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DE1193113B - Schaltungsanordnung zur Abflachung auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Abflachung auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE1193113B
DE1193113B DET26009A DET0026009A DE1193113B DE 1193113 B DE1193113 B DE 1193113B DE T26009 A DET26009 A DE T26009A DE T0026009 A DET0026009 A DE T0026009A DE 1193113 B DE1193113 B DE 1193113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
vsa
arrangement according
occupancy
connection
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET26009A
Other languages
English (en)
Inventor
Julius Geier
Dr-Ing Kuno Radius
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET26009A priority Critical patent/DE1193113B/de
Priority to DET26449A priority patent/DE1242713B/de
Priority to CH524165A priority patent/CH421201A/de
Priority to GB16031/65A priority patent/GB1045371A/en
Priority to US448160A priority patent/US3413420A/en
Priority to FR13272A priority patent/FR1429946A/fr
Priority to DET28439A priority patent/DE1239740B/de
Publication of DE1193113B publication Critical patent/DE1193113B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Telephonic Communication Services (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 54/10
Nummer: 1193 113
Aktenzeichen: T 26009 VIII a/21 a3
Anmeldetag: 14. April 1964
Auslegetag: 20. Mai 1965
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Abflachung auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-, inssbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen durch Abgabe besonderer Hinweiszeichen an die im Sprechzustand befindlichen Teilnehmerstellen im Falle annähernder Vollbelegung der Anlage.
In Vermittlungsanlagen erhalten für den Aufbau der Verbindungen eine Vielzahl von Einrichtungen zusammen, die im wesentlichen in unterschiedlichen Gruppen von jeweils unter sich gleichartigen Einrichtungen unterteilt werden können. Dabei bestimmt diejenige Gruppe von Einrichtungen, die an sich eine gegenüber den anderen Gruppen kleinere Anzahl von Einrichtungen aufweist, von denen aber jeweils eine für jeden Verbindungsaufbau benötigt wird, die Zahl der in der Anlage überhaupt herstellbaren Verbindungen. In indirekt gesteuerten Vermittlungen sind diese Einrichtungen meist die sogenannten Verbindungssätze.
Diese Tatsache zeigt, daß die Zahl dieser Einrichtungen für den Verkehr, der in Hauptverkehrszeiten anfällt, bemessen sein muß, während in den verkehrsschwachen Zeiten ihre Ausnutzung gering ist.
Während in der Amtsvermittlungstechnik Verkehrsspitzen zu Verlusten oder Wartezeiten führen müssen, wenn nicht die Vermittlungseinrichtungen reichlich dimensioniert werden, kann in der Nebenstellentechnik und besonders in militärischen Vermittlungsanlagen die Forderung aufgestellt werden, in Zeiten starken Verkehrs die Herstellung neuer Verbindungen nur wichtigen Teilnehmern zu erlauben.
Es ist eine Schaltungsanordnung für Nebenstellenanlagen bekanntgeworden, bei der in Abhängigkeit von der Anzahl der in Benutzung genommenen Amtsleitungen Schaltvorgänge gesteuert werden, durch die für bestimmte Teilnehmergruppen der Grad der Verkehrsberichtigung geändert wird. Die halbamtsberechtigten Teilnehmer haben dabei nur dann Zugang zu den Amtsleitungen, wenn von diesen eine größere Anzahl frei ist. Es ist dabei auch bekannt, in Auswirkung eines Kennzeichens für das Besetztsein der Amtsleitungen während einer Sperrzeit den Berechtigungsgrad dieser Teilnehmergruppe zu ändern.
Im Gegensatz hierzu besteht jedoch oft die Aufgabe, dann, wenn der bereits vorhandene Belegungszustand der Anlage die Gefahr nicht ausschließt, daß dringende Gesprächsanforderungen nicht mehr bedient werden können, die bereits sprechenden Teilnehmer zur Beendigung ihres Ge-Schaltungsanordnung zur Abflachung
auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
Anmelder:
Telefunken
Patentverwertungsgesellschaft m. b. H.,
Ulm/Donau, Elisabethenstr. 3
Als Erfinder benannt:
Dr.-Ing. Kuno Radius,
Julius Geier, Backnang (Württ.)
spräches zu veranlassen, falls dieses nicht ein besonders wichtiges ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung dadurch gelöst, daß eine die Anzahl der belegten Vermittlungseinrichtungen einer Gattung, von denen jeweils eine für den Aufbau einer Verbindung benötigt wird, auswertende Einrichtung vorgesehen ist, die für unterschiedliche Stufen der Belegung unterschiedliche Kennzeichen abgibt, und daß diese Kennzeichen für die Anschaltung unterscheidbarer Hinweiszeichen ausgenutzt werden.
