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DE1191618B - Maschine zur Schnellauffrischung alten Rasens - Google Patents

Maschine zur Schnellauffrischung alten Rasens

Info

Publication number
DE1191618B
DE1191618B DEP33620A DEP0033620A DE1191618B DE 1191618 B DE1191618 B DE 1191618B DE P33620 A DEP33620 A DE P33620A DE P0033620 A DEP0033620 A DE P0033620A DE 1191618 B DE1191618 B DE 1191618B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
lawn
guideway
machine
designed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP33620A
Other languages
English (en)
Inventor
Preben Andersen Poulsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP33620A priority Critical patent/DE1191618B/de
Publication of DE1191618B publication Critical patent/DE1191618B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B45/00Machines for treating meadows or lawns, e.g. for sports grounds
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G20/00Cultivation of turf, lawn or the like; Apparatus or methods therefor
    • A01G20/10Pre-cultivated sod or turf; Apparatus therefor
    • A01G20/12Apparatus for cutting sods or turfs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 45/00
Nummer- 1191618
Aktenzeichen: P 33620 HI/45 a
Anmeldetag: 18. Februar 1964
Auslegetag: 22. April 1965
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Schnellauffrischung alten Rasens, insbesondere stark strapazierten und verunkrauteten Rasens mit übermäßig verfestigtem Untergrund auf großen Flächen, vor allem auf stark benutzten Sportplätzen.
Es sind bereits fahrbare Maschinen, welche den Rasenteppich streifenweise von seinem Untergrund lösen, als sogenannte Rasenziegelschneidemaschinen bekannt. Sie dienen dazu, den Rasenteppich in Stücken oder Streifen von seinem Untergrund abzulösen, um ihn als Fertigrasen anderwärts zu verpflanzen.
Es sind ferner fahrbare, gegebenenfalls mit Walzen kombinierte Rasenbearbeitungsmaschinen zum Belüften (Aerifizieren) durch Einstechen und Auflockern sowie zum systematischen Einschneiden (Vreticutieren) zwecks Unterbrechens der in der Regel weit verzweigten Unkrautwurzeln bekannt.
Weiterhin sind Untergrundlockerer für Weiden und Wiesen, also für weiche Böden, bekannt. Hierbei dienen zum Anheben des Rasenstreifens eine Flachschar, ein Tragbalken und Gleitstäbe. Zum Auflockern des Bodens sind ein oder mehrere linear bewegbare Zinken vorgesehen. Eine solche Vorrichtung hebt die Grasnarbe nur ganz wenig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Maschine zu schaffen, mit der auf wirtschaftliche Weise in nur einem Arbeitsgang eine Schnellauffrischung alten, stark strapazierten Rasens auch bei übermäßig verfestigtem Untergrund durchführbar ist. Dabei sollen nicht nur Zeit, Arbeitsmittel und menschliche Arbeitskräfte erspart, sondern darüber hinaus auch ein besonders guter und zuverlässiger Erfolg durch Vermeidung einer Verschlechterung der Rasensoden infolge längeren Lagerns im gestapelten Zustand sowie durch gleichzeitige Belüftung des Rasenteppichs und Störung der Unkrautentwicklung erzielt werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Maschine zur gleichzeitigen Durchführung der für die Rasenauffrischung erforderlichen Arbeitsgänge folgende an sich bekannte Merkmale als Kombination aufweist:
a) Ein in seiner Höhe verstellbares, in waagerechter Richtung hin- und herbewegbares Schneidmesser zur seitlichen Begrenzung und zum Ablösen eines Rasenteppichstreifens,
b) eine zwischen einer Arbeitslage und einer Ruhelage verstellbare, bogenförmig über dem Erdboden gewölbte Führungsbahn für den gelösten Rasenteppichstreifen,
Maschine zur Schnellauffrischung alten Rasens
Anmelder:
Preben Andersen Poulsen,
Hamburg-Poppenbüttel, Stadtbahnstr. 151
Als Erfinder benannt:
Preben Andersen Poulsen,
Hamburg-Poppenbüttel
c) ein unterhalb der Führungsbahn angeordnetes, umlaufendes Bodenfräswerkzeug zur Lockerung des harten Untergrundes,
d) ein oder mehrere oberhalb der Führungsbahn angeordnete umlaufende Werkzeuge zum Einschneiden und/oder Einstechen der gelösten Rasennarbe während ihres Laufes über die Führungsbahn und
e) einen oberhalb der Führungsbahn angeordneten Fülltrichter mit in den Bereich unterhalb der Führungsbahn gerichteten Auslaufrohren zum Einstreuen von der Lockerhaltimg dienenden Fremdkörpern und/oder Düngemitteln.
