DE119255C - - Google Patents
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- DE119255C DE119255C DENDAT119255D DE119255DA DE119255C DE 119255 C DE119255 C DE 119255C DE NDAT119255 D DENDAT119255 D DE NDAT119255D DE 119255D A DE119255D A DE 119255DA DE 119255 C DE119255 C DE 119255C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60L—PROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
- B60L50/00—Electric propulsion with power supplied within the vehicle
- B60L50/50—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by batteries or fuel cells
- B60L50/53—Electric propulsion with power supplied within the vehicle using propulsion power supplied by batteries or fuel cells in combination with an external power supply, e.g. from overhead contact lines
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02T—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
- Y02T10/00—Road transport of goods or passengers
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVi 119255 KLASSE 20/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. März 1897 ab.
Die Vortheile bei Erzeugung, Weiterleitung und Verwerthung der Wechselströme, besonders
der mehrphasigen Wechselströme, für die verschiedenen Zwecke der Kraftübertragung sind
hinlänglich gewürdigt, nur bei Transportanlagen, insbesondere bei elektrischen Bahnen,
hat sich diese Stromart praktisch fast gar nicht eingebürgert. Dies liegt hauptsächlich in der
Eigentümlichkeit der meisten Wechselstrommotoren, welche zwar in Bezug auf Bau und
Wirkungsweise solider und vielfach auch zweckmäfsiger sind als die Gleichstrommotoren, jedoch
für so sehr veränderliche Geschwindigkeit, wie der Transport sie erfordert, nicht vortheilh
a ft arbeiten, dann auch in der Schwierigkeit, AVechselströme in Verbindung mit Sammlern
zu benutzen. Hinderlich, war endlich auch, insbesondere für die Verwendung mehrphasiger
Wechselströme, dafs die Anordnung von mehreren Leitungen längs der ganzen Linie grofse
Schwierigkeiten verursacht.
Um Wechselströme für deri Bahnbetrieb wenigstens mittelbar nutzbar zu machen, wurde
wiederholt vorgeschlagen, in der Nähe der Bahnlinie Umformerstationen zu errichten; welche
die gesammte elektrische Arbeit von Wechselstrom in Gleichstrom umzusetzen hätten. Diese
aus Wechselstrommotoren und Gleichstromdynamos bestehenden Umformerstationen sind
kostspielige Anlagen, verursachen bedeutende Arbeitsverluste und erfordern eine ,.besondere
Wartung und .Aufsicht, sind also für die Oekonomie des Kraftbetriebes mehrfach nachtheilig.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung soll alle diese Schwierigkeiten vollkommen beseitigen
, d. h. ohne besondere Umformerstationen die Verwendung von ein- oder mehrphasigen
Wechselströmen mit Sammlern und die gleichzeitige Verwerthung der vortheilhaften
Eigenschaften sowohl der Wechselstrommotoren als auch der Gleichstrommotoren möglich machen. Der gröfste Theil der
Arbeit für den Kraftbetrieb wird hierbei durch Wechselströme direct geleistet, und nur ein
kleiner Theil, nämlich die Accumulatorenarbeit, wird durch Umformung gewonnen, wodurch die
Oekonomie des Betriebes im Vergleiche zu den bisherigen gemischten Systemen ganz
wesentlich verbessert werden soll.
Nach vorliegender Erfindung werden aus dem Kraftwerk ein- oder mehrphasige Wechselströme,
sei es direct oder mittelst Umformer zu den Bahnstrecken, und dort in die Fahrleitungen
geführt. Ob diese Leitungen oberirdisch, unterirdisch oder in Schienenhöhe
hergestellt werden, ist für die Anlage ohne Belang; es sei aber hervorgehoben, dafs es
nicht nothwendig ist, die Fahrleitungen ununterbrochen längs der Bahnstrecke anzubringen,
vielmehr können diese Leitungen an Stellen, wo ihre Ausführung schwierig oder ihr Be-
stand für den Bahnbetrieb hinderlich ist, z. B. bei Weichen, Kreuzungen innerhalb der Stationen
u. s. w., unterbrochen oder weggelassen werden.
Durch die Fahrleitungen werden in bekannter Weise durch Contacte Wechselströme
den Fahrzeugen zugeführt. Die Fahrzeuge oder Züge sind sowohl - mit Wechselstrommotoren
(einphasigen Inductionsmotoren, Drehstrommotoren oder einphasigen asynchronen Motoren mit Commutator), als auch mit Gleichstrommotoren
ausgerüstet, welch letztere gegebenenfalls auch umgekehrt als Stromerzeuger arbeiten. Es können entweder je ein Wechselstrommotor
und ein Gleichstrommotor neben einander oder mit einander vereinigt (Wechselstrom-Gleichstrom-Umformer)
auf gemeinsamer Axe sitzen, oder es wird ein Theil der Treibaxen mit Wechselstrommotoren, der andere
Theil mit Gleichstrommotoren versehen.
