sein kann. Die auf der Hohlwelle 1 gelagerten Zählräder 3 des vierstelligen Zählwerkteils werden über das Zahnrad 4 von einem Federspeicher 22 angetrieben, der die eingehenden Zählimpulse über seine Schrittkupplung 23 vom Steuermagnet 24 erhält. Auf dieselbe Weise werden die Zählräder des dreistelligen Zählwerkteiles über das Zahnrad 5 angetrieben.
  • Der Kraftantrieb erfolgt durch einen Asynchronmotor 25 für Auslesung und Nullstellung des Zählwerkes über einen auf der Welle 26 befindlichen Satz von drei durch Nocken jeweils mit der nächstfolgenden zusammenwirkenden, mit Cl, C2 und C3 bezeichneten Kupplungen und für die auf der Welle 27 sitzenden Federspeicher über die schlupffrei arbeitende Kupplung 28. Die drei Kupplungen C1, C2, C3, von denen die Auslesekupplung C2 auf die Achse 12 der innerhalb der Hohlwelle befindlichen Trommel zur Ablesung und die Nullstellkupplung C3 auf die Hohlwelle 1 zur Rückstellung auf Null einwirkt, werden über einen einzigen, die Kontrollkupplung C1 betätigenden Magneten M1 gesteuert und gestatten auf diese Weise durch Wahl der Anzahl, der Länge und des Zeitpunktes elektrischer Steuerimpulse die Auslösung der folgenden Arbeitsgänge des Zählers: 1. Wiederholte Auslesung ohne Nullstellung 2. Wiederholte Auslesung mit Nullstellung 3. Einfache Auslesung ohne Nullstellung 4. Einfache Auslesung mit Nullstellung Die Wirkungsweise des Kupplungssatzes Cl, C2, C3 wird im folgenden an Hand der F i g. 5 und des Impulsdiagramms F i g. 4 erläutert.
  • Die Steuerkupplung C1 besitzt auf ihrem Umfang vier mit a, b, c, d bezeichnete Arretierungspunkte, während die Auslesekupplung C2 und die Nullstellkupplung C3 nach Auslösung je eine volle Umdrehung ausführen.
  • Ein kurzer elektrischer Impuls auf M1 (29a im Impulsdiagramm), der durch Anheben des Anschlages 34 die Kupplung C1 von ihrem Ruhepunkt a zum Punkt b vorrücken läßt, bewirkt zwar noch keine Funktionen hinsichtlich einer Auslesung oder Nullstellung, trennt jedoch durch den mit C1 verbundenen Nocken 30 über den Abtastbügel 31 mittels der Kupplung 28 die Federspeicher 22 sowie die Antriebsräder 4 und 5 und die Zehnerübertragsräder 6 von den Zählrädern. Die Antriebsräder 32 der Federspeicher 22 werden durch einrastende Messer 33 gesperrt, und es ist so möglich, ohne Unterbrechung des Zählvorganges durch Speicherung der über die Magnete 24 eingehenden Zählimpulse zwischenzeitlich Ablesungen und Nullstellungen vorzunehmen.
  • Ein längerer Impuls (Auslesebefehl) auf Ml (29b im Impulsdiagramm) - oder auch ein zweiter kurzer Impuls 29a - dreht die Kupplung Cl bis zum Punkt c. Vor Erreichen dieses Punktes gibt ein Hebelsystem 35, 36, 37, ausgelöst durch eine Aussparung Jla in der Nockenscheibe von C1, der Kupplung C2 einen mechanischen Impuls J1 und veranlaßt diese zu einer die Auslesung des Zählwerkes betätigenden Umdrehung.
  • Kurz vor Vollendung dieser Umdrehung gibt C2 durch einen Nocken J2a und einen Hebel 38 einen mechanischen Impuls J2 an Cl zurück und löst die Steuerkupplung C1 noch einmal aus. Ist dabei der Steuermagnet Ml nicht gleichzeitig erregt, so läuft die Kupplung C1 bis zum Punkt d. Wie beim vorherigen Ablauf wird durch eine Aussparung J3a in der Nockenscheibe von Cl ein Impuls J3 auf C2 gegeben, die Auslesung wird wiederholt und die Kupplung C1 schließlich durch den weiteren Rückimpuls in ihre Ruhelage a gedreht (wiederholte Auslesung ohne Nullstellung).
  • Soll das Zählwerk nach der zweiten Auslesung auf Null gestellt werden, so erhält der Steuermagnet Ml nach dem Durchgang der Aussparung J3a (Stellung d) einen kurzen, vor Erreichen des Punktes a wieder abgeklungenen, elektrischen Impuls 29c, der die Beendigung des Arbeitsspiels nicht beeinflußt, der jedoch über den während der Dauer des Impulses auf Ml angehobenen Schieber 39 durch Einwirkung des Nokkens J4a einen mechanischen Impuls J4 auf die Nullstellkupplung C3 gibt und diese auslöst. Bis zur Beendigung des Laufes von C3 wird, nachdem Cl den Punkt a erreicht hat, durch einen dem Nocken 30 von Cl ähnlichen Nocken 30a der Kupplung C3 der durch den Nocken 30 ausgehobene Bügel 31 am Wiedereinrücken verhindert (wiederholte Auslesung mit Nullstellung).
