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DE1191995B - Andrehvorrichtung mit einem elektrischen Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen - Google Patents

Andrehvorrichtung mit einem elektrischen Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1191995B
DE1191995B DEB67705A DEB0067705A DE1191995B DE 1191995 B DE1191995 B DE 1191995B DE B67705 A DEB67705 A DE B67705A DE B0067705 A DEB0067705 A DE B0067705A DE 1191995 B DE1191995 B DE 1191995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
pinion
motor
turning device
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB67705A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Groezinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DEB67705A priority Critical patent/DE1191995B/de
Publication of DE1191995B publication Critical patent/DE1191995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02NSTARTING OF COMBUSTION ENGINES; STARTING AIDS FOR SUCH ENGINES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F02N15/00Other power-operated starting apparatus; Component parts, details, or accessories, not provided for in, or of interest apart from groups F02N5/00 - F02N13/00
    • F02N15/02Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof
    • F02N15/04Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears
    • F02N15/06Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement
    • F02N15/066Gearing between starting-engines and started engines; Engagement or disengagement thereof the gearing including disengaging toothed gears the toothed gears being moved by axial displacement the starter being of the coaxial type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Andrehvorrichtung mit einem elektrischen Andrehmotor für Brennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Andrehvorrichtung mit einem insbesondere als Hauptstrommotor ausgebildeten elektrischen Andrehmotor für Brennkraftmaschinen, der ausgeprägte Feldpole sowie ein mit einem Zahnkranz der Maschine kuppelbares, auf seiner Antriebswelle dreh- und längsverschiebbar gelagertes Ritzel und eine Schraubhülse hat, die auf einem mit Steilgewinde versehenen Abschnitt der Antriebswelle verschraubbar und mit dem Ritzel über eine Freilaufkupplung verbunden ist.
  • Bei Andrehmotoren dieser Art wird das Ritzel ausschließlich durch die Gewindeverbindung der Schraubhülse mit der Antriebswelle in und außer Eingriff mit dem Zahnkranz der Brennkraftmaschine gebracht. Dabei besteht der Nachteil, daß das Ritzel schon vor Beendigung des Andrehvorganges vorübergehend ausgespurt werden kann, wenn die Brennkraftmaschine während des Andrehvorgangs durch einige Zündungen beschleunigt wird, ohne jedoch von selbst aus eigener Kraft weiterzulaufen. Es ist bekannt, ein solches vorzeitiges Ausspuren des Ritzels durch mechanische, z. B. der Fliehkraft unterworfene Sperrglieder zu unterbinden. Es bereitet aber Schwierigkeiten, solche Sperrglieder so auszubilden und einzustellen, daß sie einerseits das Ritzel nicht länger als erforderlich in seiner Einspurstellung festhalten und es andererseits nicht vorzeitig freigeben. Solche Sperrglieder sind in ihrer Wirkung vom jeweiligen Zustand des Ritzelgetriebes stark abhängig. So besteht z. B. die Gefahr, daß das Ritzel bei starker Verschmutzung des Getriebes aus seiner Einspurstellung erst mit erheblicher Verzögerung ausgelöst wird, was zur Folge haben kann, daß es durch die laufende Brennkraftmaschine mit überhöhter Drehzahl angetrieben wird.
