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DE1191615B - Maschine zum selbsttaetigen Auswerten und Sortieren von mit abtastbaren Markierungenversehenen Belegen unterschiedlicher Groesse - Google Patents

Maschine zum selbsttaetigen Auswerten und Sortieren von mit abtastbaren Markierungenversehenen Belegen unterschiedlicher Groesse

Info

Publication number
DE1191615B
DE1191615B DEI14142A DEI0014142A DE1191615B DE 1191615 B DE1191615 B DE 1191615B DE I14142 A DEI14142 A DE I14142A DE I0014142 A DEI0014142 A DE I0014142A DE 1191615 B DE1191615 B DE 1191615B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
line
unit
check
relay
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI14142A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Edward Edminster
Robert James Furr
James Amos Weidenhammer
Elliot Livinston Fritz
Emil Miroslav Valehrach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IBM Deutschland GmbH
Original Assignee
IBM Deutschland GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IBM Deutschland GmbH filed Critical IBM Deutschland GmbH
Publication of DE1191615B publication Critical patent/DE1191615B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/02Apparatus characterised by the means used for distribution
    • B07C3/06Linear sorting machines in which articles are removed from a stream at selected points

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES Äf^SiS PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G06k
Deutsche Kl.: 43 a-41/03
1191615
I14142IXc/43a
20. Dezember 1957
22. April 1965
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum selbsttätigen Auswerten und Sortieren von mit abtastbaren Markierungen versehenen Belegen unterschiedlicher Größe mit einer Zuführungseinrichtung mit Abstandssteuerung für die Belege, einer Abtasteinrichtung und einer Sortiereinrichtung mit mehreren entsprechend den abgetasteten Markierungen zu beschickenden Ablagefächern.
Bekannte durch Aufzeichnungsträger gesteuerte Maschinen können nur Aufzeichnungsträger einheit- ίο liehen Formates und einheitlicher Dicke verarbeiten, die in geschlossenen Stapeln in das Magazin der Maschine eingelegt werden. Im allgemeinen sind dabei diese Maschinen entweder nur zur Auswertung der Aufzeichnungsträger oder nur zur Sortierung nach bestimmten Sortiermerkmalen geeignet.
Es wurden aber auch Maschinen dieser Art, z. B. Lochkartenmaschinen bekannt, bei denen ein laufendes Nachfüllen von Aufzeichnungsträgern in das Magazin möglich ist und die sowohl eine Auswertung der abgetasteten Merkmale, z. B. durch Übermittlung der einzelnen Werte in eine angeschlossene datenverarbeitende Anlage, als auch einen Sortieroder einen Mischvorgang nach bestimmten Werten ermöglichen. Vielfach sind aber die zu verarbeiten- as den Belege nicht einheitlich hinsichtlich Format und Dicke, sondern fallen in verschiedenen Größen und Papierarten an. Dies ist z. B. in Kreditinstituten und ähnlichen Bereichen die Regel, indem Schecks der verschiedensten Ausführungen in großer Anzahl bearbeitet, d. h. gelesen, ausgewertet und nach einem Teil ihrer Merkmale sortiert werden müssen.
Die grundsätzliche Aufgabe, solche Belege maschinell zu verarbeiten, ist nicht neu und bereits grundsätzlich gelöst. Hierzu erhalten die Schecks zusatzlieh zu den Klarschriftangaben maschinell abtastbare Kennzeichnungen, die den lesbaren Angaben entsprechen und beispielsweise diesen spaltenweise zugeordnet sind. Es sind ein Verfahren und eine Einrichtung bekannt, bei denen die mit den lesbaren Angaben entsprechenden, codierten Lochungen versehenen Belege einzeln durch eine Abstandssteuereinrichtung einem Abtastwerk zugeführt werden, unter dessen Steuerung die Daten des Beleges nach bestimmten Kennzeichen hinzugeordnete Rechenwerke eingebracht werden, während die Belege selbst nach ihren Kennzeichen sortiert und in einzelne Fächer abgelegt werden. Die bekannte Einrichtung enthält hierzu verstellbare Überwachungsorgane für die Steuerung des Belegdurchlaufs, die auf verschiedene Formate einstellbar sind, so daß in einem Arbeitsgang beispielsweise zwei verschiedene Formate Maschine zum selbsttätigen Auswerten und
Sortieren von mit abtastbaren Markierungen
versehenen Belegen unterschiedlicher Größe
Anmelder:
IBM Deutschland
Internationale Büro-Maschinen Gesellschaft
m. b. H.,
Sindelfingen (Württ), Tübinger Allee 49
Als Erfinder benannt:
Robert Edward Edminster, Clearwater, Fla.;
Robert James Furr,
James Arnos Weidenhammer,
Poughkeepsie, N. Y.;
Elliot Livinston Fritz, Pleasant Valley, N. Y.;
Emil Miroslav Valehrach,
Wappingers Falls, N. Y. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 31. Dezember 1956
(631925)
verarbeitet werden können. Diese Überwachungsorgane sind vorzugsweise lichtelektrisch wirksam, und auch die Abtastung der die Kennzeichnungen darstellenden Lochungen erfolgt auf optischem Wege.
Diese bekannte Einrichtung weist jedoch eine große Anzahl Mängel auf, die ihre praktische Verwertbarkeit und Wirtschaftlichkeit in Frage stellen. So müssen die Belege der Maschine einzeln zugeführt werden, und es können im allgemeinen nur Belege in festem Größenverhältnis zueinander verarbeitet werden, z.B. in den Formaten DIN A 5 und A4, deren Flächen sich wie 1:2 verhalten. Außerdem müssen die Belege besonders ausgerichtet eingeführt werden, und die Maschine stellt selbsttätig ab, wenn zwei oder mehr Belege zusammenhaftend zugeführt werden. Weiterhin ist die Anordnung und Wirkungsweise der Sortierorgane so, daß nur verhältnismäßig geringe Verarbeitungsgeschwindigkeiten erzielbar sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belegverarbeitungsmaschine zu schaffen, die frei von den aufgeführten Nachteilen ist und eine sehr schnelle und zuverlässige vollständige Verarbeitung von lau-
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fend oder stapelweise in ein Magazin eingegebenen Belegen beliebigen Formates und beliebiger Papierart ermöglicht. Dabei sind die Belege mit den Klarschriftangaben entsprechenden codierten, vorzugsweise magnetisch abtastbaren Daten versehen, können in wahlloser Folge und Ordnung ohne vorherige Ausrichtung in das Magazin eingegeben werden und werden unabhängig von ihrem jeweiligen Format in einheitlichem Abstand voneinander ausgewertet und sortiert.
Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine Belegzuführungseinheit mit einem mit Belegen beliebig wechselnden Formates und unterschiedlicher Dicke ständig nachfüllbaren Magazin und einer die Magazinentnahme steuernden Zwischenstapeleinrichtung, eine Belegtrenneinheit mit einer Einrichtung zur Prüfung auf Vereinzelung, eine durch die Abtasteinrichtung gesteuerte Verzögerungseinheit, eine der Abtasteinrichtung vorgeschaltete Ausrichteinheit, eine magnetische Abtasteinheit, eine elektromagnetische Wählereinheit mit Sortierschienen sowie eine die verschiedenen Ablagefächer enthaltende Staplereinheit mit einer Selbststeuervorrichtung der Fachböden.
Die Maschine nach der Erfindung kann vorzugsweise z. B. in Geld- und Kreditinstituten, wie Postscheckämtern, Banken, Sparkassen und Versicherungsgesellschaften, die einen großen Belegdurchlauf haben, mit erheblichen Vorteilen eingesetzt werden, denn sie vereinigt alle Fähigkeiten, die an die Massenverabeitung von Belegen gestellt werden. Die einem Beleg entnommenen Daten können einem angeschlossenen Speicher zur weiteren Auswertung in einer Datenverarbeitungsanlage unmittelbar zugeführt werden, während der Beleg entsprechend seinen besonderen Merkmalen in das zugehörige Fach sortiert wird. Der nachfolgende Beleg wird der Abtasteinrichtung erst auf einen Befehl zugeführt, der anzeigt, daß Abtasteinheit und Speicher aufnahmebereit sind.
Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung werden die Belege dem Magazin mittels Transportrollen einzeln entnommen und mit Unterstützung durch ein Gebläse zwei Transportriemen zugeführt. Bei dieser Zwischenstapelung wird die Zuführung der einzelnen Belege vom Magazin photoelektrisch in Abhängigkeit von der Stapelhöhe gesteuert. Den Transportriemen sind dabei gemäß der Erfindung zwei Rütteleinheiten zugeordnet.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung ist darin zu sehen, daß die zwischengestapelten Belege fortlaufend einer Trenneinheit zugeführt werden, bestehend aus zwei nacheinander angeordneten, mit feststehenden Riemen ausgerüsteten Trennvorrichtungen, die zwei oder mehrere infolge Aneinanderhaftens versehentlich gleichzeitig zugeführte Belege trennen und jeweils nur den untersten Beleg vereinzelt weiterführen, wobei bei fehlerhaftem Arbeiten der ersten Vorrichtung durch das Zusammenwirken beider Vorrichtungen bei dem oberen Beleg eine Wölbung erzeugt und dadurch eine Bremse elektromagnetisch betätigt wird. In einer Verzögerungseinheit werden gemäß der Erfindung die Schecks jeweils angehalten, bis das Freigabesignal eintrifft. Weitere Merkmale der Erfindung sind den Unteransprüchen zu entnehmen. Die Maschine ist außerdem mit mehreren Scheckstauungsfeststellern ausgestattet, so daß Beschädigungen der zu verarbeitenden Belege und insbesondere auch der einzelnen Teile der Maschine weitgehend ausgeschlossen sind, da bei einer auftretenden Stauung sofort der Antrieb aller Transportorgane abgeschaltet wird.
Die Erfindung wird im folgenden in einem Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnungen beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht der gesamten Maschine,
Fig. la und Ib zusammen eine Vorderansicht ίο der Maschine,
Fig. 2a und 2b zusammen einen Grundriß der Maschine,
F i g. 3 einen Teil des Antriebs,
F i g. 4 einen Schnitt durch die Belegzuführung entlang der Linie 4-4 in der F i g. 1 b,
F i g. 5 eine Vorderansicht des Scheckmagazins, teilweise im Schnitt dargestellt,
Fig. 6 eine vergrößerte Vorderansicht einer Schecktrennungseinrichtung,
ao F i g. 7 einen Schnitt entlang der Linie 7-7 in der Fig. 6,
Fig. 8a, 8b und 8c eine Einrichtung zur Feststellung einer Scheckstauung,
F i g. 9 a eine Ansicht und einen teilweisen Schnitt einer Kupplung und Bremseinrichtung,
F i g. 9 b eine ähnliche Darstellung wie die F i g. 9 a einer anderen Kupplungs- und Bremseinrichtung,
F i g. 10 einen Teil eines Schecks mit den verschlüsselten magnetischen Aufzeichnungsmarkierungen,
Fig. 11 eine Vorderansicht einer Verzögerungsstation und des Scheckausrichters im vergrößerten Maßstab,
Fig. 12 eine Teilansicht der Verzögerungsstation und des Scheckvorausrichters,
F i g. 13 eine Teilansicht der Verzögerungsstation zur Darstellung eines Kartenhebelkontaktes,
Fig. 14a und 14b eine Federkupplung,
F i g. 15 a bis 15 d schematische Darstellungen, aus welchen die Bewegung eines Schecks durch den Scheckausrichter ersichtlich ist,
F i g. 16 einen Schnitt zur Darstellung der Ausrichttrommel, des Trommelantriebs und der Ausrichtrollen,
Fig. 17 einen Schnitt durch die Trommeleinheit,
Fig. 18 einen Schnitt entlang der Linie 18-18 in der Fig. 17, aus welchem die magnetischen Abfühlköpfe und die dazugehörige Einrichtung ersichtlich sind,
Fig. 19 eine Vorderansicht einer Sortierschienen-Auswähleinrichtung,
F i g. 20 einen Schnitt entlang der Linie 20-20 in der Fig. 19,
F i g. 21 einen Grundriß der Auswähleinrichtung, bei welcher zum besseren Sichtbarmachen einige Teile weggebrochen sind,
F i g. 22 einen Schnitt durch ein Sortierfach entlang der Linie 22-22 in der F i g. 1 b,
F i g. 23 einen Schnitt entlang der Linie 23-23 in der Fig. Ib,
Fig. 24a bis 24e Schnittansichten eines Ventils,
F i g. 25 a bis 25 s das Schaltbild der Stromkreise für die Steuerung der mechanischen Teile der Maschine und der logischen Transistorkreise für die Behandlung der aus einem Scheck abgelesenen Angaben,
F i g. 26 a und 26 b die Art der Aneinanderreihung der Fig. 25a bis 25h bzw. der Fig. 25j bis 25s,
F i g. 27 a eine Blockdarstellung der Stromkreise der Maschine,
Fig. 27b und 27c eine Blockdarstellung des Puffers einer postenaufrechnenden Maschine,
Fig. 27d eine Blockdarstellung des Puffers einer postenschreibenden Maschine,
F i g. 28 a bis 28 r die im logischen Stromkreis verwendeten Schaltungselemente in Blockform.
Eine Gruppe von Schecks wird in ein Magazin des Sortierers eingelegt, aus welchem sie zu einem Satz von Transportriemen geführt wird, welche sich in einer Richtung drehen, um den untersten Scheck aus der Schecktransporteinheit herauszuführen. Die Schecks werden in ihrer ursprünglichen Reihenfolge aus dem Magazin zu den Transportriemen geführt und auf die vorhergegangenen Schecks gestapelt, bis ein Stapel von einer vorherbestimmten Höhe erreicht wird, in welchem Zeitpunkt der Scheckstapel den Lichtstrahl zu einer Photozelle unterbricht und dadurch den Antrieb des Schecktransports auskuppelt. Die Schecks können aus dem Magazin herausgeführt werden, während andere Schecks aus den Transportriemen entnommen werden. Eine Luftdüse ist vorgesehen, um beim Einordnen jedes Schecks in den Stapel zu helfen, und die Transportriemen werden gerüttelt, um das Herausführen des untersten Schecks aus dem Stapel zu erleichtern.
Die Transportriemen führen die Schecks zu einer Schecktrennungsstation. Es kann eine Anzahl von Schecks gleichzeitig in die Trennungsstation eingeführt werden, in welchem Falle sie getrennt werden und der unterste Scheck zuerst befördert wird. Eine Prüfvorrichtung hält einen ersten Trennungsantrieb in dem Falle an, wenn zwei Schecks gleichzeitig in die Trennungsstation eingeführt werden. Sobald einer dieser Schecks aus dieser Station herausgeführt wird, wird die Prüfvorrichtung unwirksam. Aus der Trennungsstation werden die Schecks in eine Verzögerungsstation geführt, in welcher ein Scheck angehalten werden kann, um ein Signal aus einem Speicher abzuwarten, welches anzeigt, daß der Speicher zur Annahme von Angaben aus einem anderen Scheck bereit ist. Der Scheck wird dann durch eine Abfühlstation und ein folgender Scheck zu der Verzögerungsstation geführt. Beim Durchgang des Schecks durch die Abfühlstation werden die Angaben des Schecks abgefühlt und zu einem äußeren Speicher übertragen. Nach dem Durchgang durch die Abfühlstation werden die Schecks gegen eine Staplereinheit geführt und unter der Steuerung einer die Führungsbänder auswählenden Einheit in Übereinstimmung mit den aus dem Scheck abgefühlten Angaben zu den verschiedenen Fächern geleitet. In jedem Ablegefach wird eine bewegliche Grundplatte relativ zu den ankommenden Schecks durch eine Luft-Servosteuerung eingestellt. Auf Drehmoment ansprechende Einrichtungen sind an verschiedenen Stellen im Transportsystem vorgesehen, um Überlastungen infolge von Scheckstauungen festzustellen und die Maschine oder Einheiten der Maschine anzuhalten, wenn solche Stauungen eintreten.
Die F i g. 1 a und 1 b zeigen eine Vorderansicht des Sortierers, wobei einige Teile weggebrochen sind. Eine Draufsicht auf den Sortierer zeigen die F i g. 2 a und 2 b. An der Rückseite einer Grundplatte 10 (welche tatsächlich auch mehrer Platten in der gleichen Ebene enthalten kann) ist das Antriebssystem (Fig. 2a, 2b), und an ihrer Vorderseite sind die verschiedenen Einheiten zur Behandlung der Schecks montiert. Im allgemeinen enthält die Maschine eine Scheckzuführungseinheit 12 mit einem Scheckmagazin 14, einem Scheckeinfüller 16 und einer Transporteinheit 18, eine aus einer ersten Station 20 a und einer zweiten Station 20 b bestehende Schecktrennungseinheit 20, eine Verzögerungseinheit 26, eine Ausrichteeinheit 28, eine Abfühleinheit 30, eine die Führungsbänder auswählende Einheit 32 und eine
ίο aus einer Vielzahl von Ablegefächern 36 bestehende Staplereinheit 34.
Der Motor40 (Fig. 3) der an der Rückseite der Grundplatte 10 angeordneten Antriebseinheit 38 treibt die Scheckzuführungseinheit 12 und die Schecktrennungseinheit 20. Der Motor 44 (F i g. 2 a) einer zweiten Antriebseinheit 42 treibt die Verzögerungseinheit 26, die Ausrichteinheit 28 und die Staplereinheit 34. Jede dieser Einheiten wird nachstehend im einzelnen beschrieben.
Die Antriebseinheiten38 und 42 sind in den Fig. 2 a, 2 b und 3 dargestellt, in welchen die Spannscheiben für die verschiedenen Riemen weggelassen sind, um eine klare Darstellung zu ermöglichen.
Der Motor 40 und die verschiedenen Teile der Antriebseinrichtung 38 werden von einer an der Grundplatte 10 befestigten Platte 46 getragen. Die ständig umlaufende Motorwelle 45 treibt über den Riemen 48 und die Riemenscheibe 49 eine Welle 50 (Fig. 2b), welche ihrerseits die zweite Schecktrennungsstation 20 b unter der Steuerung einer elektromagnetischen Kupplung 52 und einer elektromagnetischen Bremse 54 treibt. Über ein auf der Welle 50 befestigtes Kettenrad 56, eine Antriebskette 60 und ein Kettenrad 58 wird die erste Schecktrennungsstation20a angetrieben, wie später noch beschrieben wird. Mit dem getriebenen Kettenrad 58 sind eine elektromagnetische Kupplung 64 und eine elektromagnetische Bremse 66 zur Steuerung der ersten Trennungsstation 20 a verbunden.
Über ein zweites an der Motorwelle 45 befestigtes Riemenrad 68 (Fig 2b), einen Riemen 72 und eine Riemenscheibe 70 wird auch die Welle 74 vom Motor 40 angetrieben. Die Welle 74 treibt über eine an ihr befestigte Riemenscheibe 76, einen Riemen 78 und eine Riemenscheibe 80 eine Welle 82, die in einem an der Grundplatte 10 befestigten Lager 84 drehbar ist und ihrerseits das Transportriemensystem der Scheckzuführungseinheit 12 antreibt. Ein ebenfalls auf der Welle 74 befestigtes Riemenrad 86 treibt über einen Riemen 88 ein auf der Welle 92 frei laufendes Riemenrad 90, das über eine Federkupplung 94 die Welle 92 mit dem an ihr befestigten Kegelrad 97 treibt. Das Kegelrad 97 treibt über ein Kegelrad 98 den Scheckeinfüller 16, wie später noch beschrieben wird. Eine Welle 99, die in einem an der Grundplatte 10 befestigten Lager 100 drehbar ist, trägt ein Riemenrad 101 und wird vom Riemenrad 90 angetrieben, welches praktisch ein den Riemen 88 und 102 angepaßtes Doppelriemenrad ist. Die Welle 99 betätigt zwei Riemenrüttler 106 und 108 in der Riementransporteinheit 18, wie später noch beschrieben wird.
Ein von einem auf der Welle 74 sitzenden Riemenrad 112 getriebener Riemen 110 läuft über Zwischenräder 114 und 115, die in einem an der Grundplatte 10 befestigten Lager 116 frei laufen, und über in einem Lager 118 (Fig. 1 b) laufende Zwischenräder 117 und treibt über eine Riemenscheibe 119 eine Rolle 120 im Scheckeinfüller 16 ständig an.
Ein von einem an der Platte 46 befestigten Lager 124 getragener Motor 122 (F i g. 3) treibt ein Gebläse 126, um Luft durch einen Schlauch 128 und einen zylindrischen Flansch 130 (Fig. 2b) zu einer Haube 132 zu blasen.
Ein am Maschinenrahmen befestigter Motor 44 (F i g. 2 a) treibt über das an seiner Welle 133 befestigte Riemenrad 134 (Fig. 2a, 3) und einen Riemen 136 ein an der Welle 140 befestigtes Riemenrad
noch zu beschreibenden Weise betätigt zu werden. Die Abdeckung 201 ist in geeigneter Weise, z. B. mittels Schrauben, an der Scheibe 190 befestigt, um die Teile der Einheit abzudecken. Die Einheit zur 5 Feststellung einer Scheckstauung ist durch einen Abstandsring 202 im entsprechenden Abstand von der Grundplatte 10 gehalten.
Wie bereits erläutert, erfolgt der Antrieb des Transportriemens 588 durch den Riemen 160, das Riemen-
138. Die Welle 140 trägt auch die an ihr befestigten io rad 162 und über die mit dem Riemenrad 162 ver-Riemenräder 142 und 144, von denen das erstere stiftete Scheibe 190. Die in der Scheibe 190 befestigein an der Welle 152 befestigtes Riemenrad 150
durch den Riemen 148 treibt. Die Welle 152 treibt
über die beiden miteinander kämmenden Zahnräder
ten Stifte 198 ragen in die Aussparungen 199 in der Scheibe 191 und ruhen normalerweise nahe der einen Seite der Aussparungen 199. Der Antrieb vom Rie- 154 eine Welle 156. Die Wellen 152 und 156 werden 15 menrad 162 und der Scheibe 190 zur Scheibe 191 von einem an der Grundplatte 10 mittels Schrauben erfolgt über die Feder 193. Unter normalen Spanbefestigten Lager 158 (F i g. 2 a) getragen und bilden
den Antrieb für die Verzögerungseinheit 26. Das
Riemenrad 144, der zugeordnete Riemen 160 und
nungsverhältnissen ruhen die Stifte 198 nahe der im entgegengesetzten Uhrzeigersinne liegenden Kante der entsprechenden Aussparungen 199 der Scheibe
das auf einer Welle 166 befestigte Riemenrad 162 20 191. Wenn jedoch infolge einer Scheckanstauung bewirken den Transportantrieb der Staplereinheit. oder einer Riemenstauung eine höhere Spannung an Ein zweites an der Motorwelle 133 befestigtes den Riemen 588 angelegt wird, werden das Riemen-Riemenrad 168 (F i g. 3) treibt über den Riemen 170 rad 583 und die Welle 166 und ebenfalls die den eine auf der Welle 140 frei drehbare Doppelriemen- Federring 196 tragende Scheibe 191 gehemmt. Durch scheibe 172 für den Antrieb der Abfühleinheit 30 25 diese Hemmung wird die Scheibe 191 im entgegen- und außerdem über einen Riemen 174 und ein Rie- gesetzten Uhrzeigersinne relativ zur Scheibe 190 vermenrad 176 eine Welle 178, die in einem an der schoben, wodurch die Stifte 198 gegen die Finger Grundplatte 10 befestigten Lager 180 (F ig. 2 a) dreh- 196 a des Federringes 196 verschoben werden und bar ist. Ein Handrad 181 (F i g. 2 a) kann in Eingriff den Federring 196 nach links bewegen, wie dies in mit der Welle 140 gebracht werden, um die Maschine 30 der F i g. 8 a gezeigt ist. Der mittlere Teil des Federzur Instandhaltung und für die Entfernung einer ringes 196 bewegt dabei den Zapfen 200 nach links, Scheckanstauung von Hand aus zu betätigen. Die um dadurch den Kontakt 200 α zu schließen. Die Vorrichtung 182 zur Feststellung einer Scheckanstau- den Vorrichtungen 184 und 186 zur Feststellung einer ung ist in den Fig. 8a, 8b und 8c dargestellt. Die Scheckstauung zugeordneten Kontakte sind mit 200& in der Fig. 2a gezeigten Anstauungsfeststeller 184 35 bzw. 200c bezeichnet, und die beim Schließen der und 186 arbeiten in der gleichen Weise wie die Vor- Kontakte 200 α bis 200 c eingeleitete Wirkung wird richtung 182 zur Feststellung einer Scheckanstauung, später beschrieben.
obwohl sie geringfügig verschiedene Teile oder ver- In der F i g. 9 a sind die Einzelheiten der magne-
schieden lange Wellen enthalten. Es wird daher nur tischen Kupplung 52 und der Bremse 54 dargestellt. die Vorrichtung 182 beschrieben. Wie bereits er- 40 Die Welle 50 wird, wie bereits erläutert, durch den wähnt, ist die Vorrichtung 182 zur Feststellung einer Riemen 48 über das Riemenrad 49 angetrieben und Anstauung mit dem Stapler-Transportantrieb ver- läuft in einem an der Rahmenplatte 204 befestigten bunden, in welchem der Antrieb über den Riemen Lager 203. Die Kupplung 52 enthält eine an der 160, das Riemenrad 162 und die Welle 166 zu Rahmenplatte 204 befestigte Magnetspule 205 und einem Riemenrad 583 übertragen wird, welches einen 45 die mittels des Keiles 208 ebenfalls an der Welle Transportriemen 588 trägt. Die Einheit 182 ist mit- befestigte Scheibe 206 mit der Reibungsfläche 207. tels des Flansches eines Lagers 188 und der Schrau- Dieser Scheibe gegenüber ist eine Scheibe 209 aus benl87 an der Grundplatte 10 befestigt. Das Rie- magnetisierbarem Material auf der Welle 211 in menrad 583 ist durch den Stift 583 α an der Welle deren Längsrichtung verschiebbar angeordnet und 166 befestigt, und das durch Stifte 189 mit einer 50 und durch einen Keil 210 gegen ihre Drehung relativ Scheibe 190 verbundene Antriebsriemenrad 162 läuft zur Welle 211 gesichert. Bei der Erregung der Mafrei drehbar auf der Welle 166. Eine Scheibe 191 ist gnetwicklung 205 wird die Scheibe 206 magnetisiert durch einen Stift 192 an der Welle 166 befestigt und und zieht die Scheibe 209 gegen ihre Reibungsfläche durch eine an ihr mittels des Stiftes 195 befestigte 207, wodurch die Welle 211 von der Welle 50 geFeder 193, deren anderes Ende an einem in der 55 trieben wird.
Scheibe 190 sitzenden Stift 194 angehängt ist, mit Die Magnetspule 213 der Bremse 54 ist an einer
der Scheibe 190 verbunden. Ein Federring 196 mit Rahmenplatte 214 befestigt, und eine magnetisierbare drei im gleichen Abstand voneinander vorgesehenen Scheibe 216 ist mittels Schrauben 217 mit dem Spu-Fingernl96a (Fig. 8b) ist an der Scheibe 191 mit- lenkörper verbunden. Die Stirnfläche dieser Scheibe tels der durch die Enden der Finger 196 a hindurch- 60 trägt einen Reibungsbelag 218, gegen welchen eine gehenden Schrauben 197 befestigt. Drei um je 120° mittels eines Keiles 220 auf der Welle 211 verschiebgegeneinander versetzte und in der Scheibe 190 vor- bar angeordnete Scheibe 219 aus magnetisierbarem gesehene Stifte 198 ragen durch im gleichen Abstand Material gezogen wird, sobald die Magnetwicklung voneinander angeordnete Aussparungen 199 in der 213 erregt wird. Sobald dies geschieht, wird die Welle Scheibe 191. Ein an der einen Feder eines elek- 65 211 rasch zum Halten gebracht. irischen Kontaktes 200 a befestigter Zapfen 200 ragt Wie bereits beschrieben, erfolgt der Antrieb der
durch eine öffnung 201a in einer Abdeckung 201 Kupplung 64 und der Bremse 66 (F i g. 2 b, 9 b) durch gegen den Federring 196, um durch diesen in einer das an der Welle 211 befestigte Kettenrad 56 und
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über die Kette 60 zum KettenradCS, welches an einer (Fig. 18) abgefühlt, in welcher zwei Abfühlköpfe auf der Welle 222 drehbaren Lagerbuchse 221 be- 494 nebeneinander angeordnet sind. Es wird bemerkt, festigt ist. Mit dieser Buchse ist eine Scheibe 223 aus daß jeder Ziffernraum im Scheck in fünf Bit-Abmagneiisierbarem Material fest verbunden. Die Ma- schnitte unterteilt ist. Nur im ersten Bit-Abschnitt gnetspule 224 der Kupplung 64 ist an der Rahmen- 5 jedes Schriftzeichens ist eine Markierung in beiden plalte 226 befestigt. Auf einer mittels der Stell- Aufzeichnungsbahnen vorhanden, und diese beiden schraube 228 auf der Welle 222 befestigten Buchse Markierungen sind vertikal gegeneinander ausgerich-227 sitzt verschiebbar eine Scheibe 229 aus magnet!- tet. Ein solches Paar von Markierungen, welches sierbarem Material, die bei der Erregung der Magnet- gleichzeitig Signale von den Abfühlköpfen 494 erwicklung 224 gegen die Reibungsfläche 230 der io zeugt, wird als Koinzidenzmarken bezeichnet und Scheibe 223 gezogen wird und dadurch die Drehung zeigt den Beginn einer Schriftzeichenverschlüsselung der Scheibe 223 auf die Welle 222 überträgt. an. Die den Koinzidenzmarken folgenden Markierun-Die Magnetspule 231 der Bremse 66 ist an der gen stellen binäre Werte in der unteren oder» 1 «-Bahn Rahmenplatte 233 befestigt und hat einen magneti- dar. Der für die vorliegende Maschine ausgewählte sierbaren Kern 231a. Die an der Welle 222 mittels 15 Schlüssel ist ein binärer Schlüssel mit den Darstelder Schraube 235 befestigte Buchse 234 trägt eine lungswerten 1, 2, 4, 8, der entsprechend der Art des seitlich verschiebbare Scheibe 236 aus magnetisier- Transportes des Schecks C (F i g. 10) von rechts nach barem Material, die bei der Erregung der Wicklung links abgefühlt wird. In der oberen oder »0«~Bahn 231 vom Kern 231 α angezogen wird und dadurch die des Schecks werden Bits gegenüber jedem leeren Auf-Welle 222 abbremst. Wie bereits erläutert, treibt der 20 Zeichnungsabschnitt in der »1«-Bahn aufgezeichnet. Riemen 88 das auf der Welle 92 frei laufende Rie- Es ist somit ersichtlich, daß in jedem Bit-Abschnitt menrad 90 (Fig. 2b, 14a, 14b). An der Welle 92 ist in der einen oder der anderen der beiden Aufzeichein Stopnocken 237 befestigt, und zwischen dem Rad nungsbahnen immer ein Bit vorhanden sein muß, 90 und dem Stopnocken ist eine Feder 238 lose um aber die Koinzidenzmarken erscheinen nur in der die verlängerte Nabe des Rades 90 gewickelt. Das 25 ersten Bit-Stelle. Die »0«-Bahn wird auch als Prüfeine Ende der Feder 238 ist an dem Stopnocken 237 bahn bezeichnet, da sie zum Prüfen der Richtigkeit der und ihr anderes Ende an einer Hülse 239 befestigt. Verschlüsselungs-Bit-Bahn verwendet werden kann. Die Hülse 239 ist mit einem Anschlag 239 α versehen, Ungeachtet der tatsächlichen Größe des Schecks gegen welchen sich der Anker 240« eines Magneten ist die »0«-Bahn so angeordnet, daß ihre untere Be-240 legt, während der Nocken 237 eine Anschlag- 30 grenzungslinie einen Abstand von 17,5 mm von der nase 237 a hat, an welcher ein drehbarer, unter der oberen Kante des Schecks hat. Die Bit-Markierungen Wirkung einer Feder 241 α stehender Stophebel241 sind 3,17 mm hoch und haben einen Abstand von anliegt. Diese Teile bilden die bekannte Form einer 3,17 mm von den Bits in der »1«-Bahn, die ebenfalls Federkupplung, und wenn sie sich in ihrer Normal- 3,17 mm hoch sind. Die Abfühlköpfe 494 liegen so stellung befinden, in welcher die Anschläge 239 α und 35 nebeneinander, daß sie gleichzeitig beide Aufzeich-
237 a vom Anker 240 a bzw. vom Hebel 241 erfaßt nungsbahnen im Scheck abfühlen. Da immer eine sind, wird die Feder 238 leicht geöffnet gehalten, so Bit-Markierung entweder in der »1«-Bahn oder in daß sich die Buchse des Riemenrades 90 innerhalb der »0«-Bahn vorhanden ist, sind die Markierungen der Feder frei drehen kann. Sobald der Magnet 240 zeitsteuernd wirksam, so daß bei irgendeiner konerregt wird und sein Anker 240a den Anschlag 239a 40 stant bleibenden oder veränderlichen Geschwindigfreigibt, zieht sich die Feder 238 unter der Drehung keit abgetastet werden kann, ohne daß bei der Festder Hülse 239 zusammen und erfaßt die Buchse des stellung leerer Zwischenräume Schwierigkeiten aufRades 90, so daß die Feder gedreht wird und über treten. Ein weiterer Vorteil dieser Verschlüsselung ihre Verbindung mit dem Stopnocken 237 die Welle ist der, daß ausschließlich der Koinzidenz-Bits immer 92 antreibt. Wenn der Magnet 240 vor der Voll- 45 vier bedeutende Bits für jede Ziffer vorhanden sein endung einer Umdrehung stromlos wird, stößt der müssen.
