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DE1194484B - Steuervorrichtung fuer eine Arbeitsmaschine - Google Patents

Steuervorrichtung fuer eine Arbeitsmaschine

Info

Publication number
DE1194484B
DE1194484B DEC33334A DEC0033334A DE1194484B DE 1194484 B DE1194484 B DE 1194484B DE C33334 A DEC33334 A DE C33334A DE C0033334 A DEC0033334 A DE C0033334A DE 1194484 B DE1194484 B DE 1194484B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
probe head
control device
probe
circuit
workpiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC33334A
Other languages
English (en)
Inventor
John Alfred Jackson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
EK Cole Ltd
Original Assignee
EK Cole Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by EK Cole Ltd filed Critical EK Cole Ltd
Publication of DE1194484B publication Critical patent/DE1194484B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/12Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers
    • G05B19/16Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers using record carriers using magnetic record carriers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q15/00Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work
    • B23Q15/20Automatic control or regulation of feed movement, cutting velocity or position of tool or work before or after the tool acts upon the workpiece
    • B23Q15/22Control or regulation of position of tool or workpiece
    • B23Q15/225Control or regulation of position of tool or workpiece in feed control, i.e. approaching of tool or work in successive decreasing velocity steps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Cutting Processes (AREA)

Description

  • Steuervorrichtung für eine Arbeitsmaschine Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung für Arbeitsmaschinen, bei denen ein Werkstück gemäß einem auf einer Magnetspur aufgezeichneten Programm langsamer oder schneller vorgeschoben werden kann, so daß das Werkstück in eine bestimmte Stellung zwecks Bearbeitung gebracht werden kann. Die Maschine kann z. B. eine Bogenschere für Papier sein.
  • Um zu gewährleisten, daß das Werkstück in der richtigen Stellung anhält, ist bereits vorgeschlagen worden, zwei verschiedene Abtastköpfe so anzuordnen, daß ein in der Spur befindliches Zeichen beim Erreichen des ersten Tastkopfes die Vorschubgeschwindigkeit herabsetzt und beim Erreichen des zweiten Tastkopfes nach einer bestimmten Zeit das Werkstück stillsetzt. In diesem Falle ist für jeden Tastkopf ein besonderer Verstärker erforderlich, und außerdem müssen Vorkehrungen getroffen sein, um beim Eintreffen eines nachfolgenden Zeichens unter dem ersten Tastkopf, bevor das Werkstück stehengeblieben ist, einen erneuten übergang auf die höhere Vorschubgeschwindigkeit zu verhindern. Hierzu kann beispielsweise ein Impulsspeicher dienen, worin für jedes am ersten Tastkopf vorbeigehende Zeichen ein Impuls gespeichert wird, während jedesmal nach Beendigung eines Bearbeitungsvorganges ein Impuls im Speicher subtrahiert wird. Die Magnetspur kann in bekannter Weise z. B. als Magnetband oder Magnetdraht ausgebildet sein.
  • Bei der erfindungsgemäßen Steuervorrichtung der genannten Art wird weniger Bauaufwand benötigt. Diese Steuervorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn der Vorschubbewegung des Werkstücks ein Tastkopf von einer Stellung in eine andere Stellung verschoben wird und hierbei die Magnetspur zwischen diesen Stellungen ganz oder teilweise abtastet, wobei das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein eines Zeichens auf dieser Strecke der Magnetspur die Vorschubgeschwindigkeit des Werkstücks und die Stelle, an welcher der Tastkopf zur Ruhe kommt, bestimmt.