  • Gemäß der Erfindung werden die genannten Nachteile dadurch vermieden, daß der treibende Teil der Freilaufkupplung entgegen der Kraft einer Feder auf der Hülse längsverschiebbar, jedoch gegen diese im wesentlichen unverdrehbar geführt ist und daß an der Hülse bei eingeschaltetem Andrehmotor eine von den Feldpolen erzeugte magnetische Kraft angreift, die bestrebt ist, die Hülse in der Lage zu halten, die sie bei eingespurtem Ritzen einnimmt.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Andrehvorrichtung mit elektrischem Andrehmotor dargestellt. Es zeigt F i g. 1 den Andrehmotor im Längsschnitt und F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II in F i g.1, F i g. i einen Schnitt nach der Linie 111-III in F i g. 1 und F i g. 4- ein Schaltbild des Andrehmotors. Der Andrehmotor hat ein zylindrisches Gehäuse 10, an dem innen vier mit Polschuhen 11 versehene Polkerne 12 befestigt sind. An jedem Ende des Gehäuses sitzt ein Lagerschild 13 bzw.14, in denen die Antriebswelle 15 des Andrehmotors gelagert ist. Diese trägt innerhalb der Pole einen Anker 16 mit Stromwender 17. Zwischen dem Anker und dem Lagerschild 13 hat die Welle einen mit Steilgewinde 18 versehenen Abschnitt, auf dem eine Hülse 19 sitzt, die innen ein entsprechendes Gewinde und außen Längsnuten 20 hat. Der Endabschnitt 21 der Welle ist glatt und trägt ein auf ihm dreh- und längsverschiebbares Ritzel 22, das mit dem Schwungradzahnkranz 23 einer nicht dargestellten Brennkraftmaschine in Eingriff gebracht werden kann. Das Ritzel ist mit der Hülse 19 über eine Rollenfreilaufkupplung 24 verbunden, deren Rollen 25 auf dem Schaft 26 des Ritzels aufliegen. Der treibende Teil der Kupplung wird von einem Ring 27 gebildet, der einen Fortsatz 28 mit kleinerem Außendurchmesser hat. Der Fortsatz hat an seinem freien Ende nach innen vorspringende Leisten 29, die in die Längsnuten 20 der Hülse 19 eingreifen. Die Hülse 19 trägt an ihrem dem Anker zugekehrten Ende einen Bund 30, der an seinem äußeren Umfang mit einer Ringnut 31 versehen ist. Zwischen dem Bund 30 und dem Ring 27 der Kupplung ist eine schraubenförmige Druckfeder 32 eingespannt, die bestrebt ist, die Kupplung samt Ritzen gegen das Ende der Welle 15 hin zu verschieben. In die Hülse 19 ist außen nahe ihrem dem Ritzen zugekehrten Ende ein Sprengring 33 eingelassen, der einen Anschlag für den Kupplungsring 27 bildet. Ferner sitzt in der Welle 15 ein Sprengring 34, der den Schraubweg der Hülse 19 begrenzt.
  • Zwischen zwei benachbarten Polkernen 12 des Andrehmotors ist innen am Gehäuse 10 ein U-förmiger Bügel 35 befestigt, dessen Schenkel 36 und 37 sich radial nach innen erstrecken. Jeder der Schenkel hat eine rechteckige Öffnung 38. In diesen Öffnungen ist ein im Querschnitt ebenfalls rechteckiges Gestänge 39 geführt, dessen Enden über den Bügel und die Feldpole vorstehen. An dem der Hülse 19 zugekehrten Ende des Gestänges ist eine Platte 40 befestigt, die in die Ringnut 31 des Hülsenbundes 30 eingreift. Am anderen Ende des Stabes sitzt ein dachförmig abgewinkeltes, als Magnetanker wirkendes Eisenstück 41 mit zwei Armen 42 und 43. Jeder dieser beiden Arme überdeckt die Stirnseite eines der Polschuhe 11 der beiden Polkerne 12, zwischen denen der Bügel sitzt. In der Ruhelage des Ritzels 22 und der Hülse 19 hat das Eisenstück 41 von den Polschuhen einen Abstand, der dem vollen Einspurweg a des Ritzels entspricht. Der zwischen den Schenkeln 36 und 37 liegende Abschnitt des Gestänges hat nahe dem Schenkel 37 einen Bund 44, der das Widerlager für eine Druckfeder 45 bildet, die zwischen dem Bund und dem Schenkel 36 des Bügels eingespannt ist.
