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DE1194018B - Thermoelektrische Einrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Thermoelektrische Einrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1194018B
DE1194018B DEB70515A DEB0070515A DE1194018B DE 1194018 B DE1194018 B DE 1194018B DE B70515 A DEB70515 A DE B70515A DE B0070515 A DEB0070515 A DE B0070515A DE 1194018 B DE1194018 B DE 1194018B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
anodized
heat
conductors
liquid
silicone liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB70515A
Other languages
English (en)
Inventor
Andrew P Boehmer
Boubene M Jaremus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Borg Warner Corp
Original Assignee
Borg Warner Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Borg Warner Corp filed Critical Borg Warner Corp
Publication of DE1194018B publication Critical patent/DE1194018B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10NELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10N10/00Thermoelectric devices comprising a junction of dissimilar materials, i.e. devices exhibiting Seebeck or Peltier effects
    • H10N10/80Constructional details
    • H10N10/81Structural details of the junction
    • H10N10/817Structural details of the junction the junction being non-separable, e.g. being cemented, sintered or soldered

Landscapes

  • Devices That Are Associated With Refrigeration Equipment (AREA)

Description

  • Thermoelektrische Einrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung Thermoelektrische Kühleinrichtungen mit einer Anzahl von Peltierelementen, deren Schenkel über elektrische Leiter miteinander in Reihe geschaltet sind, sind bekannt. Es ist auch bei derartigen Einrichtungen bekannt, daß beim Fließen eines Gleichstromes an einigen Leitern eine Wänneabsorption, an den anderen eine Wärmeabgabe erfolgt. Bei diesen Einrichtungen ist eine Kühlplatte vorgesehen, die mit wenigstens einigen der wärineaufnehmenden Leiter verbunden ist und mit diesen eine erste thermische Berührungsfläche bildet, über die Wärme von der Platte auf die Leiter übertragen wird. Gleichzeitig ist die Einrichtung mit Rippen ausgestaltet, die mit wenigstens einigen der wähneabgebenden Leiter ver-C lb bunden sind und mit diesen eine zweite thermische Berührungsfläche bilden, über die Wärme von diesen Leitern auf die Rippen übertragen wird, und bei der an jeder der therinischen Berührungsflächen elektrisch isolierende Schichten vorhanden sind, die einen Kurzschluß des Reihenstromkreises verhindern und von denen wenigstens eine Schicht aus einem auf eine Aluminiumunterlage gufgebrachten eloxierten Belag mit unregelmäßiger Oberfläche gebildet ist.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen besteht nun die Gefahr der Zerstörung der eloxierten Sperrschicht, und zwar durch den kontinuierlich fließenden Strom und die von dem Eiswürfelbehälter herrührende Feuchtigkeit.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe, zugrunde, die eloxierte Oberfläche so zu gestalten, daß derartige Zerstörungen nicht auftreten können. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung, dadurch gelöst, daß zur Verbesserung der dielektrischen Eigenschaften und der thermischen Leitfähigkeit der Sperrschicht der eloxierte Belag mit einer Silikonflüssigkeit impräniert ist, so daß eine gleichmäßige Oberfläche entsteht.
  • Durch diese Ausgestaltung wird neben der Vermeidung der Zerstörung der eloxierten Oberfläche noch der Vorteil einer erheblichen Steigerung des Wirkungsgrades der Wärmeübertragung erreicht. Diese Vorteile treten auch dann auf, wenn gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung die Silikonflüssigkeit von hoher Viskosität ist und an Stelle der Imprägnierung nur schmiermittelartig auf die eloxierte Oberfläche aufgebracht ist. Es kann aber auch die eloxierte- Oberfläche mit einer Silikonflüssikeit geringer Viskosität imprägniert und eine Silikonflüssigkeit hoher Viskosität auf die, imprägnierte eloxierte Oberfläche aufgebracht werden.