  • Für eine einmalige Auslesung des Zählwerkes - dies ist z. B. der Fall, wenn die Impulse der ersten Auslesung von einer Zentrale als nicht fehlerhaft befunden wurden - erscheint kurz nach Wiederanlaufen der Kupplung Cl aus Stellung c ein vor Durchgang des Nockens J4a wieder abgeklungener elektrischer Impuls 29d an M1, der den Hebel 35 sperrt und nicht mehr in die Aussparung J3 a einfallen läßt (einfache Auslesung ohne Nullstellung).
  • Hat dieser letzte- elektrische Impuls jedoch die Länge 29e, so findet der Nocken J4a den angehobenen Schieber 39 vor, und das Zählwerk wird in der bereits beschriebenen Weise auf Null gestellt (einfache Auslesung mit Nullstellung).
  • In F i g. 3 ist noch zu sehen, wie durch einen Knopf 40 die Bereitschaft des Zählers zur -Auslesung durch einen Kontakt 41 einer Zentrale gemeldet werden kann. Durch die Klinke 42 bleibt der Knopf 40 so lange in der gedrückten Stellung, bis die Auslesung beginnt.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Mechanisches Zählwerk mit einer elektrischen Entnahmevorrichtung, bei dem jedes einer Ziffernstelle zugeordnete Zählrad in eine Anzahl gleich großer Sektoren unterteilt ist und alle Sektoren Betätigungsglieder, z. B. Nocken, aufweisen, die beim Zählvorgang eine Auswahl von im Bereich eines einzigen Sektors jedes Zählrades in dessen Umfangsrichtung hintereinander ortsfest angeordneten Einstellgliedern, z. B. Kugeln, einstellen, die während der Abfrage durch Abfühlglieder in den einzelnen Stellen nacheinander abgefühlt werden, nach Patent 1086 928, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t , daß jeder Ziffer jedes Zählrades ein Sektor mit mindestens zwei Betätigungsgliedern, z. B. Nocken, zugeordnet ist, die nach Vorschrift eines Schlüssels für die verschiedenen Ziffernwerte verschieden angeordnet sind.
  2. 2. Zählwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als Einstellglieder (2) vorgesehenen Kugeln in der Reihenfolge der Auslesung abwechselnd auf zwei Mantelkreisen der ihnen als Käfig dienenden Hohlwelle (1) angeordnet sind und daß die die beiden Mantelkreise überdeckenden Zählräder (3) in bekannter Weise aus zwei Schalen zusammengesetzt sind, die jeweils die zu den Kugeln eines Mantelkreises gehörenden Betätigungsglieder aufnehmen.
  3. 3. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in bekannter Weise im Innern jedes Zählrades eine bewegliche Rückstellklinke (20) angebracht ist, die vorzugsweise in einer zwischen den beiden von den Kugeln besetzten Mantelkreisen liegenden Ebene angeordnet ist und bei der Löschbewegung des Zählwerkes hinter der Kante einer Öffnung (21) in der Hohlwelle einrastet.
  4. 4. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die den einzelnen Zählrädern (3) zugeordneten Gruppen von Einstellgliedern (2) in verschiedenen, in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Sektoren angeordnet sind und daß die Bezifferung der Zählräder zur visuellen Ablesung in bekannter Weise entsprechend verschoben ist.
  5. 5. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auslesung des Zählers eine im Innern der Hohlwelle (1) angeordnete, die radialen Bewegungen der Einstellglieder (2) nach innen begrenzende, drehbare Trommel (9) eine aus einem Schlitz in ihrer Mantelfläche herausragende, über alle Zählstellen sich erstreckende, durch eine Feder (13) belastete Abfühlschiene (11) aufweist, die, indem sie bei Drehung der Trommel (9) an der Innenwand der Hohlwelle entlanggleitet, beim Überstreichen eines in Einstellage befindlichen Einstellgliedes (2) in die Trommel (9) hineingedrückt wird und durch diese Bewegung über ein im Innern der Trommel angebrachtes Hebelsystem (14, 16) einen Kontakt (17) betätigt.
  6. 6. Zählwerk nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Auslesung ein durch eine Nockenscheibe (18) auf der Achse der rotierenden Ablesetrommel betätigter Kontakt (19) Taktimpulse abgibt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 601167; USA.-Patentschrift Nr. 1404 340; französische Patentschriften Nr. 581 135, 1 116 869.
DEJ18324A 1960-06-23 1960-06-23 Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung Pending DE1194611B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ18324A DE1194611B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ18324A DE1194611B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1194611B true DE1194611B (de) 1965-06-10