Eine solche Maschine nach der Erfindung kann beispielsweise als von Hand mittels einer Deichsel führbares Fahrzeug mit Hilfsantrieb ausgebildet werden. Weiterhin kann die Maschine wahlweise auch als selbständiges Fahrzeug mit Kraftantrieb und Fahrersitz ausgebildet sein.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Maschine als Anhängefahrzeug auszubilden und die Antriebskraft für die umlaufenden Werkzeuge von den Fahrzeugrädern oder vom Zugfahrzeug über eine Zapfwelle od. dgl. abzuleiten.
Zur Veranschaulichung der Erfindung und Erläuterung ihrer weiteren Einzelheiten sind nachstehend einige Ausführungsbeispiele einer solchen Maschine an Hand der Zeichnung beschrieben.
F i g. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Maschine gemäß der Erfindung, die als von Hand mittels einer Deichsel führbares Fahrzeug mit Hilfskraft ausgebildet ist;
F i g. 2 zeigt ein weiteres Beispiel einer solchen Maschine, die als Anhängefahrzeug ausgebildet ist, mit einem Zugfahrzeug;
509 540/106
F i g. 3 zeigt ein Beispiel einer Maschine gemäß der Erfindung, die als selbständiges Fahrzeug mit Kraftantrieb und Fahrersitz ausgebildet ist.
Bei der Maschine nach F i g. 1 ist bzw. sind 1 das oder die angetriebenen Vorderräder. 2 ist eine zugleich als Hinterrad dienende Walze. An dem Fahrgestell 3 ist eine flächige, bogenförmig über dem Erdboden gewölbte Führungsbahn 4 vorgesehen, deren vorderes Ende 5 nahe hinter dem waagerechten Teil 9' des Trennmessers 9 angeordnet ist. Unterhalb dieser Führungsbahn sind eine Bodenfräse 6 und ein Rechen 7, von dem zwei Zinken dargestellt sind, angeordnet. Oberhalb der Führungsbahn befinden sich umlaufende Werkzeuge 8 zum Einschneiden und/oder Einstechen des Rasenteppichs 10. 9 ist ein Messer, das mit zwei senkrechten, sichelartig gekrümmten seitlichen Schneiden und einer waagerechten mittleren Schneide 9' den Rasenteppichstreifen 10 beiderseits durch Einschneiden begrenzt und von seinem Untergrund löst, ähnlich wie bei bereits bekannten Rasenziegelschneidemaschinen. Das Messer 9 ist über einen Gelenkhebel 11 durch einen Exzenter 12 steuerbar, so daß es sich während der Vorwärtsbewegung der Maschine ständig auch noch vor- und zurückbewegt. Ein Verstellhebel 13 dient zur Höheneinstellung und gegebenenfalls Außerbetriebsetzung des Messers 9.
Als Antrieb für die Räder 1, die Bodenfräse 6, die umlaufenden Werkzeuge 8 und den das Messer 9 vor- und zurückbewegenden Exzenter 12 dient der Motor 15. Zum Ein- und Ausschalten dieser angetriebenen Teile können von der Deichsel 16 aus über Handhebel 17 getrennt zu betätigende Kupplungen vorgesehen sein. 18 ist ein Schwungrad, das mittels einer Spannrolle 19 mit dem Abtriebsrad 20 des Motors kuppelbar ist. Die Drehrichtung der Bodenfräse 6 und der umlaufenden Werkzeuge 8 ist vorteilhaft so gewählt, daß sie den Fahrzeugantrieb und den Transport des Rasenteppichstreifens unterstützt.
Die bogenförmige Führungsbahn 4 ist, ebenso wie die Bodenfräse 6, der Rechen 7 und die Werkzeuge 8, in der Arbeitslage dargestellt. Durch Schwenken des Hebels 21 im Rechtsdrehsinne um die Achse der Walze 2 können die Teile 4 bis 8, die hier von einem gemeinsamen Fahrgestellrahmen getragen werden, in eine Ruhelage angehoben und mittels einer Rast oder eines Stiftes 21' zwischen dem Hebel 21 und dem Fahrgestell 3 verriegelt werden. Auch kann das kombinierte Messer 9,9' mittels des Hebels 13 in eine außerbetriebliche Ruhelage angehoben werden. Zur Bedienung des Motors und der sonstigen verstellbaren Teile von der Deichsel aus können Bowdenzüge oder Gestänge od. dgl. dienen. 22 ist z. B. ein Gestänge zur Bedienung der Spannrolle 19, 23 ein Bowdenzug für die Fräserkupplung.