Anschlag239α gegen den abgefallenen Anker240α, Das in der Fig. 10 dargestellte Muster eines
wodurch die Feder wieder geöffnet wird. Die ange- Schecks C enthält beispielsweise eine die Ziffern 1
triebenen Teile vollführen eine geringe Überdrehung, bis 7 enthaltende Transitnummer, die immer sieben so daß der Anschlag 239 a wieder den Hebel 241 er- 50 Ziffern umfassen muß. Im mittleren Teil des Schecks
fassen kann, um ein erneutes Schließen der Feder ist die aus vier Ziffern bestehende Leitnummer ver-
238 zu verhindern. zeichnet, die beispielsweise die Ziffern 1 bis 4 umfaßt. Die Fig. 10 zeigt einen Teil eines Schecks mit den An der rechten Seite des Schecks ist die zehnstellige,
verschlüsselten magnetischen Aufzeichnungen. Die die Ziffern 1, 2, 3 ... 9 und 0 umfassende Kontovorliegende Maschine kann Scheckformulare behan- 55 nummer verzeichnet, welche die Kontonummer eines dein, deren Ausmaße sich von 70-155 bis 90-222 mm bestimmten Kunden darstellt. Es können natürlich ändern können. Die Maschine könnte natürlich auch auch andere Angaben im Scheck verzeichnet werden, so eingerichtet werden, um Schecks mit anderen Grö- aber die Transitnummer, die Leitnummer und die ßen bearbeiten zu können. Kontonummer genügen zur Darstellung der Verwen-Aus der Fig. 10 ist ersichtlich, daß die Ziffern 60 dung der Maschine. Die Transitnummer wird zur durch drei Druckzeilen dargestellt sind. Die Kopf- Rückleitung des Schecks zur ausstellenden Bank gezeile ist die ziffernmäßige Darstellung, während die braucht, und die Leitnummer bezeichnet den Lauf vertikalen Striche in den beiden unteren Aufzeich- eines Schecks durch die Bankinstitute. Zwei oder nungsbahnen den bezeichnenden Angaben-Bits ent- mehrere Koinzidenzmarken zeigen das Ende einer sprechen. Diese Markierungen werden bei der Bewe- 65 Aufzeichnung oder das Ende einer Angabe an, welche gung des Schecks in seiner Längsrichtung, und zwar auf einem bestimmten Scheck abzufühlen ist.
mit seiner Oberseite nach unten und seiner rechten Die Scheckzuführungseinheit 12 (Fig. Ib, 2b, 4) Kante als Leitkante, durch eine Abfühleinheit 488 wird von der Grundplatte 10 getragen. Das Scheck-
magazin 14 besteht aus zwei Seitenplatten 244 und einer Endplatte 246 sowie einer Bodenplatte 248 mit vier Gleitschienen 250, auf welchen die in das Magazin eingelegten Schecks C ruhen und unter dem Einfluß der Schwerkraft gegen das vordere Ende des Magazins rutschen. Die Gleitschienen 250 sind angeordnet, um die Reibung gegen die unteren Kanten der Schecks geringstmöglich zu halten. Eine den Schecks folgende Platte 252 sitzt auf einer Achse 254 und trägt eine an ihr mittels eines Lagers 257 befestigte Handhabe 256, durch welche die Platte von den Schecks im Magazin weggezogen werden kann, um zusätzliche Schecks während der Arbeit der Maschine in das Magazin einlegen zu können. Durch die geneigte Lage des Magazins gleiten die Schecks normalerweise infolge des Gewichtes des Scheckstapels, während die Folgeplatte 252 zur Führung der letzten wenigen Schecks im Magazin und zur Erhaltung deren aufrechter Lage verwendet wird. Das Lager für die Handhabe 256 betätigt den Kontakt eines Schalters 259, wenn der letzte Scheck aus dem Magazin entnommen wird. Die Aufgabe dieses Kontaktes wird später in Verbindung mit dem Schaltbild beschrieben.
Die vordersten Schecks im Magazin liegen an zwei Führungsrollen 258 an, die das Abgleiten der Schecks von den Gleitschienen verhindern und auf einer in den Seitenwänden 244 befestigten Welle 260 drehbar sind. Eine in den Seitenwänden 244 drehbar gelagerte Welle 262 trägt zwei mit Gummi überzogene Transportrollen 264 und wird durch das Kegelrad 98 (Fig. 2b) angetrieben, um die Schecks einzeln aus dem Magazin 14 zu zwei Transportriemen 266 zu führen. Die in den Seitenwänden 244 drehbar gelagerte und mit Gummi überzogene Welle 120 (Fig. 2b) wird von der Welle 74 und dann über die Riemenräder 117 und 119 und die frei laufenden Riemenräder 114 und 115 laufenden Riemen 110 ständig angetrieben, um bei der Führung der Schecks entlang einer an der Grundplatte 10 befestigten und mit Luftlöchern 270 versehenen Führungsplatte zu helfen. Die vom Gebläse 126 (F i g. 3) durch den Schlauch 128 in die Haube 132 (Fig. 4) geblasene Luft erzeugt, da die Haube mittels einer Gummidichtung 272 luftdicht mit der Führungsplatte 269 verbunden ist, einen Luftstrom durch die Löcher 270 in der Führungsplatte, durch welchen die Schecks auf den Transportriemen 266 abgelegt werden und einen Stapel bilden, dem anschließend jeweils der unterste Scheck entnommen wird. Der Luftstrom durch die Löcher 270 sichert auch, daß jeder zugeführte Scheck auf den vorher zugeführten gelegt wird, statt unter diesen zu gleiten.
Eine an der Rückseite der Grundplatte 10 angeordnete Lichtquelle 274 sendet ihre Lichtstrahlen durch ein Loch 276 in der Grundplatte 10 gegen eine an der Vorderseite der Transportriemen 266 vorgesehene Photozelle 278. Wenn die Schecks auf den Transportriemen bis zu einer genügenden Höhe aufgestapelt sind, um den Lichtstrahl zu unterbrechen, wird die Kupplung 94 unwirksam, um eine weitere Zuführung von Schecks aus dem Magazin 242 zu den Transportriemen 266 bis zu der Zeit zu verhindern, in welcher der Scheckstapel wieder unter die Ebene des Lichtstrahles abgesunken ist.
Die Transportriemen 266 werden von den auf der getriebenen Welle 82 (Fig. Ib, 2b) sitzenden Rollen 280 angetrieben und laufen über Riemenscheiben 282, 284 und 286, deren Achsen 288, 290 bzw. 292 in der Grundplatte 10 befestigt sind. Zwei auf der Welle 99 sitzende Rütteleinheiten 106 und 108 enthalten je eine Platte 294 mit vier auf je einer von vier zugeordneten Achsen 298 drehbaren Rollen 296. Es ist ersichtlich, daß während jeder Drehung der Welle 90 jede der vier Rollen 296 einmal die Riemen anhebt und senkt und dabei die Schecks auf den Transportriemen rüttelt, um bei deren Steuerung und Führung zu helfen.
Die Schecktrennungseinheit 20 (Fig. Ib, 2b, 6, 7) umfaßt eine erste Station 20 a und eine zweite Station 20 b. Wie bereits erwähnt, erfolgt der Antrieb der Trennungseinheit von den Wellen 211 und 222, und die Welle 211 wird unter der Steuerung der elektromagnetischen Kupplung 52 angetrieben und durch die elektromagnetische Bremse 54 abgebremst. Zwei auf der Welle 211 in der Station 20 b befestigte und mit Kork überzogene Riemenscheiben 300 a und 300 b treiben die Riemen 302 a bzw. 302 b, welche über die frei drehbaren Riemenscheiben 304 a und 304 b auf der Welle 222 in der Trennungsstation 20 a und über die frei laufenden Spannrollen 306 a und 306 b kufen. Ein Gummi-Reibungsrad 308 ist auf der Welle 211 zwischen den Riemenscheiben 300 a und 3006 und ein ähnliches Reibungsrad 310 zwischen den Spannrollen 304 a und 304 b auf der Welle 222 befestigt.
Eine Abdrückeinheit 311 ist der Trennstation 20 & zugeordnet und umfaßt drei stationäre Riemen 312 a, 312 b und 312 c, von denen der mittlere Riemen 312 & dicker als die äußeren Riemen 312 a und 312 c ist. Die äußeren Riemen wirken mit den frei laufenden Riemenscheiben 300 a und 300 b und der mittlere Riemen mit dem Reibungsrad 308 zusammen. Jeder der Riemen 312 ist an einem Halter 313 (F i g. 6) befestigt, welcher von einem Zapfen 314 getragen wird. Der Zapfen 314 sitzt an einem Arm 315, welcher zwecks Justierung der Riemen 312 mit Bezug auf die Rollen 300 a, 300 & und 308 drehbar ist. Der Arm 315 kann an einer Platte 316 mittels eines Schlitzes 317 und einer Schraube 318 verriegelt werden, und jeder Halter 313 hat eine abwärts gerichtete Zunge 319, weiche eine Achse 320 trägt, auf der beiderseits der Zunge je eine Rolle 322 frei drehbar sitzt.
Ein an jedem Halter 313 mittels einer Schraube 326 justierbar befestigtes, geschlitztes Lager 324 trägt eine Stange 328, welche gegen die innere Fläche der Riemen 312 stößt, die an ihren Enden mittels der Schrauben 330 und den Klemmplatten 332 an den Haltern befestigt sind. Blattfedern 334, die ebenfalls durch die Schrauben 330 und die Klemmplatten 332 an den Haltern 313 befestigt sind, drücken gegen die inneren Flächen der Riemen 312 und halten diese stets unter Spannung.
Es ist zu bemerken, daß die Riemen 312 das Rad 308 und die Riemen 302 a und 3026 ein wenig umhüllen, wo diese über die Riemenscheiben 300 a und 300 b laufen. Eine ähnliche Einheit 333 mit den Riemen 335 α, 335 & und 335 c wirkt mit den Antriebsscheiben 304 a und 304 & und dem Gummi-Reibungsrad 310 zusammen. Die Einheit 333 ist mittels des Zapfens 336 des Armes 337 und einer (nicht dargestellten) Schraube an der Platte 316 befestigt. Die Platte 316 enthält drei Schlitze 339, durch welche die Schrauben 340 ragen, mit welchen die Platte an der Grundplatte 10 befestigt ist. Zwei an der Platte 316 montierte Knöpfe 342 tragen unter Federspannung
stehende Verriegelungsstifte, die in Löcher der Grundplatte 10 eingreifen, um die Platte 316 in der in der Fig. 6 gezeigten Arbeitsstellung zu halten. Manchmal kann es erwünscht sein, die Platte 316 und die zwei Andrückeinheiten 311 und 313 anzuheben, um die Wartung oder die Entfernung von Scheckanstauungen zu erleichtern. Und um dies zu erreichen, werden die Knöpfe 342 gegen die Wirkung ihrer Federn aus der Platte weggezogen. Die Platte kann dann in eine Stellung angehoben werden, in welcher sie durch den Federdruck der Verriegelungsstifte gegen die Platte 316 gehalten wird. Nach der Beendigung der Wartung oder Entfernung der Scheckanstauung wird die Andrückeinheit gesenkt, und die Verriegelungsstifte greifen wieder in die Löcher (nicht dargestellt) der Grundplatte 10 ein.
Eine Platte 344 zur Feststellung doppelt zugeführter Schecks ist drehbar an einem Arm 346 befestigt, welcher mittels der Schraube 348 einstellbar an einem Lager 350 befestigt ist, das seinerseits mittels Schraube 352 und Schlitz 354 einstellbar an der Platte 316 angeordnet ist. Ein am rechten Ende der Platte 344 befestigter Drahtbügel 356 erfaßt einen am Schalthebel eines elektrischen Schalters 360 befestigten Drahtbügel 358, und wenn die Platte 344 durch eine Stauung oder durch das Werfen eines Schecks angehoben wird, wird der Schalter 360 geöffnet und dadurch die Kupplung 64 ausgeschaltet, die Bremse 66 angelegt und dadurch die Rolle 310 abgebremst.
Wenn die Schcks aus dem unteren Teil des Scheckstapeis auf den Transportriemen 266 weitergeführt werden, werden sie in eine an der Grundplatte 10 mittels der Schrauben 364 befestigte Führung 362 gezwungen. Es ist ein besonderes Merkmal der Einrichtung, daß die Schecks dadurch, daß sie in die geneigte Führung 362 gezwungen werden, bevor sie die erste Trennungsstation erreichen, dazu neigen, sich zu trennen, indem die oberen Schecks infolge ihres eigenen Gewichtes und der Vibrierung der Transportriemen 266 abwärts gleiten und daher eine einleitende Fächerwirkung vorsehen. Falls zwei oder mehr Schecks gleichzeitig transportiert werden, ist die normale Wirkung derart, daß alle Schecks, mit Ausnahme des untersten, angehalten werden, wenn ihre Leitkanten gegen die unteren Flächen der Riemen 335 a, 335 b und 335 c stoßen. Die Leitkante des untersten Schecks wird dann in den Zusammengriff zwischen dem Riemen 335 b und der Reibungsrolle 310 geführt, kurz bevor die gleiche Leitkante in den Zusammengriff zwischen den Riemen 335 a und 335 c mit den bewegten Riemen 302 a und 302 δ eintritt, also an den Stellen, wo die letzteren Riemen über die Riemenscheiben 304 a bzw. 304 ft laufen. Es wird somit gegen die untere Fläche des untersten Schecks eine größere Reibungsantriebskraft durch die Rolle 310 und die Riemen 302 a und 302 b ausgeübt als die von den Riemen 335 gegen die obere Fläche eines untersten Schecks ausgeübte zurückhaltende Reibungskraft, und der unterste Scheck wird daher durch die erste Trennungsstation20a geführt. Die Schecks kufen dann unter der Feststellungsplatte 344 weiter und in die zweite Trennungsstation 20 b.
Im Falle einer fehlerhaften Arbeit in der Station 20 a, die infolge einer ungewöhnlichen Anziehungskraft zwischen zwei Schecks eintreten kann, können zwei Schecks gleichzeitig in die zweite Trennungsstation 20 & eingeführt werden. In dieser wird nun die Leitkante des oberen Schecks durch die stationären Riemen 312 a, 312 & und 312 c angehalten, und der untere Scheck wird durch die Reibungsrolle 308 und die Riemen 302 a und 302 & weiterbefördert. Es ist zu bemerken, daß der untere Scheck für ein kurzes Zeitintervall gleichzeitig von der Reibungsrolle 308 in der Station 20 b und von der Reibungsrolle 310 in der Station 20 a geführt wird. Wenn die hintere Kante des unteren Schecks die Reibungsrolle 310 in der Station 20 a verläßt, versucht diese Rolle, den oberen Scheck weiterzutransportieren, dessen Leitkante jedoch, wie erläutert, an den Riemen 312 a, 312 b und 312 c anliegt, die eine Weiterbewegung dieses Schecks verhindern. Durch die Antriebswirkung der Reibungsrolle 310 und der Riemen 304 a und 304 b wird daher dieser obere Scheck zu einer Aufwärtswölbung gezwungen, so daß die Platte 344 angehoben und der Schalter 360 betätigt wird. Der Schalter bewirkt bei seiner Betätigung die Stromunterbrechung des Elektromagneten der Kupplung 64 und die Erregung der elektromagnetischen Bremse 66, um die Drehung der Reibungsrolle 310 rasch anzuhalten. Wenn die hintere Kante des unteren Schecks an der Reibungsrolle 308 der Trennungsstation 20 b vorübergeführt wird, wird auch der obere Scheck durch die Reibungsrolle 308 weiterbefördert und die Wölbung des Schecks wieder ausgeglichen, wodurch die Platte 344 in ihre normale Stellung zurückkehrt, der Schalter 360 in seine Normalstellung gebracht und somit die Drehung der Reibungsrolle 310 wieder ermöglicht wird. Ein die Trennungsstation 20 & durchlaufender Scheck wird in eine abwärts geneigte Führung 366 bewegt, welche mittels der Schrauben 368 an der Grundplatte 10 befestigt ist und den Scheck zur Verzögerungseinheit 26 leitet.
Wie bereits erwähnt, erfolgt der Antrieb der Verzögerungseinheit 26 (Fig. la, 2a, 11, 12, 13) durch die Wellen 152 und 156. Die untere Welle 156 trägt drei Riemenräder 372 a, 372 & und 372 c, und die obere Welle 152 trägt zwei Riemenräder 370 a und 370 b, die gegenüber den Riemenrädern 372 a bzw. 372 & angeordnet sind. Ein Lager 374 trägt zwei frei drehbare Riemenscheiben 376 a und 376 b, und ein ebenfalls an der Grundplatte 10 befestigtes Lager 378 trägt die frei laufenden Riemenscheiben 380, 382a und 3826 (Fig. 11). Zwei weitere Lager384 und 388 tragen die frei laufenden Riemenscheiben 386 a und 386 & bzw. die frei laufenden Riemenscheiben 390a und 390 b. Ein vom Riemenrad 372 a getriebener flacher Riemen 392 a läuft über die Riemenscheiben 382 a, 386 a, 390 a und 376 a. Ein ähnlicher vom Riemenrad 372 & getriebener Riemen 392 & läuft über die Riemenscheiben 382 b, 386 b, 390 b und 376 b. Der vom Riemenrad 372 getriebene flache Riemen 398 läuft über die Riemenscheibe 380 und eine auf dem in der Grundplatte 10 befestigten Zapfen 396 frei laufende Riemenscheibe 394. Zwei auf einem in der Grundplatte 10 befestigten Zapfen 397 frei laufende Scheiben 397 a und 397 b wirken mit den Riemen 392 a und 3926 zur Führung der Schecks durch die Verzögerungseinheit zusammen. Auf einem im Lager 388 befestigten Zapfen 402 sitzen zwei frei laufende Riemenscheiben 400 α und 400 b, von denen in der F i g. 12 nur die Scheibe 400 a sichtbar ist und die Scheibe 400 & zur besseren Darstellung des unteren Riementriebes 392 & fortgelassen wurde. Zwei Rollenpare404a, 404 & und
406 α, 4066 werden drehbar von einem Lager 408 getragen, das an der Grundplatte 10 befestigt ist. Der vom Riemenrad 370 α getriebene flache Riemen 410 α läuft über die Riemenscheiben 397 α, 300 α, 404 α und 406 a, und ein ähnlicher, vom Riemenrad 370 & getriebener Riemen 4106 läuft über die Riemenscheiben 3976, 4006, 4046 und 4066.
Am Lager 378 ist zwischen den Riemen 392 a und 3926 ein Schuh 412 befestigt, dessen obere Fläche in der Ebene der beiden Riemen liegt. Ein auf einem Zapfen 416 in der Grundplatte 10 drehbarer Kartenhebel 414 ist so angeordnet, daß er durch einen zwischen den Riemen 392 a und 9326 und den Riemen 410 a und 4106 bewegten Scheck betätigt wird. Wenn der Kartenhebel 414 durch einen Scheck betätigt wird, schließt er durch seinen zweiten Arm einen elektrischen Kontakt 420 (F i g. 13), welcher einen Stromkreis zur Erregung eines Elektromagneten 422 C schließt. Der Magnet 422 C ist an der hinteren Seite der Grundplatte 10 an einem Lager 348 befestigt, und sein zugeordneter Anker 424 (F i g. 12, 13) ist durch einen Zapfen 428 drehbar mit dem einen Ende eines Lenkers 426 verbunden, dessen anderes Ende durch einen Stift 432 mit einem an einer Achse 434 befestigten Arm 430 verbunden ist. Die Achse 434 ist in einem an der Grundplatte 10 befestigten Lager 435 drehbar und ragt über die Vorderseite der Platte 10 hinaus. Ein am vorderen Ende der Achse 434 befestigter Finger 436 wird bei der Erregung des Magneten 422 C über den Anker 424, den Lenker 426 und den Arm 430 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne gedreht und gegen eine den oberen Hemmschuh 440 tragende Platte 438 gedrückt. Dadurch wird der Hemmschuh 440 gegen den Schuh 412 gepreßt und ein dazwischenliegender Scheck eingeklemmt und seine weitere Beförderung durch die sich drehenden Riemen 392 und 410 verhindert. Die Platte 438 und der Hemmschuh 440 Werden von einer Stahlfeder 442 getragen, die an einem in der Grundplatte 10 befestigten Lager 444 (Fig. 11) befestigt ist. Die Stahlfeder442 hält den Hemmschuh 440 normalerweise außer Berührung mit einem auf den Riemen 392 a, 3926 und 389 ruhenden Scheck.
Ein zweiter, ebenfalls auf dem Lager 448 befestigter Elektromagnet 422 R wird in noch zu beschreibender Weise betätigt, um die Achse 434 im Uhrzeigersinne zu drehen und dadurch den vom Hemmschuh 440 auf einen Scheck ausgeübten Anpressungsdruck aufzuheben. Ein zweiter, dem Kartenhebel 414 ähnlicher Kartenhebel 446 (Fig. 11) schließt beim Ankommen eines Schecks einen Kontakt 447, dessen Zweck später beschrieben wird. Wenn ein Scheck aus der Schecktrennungseinheit 20 zur Verzögerungseinheit 26 geleitet wird, gleitet er über eine Platte449 (Fig. 11, 12), welche mit zwei Flanschen 449 a und 4496 versehen ist. Ein Scheck mit der vollen Größe füllt nahezu den Zwischenraum zwischen diesen beiden Flanschen aus, während ein schmalerer Scheck sich irgendwo zwischen den Flanschen befindet.
Die Riemen 398, 392 a, 3926, 410 a und 4106 führen die Schecks in eine Ausrichteinheit 28 (Fig. la, 2a, 11), um sie — vorbereitend für ihre Führung durch die magnetische Abfühleinheit 30 — auszurichten. Zum leichteren Verständnis wird vor der Erläuterung des Scheckausrichters die Abfühleinheit beschrieben, die im einzelnen in den Fig. 16, 17 und 18 dargestellt ist. Die die Trommel in der Abfühlstation bildenden Teile sind zwischen der Grundplatte 10 und einer Platte 452 angeordnet, welche von der Platte 10 durch Stangen 454 und 456 in entsprechenden Abständen gehalten werden. Die beiden drehbaren Trommelteile 458 und 460 werden durch ihre eigenen Riemenräder 462 bzw. 464 von den gemeinsam auf der Welle 178 (Fig. 12) sitzenden Riemenrädern 466 a und 4666 über die Riemen
ίο 467 und 468 angetrieben. Der hintere Trommelteil 458 ist auf einem Kugellager 469 drehbar, welches auf einer stationären, mit einer teilweisen konzentrischen Bohrung versehenen Welle 470 montiert ist. Der vordere Trommelteil 460 dreht sich auf einem Kugellager 472, das ebenfalls von der stationären Welle 470 getragen wird. Die Riemenräder 462 und 464 sind mittels der Schrauben 474 bzw. 476 an ihren zugeordneten Trommelteilen 458 und 460 befestigt.
Die stationäre Trommelanordnung 478 (F i g. 17) sitzt auf einem Stoßdämpfer 480 aus Gummi, welcher seinerseits auf der stationären Welle 470 befestigt ist. Die Trommelanordnung 478 ist aus zwei Teilen 482 und 484 (F i g. 18) zusammengesetzt, von denen der erstere auf der äußeren Fläche des Stoßdämpfers 480 befestigt ist und daher als ortsfester Teil der Maschine bezeichnet werden kann. Der zweite Teil 484 ist an dem ersten mittels Schrauben 486 befestigt, und der Grund für diesen zweiteiligen Aufbau besteht darin, daß der Teil 484 die magnetische Abfühlkopfeinheit 488 und die zugeordneten Verstärker 490 trägt und daher die Notwendigkeit gegeben ist, diesen Teil zur Justierung herausnehmen zu können.
Die magnetischen Abfühlköpfe 494 sind in einem Block496 (Fig. 18) eingebaut, und ihre Stellung ist so, daß sie die »O«-Bit- und die »1 «-Bit-Aufzeichnungsbahn des Schecks abfühlen. Die Abfühlköpfe bilden keinen Teil der vorliegenden Erfindung, und es genügt daher eine allgemeine Beschreibung. Die Köpfe sind lamelliert, eine dünne Messingunterlage trennt die Lamellen an ihrer oberen Seite, und an der unteren Seite sind sie durch einen geringen Abstand von permanenten Magneten getrennt. Die permanenten Magneten sehen einen normalen Fluß durch den magnetischen Weg vor, und dieser Fluß wird erhöht, wenn ein im Scheck aufgezeichnetes Bit an dem durch die Messingunterlage der Lamellen gebildeten Spalt vorbeigeht. Die Erhöhung des Flusses induziert eine Spannung in den um jedes Lamellenbündel herumgewickelten Spulen. Eine entgegengesetzte Spannung wird induziert, wenn der Fluß vollkommen abfällt. Diese induzierten Spannungen können in der gebräuchlichen Weise zur Speicherung oder anderweitigen Verwendung der durch sie dargestellten Angaben benutzt werden.
Die Abfühlkopfeinheit 488 sitzt auf drei Zapfen 500, die in dem Teil 484 eingeschraubt sind. Die elektrischen Verbindungsleitungen vom Abfühlkopf führen zu einem Leitungsverbinder 498, und der mit diesem zusammenwirkende Vielfachstecker 502 ist durch Leitungen 504 mit der zugeordneten Verstärkereinheit 490 verbunden. Eine andere Gruppe von Leitungen 506 führt von der Verstärkereinheit 490 zu einem Leitungsverbinder 508, der an dem Trommelteil 484 befestigt ist. Der mit dem Leitungsverbinder 508 zusammenwirkende Vielfachstecker 509 sitzt auf einem Block 510, welcher mittels der
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Schrauben 51.1 am Trommelteil 452 befestigt ist. Die einem Drehzapfen 564, der ebenfalls in der Platte Leitungen 512 des Vielfachsteckers 509 sind durch 452 befestigt ist. Die Welle 528 trägt ein Riemenrad einen Schlitz 513 und durch die axiale Bohrung 471 565 und die Welle 544 ein Riemenrad 566. Der der stationären Welle 470 geführt. Eine an dem Kopf zweite auf dem Doppelriemenrad 554 laufende einer Schraube515 (Fig. 18) endigende Leitung 514 5 Riemen 570 läuft über die Riemenräder 558, 565, dient als Erdleitung, die notwendig ist, weil die 562, 566 und bewirkt den Antrieb der Ausrichtrollen Trommelanordnung 478 auf dem aus Gummi be- 526 α und 542 α.
stehenden Stoßdämpfer480 sitzt. E'n flacher Riemen 571 (Fig. 16) läuft über drei
Wenn die Schecks durch die Trennungseinheit 20 Zwischenräder 572, deren Drehzapfen 573 in der und die Verzögerungseinheit 26 geführt werden, sind io Grundplatte 10 befestigt sind. Der Riemen 571 wirkt die oberen Kanten der Schecks nicht ausgerichtet. mit dem Trommelabschnitt460 (Fig. 17) zusammen, Der Grund hierfür liegt hauptsächlich in den unter- um einen Scheck um die Trommel herum gegen die schiedlichen Breiten der Schecks, welche von der Staplereinheit 34 zu transportieren. An einem von Maschine aufgenommen werden müssen, und in der der Abstandschiene 456 getragenen Halter 575 ist Tatsache, daß die Schecks im Magazin nicht mit ge- 15 eine Blattfeder 574 (F i g. 18) befestigt, die mit dem nau ausgerichteten Kanten gestapelt sind. In der Trommelteil478 (Fig. 17, 18) zusammenwirkt, um Verzögerungsstation läuft ein Scheck C zwischen einen Scheck im engen Abstand von den magneeinem Führungsflansch 516a (Fig. 15a) einer Füh- tischen Abfühlköpfen 494 zur Abfühlung der Anrungsschiene 516 und einem Flansch 517 a einer gaben im Scheck zu halten. Wenn ein Scheck mit Führungsplatte 517. Der Scheck füllt in Abhängig- 20 dem Flansch 458 α ausgerichtet ist, trifft er auf einen keit von seinen Dimensionen den Raum zwischen Kartenhebel 576 (F i g. 18), der auf einem Zapfen den Führungen 516 a und 517 a mehr oder weniger 577 sitzt, welcher in einem mittels zweier Zapfen aus. Bei der weiteren Bewegung trifft der Scheck auf 578 a in der Grundplatte 10 befestigten Lager 578 die hintere Wand 518 a einer Aussparung in einer drehbar ist. Der Zapfen 577 trägt einen zweiten Vorausrichtungsführung 518 (Fig. 15a). Die Füh- 25 Hebel 576a, welcher einen Kontakt 576b schließen rungswand 518 α leitet den Scheck C gegen die Vor- kann, der ebenfalls vom Lager 578 getragen wird. Der derseite der Maschine und richtet ihn so aus, daß Kartenhebel 576 liegt ungefähr 75 mm vor dem Spalt seine Kopfkante parallel zur Führungswand 518 a der Abfühlköpfe 494.
liegt, wie dies in der Fig. 15b gezeigt ist. Wenn sich Ein zweiter Kartenhebel 579 ist den Abfühlköpfen
der Scheck in einem Winkel gegen die Vorderseite 30 494a und 494b benachbart angeordnet und steuert der Maschine bewegt, gelangt seine Führungskante einen Kontakt 579 a, dessen Zweck später beunter eine Führung519 (Fig. 16, 18), die am Lager schrieben wird. Der Kartenhebel579 und der Kon-348 (Fig. 10, 11) befestigt ist. Die Führung 519 takt 579α werden von einer Konsole 530 (Fig. 16) leitet den Scheck unter einen Flansch 578 b einer getragen, die an der Abstandschiene 456 befestigt ist. Konsole 578, und die Leitkante des Schecks trifft 35 Eine gleichfalls von der Schiene 456 getragene auf ein erstes Paar schrägliegender Ausrichtrollen Platte 581 dient als Rückplatte, damit der Karten-526a und 526b (Fig. 16, 15). Die Rolle526a ist hebel579 durch einen vorbeilaufenden Scheck beeine Antriebsrolle auf der Welle 528, die in einem tätigt werden kann. Der obere Teil der Rückplatte an der Platte452 (Fig. la, 2a) befestigten Lager 581 ist in der Fig. 17 durch gestrichelte Linien dar-530 drehbar ist. Die mit der Rolle 526 a zusammen- 40 gestellt.
wirkende Rolle 526 b sitzt drehbar an einem Lager Wie bereits erläutert, bewirkt die Welle 166
538, das ebenfalls an der Platte 452 befestigt ist. Die (F i g. 3) den Antrieb der Transporteinrichtung für Rollen 526 a und 526 b drängen den Scheck gegen den Transport des Schecks von der Trommeleinheit die Hinterseite der Maschine, wie dies in der 30 zum Stapler 34 und trägt ein Riemenrad 583 F i g. 15 c dargestellt ist. Der Scheck dreht sich so- 45 (F i g. 1 a, 21). Fünfzehn mit dem Antriebsriemenrad' mit um die Kante 540 der Führung 518 a, und diese 593 horizontal ausgerichtete Zwischenräder 584 Drehung bzw. Zurückdrängung wird fortgesetzt, laufen auf den in der Grundplatte 10 befestigten wenn die Leitkante des Schecks in den Zusammen- Zapfen586 (Fig. 19, 20, 21). Über das Antriebsrad griff eines zweiten Paares von Ausrichtstollen 542 a 583 und die Zwischenräder 584 läuft ein flacher und 542 b eingeführt wird. Die Rolle 542 a ist die 5° Riemen 588 und bildet das Transportmittel für die angetriebene Rolle und sitzt auf einer Welle 544, Staplereinheit 34. Gegenüber jedem Zwischenrad welche in einem an der Platte 452 befestigten Lager 584 ist eine Andrückrolle 590 drehbar auf einer 546 drehbar ist. Die mit ihr zusammenwirkende Achse 592 angeordnet, die in einem Lager 594 beRolle 5426 sitzt drehbar auf einem Lager 548, das festigt ist, das mittels einer Blattfeder 596 und der an der Platte 452 befestigt ist. Die beiden Paare der 55 Bolzen 598 an Platten 690 und 691 aufgehängt ist, Ausrichtrollen zwingen daher die obere Kante des wie später noch beschrieben wird. Schecks gegen den Flansch 458a mit Trommelteil Zwei Rollen600 (Fig. la, 19, 21, 20) sitzen dreh-
458 (F i g. 15, 17). Der Scheck kann sich unter der bar auf Lagern 601, die von einer am Maschinen-Abdrängwirkung der Ausrichtrollen nicht wölben, da rahmen befestigten Schiene 602 getragen werden und er infolge seiner bogenförmigen Lage um die Trom- 60 mittels Schraubenspindeln 603 einstellbar sind, um meleinheit 30 zusätzlich versteift ist. Der Antrieb für einen eventuellen Durchhang des Riemens 588 ausdie Ausrichtrollen 526 a, 526 b, 542 a und 542 b er- zugleichen. Eine unter der Spannung einer Feder folgt von dem an der Antriebswelle 178 befestigten 605 (F i g. 1 b) stehende Rolle 604 erteilt dem Riemenrad 550 (F i g. 1 a) über den Riemen 552 und Riemen 588 die richtige Spannung, über das auf der Welle 470 frei drehbar sitzende 65 Auf dem Transportweg der Schecks von der Ab-Doppelriemenrad 554. Ein Zwischenriemenrad 558 fühltrommel zur Sortierschienenwählereinheit 32 läuft auf einem in der Platte 452 befestigten Dreh- passieren die Schecks zwei nacheinander angeordnete zapfen560 (Fig. la) und ein Riemenrad562 auf Kartenhebel606 und 608 (Fig. la), welche zuge-
ordnete Kontakte 607 und 610 schließen, von denen linke Ende der Kurbel 670 erfaßt die zugeordnete der erstere Kontakt als Zeitgeber für die Wähler- Klappe 624 an deren Leitkante. Wenn der Elektroeinheit 32 dient und der Kontakt 610 die Rückstel- magnet 626 erregt wird und seinen Anker 646 anhing der Einheit 32 bewirkt, wie später noch in Ver- zieht, wird der Lenker 658 aufwärts gezogen und bindung mit dem Schaltbild beschrieben wird. 5 dreht dabei die Enden der Kurbel 670 im Uhrzeiger-Ein vom Riemen 571 unter den Riemen588 ge- sinne (Fig. 19), um das linke Ende der zugeordneten führter Scheck wird unter eine bestimmte von zwölf Klappe 624 anzuheben. Die Anordnung der Feder Sortierschienen 612 bewegt, wodurch der Scheck in 654 zwischen dem Anker 646 und dem Lenker 658 das dieser Sortiermaschine zugeordnete Sortierfach hat den Grund, einen Spielraum für die Justierung zu 36 geleitet wird. Wenn keine der Sortierschienen aus- io gestatten und eine Beschädigung der Arbeitsteile zu gewählt wurde, bewegt sich der Scheck oberhalb verhindern, falls eine Scheckstauung eintritt. Wenn aller Sortierschienen und wird in das dreizehnte Aus- eine Klappe 624, z. B. die Klappe 624 a (F i g. 19) bewerffach geleitet. tätigt wird, wird ihre Leitkante bzw. linke Kante über Die die Sortierschienen auswählende Einrichtung die durch die unteren Enden der Finger 616 darge- 32 (Fig. 19, 20, 21) ragt durch eine Öffnung in der 15 stellte Linie angehoben, so daß der an der angeho-Grundplatte 10 und ist an dieser mittels der Winkel benen Klappe ankommende Scheck gezwungen wird, 613 und der Schrauben 613 a befestigt. Wenn ein sich abwärts unter die zugeordnete Sortierschine zu Scheck unter den Riemen 588 tritt, verbleibt die vor- biegen.
dere Kante des Schecks in der vom Riemen 588 und Die gelenkige Aufhängung der Platte 618 ermögden Zwischenrädern 590 gebildeten Linie. Die hin- 20 licht deren Anheben für die Entfernung einer Schecktere Kante des Schecks wird auf einer geneigten anstauung. Eine Führungsplatte 676 ist beim EinFläche 614 und entlang einer Linie geführt, welche gang zum Transportriemen 588 vorgesehen, um die durch die unteren Enden mehrerer Führungsringer Schecks unter den Riemen zu führen (F i g. 21). Die 616 gebildet wird, die ein Teil einer Platte 618 sind. Platte 676 ist mit zwei Zapfen 678 versehen, die in Die Plate 618 ist um einen Zapfen 620 drehbar und 25 den Schlitz 680 eines Lagers 682 ragen. Durch auf an einem Lager 622 befestigt, das seinerseits an der die Stifte 678 aufgedrückte Klemmringe 684 wird die Schiene 602 verschraubt ist. Platte 676 gehalten und ist unterhalb des Lagers 682 Der Scheck gleitet oberhalb von zwölf Klappen verschiebbar, um die Entfernung einer Scheckanstau- 624, die drehbar an den Enden der zwölf Sortier- ung zu erleichtern.
schienen 612 befestigt sind. Wenn ein Scheck auf 30 Wenn ein Scheck durch die Auswähleinheit 32 eine geöffnete Klappe, z.B. die Klappe624α in der und unter einer ausgewählten Sortierschiene612 ge-F i g. 19, trifft, wird er unter der zugeordneten Sor- führt wird, bewegt er sich gegen die Sortierfächer, die tierschiene 612 in das zugeordnete Fach 36 geleitet. in der F i g. 1 b von links nach rechts mit 36-9, Die zum Anheben der Klappen 624 vorgesehene 36-8 ... 36-1, 36-0, 36-55 (Sortierunterdrückung), Wählereinrichtung 32 enthält zwölf wahlweise zu be- 35 36-MC5 (Mehrspaltenauswahl) und 36-Auswurf betätigende Elektromagneten 626 und die zugeordneten zeichnet sind, und wird in das bestimmte, der ausGelenkverbindungen und ist von einem rechteckigen gewählten Sortierschiene 612-9, 612-8 ... 612-1, Gehäuse 628 mit den Seitenwänden 630 und 632 um- 612-0, 612-55 bzw. 612-MC5 zugeordnete Sortierschlossen. Die Seitenwände sind mittels der Winkel fach geleitet.