  • Vorzugsweise ist die Anordnung so getroffen, daß beim Auftreten eines Zeichens im Tastkopf während dessen Verschiebung das Werkstück im Schleichgang vorgeschoben wird und der Tastkopf in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, während ohne Auftreten eines solchen Zeichens der Tastkopf in der zweiten Stellung zur Ruhe kommt und das Werkstück mit Normalgeschwindigkeit vorrückt, bis der Tastkopf ein Zeichen auf der Spur feststellt, woraufhin der Vorschub des Werkstücks gedrosselt wird und der Tastkopf in seine Ausgangsstellung zurückkehrt. Es ist dafür gesorgt, daß die Rückholgeschwindigkeit des Tastkopfes in seine Ausgangsstellung schneller als die Vorschubgeschwindigkeit der Magnetspur ist, so daß der Tastkopf imstande ist, das gleiche auf der Spur aufgezeichnete Zeichen nochmals abzutasten und dadurch das Werkstück stillzusetzen.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird die Bewegung des Tastkopfes durch zwei Elektromagnete gesteuert, die je einer Bewegungsrichtung des Tastkopfes zugeordnet sind.
  • Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnungen erläutert. Hierin ist F i g. 1 die Seitenansicht einer Papierschneidemaschine, bei der die Erfindung angewandt ist, F i g. 2 eine Teildarstellung der F i g. 1 in größerem Maßstab, F i g. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Erfindung und F i g. 4 ein teilweise schematisches Schaltbild einer Steuervorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Die in F i g. 1 gezeigte Papierschneidemaschine besitzt ein Bett 1, das zwischen Seitengestellen 2 befestigt ist. Ferner ist das Bett 1 mit zusätzlichen Trägern 3 und 4 versehen. Ein Schneidmesser mit Papierhalter (nicht gezeigt) befindet sich oberhalb des Bettes 1 zwischen den Seitengestellen. Ein Anschlaglineal 5 ist auf dem Arbeitsbett 1 verschiebbar, um einen Stapel von Papierbogen zum: Schneidmesser vorzuschieben. Das Lineal 5 wird von einer Leitspindel 6 angetrieben, die mit einem Fortsatz 7 an der Unterseite des Lineals im Eingriff steht. Das vordere Ende der Leitspindel 6 ist mit einem Handrad 8 zur manuellen Betätigung des Lineals.5 versehen.- Die Leitspindel 6 ist über ein Vorgelege mit den Zahnrädern 9 und 10 mechanisch mit einer Antriebswelle 11 gekuppelt. Die Welle 11 treibt ein Stiftrad 12 für die Vorschubeinrichtung eines Magnetbandes,- die im einzelnen in F i g. 2 gezeigt ist. Das hintere Ende der Leitspindel 6 trägt eine Riemenscheibe 13 und eine Bremse 14. Ein Antriebsriemen 15 verbindet die Scheibe 13 mit einer Riemenscheibe 16, die sich auf einer Welle 17 befindet. Die Welle 17 kann entweder von einem Motor 18 mit großer Geschwindigkeit oder von einem Motor 19 mit geringer Geschwindigkeit angetrieben werden. Kupplung uni Vorgelege für die Motoren 18 und 19 sind bei 20 und 21 gezeigt. Die elektrische Steuervorrichtung zur Betätigung des Lineals 5 in Abhängigkeit von dem auf dem Magnetband aufgezeichneten Programm befindet sich in einem Kasten 22 an der Seite des Gestells 2.
  • In der Vorschubeinrichtung für das Magnetband ist das Stiftrad 12 auf einer Grundplatte 23 gelagert. Ein Magnetband 24 wird von einer Vorratsspule 25 über das Stiftrad 12 und eine Umlenkrolle 26 zu einer Aufnahmespule 27 geführt. Das Magnetband 24 läuft über einen Tastkopf 28, der sich in einem Halter 29 befindet, welcher längs einer Führung 30 in einer Platte 31 verschiebbar ist. Der Halter 29 ist mit dem einen Ende eines Hebels 32 verbunden, dessen anderes Ende mit einer Stange 33 verbunden ist. Der Hebel 32 ist bei 34 gelagert. Die Stange 33 kann von zwei Elektromagneten 35 und 36 so verschoben werden, daß der Tastkopf 28 eine der beiden gezeichneten Stellungen einnimmt. Bei Erregung des Magneten 35 wird der Tastkopf 28 nach links in F i g. 2 und bei Erregung des Magneten 36 nach rechts bewegt.
  • Die Stange 33 ist mechanisch mit zwei Schaltern 37 und 38 verbunden, deren Betätigung durch den Elektromagneten 35 weiter unten an Hand der F i g. 4 erläutert wird. Die Elektromagnete 35 und 36 und die Schalter 37 und 38 befinden sich auf einem Winkel 39, der mit zwei Schrauben 40 auf der Platte 23 befestigt ist.