Die Erfindung wird an dem im Schaltbild dargestellten Ausführungsbeispiel erklärt. Selbstverständlich sind die hier gezeigten Einzelheiten, beispielsweise die Auswertung mit Hilfe von Magnetringkernen, nicht die einzigen Möglichkeiten einer Verwirklichung des Erfindungsgedankens. Es können auch andere, z. B. Relais oder elektronische Bauelemente angewendet werden.
Für die Feststellung der Belegung der Anlage wird hier der Belegungszustand der Verbindungssätze, von denen nur der Verbindungssatz VSA symbolisch dargestellt ist, ausgewertet. Die übrigen Vermittlungseinrichtungen sind durch die Schalter av bv C1 und a.,, K, C1 angedeutet. Es sind hier
zwei Auswertestufen der Belegung der Anlage vorgesehen. Die erste Stufe soll in Kraft treten, sobald eine bestimmte Anzahl der Verbindungssätze belegt ist, und die zweite, sobald sich diese Anzahl auf einen größeren Wert erhöht hat.
so Die Hinweiszeichen bestehen bei diesem Ausführungsbeispiel aus Wechselstromimpulsen solcher Tonfrequenz, daß sie während des Gespräches nicht
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überhört werden. Sie werden in der ersten Stufe in langsamer Folge und in der zweiten Stufe in rascher Folge abgegeben und über die hier nicht näher zu beschreibende Amtsweiche A W oder über eine Zusatzwicklung auf einem Ortsleitungsübertrager in jedem Verbindungssatz VSA an die Sprechadern a, b der beiden miteinander verbundenen Teilnehmer angekoppelt.
Die Steuerader c führt im Freizustand des Verbindungssatzes VSA das diesen Zustand kennzeichnende Potential —U, das über den Widerstand Rv zugeführt wird. Im Belegtzustand wird dagegen dieses Potential über den geschlossenen Kontakt r und über eine Gleichrichterstrecke D1 zum Vielfachpunkt P abgeleitet. Der Punkt P ist über die Wicklungen vvl und w V der ringförmigen Magnetkerne K und K', die eine ausgeprägte Hystereseschleife aufweisen, mit dem Bezugspotential verbunden. Da alle im Belegtzustand befindlichen Verbindungssätze ihr Potential der Steuerader c über Gleichrichterstrecken D1 zum Punkt P ableiten, fließt über die Wicklungen wl und wl' ein Strom, der der Anzahl der belegten Verbindungssätze proportional ist. Die Magnetkerne K und K' haben jedoch von vorherein eine dieser Erregung entgegengesetzte Vormagnetisierung durch as über die Wicklungen w 1 und w2' fließende Ströme, deren Größen mittels der Widerstände Rl und Rl so eingestellt werden, daß der an die Wicklungen w 3 und w 3' angeschlossene Impulsgenerator G die Magnetkerne K und K' erst bei einem bestimmten Wert der Erregung über die Wicklungen wl und w V ummagnetisieren kann. Sind also die in den Wicklungen w 2 und w2' fließenden Vormagnetisierungsströme unterschiedlich eingestellt, so ergeben sich für die in den Wicklungen wl und wl' notwendigen Auswerteströme unterschiedliche Stufenwerte, bei denen das Hin- und Herklappen der Magnetisierangsrichrung durch den Generator G bewirkt wird, so daß der eine Kern K bei einer Anzahl belegter Verbindungssätze klappt, der andere Kern K' bei einer höheren Anzahl.