634 an dem Gehäuse 628 befestigt. Eine obere 40 Die F i g. 22 zeigt einen Querschnitt durch die AbSchiene 636 und eine untere Schiene 638 sind mittels legeeinheit, und in der F i g. 23 ist eine Draufsicht der Flansche 640 bzw. 642 am Gehäuse 628 be- auf den linken Teil dieser Einheit dargestellt. Eine festigt, und die obere Schiene 636 trägt die obere Platte 690 (Fig. la) ragt von der Trommeleinheit30 Reihe von sechs Elektromagneten 626. Die untere (F i g. 1 a) durch die Wählereinheit 32 und endigt mit Schiene 638 trägt die übrigen sechs Elektromagneten 45 einem abwärts gebogenen Teil 690 α (F i g. 1 b) im 626. Die Anordnung von zwei Reihen von Magneten ersten Sortierfach 36-9, um eine Drehung des Schecks ermöglicht eine gedrängte Wählereinheit. Da die um 90° und seine Umkehrung zu ermöglichen und Hebel- und Lenkerverbindungen der oberen und ihn auf eine Grundplatte 692 des Sortierfaches abzuunteren Magneten sich nur geringfügig voneinander legen. Die folgenden Sortierfächer haben Führungsunterscheiden, genügt die Beschreibung für eine 50 platten 691, die den abwärts gebogenen Enden 690 α solche Hebelverbindung. der Platte 690 ähnlich sind und an einem Rahmenteil Jeder Magnet 626 (F i g. 20) wird von einem Lager 693 mittels Schrauben und Muttern 694 befestigt 644 getragen, an welchem der Anker 646 mittels des sind, wie dies aus den F i g. 22 und 23 ersichtlich ist. Stiftes 648 drehbar befestigt ist. Der Anker wird Die Platte 690 hat abwärts gebogene Flansche, die durch eine an der Winkelschiene 652 eingehängte 55 die Platte verstärken, und ist mit Aussparungen (in Feder 650 in seiner normalen unteren Lage gehalten, der Fig. la nicht zu sehen) versehen, durch welche und an seinem vorderen Ende ist eine Blattfeder 654 die Rollen 590 für den Transport der Schecks mittels mittels der Schraube 656 befestigt. In einer öse der des Riemens 588 ragen. Eine von der Trommel-Feder 654 ist ein Lenker 658 eingehängt, der in den einheit 30 (F i g. 1 a) in die Ablageeinheit ragende Schlitzen zweier kammartiger Schienen 660 und 662 60 Schiene 599 hat zu ihrer Verstärkung einen I-förgeführt wird, die an einer Schiene 664 befestigt sind. migen Querschnitt, welcher sich gegen ihr rechtes Die Schiene 664 ist mittels der Flansche 666 und Ende bis auf den unteren Steg 599 α des I-Quer-Schrauben am Gehäuse 628 befestigt. Der Lenker schnittes verringert, wie dies in der F i g. 22 dargeragt durch eine dritte Führungschiene 668 und stellt ist. Eine kurvenförmige Führungsschiene 695 umfaßt mit einer öse an seinem unteren Ende das 65 (F i g. 22, 23) ist mittels der Lager 696 und 698 an eine Ende einer Kurbel 670. Der gekröpfte Teil der der Grundplatte 10 befestigt. Jede Sortierschiene 612 Kurbel 670 ist drehbar zwischen einem Block 672 hat ein gegabeltes Ende mit den Teilen 612 a und und einem Block 674 (Fig. 20, 21) gelagert. Das 6126 und ist in eine Aussparung 700 in der zugeord-
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neten Führungsplatte691 eingesetzt. Wenn sich ein Ende710 α (Fig. 24c) in eine Kerbe740a in der Scheck gegen die Sortierfächer 36 bewegt, ist seine Buchse 740 ragt. Zwei radial hervorstehende hintere Kante unter der ausgewählten Sortierschiene Schlauchanschlußnippel 748 und 750 sind mit Boh- 612, welche das Fach bestimmt, in das der Scheck zu rungen 752 bzw. 754 in der Längsrichtung durch den leiten ist. Sobald der Scheck das Sortierfach erreicht, 5 Zylinder 736 verbunden, die bis zur Mitte der Nabe wird seine Leitkante durch das Ende 612 a der Füh- 738 führen, von wo sie sich dann im rechten Winkel rungsplatte 690 und der Führungsschiene 695 oder und radial zur äußeren Fläche des Nabenteiles 738 bei allen dem ersten Fach folgenden Sortierfächern fortsetzen. An dem Nippel 748 ist der von der Druckin eine Öffnung zwischen den Führungsplatten 691 luftleitung 730 kommende Luftschlauch 728 ange- und der Führungsschiene 695 abgelenkt. Unter der io schlossen, und der Luftschlauch 724 verbindet den Wirkung der Führungen 690 a bzw. 691 und 695 Luftkanal 722 mit dem Nippel 750. wird der Scheck bogenförmig abwärts und gegen die Eine an der inneren Fläche der Buchse 740 vorVorderseite der Maschine bewegt, wobei der Scheck gesehene Bohrung 756 liegt in der Ebene der Luftumgekehrt und um 90° gedreht und auf der Boden- kanäle 752 und 754 und überdeckt in einer Stellung platte 692 des Faches abgelegt wird. Wie die Fig. 23 15 der Buchse 740 (Fig. 24b) den Luftkanal 752. In zeigt, enthält jede Führungsplatte 691 zwei Öff- einer anderen Stellung der Buchse740 (Fig. 24b) nungen706, durch welche die Andrückrollen 590 mit stimmt die Bohrung 756 mit keinem der Luftkanäle dem Transportriemen 588 zusammenwirken. 752 und 754 überein, und in einer dritten Stellung Wenn die Schecks in ein bestimmtes Sortierfacli der Buchse 740 verbindet die Bohrung 756 die beiden 36 geführt werden, ist es erwünscht, sie in der 20 Luftkanäle752 und 754 (Fig. 24e). Ein in die gleichen Reihenfolge zu erhalten, in welcher sie in Buchse 740 gebohrter Auslaßkanal 758 stimmt in der das Fach eingeführt werden. Es muß daher die Siehe- Stellung der Buchse gemäß der Fig. 24d mit dem rung gegeben sein, daß ein folgender Scheck nicht Kanal 754 überein, um diese Bohrung mit der unterhalb des vorher abgelegten Schecks in das Fach äußeren Atmosphäre zu verbinden. In den anderen eingeführt wird. Um dies zu erreichen, wird die 25 Stellungen der Buchse 740 (Fig. 24b, 24e) stimmt Bodenplatte 692 des Sortierfaches in enger Beziehung der Auslaßkanal 758 nicht mit der Bohrung 754 zu den Führungen 690 a-691 und 695 gehalten, und überein. Der Hebel 710 liegt normalerweise entweder zu diesem Zweck ist die in den Fig. Ib und 23 und auf der Bodenplatte 692 oder auf dem obersten im einzelnen in den Fig. 22 und 24 a bis 24 e dar- Scheck auf (Fig. 22), und bei der Zuführung weiterer gestellte Selbststeuervorrichtung vorgesehen. Die 30 Schecks wird der Hebel 710 im Uhrzeigersinne in die Selbststeuervorrichtung hält die Bodenplatte 692 in in der Fig. 22 schematisch gezeigte Stellung710 b einer solchen Lage, daß der oberste Scheck auf der gedreht. Dabei wird die Buchse 740 in die Stellung Bodenplatte den Führungen 690a-691 und 695 eng gemäß der Fig. 24d gedreht, in welcher der Ausbenachbart ist. Zu diesem Zweck ist ein Hebel 710 laßkanal 758 mit dem Luftkanal 754 verbunden ist so angeordnet, daß er durch einen zwischen ihn und 35 und somit die Luft aus dem Zylinder 716 durch den die Bodenplatte 692 oder durch einen zwischen ihn Luftkanal 722, den Schlauch 724, den Nippel 750, und den obersten Scheck auf der Bodenplatte ein- den Kanal 754 und den Auslaßkanal 758 zur äußeren tretenden Scheck betätigt bzw. angehoben wird. Atmosphäre austritt. Infolge des Luftaustrittes aus Wenn der Hebel 710 durch einen oder mehrere in dem Zylinder 716 kann die Feder 720 den Kolben das Fach zugeführte Schecks angehoben wird, wird 40 714 und somit die Bodenplatte 692 senken, wodurch die Selbststeuereinrichtung betätigt, um die Boden- der Hebel 710 im entgegengesetzten Uhrzeigersinne platte 692 um den entsprechenden Betrag zu senken. gedreht wird, bis der Auslaßkanal 758 nicht mehr Werden die abgelegten Schecks von der Bodenplatte mit dem Kanal 754 ausgerichtet ist. Unter der An- 692 abgenommen, fällt der Hebel 710 ab und be- nähme, daß die im Ablegefach bereits abgelegten tätigt dadurch die Selbststeuervorrichtung, um die 45 Schecks herausgenommen werden, fällt der Hebel Bodenplatte 692 in die vorgeschriebene Stellung an- 710 abwärts und dreht die Buchse 740 im umgezuheben. An dem die Bodenplatte 692 tragenden kehrten Uhrzeigersinne in die in der F i g. 24 e dar-Schaft 712 (F i g. 22) ist ein Kolben 714 innerhalb gestellte Stellung, in welcher die Vertiefung 756 in eines Zylinders 716 befestigt. Eine den Schaft 712 der Buchse 740 die beiden Kanäle 752 und 754 verumfassende Feder 718 federt die Bodenplatte 692 in 50 bindet, so daß Luft durch den Schlauch 728, den ihrer tiefsten Stellung ab, und eine Feder 720 am Nippel 748, den Kanal 752, die Bohrung 756, den Schaft 712 drängt den Kolben abwärts. Ein Luft- Luftkanal 754, den Nippel 750 und durch den kanal 722 im Boden des Zylinders 716 ist mit einem Schlauch 724 und den Lufteinlaß 722 in den Zy-Luftschlauch 724 verbunden, der zu einem Ventil linder 716 gedruckt wird, um den Kolben 714 mit 726 führt. Von diesem Ventil 726 führt ein Luft- 55 der Bodenplatte 692 gegen die Wirkung der Feder schlauch 728 zu einer Röhre 730, die mit einer ge- 720 anzuheben. Diese Aufwärtsbewegung wird forteigneten Quelle zur Lieferung von Druckluft (nicht gesetzt, bis die Bodenplatte 692 den Hebel 710 erdargestellt) verbunden ist. Das Ventil 726 ist mittels reicht und diesen aufwärts bewegt und dadurch die der Schraube732 (Fig. 24a) an einem Lager734 Buchse740 in die Stellung gemäß der Fig. 24b verbunden, das in geeigneter Weise am Maschinen- 60 dreht, in welchem Zeitpunkt die Luftzuführung vom rahmen angeordnet ist. Das Ventil 726 umfaßt einen Kanal 754 über die Bohrung 756 in den Kanal 752 stationären Zylinder 736 mit einem reduzierten unterbrochen wird. Diese letztere Stellung ist die Nabenteil 738, auf welchem eine Buchse740 lose Normalstellung des Ventils 726. In der Fig. 22 ist sitzt. Die Buchse 740 wird in ihrer Stellung durch eine obere Stellung der Bodenplatte 692 mit einigen eine Dichtungsscheibe 742 und eine Schraube 744 65 daraufliegenden Schecks C dargestellt, und zwei gehalten. Die Buchse 740 trägt den Hebel 710, weitere Stellungen der Bodenplatte 692 sind durch welcher mit seinem schlaufenförmigen Ende in eine gestrichelte Linien gezeigt. Wenn die Bodenplatte Nut 746 einschnappt und mit seinem abgebogenen durch die Zuführung von Schecks in das Fach in die
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mittlere Stellung gesenkt ist, trifft sie auf einen Hebel richtet, von welchem Stromkreis ein paralleler Strom- 760, der an einer im Maschinenrahmen drehbaren kreis, vom Kontakt R156-1 abzweigend, über den Achse 762 befestigt ist. Die Achse 762 trägt auch normalerweise offenen Kontakt R 3-7 und den noreinen Quecksilberschalter 764, welcher in der ge- malerweise geschlossenen Kontakt R 2-7 und den strichelt gezeichneten Lage 764 a, wenn sich die 5 Auslauf-Zeitgebermotor Nr. 2 verläuft. Der Zeit-Bodenplatte 692 in ihre unterste Stellung bewegt hat, gebermotor Nr. 1 bewirkt eine Verzögerung um einen elektrischen Kontakt schließt. Die Achse 762 1 Sekunde, der Zeitgebermotor Nr. 2 eine Verzöge- und der zugeordnete Hebel 760 sowie der Schalter rung um 2 Sekunden und der Zeitgebermotor Nr. 3 764 werden normalerweise durch die Feder 766 in ebenfalls eine Verzögerung um 2 Sekunden für der mit vollen Linien gezeichneten Stellung gehalten. 10 Zwecke, die später noch beschrieben werden. Der Elf der dreizehn Sortierfächer 36 haben einen Hebel Kontakt 788 C schließt den Stromkreis über den Ge- 760, welche alle auf der Achse 762 sitzen. Die Auf- bläsemotor 122, einen parallelen Stromkreis über den gäbe des Schalters 764 wird später in Verbindung Kompressormotor 792, und wenn das Relais R 812 mit dem Schaltbild beschieben. Die Sortierfächer seinen Kontakt R 812-1 geschlossen hat, auch den 36-0 und 36-1 haben gesonderte Schalter, die jedoch 15 Stromkreis über den Motor 40. Wie bereits erläutert, in der gleichen Weise wie der von den Hebeln 760 treibt der Motor 122 das Gebläse für das Auflegen gesteuerte Schalter 764 arbeiten und Kontakte 768-0 der Schecks auf die Transportriemen 266 und der und 768-1 für einen abwechselnden Fächerauswahl- Motor 792 den Kompressor für die Lieferung der Vorgang steuern. Druckluft für die Einstellung der beweglichen Boden-
Die F i g. 26 a zeigt die Aneinanderreihung der 20 platten in den Sortierfächern. Der Motor 40 treibt F i g. 25 a bis 25 h, welche das Schaltbild für die die Transporteinrichtung für den Transport der elektrische Steuerung darstellen. Die Fig. 26b zeigt Schecks.
die Aneinanderreihung der Fig. 25j bis 25s, welche Der Kontakt788D verbindet die Leitung 782 mit
die logischen Transistorstromkreise umfassen, die der — 48-Volt-Speiseleitung, so daß im gleichen Zeitdurch eine Blockdarstellung in der Fig. 27a ge- as punkt ein Stromkreis vom Leiter 780 (Fig. 25b) zeigt sind. über die Leitung 794, die Ruheseite des Kontaktes
Die verschiedenen Stromkreise im Schaltbild ge- R155-3 des Zeitverzögerungsrelais i?155, eine die maß den Fig. 25a bis 25h werden beim Schließen Arbeitskontaktfeder des Kontaktes R155-2 umverschiedener Schalter und Relaiskontakte an den gebende Spule 796 und über die Leitung 797 zum »0«-Leiter 780 und an die — 48-Volt-Leitung 782 30 Leiter 782 geschlossen wird. Der von der Wicklung angeschlossen. Eine Wechselstromquelle liefert eine 796 umschlossene Kontakthebel des Kontaktes Spannung von 120 Volt in die Leitungen 783 und 784 R155-2 besteht aus zwei Metallen und schließt bei (Fig. 25a) für den Antrieb verschiedener Motoren genügender Erhitzung den normalerweise offenen in der Maschine. Kontakt R155-2. Sobald dies eintritt, errichtet die-
Drei Synchronmotoren mit der Bezeichnung 35 ser Kontakt einen Stromkreis vom Leiter 780 über »Startverzögerungs-Zeitgeber Nr. 1«, »Auslauf-Zeit- die Leitung 795 und über das Relais R155 zum Leigeber Nr. 2« und >Trennungs-Zeitgeber Nr. 3« sind ter 782, wodurch das Relais i?155 erregt wird und vorgesehen, um verschiedene Verzögerungssteigerun- den Kontakt R155-2 geschlossen hält sowie weitere gen für noch zu beschreibende Zwecke zu ermög- zusätzliche Kontakte umschaltet. Die Heizperiode für liehen. Diese Synchronmotoren laufen nach dem An- 40 den bimetallischen Kontakt bewirkt eine Zeitverzögelassen mit einer vorherbestimmten Geschwindigkeit rung, während welcher sich die Stromzuführung auf und betätigen durch an ihren Wellen angeordnete einen konstanten Wert einstellen kann. Im gleichen Nocken Kontakte nach einer bestimmten Zeit nach Zeitpunkt, in welchem der Stromkreis über die Wickdem Anlassen des Motors in Abhängigkeit von dem lung 796 durch den Kontakt R155-3 vervollständigt Winkel, unter welchem die Nockenerhöhung mit Be- 45 wird, wird auch ein paralleler Stromkreis über eine zug auf die Startstellung liegt. Diode D 4 und die Haltewicklung eines Relais R 69
Zum Anlassen der Maschine wird die Taste 786 zum Leiter 782 errichtet. Das Relais R 69 steuert vergedrückt und dadurch der Stromkreis vom Leiter 780 schiedene Kontakte und errichtet sich durch den über die Stoptaste 790 und über einen Magneten 783 Kontakt R 69-1 einen Haltestromkreis über den norgeschlossen, welcher bei seiner Erregung zugeordnete 50 malerweise geschlossenen Kontakt R1-5. Kontakte 79» A, 788 B, 788C und 788D schließt. Der jetzt geschlossene Kontakt R155-1 (F i g. 25 a)
Der Kontakt 788 Λ errichtet einen Haltestromkreis für errichtet einen Stromkreis vom Leiter 780 über die den Magneten 788, welcher nunmehr so lange erregt Leitung 802, die Ruheseite des Kontaktes R 2-3, die bleibt, bis die Stoptaste 790 von Hand aus betätigt normalerweise geschlossenen Kontakte R 3-5, i?54-5 wird. Der Kontakt 788 B schließt den Stromkreis von 55 und R 66-2 und über den jetzt geschlossenen Kontakt der Leitung 783 über den Gebläsemotor 791 zum Lei- R 69-4 und eine Glühlampe 803 zum Leiter 782. Das ter 784. Der Gebläsemotor 791 ist in den die mecha- Aufleuchten der Glühlampe 803 zeigt an, daß die nische Einrichtung der Maschine zeigenden Figuren Maschine für die Aufnahme der Arbeit bereit ist. nicht dargestellt und dient zur Kühlung der verschie- Die Maschine kann nun durch kurzes Drücken der
denen Schaltungselemente. 60 Starttaste 798 (F i g. 25 a) gestartet werden. Beim
Der Kontakt 788 B schließt gleichzeitig auch einen Drücken der Starttaste 798 wird ein Stromkreis vom Stromkreis über den Relaiskontakt R 808-1 (falls die- Leiter 780 über den jetzt geschlossenen Kontakt ser Kontakt durch das zugeordnete Relais geschlos- R155-1, den Kontakt R 17-2, die Starttaste und über sen ist), den Transportmotor 44 und über den par- das Relais R 8 zum Leiter 782 errichtet. Das Startallelgeschalteten Startverzögerungs-Zeitgebermotor 65 relais/?8 errichtet sich durch seinen KontaktR8-1 Nr. 1. Ein weiterer paralleler Stromkreis wird bei der (Fig. 25a) einen Haltestromkreis, der vom Leiter Erregung des Relais R156 über dessen Kontakt 780 über den Kontakt der Stoptaste 800, die nor- R156-1 und den Trennungs-Zeitgebermotor Nr. 3 er- malerweise geschlossenen Kontakte R 51-2, i?90-6,
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R 2-2, den jetzt geschlossenen Kontakt/? 3-1 und über die Haltewicklung des Relais R 8 zum Leiter 782 verläuft. Von der Stoptaste 800 zweigt ein Stromkreis über die Leitung 804, die Ruheseite des Kontaktes R3-2 (Fig. 25b), die jetzt geschlossenen Kontakte R 69-2 und R 8-3 und über das Relais R1 zum Leiter 782 ab. Das Relais R1 schließt bei seiner Erregung zugeordnete Kontakte und errichtet daher durch seinen Kontakt R1-3 einen Stromkreis, der vom Leiter 780 (F i g. 25 c) über die Kontakte R 66-4, R 54-2, /?3-3, die Ruheseite der KontakteR74-1 und RIl-I, den KontaktR51-5, die jetzt geschlossenen Kontakte R1-3 und R 8-8 und über die Wicklung des Relais R 2 und zum Leiter 782 verläuft. Das Relais R 2 errichtet sich bei seiner Erregung einen Haltestromkreis über den Kontakt R 2-1, welcher den Kontakt R 8-8 überbrückt, wenn dieser geöffnet wird.
Der vom RelaisRl geschlossene Kontakt/? 1-2 (F i g. 25 b) errichtet einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Stoptaste 800, die Leitung 804, den vom Zeitgebermotor Nr. 2 gesteuerten Kontakt 806, den jetzt geschlossenen Kontakt R 8-2 und über das Relais R8Q8 zum Leiter782. Ein Haltestromkreis für das Relais R 808 wird von dessen Kontakt R 808-2 geschlossen, welcher den Kontakt R 8-2 überbrückt.
Der Kontakt 806 errichtet gleichzeitig einen weiteren Stromkreis über den Kontakt/?8-2 (später durch den Kontakt R 808-2), die Ruheseite des vom Zeitgebermotor Nr. 1 gesteuerten Kontaktes 810 und über die Wicklung eines Relais R 7 zum Leiter 782. Wenn das Relais R 808 erregt wird, schließt es auch seinen im Stromkreis des Motors 44 (F i g. 25 a) liegenden Kontakt R 808-1, so daß dieser Motor anläuft, um die Transporteinrichtung der Verzögerungsstation, des Scheckausgleichers und der Staplereinheit anzutreiben. Das in diesem Zeitpunkt erregte Relais R 7 schließt seinen Kontakt/?7-2 (Fig. 25b), um einen Hilfshaltestromkreis zum Relais/?69 während des Anlaufens der Transporteinrichtungen zu errichten, da die Belastung des Anlaufens genügen kann, um die Kontakte 182-200, 184-200 (Fig. 25b) der Vorrichtungen 182, 184 und 186 zur Feststellung von Scheckanstauungen zu betätigen und den normalen Haltestromkreis des Relais R 69 zu unterbrechen.
Der Zeitgebermotor Nr. 1 schaltet nach einer Verzögerung um 1 Sekunde den Kontakt 810 um, wodurch der Erregungsstromkreis für ein Relais/?812 geschlossen wird. Das Relais 812 vervollständigt durch seinen KontaktR812-1 (Fig. 25a) den Stromkreis für den Antriebsmotor 40, so daß der Antrieb der Trennungsstation und der Transportriemen 206 und der Antrieb für das Scheckmagazin beginnt.
Sobald das Relais R 2 erregt ist und seinen Kontakt/?2-3 umgeschaltet hat, errichtet dieser einen Stromkreis vom Leiter 780 (F i g. 25 a) über den Kontakt R155-1, die Leitung 802, die Arbeitsseite des Kontaktes R 2-3, den Kontakt R19-3, der durch das Relais/? 19 geschlossen ist, solange Schecks im Magazin liegen, und über den Kontakt/?8-4 (jetzt geschlossen) und ein Relais R17 zum Leiter 782. Das Relais/? 17 errichtet sich durch seinen Kontakt R17-1 einen Haltestromkreis vom Leiter 782 über die Haltewicklung des Relais/? 17 und den umgeschalteten Kontakt R 2-3 zur Leitung 602. Wenn der Kontakt/?2-2 geöffnet wird, unterbricht er den Haltestromkreis für das Relais R 8.
Nachdem die Maschine gestartet ist, ist die einen Phototransistor PT2 (Fig. 25c, 6) steuernde, den Trennungstransport anzeigende Photozelle PC 2 nicht gegen die Lichtquelle L 2 abgeschirmt, und daher wird nach der Erregung des Relais R17 ein Stromkreis über dessen Kontakt R17-6 (F i g. 25 c) und das Relais/?26 errichtet, so daß dieses Relais/?26 erregt wird und seine zugeordneten Kontakte umstellt. Da im gleichen Zeitpunkt auch kein Scheck in der Trennsiation vorhanden ist, um den Kartenhebel 809 zu betätigen und den Kontakt 811 zu öffnen, wird das Relais R 24 erregt und schließt durch seinen Kontakt R 24-7 (F i g. 25 c) den Erregungsstromkreis vom Leiter 780 über ein Relais R 94 zum Leiter 782.
Sobald das Relais/? 17 erregt ist und seinen Kontakt R17-3 geschlossen hat, wird ein Stromkreis vom PhototransistorPTl (Fig. 25e), der infolge des von der Lichtquelle Ll auf die Photozelle PCI (Fig. 4) fallenden Lichtstrahles betätigt wird, über die Kontakte/? 17-3, R22-2, R19-4 und ein Relais/? 151 zum Leiter 782 errichtet. Der durch das Relais R151 jetzt geschlossene Kontakt R151-1 vervollständigt den Stromkreis vom Leiter 780 (F i g. 25 e) über die Wicklung der Magazinkupplung 94 (Fig. 2b, 14a, 14 b) zum Leiter 782, so daß Schecks aus dem Magazin 14 zu den Transportriemen 266 befördert werden. Die bereits laufenden Riemen 266 transportieren die Schecks in die Trennstation, wodurch die Photozelle PC 2 gegen die Lichtquelle abgeschirmt wird und das Relais/?26 abfällt.
Das Relais/? 17 wird über den Arbeitskontakt R 2-3 schneller erregt, als das Relais R 8 beim Öffnen des KontaktesR2-2 (Fig. 25a) abfallen kann. Es kann somit ein Stromkreis vom Leiter 780 (F i g. 25 e) über die KontakteR1-4, R17-4, R24-3 (alle geschlossen), den Kontakt R 33-1 und den noch geschlossenen Kontakt R 8-5 zum Relais R 90 und zur Leitung 782 errichtet werden. Unmittelbar darauf öffnet sich der Kontakt R 8-5, aber bevor dies eintritt, ist der Kontakt R 90-7 geschlossen und errichtet einen Haltestromkreis für das Relais/?90 über den normalerweise geschlossenen Kontakt R 27-2. Wenn die Maschine nur als Sortierer arbeitet, sind die Kontakte R 77-4 und /? 74-4 geschlossen und errichten einen Haltestromkreis für das Relais/?90, welches erregt bleibt und eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit vorsieht, da jetzt keine Notwendigkeit vorliegt, die Schecks in der Verzögerungsstation anzuhalten und auf einen Transportbefehl zu warten, wie später noch beschrieben wird.
Wenn ein POST-Arbeitsvorgang oder ein LIST-Arbeitsvorgang mit dem Sortiervorgang zu kombinieren ist, wird das zugeordnete Relais/?74 oder /?77 (Fig. 25f) über eine vom Leiter 780 entweder zur Buchse 815 oder zur Buchse 816 hergestellte Steckleitung erregt. Ist ein Sortiervorgang mit dem POST- oder LIST-Arbeitsvorgang zu kombinieren oder allein auszuführen, dann wird eine Steckleitung vom Leiter 780 zur Buchse 817 hergestellt, um ein Relais/?81 zu erregen, und wenn keine Sortierung auszuführen ist, wird die letztgenannte Steckleitung in die Buchse 818 eingesetzt, was später noch beschrieben wird.
•Wenn das Relais/?8 erregt ist, wird ein Stromkreis vom Leiter 780 (Fig. 25f) über den Kontakt /?33-2 und den jetzt geschlossenen Kontakt/?8-6 zum Relais/? 153 bzw. zum Leiter782 geschlossen. Das Relais/? 153 errichtet sich bei seiner Erregung
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einen Haltestromkreis über seinen Kontakt R153-1 und den normalerweise geschlossenen Kontakt R 31-1 und schaltet seinen Kontakt R153-2 um, so daß der Kiemmagnet 422 C stromlos und der Kiemmagnet 422 R erregt wird. Sobald ein Scheck zur Verzögerungsstation befördert wird und durch den Kartenhebel 414 den Kontakt 420 schließt, wird ein Stromkreis vom Leiter 780 (F i g. 25 c) über den Kartenhebelkontakt 420, den Kontakt R 33-3 und über das Relais R 31 zum Leiter 782 errichtet. Das Relais R 31 öffnet seinen KontaktR31-1 (Fig. 25f) und unterbricht dadurch den Haltestromkreis für das Relais R 153, so daß dessen Kontakt R153-2 in die Ruhelage zurückkehrt und der Kiemmagnet 422 R stromlos und der Kiemmagnet 422 C erregt wird, um den Scheck in der Verzögerungsstation anzuhalten.
Bevor der Scheck festgeklemmt wird, bewegt er sich weit genug, um durch den Kartenhebel 446 (Fig. 25f) den Kontakt 447 und dadurch einen Stromkreis vom Leiter 780 zum Relais R 33 und gleichzeitig einen parallelen Stromkreis über den Kontakt R 84-2 und ein Relais R 27 zu schließen. Über den jetzt sich schließenden Kontakt R 27-1 wird das Relais R 84 erregt, während der gleichzeitig geöffnete Kontakt/?27-2 (Fig.25e) den Haltestromkreis für das Relais R 90 unterbricht und dadurch den Antrieb der Trennstation anhält. Das Relais R 84 errichtet sich einen Haltestromkreis über seinen Kontakt R 84-1 (Fig. 25f). Das Relais R33 öffnet seinen KontaktR33-1 (Fig. 25e), was jedoch wirkungslos bleibt, da der Erregungsstromkreis für das Relais R 90 bereits unmittelbar nach der Erregung des Relais R 90 durch den Kontakt R 8-5 unterbrochen wurde. Das öffnen des Kontaktes R 33-2 (F i g. 25 f) in diesem Zeitpunkt bleibt ebenfalls wirkungslos, da der Erregungsstromkreis für das Relais R 153 bereits durch den Kontakt R 8-6 unterbrochen ist. Der KontaktR33-3 (Fig. 25c) unterbricht den Stromkreis über das Relais R 31. Während eines Aufrufes zur Führung der Schecks oder des Vorganges zur Herausführung der Schecks aus der Maschine, was später noch beschrieben wird, wird das Relais R 153 entweder über den Kontakt R13-4 oder i?38-2 erregt, um einen Scheck aus der Verzögerungsstation freizugeben.
Durch den umgeschalteten Kontakte 90-1 (F i g. 25 c) wird ein weiterer Stromkreis vom Leiter 780 errichtet, und in Abhängigkeit davon, ob entweder ein POST-Arbeitsvorgang bei erregtem Relais R 74 oder ein LIST-Arbeitsvorgang bei erregtem Relais R 77 abläuft, verläuft dieser Stromkreis im ersteren Falle über die Arbeitsseite des Kontaktes R 74-1 und die Ruheseite des Kontaktes R 77-1 und über die Kontakte R 51-5, #1-3 und .R 2-1 zum Relais R 2, um dieses erregt zu halten. Während eines LIST-Arbeitsvorganges verläuft dieser Haltestromkreis über die Arbeitsseite des Kontaktes R 77-1 und wie vorher zum Relais R 2.
Wenn das Relais jR 24 unter der Steuerung eines am Kartenhebel 809 in der Trennungsstation (Fig.6) vorbeibewegten Schecks stromlos wird und wenn das Relais R26 infolge des Fehlens eines Schecks an der Photozelle PC 2 und das Relais R 90 erregt sind, wird das Relais R 156 (F i g. 25 e) in dem Stromkreis vom Leiter 780 über die Kontakte R 90-3, #24-5 und R26-4 erregt. Das Relais R156 schließt dadurch seinen Kontakt R 156-1 (F i g. 25 a) im Stromkreis über den Zeitgebermotor Nr. 3, so daß dieser anläuft.