  • Das Herstellen einer thermoelektrischen Einrichtung der angeführten Art wird dadurch vorgenommen, daß zum Herstellen der eloxierten Schichten auf einem elektrisch leitenden und wärineleitenden Metallkörper dieser in eine verdünnte Schwefelsäurelösung eingetaucht wird, die Säurelösung auf einer vorbestimmten Temperatur gehalten und eine Gleichspannung zwischen dem Körper und der Säure angelegt wird und nach der Oxydation der Körper aus der Säure entfernt und abgespült wird und auf die Oberfläche des Körpers eine stabile Silikonflüssigkeit aufgebracht wird.
  • Weitere Eigenschaften und Vorteile der Kühleinrichtung nach der Erfindung gehen aus der Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen eines Ausführungsbeispieles hervor. Es zeigt F i g. 1 eine Vorderansicht einer thermoelektrischen Kältemaschine bei entfernter Tür, F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-2 der F i g. 1 bei der Darstellung der relativen Stellungen der Hauptelemente der thermoelektrischen Kältemaschine, F i g. 3 einen Teilschnitt nach der Linie, 3-3 der F i g. 2,- welche die thermoelektrische Einheit in ihrer Anordnung in der Kältemaschine zeigt, F i g. 4 einen Schnitt durch die Peltierbatterie nach der Linie 4-4 der F i g. 3, welche die neuartigen dielektrischen und wärmeleitenden Platten in ihrer Stellung veranschaulicht, F i g. 5 eine auseinandergezogene, maßgerechte Darstellung der Anordnung der Einzelteile der Peltierbatterie, und zwar die abhängigen Stellungen der Leiterstreifen und der dazwischen angeordneten Thermoschenkel, F i g. 6 eine auseinandergezogene maßgerechte Darstellung der gesamten Peltierbatterie, welche die relativen Stellungen der thermoelektrischen Schenkel der neuartigen dielektrischen, wärmeleitenden Platten, der Gefrierplatten und der Wärmeleitblöcke veranschaulicht, F i g. 7 eine schematische Darstellung des elektrischen Stromkreises für die thermoelektrische Kältemaschine, F i g. 8 einen vergrößerten Teilquerschnitt der neuartigen Scheiben, welche die allgemeine Form des Materials derselben veranschaulicht, F i g. 9 einen vergrößerten Teilschnitt einer eloxierten Endanschlußplatte gemäß einer Abwandlung der Erfindung.
  • Die F i g. 1 und 2 zeigen eine thermoelektrische Kältemaschine 10, die aus einem Außengehäuse 11, einem Kühlmaschinengehäuse 12, einer Gehäusetür 13, einem Ventilator 14, einer thermoelektrischen Kühleinheit 15 und einer elektrischen Kraftanlage 16 (F i g. 7) besteht.
  • Das äußere Gehäuse 11 ist auf einem Tragkörper 20 innerhalb einer öffnung 21 in einer Wand 22 gelagert und mit einem Flansch 23 versehen, der die Öffnung 21 umschließt. Das Kühlgehäuse 12 ist in dem äußeren Gehäuse 11 auf oberen und unteren verkleideten Bügeln 24 aufgehängt und bildet einen U-förmigen Luftkanal 25 auf drei Seiten des Kühlmaschinengehäuses 12. Der Ventilator 14 besitzt einen Flügel 26, der von einem Motor 27 angetrieben wird, der auf einem Bügel 28 gelagert ist. Der Bügel 28 ist mittels Nieten oder ähnlicher Mittel an einem Kältemaschinenhalter 29 befestigt. Der Halter 29 ist mit einer Öffnung 31 versehen, und der Ventilator 14 kann durch den unteren verkleideten Bügel 24, den Kanal 25 und die öffnung 31 Luft ansaugen und durch den oberen verkleideten Bügel 24 nach außen abgeben, wie es durch die Pfeile angedeutet ist (F i g. 2).