Der Generator G kann aus einem astabilen Multivibrator bestehen. Beim Ummagnetisieren des Kernes entsteht in der Lesewicklung w 4 bzw. w4' eine Wechselspannung, die über die aus der Gleichrichterstrecke D 2 bzw. D 3 und dem Glättungskondensator Cl bzw. Cl bestehenden Gleichrichterschaltung eine spannungsempfindliche Kippschaltung Sl bzw. Sl zum Ansprechen bringt. Die Kippschaltungen 51 bzw. Sl wirken ihrerseits auf den Ablauf des Zeitschalters ZS ein, der die Abgabe der Hinweiszeichen steuert.
Für jeden Verbindungssatz VSA ist eine aus den Gleichrichterstrecken D 4, D 5 bestehende, an sich bekannte Torschaltung und ein Übertrager Ül, der an sich Bestandteil der Amtsweiche Aw sein kann, vorgesehen. Die Mittelanzapfung der Wicklung wll des Übertragers Ül ist mit dem Bezugspotential verbunden, die Mittelanzapfung der Wicklung w 21 des die Torschaltungen aller Verbindungssätze aus dem Tonfrequenzgenerator Gen speisenden Übertragers Ül ist über den Widerstand R3 mit dem Potential — U verbunden, so daß alle Gleichrichterstrecken D 4, D 5 gesperrt sind. Es erfolgt daher keine Beeinflussung der über die Verbindungssätze VSA geschalteten Sprechwege.
Das an sich bekannte Zeitschaltwerk ZS wird durch das Ansprechen einer oder beider Kippschaltungen Λ1 bzw. Sl in Tätigkeit gesetzt und ersetzt dann für die Dauer des Ansprechens, je nachdem, welche Kippschaltung 51 bzw. 52 angesprochen hat, in langsamer oder schneller Folge für jeweils eine festgesetzte Zeit das negative Potential der Mittelanzapfung der Wicklung w 21 durch ein positives, so daß die Gleichrichterstrecken D 4, D 5 aller Verbindungssätze VSA leitend werden und Tonfrequenzimpulse an die Amtsweichen A W abgeben. Diese gelangen über die Sprechadern a, b zu allen angeschlossenen Teilnehmerstellen, wo die langsamen Hinweiszeichen eine Aufforderung zur baldigen Beendigung des Gesprächs, die schnellen die Aufforderung zur sofortigen Beendigung bestimmter Arten von Gesprächen bedeuten.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Abflachung auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen durch Abgabe besonderer Hinweiszeichen an die im Sprechzustand befindlichen Teilnehmerstellen im Falle annähernder Vollbelegung der Anlage, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Anzahl der belegten Vermittlungseinrichtungen (VSA) einer Gattung, von denen jeweils eine für den Aufbau einer Verbindung benötigt wird, auswertende Einrichtung (K, K\ 51, 52) vorgesehen ist, die für unterschiedliche Stufen der Belegung unterschiedliche Kennzeichen abgibt, und daß diese Kennzeichen für die Anschaltung unterscheidbarer Hinweiszeichen ausgenutzt werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Belegungszustand der Verbindungssätze (VSA) durch Auswertung des Potentials der Steuerader (c) festgestellt wird.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinweiszeichen in den Verbindungssätzen (VSA) über eine Amtsweiche (AW) oder entsprechende Schaltung zu den Sprechadern (a, b) der beiden miteinander verbundenen Teilnehmerstellen übertragen werden.
4. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Hinweiszeichen in den einzelnen Belegungsstufen aus Tonfrequenzimpulsen gleicher Impulsdauer und unterschiedlicher Impulsfolgefrequenz bestehen.
5. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die den Steueradern (c) der Verbindungssätze (VSA) entnommenen Ströme für die Arbeitspunktverschiebung in steuerbaren Elementen (K, K') benutzt wird.
6. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus den steuerbaren Elementen (K, K') das Auslösesignal für die Hinweiszeichen über bistabile spannungsempfindliche Kippstuben (51, 52) gewonnen wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 919 241, 932504.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 570/99 5.65 © Bundesdruckerei Berlin
DET26009A 1964-04-14 1964-04-14 Schaltungsanordnung zur Abflachung auftretender Verkehrsspitzen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen Pending DE1193113B (de)

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