Dies ist eine Sicherheitseinrichtung, um den Antrieb der Trennungsstation anzuhalten, wenn die Schecks von den Transportriemen 266 abgelaufen sind, da sich die Reibungsflächen in der Trennungseinheit sehr rasch abnutzen, wenn sie laufen, ohne daß Schecks in der Trennungseinheit vorhanden sind. 2 Sekunden nach dem Anlaufen des Zeitgebermotors Nr. 3 öffnet dieser den zugeordneten Kontakt 814 (Fig. 25b), so daß das RelaisR69 abfällt. Es ist
ίο jedoch eher möglich, daß ein Scheck an der ersten Trennstation ankommt und dadurch die Photozelle PC 2 gegen die Lichtquelle abschirmt, wodurch das Relais R 26 stromlos wird und durch seinen Kontakt R 26-4 die Erregung des Relais R156 unterbricht, bevor diese 2 Sekunden für die Öffnung des Kontaktes 814 abgelaufen sind und somit der Zeitgebermotor Nr. 3 durch das öffnen des Kontaktes R156-1 angehalten wird. Dieser Stromkreis kann auch durch die Erregung des Relais i?24 und die dadurch bedingte öffnung des Kontaktes .R 24-5 unterbrochen werden, wenn ein Scheck die Trennungsstation verläßt. Wenn der Scheck am Kartenhebel 446 ankommt, wird der Relaiskontakt R 27-2 geöffnet und der Antrieb der Trennungsstation angehalten.
Sobald das Relais R 69 abfällt, unterbricht dessen KontaktR69-2 (Fig. 15b) den Haltestromkreis für das Relais Al, das nun seinerseits durch seinen Kontakt R1-3 (Fig. 25c) den Stromkreis über das RelaisR2 unterbricht. Beim Abfallen der RelaisRl und R2 werden somit durch die Öffnung des Kontaktes R1-2 (Fig. 25b) die Relais R808 und .R812 stromlos, deren Kontakte R 808-1 und R 812-2 (Fig. 25a) die Stromkreise über die Motoren 44 bzw. 40 unterbrechen. Der Kontakt R1-4 (F i g. 25 e) unterbricht gleichzeitig den Haltestromkreis des Relais R 90.
Wenn das Relais R 90 erregt und dessen Kontakt i?90-4 (Fig. 25c) geschlossen ist, errichtet dieser Kontakt einen Haltestromkreis vom Leiter 780 über den Kontakt R 94-1 und die Haltewicklung des Relais R 94 zum Leiter 782. Das Relais wurde, wie bereits erwähnt, beim Schließen des Kontaktes R 24-7 erregt, und sein umgestellter Kontakt R 90-8 (Fig.25d) unterbricht den Stromkreis über die Bremse 54 und errichtet den Stromkreis über die Kupplung 52 der zweiten Trennstation 20 b, so daß diese angetrieben wird. Es wird daran erinnert, daß die Kupplung 64 für die erste Trennstation 20 α normalerweise eingerückt ist und mit der zweiten Trennstation angetrieben wird, außer wenn der Kontakt 360 infolge der Wölbung eines Schecks unter dem Doppelführungs-Kartenhebel 344 umgeschaltet wird.
Wenn an irgendeiner der Vorrichtungen 182, 184 oder 186 zur Feststellung einer Scheckstauung eine solche Stauung eintritt, wird der entsprechende Kontakt 182-200, 184-200 bzw. 186-200 (Fig. 25b) geöffnet, um den Haltestromkreis des Relais R 69 zu unterbrechen, so daß die Relais R1 und R 2 abfallen und die Maschine in der beschriebenen Weise angehalten wird, während gleichzeitig der Kontakt R 69-3 im Stromkreis einer Signallampe 813 geschlossen wird (F i g. 25 e), die somit beim Vorhandensein einer Scheckstauung aufleuchtet.
Die Maschine kann drei Hauptarbeiten ausführen.
Eine dieser Hauptarbeiten ist die Sortierarbeit, bei welcher die Schecks in die verschiedenen Fächer in Übereinstimmung mit den aus einer ausgewählten Stelle im Scheck abgefühlten Angaben sortiert wer-
den. Diese Sortierarbeit kann allein oder in Verbindung mit einem POST-Vorgang oder in einem LIST-Vorgang ausgeführt werden. Bei der POST-Arbeit wird die aus einem Scheck abgefühlte Angabe in eine Speichereinheit eingeführt oder direkt zu anderen Maschinen übertragen, um von diesen für verschiedene Arbeitsvorgänge verwendet zu werden. Bei einer LIST-Arbeit wird die aus dem Scheck abgefühlte Angabe über einen Pufferspeicher in eine Druckmaschine übertragen, in welcher diese Angaben gedruckt werden. Der POST-Vorgang und der LIST-Vorgang können mit oder ohne einen Sortiervorgang ausgeführt werden. Wenn keine Sortierung erwünscht ist, wird die abwechselnde Sortierfachauswahl angewendet, bei welcher die Schecks in zwei Sortierfächer geführt werden, und zwar zuerst in das erste Sortierfach 36-0, bis dieses Fach gefüllt ist, in welchem Zeitpunkt der diesem Fach zugeordnete Kontakt 768-0 betätigt, die Steuerung der Sortierschienen umgeschaltet und die folgenden Schecks in das benachbarte Sortierfach 36-1 geleitet werden. Wenn dem Fach 36-0 die abgelegten Schecks entnommen sind, ist dieses zur Aufnahme der Schecks bereit, die das Fach 36-1 nicht mehr aufnehmen kann. Bei dieser Art der Ablage kann die Arbeit der Maschine ohne Unterbrechung fortgesetzt werden, die andererseits unterbrochen werden würde, wenn eines der Fächer gefüllt ist.
Die Sortiermagneten 626-0 bis 626-9, 626-SS und 626-MCS (Fig. 25g) erhalten bei einem normalen Sortiervorgang Signale von dem logischen Transistorstromkreis (Fig. 251), dessen Thyratrone in der F i g. 25 g innerhalb des gestrichelt gezeichneten Rechtecks 820 dargestellt sind. Die Sortiermagneten 626-2 bis 626-9 sind direkt mit den Thyratronen TH 2 bis TH 9 verbunden und an die gemeinsame Leitung 823 angeschlossen. Die Sortiermagneten 626-0 und 626-1 für die Auswahl der Sortierfächer 36-0 bzw. 36-1, die für die abwechselnde Ablage der Schecks vorgesehen sind, sind über die Kontakte R 81-11 bzw. R 81-12 des Sortierrelais R 81 (Fig. 25g) mit den zugeordneten Thyratronen verbunden. Wie bereits beschrieben, ist das Sortierrelais i?81 (F i g. 25 f) bei der Durchführung eines Sortiervorganges erregt, und daher sind seine Kontakte in den Stromkreisen der Sortiermagneten 26-0 und 26-1 umgeschaltet und diese beiden Magneten mit ihren zugeordneten Thyratronen verbunden. Wenn die abwechselnde Sortierfachauswahl verwendet werden soll, wird die Steckleitung zur Buchse 817 (Fig. 25f) nicht hergestellt, sondern der Stecker in die Leerbuchse 818 gesteckt. Das Relais R 81 bleibt dann stromlos und errichtet durch seine in der Ruhelage befindlichen Kontakte R 81-11 und R 81-12 (Fig. 25 g) entweder einen Stromkreis über den Sortiermagneten 626-0 oder den Sortiermagneten 626-1, je nachdem, ob der Kontakt R 68-4 in seiner Ruhelage oder umgeschaltet ist, was davon abhängt, welches Sortierfach gerade gefüllt wird.
Unter der Annahme, daß eine abwechselnde Sortierfachauswahl im Gange ist und die Schecks in das Sortierfach 36-0 geführt werden, ist der Stromkreis über den Sortiermagneten 26-0 geschlossen, und es wird die Sortiermaschine 36-0 betätigt, um die Schecks in das Sortierfach 36-0 zu leiten. Sobald das Fach 36-0 bis zu seiner vollen Aufnahmefähigkeit gefüllt ist, schließt sich der Sortierfachkontakt 768-0 (F i g. 25 f) und errichtet einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Ruheseite des Kontaktes #81-2 und das Relais R 62 zum Leiter 782. Das Relais R 62 wird daher erregt und schaltet seine Kontakte um. Ein Relais R 59 (Fi g. 25 d) wird erregt, sobald die Leitkante eines Schecks den Kartenhebel 608 (Fig. 25n) erreicht und durch den Kartenhebelkontakt 610 die Erzeugung eines Signals einleitet, durch welches, wie noch beschrieben wird, ein Thyratron TH12 (Fig. 25r, 25d) gezündet und das Relais R 59 erregt wird. Nachdem das Relais R 59 erregt ist, öffnet es seinen Kontakt R 59-1, um seinen Erregungsstromkreis zu unterbrechen und das Thyratron TR12 auszuschalten. Die Haltewicklung des Relais R 59 ist jedoch durch eine Diode D 5 überbrückt, so daß die Abfallzeit des Relais für erforderliche Zwecke genügend ausgedehnt ist. Der Kontakt .R 59-3 (Fig. 25 f) schließt einen Stromkreis vom Leiter780 über die Arbeitsseite des jetzt umgestellten Kontaktes R 62-2, den Kontakt R 65-1 und über die Wicklung LP des Verriegelungsrelais R 68 zum Leiter 782. Die Kontakte des Verriegelungsrelais R 68 werden bei der Erregung der Wicklung LP umgeschaltet und bleiben in dieser Stellung verriegelt, bis die Wicklung LP wieder stromlos und die Entriegelungswicklung LT des Relais R 68 erregt wird. Der Stromkreis für die Auswahl des Sortierfaches verläuft nun vom Leiter 780 (Fig. 25g) über den jetzt umgeschalteten Kontakt R 68-4, die Ruheseite des Kontaktes R 81-12 und über den Wählermagneten 626-1, so daß die nächsten Schecks in das Sortierfach 36-1 geleitet werden. Infolge der Erregung der Relais R 68 und R 62 wird auch ein Stromkreis vom Leiter 780 über die Arbeitsseite des Kontaktes R 68-2 und den Kontakt R 62-3 zu einer Signallampe825 (Fig. 25g) geschlossen, und das Aufleuchten dieser Lampe zeigt nicht nur an, daß das Sortierfach 36-0 voll ist, sondern auch, daß es vor der Füllung des Sortierfaches 36-1 gefüllt wurde für den Fall, daß beide Sortierfächer gefüllt sind und die Maschine ausgeschaltet ist. Wenn die Schecks im Sortierfach 36-0 gelassen werden und das Sortierfach 36-1 gefüllt wird, wird der dem Sortierfach 36-1 zugeordnete Kontakt 768-1 (F i g. 25 f) geschlossen und errichtet einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Ruheseite des Kontaktes R 81-3 und über das Relais R 65 zum Leiter 782. Von diesem Stromkreis zweigt ein paralleler Stromkreis über den jetzt geschlossenen Kontakt jR62-1 und die Erregungswicklung eines Stoprelais R 66 ab. Der Kontakt R 66-4 (F i g. 25 c) wird bei der Erregung des Relais R 66 geöffnet und unterbricht den Haltestromkreis des Relais R 2, dessen Kontakt i?2-6 (Fig. 25b) geöffnet wird, um den Haltestromkreis des Relais 721 zu unterbrechen. Da nunmehr die beiden RelaisRl und R2 stromlos sind, wird die Maschine in der vorher beschriebenen Weise angehalten. Das Sortierfach 36-1 muß nun geleert werden, da es zuerst gefüllt wurde und dies durch die Lampe 826 angezeigt ist. In diesem Zeitpunkt öffnet sich daher der Kontakt768-0 (Fig. 25f) des Sortierfaches 36-0, und das Relais R 62 fällt ab. Der Kontakt R 62-2 kehrt in seine Normalstellung zurück und errichtet somit einen Stromkreis vom Leiter 780 über den Kontakt R 66-3, die Ruheseite des Kontaktes R 62-2, die jetzt geschlossenen Kontakte /265-2 und .R 68-1 und über die Auslösewicklung LT des Verriegelungsrelais R 68 zum Leiter 782. Die Kontakte des Relais R 68 werden daher entriegelt und kehren in ihre Normalstellung zurück. Der
Kontakt R 68-2 (F i g. 25 g) errichtet daher einen Stromkreis vom Leiter 782 über den jetzt noch geschlossenen Kontakt R 65-3 und die dem Sortierfach 36-1 zugeordnete Signallampe 828 zum Leiter 782. Die Maschine kann nun durch Drücken der Starttaste 798 angelassen werden, und die Schecks werden in das Sortierfach 36-0 geführt. Wenn das Sortierfach 36-0 geleert worden wäre, bevor das Sortierfach 36-1 gefüllt ist, würde der Kontakt R 62-1 (F i g. 25 f) geöffnet sein, und das Stoprelais R 66 wäre nicht erregt worden, und die Maschine hätte ihren Lauf so lange fortgesetzt, wie der Bediener eines der sortierfächer 36-0 oder 36-1 geleert gehalten hätte.
Wenn der Kontakt764 (Fig.25f) beim Vollwerden irgendeines der übrigen Sortierfächer geschlossen wird, errichtet er den Erregungsstromkreis über das Stoprelais R 66, um die Maschine in der vorherbeschriebenen Weise anzuhalten. Die den Sortiermagneten 626-0 bis 626-9 gemeinsame Leitung 823 (F i g. 25 g) ist über die Kontakte 841-4 (Ruheseite), R 54-6, R 61-4 und R 59-6 mit dem Leiter 782 verbunden, und die öffnung eines dieser Kontakte vor der tatsächlichen Führung eines Schecks unter eine ausgewählte Weichenzunge unterbricht den Sortiervorgang. Wenn beispielsweise einer der Magneten 626-0 bis 626-9 ausgewählt worden wäre, aber ein Vergleich unter der Wirkung der logischen Transistorstromkreise (Fig. 25p) angezeigt hat, daß der bestimmte Scheck den Erfordernissen für eine Mehrfachspaltenauswahl entspricht, empfängt das Thyratron TH-MCS einen elektrischen Impuls, um das Relais R 41 zu erregen, das seinen Kontakt R 41-4 umschaltet. Der Stromkreis über den ausgewählten Sortierfachwählmagneten 626 endigt dann an dem nun geöffneten Kontakt R 41-4, dessen Arbeitsseite einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Leitung 832, den Mehrfachspaltenwählmagneten 626-MCS und über die Kontakte .R 54-6, .R 61-4 und Ä59-6 zum Leiter 782 schließt.
Wenn es erwjinscht ist, die Sortierung zu unterdrücken, wird eine Steckleitung 830 in die Sortierunterdruckungsbucb.se (F i g. 25 f) eingesetzt, um einen Stromkreis vom Leiter 780 über den Kontakt Ä81-1 und den Sortierunterdrückungsmagneteni?78 zum Leiter 782 zu vervollständigen. Der Kontakt R7S-4 (Fig. 25g) ist dann geschlossen und errichtet in dem Zeitpunkt, in welchem der Scheck den Kartenhebel 608 (Fig. 25n) erreicht, um den Kontakt 610 zu betätigen und das Relais R 59 zu erregen, einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Leitung
832 (Fig. 25g), den Magneten 626-SS, den Kontakt Ä78-4, die Ruheseite des Kontaktes R 41-4 und über die Kontakte R 54-6, R 61-4 und R 59-6 zum Leiter 782.
Zehn Buchsen 831 (F i g. 25-1), die normalerweise durch Steckleitungen 832 mit den geerdeten Buchsen
833 verbunden sind, bilden den Vorbereitungseingang zu zehn Relaistreibern RD 0 bis RD 9. Zur Unterdrückung einer bestimmten Ziffer, z. B. der Ziffer 5, wird das eine Ende der dem Relaistreiber AD 5 entsprechenden Steckleitung 832 aus der Buchse 833 herausgenommen und in die Buchse 834 eingesetzt, welche über den Kontakt R78-3 (Fig. 25-1 und 25f) mit dem -47-Volt-Leiter 782 verbunden ist. Durch das über die Steckleitung 832 an den einen Eingang des Relaistreibers RD 5 angelegte negative Potential bleibt dieser blockiert, wenn an seinem zweiten Eingang ein Signal ankommt. In ähnlicher Weise können andere Ziffern unterdrückt werden. Die Einzelheiten des Sortierungsunterdrükkungsvorganges sind in der F i g. 25-1 des Schaltbildes dargestellt und werden später beschrieben. Im Augenblick genügt der Hinweis, daß die Klappe 624-SS für die Sortierschiene 612-55 während des Sortierunterdrückungsvorganges angehoben bleibt, und wenn die Auswahl einer bestimmten Ziffer unterdrückt wird, laufen alle Schecks, die die zu unterdrückende Ziffer in der Sortierspalte haben, an dem Sortierfach vorbei, in welches sie normalerweise abgelegt werden würden, und werden in das Sortierfach 36-55 geführt.
Ein Sortiervergleichsrelaisi?54 (Fig. 25d) wird durch ein Signal aus den logischen Transistorstromkreisen (Fig. 25r) gesteuert, wenn ein Fehler durch die Erregung von mehr als einem Wählermagneten 626 eingetreten ist, wie später noch beschrieben wird.
ao Wenn die Leitkante eines Schecks den Kartenhebel 608 erreicht, wird der Kontakt R 59-2 geöffnet und der Erregungsstromkreis über das Relais R 54 unterbrochen und das Thyratron TH15 gelöscht. In ähnlicher Weise wird ein Auswerfmagnet i?61 (F i g. 25 d) durch Signale aus den Transistorstromkreisen erregt und fällt ab, wenn der Kontakt T 59-4 geöffnet wird, wodurch auch gleichzeitig das Thyratron TH14 ausgeschaltet wird. Ein für das Relais i?54 vorgesehener Haltestromkreis verläuft vom Leiter 780 (F i g. 25 e) über den Ruhekontakt der Rückstelltaste 835, den Kontakt R 54-1 und über die Haltewicklung des Relais R 54 zum Leiter 782. Das Abfallen des Relais R61 wird durch die kurzgeschlossene Haltewicklung dieses Relais in der gleichen Weise verzögert, wie dies für das Relais .R 59 bereits beschrieben wurde. Falls das Sortiervergleichsrelais R 54 bereits erregt oder das Auswerfrelais R 61 erregt ist, ist der Kontakt R 54-6 oder R 61-4 (F i g. 25 g) geöffnet und der Stromkreis für die Sortierfachwählmagneten unterbrochen, so daß der Scheck in das dreizehnte Sortierfach mit der Bezeichnung 36-Auswerf geführt wird.
Wenn aus irgendeinem Grunde erwünscht ist, die Maschine augenblicklich anzuhalten, wird die Stoptaste 800 (F i g. 25 a) gedrückt, wodurch die Relais jRl und R2 abfallen und die Maschine angehalten wird. Wenn ein Sortiervergleichsfehler oder eine Scheckanstauung die Maschine angehalten hat, ist es erwünscht, diesen Fehler anzuzeigen, damit der Bediener der Maschine das Notwendige unternimmt, bevor er die Maschine wieder anläßt. Eine Lampe 813 (Fig. 25e) leuchtet auf, wenn das Relais R69 abfällt und die Maschine anhält. Um die Maschine wieder anzulassen, muß die Rückstelltaste 835 (F i g. 25 e) gedrückt werden, um den Haltestromkreis des Sortiervergleichsrelais R 54 zu unterbrechen und gleichzeitig das Relais R 69 zu erregen.
Eine »Führungsaufruflampe« 836 (Fig. 25h) leuchtet stets auf, wenn der Pufferspeicher 868 (870) mit einem Führungsaufrufsignal signalisiert, daß er zur Annahme einer Angabe aus dem nächsten Scheck bereit ist. Das Führungsaufrufsignal wird über eine Leitung 837 (F i g. 25 r) in den Transistorstromkreis gegeben, um einen Relaistreiber RD19 und ein Thyratron TH19 zu steuern, ein Führungsauf rufsignal in einer Leitung 971 zu erzeugen und über den Kontakt R154-2 (F i g. 25 h) das Führungsauf ruf relais R 35 zu erregen.
Das Relais # 35 schließt bei seiner Erregung den Kontakt R 35-1, welcher einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Lampe 836 zum Leiter 782 vervollständigt. Vom Kontakt #35-1 zweigt ein paralleler Stromkreis über die Kontakte R 17-5 und #7-1 und die Erregungswicklung eines Relais #38 ab, und gleichzeitig errichtet der Kontakt R 35-1 einen weiteren parallelen Stromkreis über den Kontakt R 38-4 und die Erregungswicklung eines Relais R 154 zum Leiter 782. Ein Haltestromkreis für das Relais R 154 wird durch die Kontakte R 42-4 und R 154-1 vervollständigt. Das Relais #38 errichtet sich bei seiner Erregung einen Haltestromkreis vom Leiter 780 (F i g. 25 c) und über die Ruheseite des Kontaktes #90-1, den KontaktR 38-1 und die Haltewicklung des Relais R 38 zum Leiter 782.
Der Kontakte38-2 (Fig. 25f) des RelaisR38 vervollständigt einen Stromkreis über die Erregungswicklung des Relais R 153 zum Leiter 782, das sich bei seiner Erregung einen Haltestromkreis vom Leiter 780 über die Kontakte R 31-1 und R 153-1 und die Haltewicklung zum Leiter 782 errichtet. Der jetzt umgeschaltete Kontakt R 153-2 unterbricht den Stromkreis über den Kiemmagneten 422 C und schließt den Stromkreis über den Freigabemagneten 422 R, um einen Scheck aus der Verzögerungsstation 20 freizugeben. Der Scheck in der Verzögerungsstation wird weiterbefördert, und die Kartenhebel 414 und 446 kehren in ihre Normalstellung zurück. Sobald der Scheck den Kartenhebel 446 verläßt, wird dessen Kontakt 447 geöffnet, so daß das Relais R 33 (Fig. 25f) abfällt und seinen Kontakt R33-1 schließt und einen Stromkreis vom Leiter 780 (Fig. 25e) über die KontakteR1-4, .R17-4, #26-2 (oder #24-3), #33-1 und #38-3 und über die Erregungswicklung des Relais # 90 zum Leiter 782 vervollständigt.
Wie bereits vorher erläutert, bewirkt die Umschaltung des Kontaktes #90-8 (Fig. 25d) die Einrückung der Schecktrennungs-Antriebskupplung 52 und das Stromloswerden der Bremse 54, wodurch ein anderer Scheck in der Verzögerungsstation geführt und in dieser festgeklemmt wird, wenn beim Schließen des Kartenhebelkontaktes 447 das Relais #33 erregt wird und seinen Kontakt #33-3 (Fig.25c) schließt, um das Relais#31 zu erregen und durch dieses den Haltestromkreis des Relais #153 zu unterbrechen.
Es kann bei einem POST- oder LIST-Vorgang vorkommen, daß eine falsche Gruppe von Schecks in das Magazin eingelegt und die Maschine gestartet wurde. Die Schecks müssen dann aus dem Magazin entfernt und die sich bereits in den Transporteinrichtungen befindlichen Schecks in das Sortierfach 36-Auswert geführt werden. Nach der Herausnahme der Schecks aus dem Magazin ist der Magazinkontakt 259 (Fig. 25e) geöffnet und das Relais#19 stromlos. Um nun die Maschine zu starten, wird die Starttaste 798 (F i g. 25 a) gedrückt.
Wenn der letzte Scheck an der Photozelle PC 2 (Fig. 25c) in der ersten Trennstation vorbeiläuft, wird das Relais #26 erregt, und wenn dieser Scheck am Kartenhebel 809 in dieser Trennstation vorbeigeht, wird das Relais #24 erregt und durch die jetzt geschlossenen Kontakte #24-4 und #26-3 (Fig. 25d) dieser beiden Relais der Erregungsstromkreis für das Relais #45 vervollständigt. Wenn ein LIST- oder ein POST-Vorgang stattfindet, ist entweder der Kontakt #77-2 oder der Kontakt #74-2 (F i g. 25 a) geschlossen und errichtet einen Stromkreis vom Leiter 780 über die Kontakte # 155-1 und #17-2, den Starttastenkontakt 798, die Kontakte #19-2, #45-1, #77-2 oder #74-2 und über die Erregungswicklung des Relais #13 zum Leiter 782. Der Kontakt # 13-1 (F i g. 25 a) errichtet den Haltestromkreis über die Haltewicklung des Relais #13, und der jetzt geöffnete Kontakt #13-2 verhindert die Benutzung der Stapelendetaste 840, bevor der Arbeitsvorgang für die Herausführung aller noch in der Maschine befindlichen Schecks beendigt ist. Der Kontakt # 13-3 (F i g. 25 e) wird geschlossen, um die Kontakte # 90-7 und # 27-2 zu überbrücken und das Relais #90 erregt zu halten, um die restlichen Schecks mit hoher Geschwindigkeit aus der Maschine herauszuführen. Der vom Relais #13 ebenfalls geschlossene Kontakt#13-4 (Fig. 25f) vervollständigt einen Stromkreis, um das Relais # 153 für die Dauer des Herausführens der Schecks zum Freimachen der Maschine erregt zu halten. Der Kontakt #13-5 (Fig. 25d) vervollständigt einen Stromkreis über die Erregungswicklung eines Nichtabfühlrelais Ä 55, das sich durch seinen Kontakt #55-1 einen Haltestromkreis errichtet und den Kontakt #55-3 (Fig. 25h) öffnet, um die Erregung des Relais#30 zu verhindern, welches das RÜCKSTELL-1-SignaI beendigen und die Abführung von Angaben ermöglichen würde. Das RÜCKSTELL-1-Signal wird später noch beschrieben. Der vom Relais # 30 gesteuerte Kontakt #30-2 (Fig. 25h) vervollständigt einen Stromkreis über den Magnet eines gebräuchlichen Postenzählers, welcher die Anzahl der am Kartenhebel 576 vorbeilaufenden Schecks zählt. Der Kontakt Ä13-6 (F i g. 25 c) errichtet einen Haltestromkreis für das Relais # 2 während der Zeit, in welcher beim Herausführen der Schecks zum Freimachen der Maschine der Kontakt #19-1 geöffnet ist.
Ein Relais 51 (Fig. 25d) wird erregt, um anzuzeigen, daß der letzte Scheck einer Scheckgruppe abgefühlt wurde. Der Erregungsstromkreis für das Relais #51 enthält die Kontakte #24-4, #26-3, #31-2, #19-6 und #42-2. Das Relais #42 wird am Ende der Abfühlung jedes Schecks in noch zu beschreibender Weise erregt, während das Relais #51 nur für den letzten Scheck einer Scheckgruppe erregt werden darf. Wenn der letzte Scheck dem Magazin entnommen ist, ist der Kontakt 259 (F i g. 25 e) offen und der Stromkreis für das Relais # 19 unterbrochen, das seinen Kontakt 19-6 schließt. Wenn der letzte Scheck am Kartenhebel 809 vorbeigegangen und dessen Kontakt 811 geschlossen ist, wird das Relais #24 erregt und schließt seinen Kontakt # 24-4. Wenn der letzte Scheck den Kartenhebel 414 in der Verzögerungsstation betätigt, um den Kontakt 420 zu schließen, wird das Relais #31 erregt und öffnet seinen Kontakt #31-2. Wenn jedoch dieser Scheck den Kartenhebel 446 in der Verzögerungsstation betätigt und dessen Kontakt 447 schließt, wird das Relais # 33 erregt, das durch seinen Kontakt # 33-3 das Relais #31 abschaltet. Da dieser Scheck der letzte Scheck ist, wird das Relais #31 nicht erneut erregt, und sein Kontakt #31-2 bleibt geschlossen. Wenn am Ende des letzten Schecks die Relais #37 und #42 erregt werden, wie anschließend beschrieben wird, vervollständigt der Kontakt # 42-2 den Erregungsstromkreis für das Relais # 51, das seinen
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Kontakt £ 51-1 schließt und dadurch einen Halte- Stromkreis für das Relais R14, und die beiden Haltestromkreis vom Leiter 780 über die Kontakte £8-7 Stromkreise für die Relais R8 und R14 werden in und R 51-1 und über die Haltewicklung des Relais der bereits beschriebenen Weise unterbrochen, wenn RSl zum Leiter 782 errichtet. Dieser Haltestrom- das Relais RSl unter der Steuerung des letzten kreis wird aufrechterhalten, bis das Relais RS wäh- 5 Schecks erregt wird und seinen Kontakt £51-2 rend des nächsten Startvorganges erregt wird. Der (Fig. 25a) öffnet.
Kontakt R51-2 (Fig. 25a) unterbricht die Halte- Der durch die Erregung des Relais R14 geschlos-
stromkreise der Relais RS, R13 und RIA, und der sene Kontakt #14-3 (Fig. 25a) bewirkt die EinKontakt .R51-5 (Fig. 25c) schaltet das Relais Rl schaltung einer Stapelendesignallampe 841a, und der ab, mn die Maschine anzuhalten. Der Kontakt £51-3 ι ο Kontakt R14-4 (Fig. 25 g) vorvollständigt einen (Fig. 25 g) bewirkt bei seiner Umschaltung bei einem Stromkreis über das Relais £22, welches das Maga-Arbeitsvorgang mit abwechselnden Sortierfachaus- zin unwirksam macht. Dies tritt ein, wenn der letzte wählen die Erregung der Auslösewicklung LT des Scheck dem Magazin entnommen und das Relais R19 Verriegelungsrelais R 68, um dessen Kontakte wieder stromlos ist. Der Haltestromkreis für das Relais £22 zu entriegeln. 15 verläuft über die Ruheseite des Kontaktes £51-3
Das das Ende eines Schecks anzeigende Signal für und den Kontakt R22-1 und bleibt aufrecht, bis das die Erregung des Relais £37 wird in den logischen Relais R 51 erregt wird. Der Kontakt £14-5 Transistorstromkreisen erzeugt, wenn ein Scheck den (F i g. 25 c) vervollständigt einen Haltestromkreis für Kartenhebel 579 (Fig. 16, 25 n) verläßt, und dieses das Stoprelais R 2 und überbrückt den Kontakt R19-1, Signal wird über eine Leitung 991 zur Steuerung eines 20 welcher geöffnet wird, sobald das Magazin leer ist. Relaistreibers AD 13 und eines Thyratrons TH13 Der Kontakt R14-5 überbrückt auch die in Reihe (Fig. 25o, 25r, 25d) übertragen, um das Sckeck- liegenden Kontakte £74-1 und £77-1, von denen endesignal in der Leitung 838 zu erzeugen. Das einer umgeschaltet ist, wenn entweder ein LIST- oder Signal in der Leitung 838 bewirkt über den Kontakt ein POST-Vorgang im Gange ist. Der Haltestrom- £42-1 (Fig. 25d) die Erregung des Relais £37, das 25 kreis über den Kontakt £14-5 wird unterbrochen, seinen Kontakt £ 37-2 (F i g. 25 c) im Stromkreis des wenn das Relais £ 51 erregt wird und seinen Kontakt Relais £42 schließt. Das Relais £42 schließt bei £51-2 öffnet.
seiner Erregung den Kontakt £42-2 (Fig. 25d) und Es ist zu bemerken, daß bei dem Arbeitsvorgang
vervollständigt somit den Erregungsstromkreis für im Anschluß an das Ende eines Stapels im Gegensatz das Relais £51, das, wie bereits erläutert, nur am 30 zum Arbeitsvorgang zum Herausführen restlicher Ende des letzten Schecks einer Scheckgruppe erregt Schecks aus der Maschine das NICHT-ABFÜHL-werden darf. Der Kontakt £42-1 (Fig. 25d) wird Relais £55 nicht erregt wird und somit die Angaben bei der Erregung des Relais £42 geöffnet, um den in den Schecks abgefühlt werden.
Erregungsstromkreis des Relais £37 zu unterbrechen. Wenn während eines Sortiervorganges ein Fehler
Der Kontakt £42-4 (Fig. 25h) unterbricht den 35 dadurch eintritt, daß keiner der Sortierfachwähl-Haltestromkreis des Relais £154. Das Scheckende- magneten 626 oder mehr als einer dieser Magneten signal wird somit am Ende jedes Schecks unter der erregt werden, ist es erwünscht, den Scheck für wei-Steuerung des Kartenhebels 579 erzeugt, um das tere manuelle Behandlung auszuwerfen und die AbRelais £ 154 abzuschalten, das seinerseits die Relais fühlung der Angaben zu unterdrücken. Wie später £35 und £38 abschaltet. 40 noch beschrieben wird, wird ein Sortiervergleichs-
Die Voraussetzungen für den Arbeitsvorgang am signal in den logischen Transistorstromkreisen erzeugt, Ende eines Scheckstapels sind: um ein Thyratron TH15 (Fig. 25d, 25r) zu betäti-
1. Es ist entweder ein LIST- oder ein POST-Ar- I™· Der Ausgangsimpuls vom Thyratron THIS wird beitsvorgang im Gange. uber <ie 1^f ***' den normalerweise gesch osse-
2. Das Magazin ist leergelaufen, und die Maschine 45 nen Kontakt *5?f ™d über die Erregungswicklung wurde angehalten Sortiervergleichsrelais £ 54 zum Leiter 782 uber-
3. AUe Schecks in der Scheckgruppe sind durch die tragen Der Kontakt £54-1 (Fig. 25e) errichtet Maschine gelaufen, mit Ausnahme jener rest- £nen ?3^ΓΟ*618 J1J das *5 1If / S4> und dfrr liehen Schecks im Transportsystem. K°nta¥ *5« (Fig. 25d) schließt den Stromkreis
4. Diese restlichen Schecks müssen in der normalen 5° über eme Sortiervergleichslampe 842 Der Kontakt Weise behandelt werden, bei welcher die Schecks £?" 8SSIt?^ Erregungsstromkreis über das in der Verzögerungsstation verzögert, durch die NICHT-ABFÜHL-Relais £55, welches dann die Abfühlköpfe abgefühlt werden, usw. gleichen Funktionen ausfuhrt wie dies in Verbindung
mit dem Herausfuhren der Schecks aus der Maschine
Unter diesen Voraussetzungen wird die Stapelende- 55 beschrieben wurde. Der Kontakt £ 54-2 (F i g. 25 c) taste 840 (Fi S- 25 a) gedruckt, und je nachdem, ob unterbricht den Haltestromkreis des Relais £2, um eine LIST-Arbeit oder eine POST-Arbeit vorgenom- die Maschine anzuhalten, und der Kontakt £54-6 men wird, wird ein Stromkreis vom Leiter 780 über (Fig. 25g) öffnet den Stromkreis der Sortierfachdie Kontakte £155-1, £17-2, £74-3 oder £77-3, wählmagneten 626, so daß die Schecks in dasSortier- £13-2, Tastenkontakt 840 a und über die Diode D 2 60 fach 36-AUSWURF geführt werden. Der Kontakt und die Wicklung H des Relais £8 zum Leiter 782 £54-5 (Fig. 25b) wird bei der Erregung des Relais und ein paralleler Stromkreis über den Tastenkontakt £54 geöffnet, um die Einschaltung der Lampe 803 8406 und die Erregerwicklung des Relais £14 zum für die Anzeige der Arbeitsbereitschaft der Maschine Leiter 782 geschlossen. Die Kontakte des Relais £8 zu verhindern, bis die Rückstelltaste 835 (Fig. 25e) bewirken in der bereits beschriebenen Weise das An- 65 gedrückt wird, um das Relais £ 69 zu erregen. Die laufen der Maschine, und der Kontakt £8-1 Lampe 803 zeigt an, daß die Maschine wieder durch (Fig. 25a) errichtet den Haltestromkreis für das Drücken der Starttaste 798 (F i g. 25 a) gestartet wer-Relais £8. Der Kontakt £14-1 errichtet den Halte- den kann.
zeichnungsbahn des Schecks eine Koinzidenzmarke vorgesetzt. Da der Scheck, von welchem ein Teil in der F i g. 10 dargestellt ist, mit seiner oberen Fläche nach unten gelegt und an seiner rechten Kante beginnend abgefühlt wird, wird die rechte Ziffer zuerst abgefühlt, die entsprechend dem Scheck gemäß der Fig. 10 die Ziffer »1« ist, welcher, ebenso wie allen übrigen Ziffern, die aus einer Null- und einer Eins-Marke bestehende Koinzidenzmarke (0,1) vorgesetzt ίο ist. Der Signalerzeuger 850 fühlt diese Koinzidenzmarken am Beginn jeder Ziffer ab und trennt diese von den folgenden vier Impulsen, welche die bestimmte Ziffer identifizieren.