  • Das Kältemaschinengehäuse 12 ist mit einem äußeren Mantel 35, einem inneren Mantel 36 und einer Kühlkammer 37 versehen, die von dem inneren Mantel 36 begrenzt wird. Der äußere Mantel 35 besitzt einen nach innen verlaufenden Flansch 38, welcher eine vordere öffnung 39 der Kühlkammer 37 begrenzt. Die Kühlkammer 37 besitzt einen nach außen gerichteten Flansch 40, der mit dem Flansch 38 zusammenwirkt, um den äußeren Mantel 35 und die Kühlkammer 37 abzudichten.
  • Der Kühlkammermantel 35 besitzt eine entfernbare Rückwand 41, und zwischen dem inneren Kammermantel 36 und dem Außenmantel 35 ist Wärmeisolierungsmaterial 42 vorgesehen. Die Tür 13 ist um ein Scharnier 45 drehbar gelagerte das an dem Außenmantel 35 befestigt ist, und ist mit einer Dichtung 46 versehen, die die vordere öffnung 39 der Kühlkammer 37 in der angehobenen Stellung abdichtet. Die Tür kann mittels eines Magneten oder eines anderen Verklinkungsmittels (nicht gezeigt) in der angehobenen Stellung gehalten werden.
  • Die thennoelektrische Kälteeinheit 15 ist in öffnungen 47 und 48 der Innen- und Außenmäntel 35 und 36 durch Schrauben 49 gehalten. Die thermoelektrische Einheit 15 besteht im allgemeinen aus einer Gefrierplatte 50 mit einem Eiswürfelkörbchen oder einem anderen zu kühlenden Gefäß 50a, einer Wänneleitplatte 51 mit Rippen 52, einem Wärmeübertragungsblock 53, thermoelektrischen Models 54, dielektrischen Wärmeleitscheiben 55 und einer elektrischen und wärmeleitenden Verschraubung 56.
  • Die Gefrierplatte 50 besitzt einen oberen Abschnitt 60, der in der öffnung 47 des inneren Kammermantels 36 angeordnet ist und einen unteren Oberflächenabschnitt 61, der neben der Öffnung 47 Angel ordnet ist. Für die Wärmeabdichtung der Kühlkammer 37 und der Gefrierplatte 50 ist eine Dichtung 62 vorgesehen.
  • Die Rippen 52 der Wärmeleitplatte sind in den Schlitzen 63 befestigt und in dem Kanal 25 angeordnet. Die Rippen 52 sind somit in der Lage, die Wärine leicht an die Luft abzugeben, welche in dem Kanal 25 um sie herumströmt. Der Wänneübertragungsblock 53 ist an der Wärmeleitplatte 51 befestigt und stützt die Peltierbatterien 54 zwischen den Scheiben 55, welche jeweils mit einer Bodenfläche 64 der Gefrierplatte 50 und der Oberseite 53a des Wärmeübertragungsblockes 53 in Eingriff gehalten werden.
  • Die Elemente der thennoelektrischen Einheit 15 werden durch die Schraubstifte 56 gehalten (F i g. 2 und 3). Die Schraubstifte 56 besitzen eine dielektrische mit Gewinde versehene Hülse 65, die nicht wänneleitend ist, eine Stehbolzenschraube 66, welche in die Gefrierplatte 50 und die Hülse 65 eingeschraubt ist, sowie eine Schraube 67, welche durch einen Kanal 68 in die wänneleitende Platte 51 zwischen die Rippen 52 eingesetzt und in die mit Gewinde versehene Hülse 65 eingeschraubt ist.
  • Die Peltierbatterien 54 (F i g. 4 und 5) bestehen im allgemeinen aus einem unteren Anschlußleiterstreifen 75, unteren Leiterstreifen 76,. oberen Leiterstreifen 77, ungleichen thennoclektrischen Schenkeln 78 und einem dielektrischen und thennisch nichtleitenden Material 79.