  • In F i g. 3 ist ein erfindungsgemäß verwendetes Magnetband dargestellt. Das Magnetband 24 ist mit einer Anzahl von Marken 41, 41' und 41" versehen. Die Marken oder Zeichen bilden zusammen das vorgeschriebene Programm und dienen zur Steuerung des schrittweisen Papiervorschubs in der Maschine nach F i g. 1, so daß am Ende jedes Schrittes ein Bearbeitungsvorgang (z. B. Beschneiden) vorgenommen werden kann. Um das Papier genau an den gewünschten Stellen bearbeiten zu können, wird der Vorschub herabgesetzt, bevor eine Haltestelle erreicht wird. Zu diesem Zweck wird der Tastkopf 28 aus der ausgezogenen Stellung (erste Stellung) in die gestrichelte Stellung (zweite Stellung) verschoben, bevor der Papiervorschub zu Beginn des Programms oder nach Ausführung eines Bearbeitungsvorganges einsetzt. Wenn bei dieser Verschiebung der Tastkopf eine Marke 41' überstreicht, wird vom Tastkopf ein Impuls empfangen, der eine Umschaltung auf den Schleichgang bewirkt. Tritt kein solcher Impuls auf, so kommt der Tastkopf in der zweiten Stellung zur Ruhe, und das Papier wird mit hoher Geschwindigkeit vorgeschoben, bis der Tastkopf einen Impuls empfängt, weil beispielsweise die Marke 41" unter ihm erscheint. Dann wird ebenfalls auf den Schleichgang umgeschaltet. Ist ein Impuls infolge des Auftretens der Marke 41' oder 41" erzeugt worden, so wird der Tastkopf mit solcher Geschwindigkeit in die Ausgangsstellung zurückgeführt, daß er abermals einen Impuls empfangen kann, wenn diese Marke den wieder stillstehenden Tastkopf erreicht. Dieser zweite Impuls bewirkt den Stillstand des Papiervorschubs, so daß nunmehr ein Bearbeitungsvorgang vorgenommen werden kann. Während der Rückholbewegung des Tastkopfes wird sein Ausgang abgeschaltet, so daß beim überstreichen der Marke, welche die Verlangsamung des Vorschubs und die Rückkehr des Tastkopfes ausgelöst hat, kein Ausgangsimpuls auftritt. Der Abstand zwischen den Endstellungen des Tastkopfes ist so gewählt, daß das Papier sich auf die Schleichgeschwindigkeit verlangsamt hat, bevor es endgültig stillgesetzt wird. Bei einer praktischen Ausführungsform bewegt sich das Magnetband mit der doppelten Vorschubgeschwindigkeit des Papiers. In diesem Falle wurde gefunden, daß ein. Abstand von 40 mm zwischen den Endstellungen des Tastkopfes ausreicht.
  • Eine Schaltung zur Durchführung der beschriebenen Betriebsweise wird nun an Hand der F i g. 4 beschrieben. Die Betätigung der beiden Elektromagnete 35 und 36 wird durch eine bistabile Kippschaltung 42 mit den beiden Ausgängen A und B gesteuert. Ausgang A ist mit dem Magneten 36 und Ausgang B mit dem Magneten 35 verbunden. Die Kippschaltung 42 besitzt ferner eine Eingangsklemme C. Der Schalter 37, der mit dem Elektromagneten 35 mechanisch verbunden ist, liegt im Eingang eines Schnellganganlassers 43 und wird geschlossen, wenn der Tastkopf 28 seine zweite Stellung erreicht. Diese Eingangsleitung weist eine Klemme D auf, an der eine konstante Spannung liegt, die zur Betätigung des Motors 18 dient. Wenn also Schalter 37 geschlossen ist, so läuft . der Motor 18, und das Lineal 5 wird im Schnellgang vorgeschoben. Die Ausgangsspannung des Tastkopfes 28 wird im Verstärker 44 verstärkt und kann entweder einem Schleichgangbetätigungskreis 45 oder einem Stopkreis 46 zugeführt werden. Dies wird durch den Betriebszustand zweier Transistoren 47 und 48 bestimmt, wobei der Kollektor des Transistors 47 mit einem Widerstand 49 am Eingang des Schleichgangkreises 45 verbunden ist, während der Kollektor des Transistors 48 an einen Widerstand 50 am Eingang des Stopkreises 46 angeschlossen ist. Der Schleichgangkreis 45 steuert die Betätigung der Motoren 18 und 19 so, daß beim Auftreten eines