In der »1 «-Aufzeichnungsbahn des Schecks sind die Ziffern nach dem Eins-, Zwei-, Vier-, Acht-Schlüssel aufgezeichnet, und die »0« oder Prüfbahn enthält das Komplement dieser Verschlüsselung. Das Vorhandensein einer Verschlüsselungsmarke ist gekennzeichnet als Eins, Zwei, Vier oder Acht ent-
das über die Leitung 843 und den Kontakt #59-1 20 sprechend ihrem Abstand von der Koinzidenzmarke, zum Relais #59 gesandt wird. Bei der Erregung des während das Fehlen einer übereinstimmenden VerRelais #59 unterbricht der Kontakt #59-1 wieder schlüsselungsmarke als »nichtjL« (I), »nicht 2« (2),
Wenn während eines LIST- oder POST-Arbeitsvorganges entweder der Sortierfachanhaltekontakt #66-4, der Sortiervergleichskontakt #54-2 oder der Kontakt #3-3 des Stoprelais #3 geöffnet wird und den Haltestromkreis des Relais #2 unterbricht, wird ein bedingter Anhaltezustand geschaffen, in welchem das Maschinenspiel vollendet wird, um den in Bewegung befindlichen Scheck zu behandeln. In diesem Zeitpunkt wird ein Haltestromkreis vom Leiter 780 über die Arbeitsseite des Kontaktes # 90-1 (F i g. 25 c) und den umgeschalteten Kontakt #77-1 oder über den umgeschalteten Kontakt #74-1 und die Ruheseite des Kontaktes #77-1 und über die Kontakte #51-5, #1-3, #2-1 und über das Relais #2 zum Leiter 782 errichtet.
Wenn die Leitkante eines Schecks den Kartenhebel 608 (Fig. 25n) erreicht, wird der Kontakt 610 geschlossen, um in noch zu beschreibender Weise ein Signal vom Thyratron Ti? 12 (Fig.25d) zu erzeugen,
»nicht 4 «(4) oder »nicht 8« (8) bezeichnet wird. Die Verschlüsselung für die Ziffern 0 bis 9 ist wie folgt:
Aufzeichnungsbahn »1« 4" F Aufzeichnungsbahn »0« 2 4 8
0 T2 3 F 1 2 4 8
1 1 2 4" 8" T 2 4 8
2 T 2 τ F 1 2 4 8
3 1 2 4 F T 2 4" 8
4 T 2 4 F 1 2 8
5 1 2 4 F T 2 ? 8
6 T 2 4 F 1 2 4" 8
7 1 2 4" 8 T 2 4 F
8 T2 4" 8 1 2 4 F
9 1 2 T
den Stromkreis des Relais, aber infolge der Kurzschließung der Haltewicklung des Relais 2? 59 durch die Diode D 5 wird die Abfallzeit des Relais verlängert. Der Kontakt i?59-2 öffnet den Stromkreis über das Relais R 54 und löscht das Thyratron TH 15. Der Kontakt #59-6 (Fig. 25g) unterbricht den Stromkreis der Sortierfachauswählmagneten 626, um das Abfallen der ausgewählten Sortierschienenklappe 624 zu ermöglichen, wenn der Scheck eine vorherbestimmte Stelle erreicht hat.
Aus mehrfachen Gründen kann es erwünscht sein,
einen Scheck in das Sortierfach 36-AUSWURF zu
leiten. Üblicherweise ist dies der Fall, wenn ein Feh- 35
ler beim Abfühlen oder Speichern von Angaben in
den Stromkreisen der Maschine oder im Pufferspeicher
868 (870) eintritt, wie noch beschrieben wird. Wenn
das Auswerfen eines Schecks erwünscht ist, wird ein
AUSWURF-Signal in den Stromkreisen gemäß der 40
Fig. 25m erzeugt, welches ein Thyratron TH 14 Im Signalerzeuger werden entsprechend dem Vor-
(Fig. 25d, 25r) steuert, um ein Signal über die handensein oder dem Fehlen von Verschlüsselungs-Leitung 844 und den Kontakt R 59-4 zu einem marken im Scheck individuelle Signale erzeugt. Die AUSWURF-Relais #61 zu senden. Der Kontakt Ausgangssignale vom Signalerzeuger 850 treten über 61-4 (Fig. 25g) unterbricht den Stromkreis der 45 Leitungen aus, von denen die Leitung852 »Null« Sortierfachauswählmagneten 626, um den Scheck in und »nicht Eins« (0,1) die Leitung 854 »Eins« und das Sortierfach 36-AUSWURF zu führen. »nicht 0« (1,0), die Leitung 856 »Null« und »Eins«
Die Fig. 27a zeigt ein Blockdiagramm der (0,1) und die Leitung 858 »Null« und »nicht Eins« Maschine und hauptsächlich die Transistorlogik für oder »Eins« und »nicht 0« (0,1+ l,ü) oder (0+1) die Behandlung der aus einem Scheck abgefühlten 50 darstellt. Diese Symbole, z. B. (0,T), werden in der Angaben. Der Impulseingang kommt von den Ab- folgenden Beschreibung verwendet,
fühlköpfen 494-0 und 494-1, durch welche die Auf- Die abgefühlte Angabe wird in ein Sortierregister
Zeichnungsbahnen »0« bzw. »1« der Schecks ab- 859 übertragen, welches zur Sortierung des Schecks gefühlt werden. Die Abfühlimpulse werden in den in ein gewünschtes Fach 36 verwendet wird. Die Verstärker 490 übertragen, welcher Signale mit 55 Signale 0,T, 0,1+l,ü, 0,1 und l,ü werden über ent-Spannungshöhen erzeugt, auf welche der übrige Teil sprechende Leitungen 860, 862, 864 und 866 in der Schaltung ansprechen kann. Bei der vorliegen- einen Pufferspeicher zur Verwendung in einer andeden Ausführungsform haben diese Signale eine Span- ren Maschine übertragen. Ein Pufferspeicher 868 nungshöhe von 0 bis —5 Volt. Die sich aus der Ab- wird in Verbindung mit der POST-Arbeit in der fühlung der beiden Aufzeichnungsbahnen ergebenden 60 IBM-Maschine der Type 650 und ein Pufferspeicher Impulse werden unabhängig voneinander verstärkt 870 in Verbindung mit der LIST-Arbeit in der und in einen Signalerzeuger 850 geleitet, welcher so IBM-Rechenmaschine der Type 419 verwendet,
eingerichtet ist, daß auch ein schiefliegender Scheck Die Signale 0,1 und 0+1 werden über entspre-
richtig abgefühlt wird. In dem Signalerzeuger 850 chende Leitungen 872 und 874 in eine Bit-Zählereinwird eine Prüfung gemacht, um die nach einem 65 heit 876 und eine Fehler-Feststellungseinheit 877 einEins-, Zwei- Vier-, Acht-Schlüssel aufgezeichneten geführt.
Dezimalziffern zu identifizieren. Jeder Ziffer ist in Der »0,l«-Ausgang der Bit-Zählereinheit 876 wird
der »O«-Aufzeichnungsbahn und in der »!«-Auf- über eine Leitung878 in ein Zeichenregister 879 über-
tragen. Ein Ausgang von der Einheit 879 wird über die Leitung 880 in die Fehlerfeststelleinheit 877 übertragen, und ein anderer Ausgang von der Einheit 879 wird über eine Leitung 881 in das Sortierregister übertragen, um dieses zur Annahme der Angabe aus den Leitungen 852, 854 und 858 vorzubereiten. Fünf »Worte-Leitungen 882-1 (Wort 1), 882-2 (Wort 2), 882-3 (Wort 3), 882-4 (Wort 4) und 882-5 (Wort 5) sowie zehn »Ziffem«-Leitungen 887-1 bis 887-10 und
rung ist es daher notwendig, dieses durch eine Zahl zu kennzeichnen, welche um »1« kleiner als die tatsächliche Schriftzeichenstellung ist. Wenn beispielsweise das Schriftzeichen Nr. 27 (Wort 3, Ziffer 7 5 — W3, Dl) gewünscht wird, wird es in den Steckverbindungen als »Wort 3«, »Ziffer 6« (W3, D 6) aufgerufen.
Der Angabeneingang zu den Transistorstromkreis (Fig. 25j) erfolgt über die Abfühlköpfe 494-0 und
eine »Spalte-1«-Leitung 888 führen die Angabe aus io 494-1 aus den entsprechenden »0«- und »1«-Abfühldem Zeichenregister 879 in den Pufferspeicher 868 bahnen des Schecks. Der Eingang vom Abfühlkopf (870). Fehlersignale werden aus dem Pufferspeicher 494-0 erfolgt über eine Verstärkereinheit 490-0, 868 (870) über eine Leitung 889 in die Fehlerfest- welche zwei Verstärkerstufen Amp 1-0 und Amp 2-0, Stelleinheit 877 geleitet. einen Einschußmultivibrator 5555-0 für die Aussen-
Entnahmeleitungen 890-1, 890-1, 890-2, 890-2, 15 dung eines Impulses mit der Dauer von 55 Mikro- 890-4, 890-3, 890-8 und 890-8 und Leitungen 892-1, Sekunden und einem komplementären Sendeverstär- 892-T, 892-2, 892-2, 892-4, 892-3, 892-8 und 892-8 ker ECl-O umfaßt, welch letzterer den Ausgangsverbinden das Sortierregister 859 mit einer Entschlüs- impuls vom Multivibrator 5555-0 empfängt und selungsmatrix 893. Eine »Ungültige-Schriftzeichen«- einen negativen Ausgangsimpuls in der Leitung 851-0 Leitung 894 verbindet die Matrix 893 mit der Fehler- 20 erzeugt. Eine ähnliche Verstärkereinheit 490-1 empfeststelleinheit 877. Die Entschlüsselungsmatrix 893 fängt und verstärkt den Ausgang vom Abfühlkopf ist weiter durch die Leitungen 895-0 bis 895-9 mit 494-1 und erzeugt ein negatives Signal in der Leidem Sortierfachauswählmagneten 626-0 bis 626-9 tung 851-1.
verbunden. Andere Verbindungen zwischen den ver- Das Signal in der Leitung 851-0 wird in eine Lei-
schiedenen Einheiten der Maschine werden später 25 tung 900-0 und eine Leitung 901-0 gegeben, und das noch in Verbindung mit dem Schaltbild beschrieben. Signal in der Leitung 851-1 wird in die Leitungen Die Aufgabe der Bit-Zählereinheit 876 besteht dar- 900-1 und 901-1 übertragen. Die Leitung 900-0 ist in, Fehler festzustellen, die z. B. durch das Fehlen der rechte Eingang zu einem Trigger Tl, welcher eines Schriftzeichen-Bits entstehen, und durch einen beim jedesmaligen Abfühlen eines Aufzeichnungsbits Ausgangsimpuls über die Leitung 878 das Schrift- 30 in der »Ck-Aufzeichnungsbahn in den EIN-Zustand Zeichenregister 879 weiterzuschalten, das, wie erläu- geschaltet wird. In ähnlicher Weise ist das Signal in tert, dazu gebraucht wird, um ein ausgewähltes der Leitung 900-1 ein Eingang zur rechten Seite eines Schriftzeichen in das Sortierregister 859 zu leiten und Triggers Γ 2, welcher beim jedesmaligen Abfühlen eine Angabe durch »Wörter« und »Ziffern« in den eines Aufzeichnungsbits in der »1«-Bahn des Schecks Pufferspeicher 868 (870) zu führen. Wie bereits er- 35 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Der Eingang zur läutert, werden siebenunddreißig Schriftzeichen im rechten Seite des Triggers Tl wird gleichzeitig zur üblichen Scheck gedruckt, und diese umfassen im all- entgegengesetzten bzw. linken Seite des Triggers Γ 2 gemeinen vier Wörter von je zehn Schriftzeichen. Da und der Eingang zum Trigger Γ2 gleichzeitig zur entdas vierte Wort nur sieben Schriftzeichen umfassen gegengesetzten bzw. linken Seite des Triggers Tl gewürde und eine Kemspeichereinheit im Pufferspeicher 40 leitet, wodurch der eine Trigger in den EIN-Zustand 868 (870) vierzig Schriftzeichen erfordert, ist eine und der andere Trigger in den AUS-Zustand geschal-Einrichtung zur Erzeugung der drei zusätzlichen Zei- tet wird, sobald sich dieser im EIN-Zustand befindet. chen vorgesehen. Dies ist notwendig, da die Aufzeichnungsbits in der
Die Entschlüsselungsmatrix 893 empfängt die ver- »O«-Aufzeichnungsbahn komplementär zu den Aufschlüsselten Angaben über die acht Leitungen 890 45 zeichnungsbits in der »1«-Bahn sind, und wenn ein und die Prüfangaben über die acht Leitungen 842. Aufzeichnungsbit in der »1«-Bahn vorhanden ist, darf Die Matrix 893 übersetzt die Verschlüsselung, um die »0«-Bahn kein Aufzeichnungsbit enthalten. Diese einen der Auswählmagneten 626-0 bis 626-9 zu be- Art der Querkopplung eliminiert die Notwendigkeit tätigen, und überträgt auch ein Signal über die Lei- für die Rückstellung der Trigger Tl und Tl nach tung 894 in die Fehlerfeststelleinheit 877, wenn ein 50 dem jedesmaligen Abfühlen eines Aufzeichnungsbits. ungültiges Zeichen im Sortierregister 859 steht. Es Die Leitungen 901-0 und 901-1 führen zu zwei
ist ein Merkmal der Aufzeichnungsverschlüsselung, Eingängen eines negativen Dreieingangs-UND-Stromdaß jedem Zeichen eine Koinzidenzmarke (0,1) vor- kreises —A3-1, welcher das Eingangselement eines ausgeht. Der Pufferspeicher 868 (870) verwendet diesen UND-Stromkreis, einen Umkehrer —78 und diese Koinzidenzmarke, um ein Signal zu erzeugen, 55 einen Umkehrer /4 umfassenden Koinzidenzstromweiches anzeigt, daß ein Zeichen empfangen wurde. kreises ist. Der negative Ausgangsimpuls dieses Ko-Die erste Koinzidenzmarke wird daher ein falsches inzidenzstromkreises wird über eine Leitung 903 zu Signal erzeugen. Für Zwecke, die später noch erläu- der rechten Eingangsseite eines Koinzidenztriggers tert werden, erzeugt die erste Koinzidenzmarke (0,1) Γ3 geführt, wodurch dieser Trigger in den EIN-Zueine besondere Kennzeichnung für die »Spalte 1«, 60 stand geschaltet wird. Ein Ausgangsimpuls in der und dieses Signal wird, wie bereits erläutert, in die Leitung 903 wird nur erreicht, wenn eine Koinzidenz-Leitung 888 (F i g. 27 a) gegeben. Die Maschine be- marke, also gleichzeitig ein Aufzeichnungsbit in der nutzt das »Spalte-1 «-Signal zur Anzeige, daß das »0«-Bahn und in der »1«-Bahn im Scheck abgefühlt erste Schriftzeichen gerade abgefühlt werden soll, wird, wodurch sichergestellt ist, daß der Trigger Γ3 während der Pufferspeicher 868 (870) die zweite Ko- 65 nur beim Abfühlen einer Koinzidenzmarke in den inzidenzmarke benutzt und der sich ergebende Aus- EIN-Zustand geschaltet wird. gang zur Ziffernbuchse TH1 zurückübertragen wird. Das Ende oder der positiv ablaufende Teil des
Bei der Auswahl eines Schriftzeichens für die Sortie- negativen Signals vom Koinzidenzstromkreis wird zu
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einem Umkehrer/5 geleitet, desssn Au3gangs;.n-pi:is negativ. In ähnlicher Weise ist der zum UND-Stromzur rechten Eingangsseite eines Steuertriggers TS kreis — A 3-3 vom Umkehrer —14 gesandte Ausübertragen wird, um diesen in den EIN-Zustand zu gangsimpuls negativ, wenn sich der Trigger Γ 2 im schalten. Der Ausgang vom Trigger Γ 5 wird zu einer EIN-Zustand befindet. Die negativen Signale von den Prüfimpulse!nheit geführt, welche einen ODER-Um- 5 Umkehrern —/1 und —14 erzeugen in Verbindung kehrstromkreis OI3-1 und einen Einschußmultivibra- mit dem Prüf impuls in der Leitung 908 einen Austor 5515-2 umfaßt. Dieser Multivibrator erzeugt gang von den zugeordneten UND-Stromkreisen einen negativen Ausgangsimpuls mit der Dauer von —A3-3 bzw. —A 3-2. Wenn jedoch ein Koinzidenz-15 Mikrosekunden, welcher zu einem negativen signal abgefühlt wird und dadurch der Trigger Γ 3 in UND-Stromkreis — AEl-X geleitet wird. Der UND- io den EIN-Zustand geschaltet wird, ist der Ausgang Stromkreis — AE 2-1 wird in noch zu beschreibender des vom Trigger T 3 gesteuerten komplementären Weise gesteuert, um ein Signal nur dann auszusenden, Sendeverstärkers EC 2 positiv, und da dieser Auswenn eine Koinzidenzmarke abgefühlt wird. gangsimpuls als dritter Eingang zu den UND-Strom-
Zu jeder anderen als der Koinzidenzzeit v/ird beim kreisen — A 3-2 und — A 3-3 geleitet wird, werden Abfühlen eines Bits entweder in der »1«-Aufzeich- 15 diese beiden Einheiten blockiert. Der Ausgangsimpuls nungsbahn oder in der »(kAufzeichnungsbahn allein von der Einheit EC 2 wird auch in eine Leitung 913 ein Prüfimpuls in der Leitung 908 durch einen nega- für Zwecke übertragen, die später noch beschrieben tiven ODER-Stromkreis — 03-1 erzeugt, welcher werden. Wenn der Trigger T3 durch den Verzögeeinen negativen Impuls zum ODER-Umkehrstrom- rungsprüfimpuls über die Leitung 906 in den AUS-kreis OI3-1 sendet, sooft ein negatives Signal in einer 20 Zustand geschaltet wird, ist sein Ausgangsimpuls der Leitungen 901-0 oder 901-1 empfangen wird. Der negativ und erzeugt einen negativen Ausgang von der Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis OI1-1 wird Einheit EC2, wodurch der Inverter —/6 in Verbinzum Einschußmultivibrator 5515-2 geleitet, welcher dung mit dem Prüf impuls in der Leitung 908 einen das vorher erwähnte negative Signal zum UND-Strom- Ausgangsimpuls vom negativen UND-Stromkreis kreis —AE2-1 sendet. Mit anderen Worten ausge- 25 —A2-1 bewirkt. Dieser negative Ausgangsimpuls drückt: Der Prüfimpuls wird sowohl für jedes An- von der Einheit —A2-1 wird durch den Umkehrer gabenbit im Scheck als auch für die Koinzidenzmarke —77 umgekehrt und zum Sendeverstärker El übererzeugt, tragen, welcher einen positiven 0,1-Impuls in der Lei-
Der zum UND-Stromkreis — AE2-1 geleitete Aus- rung872 erzeugt, dessen Verwendung später beschrie-
gangsimpuls vom Multivibrator 5515-2 wird auch zu 30 ben wird. Der Ausgangsimpuls vom Umkehrer —17
einem Umkehrer /10 übertragen, dessen Ausgangs- wird über eine Leitung 909 auch zu einem komple-
impuls zu einem UND-Umkehrstromkreis/4/2-1 und mentären SendeverstärkerEC25 (Fig. 25o) geleitet,
zu einem Einschußmultivibrator 5515-1 geleitet wird. dessen Ausgangsimpuls ein positives Signal in der
Der Ausgangsimpuls vom Multivibrator 5515-1 mit zum Pufferspeicher 868 (870) führenden 0,1-Leitung
der Dauer von 15 Mikrosekunden wird durch einen 35 864 ist.
Umkehrer /8 umgekehrt, welcher einen Verzöge- Anschließend an die Abfühlung der Koinzidenz-
rungsprüfimpuls über die Leitung 906 zur linken Ein- marke empfängt entweder die Leitung 901-1 oder die
gangsseite des Koinzidenztriggers Γ 3 sendet, um die- Leitung 901-0 einen negativen Impuls, und dieser
sen in den AUS-Zustand zu schalten. Der Verzöge- einzelne Impuls erzeugt, wie bereits erläutert, einen
rungsprüfimpuls wird über die Leitung 906« auch zu 40 negativen Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis
einem UND-Stromkreis AE2-3 (Fig. 25m) und über — O3-1 und somit über den ODER-Umkehrstrom-
eine Leitung 906 b und einen komplementären Sende- kreis OI3-1 und den Einschußmultivibrator 5515-2
verstärker EC21 (Fig. 25o) in die Verzögerungs- das negative Signal zum UND-Stromkreis -AE2-1.
prüfleitung 906 c übertragen, welche in den Puffer- Da der Trigger T 4 in den EIN-Zustand geschaltet
speicher 868 (870) führt. 45 wird, wenn der Koinzidenztrigger T 3 in den AUS-
Im AUS-Zustand sendet der Trigger T 3 ein posi- Zustand gelangt, liegt an der zweiten Eingangsklemme tives Ausgangssignal von seiner linken Ausgangsseite des UND-Stromkreises — AE 2-1 ein negatives Potenüber eine Leitung 907 zum Umkehrer 17, dessen tial, und das ebenfalls negative Ausgangssignal vom Ausgangssignal zum rechten Eingang eines Triggers Multivibrator 5515-2 bewirkt somit den Prüf impuls Γ4 geleitet wird, um diesen in den EIN-Zustand zu 50 in der Leitung 908. Der UND-Stromkreis —AE2-1 schalten. Der Ausgangsimpuls vom Trigger Γ 4 wird, sendet daher beim jedesmaligen Abfühlen eines Aufwenn sich dieser im EIN-Zustand befindet, zum zeichnungsbits einen Prüfimpuls in die Leitung 908, UND-Stromkreis -AE 2-1 geleitet und erzeugt bei um entsprechend dem Zustand der Trigger Π und der Koinzidenz des an der zweiten Eingangsklemme T 2 einen positiven Ausgangsimpuls vom Umkehrer liegenden Ausgangsimpulses vom Multivibrator 55 —12 oder —/5 zu erzeugen, je nachdem, welcher 5515-2 den Prüf impuls in der Leitung 908. Der Trig- der Trigger Tl oder Γ 2 im EIN-Zustand ist. Wenn gerJ4 dient fomit zum Ausschalten von Störsignalen, sich der Trigger Π im EIN-Zustand befindet, ist der wenn keine Angabenbits abgefühlt werden. Der Trig- Ausgang vom Umkehrer —12 das positive 0,1-Signal ger Γ 4 bleibt im EIN-Zustand, bis die Scheckende- in der Leitung 852, und wenn sich der Trigger Γ 2 im marke abgefühlt wird, um hierauf in den AUS-Zu- 6° EIN-Zustand befindet, ist der Ausgang vom Umkehstand geschaltet zu werden, wie später noch beschrie- rer —/5 das positive 1,0-Signal in der Leitung 854. ben wird. Der Prüf impuls in der Leitung 908 wird zu Die Ausgänge von den Umkehrern —12 und —/5 den negativen UND-Stromkreisen — A3-2, —A3-3 werden auch zu einem ODER-Umkehrstromkreis und — A 2-1 geleitet, welche ein Teil der Ausgangs- OI2-2 geleitet, der stets einen Impuls in die Leitung schaltung der Trigger Tl, Γ2 und Γ3 sind. 65 874 abgibt, wenn ein »O«-Bit oder ein »1«-Bit abge-
Wenn sich der Trigger Π im EIN-Zustand befin- fühlt wird. Der Impuls in der Leitung 874 ist als 0
det, ist der vom angeschlossenen Umkehrer —II zum und T- (O,T+l,U)-Signal bezeichnet und ist ein nega-
UND-Stromkreis —AE3-2 gesandte Ausgangsimpuls tives Signal.
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Das Bit-Zählregister 876 (F i g. 27 a) ist im einzel- einen negativen Eingangsimpuls über die Leitung 924 nen in der Fig. 25m dargestellt und umfaßt ent- oder 925 in den EIN-Zustand geschaltet wird.
sprechend dem Koinzidenzbit, »1«-Bit, »2«-Bit, »4«- Wie erläutert, wird der Trigger Γ 30 infolge der Bit und »8«-Bit eines Schriftzeichens die Trigger Abfühlung der ersten Koinzidenzmarke in den EIN- Γ16, TVl, 718, Γ19 und Γ20. Der Koinzidenztrig- 5 Zustand geschaltet. Jede folgende Koinzidenzmarke ger Γ16 wird durch den Ausgangsimpuls vom Um- muß den nächsten Trigger der Triggergruppe Γ 31 bis kehrer/7 (Fig. 25 j) gleichzeitig mit dem Trigger Γ4 T40 in den EIN-Zustand schalten, und dieser Vorin den EIN-Zustand geschaltet, wenn der Koinzidenz- gang wird durch ein Signal in der Leitung 878 betrigger Γ 3 in den AUS-Zustand geschaltet wird. Im wirkt, welches in nachstehender Weise erzeugt EIN-Zustand bereitet der Trigger Γ16 den Trigger io wird. Der UND-Stromkreis und Umkehrer AI3-1 Γ17 vor, welcher der »1 «-Bit-Anzeiger ist, so daß (Fig. 25m) empfängt über die Leitung 923 als ersten dieser durch einen negativen Impuls über die Leitung Eingang den Ausgangsimpuls von einem negativen 874 in den EIN-Zustand geschaltet werden kann. Sendeverstärker —E3, der seinerseits vom Trigger Dieser negative Impuls in der Leitung 874 ist, wie T 20 im Bit-Zählregister 876 gesteuert wird, der das bereits beschrieben, das negative 0+1-Signal, das der 15 8-Bit der Zeichenverschlüsselung darstellt. Das Signal Sendeverstärker El (Fig. 25 j) für jedes Schriftzei- in der Leitung 923 ist positiv, wenn der Trigger Γ 20 chenbit nach einem Koinzidenzbit aussendet. Für die im EIN-Zustand ist, und es ist negativ, sobald sich Dauer der Abfühlung der Koinzidenzmarke, während der Trigger Γ 20 im AUS-Zustand befindet. An die welcher Zeit der Trigger T 3 im EIN-Zustand ist, ist zweite Eingangsklemme des UND-Stromkreises der Ausgang des komplementären Sendeverstärkers 20 AI3-1 wird über die Leitung 872 das positive 0,1-EC 2 positiv und blockiert dadurch die negativen Signal angelegt, wenn der Koinzidenztrigger Γ 3 UND-Stromkreise —A3-2 und — A3-3. Beim Ab- (Fig. 25j) im EIN-Zustand ist. Am dritten Eingang fühlen jedes dem Koinzidenzbit folgenden Schrift- dieses UND-Stromkreises liegt ein positives Auszeichenbits ist der Ausgang des komplementären gangssignal vom Trigger Γ 6 des Bit-Zählregisters, Sendeverstärkers EC 2 negativ und ermöglicht die 25 wenn sich dieser Trigger im AUS-Zustand befindet. Durchleitung von Signalen entweder durch den UND- Der Trigger Γ16 gelangt nicht in den EIN-Zustand, Stromkreis — A 3-2 oder —A3-3 entsprechend der bevor der Trigger Γ 3 in den AUS-Zustand geschal-Abfühlung eines Bits in der »0«- oder »!«-Aufzeich- tet ist. Normalerweise ist daher das Potential an allen nungsbahn im Scheck. Das erste 0+1-Signal in der drei Eingängen des UND-Stromkreises AI 3-1 posi-Leitung 874 schaltet den Trigger Γ16 in den AUS- 30 tiv, so daß dieser UND-Stromkreis ein negatives Zustand, wenn dieser Trigger den Trigger Γ17 in den Signal zum UND-Stromkreis und Umkehrer AI 2-2 EIN-Zustand schaltet, in welchem Zustand der Trig- sendet. Jedes an beide Eingänge des UND-Stromkreiger Γ17 den Trigger Γ18 vorbereitet. Der Trigger ses AI 2-2 angelegte negative Signal ergibt einen posi- Γ18 bereitet im EIN-Zustand den Trigger T20 vor. tiven Ausgang. Jeder zum UND-Stromkreis ,4/3-1 Das Bit-Zahlregister wird durch jeden 0+1-Impuls 35 im AUS-Zustand des Bit-Zählertriggers Γ16 und im in der Leitung 874 weitergeschaltet. Der EIN- oder EIN-Zustand des Triggers Γ20 übertragene 0,1-Im-AUS-Zustand der Trigger Γ17 bis T 20 wird durch puls wird daher vom UND-Stromkreis AI 2-2 in die die zugeordneten Umkehrer —/10 bis —/13 ange- Leitung 878 gesandt und zu den Umkehrern/25 und zeigt, welche im EIN-Zustand eines der Trigger Γ17 /26 übertragen (Fig. 25q), deren Ausgangsimpulse bis T 20 der zugeordneten Leitung 955-1, 955-2, 40 die vorher erwähnte Einschaltung der Trigger T 31 955-4 oder 955-8 ein positives Potential aufdrücken. bis T 40 bewirken. Der zweite Eingang zum UND-Die Signale in diesen Leitungen werden bei der Mehr- Stromkreis AI 2-2 über die Leitung 922 ist während fachspaltenauswahl verwendet, was später noch be- der normalen Scheckabfühlung positiv und hat keinen schrieben wird. Einfluß auf den Arbeitsvorgang, solange der Eingang
Sobald der Trigger Γ3 (F i g. 25 j) in den AUS-Zu- 45 zum UND-Stromkreis AI2-1 (F i g. 25 j) über die Lei-
stand gelangt und den Trigger T 4 in den EIN-Zu- rung 975 negativ bleibt. Der negative Ausgang vom
stand umschaltet, sendet dieser ein positives Poten- Umkehrer/25 (Fig. 25q) wird über die Leitung924
tial zum Eingang des Umkehrers 19, so daß dieser als Eingang zu den Triggern T 36, T 37, T 38, T 39
ein negatives Signal über die Leitungen 917 und 918 und Γ40 der zugeordneten Ziffern D6, Dl, D8, D 9
zum Spalte- 1-Trigger Γ30 (Fig. 25q) sendet, um 50 und DlO übertragen und schaltet einen dieser Trig-
diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Das negative ger in den EIN-Zustand um, wenn dieser durch den
Signal in der Leitung 917 wird über die Leitung 919 vorherliegenden, im EIN-Zustand befindlichen Trig-
auch zu dem Wort-1-(W1)-Trigger Γ41 geleitet, so ger vorbereitet ist. Der Ausgang vom Umkehrer/26
daß auch dieser Trigger in den EIN-Zustand geschal- bewirkt über die Leitung 925 die Umschaltung des
tet wird. Der Trigger Γ30 sendet im EIN-Zustand ein 55 Spalte-1-Triggers Γ30 in den AUS-Zustand, wenn
positives Signal zum komplementären Sendeverstär- dieser im EIN-Zustand ist, und schaltet einen der
ker EC 4, dessen positiver Ausgangsimpuls über die Trigger T 31, Γ 32, Γ 33, Γ 34 oder T 35, die den Zif-
Leitung920 zu einem ODER-Stromkreis O 2-16 ge- fern Dl, D 2, D 3, D 4 und DS entsprechen, in den
leitet wird. Der Ausgangsimpuls des ODER-Strom- EIN-Zustand, wenn dieser Trigger durch den EIN-
kreises O 2-16 bereitet einen Trigger Γ31 vor, so daß 60 Zustand des vorherliegenden Triggers vorbereitet ist.
dieser beim Empfang eines negativen Eingangsimpul- Jeder dieser Trigger, der durch einen vorhergegange-
ses in den EIN-Zustand geschaltet wird. Der Trigger nen negativen Impuls über die Leitung 924 oder 925
Γ 31 ist der erste Trigger eines die Trigger Γ 31 bis in den EIN-Zustand geschaltet wurde, wird durch
T 40 umfassenden Ziffernregisters, welches ein Teil den nächstfolgenden negativen Impuls wieder in den
des Schriftzeichenregisters 879 ist. Jeder der Trigger 65 AUS-Zustand geschaltet.