  • Die Andrehvorrichtung arbeitet in folgender Weise: Beim Einschalten des Motors läuft der Anker 16 mit der Antriebswelle 15 ruckartig hoch. Dabei verschraubt sich die Hülse 19 infolge ihrer eigenen Trägheit und derjenigen des mit ihr gekuppelten Freilaufs samt Ritzel auf der Ankerwelle gegen den Zahnkranz hin und verschiebt den Freilauf samt dem Ritzel über die Feder 32. Außerdem nimmt die Hülse das Gestänge 39 entgegen dem Druck der Feder 45 mit. Wenn die Ritzelzähne beim Vorschub auf Zahnlücken des Schwungradkranzes 23 treffen, gelangt das Ritzel unter Zurücklegung des Weges a in seine volle Einspurstellung, in der die Hülse 19 am Ring 34 anschlägt. Über den weiteren Verlauf des Andrehvorgangs ist dann die Hülse mit der Antriebswelle kraftschlüssig verbunden. Das Gestänge 39 mit dem Eisenstück 41 ist bei der Hülsenverschiebung mitgenommen worden, so daß seine Arme 42 und 43 an den Polschuhen des Motors anliegen und durch das Magnetfeld dieser Pole festgehalten werden. Wenn nun während des Andrehvorgangs das Ritzel 22 beim Auftreten einer oder einiger unzureichender Zündungen kurzzeitig beschleunigt wird, spurt es trotzdem nicht aus, weil es über die Hülse 19 durch das Gestänge 39 in seiner Einspurlage gehalten wird. Sobald jedoch die Brennkraftmaschine aus eigener Kraft läuft, sinkt der Strom im Andrehmotor auf einen so niederen Wert, daß die stark abgefallene magnetische Kraft der Pole das Gestänge 39 nicht mehr gegen die auf die Hülse 19 einwirkende Rückschraubkraft sowie die Rückführkraft der Feder 45 zu halten vermag.
  • Wenn beim Einspurhub des Ritzels dessen Zähne nach Zurücklegen des Weges b stirnseitig gegen Zähne des Zahnkranzes 23 stoßen, schraubt sich die Hülse 19 bis zum Anschlag 34 vor und preßt dabei die Feder 32 zusammen. Der Druck, mit dem das Ritzel gegen den Zahnkranz 23 gepreßt wird, entspricht dem Druck der Feder 32 und ist daher verhältnismäßig gering, so daß der Andrehmotor das Ritzel leicht in eine günstige Einspurlage zu verdrehen vermag. Eine Beschädigung des Ritzels oder des Zahnkranzes 23 ist dabei nicht zu erwarten. Nach dem Abschalten des Andrehmotors wird das Ritzel durch die zurückschraubende Hülse 19 ausgespurt. Die Feder 45 unterstützt diesen Vorgang und verbindet überdies ungewollte Einspurbewegungen des Ritzels bei stillstehendem Andrehmotor.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Andrehvorrichtung mit einem insbesondere als Hauptstrommotor ausgebildeten elektrischen Andrehmotor für Brennkraftmaschinen, der ausgeprägte Feldpole sowie ein mit einem Zahnkranz der Maschir_e kuppelbares, auf seiner Antriebswelle dreh- und längsverschiebbar gelagertes Ritzel und eine Schraubhülse hat, die auf einem mit Steilgewinde versehenen Abschnitt der Antriebswelle verschraubbar und mit dem Ritzel über eine Freilaufkupplung verbunden ist, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß der treibende Teil der Freilaufkupplung entgegen der Kraft einer Feder auf der Hülse längsverschiebbar, jedoch gegen diese im wesentlichen unverdrehbar geführt ist und daß an der Hülse bei eingeschaltetem Andrehmotor eine von den Feldpolen erzeugte magnetische Kraft angreift, die bestrebt ist, die Hülse in der Lage zu halten, die sie bei eingespurtem Ritzel einnimmt.
  2. 2. Andrehvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der verschraubbaren Hülse ein mindestens zwei Feldpolen des Andrehmotors zugeordneter Magnetanker angreift.
  3. 3. Andrehvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein zwischen zwei Feldpolen des Motors geführtes, an beiden Enden über diese Pole vorstehendes Gestänge, das an seinem vom Ritzel abgekehrten Ende den den beiden Polschuhen zugeordneten Magnetanker trägt, während das andere Ende des Gestänges in eine Ringnut der verschraubbaren Hülse (19) eingreift.
  4. 4. Andrehvorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine Feder, die bestrebt ist, den Magnetanker in seiner Ruhestellung zu halten.
DEB67705A 1962-06-16 1962-06-16 Andrehvorrichtung mit einem elektrischen Andrehmotor fuer Brennkraftmaschinen Pending DE1191995B (de)

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DE1191995B true DE1191995B (de) 1965-04-29

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DE (1) DE1191995B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2207652A1 (de) * 1971-02-19 1972-10-12 Lucas Ltd Joseph Anlaßmotor für Brennkraftmaschinen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2207652A1 (de) * 1971-02-19 1972-10-12 Lucas Ltd Joseph Anlaßmotor für Brennkraftmaschinen

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