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DE1192778B - Verfahren und Anordnung zum Befestigen von Deckscheiben an Laufraedern von Radial-Turbomaschinen - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum Befestigen von Deckscheiben an Laufraedern von Radial-Turbomaschinen

Info

Publication number
DE1192778B
DE1192778B DEG30325A DEG0030325A DE1192778B DE 1192778 B DE1192778 B DE 1192778B DE G30325 A DEG30325 A DE G30325A DE G0030325 A DEG0030325 A DE G0030325A DE 1192778 B DE1192778 B DE 1192778B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blades
bolts
impellers
cover
holes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30325A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Garnjost
Ernst Thomann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Sterkrade AG filed Critical Gutehoffnungshutte Sterkrade AG
Priority to DEG30325A priority Critical patent/DE1192778B/de
Priority to CH919561A priority patent/CH391174A/de
Priority to GB2965861A priority patent/GB943297A/en
Publication of DE1192778B publication Critical patent/DE1192778B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/02Blade-carrying members, e.g. rotors
    • F01D5/04Blade-carrying members, e.g. rotors for radial-flow machines or engines
    • F01D5/043Blade-carrying members, e.g. rotors for radial-flow machines or engines of the axial inlet- radial outlet, or vice versa, type
    • F01D5/048Form or construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
F04d
Deutsche Kl.: 27 c-12/03
1192778
G30325Ic/27c
18. August 1960
13. Mai 1965
Deckscheiben, die bei Radial-Turbomaschinen zum seitlichen Abschluß der von den Schaufeln gebildeten Strömungskanäle dienen, müssen an den Schaufeln befestigt werden. Es ist bekannt, zu diesem Zweck an den Schaufeln Zapfen vorzusehen, die aus einem Stück mit den Schaufeln bestehen, durch entsprechende Öffnungen der Deckscheibe hindurchragen und mit dieser auf der Außenseite vernietet sind. Eine solche Anordnung eignet sich jedoch nicht bei Schaufeln aus Stahl sehr hoher Festigkeit, weil bei einem derartigen Werkstoff durch den Nietvorgang infolge zusätzlicher Verfestigung Spannungsrisse am Übergang des Zapfens zur Schaufel auftreten können. Entsprechendes gilt für eine Befestigung der Deckscheiben durch Anschweißen, weil die normalerweise verwendeten hochfesten Werkstoffe auch dafür wenig geeignet sind.
Die Erfindung geht deshalb von der Überlegung aus, daß die Befestigung der Deckscheiben an den Schaufeln zweckmäßig durch besondere Elemente aus einem dafür geeigneten Werkstoff erfolgt. Wenn man, wie es teilweise bei schmalen Vollschaufeln geschieht, die Schaufeln axial durchbohrt und in diese Bohrunggen durchgehende Niete einsetzt, so müssen die Schaufeln eine dafür ausreichende Profilstärke haben. Für hochbeanspruchte Räder wird die Profilstärke mit Rücksicht auf den erforderlichen Nietquerschnitt sehr groß, so daß gegebenenfalls sogar Erleichterungslöcher in den Schaufeln vorgesehen werden müssen.
Um auch diese Schwierigkeiten zu beseitigen, geht die Erfindung bezüglich des Befestigens der Deckscheiben durch Vernieten an Laufrädern, insbesondere mit aus dem Vollen herausgearbeiteten Schaufeln von Radial-Turbomaschinen, einen noch anderen Weg. Die Erfindung besteht verfahrensmäßig darin, daß vor dem Herausarbeiten bzw. Bearbeiten der Schaufeln in deren Profilbereich Bohrungen hergestellt werden, deren Durchmesser größer als die endgültige Profilstärke der Schaufeln ist, und daß die in diese Bohrungen eingesetzten, gegen Verdrehen gesicherten und aus nietbarem Werkstoff bestehenden Bolzen beim Herausarbeiten oder Bearbeiten der Schaufeln auf beiden Seiten derselben teilweise mit weggeschnitten werden, während die aus dem Laufrad herausragenden Zapfen der Bolzen in entsprechende Bohrungen der Deckscheibe eingesetzt und mit derselben vernietet werden.
In diesem Zusammenhang kann die Erfindung konstruktionsmäßig derart durchgeführt werden, daß Gewindebolzen in entsprechende Gewindebohrungen im Profilbereich der Schaufeln eingesetzt sind. Die betreffenden Bolzen und Bohrungen können jedoch
Verfahren und Anordnung zum Befestigen von
Deckscheiben an Laufrädern von
Radial-Turbomaschinen
Anmelder:
Gutehoffnungshütte Sterkrade Aktiengesellschaft, Oberhausen (RhId.), Lipperfeld 1
Als Erfinder benannt:
Ernst Garnjost, Kettwig/Ruhr;
Ernst Thomann, Oberhausen (Rhld.)-Sterkrade
auch ohne Gewinde ausgeführt werden, wobei dann die Halterung der Bolzen im Laufrad auf andere Weise erfolgt.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer gemäß der Erfindung ausgeführten Befestigung einer Deckscheibe an dem Laufrad eines Radialverdichters beispielsweise im Axialschnitt (Fig. 1) und schau-
