DE1194195B - Rohrfoermiger Anzuchttopf - Google Patents
Rohrfoermiger AnzuchttopfInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G13/00—Protection of plants
- A01G13/10—Devices for affording protection against animals, birds or other pests
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-
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- A01G9/02—Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
- A01G9/029—Receptacles for seedlings
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-27/00
1194195
F 38412 m/45 f
28. November 1962
3.Juni 1965
F 38412 m/45 f
28. November 1962
3.Juni 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen rohrförmigen Anzuchttopf.
Es sind Anzuchttöpfe bekannt, die aus porösen Rohren bestehen. Auch sind solche Anzuchttöpfe
bekannt, die Durchbrechungen zum Durchtritt der Wurzeln aufweisen. Wenn das Wurzelwerk bzw. die
Pflanzen wachsen, nehmen sie mehr Raum ein. Bei den bekannten Anzuchttöpfen wachsen die Wurzeln
durch die Durchbrechungen im Topf nach außen.
Die Nachteile der bekannten Anzuchttöpfe be- ίο
stehen darin, daß diese nach dem Umpflanzen nicht erneut verwendbar sind, da sie nach dem Umsetzen
wegen der hindurchgetretenen Wurzelenden nicht herausnehmbar sind, ohne die Pflanzen zu beschädigen.
Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß sich die ig Pflanzenwurzeln bedeutend rascher in Berührung mit
glatten, feuchten Wänden entwickeln als im Inneren von porösen Flächen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die den bekannten Anzuchttöpfen anhaftenden Nachteile zu ao
vermeiden und insbesondere einen solchen Anzuchttopf zu schaffen, bei dem das Wachstum der Pflanzen
aus dem Keim heraus beschleunigt wird, daß eine Entwicklung der Wurzeln nicht durch den vorgegebenen
Raum des Anzuchttopfes behindert wird und eine mehrfache Verwendbarkeit der Anzuchttöpfe
möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Topf an beiden Enden offen ist und
daß seine mit parallelen Flächen versehene Wand sternförmig ausgebildet ist.
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß der Anzuchttopf aus feuchten und glatten Wänden
besteht, daß somit das Wachstum von Pflanzenwurzeln in erheblichem Maß günstig beeinflußt wird.
Durch die sternförmige Ausbildung des Anzuchttopfes ist eine Dehnbarkeit des Topfes gegeben, so
daß dieser sich beim Wachsen des Wurzelwerkes entsprechend dem geforderten Raum auffaltet. Die Entwicklung
der Pflanze wird somit nicht behindert. Darüber hinaus kann der Anzuchttopf nach dem
Umsetzen in das Erdreich ohne Beschädigung der Pflanze entfernt werden, da sich keinerlei Wurzelenden
in den Wandflächen des Anzuchttopfes verhakt haben können.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der obere Rand des Anzuchttopfes eingerollt, so
daß er einen Schutz sowie einen Behälter bildet, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel od. dgl. aufnimmt.
Mit dieser Ausbildung wird erreicht, daß Insekten u. dgl. zwar ein gewisses Stück am rohrförmigen Teil
des Topfes nach oben kriechen, jedoch nicht in den Rohrförmiger Anzuchttopf
Anmelder:
Marcel Ferrand, Toulon-Var (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Chem. Dr. phil. E. Sturm, Patentanwalt,
München 23, Leopoldstr. 20
Als Erfinder benannt:
Marcel Ferrand, Toulon-Var (Frankreich)
Topf hineingelangen können, da sie das ringsherum angeordnete Bad aus Schädlingsbekämpfungsmitteln
nicht passieren können. Die Wurzeln sind somit für Schädlinge nicht erreichbar.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung
ist der rohrförmige Anzuchttopf in Löcher einsetzbar, die in dem Erdreich eines durchgehend mit Erde
gefüllten Gewächshauses vorgesehen werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt
ist. Es zeigt
F i g. 1 den oberen Teil eines Anzuchttopfes im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Topf,
F i g. 3 die Anordnung einer Reihe von Anzuchttöpfen an einem Gestell,
F i g. 4 eine Draufsicht auf das Gestell nach F i g. 3
und
F i g. 5 die Verwendung des Anzuchttopfes zum Einbringen in das Erdreich.
Der Anzuchttopf besteht aus einem rohrförmigen Teil 1 mit sternförmigem Querschnitt. Die Falten 2
erstrecken sich in Längsrichtung. Der obere Teil des Anzuchttopfes besteht aus einem eingerollten Rand 3,
dessen unterer Teil 4 einen ringförmigen Raum 5 begrenzt. Die Größe des Anzuchttopfes entspricht der
jeweiligen Größe der Keimlinge 6. Der Anzuchttopf ist in ein Gestell 7 einsetzbar, welches eine Anzahl
Öffnungen 8, 9 besitzt, die sich im bestimmten Abstand von einer unteren Schale 10 befinden. Die
unteren Enden 11,12,13 der zylindrischen Teile 1 der Anzuchttöpfe hängen in dem in der Schale 10
befindlichen Wasserbad 14.