Signals in ihm der Schnellgangmotor 18 angehalten wird und das Lineal vom Schleichgangmotor 19 weitergetrieben wird. Tritt ein Signal im Stopkreis 46 auf, so wird der Motor 19 stillgesetzt und die Bremse 14 angezogen. Der Betrieb der Transistoren 47 und 48 wird durch die Kippschaltung 42 gesteuert, deren Ausgang A mit der Basis von 47 verbunden ist, während die Basis von 48 an den Ausgang B angeschlossen ist. In gewissen Fällen ist es notwendig, daß die Ausgangsspannung des Verstärkers 44 weder auf den Kreis 45 noch auf den Kreis 46 gelangt. Dies wird mittels eines Transistors 51 bewerkstelligt, dessen Kollektor mit der Ausgangsleitung von 44 verbunden ist. Im Basiskreis des Transistors 51 befindet sich der Schalter 38, der betätigt wird, wenn der Tastkopf 28 sich aus der ersten in die zweite Stellung zu verschieben beginnt. Ist der Schalter 38 geschlossen, so ist die Basis des Transistors 51 mit dem Ausgang A der Kippschaltung 42 verbunden.
  • Soll das Papier in die nächste Arbeitsstellung übergeführt werden oder ein vollständiges Programm beginnen, so wird auf die Klemme C ein Signal gegeben, um die Schaltung 42 zu kippen. Im ersteren Falle kann dieses Signal vom Schneidmesser ausgehen, während im letzteren Falle ein Startknopf betätigt werden müßte. Beim Kippvorgang der bistabilen Schaltung 42 tritt eine Ausgangsspannung bei B auf, durch welche der Elektromagnet 35 erregt wird und der Tastkopf 28 aus der ersten in die zweite Stellung übergeht. Ferner wird hierbei der Transistor 48 geöffnet, so daß auf den Stopkreis 46 keine Signale kommen können. Sofort, wenn der Kopf 28 sich zu bewegen beginnt, wird der Schalter 38 geschlossen. Wenn ein Impuls (z. B. infolge der Marke 41' in F i g. 3) vom Tastkopf während seiner Bewegung in die zweite Stellung empfangen wird, gelangt ein Signal auf den Schleichgangkreis 45, wodurch das Papier sich langsamer vorschiebt und außerdem ein Impuls vom Kreis 45 auf den bistabilen Kreis 42 gegeben wird, der diesen kippt. Nun tritt eine Ausgangsspannung bei A auf, wodurch der Elektromagnet 36 erregt wird und der Tastkopf 28 mit wesentlich höherer Geschwindigkeit als das Magnetband in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Durch die Ausgangsspannung bei A werden auch die Transistoren 47 und 51 erregt, so daß der beim Überstreichen der Marke 41' im Tastkopf 28 auftretende Impuls weder den Kreis 45 noch den Kreis 46 erreichen kann. Wenn der Tastkopf 28 die Ausgangsstellung erreicht hat, wird der Schalter 38 selbsttätig geöffnet. Wenn also die Marke, welche den Schleichgang eingeleitet hat, abermals am Tastkopf vorbeigeht, so tritt ein Impuls auf, der auf den Stopkreis 46 gelangt und den Papiervorschub stiRsetzt.
  • Erhält der Tastkopf dagegen keinen Impuls bei seiner Bewegung von der ersten in die zweite Stellung, so kommt er in der zweiten Stellung zur Ruhe. Der Schalter 37 wird durch den Elektromagneten 35 geschlossen und der Schnellgangkreis 43 erregt, wodurch das Papier rasch vorgeschoben wird. Gelangt die nächste Marke (z. B. die Marke 41") auf dem Magnetband unter den Tastkopf 28, so wird ein Signal auf den Schleichgangkreis 45 gegeben, das Werkstück verlangsamt sich, und der Tastkopf 28 geht in der oben beschriebenen Weise in seine Ausgangsstellung über.
  • Die Erfindung kann im einzelnen verschiedene Ausgestaltungen erfahren. Beispielsweise können verschiedene bekannte Aufzeichnungsverfahren für die Marken auf dem Magnetband verwendet werden.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Steuervorrichtung für eine Arbeitsmaschine, bei der ein Werkstück gemäß einem auf einer Magnetspur aufgezeichneten Programm entweder im Schleichgang oder im Schnellgang vorgeschoben werden kann, so daß es in eine bestimmte Stellung zur Vornahme eines Bearbeitungsvorganges gebracht werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß vor Beginn des Werkstückvorschubs ein Tastkopf (28) aus einer ersten Stellung in eine zweite Stellung verschoben wird und hierbei die Magnetspur zwischen diese Stellungen ganz oder teilweise abtastet, wobei die Anwesenheit und Abwesenheit einer Marke auf der abgetasteten Strecke die Vorschubgeschwindigkeit des Werkstücks und die Stellung, in welcher der Tastkopf zur Ruhe kommt, bestimmt.