Γ 31 bis Γ 40 ist mit dem nächstfolgenden Trigger ge- Die Ausgänge von der AUS-Zustandsseite der
koppelt, wodurch irgendein Trigger im EIN-Zustand Zifferntrigger Γ 31 bis T 40 werden zu negativen Um-
den folgenden Trigger vorbereitet, daß dieser durch kehrern —/36 bis —/45 geleitet, deren Ausgangs-
impulse über die Leitungen 926-1, 926-2 bis 926-10 zu den entsprechenden parallel verbundenen Ziffernbuchsen DHl bis DHlO der Wörter 1, 2, 3 und 4 und zu den Buchsen DHl, DH 2 und DH 3 des Wortes 5 übertragen werden. Die Leitungen 926 führen auch zu den komplementären Sendeverstärkern EC 5 bis EC14 (Fig. 25o) und über die Leitungen887-1 bis 887-10 zu den Ziffernbuchsen D1 bis DlO, von welchen eine Verbindung zum Pufferspeicher 868 (870) hergestellt wird.
Die fünf Trigger T 41, T42, T 43, Γ44 und T 45 (Fig. 25q) bilden die Wörterregister für die Wörter W1,W2,W3,W4 bzw. W5. Wie bereits erwähnt, wird der Trigger Γ 41 durch das Ausgangssignal vom
Γ15 in entgegengesetzten Schaltungszuständen, d. h., einer der Trigger jedes dieser Paare ist im EIN-Zustand und der andere Trigger im AUS-Zustand.
Diese Register sind Schieberegister, und eine in die Trigger Γ 8 und Γ12 eingeführte Angabe wird nacheinander durch vom Umkehrer —73 (Fig. 25j) über die Leitung 858 gesandte 0,1-Signale zur nächsten Triggerstufe weitergeschaltet. Die positiven 0,T-
kehrer/26 und die Leitung 925 in den EIN-Zustand geschaltet werden kann. Jeder der Ziffer 10 folgende Ring-Antriebsimpuls schaltet den Ziffer-1-Trigger Γ 31 in den EIN-Zustand, bis der Wort-4-Trigger 5 Γ 44 in den EIN-Zustand gelangt. Die Umschaltung des Ziffer-1-Triggers Γ 31 wird durch ein negatives Signal vom Umkehrer /53 über die Leitungen 930 und 930 a verhindert.
Wie bereits allgemein erläutert, wird eine in der ίο »ÜÄ-Aufzeichnungsbahn des Schecks verzeichnete Angabe für ein ausgewähltes Schriftzeichen im Sortierregister 859 (F i g. 27 a, 25 k) gespeichert, welches die Trigger Γ8, Γ9, Γ10 und TIl in Zuordnung zu den Aufzeichnungsbits »8«, »4«, »2« und »1« um-
Umkehrer/9 (Fig. 25j) über die Leitungen917 und 15 faßt. In ähnlicher Weise ist ein Register für die An-919 in den EIN-Zustand geschaltet und bereitet in gaben in der »1«-Bahn vorgesehen, das die den Aufdiesem Zustand den Trigger Γ42 von, der seinerseits Zeichnungsbits »8«, »4«, »2« und »1« zugeordneten in den EIN-Zustand geschaltet wird, wenn er ein Trigger T12, T13, Γ14 und Γ15 umfaßt. Bei einem negatives Signal über die Leitung 927 empfängt. Der im Sortierregister 859 gespeicherten gültigen Schrift-Trigger Γ 42 bereitet im EIN-Zustand den Trigger 20 zeichen befinden sich somit die Triggerpaare T 8 und Γ 43, dieser im EIN-Zustand den Trigger Γ 44 und Γ12, Γ 9 und Γ13, TlO und T14 sowie TIl und dieser ebenfalls im EIN-Zustand den Trigger T 45
vor. Das Signal in der Leitung 927 schaltet einen vorbereiteten Trigger T 42, T 43, T 44 oder T 45 somit in
den EIN-Zustand und den die Vorbereitung bewir- 25
kenden Trigger T41, T42, Γ43, T44 oder Γ45 in
den AUS-Zustand. Das Signal in der Leitung 927
wird erzeugt, sooft der Ziffer-10-Trigger T 40 in den
AUS-Zustand gelangt und dabei ein negatives Signal
der Leitung928 aufdrückt. Dieses Signal wird durch 30 Signale in der Leitung 852 (Fig. 25j) werden zum die Umkehrer —746 und 727 umgekehrt und als negativen Impulssender — E6 (Fig. 25k) geführt, negatives Signal in die Leitung 927 zur Weiterschal- und ein positives Torsignal vom Zeichenregister 879 tung des Wortregisters abgegeben. wird über die Leitung 881 zu einer Diode D 8
Die Ausgänge der Trigger T41, T42, T43, Γ44 (Fig. 25k) übertragen. Die DiodeD8 und die Ein- und T45 des Wörterregisters werden zu zugeordne- 35 heit —E6 bilden einen UND-Stromkreis, dessen Austen negativen Umkehrern —748, —749, —750, gangsimpuls positiv ist, wenn die beiden Eingänge —751 und —752 übertragen, welche durch Leitun- positiv sind. Der positive Ausgangsimpuls wird zu gen 929 mit den zugeordneten Wortbuchsen WHl, einem Umkehrer 718 und über die Leitung 933-1 zur WH2, WH3, WH4 und WHS (Fig. 25q) und über linken Eingangsseite des Triggers T12 übertragen, die komplementären Sendeverstärker EC16, ECYI, 40 wodurch der Trigger T12 in den EIN-Zustand ge-EC18, EC19 und EC20 (Fig. 25o) mit den zum schaltet wird. Der gleiche Impuls wird auch zur rech-Pufferspeicher 868 (870) führenden Leitungen 882-1 ten Eingangsseite des Triggers T 8 geleitet, welcher in bis 882-5 verbunden sind. den AUS-Zustand geschaltet werden muß, wenn der
In der der Ziffer 10 entsprechenden Zeit während Trigger T12 in den EIN-Zustand geschaltet wird. In der Wörter 1, 2 und 3 (welche tatsächlich die Zei- 45 ähnlicher Weise wird das positive l,U-Signal in der chen 11, 21 bzw. 31 unter Berücksichtigung der Leitung 854 zu einem Impulsverstärker—7s 5 geleitet ersten Koinzidenzmarke darstellen) wird ein UND- und bewirkt infolge eines positiven Signals aus der Stromkreis A 2-14 auf folgende Weise betätigt: Wenn Leitung 881 über eine Diode D 7 einen positiven der Trigger Γ44 sich im AUS-Zustand befindet, ist Ausgangsimpuls. Dieser Ausgangsimpuls wird zu der Ausgang eines ihm zugeordneten Umkehrers 50 einem Umkehrer 717 übertragen, dessen Ausgang —753 positiv und bewirkt über die Leitungen 930 über die Leitung 933-0 zur linken Eingangsseite des und 930 a einen positiven Ausgang vom UND- Triggers T 8 und zur rechten Eingangsseite des Trig-Stromkreis -AE 2-2. Der andere Eingang zum UND- gers T12 geleitet wird, um den ersteren Trigger in Stromkreis — AE 2-2 über die Leitung 931 ist wäh- den EIN- und den letzteren in den AUS-Zustand zu rend einer POST-Arbeit normalerweise negativ, wie 55 schalten.
später noch beschrieben wird. Der positive Ausgang Aufeinanderfolgende Signale in der Leitung 852
vom UND-Stromkreis —AE2-2 wird zum UND- oder 854 steuern somit in Verbindung mit dem Tor-Stromkreis —A 2-14 geleitet, an dessen zweite Ein- signal in der Leitung 881 die Trigger T 8 und T12 gangsklemme ein positiver Ausgangsimpuls vom Um- für die Steuerung von Angaben im Sortierregister, kehrer —745 über die Ziffer-10-Leitung 926-10 und 60 Die positiven 0+1-Signale in der Leitung 858 werdie Leitung 926 a angelegt wird, wenn der Trigger den zum UND-Stromkreis und Sendeverstärker T 40 im EIN-Zustand ist. Der positive Ausgangs- AE 2-16 (Fig. 25 k]!geleitet und bewirken unter der impuls vom UND-Stromkreis A2-14 bei der Ko- Steuerung des Torsignals in der Leitung 881 einen inzidenz seiner beiden positiven Eingangsimpulse Ausgangsimpuls über den Umkehrer 716, an welchen wird über die Leitung 932 zum ODER-Stromkreis 65 die Trigger T 9, TlO und TIl des »0«-Sortierregisters 02-16 übertragen, dessen Ausgang den Ziffer- 1-Trig- und die Trigger Γ13, T14, Γ15 des »!«-Sortierger T 31 vorbereitet, damit dieser durch das nächste register gemeinsam angeschlossen sind. Unter der Ring-Antriebssignal über die Leitung 878, den Um- Annahme, daß der Trigger T 8 im EIN-Zustand ist,
bewirkt ein Schritt-Ausgangsimpuls vom Umkehrer /16 die Umschaltung des Triggers T 9 in den EIN-Zustand, da dieser durch die Querkopplung zu dem im EIN-Zustand befindlichen Trigger 8 vorbereitet ist. In ähnlicher Weise bereitet der Trigger Γ 9 im EIN-Zustand den Trigger TlO vor, so daß dieser durch den nächsten Schaltimpuls vom Umkehrer /16 in den EIN-Zustand umgeschaltet wird, und unter der Annahme, daß sich der Trigger Γ 8 nicht auch im EIN-Zustand befindet, wird der Trigger T 9 in den AUS-Zustand zurückgeschaltet. Der Schaltungszustand der Trigger Γ 8 bis Γ15 wird durch die über die Leitungen 890-1, 890-T, 890-2, 890-2, 890-4, 890-3, 890-8, 890-8, 892-1, 892-T, 892-2, 892-2, 892-4, 892-3,892-8 und 892-8 an die beiden Ausgangsseiten der Trigger angeschlossenen negativen Umkehrer —/18 bis —/33 dargestellt. Ist beispielsweise der Trigger Γ12 im EIN-Zustand, dann ist der Ausgang von seiner rechten Seite positiv und somit der Ausgang des zugeordneten Umkehrers— /19 negativ. Der Ausgang von dem an die linke Seite des Triggers Γ12 angeschlossenen Umkehrer —/18 ist hingegen positiv und bewirkt einen positiven Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 02-9. Wenn der Trigger T12 im EIN-Zustand ist, muß sich der Trigger Γ 8 im AUS-Zustand befinden, und daher ist das Potential an seiner rechten Seite negativ und der Ausgang vom Umkehrer —/27 positiv, während infolge des positiven Ausgangspotentials an der linken Ausgangsseite des Triggers Γ 8 der Ausgang vom Umkehrer —/26 negativ ist. Da also beide Eingänge zum ODER-Stromkreis O 2-9 positiv sind, ist dessen Ausgang positiv, während der Ausgang vom ODER-Stromkreis 02-8 negativ ist, da dessen beide Eingänge negativ sind. Der Ausgangsimpuls vom ODER-Stromkreis 0 2-8 wird in eine Leitung 935-8 gegeben, und wenn dieser Ausgang negativ ist, zeigt er an, daß ein gültiger »8«-Bit im »1 «-Sortierregister gespeichert ist. In ähnlicher Weise zeigt ein vom ODER-Stromkreis O 2-9 in die Leitung 936-8 gegebenes positives Potential an, daß ein »8«-Bit im »0«-Sotrierregister fehlt. Ein negatives bzw. ein positives Potential in den Ausgangsleitungen 935-4 bzw. 936-4 des UND-Stromkreises 02-10 bzw. 02-11 zeigen ein gültiges »4«- Bit im »!«-Sortierregister und das Fehlen eines »4«- Bit im »0«-Sortierregister an. Die Ausgangsleitungen von den ODER-Stromkreisen 0 2-12, 0 2-13, 0 2-14 und O 2-15 sind den Bitwerten entsprechend mit 935-2, 935-2, 935-1 bzw. 935-T bezeichnet. Das Signal in der Leitung 935-8, 935-4, 935-2 oder 935-1 ist negativ, wenn ein gültiges Zeichenbit im Sortierregister gespeichert ist. Im gleichen Zeitpunkt muß das Signal in der entsprechenden Leitung 936-8, 936-3, 936-2 oder 926-Ϊ positiv sein.
Die Leitung 935-1 (Fig. 25k, 251) führt zu einem Umkehrer —/54, dessen Ausgang positiv ist, wenn ein gültiges »1«-Bit im »!«-Sortierregister gespeichert ist. Die Leitung 936-T führt zum Umkehrer —/55, dessen Ausgang positiv ist, wenn ein »!«-Bit im »1«- Sortierregister bzw. kein »1«-Bit im »0«-Sortierregister gespeichert ist. Die Leitung 935-8 führt zu einem Umkehrer —/56, dessen Ausgang positiv ist, wenn ein gültiges »8«-Bit im »1 «-Sortierregister gespeichert ist. Die Leitungen 936-2, 936-3 und 936-8 bilden drei Eingänge für einen ODER-Umkehrstromkreis O/3-2 und haben ein positives Potential, wenn ein »2«-Bit, ein »4«-Bit oder ein »8«-Bit im »!«-Sortierregister gespeichert ist. Wenn einer oder zwei oder alle drei dieser Eingänge zum ODER-Stromkreis OI3-2 positiv sind, ist dessen Ausgang negativ, und wenn alle drei Eingänge negativ sind, ist der Ausgang positiv. Der Ausgang vom ODER-Stromkreis OI3-2 ist daher positiv, wenn im Sortierregister die Ziffer »0« oder die Ziffer »1« gespeichert ist. Der Ausgang ist negativ, wenn im Sortierregister irgendeine andere der Ziffern »2« bis »9« gespeichert ist. Ein positiver Ausgang vom ODER-Stromkreis OI3-2 bezeichnet daher einen 7I-, 4~- und 5-Zustand.
Die Leitungen 935-4 und 936-2 führen zu einem ODER-Umkehrstromkreis OI2-4. Die Leitung 935-4 ist negativ, wenn ein »4«-Bit im »1 «-Sortierregister gespeichert ist, und die Leitung 936-2 hat eine positive Spannung, wenn im »!«-Sortierregister ein »2«- Bit gespeichert ist. Der Ausgang vom ODER-Stromkreis 0/2-4 ist negativ, wenn das »1 «-Sortierregister ein »2«-Bit und kein »4«-Bit, ein »2«-Bit und ein »4«-Bit oder weder ein »2«-Bit noch ein »4«-Bit ent-
ao hält. Der Ausgang vom ODER-Stromkreis OI2-4 ist positiv, wenn das »!«-Sortierregister ein »4«-Bit und kein »2«-Bit enthält.
Die Leitungen 935-2 und 936-3 führen zum ODER-Umkehrstromkreis OI2-5, dessen Ausgang negativ ist, wenn im »!«-Sortierregister ein »2«-Bit und ein »4«-Bit und kein »2«-Bit oder weder ein »2«-Bit noch ein »4«-Bit gespeichert ist. Der Ausgang vom ODER-Stromkreis OI2-5 ist positiv, wenn ein »2«- Bit und kein »4«-Bit im »1 «-Sortierregister gespeichert ist.
Die Leitungen 935-2 und 935-4 führen zum ODER-Umkehrstromkreis OI2-6, dessen Ausgang positiv ist, wenn ein »2«-Bit und ein »4«-Bit im »!«-Sortierregister gespeichert sind, und der Ausgang ist negativ, wenn das »1 «-Sortierregister ein »2«-Bit und kein »4«-Bit, ein »4«-Bit und kein »2«-Bit oder weder ein »2«-Bit noch ein »4«-Bit enthält.
Die Ausgänge der Umkehrer —/54, —/55 und -/56 und der ODER-Umkehrstromkreis OI3-2, 0/2-4, 0/2-5 und 0/2-6 werden in UND-Stromkreiseinheiten kombiniert, die je aus einem UND-Stromkreis und einem — Ε-Sende verstärker bestehen. Der Ausgang vom ODER-Stromkreis 0/3-2 kann normalerweise als negativ bezeichnet werden und verhindert dadurch, daß ein kurzer positiver Impuls über die Leitung 937 einen positiven Ausgang vom UND-Stromkreis A 2-3 bewirkt, welcher in Verbindung mit dem —E7-Sendeverstärker eine UND-Stromkreiseinheit bildet. Als Normalzustand wird der Zustand bezeichnet, bei welchem mindestens ein »2«-Bit, ein »4-«-Bit oder ein »8«-Bit im »!«-Sortierregister gespeichert ist. Mit einem dieser im »1«-Sortierregister gespeicherten Bits ist die Möglichkeit ausgeschaltet, daß das Schriftzeichen die Ziffer »0« ist. Wenn keines der Bits »2«, »4« oder »8« im »1«-Sortierregister gespeichert ist, kann das Schriftzeichen die Ziffer »0« oder die Ziffer »1« sein, und der Ausgang vom ODER-Stromkreis AI3-2 ist positiv. Der positive Ausgang vom UND-Stromkreis Λ 2-3 wird mit dem »!«-Ausgang vom Umkehrer —/55 kombiniert, und der sich ergebende Ausgang vom Sendeverstärker — El ist ein positives, »0« anzeigendes Signal, das zum Relaistreiber RD-O übertragen wird, welcher ein Thyratron THO steuert, um ein positives Signal der Leitung 895-0 aufzudrücken. Wenn die gespeicherten Ziffer eine »1« statt einer »0« wäre, würde der Ausgang vom Umgang vom Umkehrer —/55 negativ sein und der
positive Ausgang zum Relaistreiber RD-I verhindert
werden.
In der UND-Stromkreiseinheit ,4 2-4/—£8 wird
der Z- und 4"- und ^-Ausgang des ODER-Stromkreises 0/3-2 mit dem »1«-Ausgang des Umkehrers
—/54 kombiniert, um ein positives, eine »1« anzeigendes Signal in der Leitung 895-1 zu erzeugen. In
der Einheit A 2-5/—E 9 wird der positive Ausgang
vom ODER-Umkehrstromkreis OI2-5, wenn im
tung 894 in eine Schaltungsanordnung zur Feststellung eines ungültigen Schriftzeichens, wie später noch beschrieben wird.
Die von den ODER-Stromkreisen O 2-8 und O 2-9 (Fig. 25k) in die Leitungen 935-8 und 936-5 abgegebenen Ausgänge werden auch zu den beiden Eingängen eines UND-Stromkreises und Umkehrers AI2-12 geleitet, der ein positives Ausgangssignal
gangen vorgesehen. Der eine Eingang ist der »2«- und der »?«-Ausgang vom ODER-Stromkreis 012-5, der positiv ist, wenn das »!«-Sortierregister ein »2«-Bit und kein »4«-Bit enthält. Der zweite Eingang 5 zum ODER-Stromkreis O 3-3 ist der »2«- und der »4«-Ausgang vom ODER-Stromkreis 0/2-6, und dieser Ausgang ist positiv, wenn das »!«-Sortierregister ein »2«-Bit und ein »4«-Bit enthält. Der dritte Eingang zum ODER-Stromkreis O 3-3 ist der Sortierregister ein »2«-Bit und kein »4«-Bit enthalten io positive 1- und »4«Ausgang vom ODER-Umkehrist, mit dem positiven Signal in der Leitung 937 korn- Stromkreis OI2-4, wenn das »!«-Sortierregister ein biniert, um einen positiven Ausgang vom UND- »4«-Bit und kein »2«-Bit enthält. Jeder dieser drei Stromkreis A 2-5 zu bewirken, welcher mit dem zur Eingänge oder eine Kombination zweier oder aller Einheit —£9 übertragenen positiven T-Signal korn- drei Eingänge bewirkt einen positiven Ausgang vom biniert wird, um über den Relaistreiber RD-2 und 15 ODER-Stromkreis O 3-3, der zu einem negativen das Thyratron TH 2 ein positives, eine »2« anzei- UND-Stromkreisumkehrer AI 2-17 übertragen wird, gendes Signal in der Leitung 895-2 zu erzeugen. Der Der zweite Eingang dieses UND-Stromkreises AI 2-17 »2«- und der »^«-Ausgang des ODER-Stromkreises ist der Ausgang vom Umkehrer —/56, welcher 0/2-5 wird in der Einheit/12-6/—£10 mit dem positiv ist, wenn im »1«-Sortierregister ein »8«-Bit »1 «-Ausgang des ODER-Stromkreises —/54 kombi- 20 gespeichert ist. Der Ausgang vom UND-Stromkreis niert, um ein positives, »3« anzeigendes Signal in der /4/2-17 ist daher positiv, außer, wenn das Sortier-Leitung 895-3 zu erzeugen. register ein »8«-Bit in Kombination mit einem »2«-
Wenn im »1 «-Sortierregister ein »4«-Bit und kein Bit oder einem »4«-Bit oder mit einem »2«- und »2«-Bit gespeichert ist, wird der positive Ausgang einem »4«-Bit enthält. Wenn eine solche ungültige vom ODER-Umkehrstromkreis O/2-4 in der Ein- 25 Kombination festgestellt wird, sendet der UND-heit A 2-7/—£11 mit dem Signal in der Leitung 937 Stromkreis ^4/2-17 ein negatives Signal über die Lei- und mit dem T-Ausgang vom ODER-Stromkreis
—/55 kombiniert, um ein positives, »4« anzeigendes
Signal in der Leitung 895-4 zu erzeugen. Der »4«-
und »!!«-Ausgang des ODER-Stromkreises O/2-4 30
wird in der Einheit A 2-8/—£12 mit dem Signal in
der Leitung 947 und dem »1 «-Ausgang vom ODER-Stromkreis —/54 kombiniert, um ein »5« anzeigendes
Signal in der Leitung 895-5 zu erzeugen. Die Einheit
A2-9/—E13 kombiniert die positiven »2«-Bit und 35 erzeugt, wenn die Trigger Γ8 und Γ12 im richtigen »4«-Bit-Ausgänge des ODER-Stromkreises O/2-6 Schaltungszustand, also im entgegengesetzten Schalmit dem Signal in der Leitung 937 und dem »T«- tungszustand sind. In ähnlicher Weise werden die Ausgang vom Umkehrer —/55, um ein »6« anzei- Ausgänge der ODER-Stromkreise O2-10 und O2-11 gendes Signal in der Leitung 895-6 zu erzeugen. Die zur UND-Stromkreiseinheit .,4/2-13, die Ausgänge »2«- und »4«-Bit-Ausgänge des ODER-Stromkreises 40 der ODER-Stromkreise02-12 und O 2-13 zur Ein-OI2-6 werden in der Einheit A 2-10/—£14 mit dem heit AI2-14 und die Ausgänge der ODER-Strom- »1 «-Ausgang des ODER-Stromkreises —/54 kombi- kreise O 2-14 und O 2-15 zur Einheit AI 2-15 geleitet, niert, um ein »7« anzeigendes Signal in der Leitung Die normalen positiven Ausgänge der Einheiten 895-7 zu bewirken. AI2-12, AI2-13, AI2-14 und ^4/2-15 bilden die vier
In der Einheit A 2-11/—£15 wird der positive 45 Eingänge zu einem UND-Stromkreis A 4-1, dessen Ausgang vom Umkehrer —/56 mit dem T-Ausgang Ausgang ein positives Signal in der Leitung 934 ist. vom Umkehrer —/55 kombiniert, um ein »8« anzei- Wenn ein Fehler im Schaltungszustand eines Triggergendes Signal in der Leitung 895-8 zu erzeugen, und paares eintritt und beispielsweise die beiden Trigger der »8«-Ausgang vom Umkehrer —/56 wird in der Γ8 und Γ12 im EIN-Zustand oder im AUS-Zustand Einheit A 2-12/—£16 mit dem »1«-Ausgang vom 50 sind, sind die Ausgänge von den ODER-Strom-Umkehrer —/54 kombiniert, um ein positives, »9« kreisen O 2-8 und O 2-9 positiv, und der Ausgang anzeigendes Signal in der Leitung 895-9 zu erzeugen.
In der vorstehend beschriebenen Weise wird eine
im Sortierregister entsprechend der »1«-, »2«-, »4«-
und »8 «-Verschlüsselung gespeicherte Ziffer ent- 55
schlüsselt und ein Signal in einer einzigen, zu dem
entsprechenden Sortierfachwählmagneten 626 führenden Leitung erzeugt.
Es kann vorkommen, daß im Sortierregister ein
ungültiges Schriftzeichen gespeichert ist, das durch 60 (Fig. 25 q), z.B. der Buchse WH 4 und einer Klemme die später zu beschreibenden Stromkreise nicht fest- 938, eine UND-Emitterfolgeschaltung^4£2-18 hergegestellt werden könnte, obwohl die bereits erwähnten stellt und eine ausgewählte Ziffernbuchse, z. B. DH 7, Triggerpaare im richtigen Schaltungszustand sind. der dem Wort WH 4 zugeordneten Buchsen DH Ibis Ein ungültiges Schriftzeichen ist jedes Schriftzeichen, DHW durch eine Steckleitung (nicht gezeigt) mit bei welchem die Kombination der Bits »1«, »2«, 65 der anderen Eingangsklemme 939 der Einheit »4« und »8« einen höheren Wert als »9« ergibt. Zur AE2-18 verbunden. Wenn bei der Abfühlung des Anzeige eines ungültigen Schriftzeichens ist der Schecks das ausgewählte Schriftzeichen erreicht wird, ODER-Stromkreis O3-3 (Fig. 25-1) mit drei Ein- liegt an den entsprechenden Buchsen eine positive
der zugeordneten Einheit AI 2-12 ist negativ, und es wird das negative Fehlersignal der Leitung 934 aufgedrückt.
Um ein bestimmtes Schriftzeichen unter der Steuerung des Signals in der Leitung 881 in das Sortierregister einzuführen, wird durch eine Steckleitung (nicht dargestellt) zwischen einer bestimmten Wortbuchse WHl, WH2, WH3, WHA oder WH5
Spannung, und die Einheit AE 2-18 sendet ein positives Signal über die Leitung 881, das, wie bereits beschrieben, mit den Signalen in den Leitungen 852 und 854 (F i g. 25 k) kombiniert und dadurch das ausgewählte Schriftzeichen in das Sortierregister eingeführt wird.
In der F i g. 15 ρ ist die Schaltungsanordnung für die Mehrspaltenauswahl (MCS) dargestellt, und zur Durchführung einer Mehrspaltenauswahl wird die Steckleitung 940 zwischen der Buchse 940 a und der Buchse MCS-ON hergestellt. Wenn diese Arbeitsweise nicht erwünscht ist, wird die Steckleitung 940 von der Buchse 940 a zur Buchse MCS-OFF umgelegt. Es ist eine »Vier-ZiffenK-Mehrspaltenauswahl vorgesehen, und daher sind MehrspaltenauswahlschalterSfFl, SWl, SW3 und SW4 angeordnet. Jeder Schalter hat vier Schleiffedern 941, die über zugeordnete Dioden 942 gemeinsam mit einer Leitung 943 verbunden sind. Die Schleiffedern werden von Hand aus für die auszuwählenden Ziffern eingestellt. Es wird beispielsweise angenommen, daß alle Schecks mit den Ziffern 4, 3, 2 und 0 in ausgewählten Spalten (es brauchen nicht benachbarte Spalten zu sein) in das Mehrspaltenauswählfach 36-MCS zu sortieren sind. Jeder Schalter enthält acht Kontaktschienen, die von links nach rechts entsprechenden Bitwerten mit
1, T, 2, 2, 4, 4", 8, und 8 bezeichnet sind. Der Schalter SWl wird in die Stellung »4« eingestellt, in welcher seine Kontaktfedern die Kontaktschienen I, 2, 4 und 8 berühren. Der Schalter SW 2 wird in die Stellung »3« bewegt, wo seine Schleiffedern die Kontaktschienen 1, 2, 4" und 8 berühren. Der Schalter SW 3 wird in die Stellung »2« bewegt, und seine Schleiffedern berühren die Kontaktschienen T, 2, 3 und 8. Der Schalter SW4 bleibt in der Stellung »0« und berührt durch seine Schleiffedern die Kontaktschienen I,
2, Ά und 8. Die Kontaktschienen der vier Schalter SWl bis SW4 sind über zugeordnete Leitungen 956 mit den Ausgängen von acht UND-Emitterfolgeschaltungeny4jB2-7 bis AE 2-14 verbunden, deren Ausgangsimpulse den Bitwerten T, 1, 2, 2, Ά, 4, 8 und 8 entsprechen. Jede der Einheiten ΑΕ2-Ί bis AE2-14 isfmit den gleichbewerteten Kontaktschienen der vier Schalter SWl bis SW 4 verbunden, und es ist beispielsweise der Ausgang der Einheit AE2-14 über die Leitung 956-8 entsprechend dem Bitwert »8« mit der Kontaktschiene 8 aller vier Schalter SWl bis SW4 verbunden.
Jede der Einheiten ΑΕ2-Ί bis AE2-14 hat zwei Eingänge. Wie bereits erläutert, zeigt der Trigger Tl (Fig. 25j) die in der »(k-Aufzeichnungsbahn des Schecks aufgezeichneten Bits an und steuert den Umkehrer —II, dessen Ausgang durch die Leitung 915 mit dem einen Eingang der »l«-Einheit^4£'2-8, der »2«-Einheit AE2-10, der »4«-Einheit AE2-12 und der »8«-Einheit ,42? 2-14 verbunden ist. Wenn der TriggerTl infolge eines Aufzeichnungsbits in der »1«-Bahn und keines in der »O«-Aufzeichnungsbahn verzeichneten Bits im AUS-Zustand ist, hat die Leitung 915 eine positive Spannung. Die Ausgangsleitung 914 vom Umkehrer —/14, welcher den Schaltungszustand des »1«-Triggers Ί2 wiedergibt, ist mit dem einen Eingang derT-Einheityl2s2-7, der 2-Einheity4£;2-9, der 3-Einheit AE2-11 und der 5-Einheit/4E2-13 verbunden. Die Leitung 914 hat eine positive Spannung, wenn sich der Trigger Γ 2 im AUS-Zustand befindet, welcher eine NICHT-Anzeige ist, d. h., es wurde kein Bit in der »!«-Aufzeichnungsbahn, aber ein Bit in der »O«-Aufzeichnungsbahn abgefühlt.
Das Signal in der Leitung 955-1, dessen Erzeugung bereits beschrieben wurde, wird in der UND-Stromkreiseinheit/4E2-7 (Fig. 25p) mit einem Signal über die Leitung 914 kombiniert, um einen T-Ausgang in der Leitung 956-1 zu erzeugen, und es wird in der Einheit AE2-8 mit dem Signal über die Leitung 915 kombiniert, um einen »1«-Ausgang in der Leitung 956-1 zu bewirken. Es ist offensichtlich, daß ein Signal entweder in der Leitung 956-T als Ausgang von der Einheit AE 2-7 oder in der Leitung 956-1 als Ausgang von der Einheit AE 2-8, aber nicht in beiden Leitungen erscheint, da die Leitung 915 die Bedingung l,ü und die Leitung 914 die Bedingung 0,T darstellt. In ähnlicher Weise wird das Signal in der Leitung 955-2 in den Einheiten AE2-9 und AE2-10 mit den Signalen in den Leitungen 914, 915 kombiniert, um ein 2-Signal in der Leitung 956-2 oder das 2-Signal in der Leitung 956-2 zu erzeugen. Das Signal über die Leitung 955-4 wird durch die Einheiten AE2-11 und AE2-12 mit den Signalen über die Leitungen 914 und 915 kombiniert, um ein Ϊ-Signal in der Leitung 956-3 oder ein 4-Signal in der Leitung 956-4 zu ergeben. Das Signal in der Leitung 955-8 wird mit den Signalen der Leitungen 914 und 915 in den Einheiten ÄE2-13 und AE2-14 kombiniert, um ein S-Signal in der Leitung 956-8 oder ein 8-Signal in der Leitung 956-8 zu bewirken. Demzufolge erscheinen für jedes abgefühlte Schriftzeichen Signale in der T- oder 1-Leitung, in der 2- oder 2-Leitung, in der 3- oder 4-Leitung und in der H- oder 8-Leitung. Die Signale in den Leitungen 956 sind positive Signale.
Die für den Mehrspaltenauswählvorgang ausgewählten besonderen Schriftzeichen werden durch Steckleitungen zu den Wortbuchsen WHl bis WH 5 und zu den ZiffernbuchsenD1 bis DlO (Fig. 25q) ausgewählt. Für jedes ausgewählte Schriftzeichen wird die entsprechende Ziffern- und Wortbuchse mit Buchsen für das erste auszuwählende Schriftzeichen verstöpselt. Die Ziffern- und Wortbuchsen entsprechend der ersten MCS-Ziffer werden durch Steckleitungen mit den Klemmen MCS-D1 und MCS-Wl verbunden, welches die Eingangsklemmen zu einer UND-UmkehreinheitAI 2-6 (Fig. 25p) sind. In ähnlicher Weise werden die der zweiten MCS-Ziffer entsprechenden Ziffern- und Wortbuchsen durch Steckleitungen mit den Eingangsklemmen MCS-D 2 und MCS-W2 einer Einheit ^4/2-7 verbunden. Die der dritten MCS-Ziffer entsprechenden Ziffern- und Wortbuchsen werden mit den Eingangsklemmen MCS-D 3 und MCS-W 3 der Einheit Λ/2-8 und die der vierten MCS-Ziffer entsprechenden Ziffern- und Wortbuchsen mit den Eingangsklemmen MCS-D 4 und MCS-W4 der Einheit AI2-9 verbunden. An den Wort- und Ziffernbuchsen (F i g. 25 q) liegt ein negatives Potential außer in der Zeit, wenn das entsprechende Wort oder die entsprechende Ziffer im Scheck abgefühlt wird. Demzufolge sind die Ziffern- und Worteingänge zu den Einheiten/ί/ 2-6 bis AI 2-9 normalerweise negativ und deren Ausgänge normalerweise positiv.
Solange ein Eingang zu einer Einheit ^4/2-6 bis AI 2-9 negativ ist, ist der Ausgang dieser Einheit positiv, und sobald eine ausgewählte Ziffernstelle erreicht wird, wird das Potential der zugeordneten Wort- und Ziffernbuchsen positiv und der Ausgang der entsprechenden Einheit AI2-6 bis AI2-9 negativ.