Oberhalb der bogenförmigen Führungsbahn 4 ist ein Fülltrichter 25 angeordnet, dessen Auslaufrohr 26 seitlich an der Führungsbahn vorbei in den Bereich unterhalb dieser gerichtet ist. Es können auch beiderseits der Führungsbahn 4 Auslaufrohre für das Einstreuen von Fremdkörpern zur Lockerhaltung des Bodens oder von Düngemitteln od. dgl. vorgesehen sein. Es besteht ferner die (nicht dargestellte) Möglichkeit, bei verhältnismäßig breiter Bemessung des Rasenteppichstreifens 10 diesen in seiner Mitte durch ein zusätzliches, mittleres senkrechtes Messerblatt zu teilen, das Auslaufrohr 26 die Führungsbahn 4 in ihrer Mitte durchsetzen zu lassen und den geteilten Rasenteppichstreifen zu beiden Seiten des Auslaufrohres vorbeizuführen.
Die Möglichkeiten zur Anwendung und Ausführung der Erfindung beschränken sich nicht auf die hier beschriebenen und dargestellten Einzelheiten. So kann die Maschine beispielsweise auch, wie F i g. 2 zeigt, als Anhängefahrzeug eines Zugfahrzeugs 30 ausgebildet sein. Sie erhält dann zweckmäßig keinen eigenen Motor, vielmehr kann die Antriebskraft für die umlaufenden Werkzeuge von den Fahrzeugrädern oder vom Zugfahrzeug über eine Zapfwelle 31 od. dgl. abgeleitet sein. 37 sind die zum Ziehen und gewünschtenfalls Anheben des Anhängefahrzeugs dienenden schwenkbaren Arme einer hydraulischen Dreipunkt-Anhängekupplung (zwei Arme unten und einer oben oder umgekehrt).
Die Maschine kann auch, wie F i g. 3 zeigt, als selbständiges Fahrzeug mit Motor 35 und Fahrersitz 36 ausgebildet werden. 38 ist ein Hydraulikzylinder für das Anheben des Fahrgestells mit den Teilen 4 bis 8.
Einander entsprechende Teile sind in Fig. 2 und 3 mit denselben Bezugszeichen wie bei F i g. 1 versehen. Jedoch sind in diesen Figuren nicht sämtliche möglichen Einzelelemente der Maschine dargestellt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Maschine zur Schnellauffrischung alten, stark strapazierten und verunkrauteten Rasens mit übermäßig verfestigtem Untergrund, insbesondere auf Rasensportplätzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie zur gleichzeitigen Durchführung der für die. Auffrischung erforderlichen Arbeitsgänge folgende an sich bekannte Merkmale als Kombination aufweist:
a) Ein in seiner Höhe verstellbares, in waagerechter Richtung hin- und herbewegbares Schneidmesser (9) zur seitlichen Begrenzung und zum Ablösen eines Rasenteppichstreifens,
b) eine zwischen einer Arbeitslage und einer Ruhelage verstellbare, bogenförmig über dem Erdboden gewölbte Führungsbahn (4) für den gelösten Rasenteppichstreifen,
c) ein unterhalb der Führungsbahn angeordnetes, umlaufendes Bodenfräswerkzeug (6) zur Lockerung des harten Untergrundes,
d) ein oder mehrere oberhalb der Führungsbahn angeordnete umlaufende Werkzeuge (8) zum Einschneiden und/oder Einstechen der gelösten Rasennarbe während ihres Laufes über die Führungsbahn und
e) einen oberhalb der Führungsbahn angeordneten Fülltrichter (25) mit in den Bereich unterhalb der Führungsbahn (4) gerichteten Auslaufrohren (26) zum Einstreuen von der Lockerhaltung dienenden Fremdkörpern und/oder Düngemitteln.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als von Hand mittels einer Deichsel führbares Fahrzeug mit Hilfsantrieb ausgebildet ist.
i 191618
3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als selbständiges Fahrzeug mit Kraftantrieb und Fahrersitz ausgebildet ist.
4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Anhängefahrzeug ausgebildet und die Antriebskraft für die umlaufenden Werkzeuge von den Fahrzeugrädern oder vom Zugfahrzeug über eine Zapfwelle od. dgl. abgeleitet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 910 355, 650 688, 113;
britische Patentschrift Nr. 744 613.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 540/106 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEP33620A 1964-02-18 1964-02-18 Maschine zur Schnellauffrischung alten Rasens Pending DE1191618B (de)

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