Family

ID=7199774

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ18324A Pending DE1194611B (de) 1960-06-23 1960-06-23 Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1194611B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1404340A (en) * 1922-01-24 Counting wheel for intermittent-gear trains
FR581135A (fr) * 1924-04-01 1924-11-22 Dispositif d'entraînement des disques numérotés indicateurs, des compteurs de tous genres, en vue d'assurer la remise à zéro rapide
DE601167C (de) * 1931-08-20 1934-08-09 Siemens & Halske Akt Ges Registrierkasse
FR1116869A (fr) * 1953-12-14 1956-05-14 Veeder Root Enregistreur

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1404340A (en) * 1922-01-24 Counting wheel for intermittent-gear trains
FR581135A (fr) * 1924-04-01 1924-11-22 Dispositif d'entraînement des disques numérotés indicateurs, des compteurs de tous genres, en vue d'assurer la remise à zéro rapide
DE601167C (de) * 1931-08-20 1934-08-09 Siemens & Halske Akt Ges Registrierkasse
FR1116869A (fr) * 1953-12-14 1956-05-14 Veeder Root Enregistreur

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0105424B1 (de) Einstellvorrichtung für Typenräder einer Druckeinrichtung
DE1194611B (de) Mechanisches Zaehlwerk mit elektrischer Entnahmevorrichtung
DE2726286B2 (de) Vorrichtung zum automatischen Werteinstellen der Wertstempel einer Frankiermaschine
AT110079B (de) Rechenmaschine.
DE641077C (de) Nummernschalter fuer Selbstanschlussanlagen mit mechanischer Verhinderung der Stromstossgabe nach Wahl bestimmter Ziffern
DE574486C (de) Rechenmaschine
DE137052C (de)
AT39669B (de) Rechenmaschine.
DE742120C (de) Vorrichtung an Registrierkassen, Rechen- und Buchhaltungsmaschinen mit einem oder mehreren Addierwerken
DE865914C (de) Registriervorrichtung, insbesondere fuer Verkaufsstellen und Postaemter
DE515842C (de) Tabelliermaschine fuer Lochkarten mit einer von der normalen abweichenden Anzahl vonLochstellen in den Kartenspalten
DE519766C (de) Zehnerschaltung fuer Rechenwerke
DE512916C (de) Multiplikationsmaschine
DE1513480B2 (de) Positioniereinrichtung fuer ein bewegliches organ einer mess- oder werkzeugmaschine
DE432006C (de) Rechenmaschine
DE489579C (de) Einrichtung zur Zurueckfuehrung von Zaehlwerken in die Anfangsstellung (Nullstellung) fuer Gespraechszaehler
AT111335B (de) Registrierkasse.
DE573939C (de) Dauerkalender
DE462072C (de) Rechenmaschine
DE154554C (de)
DE700268C (de) Registrierkasse mit mehreren Addierwerken
DE942153C (de) Fernschreibmaschine mit wanderndem Empfaenger und Drucker
DE348897C (de) Uhrenschlagwerk mit selbsttaetiger Schlagregelung
AT204310B (de) Druckwerk für Lochkarten-Tabelliermaschinen u. ähnl. Einrichtungen
DE853526C (de) Zaehlwerk fuer schnell aufeinanderfolgende Vorgaenge