  • Die Anschlußstreifen 75, die unteren Leiterstreifen 76 und die oberen Leiterstreifen 77 können gemäß der Darstellung in der F i g. 5 angeordnet werden, so daß die ungleichen Schenkel 78, die als zylindrisch geformte Elemente dargestellt sind, abwechselnd zwischen den oberen Leiterstreifen 77 und den unteren Leiter- und Anschlußstreifen 76 bzw. 75 angeordnet sind. Die Schenkel 78 der Peltierelemente sind jeweils an die oberen Streifen 77 bzw. die unteren Streifen 75 und 76 angelötet, um eine Kaltverbindung mit den oberen Streifen 77 und eine Heißverbindung mit den unteren Streifen 75 und 76 vorzusehen. Diese Lötverbindungen mit den entsprechenden Streifen dienen auch zur Herstellung einer Reihenverbindung zwischen den therinoelektrischen Schenkeln 78. Die thermoelektrischen Schenkel 78 werden ferner in einer Stellung zwischen dem oberen Streifen 77 und den unteren Streifen 75 und 76 durch das dielektrische und nicht wärmeleitende Material 79 gehalten. Das Material 79 kann ein Polyurethan-Kunststoff oder ein ähnliches Material sein, welches geschäumt oder anderweitig um die Schenkel 78 herum verformt werden kann, um eine weitere seitliche Halterung der thermoelektrischen Schenkel 78 vorzusehen (F i g. 4).
  • Die Anschlußstreifen 75 sind mit einer Gleichstromquelle verbunden, deren Polung so gewählt ist, daß die oberen Leiterstreifen als wänneabsorbierende und die unteren Leiterstreifen 76 als wärmeableitende Streifen wirken.
  • Die Scheiben 55 sind oberhalb und unterhalb der Batterie 54 (F i g. 4) angeordnet, um benachbarte Streifen, die oberen Streifen 77 von der Gefrierplatte 50 und die unteren Streifen 75 und 76 von dem Wärmeübertragungsblock 53, elektrisch zu isolieren. Die Scheiben 55 leiten auch die Wärme zwischen den kalten wärmeabsorbierenden Streifen 77 und der Gefrierplatte 50 sowie zwischen den Wärmeableitungsstreifen 76 und dem Wärineübertragungsblock 53.
  • Die Scheiben 55 umfassen eine Metall- oder Grundplatte 85 (F i g. 8), eine eloxierte Schicht 86, eine dielektrische wärineleitende Flüssigkeit 87, welche eine niedrige Viskosität hat und eine stark viskose dielektrische und wärmeleitende Flüssigkeit 87 a. Die Grundplatte 85 ist in Form einer Metallplatte aus elektrisch leitendem und wärineleitendem Material, wie z. B. Aluminium, hergestellt und mit der harten eloxierten Schicht 86 versehen.
  • Das Eloxieren der Aluminiumoberfläche kann dadurch erfolgen, daß die Aluminiumplatte 85 in ein verdünntes Schwefelsäurebad gehalten und zwischen der Aluminiumplatte und dem Säurebad eine Potentialdifferenz von etwa 50 bis 75 Volt hergestellt wird. Dadurch entsteht eine Aluminiumoxydschicht 76 auf der Oberfläche 88 der Platte 85. Der Strom fließt etwa 15 bis 20 Minuten lang für die Bildung eines Oxydfilms von 0,5 mm Stärke. Dabei hat die schweflige Säure zweckmäßig eine Temperatur von -21 C. Nach Beendigung des Eloxiervorganges sollten die Teile mit kaltem Wasser gespült werden, woran sich eine Spülung mit heißem Wasser anschließt. Durch das heiße Wasser wird jegliches nicht oxydierte Aluminium an der Grundfläche der Aluminiumoxydschicht 86 noch oxydiert.