Die Fahrleitungen werden mit den WTechselstrommotoren
verbunden, diese Motoren also durch Wechselströme in Bewegung erhalten;
mit den Gleichstrommotoren, dagegen werden die auf den Fahrzeugen mitgeführten Sammler
in Verbindung gebracht. Die Treibaxen eines solchen Fahrzeuges oder Zuges bilden eine
Art von Kraftübertragung und die Elektromotoren infolge dieser Uebertragung eine Umformungsanlage
zur Gewinnung von Gleichstrom für das Laden der Sammler. Aufserdem wirken die Sammler als Pufferbatterie zur
Ausgleichung des Kraftbetriebes. Wenn z. B. im Gefälle die Arbeit der Wechselströme für
die Beförderung des Zuges mehr als hinreichend ist und der Zug in der Fahrt lebendige
Kraft abzugeben in der Lage ist, so werden die Gleichstrommotoren als Stromerzeuger
Gleichstrom in die Batterie liefern; umgekehrt, wenn auf Steigungen der Zugwiderstand die
Kraftleistung der Wechselströme übersteigt, dann wird die Batterie rückwirkend durch die
Gleichtrommotoren eine Hilfskraft zur Verfügung stellen und zur Unterstützung der
Wechselstrommotoren Arbeit abgeben; in den Strecken, wo die Zuleitung von Wechselstrom
unterbrochen ist, wird die Batterie ganz allein den zum Betriebe nothwendigen Strom liefern.
An solchen Stellen wird der Batteriestrom allein zum Anfahren und zur Fahrt bis zum
Beginne der nächsten Linienleitung thätig sein. Auf diese Weise kann sich der Zug auch ohne
Inanspruchnahme des Wechselstromes in Bewegung setzen. Man kann daher auch einphasigen
Wechselstrom mit Inductionsmotoren verwenden, die unter Last nicht anlaufen
können, bei Erreichung einer gewissen Geschwindigkeit aber vorzüglich arbeiten, wäh
rend die asynchronen einphasigen Wechselstrommotoren wohl unter Last anlaufen, aber
dafür einen Commutator besitzen.
Die durch die Fahrleitungen zugeführten Wechselströme werden mit möglichst' gleichmäfsiger
Stärke so zu bemessen sein, dafs ihr Arbeitswerth für die Zugförderung während der ganzen Fahrt einschließlich der Arbeitsleistung
in den Strecken, wo keine Linienleitung vorhanden ist, mit Berücksichtigung der Ümformungs- und ■ Ladungsverluste hinreichend
ist.
Es braucht nicht besonders hervorgehoben zu werden, dafs diejenigen wirthschaftlichen
Vortheile, welche eine Pufferbatterie für den elektrischen Bahnbetrieb bietet, d. i. die gleichmäfsigere
Inanspruchnahme der Anlagen,' daher die wohlfeilere Herstellung und wirthschaftlichere
Ausnutzung derselben bei unserer Anordnung gleichfalls zur Geltung kommen.
Die Schaltung der elektrischen Einrichtungen im Fahrzeuge stellt die beiliegende Zeichnung
schematisch dar. L L sind die Linienleitungen, von denen auch eine durch die Schienen und
die Erde gebildet werden kann; W ist der Wechselstrommotor, hier beispielsweise als
Dreiphasenmotor (Drehstrommotor) angedeutet; G die Gleichstromdynamomaschine, deren Feldmagnete
M im Nebenschlüsse geschaltet und regelbar dargestellt erscheinen. Die Regelung
kann entweder von Hand geschehen oder selbsttätig bewirkt und durch entsprechende
gemischte Magnetwickelung (Verbundwickelung) gefördert werden. B ist die Accumulatorenbatterie.
W und G haben entweder eine gemeinsame Axe, oder ihre Axen sind durch die
Schienenadhäsion gewissermafsen zwangläufig verbunden, so dafs die Umdrehungsgeschwindigkeit
der Maschinen W und G mit einander in Uebereinstimmung bleibt.
Claims (1)
- P A T E N T - A N S P R U C H :Bei elektrischen Transportanlagen eine Zusammenstellung von ein- oder mehrphasigen Wechselstrommotoren mit Gleichstrommotoren auf demselben Fahrzeuge bezw. demselben Zuge in der Art, dafs erstere Elektromotoren in Verbindung mit Leitungen, welche aus stationären Erzeugungsstätten ein- oder mehrphasige Wechselströme zuführen,, in der Regel das Fahrzeug treiben, letztere Elektromotoren zu den im Zuge mitgeführten Accumulatoren so geschaltet sind, dafs diese bald mit Ausnutzung des Kraftüberschusses geladen werden, bald sich entladend das Fahrzeug treiben oder treiben helfen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE119255C true DE119255C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=388398
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT119255D Expired DE119255C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE119255C (de) |
-
0
- DE DENDAT119255D patent/DE119255C/de not_active Expired
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