ϊ 191
Wenn die erste ausgewählte Ziffernstelle erreicht ist und der Ausgang der Einheit AI 2-6 negativ wird, wird der negative Ausgang über eine Leitung 959 zu einer ähnlichen Einheit AI4-10 geleitet, welche einen positiven Ausgang zu einem Trigger T 29 und zu einem Umkehrer /28 bewirkt. Durch diesen positiven Eingang wird der Trigger Γ 29 in den EIN-Zustand geschaltet. Normalerweise werden die Trigger in dieser Maschine durch negative Signale in den EIN-Zustand umgeschaltet. Der Trigger Γ29 verbleibt im EIN-Zustand, bis er durch ein Rückstell-2-Signal in den AUS-Zustand zurückgeschaltet wird, wie noch beschrieben wird. Das Rückstell-2-Signal tritt auf, nachdem jeder Scheck entschlüsselt wurde und die entsprechenden Impulse zu den Sortiermagneten übertragen wurden. Der positive Eingang zum Umkehrer /28 bewirkt einen negativen Ausgang, durch welchen ein Trigger Γ 28 in den EIN-Zustand geschaltet wird. Dieser Trigger wird als MCS-Trigger bezeichnet.
Während der Abfühlung einer Koinzidenzmarke beim Beginn eines Schriftzeichens sendet die komplementäre EmitterfolgeschaltungEC2 (Fig. 25j) ein positives Signal über die 0,1-Leitung 913 zum Umkehrer —/17 (Fig. 25p). Während der Abfühlung der vier dem Koinzidenzsignal folgenden Schriftzeichenbits ist das Signal über die Leitung 913 negativ, und der positive Ausgang des Umkehrers —/17 wird zu der UND-Stromkreis-Umkehrereinheit AI 2-5 übertragen, und in dieser mit dem vom Umkehrer/8 (Fig. 25j) über die Leitung906& gesendeten negativen Verzögerungsprüfsignal kombiniert. Bei einem der Einheit Λΐ/2-5 aufgedrückten positiven Ausgang vom Umkehrer —/17 werden die negativen Verzögerungsprüfsignale in eine Leitung 958 übertragen, die eine gemeinsame Eingangsleitung für die negativen UND-Stromkreise —A 3-4, —A 3-5, —.,4 3-6 und —A3-7 ist. Während der Abfühlung einer Koinzidenzmarke bewirkt das positive Signal in der Leitung 913 einen negativen Ausgang vom Umkehrer —/17 zur Einheit AI2-5 und blockiert somit die Erzeugung eines negativen Signals in der Leitung 958 unter der Steuerung des negativen Verzögerungsprüfsignals, da beide Eingänge zur Einheit /4/2-5 positiv sein müssen, um ein negatives Ausgangssignal zu erzeugen. Während der Abfühlung der vier Verschlüsselungsbits eines Schriftzeichens wird das positiv werdende Ende des Verzögerungsprüfsignals mit dem positiven Ausgang des Umkehrers —/17 kombiniert, um ein negatives Signal in der Leitung 958 zu erzeugen.
Der Ausgang von der Einheit .«4/2-6, welcher, wie erläutert, die Einheit AI 4-10 betätigt, um die Trigger T 28 und Γ 29 in den EIN-Zustand zu schalten, wird auch zu dem negativen UND-Stromkreis — A 3-4 geleitet. Der Eingangsimpuls über die Leitung 958 ist ebenfalls negativ, und wenn der dritte und letzte Eingang über die Leitung 943-1 positiv ist, wie dies für alle vier Zeitintervalle während der Abfühlung der ausgewählten Schriftzeichenstelle zutrifft, falls an dieser Stelle die gewünschte Ziffer verzeichnet ist, bleibt die Einheit — A 3-4 leitend und ihr Ausgang positiv. Wenn jedoch das abgefühlte Schriftzeichen nicht das gewünschte Schriftzeichen ist, fehlt mindestens eines der vier Signale in der Leitung 943-1, und der Ausgang von der Einheit —A 3-4 wird negativ.
Wenn die erste ausgewählte Stelle eine andere als die gewünschte Ziffer enthält, wird der negative Ausgang des UND-Stromkreises —/13-4 zu einer UND-Stromkreis-Umkehrereinheit AI4-11 geleitet, deren Ausgang positiv ist, wenn einer oder alle Eingänge negativ sind. Der positive Ausgang von der Einheit AI 4-11 wird über eine Leitung 960 geleitet, welche mit der linken Ausgangsseite des Triggers Γ 28 verbunden ist, und somit wird der Trigger Γ 28 in den AUS-Zustand geschaltet. Wenn ein übereinstimmendes Verhältnis zwischen einer oder allen übrigen gewünschten Ziffern festgestellt wird, ist der positive Ausgang von der Einheit AI 4-10 unwirksam, um den Trigger Γ28 in den EIN-Zustand zurückzuschalten, da der Trigger Γ29 in dem EIN-Zustand verbleibt und jeden folgenden positiven Eingang zum Umkehrer/28 unwirksam macht.
In ähnlicher Weise werden die ausgewählten zweiten, dritten und vierten Stellen mit den Einheiten AI2-7, AI2-8 bzw. AI2-9 durch Steckleitungen verbunden, und wenn die in diesen ausgewählten Stellungen abgefühlten Ziffern mit der Zifferneinstellung in den entsprechenden MCS-Schaltern übereinstimmen, bleibt der MCS-Trigger Γ 28 im EIN-Zustand.
Unter der Annahme, daß die in den Schaltern SWl, SW 2, SW3 und SW4 eingestellten Ziffern in den richtigen Stellen des Schecks abgefühlt werden, ist der Trigger Γ 28 im EIN-Zustand und drückt über die Leitung 961 in positives Signal dem einen Eingang einer UND-Emitterfolgeschaltung/4£2-15 auf. Wenn ein Scheck den Kartenhebel 606 (Fig. 25n) betätigt, wird ein positives Signal über die Leitung
962 zum Umkehrer/23 geleitet, dessen Ausgangssignal über den Einschußmultivibrator SSl und einen Umkehrer/24 ein positives Signal in der Leitung
963 erzeugt, welches der zweite Eingang zur Einheit AE2-15 (Fig. 25p) ist. Die Einheit AE2-15 sendet ein positives Signal über die Leitung 964 zur Steuerung eines Relaistreibers RDU-MCS und eines Thyratrons TH-MCS, welches ein positives Signal über die Leitung 965 für die Erregung des Magneten 626-MCS (F i g. 25 g) liefert, wie bereits beschrieben wurde.
Bei einer POST-Arbeit muß, wie bereits erläutert, der Pufferspeicher 868 auf seine vierzig Schriftzeichen umfassende Kapazität aufgefüllt werden. Der Scheck enthält normalerweise nur siebenundreißig Ziffern, und daher ist es erforderlich, Signale zu erzeugen, um diese drei zusätzlichen Ziffern zu erhalten. Diese Signale werden im Pufferspeicher 868 verwandelt, um verschüsselte Signale, anzeigend die Ziffern »8«, zu erzeugen und den Pufferspeicher zu füllen.
Der siebenunddreißigsten Ziffer im Scheck (Fig. 10) folgen eine oder mehrere Koinzidenzmarken, welche eine Angabenendemarke (EOR) bilden, der eine siebenziffrige Schecknummer folgen kann. Die £Oi?-Marke steuert die in den F i g. 25 m und 25 j dargestellten Stromkreise zur Erzeugung der gewünschten Signale und für die Fehlerprüfung, wie später noch beschrieben wird.
Der Ausgang einer UND-Stromkreiseinheit AE 2-2 (Fig. 25m) wird in die Leitung 966 gegeben, und dieses als Angabenendesignal bezeichnete Signal wird in der nachstehenden Weise erzeugt. Der Trigger Γ16 (Fig. 25m) wird durch ein vom Umkehrer 17 (Fig. 25j) über die Leitung 916 gesandtes negatives Signal in den EIN-Zustand geschaltet, wenn der Koinzidenztrigger Γ 3 in den AUS-Zustand gelangt.
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Der sich ergebende negative Ausgang vom Trigger Umwandlung die Umschaltung des Triggers Γ 5 in Γ16 bewirkt einen positiven Ausgang vom Umkehrer den AUS-Zustand. Die Ausgangssignale von der — /9 zur Einheit A £2-2. Ein positiver Impuls er- Einheit AE2-1 werden über die Leitung 976 auch scheint in der Leitung 872, wenn die nächste abge- zum ODER-Umkehrkreis Ol 3-1 geleitet, dessen fühlte Angabe die Angabe 0,1 ist. Normalerweise 5 Ausgangssignal zum Einschußmultivibrator 5515-2 wird der Trigger T16 durch das negative 0+ 1-Signal übertragen wird. Ein Eingangsimpuls von der Einheit vom ODER-Stromkreis O/2-2 (Fig. 25j) über die — AE2-1 wird verhindert, da der Trigger Ί4 sich Leitung 874 in den AUS-Zustand geschaltet, was un- im AUS-Zustand befindet. Der Ausgang vom Multimittelbar der Abfühlung der Koinzidenzmarke folgt. vibrator 5515-2 wird durch den Umkehrer /10 umist jedoch die nächste abgefühlte Marke ebenfalls io gekehrt und an die eine Eingangsklemme des UND-eine Koinzidenzmarke statt einer »0« oder einer »1«, Umkehrers AI2-1 angelegt, an dessen zweite Einbleibt der Trigger Γ16 im EIN-Zustand. Wenn die gangsklemme das Ausgangssignal von der Einheit zweite folgende Koinzidenzmarke abgefühlt wird, ge- AE2-1 angelegt ist, und wird gleichzeitig zum Einlangt der Trigger T 3 in den EIN-Zustand, und das schußmultivibrator SS15-1 geleitet, dessen Ausgangspositive Signal in der Leitung 872 bewirkt einen posi- 15 signale über den Umkehrer /8 die Verzögerungstiven Anzeigenendeausgang von der Einheit AE 2-2 prüfsignale in den Leitungen 906 a und 906 b erüber die Leitung 966 zu einer UND-Emitterfolge- zeugen.
schaltung AE 2-5. Der positive Ausgang von dieser Das erste von der Einheit AI2-1 erzeugte Signal
Einheit AE2-S wird zu einem ODER-Umkehrer- wird über die Leitung 922 zur Einheit /4/2-2
Stromkreis OI2-3 geleitet, dessen positiver Ausgang 20 (Fig. 25m) übertragen, um in der Leitung 878 die
über eine Leitung 968 zu einem Umkehrer /3 Ring-Antriebsimpulse für die Weiterschaltung des
(Fig. 25j) übertragen, in diesem umgekehrt und zum Ziffernregisters (Fig. 25q) zu erzeugen und den
Trigger Γ16 gesendet wird, um diesen in den EIN- Trigger Γ 38 in den EIN-Zustand umzuschalten. Die
Zustand zu schalten. nächsten beiden Ring-Antriebsimpulse schalten den
Ein negativer Ausgang von der linken Seite des 25 Trigger Γ 39 und den Trigger Γ 40 in den EIN-Zu-
Triggers Γ 6 bewirkt die Abgabe eines negativen stand. Auf diese Weise werden die die Ziffern 8, 9
Impulses von der Emitterfolgeschaltung —El über und 10 des Wortes »4« darstellenden Signale über
die Leitung 969 zur Einheit -03-1, um Ausgangs- die Leitungen 887-8, 887-9, 887-10 und 882-4
signale von dieser Einheit infolge von Signalen von (F i g. 250) zum Pufferspeicher geliefert.
den Verstärkern 490-0 und 490-1 zu verhindern. 30 Wenn der Bit-Zähler oder das Zeichenregister
Dies ist notwendig, da in manchen Schecks eine fehlerhaft eingestellt und kein EOR-Signal in der
Sieberiziffernschecknummer anschließend an die Leitung 966 (Fig. 25m) erzeugt ist, ist es wün-
siebenunddreißigste Ziffer und die Koinzidenzmarke sehenswert, daß der Multivibrator MVl (Fig. 25j)
gedruckt ist. in den EIN-Zustand geschaltet wird, wenn das
Ein positives Koinzidenzsignal von der rechten 35 Zeichenregister das Schriftzeichen 38 registriert.
Seite, also von der EIN-Zustands-Seite des Triggers Wenn der »Wort-4«-Trigger Γ44 und der »Ziffer-8«-
T 6, erzeugt ein positives Ausgangssignal von einer Trigger Γ 38 in den EIN-Zustand gelangen, werden
komplementären Emitterfolgeschaltung EC3, das negative Signale über die »Ziffer-8«-Leitung 926-8
über die Leitung 970 an den UND-Stromkreis und die »Wort-4«-Leitung 929-4 zur UND-Emitter-
—/43-1 (Fig. 25j) angelegt wird, um Ausgangs- 40 folgeschaltung AE2-6 (Fig. 25m) übertragen. Wie
signale von diesem UND-Stromkreis beim Empfang bereits beschrieben, ist während einer POST-Arbeit
von Signalen von den Verstärkern 490-0 und 490-1 das Relais i?74 (Fig. 25f) erregt und dessen Kon-
zu verhindern, und welches gleichzeitig über die takt R74-6 (Fig. 25m) umgeschaltet, so daß das
Leitung 972 zum UND-Stromkreis A 2-1 übertragen Potential in der Leitung 967 von —5 Volt auf 0 Volt
wird, um diesen für den Durchgang von Signalen des 45 erhöht ist. Daher steigt auch der Eingang zur Diode
frei schwingenden Multivibrators MFl vorzubereiten. D 9 auf 0 Volt an, und die Diode D 9 wird leitend,
Um sicher zu sein, daß das erste verwendete Signal die zusammen mit der Einheit AE 2-6 die Wirkung
vom Multivibrator AfVl ein Signal mit voller Länge eines UND-Stromkreises ausübt. Wenn die beiden
ist, wird das erste Ausgangssignal vom UND-Strom- Eingänge zur Einheit AE 2-6 und der Eingang zur
kreis Λ 2-1 durch einen Umkehrer /1 umpolarisiert, 50 Diode D 9 positiv sind, ist auch ihr kombinierter
um einen Trigger Γ 7 in den EIN-Zustand zu schal- Ausgang positiv und bewirkt die Aussendung eines
ten. Das zweite Signal vom UND-Stromkreis A 2-1 negativen Impulses vom ODER-Stromkreis 0/2-3 in
schaltet den Trigger Γ7 in den AUS-Zustand, und die Leitung 968 (Fig. 25m, 25j), so daß, wie bereits
der positive Ausgang vom Umkehrer /2 wird über erläutert, die Signale vom Multivibrator MFl den
die Leitung 973 zum Trigger Γ 4 geleitet, um diesen 55 UND-Stromkreis /42-1 passieren können.
in den AUS-Zustand zu schalten. Wenn den üblichen siebenunddreißig Ziffernstellen
Der negative Ausgangsimpuls von der rechten eine siebenziffrige Schecknummer folgt, ist in den
Seite des Triggers Γ 4 in dessen AUS-Zustand be- zehnten Ziffernstellen eine Ziffer aufgezeichnet. Die
wirkt einen positiven Ausgangsimpuls vom Umkehrer zehnte Ziffernstelle wird daher geprüft, um zu be-
19, der über die Leitung 974 an den einen Eingang 60 stimmen, ob die E0Z?-Marke nach der siebenund-
der UND-Emitterfolgeschaltung AE2-1 angelegt dreißigsten Ziffer die Erzeugung von Signalen durch
wird. Die Einheit AE2-1 kann somit die durch den den Multivibrator MFl einleiten soll. Bei einer
UND-Stromkreis A 2-1 hindurchgeschleusten Signale LIST-Arbeit ist es erwünscht, die Erzeugung der
vom Multivibrator MFl in die Leitungen 975 und MFl-Signale zu verhindern, da die Siebenziffern-
976 weitergeben. Die Signale vom UND-Stromkreis 65 schecknummer abgeführt und im Pufferspeicher 870
AE2-1 werden über die Leitungen 975 und 977 zum gespeichert wird. Während einer LIST-Arbeit ist das
ODER-Umkehrstromkreis OI-l und zum Umkehrer Relais i?74 stromlos und daher die Leitung 967
/6 geleitet und bewirken infolge der zweimaligen durch den Kontakt R74-6 (Fig. 25m) an die
— 5-Volt-SpannungskIemme angeschlossen, so daß auch an der einen Eingangsklemme des ODER-Stromkreises OR 3-2 eine Spannung von —5 Volt liegt.
Zu Beginn der Zeit »Ziffer 10« sind der »Wort-1«- Trigger 741 und der »Ziffei--9«-Trigger Γ39 im EIN-Zustand und bewirken negative Ausgänge vom Umkehrer —/47 bzw. vom Umkehrer —/57 (Fig. 25q), die über die Leitungen 979 bzw. 978 zu den beiden anderen Eingängen des ODER-Stromkreises 03-2 (Fig.25m) übertragen werden. Es sind somit alle drei Eingänge zum ODER-Stromkreis 03-2 negativ, und dessen Ausgang würde negativ sein. Die Ausgänge eines Umkehren —/16 und des ODER-Stromkreises 03-2 sind jedoch gemeinsam so verbunden, um als UND-Stromkreise zu wirken. Wenn der Umkehrer —/16 einen positiven O+1-Impuls über die Leitung 854 in der Zeit empfängt, in welcher der Ausgang vom ODER-Stromkreis 03-2 negativ ist, wird der zusammenfallende negative Ausgang vom Umkehrer -/16 und vom ODER-Stromkreis 03-2 durch den Umkehrer —/15 umgekehrt und dessen positiver Ausgang zum Trigger Γ 25 gesandt, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Im EIN-Zustand sendet der Trigger Γ 25 von seiner linken Ausgangsseite einen negativen Impuls zu dem einen Eingang der Einheit AEIS, so daß diese blockiert wird und verhindert, daß das EOR-Signal in der Leitung 966 durch den ODER-Umkehrstromkreis OI2-3 geleitet wird und Signale vom Multivibrator MVl über den UND-Stromkreis Λ 2-1 gesandt werden. Wenn der »Wort-5«-Trigger T45 (Fig. 25q) in den EIN-Zustand gelangt, wird sein positiver Ausgangsimpuls über die Leitung 971 im Umkehrer /15 (Fig. 25m) umgekehrt und an den Trigger Γ 25 angelegt, um diesen in den AUS-Zustand zu schalten.
Wenn die aus der für die Sortierung ausgewählten Stelle abgefühlte und im Sortierregister gespeicherte Ziffer durch ein negatives Signal in der Leitung 934 (Fig. 25k) als fehlerhaft angezeigt wird, wie bereits beschrieben wurde, ist es erwünscht, die Trigger Γ 23 und T 24 in den EIN-Zustand zu schalten. Diese beiden Trigger Γ 23 und T 24 werden auch in den EIN-Zustand umgeschaltet, wenn ein ungültiges Schriftzeichen durch ein negatives Signal in der Leitung 894 (F i g. 251) angezeigt wird.
Wenn der ausgewählte Zifferntrigger bei der Abfühlung der nächsten Ziffer in den AUS-Zustand gelangt, wird der negative Ausgang der Einheit AE 2-18 (Fig. 25q) über die Leitungen 881 und 880 zu einem Umkehrer —/14 (Fig. 25m) übertragen, in diesem umgekehrt und in dem angeschlossenen Umkehrer /12 erneut umgekehrt und als negativer Eingangsimpuls zum Trigger Γ 21 geleitet, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Der positive Ausgang vom Trigger T 21 bewirkt in Verbindung mit dem 0,1-Signal in der Leitung 872 einen negativen Ausgang vom UND-Stromkreisumkehrer AI 2-3, der zu den beiden UND-Stromkreisen O 2-2 und O 2-3 übertragen wird.
Wenn sich die beiden Trigger eines zusammengehörigen Triggerpaares im Sortierregister nicht im entgegengesetzten Schaltungszustand befinden, wird ein negatives Signal vom UND-Stromkreis A4-1 (F i g. 25 k) über die Leitung 934 zur Emitterfolgeschaltung El (Fig. 25m) und von dieser zum ODER-Stromkreis O 2-2 geleitet und bewirkt in Verbindung mit dem negativen Ausgang von der Einheit /1/2-3 einen negativen Ausgang zur Einheit AI2-4. Durch den positiven Ausgang von der Einheit .4/ 2-4 wird der Trigger Γ 23 in den EIN-Zustand geschaltet, und sooft sich dieser Trigger im EIN-Zustand befindet, bewirkt der positive Ausgang von seiner rechten Seite einen negativen Ausgang vom Umkehrer /13, um den Trigger Γ 24 in den EIN-Zustand zu schalten.
Das negative Signal in der Leitung 894 als Folge
ίο der Feststellung eines ungültigen Schriftzeichens im Sortierregister wird in der Einheit O 2-3 mit dem Ausgang der Einheit AI2-3 kombiniert, um einen positiven Ausgang von der Einheit AI 2-4 zu bewirken und die Trigger Γ23 und Γ24 in den EIN-Zustand zu schalten. Der positive Ausgang von der EIN-Zustandsseite des Triggers Γ 24 wird über eine Leitung 980 zu den beiden Einheiten AEA-I und AI 2-16 übertragen, deren Aufgabe später beschrieben wird. Wenn der Trigger Γ 24 in den AUS-Zu-
zo stand zurückgeschaltet wird, sendet er einen positiven Impuls von seiner AUS-Zustandsseite über die Leitung 980« und durch die komplementäre Emitterfolgeschaltung EClS (Fig. 25o) in die Leitung 980 b, die zum Pufferspeicher 868 führt. Der positive Ausgang vom Trigger T 23 wird über die Ziffernprüfleitung 981 zur komplementären Emitterfolgeschaltung EC26 (Fig. 25o) geleitet, um ein positives Signal in der zum Pufferspeicher 868 führenden Leitung 982 zu erzeugen. Dieses Signal steuert einen Stromkreis, welcher normalerweise die Ziffern »8« für die Kernspeicherstellen 38, 39 und 40 erzeugt und die »Achter« in »Neuner« umwandelt. Der Trigger Γ 21 wird durch ein vom Kartenhebel 606 bewirktes Signal in den AUS-Zustand geschaltet, wie noch erläutert wird.
Der Trigger Γ23 kann auch durch einen negativen Ausgangsimpuls vom ODER-Umkehrstromkreis OI14-1 in den EIN-Zustand umgeschaltet werden und verbleibt in diesem Zustand für kurze Zeit, um dem Pufferspeicher 868 über die Leitung 989 anzuzeigen, daß die Ziffer im Speicherregister fehlerhaft ist. Der Trigger Γ 24 wird in den EIN-Zustand geschaltet und verbleibt in diesem, um die Fehleranzeige bis zur Rückstell-2-Zeit zu speichern, wie noch erläutert wird. Der ODER-Umkehrstromkreis OI4-1 kann durch positive Signale von irgendeiner von vier Quellen betätigt werden. Er empfängt über die Leitung 889 (Fig. 25o) ein positives Signal, wenn im Pufferspeicher 868 (870) ein Fehler festgestellt wird und sendet einen positiven Ausgang zum Trigger T 23, um diesen in den EIN-Zustand zu schalten. Die Erzeugung des Fehlersignals im Pufferspeicher wird später noch beschrieben.
Den zweiten Eingang zum ODER-Umkehrstromkreis liefert der UND-Stromkreis ,42-2 (Fig. 25m), welcher die letzte abgefühlte Ziffernstelle mit der Anzeigeendemarke vergleicht, um zu sichern, daß siebenunddreißig Schriftzeichen gezählt sind, wenn die Anzeigeendemarke abgefühlt wird. Den dritten möglichen Eingang zum ODER-Umkehrstromkreis OI4-1 liefert die Einheit AE2-4 (Fig. 25m), welche prüft, daß der Bitzählertrigger Γ 20 im EIN-Zustand ist, wenn das 0,1-Signal erzeugt wird. Der vierte mögliche Eingangsimpuls zum ODER-Umkehrstromkreis OI4-1 ist der Ausgangsimpuls vom Fehler-1-Trigger Γ22 (Fig. 25m), welcher den Zustand anzeigt, daß mehr als ein Bitzählertrigger gleichzeitig im EIN-Zustand sind.
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Wenn die Zählung im Ziffernregister richtig ist, muß der Angabenendeimpuls in der Leitung 966 mit dem EIN-Zustand des »Wort-4«- und »Ziffer-7«- Triggers zusammenfallen. Im Zeitpunkt der Abfiihlung des siebenunddreißigsten Schriftzeichens werden über die der Ziffer 7 bzw. dem Wort 4 entsprechenden Leitungen 984 bzw. 930 (Fig. 25q) negative Signale zum ODER-Stromkreis O2-1 (Fig. 25m) übertragen. Wenn beide Eingänge zu diesem ODER-Stromkreis negativ sind, bewirkt dessen negativer Ausgang einen negativen Ausgang von der Einheit —E 2 zum UND-Stromkreis A 2-2. Zu allen anderen Zeiten als der Schriftzeichen 37-Zeit ist der Ausgang vom ODER-Stromkreis O 2-1 positiv. Der UND-Stromkreis A 2-2 empfängt, wie erläutert, auch das positive EOÄ-Signal über die Leitung 966, und wenn seine beiden Eingänge gleichzeitig positiv sind, ist auch sein Ausgang positiv. Wenn das AngabenendejEOA-Signal in der dem siebenunddreißigsten Schriftzeichen entsprechenden Zeit erzeugt wird, wird dieses mit dem negativen Ausgangssignal von der Einheit — E 2 kombiniert und bleibt unwirksam. Zu allen anderen Zeiten bewirkt das positive EOR-Signal in Verbindung mit dem positiven Ausgangssignal von der Einheit — E 2 die Aussendung eines positiven Signals vom UND-Stromkreis A 2-2 zum ODER-Umkehrstromkreis OI4-1, um den Trigger Γ 23 in den EIN-Zustand zu schalten.
Wenn das 0,1-Signal über die Leitung 872 (Fig. 25m) ankommt, soll der »8«-Bit-Trigger Γ20 im EIN-Zustand sein. Der negative Ausgang vom Trigger T 20 bewirkt in Verbindung mit dem positiven 0,1-Signal einen negativen Ausgang von der Einheit AE 2-4 in die Leitung 985. Ist der Trigger Γ20 bei der Ankunft des 0,1-Signals im AUS-Zustand, dann sendet die Einheit AE2-4 ein positives Signal über den ODER-Stromkreis OI 4-1, um den Trigger Γ 43 in den EIN-Zustand zu schalten.
Das Bit-Zählregister wird auch geprüft, um zu bestimmen, ob der »8-Bit«-Trigger Γ 20 sich im gleichen Zeitpunkt im EIN-Zustand befindet wie der »1 «-Bit-Trigger Γ17, der »2«-Bit-Trigger Γ18 oder der »4«-Bit-Trigger Γ19. Dies würde eine Anzeige sein, daß der Trigger Γ 20 nicht in den AUS-Zustand geschaltet wurde, als der Trigger Γ17 in den EIN-Zustand gelangte.
Die Ausgangssignale der Einheiten O 3-1 und —£3 (Fig. 25m) bewirken bei Koinzidenz mit dem positiven Verzögerungsprüfsignal in der Leitung 906 a einen Ausgangsimpuls von der Einheit AE 2-3.
Wenn die Trigger Γ17, T18 und Γ19 im AUS-Zustand sind, sind alle drei Eingänge zum ODER-Stromkreis O 3-1 negativ und daher auch dessen Ausgang negativ. Ist jedoch einer dieser drei Trigger im EIN-Zustand, dann ist der Ausgang vom ODER-Stromkreis O 3-1 positiv. Befindet sich der Trigger T 20 im EIN-Zustand, dann ist der Ausgang von der Einheit — E3 positiv. Sind die Trigger Γ17, Γ18 und Γ19 im AUS-Zustand und der Trigger Γ 20 im EIN-Zustand, dann ist der Ausgang von der Einheit AE2-3 negativ und unwirksam, um den Trigger Γ22 in den EIN-Zustand zu schalten. Sind ein oder mehrere Trigger T17, T18, Γ19 im EIN-Zustand und auch der Trigger Γ 20 im EIN-Zustand, dann ist der Ausgang von der Einheit AE2-3 positiv, und der Trigger Γ 22 wird in den EIN-Zustand umgeschaltet. Ein Umkehrer /14 wirkt mit einem Emitter — E 4 zusammen als ein Zweieingangs-UND-Stromkreis.
Im EIN-Zustand sendet der Trigger Γ 22 ein positives Signal zur Einheit — E4. Der nächste 0,1-Impuls in der Leitung 872 wird in der Einheit AI 3-1 umgekehrt und als negatives Signal über die Leitung 987 zum Umkehrer /14 geleitet und durch diesen erneut umgekehrt. Dieser negative Eingangsimpuls zum Umkehrer /14 bewirkt mit dem positiven Eingangsimpuls zur Einheit —£4 einen positiven Impuls über die Leitung 986 zum ODER-Umkehr-Stromkreis O/4-1, dessen negativer Ausgangsimpuls den Trigger Γ 23 in den EIN-Zustand umschaltet. Das negative Ende des 0,1-Impulses bewirkt eine negative Potentialverschiebung in der Leitung 986 und dadurch die Umschaltung des Triggers Γ 22 in den AUS-Zustand.
Die in der Fig. 25s dargestellte Schaltung dient zur Feststellung, ob keiner der Sortiermagneten 626 oder mehr als nur einer dieser Magneten erregt sind. Zwei Vergleichseinheiten COMl und COM2, die später noch in Verbindung mit der F i g. 28 r beschrieben werden, bilden die Eingangselemente der Sortier-Vergleichsschaltung.
Die fünf Eingangsklemmen der Vergleichseinheit COMl sind mit den Ausgangsleitungen 895-0,895-1, 895-2, 895-3 und 895-4 der Thyratrone THO, THl, TH2, TH3 bzw. TH4 und die fünf Eingangsklemmen der Vergleichseinheit COM2 mit den Ausgangsleitungen 895-5, 895-6, 896-7, 895-8 und 895-9 der Thyratrone THS, TH6, TH7, THS bzw. TH9 (Fig. 251) verbunden. Die Vergleichseinheiten COMl und COM2 sind derart abgestuft, daß das Potential an ihren Ausgangsklemmen ansteigt, wenn aufeinanderfolgend an einen oder mehrere ihrer fünf Eingänge Eingangsimpulse angelegt werden. Das Potential der oberen Ausgangsklemme jeder Einheit COMl und COM2 steigt über einen vorher bestimmten Wert an, wenn an zwei ihrer Eingänge Impulse angelegt werden. Das Potential an der unteren Ausgangsklemme jeder der Einheiten COMl und COM2 steigt über einen vorher bestimmten Wert an, wenn ein Eingang angelegt wird.
Die obere Ausgangsklemme der Einheit COMl ist mit einem Transistorumkehrer /30 der NPN-Type verbunden, welcher so vorbereitet ist, um betätigt zu werden, wenn infolge des Anlegens von Eingangsimpulsen an zwei oder mehrere Eingangsklemmen der Vergleichseinheit COMl das Potential an ihrer oberen Ausgangsklemme über den vorher bestimm-
j,^ ten Wert ansteigt. In diesem Falle erzeugt der Um-
kehrer /30 einen negativen, einen fehleranzeigenden Ausgangsimpuls zu der einen Eingangsklemme eines UND-Umkehrstromkreises AUS. In ähnlicher Weise sendet der Umkehrer /31 einen negativen, einen fehleranzeigenden Impuls zur gleichen Eingangsklemme der Einheit AI 18, wenn zwei oder mehrere Eingänge der Vergleichseinheit COM2 Eingangsimpulse empfangen. Ein negativer Eingangsimpuls zu jeder Eingangsklemme der Einheit AUS bewirkt einen positiven Ausgangsimpuls in der Leitung 1100.
Die untere Ausgangsklemme der Vergleichseinheit COMl ist mit einem Transistorumkehrer /32 verbunden, der so vorbereitet ist, um betätigt zu werden, wenn das Ausgangspotential der Einheit COMl infolge des Anlegens eines Impulses an einen Eingang über den vorherbestimmten Wert ansteigt. Der Umkehrer /32 erzeugt daher einen negativen Ausgang zu einem Emitter —£17, wenn an einer oder mehreren Eingangsklemmen der Einheit COMl Ein-
gangsimpulse angelegt werden. In ähnlicher Weise sendet ein Umkehrer /33 ein negatives Signal zu einem Sendeverstärker —£18, wenn an eine oder mehrere Eingangsklemmen der Vergleichseinheit COM 2-Eingangsimpulse angelegt werden.
Der die Einheiten —£17 und —£18 enthaltende Stromkreis zeigt an, daß an keinen der Eingänge der Vergleichseinheiten COMl oder COM2 Impulse angelegt wurden. Die Ausgänge der Einheiten —£17 und —£18 sind negativ, wenn an einen Eingang der zugeordneten Einheiten COMl oder COM2 ein Impuls angelegt wird, und ihre Ausgänge sind positiv, wenn an keinen der Eingänge der Vergleichseinheiten COMl oder COM2 ein Impuls angelegt wird. Die Ausgangsimpulse der Einheiten —£17 und 1S —£18 werden zu einem UND-Stromkreis /13-1 übertragen, welcher drei positive Eingänge erfordert, um einen positiven Ausgangsimpuls zu erzeugen, welcher einen Fehler anzeigt. Hat keine der Vergleichseinheiten COMl oder COM2 Eingangsimpulse empfangen, dann sind die entsprechenden Eingänge zum UND-Stromkreis A 3-1 positiv, und ein während der Rückstell-2-Zeit über die Leitung 1102 zum dritten Eingang des UND-Stromkreises /43-1 gesandter positiver Impuls bewirkt die Aus-Sendung eines positiven Signals vom UND-Stromkreis A3-1 über die Leitung 1103 zum Umkehrer /34, dessen negatives Ausgangssignal als ein zweiter Eingang zum UND-Umkehrstromkreis AI 18 geleitet wird, um ein positives, einen Fehler anzeigendes Signal in der Leitung 1100 zu erzeugen.
Die Erzeugung des negativen Signals in der Leitung 1102 wird eingeleitet, wenn der Kartenhebel 606 (Fig. 25n) seinen Kontakt 607 schließt und ein negatives Signal in die Leitung 963 sendet, wodurch, wie bereits beschrieben, der Multivibrator SS 2 das Rückstell-2-Signal in der Leitung 995 erzeugt. Das positiv ablaufende Ende des Ausgangsimpulses vom Multivibrator SS 2 wird über die Leitung 1104 zum Umkehrer /35 übertragen, in diesem umgekehrt und über die Leitung 1106 zum Trigger T21 (Fig. 25m) geleitet, um diesen in den AUS-Zustand zu schalten. Der Trigger Γ 21 sendet in diesem Schaltzustand einen positiven Ausgangsimpuls über den Emitter —£19 in die Leitung 1102 und als Schaltsignal zum UND-Stromkreis ,43-1 (Fig. 25s).