  • Die oxydierte dielektrische Schicht 86 ist jedoch elektrolytisch leitend, wenn sie Feuchtigkeit aufnimmt, wie es bei der Verwendung zur Erzeugung einer Kühlung der Fall ist. Der dann fließende elektrische Strom führt zu einem Zerfall und zu einer Löcherbildung in der eloxierten Schicht. Um dieses zu vermeiden und die wärmeleitenden nun isolierenden dielektrischen Eigenschaften der eloxierten Schicht 86 zu verbessern, wird auf die dielektrische, eloxierte Oberfläche 86 eine dielektrische Flüssigkeit aufgebracht. Die Flüssigkeit kann entweder durch Imprägnieren der eloxierten Oberfläche 86 mit einer dielektrischen Flüssigkeit 87 oder durch Aufbringen einer hochgradig viskosen dielektrischen Flüssigkeit 87a darüber oder durch Imprägnieren und Aufbringen einer Flüssigkeit 87 und 87a aufgetragen werden.
  • Die Flüssigkeit 87 dringt beim Imprägnieren in die Zwischenräume der eloxierten Oberfläche 86 ein und verhindert eine Zerstörung und Durchlöcherung der Oberflächenschicht 86 durch eine Elektrolyse, welche durch das Zusammenwirken der Feuchtigkeit mit dem Gleichstrom, welchem die eloxierte Oberfläche 86 ausgesetzt ist, verursacht werden könnte. Die hochgradig viskose Flüssigkeit 87 a wird nur auf die eloxierte Oberflächenschicht 86 aufgetragen.
  • Die eloxierten Grundplatten 85 werden mit der dielektrischen würineleitenden Flüssigkeit 87, z. B. Silikon-Dimethasilikon oder einer ähnlichen mit Silikon angefüllten Flüssigkeit imprägniert, indem die eloxierten Aluminiumplatten in einen Behälter mit der Flüssigkeit von geringer Viskosität eingetaucht werden. Der Behälter wird mit seinem Inhalt in eine Vakuumkammer eingebracht. Der Druck in der Vakuumkammer wird auf etwa 749,3 mm Quecksilbersäule abgesenkt und auf diesem Druck gehalten, bis die Luft in der eloxierten Aluminiumschicht 86 und in der Flüssigkeit 87 entfernt ist. Die Luft ist im allgemeinen vollständig entfernt, wenn die Blasenbildung in der Flüssigkeit aufgehört hat.
  • Daraufhin wird das Vakuum aufgehoben, und der somit auf die Oberfläche der Flüssigkeit ausgeübte Luftdruck drückt die Flüssigkeit in die Zwischenräume der cloxierten Schicht 86 auf den Grundplatten 85 und schließt somit die eloxierte Schicht 86 ab. Diese gründliche Abdichtung der eloxierten Schicht 86 verbessert sowohl die dielektrischen Eigenschaften der Oberflächen der Platten erheblich als auch deren Wärmeleitfähigkeit.
  • Obwohl die Imprägnierungsflüssigkeit 87 die Wärmeleitfähigkeit der eloxierten Oberfläche 88 erlieblich verbessert und auch diese Oberfläche schützt, kann doch die Wärineleitfähigkeit durch das Auftragen der hochgradigen viskosen dielektrischen und wänneleitenden Flüssigkeit 87 a auf die imprägnierte eloxierte Oberfläche 88 weiter verbessert werden. Die hochgradig viskose dielektrische Flüssigkeit 87a kann Silikon-Dimethasilikon oder ein mit Silikon versetztes Schmiermittel sein. Die hochgradig viskose Flüssigkeit 87a erhöht in großem Maße den Oberflächenberührungsbereich der eloxierten Oberflächen 88 und bildet ein zusammenhängendes wärmeleitendes Material zwischen der imprägnierten eloxierten Oberflächenschicht 86 und den Platten 50 und 51.