  2. 2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Feststellung einer auf der Magnetspur aufgezeichneten Marke während des Überganges des Tastkopfes aus der ersten in die zweite Stellung das Werkstück im Schleichgang angetrieben und der Tastkopf in die erste Stellung zurückgeholt wird, während ohne das Auftreten einer solchen Marke der Tastkopf in der zweiten Stellung zur Ruhe kommt und das Werkstück im Schnellgang vorgeschoben wird, bis der Tastkopf eine Marke auf der Magnetspur feststellt, woraufhin der Vorschub des Werkstücks verlangsamt wird und der Tastkopf in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.
  3. 3. Steuervorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tastkopf mit größerer Geschwindigkeit als die Vorschubgeschwindigkeit der Magnetspur (24) in seine Ausgangsstellung zurückkehrt, so daß er bereits wieder in Ruhe ist, wenn das die Rückkehr auslösende Signal wieder an ihm vorbeigeht und die Stillsetzung des Werkstücks bewirkt.
  4. 4. Steuervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch zwei getrennte Vorrichtungen (35, 36) zum Antrieb des Tastkopfes in den beiden Verschiebungsrichtungen.
  5. 5. Steuervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Antriebsvorrichtung (35) zwei Schalter (37,38) betätigt, von denen der eine (38) sofort geschlossen wird, wenn die Verschiebung des Tastkopfes aus seiner Ruhestellung beginnt, während der andere Schalter (37) betätigt wird, wenn der Tastkopf die zweite Stellung erreicht.
  6. 6. Steuervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schalter (37) im Eingangskreis einer Betätigungsschaltung (43) für den Schnellgang liegt.
  7. 7. Steuervorrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Schalter (38) derart in den Ausgangskreis des Tastkopfes einbezogen ist, daß der Tastkopf unwirksam ist, solange er in die erste Stellung zurückkehrt. B.
  8. Steuervorrichtung nach einem derAnsprüche4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Betätigungsvorrichtungen (35, 36) aus je einem Elektromagneten bestehen, zwischen denen eine mit dem Tastkopf (28) verbundene Stange (33) verschiebbar ist.
  9. 9. Steuervorrichtung nach einem derAnsprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Betätigungsvorrichtungen von einer bistabilen Kippschaltung (42) gesteuert werden, die zwei abwechselnd erregte Ausgänge (A, B) aufweist, welche je mit einer der beiden Betätigungsvorrichtungen verbunden sind.
  10. 10. Steuervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang des Tastkopfes (28) mit einem Schleichgangbetätigungskreis (45) und einem Stopkreis (46) verbunden ist und daß die Kippschaltung (42) beim übergang des Tastkopfes aus der ersten in. die zweite Stellung oder beim Verharren desselben in der zweiten Stellung den Stopkreis unwirksam macht, beim Verharren des Tastkopfes in der ersten Stellung jedoch den Schleichgangbetätigungskreis (45) unwirksam macht.
DEC33334A 1963-07-04 1964-07-04 Steuervorrichtung fuer eine Arbeitsmaschine Pending DE1194484B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1194484X 1963-07-04

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DE1194484B true DE1194484B (de) 1965-06-10

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ID=10881375

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DEC33334A Pending DE1194484B (de) 1963-07-04 1964-07-04 Steuervorrichtung fuer eine Arbeitsmaschine

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