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DE1194195B - Rohrfoermiger Anzuchttopf - Google Patents

Rohrfoermiger Anzuchttopf

Info

Publication number
DE1194195B
DE1194195B DEF38412A DEF0038412A DE1194195B DE 1194195 B DE1194195 B DE 1194195B DE F38412 A DEF38412 A DE F38412A DE F0038412 A DEF0038412 A DE F0038412A DE 1194195 B DE1194195 B DE 1194195B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pot
cultivation
tubular
nursery
cultivation pot
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF38412A
Other languages
English (en)
Inventor
Marcel Ferrand
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEF38412A priority Critical patent/DE1194195B/de
Publication of DE1194195B publication Critical patent/DE1194195B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/10Devices for affording protection against animals, birds or other pests
    • A01G13/105Protective devices against slugs, snails, crawling insects or other climbing animals
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G13/00Protection of plants
    • A01G13/20Protective coverings for plants
    • A01G13/28Protective coverings for plants protecting young plants
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/02Receptacles, e.g. flower-pots or boxes; Glasses for cultivating flowers
    • A01G9/029Receptacles for seedlings
    • A01G9/0297Grids for supporting several receptacles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Toxicology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Insects & Arthropods (AREA)
  • Birds (AREA)
  • Cultivation Receptacles Or Flower-Pots, Or Pots For Seedlings (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIg
Deutsche Kl.: 45 f-27/00
1194195
F 38412 m/45 f
28. November 1962
3.Juni 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen rohrförmigen Anzuchttopf.
Es sind Anzuchttöpfe bekannt, die aus porösen Rohren bestehen. Auch sind solche Anzuchttöpfe bekannt, die Durchbrechungen zum Durchtritt der Wurzeln aufweisen. Wenn das Wurzelwerk bzw. die Pflanzen wachsen, nehmen sie mehr Raum ein. Bei den bekannten Anzuchttöpfen wachsen die Wurzeln durch die Durchbrechungen im Topf nach außen.
Die Nachteile der bekannten Anzuchttöpfe be- ίο stehen darin, daß diese nach dem Umpflanzen nicht erneut verwendbar sind, da sie nach dem Umsetzen wegen der hindurchgetretenen Wurzelenden nicht herausnehmbar sind, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Darüber hinaus hat sich gezeigt, daß sich die ig Pflanzenwurzeln bedeutend rascher in Berührung mit glatten, feuchten Wänden entwickeln als im Inneren von porösen Flächen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, die den bekannten Anzuchttöpfen anhaftenden Nachteile zu ao vermeiden und insbesondere einen solchen Anzuchttopf zu schaffen, bei dem das Wachstum der Pflanzen aus dem Keim heraus beschleunigt wird, daß eine Entwicklung der Wurzeln nicht durch den vorgegebenen Raum des Anzuchttopfes behindert wird und eine mehrfache Verwendbarkeit der Anzuchttöpfe möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Topf an beiden Enden offen ist und daß seine mit parallelen Flächen versehene Wand sternförmig ausgebildet ist.
Mit der Erfindung wird der Vorteil erreicht, daß der Anzuchttopf aus feuchten und glatten Wänden besteht, daß somit das Wachstum von Pflanzenwurzeln in erheblichem Maß günstig beeinflußt wird. Durch die sternförmige Ausbildung des Anzuchttopfes ist eine Dehnbarkeit des Topfes gegeben, so daß dieser sich beim Wachsen des Wurzelwerkes entsprechend dem geforderten Raum auffaltet. Die Entwicklung der Pflanze wird somit nicht behindert. Darüber hinaus kann der Anzuchttopf nach dem Umsetzen in das Erdreich ohne Beschädigung der Pflanze entfernt werden, da sich keinerlei Wurzelenden in den Wandflächen des Anzuchttopfes verhakt haben können.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung ist der obere Rand des Anzuchttopfes eingerollt, so daß er einen Schutz sowie einen Behälter bildet, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel od. dgl. aufnimmt. Mit dieser Ausbildung wird erreicht, daß Insekten u. dgl. zwar ein gewisses Stück am rohrförmigen Teil des Topfes nach oben kriechen, jedoch nicht in den Rohrförmiger Anzuchttopf
Anmelder:
Marcel Ferrand, Toulon-Var (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Chem. Dr. phil. E. Sturm, Patentanwalt,
München 23, Leopoldstr. 20
Als Erfinder benannt:
Marcel Ferrand, Toulon-Var (Frankreich)
Topf hineingelangen können, da sie das ringsherum angeordnete Bad aus Schädlingsbekämpfungsmitteln nicht passieren können. Die Wurzeln sind somit für Schädlinge nicht erreichbar.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der rohrförmige Anzuchttopf in Löcher einsetzbar, die in dem Erdreich eines durchgehend mit Erde gefüllten Gewächshauses vorgesehen werden.
Weitere Merkmale, Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Es zeigt
F i g. 1 den oberen Teil eines Anzuchttopfes im Längsschnitt,