  • Eine elektrische Anlage, welche für die Betätigung der thermoelektrischen Kältemaschine benutzt werden kann, ist in der F i g. 7 schematisch dargestellt. Eine Wechselstromquelle von 117 Volt liefert Strom über einen Schalter 89 zum Ventilatormotor 27, welcher den Ventilatorflügel 26 in dem Kanal 25 antreibt, und zu einer Primärspule 90 des Transformators 91. Eine Sekundärspule 92 des Transformators 91 liefert eine Wechselspannung von 5 oder 6 Volt, welche auf einer Gleichrichteranlage, 93 zugeführt wird.
  • Der Strom aus der Gleichrichterbrücke 93 wird durch eine Drosselspule 94 gefiltert und dann zu den Anschlußschrauben 95 geleitet (F i g. 3), welche an der - Wärmeleitplatte befestigt sind. Die Anschlußschrauben 95 sind durch geflanschte Ösen 96 von der Platte 51 isoliert. Daraufhin wird der Gleichstrom durch eineli isolierten Leiter zu den Wärmeleitstreifen 75 (F i g. 4) der ganz rechts angeordneten Peltierbatterie 54 (F i g. 3) hingeleitet und strömt daraufhin nacheinander durch jede Batterie 54 und zwischen benachbarte Anschlußleiterstreifen 75 jeder Batterie 54 und wird durch den am weitesten nach links gelegenen Anschlußstreifen 75 und einen isolierten Leiter 98 zu der Gleichrichterbrücke 93 zurückgeführt.
  • Die Scheiben 55 (F i g. 4; 6) sind jeweils oberhalb und unterhalb der Batterien 54 zwischen der Gefrierplatte 50 und den Batterien 54 bzw. dem Wärmeübertragungsblock 53 angeordnet. Da die Gefrierplatte 50, die obere Scheibe 55, die Batterien 54, die untere, Scheibe 55 und der Wärmeübertragungsblock 53 alle auf Grund der Schraubstifte 56 in unmittelbarem Eingriff miteinander gehalten werden, werden die heißen und kalten Sammelstreifen 75, 76 und 77 der Batterien 54 in Verbindung mit der Wärmeleitfähigkeit der Models selbst auf die Gefrierplatte 50 und den Wärmeübertragungsblock 53 wirksam, um Wärme von der Gefrierplatte 50 auf die Batterien 54 und auf den Wärineleitblock 53 zu übertragen.
  • Es wird somit Wärme von dem Eiswürfelkörbehen 50 a oder einem anderen zu kühlenden Körper, der sich mit der Platte 50 in Berührung befindet, abgepumpt und in den Wärmeübertragungsblock 53 hinein abgeleitet. Der Wärmeübertragungsblock 53 überträgt die Wärme auf den Wärineleitblock 57, welcher die Wärme wieder auf die in dem Kanal 25 angeordneten Rippen 52 -überträgt. Die durch den Ventilator 14 in dem Kanal 25 umgewälzte Luft kühlt die Rippen, die so auf sie übertragene Wärme in die in dem Kanal befindliche Luft hinein ableiten. Die erwärmte Luft wird daraufhin durch die oberen mit Jalousien versehenen Bügel 24 aus dem Kanal 25 entfernt.
  • In der F i g. 9 ist zu beachten, daß die Anschlußstreifen 75, 76 und 77 an den Außenseiten 77 a in der beschriebenen Weise eloxiert werden könnten, um unmittelbar auf den Anschlußstreifen einen eloxierten überzug 86a vorzusehen, und daß die Flüssigkeit87 mit geringer Viskosität und die Flüssigkeit 87 a mit hoher Viskosität in der beschriebenen Weise darauf aufgebracht werden können. Hierdurch würden die Anschlußstreifen 75, 76 und 77 mit einer dielektrischen und thermisch leitenden Grenzschicht versehen werden, welche aus dem eloxierten Material 86a, der Silikonflüssigkeit 87 oder einer anderen Flüssigkeit von geringer Viskosität, welche in das eloxierte Material einimprägniert wird, und der dielektrischen Flüssigkeit 87a an Stelle der Scheiben 55 oder in einer Kombination mit diesen besteht.