509 578/113
Für das Umsetzen der Keimlinge in das Erdreich 15 (Fi g. 5j werden vorher Löcher 16 gebohrt, in die die
zylindrischen Teile 1 der Anzuchttöpfe einsetzbar sind. Die Wurzeln 17 können sich somit frei im Erdreich
15 ausbreiten.
Nachdem der rohrförmige Teil des Anzuchttopfes mit Erde und kompressiblem, absorbierendem Material
gefüllt ist, wird Wasser 14 aus der Schale 10 in das Innere des rohrförmigen Teiles 1 des Anzuchttopfes
angesaugt. Es erfolgt ein rasches Keimen. Die Pflanze 6 hängt dabei im oberen Teil des Anzuchttopfes,
so daß die Wurzel in umgekehrter Richtung wächst.
Gemäß einer sehr zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens der zylindrische Abschnitt
des Anzuchttopfes aus einem durchsichtigen Material ausgeführt, so daß das Wachsen der Wurzel von
außen verfolgt werden kann. Ein Begießen während der Züchtung im Gewächshaus entfällt völlig. Der
sternförmige Querschnitt bringt den weiteren erhebliehen Vorteil der besseren Belüftung durch Vergrößerung
der Oberflächen mit sich. Bei Ausdehnung der Wurzeln gibt der Anzuchttopf erfindungsgemäß
nach, so daß das Wachstum der Wurzel nicht behindert wird. Der eingerollte Rand 3 stellt einen sehr
wirksamen Schutz der Pflanze im Anzuchttopf gegen jegliche Art von Schädlingen und auch von Nagetieren
dar.
Nach dem Umsetzen in das Erdreich (F i g. 5) kann die Wurzel 17 so tief in das Erdreich 15 eingebracht
werden, daß sie im fruchtbaren Unterboden liegt und sich dort ohne die Notwendigkeit eines häufigen
Begießens schnell entwickeln kann, was in den ausgelaugten höheren Lagen des Erdreiches 15 nicht der
Fall wäre. Das Umsetzen erfordert lediglich das Einbringen von Löchern 16 in das Erdreich 15, wonach
der rohrförmige Teil des Anzuchttopfes in diese Löcher 16 einsetzbar ist. Das Umpflanzen hat mit
dem erfindungsgemäß ausgebildeten Anzuchttopf, keine nachteiligen Wirkungen mehr auf die aus dem
Erdreich ausgetretene Pflanze. Diese entwickelt sich vielmehr ohne irgendwelche äußeren Behinderungen.
Wenn ein größerer Raum benötigt wird, so dehnt sich der Anzuchttopf entsprechend aus. Dazu ist nur
eine geringe Kraft notwendig, die ohne weiteres aufgebracht wird, so daß die Pflanze weder beschädigt
noch im Wachstum behindert wird. Ein wesentlicher Vorteil besteht schließlich darin, daß die Anzuchttöpfe
in den allermeisten Fällen wieder verwendet werden können, wodurch sich eine hohe Wirtschaftlichkeit
ergibt.
Claims (2)
1. Rohrförmiger Anzuchttopf, dadurch gekennzeichnet, daß er an beiden Enden offen
ist und daß seine mit parallelen Flächen versehene Wand sternförmig ausgebildet ist.
2. Anzuchttopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein oberer Rand eingerollt ist,
so daß er einen Schutz sowie einen Behälter bildet, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel
od. dgl. aufnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1 948 117, 2 205 305,
2 281 068.
USA.-Patentschriften Nr. 1 948 117, 2 205 305,
2 281 068.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 578/113 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF38412A DE1194195B (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rohrfoermiger Anzuchttopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF38412A DE1194195B (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rohrfoermiger Anzuchttopf |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1194195B true DE1194195B (de) | 1965-06-03 |
Family
ID=7097328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF38412A Pending DE1194195B (de) | 1962-11-28 | 1962-11-28 | Rohrfoermiger Anzuchttopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1194195B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278165B (de) * | 1964-07-02 | 1968-09-19 | Marcel Ferrand | Vorrichtung zur Pflanzenzucht |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1948117A (en) * | 1932-06-11 | 1934-02-20 | Green Cross Dev Corp | Fertilizer container for plants |
| US2205305A (en) * | 1937-04-16 | 1940-06-18 | Northon Louis Irving | Prevention of reverse flow in water supply systems |
| US2281068A (en) * | 1939-10-11 | 1942-04-28 | Endowment Foundation | Plant-growing and feeding pot |
-
1962
- 1962-11-28 DE DEF38412A patent/DE1194195B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1948117A (en) * | 1932-06-11 | 1934-02-20 | Green Cross Dev Corp | Fertilizer container for plants |
| US2205305A (en) * | 1937-04-16 | 1940-06-18 | Northon Louis Irving | Prevention of reverse flow in water supply systems |
| US2281068A (en) * | 1939-10-11 | 1942-04-28 | Endowment Foundation | Plant-growing and feeding pot |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1278165B (de) * | 1964-07-02 | 1968-09-19 | Marcel Ferrand | Vorrichtung zur Pflanzenzucht |
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