F i g. 2 einen Querschnitt durch den Topf,
F i g. 3 die Anordnung einer Reihe von Anzuchttöpfen an einem Gestell,
F i g. 4 eine Draufsicht auf das Gestell nach F i g. 3 und
F i g. 5 die Verwendung des Anzuchttopfes zum Einbringen in das Erdreich.
Der Anzuchttopf besteht aus einem rohrförmigen Teil 1 mit sternförmigem Querschnitt. Die Falten 2 erstrecken sich in Längsrichtung. Der obere Teil des Anzuchttopfes besteht aus einem eingerollten Rand 3, dessen unterer Teil 4 einen ringförmigen Raum 5 begrenzt. Die Größe des Anzuchttopfes entspricht der jeweiligen Größe der Keimlinge 6. Der Anzuchttopf ist in ein Gestell 7 einsetzbar, welches eine Anzahl Öffnungen 8, 9 besitzt, die sich im bestimmten Abstand von einer unteren Schale 10 befinden. Die unteren Enden 11,12,13 der zylindrischen Teile 1 der Anzuchttöpfe hängen in dem in der Schale 10 befindlichen Wasserbad 14.
509 578/113
Für das Umsetzen der Keimlinge in das Erdreich 15 (Fi g. 5j werden vorher Löcher 16 gebohrt, in die die zylindrischen Teile 1 der Anzuchttöpfe einsetzbar sind. Die Wurzeln 17 können sich somit frei im Erdreich 15 ausbreiten.
Nachdem der rohrförmige Teil des Anzuchttopfes mit Erde und kompressiblem, absorbierendem Material gefüllt ist, wird Wasser 14 aus der Schale 10 in das Innere des rohrförmigen Teiles 1 des Anzuchttopfes angesaugt. Es erfolgt ein rasches Keimen. Die Pflanze 6 hängt dabei im oberen Teil des Anzuchttopfes, so daß die Wurzel in umgekehrter Richtung wächst.
Gemäß einer sehr zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist mindestens der zylindrische Abschnitt des Anzuchttopfes aus einem durchsichtigen Material ausgeführt, so daß das Wachsen der Wurzel von außen verfolgt werden kann. Ein Begießen während der Züchtung im Gewächshaus entfällt völlig. Der sternförmige Querschnitt bringt den weiteren erhebliehen Vorteil der besseren Belüftung durch Vergrößerung der Oberflächen mit sich. Bei Ausdehnung der Wurzeln gibt der Anzuchttopf erfindungsgemäß nach, so daß das Wachstum der Wurzel nicht behindert wird. Der eingerollte Rand 3 stellt einen sehr wirksamen Schutz der Pflanze im Anzuchttopf gegen jegliche Art von Schädlingen und auch von Nagetieren dar.
Nach dem Umsetzen in das Erdreich (F i g. 5) kann die Wurzel 17 so tief in das Erdreich 15 eingebracht werden, daß sie im fruchtbaren Unterboden liegt und sich dort ohne die Notwendigkeit eines häufigen Begießens schnell entwickeln kann, was in den ausgelaugten höheren Lagen des Erdreiches 15 nicht der Fall wäre. Das Umsetzen erfordert lediglich das Einbringen von Löchern 16 in das Erdreich 15, wonach der rohrförmige Teil des Anzuchttopfes in diese Löcher 16 einsetzbar ist. Das Umpflanzen hat mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Anzuchttopf, keine nachteiligen Wirkungen mehr auf die aus dem Erdreich ausgetretene Pflanze. Diese entwickelt sich vielmehr ohne irgendwelche äußeren Behinderungen. Wenn ein größerer Raum benötigt wird, so dehnt sich der Anzuchttopf entsprechend aus. Dazu ist nur eine geringe Kraft notwendig, die ohne weiteres aufgebracht wird, so daß die Pflanze weder beschädigt noch im Wachstum behindert wird. Ein wesentlicher Vorteil besteht schließlich darin, daß die Anzuchttöpfe in den allermeisten Fällen wieder verwendet werden können, wodurch sich eine hohe Wirtschaftlichkeit ergibt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Rohrförmiger Anzuchttopf, dadurch gekennzeichnet, daß er an beiden Enden offen ist und daß seine mit parallelen Flächen versehene Wand sternförmig ausgebildet ist.
2. Anzuchttopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sein oberer Rand eingerollt ist, so daß er einen Schutz sowie einen Behälter bildet, der ein Schädlingsbekämpfungsmittel od. dgl. aufnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 1 948 117, 2 205 305,
2 281 068.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 578/113 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEF38412A 1962-11-28 1962-11-28 Rohrfoermiger Anzuchttopf Pending DE1194195B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF38412A DE1194195B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Rohrfoermiger Anzuchttopf

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DE1194195B true DE1194195B (de) 1965-06-03

Family

ID=7097328

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DEF38412A Pending DE1194195B (de) 1962-11-28 1962-11-28 Rohrfoermiger Anzuchttopf

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278165B (de) * 1964-07-02 1968-09-19 Marcel Ferrand Vorrichtung zur Pflanzenzucht

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1948117A (en) * 1932-06-11 1934-02-20 Green Cross Dev Corp Fertilizer container for plants
US2205305A (en) * 1937-04-16 1940-06-18 Northon Louis Irving Prevention of reverse flow in water supply systems
US2281068A (en) * 1939-10-11 1942-04-28 Endowment Foundation Plant-growing and feeding pot

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