  • Auf ähnliche Weise ist auch zu beachten, daß die Unterseite 64 der Gefrierplatte 50 und die Oberseite des Wärmeübertragungsblockes 53 ebenfalls eloxiert werden könnten, mit der niedrigviskosen Flüssigkeit 87 imprägniert und die hochviskose Flüssigkeit 87a darauf aufgebracht werden könnte, um die beschriebene wärineleitende Grenzschicht vorzusehen. Die Grenzschichten der Gefrierplatte und der Wärmeübertragungsplatte, die so vorgesehen sind, könnten zusammen oder unabhängig voneinander an Stelle der entsprechenden Grenzschichten der Scheibe oder Anschlußstreifen oder in Verbindung mit diesen verwendet werden.
  • Die vorstehend beschriebenen baulichen Einzelheiten einer Fühleinrichtung, soweit sie nicht nachstehend angegeben sind, gehören nicht zum Gegenstand der Erfindung. Eine ausführliche Beschreibung soll lediglich dem besseren Verständnis der Erfindung dienen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Thermoelektrische Kühleinrichtung mit einer Anzahl von Peltierelementen, deren Schenkel über elektrische Leiter miteinander in Reihe geschaltet sind, so daß beim Fließen eines Gleichstromes an einigen Leitern eine Wärmeabsorption, an anderen eine Wärineabgabe erfolgt, und die mit einer Kühlplatte versehen ist, die mit wenigstens einigen der Wärme aufnehmenden Leiter verbunden ist und mit diesen eine erste therinische Berührungsfläche bildet, über die Wärme von der Platte auf die Leiter übertragen wird, und die weiterhin mit Rippen ausgestattet ist, die mit wenigstens einigen der Wärme abgebenden Leiter verbunden sind und mit diesen eine zweite thennische Berührungsfläche bilden, über die Wärme von diesen Leitern auf die Rippen übertragen wird, und bei der an jeder der thennischen Berührungsflächen elektrische isolierende Schichten vorhanden sind, die einen Kurzschluß des Reihenstromkreises verhindern und von denen wenigstens eine Schicht aus einem auf eine Aluminiumunterlage aufgebrachten eloxierten Belag mit unregelmäßiger Oberfläche gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbesserung der dielektrischen Eigenschaften und der thermischen Leitfähigkeit der Sperrschicht der eloxierte Belag mit einer Silikonflüssigkeit ist, so daß eine gleichmäßige Oberfläche entsteht.
  2. 2. Thermoelektrische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Silikonflüssigkeit (87a) von hoher Viskosität ist und an Stelle der Imprägnierung nur schmiennittelartig auf die eloxierte Oberfläche (86) aufgebracht ist. 3. Thermoelektrische Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eloxierte Oberfläche (86) mit einer Silikonflüssigkeit (87) geringer Viskosität imprägniert ist und eine Silikonflüssigkeit (87a) hoher Viskosität auf die imprägnierte eloxierte Oberfläche aufgebracht ist. 4. Verfahren zurHerstellung einer therinoelektrischen Einrichtung nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Herstellen der eloxierten Schichten auf einem elektrisch leitenden und wärmeleitenden Metallkörper dieser in eine verdünnte Schwefelsäurelösung eingetaucht wird, die Säurelösung auf einer vorbestimmten Temperatur gehalten und eine Gleichspannung zwischen dem Körper und der Säure angelegt wird, und nach der Oxydation der Körper aus der Säure entfernt und abgespült wird und auf die Oberfläche des Körpers eine stabile Silikonflüssigkeit aufgebracht wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 817 076.
DEB70515A 1962-01-30 1963-01-29 Thermoelektrische Einrichtung und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1194018B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB817076A (en) * 1956-08-22 1959-07-22 Gen Electric Co Ltd Improvements in or relating to thermoelectric cooling units

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