a5 bildlich (Fig. 2) dargestellt.
In eine als Laufrad 1 eines Radialverdichters dienende Vollscheibe sind vor dem Herausfräsen des Profilbereiches 2 der Schaufehl an der einen Stirnseite Gewindebohrungen 3 hergestellt. In diese Gewindebohrungen sind Gewindebolzen 4 eingesetzt, die einen vorstehenden gewindefreien Zapfen 5 mit kleinerem Durchmesser, z. B. etwa ein Drittel des Gewindebolzendurchmessers, haben. Zur Sicherung jedes Gewindebolzens gegen selbsttätiges Verdrehen ist ein kleiner, in die beiderseitigen Gewindegänge eingreifender Stift 6 vorgesehen.
Anschließend erfolgt das Herausarbeiten (z. B. durch Fräsen) des Profilbereiches 2 der Schaufeln, dessen Stärke geringer ist als der Durchmesser der Gewindebolzen 4, so daß diese beiderseits des Profilbereiches teilweise weggeschnitten werden. Von der Gewindeverbindung bleiben deshalb im Querschnitt nur zwei sich gegenüberliegende Kreisbogenabschnitte bestehen, die aber ähnlich wie die sogenannte Tannenbaumverbindung unterschnittener Schaufelfüße eine ausreichende Festigkeit selbst gegen erhebliche axiale Beanspruchungen haben.
Die vorstehenden gewindefreien Zapfen 5 werden zum Schluß in an sich bekannter Weise durch entsprechend verteilte und bemessene Öffnungen der Deckscheibe 7 gesteckt und auf deren Außenseite vernietet (vgl. bei 5')·
509 569/275
Der Vorteil einer derartigen Deckscheibenbefestigung im Sinne der Erfindung besteht darin, daß nicht nur unabhängig von dem Werkstoff des Laufrades Befestigungsbolzen aus einem zum Vernieten geeigneten Werkstoff verwendet werden können, sondern auch der für eine ausreichende Festigkeit der Verbindung zwischen dem Laufrad und den Nietzapfen erforderliche Gewindedurchmesser unabhängig von der Profilstärke der Schaufeln bemessen werden kann.
Diese Art der Befestigung ist auch bei Laufrädern anwendbar, deren Schaufeln nicht aus einer Vollscheibe herausarbeitet, sondern in anderer Weise hergestellt werden. Desgleichen ist sie nicht auf Deckscheiben von Radial-Turbomaschinen beschränkt, sondern kommt grundsätzlich auch für die am Umfang der Schaufeln von Axial-Turbomaschinen gegebenenfalls vorgesehenen Deckbänder in Betracht.
Die Gewindebolzen 4 haben im Bereich des Laufrades 1 zweckmäßig einen etwa dreifach größeren Durchmesser als ihre Zapfen 5 im Bereich der Deck- ao scheibe 7.
Im breitesten Teil der Schaufeln am Laufradeintritt braucht die Deckscheibe gegebenenfalls nicht in axialer Richtung am Laufrad festgehalten zu werden. Dort kann eine Verbindung genügen, die nur eine Entlastung mit Bezug auf die in den Schaufeln auftretenden Biegebeanspruchungen bringt. Dafür sind zweckmäßig in der Deckscheibe auf dem betreffenden Durchmesser Sacklöcher 8 vorgesehen, in die ein gewindefreier Zapfen entsprechender Gewindebolzen 4' hineinragt. Statt der Gewindebolzen 4' können an den betreffenden Stellen auch gewindelose Bolzen verwendet werden, die von der äußeren Laufradscheibenseite her in durch das ganze Laufrad sich erstreckende Bohrungen und mit diesen fluchtende Sacklöcher der Deckscheibe gesteckt und gegen Herausschieben gesichert werden. Die letztgenannten, mit der Deckscheibe nicht vernieteten Bolzen mit oder ohne Gewinde nehmen nur Scherkräfte an der Trennfläche zwischen der Deckscheibe und den Schaufeln auf.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Befestigen der Deckscheiben u. dgl. an Laufrädern, insbesondere mit aus einer Vollscheibe herausgearbeiteten Schaufeln von Radial-Turbomaschinen, durch Vernieten, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Herausarbeiten oder Bearbeiten der Schaufeln in deren Profilbereich (2) Bohrungen hergestellt werden, deren Durchmesser größer als die endgültige Profilstärke der Schaufeln ist, und daß die in diese Bohrungen eingesetzten, gegen Verdrehen gesicherten und aus nietbarem Werkstoff bestehenden Bolzen beim Herausarbeiten oder Bearbeiten der Schaufeln auf beiden Seiten derselben teilweise mit weggeschnitten werden, während die aus dem Laufrad (1) herausragenden Zapfen (5) der Bolzen in entsprechende Bohrungen der Deckscheibe (7) eingesetzt und mit derselben vernietet werden.
2. Deckscheibenbefestigung nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gewindebolzen (4) in Gewindebohrungen (3) im Profilbereich (2) der Schaufeln eingesetzt und gegen Verdrehen gesichert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 569/275 5.65 © Bnndesdruckerei Berlin
DEG30325A 1960-08-18 1960-08-18 Verfahren und Anordnung zum Befestigen von Deckscheiben an Laufraedern von Radial-Turbomaschinen Pending DE1192778B (de)

Priority Applications (3)

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DEG30325A DE1192778B (de) 1960-08-18 1960-08-18 Verfahren und Anordnung zum Befestigen von Deckscheiben an Laufraedern von Radial-Turbomaschinen
CH919561A CH391174A (de) 1960-08-18 1961-08-04 Verfahren zum Befestigen von ringförmigen Abdeckelementen an Laufrädern von Turbomaschinen
GB2965861A GB943297A (en) 1960-08-18 1961-08-17 Improved methods of providing fixing studs for fixing cover plates or the like to rotors

Applications Claiming Priority (1)

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DEG30325A DE1192778B (de) 1960-08-18 1960-08-18 Verfahren und Anordnung zum Befestigen von Deckscheiben an Laufraedern von Radial-Turbomaschinen

Publications (1)

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DE1192778B true DE1192778B (de) 1965-05-13

Family

ID=7123980

Family Applications (1)

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CH (1) CH391174A (de)
DE (1) DE1192778B (de)
GB (1) GB943297A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19733687B4 (de) * 1996-08-12 2005-04-21 Samsung Kwangju Electronics Co., Ltd. Motorgebläse für ein Reinigungsgerät

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19733687B4 (de) * 1996-08-12 2005-04-21 Samsung Kwangju Electronics Co., Ltd. Motorgebläse für ein Reinigungsgerät

Also Published As

Publication number Publication date
CH391174A (de) 1965-04-30
GB943297A (en) 1963-12-04

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