Ein Ausgang entweder von der Einheit —£17 oder von der Einheit —£18, aber nicht gleichzeitig von beiden Einheiten, kann einen richtigen Zustand anzeigen, bei welchem nur eine der zehn Eingangsklemmen der Vergleichseinheit COMl und COM2 einen Eingangsimpuls empfangen hat. Wenn beide Einheiten —£17 und —£18 negative Signale zu einem UND-Stromkreis —A2-2 senden, wird ein negatives, fehleranzeigendes Signal über die Leitung 1108 als dritter Eingangsimpuls zum UND-Umkehrstromkreis AI 18 gesandt, welcher somit ein posititives Ausgangssignal über die Leitung 1100 zur Einheit AE2-19 sendet. Ein positives Fehlersignal in der Leitung 1100 wird daher unter drei verschiedenen Voraussetzungen erzeugt.
a) Ein negativer Ausgang vom Umkehrstromkreis /30 oder /31 zeigt an, daß mindestens zwei Eingangsklemmen der Einheit COMl oder der Vergleichseinheit COM2 Eingangsimpulse erhalten haben.
b) Ein negatives Signal vom Umkehrstromkreis /34 zeigt an, daß an keinen der Eingänge zur Vergleichseinheit COMl oder COM2 Eingangsimpulse angelegt wurden.
c) Ein negatives Ausgangssignal vom UND-Stromkreis —/12-2 zeigt an, daß mindestens an eine Eingangsklemme jeder Vergleichseinheit COM 1 und COM2 ein Eingangsimpuls angelegt wurde.
Das positive, fehleranzeigende Signal in der Leitung 1100 bewirkt bei der Koinzidenz mit dem positiven Rückstell-2-Impuls über die Leitungen 995 und 1110 (Fig. 25n, 25s) einen positiven Ausgangsimpuls von der Einheit AE2-19. Dieser positive Ausgang steuert einen Relaistreiber RD15 und ein Thyratron THIS, durch dessen in die Leitung 841 gesandtes positives Ausgangssignal das Sortiervergleichsrelais R 54 (Fig. 25d) erregt wird.
In der Fig. 25η sind die Kartenhebel 606, 608, 676 und 679 dargestellt, von denen der Kartenhebel 576 ungefähr drei Zoll von den Abfühlköpfen 494-»0« und 494-» 1« und der Kartenhebel 579 den Abfühlköpfen benachbart angeordnet ist. Der Kartenhebel 606 liegt drei Zoll vor den Sortierschienenklappen 624, und der Kartenhebel 608 ist der letzten Sortierschienenklappe 624 benachbart.
Für die weitere Beschreibung sei angenommen, daß sich ein Scheck unter dem Kartenhebel 579 befindet und daher der Kontakt 579 a geschlossen ist. Dieser Kontakt verbindet die Leitung 987 mit der negativen Spannungsquelle von — 5VoIt. Sobald der Scheck den Kartenhebel freigibt und der Kontakt 579 a in seine Normallage zurückkehrt, schaltet das positive Signal in der Leitung 987 über den Umkehrer /20 den Trigger Γ 26 in den EIN-Zustand. Das Signal in der Leitung 987 wird auch über die Leitung 988 zu einem Relaistreiber RD16 und einem Thyratron TH16 (Fig. 25r) übertragen, um ein positives Rückstell-1-Signal in einer Leitung 989 zu erzeugen, welches über nicht dargestellte Leitungen die Rückstellung der Trigger Γ1 bis Γ7 (Fig. 25j), Γ16 bis Γ25 (Fig. 25m) und T30 bis Γ45 (Fig. 25j) bewirkt. Einige dieser Trigger können sich in der Rückstell-1-Zeit im AUS-Zustand befinden, aber das Rückstell-1-Signal sichert, daß sich daran anschließend alle der genannten Trigger im AUS-Zustand befinden. Das positive Signal in der Leitung 987 wird außerdem auch über die Leitung 991 zur Steuerung eines Relaistreibers RD13 und eines Thyratrons TH13 verwendet, um das Scheckendesignal in der Leitung 838 (F i g. 25 r) zu erzeugen, und das Relais R 37 (F i g. 25 d) zu erregen, dessen Aufgabe bereits beschrieben wurde.
Wenn die Leitkante des bewegten Schecks unter den Kartenhebel 576 (Fig. 25n) gelangt und dadurch den Kontakt 5766 schließt, steigt das Potential in der Leitung 992 auf OVoIt an und bewirkt einen negativen Ausgang vom Umkehrer /22 zur Steuerung eines Krafttransistors PT-I (Power Transistor). Der Ausgang der Einheit PT-I wird über den Kontakt R55-3 (Fig. 25h) zum Relais R30 übertragen, dessen zweites Wicklungsende an den Leiter 782 angeschlossen ist. Das Relais R30 öffnet bei seiner Erregung den Kontakt R 30-3 (F i g. 25 r) und unterbricht den Stromweg zur Rückstell-l-Leitung 989, wodurch diese wieder an die normale — 15-Volt-Spannungsquelle angelegt und das durch, den Kartenhebelkontakt 579 a eingeleitete Rückstell-1-Signal beendet wird. Das positive Signal in der Leitung 992
(Fig. 25n) erzeugt auch einen negativen Ausgang vom Umkehrer /21, welcher den Trigger Γ 26 nur dann in den AUS-Zustand schaltet, wenn der vorhergehende Scheck am Kartenhebel 579 vorbeigegangen ist Wenn der folgende Scheck den Kartenhebel 576 betätigt, und dadurch ein negatives Blockierungssignal über den Umkehrer /21 an den Trigger Γ 26 angelegt hat, dann ist die darauffolgende Rückkehr des Kontaktes 579 a in die Normalstellung unwirksam, um den Trigger Γ26 in den EIN-Zustand zu schalten. Der EIN-Zustand des Triggers T 26 im Zeitpunkt, in welchem der Kartenhebel 606 betätigt wird, zeigt einen Fehler an, welcher durch einen Umkehrer 119 und einen Trigger Γ27 als negativer Eingangsimpuls zu einer UND-Emitterfolgeschaltung AE 4-1 ausgedrückt wird.
Ein zweiter Eingangsimpuls zur Einheit AE4-1 ist der Ausgangsimpuls von der AUS-Zustandsseite des Triggers Γ24 (Fig. 25m) über die Leitung 980. Wenn sich der Trigger T 24 im AUS-Zustand befindet und dadurch keinen Fehler anzeigt, ist der Ausgangsimpuls in der Leitung 980 positiv, während dieser Ausgang negativ ist, wenn sich der Trigger Γ 24 im EEN-Zustand befindet.
Ein dritter Eingangsimpuls zur Einheit AE 4-1 ist as der Ausgangsimpuls von der AUS-Zustandsseite des MCS-Triggers Γ28 (Fig. 25p) über die Leitung993. Dieser Ausgangsimpuls ist negativ, wenn sich der Trigger Γ28 im EIN-Zustand befindet, um anzuzeigen, daß die MCS-Bedingungen erfüllt sind und der Scheck in das Sortierfach 36-MCS abzulegen ist.
Der vierte Eingang zur Einheit AE 4-1 ist der Ausgangsimpuls vom Umkehrer /24 über die Leitung 963, welcher bei der Betätigung des Kartenhebelkontaktes 607 erzeugt wird. Das nach der Umschaltung des Kontaktes 607 in der Leitung 963 erzeugte Signal ist ein positives Signal, das durch die Einheit AE 4-1 geleitet wird, wenn auch die übrigen drei Eingänge positiv sind. Ein von der Einheit AE 4-1 in die Leitung 994 gegebener positiver Ausgangsimpuls steuert einen Relaistreiber RDlS und ein Thyratron 7Ή18 (Fig. 25r), um das Potential in der Leitung 937 (Fig. 25r, 25o, 25k) auf OVoIt zu erhöhen und dadurch die Erregung der Auswählmagneten 626-0 bis 626-9 in der bereits beschriebenen Weise zu ermöglichen.
Wenn ein Scheck den Kartenhebel 576 betätigt, bevor der vorhergegangene Scheck den Kartenhebel 579 verlassen hat, bleibt, wie bereits beschrieben, der Trigger Γ 26 im AUS-Zustand. Dies zeigt an, daß zwei Schecks zu nahe nebeneinanderlaufen, was einen Fehler verursachen kann. Der erste dieser beiden Schecks muß daher ausgeworfen werden. Bei diesem fehlerhaften Zustand ist der Ausgang vom Trigger Γ27 (Fig. 25n) zur Einheit AE4-1 negativ, und das vom Kartenhebel 606 ausgelöste positive Signal kann nicht durch die Einheit AE4-1 geleitet und in die Leitung 994 übertragen werden. Das Potential in der Leitung 937 bleibt somit negativ, und die Auswählmagneten können nicht erregt werden, weil die Signale aus der Entschlüsselungsmatrix (Fig.251) unwirksam sind, um die entsprechenden Relaistreiber zu betätigen und daher die zugeordneten Sortierauswählmagneten 626-0 bis 626-9 zu erregen. Der Scheck läuft dann in das Sortierfach 36-Auswerf.
In ähnlicher Weise verhindert das negative Fehlersignal in der Leitung 980 zur Einheit AE 4-1 die Auswahl der Sortierfächer 36-0 bis 36-9. Wenn sich der MC5-Trigger T 28 im EIN-Zustand befindet, dann verhindert das negative Signal in der Leitung 993 die Auswahl der Sortiermagneten 626-0 bis 626-9, und es wird der Sortiermagnet 626-MCS erregt und der Scheck in das Sortierfach 36-MCS abgelegt.
Wenn die Leitkante eines Schecks den Kartenhebel 606 betätigt, wird der sich vom Umkehrer /24 ergebende Ausgang auch zum Einschußmultivibrator 552 (Fig. 25n) übertragen, dessen negativer Ausgang den Umkehrer —/34 steuert. Dieser Umkehrer sendet ein positives Signal über die Leitung 995 zum Relaistreiber RD17 und zum Thyratron TH17, um ein positives Rückstell-2-Signal in der Leitung 996 zu erzeugen, welches über nicht dargestellte Leitungswege zu den Triggern Γ 8 bis Γ15 (Fig. 25k), Γ28 und Γ29 (Fig. 25p) und Γ27 (F i g. 25 n) übertragen wird, um diese Trigger in den AUS-Zustand zurückzuschalten.
Der Ausgang vom Umkehrer /24 wird auch zu einem UND-Stromkreis-Sendeverstärker AE2-17 geleitet, dessen zweiter Eingangsimpuls der Ausgangsimpuls eines UND-Umkehrstromkreises AI 2-16 ist. Die Einheit AI 2-16 empfängt einen Eingangsimpuls vom Trigger Γ 27 und als zweiten Eingangsimpuls das Signal über die Leitung 980. Wenn sich der Trigger T 27 in dem Zeitpunkt im AUS-Zustand befindet, in welchem der Kartenhebel 606 betätigt wird und dadurch anzeigt, daß zwei Schecks zu nahe nebeneinanderlaufen, oder wenn der Trigger Γ 24 im EIN-Zustand ist und dadurch einen Fehler anzeigt, ist der Ausgang von der Einheit /4/2-16 positiv und bewirkt in Verbindung mit dem vom Kartenhebel 606 ausgelösten Ausgangssignal vom Umkehrer/24 die Erzeugung eines positiven Auswerfsignals in der Leitung 997. Dieses Signal in der Leitung 997 steuert einen RelaistreiberRD14(Fig. 25r) und ein Thyratron TH14, um ein positives Auswerf signal in der Leitung 844 zu erzeugen, durch welches das Auswerfrelais R61 (Fig. 25d) erregt wird. Wenn ein Signal von »F« (Kartenhebel 606) vor einem Signal von »E« (Kartenhebel 579) auftritt, zeigt dies einen Überlappungszustand zwischen zwei Schecks an. Der Trigger T 24 wurde noch nicht in den EIN-Zustand umgeschaltet, und das Signal von F über den Umkehrer /24 wird nicht durch die Einheit AE4-1 gesendet, und die Einheit AE2-17 sendet einen Ausgangsimpuls in die Leitung 997.
Wenn die Leitkante eines Schecks den Kartenhebel 608 betätigt, steigt das Potential der zum Relaistreiber RD12 (Fig. 25r) führenden Leitung 998 auf 0 Volt an, und das mit dem Relaistreiber RD12 verbundene Thyratron TH12 erzeugt einen Ausgangsimpuls über die Leitung 843, durch welchen das Relais R59 (Fig. 25d) erregt wird, dessen Wirkung bereits beschrieben wurde.
Wie bereits erwähnt, empfängt der Pufferspeicher 868 (F i g. 27 a) Angaben aus der Sortierabfühleinrichtung, um diese zu übersetzen und in die Rechenmaschine zu übertragen, die in der F i g. 27 c in Blockform dargestellt ist. Die Leitungen 887-1 bis 887-10, 882-1 bis 882-4, 860, 862, 864, 866, 889, 98Oi), 982, 906c (Fig. 25o) und 837 (Fig.25r) aus der Sortierabfühleinrichtung führen in eine in der Fig. 27b durch den Block 1000 dargestellte Einrichtung zur Einstellung der Spannungshöhe, in welcher die Spannungshöhen von 0 bis — 5VoIt der
ankommenden Signale durch gebräuchliche Mittel in für die Stromkreise des Pufferspeichers 868 geeignete Spannungshöhen umgewandelt werden. Die die Signale 0, T, 1, ü, 0 + 1 übertragenden Leitungen 860, 866 bzw. 862 führen in ein Zeichenregistcr 1002, welches in seiner Wirkung dem in der F ig. 27 a dargestellten Sortierregisters 859 gleicht. Die Verschlüsselungsbits werden reihenweise eingeführt, wie dies auch für das Register 859 zutrifft.
Aus dem Zeichenregister 1002 werden die Signale 1, T, 2, 2" 4, 4", 8 und H über die Leitungen 1003 in eine Verschlüsselungsprüfeinheit 1004 geführt, um in ähnlicher Weise wie bei der Prüfung in der Sortierabfühleinrichtung gemäß den Fig. 25k und 251 eine Prüfung durchzuführen, ob eine unrichtige Komplementierung der Register oder ungültige Schriftzeichen vorliegen. Wenn einer dieser Fehler festgestellt wird, wird ein Signal über die Leitung 889 zur Sortierabfühleinrichtung zurückgesandt, um den die fehlerhafte Angabe bewirkenden Scheck in das Sortierfach 36-Auswerf zu leiten.
Zum besseren Verständnis der Pufferspeicher-Beschreibung sind die Ausgangsleitungen aus der Einheit 1000 mit denselben Bezugsziffern bezeichnet wie die entsprechenden Eingangsleitungen, obwohl zwischen den Eingängen und den Ausgängen der Einheit 1000 verschiedene Zwischenschaltungen liegen. So ist beispielsweise die aus den Sortierabfühlstromkreisen zur Spannungseinstelleinrichtung 1000 (Fig. 27b) führende 0,T-Leitung und die entsprechende, zum Zeichenregister führende Ausgangsleitung mit der Bezugsziffer 860. bezeichnet Die den Wortleitungen 882-1, 882-2, 882-3 und 882-4 entsprechenden Ausgarjgsleitungen von der Spannungseinstelleinrichtung 1000 führen zu einer Worttreiberschaltung 1006. Die die Einheit 1000 verlassenden Ziffernleitungen 887-1 bis 887-10 sind die Eingangsleitungen zu einer Zifferntreiberschaltung 1008. Von den Leitungen 1003 aus dem Zeichenregister 1002 zweigen die zu einer Übersetzungsschaltung 1012 führenden Leitungen 1010 ab. In der Übersetzungsschaltung 1012 wird die 1-, 2-, A-, 8-, T-, 2-, ?- und S-Verschlüsselung in eine ü-, T-, 7Z-, 3~- und Έ-Verschlüsselung in den Leitungen 1014 übersetzt, die zu einem Treiber-Blockierungsstromkreis 1016 führen. Der Ausgang in den Leitungen 1018 verhindert die Speicherung von nicht erforderlichen Bits eines im Kernpufferspeicher 1020 gespeicherten Schriftzeichens, wenn ein ausgewählter Zifferntreiberausgang in einer Leitung 1022 und ein ausgewählter Worttreiberausgang in einer Leitung 1024 dazu neigt, Angaben in allen Bitstellen eines Schriftzeichens entsprechend der bestimmten Wort- und Ziffernleitung zu speichern. Über die ausgewählte Wortleitung 1024 empfangen fünfzig Kerne entsprechend zehn »5«-Bit-Schriftzeichen Impulse. Über die ausgewählte Ziffernleitung 1022 empfangen fünf aus diesen fünfzig Kernen Impulse. Diese fünf Kerne würden magnetisiert werden, wenn über keine der Blockierungsleitungen 1018 Impulse übertragen werden. Vom Rechner werden zwei Bits aus einem »5-Bit«-Schlüssel anerkannt, und drei der Blockierungsleitungen 1018 übertragen je einen Impuls, wodurch drei der fünf Kerne nicht und die beiden übrigen Kerne magnetisiert werden.
Das Abfühl- und Schreibsystem wird zum Auffüllen des Pufferspeichers 1020 verwendet. Ein Schriftzeichen wird in das Zeichenregister 1002 eingeführt, und eine ausgewählte Ziffernleitung 887 und eine ausgewählte Wortleitung 882 sind vorbereitet. Am Ende der Abfühlung eines Schriftzeichens wird die dem Schriftzeichen folgende Koinzidenzmarke abgefühlt und das 0,1-Signal in der Leitung 864 unter der Steuerung des nächsten Verzögerungsprüfsignals in der Leitung 906 hindurchgeschleust. Der Abfall dieses Verzögerungsprüfsignals blockiert das Stromtor. Das verzögerte Prüfsignal in der Leitung ίο 906 a wird zu einer Schaltungseinheit 1026 geleitet, in welcher das sogenannte verzögerte 0,1-Signal erzeugt wird. Dieses verzögerte 0,1-Signal wird zu einem Impulserzeuger 1028 übertragen, welcher die Ablese-Schreib-Blockierungssignale erzeugt. Ein Ableseimpuls wird in der Leitung 1030 erzeugt und zum Zifferntreiberstromkreis 1008, zum Worttreiberstromkreis 1006 und zu einem Abfühlstromkreis und einer Ausgangsverriegelungseinheit 1031 geleitet. Während des Einführungsvorganges bewirkt dieses Signal die Löschung der Speicherkerne. Das ablaufende Ende des Ableseimpulses aus der Einheit 1028 leitet einen Schreibimpuls in der Leitung 1032 und einen Blockierungsimpuls in der Leitung 1034 ein.
Die Schreibimpuls in der Leitung 1032 wird zum Zifferntreiberstromkreis 1008 und zum Worttreiberstromkreis 1006 geführt, um die Ziffern- und Wortsignale aus einer bestimmten Leitung 887 und einer bestimmten Leitung 882, welche in diesem Zeitpunkt vorbereitet sind, durch die Leitungen 1022 und 1024 zu schleusen. Der Blockierungsimpuls in der Leitung 1034 wird zum Blockierungsstromkreis 1016 geleitet, um durch diese Einheit Blockierungsimpulse über drei der fünf Leitungen 1018 in Übereinstimmung mit der im Zeichenregister 1002 gespeicherten Ziffer zu leiten. Die Blockierungssignale in den Leitungen 1018 fallen zeitlich zusammen mit den Schreibsignalen in den Leitungen 1022 und 1024, wodurch die Ziffer im Zeichenregister 1002 im Kernpufferspeicher nach dem »2-aus-5«-Schlüssel gespeichert wird.
Ein Eingangs-Zeichenregister-Rückstellsignal ICRR wird in der Leitung 1036 erzeugt und zum Zeichenregister 1002 geleitet, um dieses zu löschen, und zu einem Pufferspeicher-Zustands-Verriegelungsstromkreis 1038 geleitet, dessen Aufgabe später beschrieben wird. Ein Zeichenregister-Rückstellsignal CRR wird in der Leitung 1037 erzeugt und dient zur Löschung der Einheit 1031.
Wenn das Wort »Vier« abgefühlt wird, bereitet das Potential in der Leitung 882-4 einen Zeichensenderstromkreis 1040 vor, so daß die in den Leitungen 887-8, 887-9 und 887-10 erzeugten Signale die Aussendung von die Ziffern »8« darstellenden Signalen vom Zeichensenderstromkreis 1040 über die Leitung 1042 zur Übersetzungsschaltung 1012 bewirken, wo die Zeichenverschlüsselung in den umgekehrten »2-aus-5«-Schlüssel umgewandelt wird, um ein die Ziffer »8« anzeigendes Blockierungssignal zu senden. Wenn ein Fehler in der Sortierabfühleinrichtung festgestellt wird, empfängt die zum Zeichensender 1040 führende Ziffernprüfleitung 982 einen Impuls, und die Einheit 1040 sendet ein Signal in die Leitung 1044, welches die Ziffer »9« darstellt.
Das Fehlersignal in der Leitung 982 wird mit dem Ende der Ziffer beendet, bleibt aber bis zum Ende des Schecks in der Leitung 980 & und bewirkt die Umwandlung der normalen Ziffern »8« in den Zif-
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fernstellen 38, 39 und 40 in die Ziffern »9«, um an- diese zu übersetzen und in die Rechenmaschine zu zuzeigen, daß mindestens ein Fehler beim Abfühlen übertragen. Die Leitungen 387-1 bis 887-10, 860,
des Schecks festgestellt wurde. 862, 864, 866, 837, 889, 982 und 906 c aus dem
In der Zeit »Ziffer 8«, »Ziffer 9« und »Ziffer 10« Sortierabfühler (F i g. 25 o) führen zu der durch den des Wortes »4« verhindert ein Blockierungsimpuls 5 Block 1070 dargestellten Einrichtung zur Einstellung in der zur Einrichtung 1000 für die Einstellung der der Signalhöhen. In dieser Einrichtung werden die Signalhöhen führenden Leitung 1046, daß ein Signal 0- bis — 5-Volt-Signale durch gebräuchliche Mittel in der Fehlerleitung 889 die Sortierabf ühlstromkreise in Spannungshöhen umgewandelt, die für die Stromerreicht. Diese Blockierung ist notwendig, da zu die- kreise des Pufferspeichers 868 geeignet sind. Die sen Zeiten das Schriftzeichenregister leer ist und ein io 0-, T-, 1-, ü- und 0+1-Leitungen 860, 866 bzw. 862 Fehlerzustand in der Leitung 889 angezeigt werden führen in das Zeichenregister 1072, welches in seiwürde, obwohl kein Fehler besteht. ner Wirkung dem Zeichenregister 1002 in der
In der Zeit »Ziffer 10« des Wortes »4« wird ein Fig. 27b gleicht.
Signal über die Ziffernleitung 887-10 und ein Signal Die 1-, T-, 2-, 2-, 4-, 4"-, 8- und 8-Signale aus dem über die Wortleitung 882-4 zur J35L-Einheit 1038 15 Zeichenregister 1072 werden über die Leitungen 1073 übertragen, und diese beiden Signale bewirken in zu einer Verschlüsselungsprüfeinheit 1074 und zu Verbindung mit dem /CRi?~Signal in der Leitung einer Binär-Dezimal-Umkehreinheit 1075 übertra- 1036 die Umschaltung der Einheit BSL in den EIN- gen. Die Verschlüsselungsprüfeinheit 1074 gleich der Zustand. Wenn die EinheitBSL in denEIN-Zustand Einheit 1004 im Pufferspeicher 868 (Fig. 27b und gelangt, wird ein Signal über die Leitung 1048 zu 20 27 c) und prüft jede gespeicherte Ziffer, um eine uneinem Speicher-Torimpulserzeuger 1050 gesandt, richtige Komplementierung der Register und unum anzuzeigen, daß der Kernpuffer 1020 voll ist und gültige Schriftzeichen festzustellen. Bei der Feststelseme Angaben für den Rechner verfügbar sind. lung eines solchen Fehlers wird ein Signal über die
Wenn die B5L-Einheit 1038 im EIN-Zustand ist Leitung 889 zum Sortierableser zurückgesandt, um und der Rechner seine Verschlüsselung 78 erkennt, 25 den die fehlerhafte Angabe bewirkenden Scheck in sucht er einen Adressensektor Null (50), Wort Null das Sortierfach 36-Auswurf abzulegen.
(WO), Ziffer 10 (DlO). Wenn im EIN-Zustand der Die verschlüsselten 1-, T-, 2, Ί-, 4-, ?-, 8- und 3-Ein-BSL-Einheit 1033 die Impulse 50, WO und DlO an- gangssignale zum Umkehrstromkreis 1075 werden kommen, sendet der Torimpulserzeuger 1050 ein in dezimale Signale in den zehn Leitungen 1076-0 Signal über die Leitung 1052 zu der Abfühlstrom- 30 bis 1076-9 und in einer elften, ein Sternchen darkreis- und Ausgangsverriegelung 1031, zum Wort- stellenden Leitung 1076-* umgewandelt und zu einer treiberstromkreis 1006, zum Zifferntreiberstromkreis Zifferntreibereinheit 1077 übertragen. Nur je eine 1008 und zum Ablese-Schreib- und Blockierungs- der Leitungen 1076 empfängt für ein Schriftzeichen impulserzeuger 1028, um Signale durch die Ein- einen Impuls, außer wenn ein Fehler festgestellt heiten 1006 und 1008 und Signale in die Einheit 35 wird, in welchem Falle auch die Leitung 1076-* 1031 zu leiten und einen negativen Anfangs-^-Im- einen Impuls empfängt. Das Sternchen wird immer puls NEAP vom Rechner zur Einheit 1028 zu sen- dort, wo ein Fehler festgestellt wird, und am Ende den und die Ablese-Schreib- und Blockierungssignale einer einen Fehler enthaltenden Zeile gedruckt, so einzuleiten. daß der Bediener der Maschine durch Beobachtung
Eine bestimmte Ziffernleitung 1054 und die ent- 4° der gedruckten, noch zu beschreibenden Aufzeich-
sprechende Wortleitung 1056 empfangen einen Im- nungsunterlage entstandene Fehler leicht feststellen
puls von der Rechnertrommel, und die daraus resul- kann.
tierenden Signale in den Leitungen 1022 und 1024 Wenn ein Fehler in den Sortierabfühlstromkreisen bewirken die Entnahme der entsprechenden Angabe festgestellt wird, wird ein Fehlersignal in der Ziffernaus dem Kernpufferspeicher 1020 in der »2-aus-5«- 45 prüfleitung 982 in die Leitung 1076-* übertragen, Verschlüsselung und deren Übertragung durch die um ein Sternchen im Kernpufferspeicher 1078 zu Einheit 1031 zum Rechner, wo sie in der üblichen speichern. Die Fehlerleitung 889 ist eine Ergänzung, Weise verwendet wird. um ein Fehlersignal in den Sortierabfühlstromkreis
Wenn die letzte Ziffer aus dem Kernpufferspeicher zurückzuübertragen und über die Leitungen 982
1020 entnommen wird, empfängt die Einheit 1005 50 und 1076-* ein Sternchen im Kernpufferspeicher
je einen Impuls über die Wort-»4«-Leitung WA und 1078 zu speichern.
die Ziffer-»9«-Leitung D 9 und sendet ein Wieder- Die Wortleitungen 882-1 bis 882-5 führen durch beginnsignal über die Leitung 1060 zur B5L-Einheit die Signalhöheneinstelleinheit 1070 zu einer Wort- 1038, durch welches Signal diese Einheit in den treibereinheit 1079. Es wird bemerkt, daß der Puf-AUS-Zustand geschaltet wird. Die Einheit 1038 sen- 55 ferspeicher 870 eine Kapazität von vierundvierzig det hierauf ein Transportsignal in die Leitung 837, Zeichen hat und die Wort-»5«-Leitung 882-5 erforum die Freigabe eines Schecks aus der Verzöge- dert, während der Pufferspeicher 868 eine Kapazität rungsstation 26 des Sortierers zu bewirken, wodurch von vierzig Zeichen hat und nur vier Wortleitungen weitere Angaben in den Pufferspeicher 868 ein- erfordert. Die Ziffernleitungen 887-1 bis 887-10 fühgeführt werden. Während der Entnahmezeit wird das 60 ren durch die Einheit 1070 zu einem Zifferntreiber-Potential der Transportsignalleitung 837 auch an die Stromkreis 1080.
Einheit 1028 angelegt, um die Erzeugung der Ab- In ähnlicher Weise wie beim Pufferspeicher 868 lese-, Schreib- und Blockierungsimpulse durch an- bewirkt ein Signal in der 0,1-Leitung 864 die Überkommende, vom Multivibrator MVl (Fig. 25j) be- tragung eines Verzögerungsprüfsignals in der Leiwirkte Signale zu verhindern. 65 tung 906 c in einem Impulserzeuger 1081 für die
In der Fig. 27d ist der Pufferspeicher 870 in Erzeugung des verzögerten 0,1-Signals. Der Abfall
Blockform dargestellt, welcher dazu verwendet wird, des verzögerten Prüfsignals blockiert das Stromtor.
um Angaben aus dem Sortierabfühler zu empfangen, Das verzögerte Prüfsignal erzeugt einen Schreib-
impuls in der Leitung 1082, welcher zur Ziffernwerttreibereinheit 1077 geleitet wird, um ein Signal in einer der Ziffernwertleitungen 1076 über die zugeordnete Leitung 1083 zum Kernpufferspeicher 1078 zu leiten. Der Schreibimpuls in der Leitung 1082 wird auch zum Zifferntreiberstromkreis 1080 geleitet, um ein Signal in einer der Ziffernleitungen 887 über die entsprechende Leitung 1084 zum Kernpufferspeicher 1078 zu führen. Ein in der Leitung
teln, ob ein Fehler festgestellt und ein Sternchen in der entsprechenden Spalte gedruckt wurde.
Eine Angabe wird im Kernpufferspeicher 1078 in folgender Weise gespeichert: Für jede im Scheck ab-5 gefühlte Ziffer empfängt eine bestimmte Wortleitung 882, eine Ziffernleitung 887 und eine Ziffernwertleitung 1076 (Fig. 27d) einen Impuls. Jede Ziffernwertleitung 1084 umfaßt vierundvierzig Kerne, in welchen die entsprechende Ziffer gespeichert werden
1085 erzeugtes Signal wird zum Worttreiberstrom- io kann. Jede Ziffernleitung 1084 umwindet elf Kerne kreis 1079 übertragen und bewirkt, in Verbindung (Stern, 9,8,7,6,5,4,3,2,1,0) jeder von vier Reihen mit dem Potentialzustand von vier Wortleitungen entsprechend den vier Worten (die Ziffernleitungen 882, welche in diesem Zeitpunkt keinen Impuls über- 1084-1, 1084-2, 1084-3 und 1084-4 umwinden elf tragen, die Übertragung von Verhinderungssignalen Kerne jeder von fünf Reihen, die fünften Reihen zu allen diesen vier Wortleitungen zugeordneten 15 entsprechen den Spalten 41, 42, 43 und 44). Jede Kernen im Kernpufferspeicher 1078. Das Potential Wortleitung 1086 umwindet zehn Reihen von elf der fünften Wortleitung 882 ist in diesem Zeitpunkt Kernen, die den 10-Ziffern-Wörtern entsprechen. Als negativ und kann daher über die entsprechende Lei- Beispiel sei der Ziffernwert 9, die Ziffer 1 und das tung 1086 nicht das Speichern von Ziffern in den Wort Eins angenommen. Über die Ziffernwertleitung der fünften Wortleitung zugeordneten Kernen ver- 20 1083-9 erhalten alle vierundvierzig Ziffernwert-9-hindern. Kerne einen Impuls mit der halben Höhe des Strom-
Der Kernpufferspeicher 1078 enthält vierundvier- wertes, der zur Magnetisierung der Kerne erforderzig Reihen oder Spalten von Speicherstellen, in lieh ist. Über die Ziffer-1-Leitung 1084-1 empfanwelchen jede der Ziffern 0 bis 9 oder ein Sternchen- gen alle elf Kerne in den Spalten 1, 11, 21, 31 und zeichen in einem einzelnen Kern gespeichert werden 25 41 einen Impuls mit der Hälfte des Stromwertes, der kann. Die Entnahme von Angaben aus dem Kern- zur Erregung dieser Kerne erforderlich ist. Demzupufferspeicher 1978 erfolgt in ähnlicher Weise wie die folge müßte der Ziffer-9-Kern in jeder der Spalten Abfühlung einer IBM-Lochkarte zur Steuerung der 1, 11, 21, 31 und 41 erregt werden. Hingegen emp-Rechenmaschine, welche normalerweise durch solche fangen über die Wort-2-Leitung 1086-2 alle elf Lochkarten gesteuert wird. Bei der vorliegenden Aus- 30 Kerne der dem Wort Zwei entsprechenden zehn führungsform der Maschine werden vierundvierzig Spalten einen Impuls entgegengesetzter Polarität und Typenstangen entsprechend den vierundvierzig aus mit dem halben Stromwert, der zur Magnetisierung dem Scheck abgefühlten und im Kernpufferspeicher eines Kernes erforderlich ist. Dieser letztere Impuls 1078 gespeicherten Ziffern verwendet. Jede Typen- verhindert die Magnetisierung des Ziffernwert-9-Kerstange der Rechenmaschine enthält die Ziffern- 35 nes in der Spalte 1 des Wortes Zwei, genügt aber typen 0 bis 9 und eine Sternchentype in der Reihen- nicht zur Magnetisierung der anderen Kerne. In ähnfolge Stern, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1 und 0, und zwar licher Weise verhindern die Impulse in den den in der Anordnung vom oberen zum unteren Ende Wörtern 3, 4 und 5 zugeordneten Leitungen 1086-3, der Typenstange. In einem bestimmten Zeitpunkt des 1086-4 und 1086-5 die Speicherung einer Ziffer 9 Maschinenspieles des Rechners beginnen die Typen- 40 in den Spalten 21, 31, 41. Die Wort-1-Leitung stangen ihre Aufwärtsbewegung, um ihre Typen 1086-1 empfängt keinen Impuls, und daher wird die nacheinander an einer Drucklinie vorbeizuführen. Ziffer 9 in der Spalte 1 des Wortes Eins gespeichert. Die gespeicherte Angabe wird dem Kernpufferspei- In ähnlicher Weise werden andere Ziffern bei der eher 1078 in der gleichen Reihenfolge und synchron Koinzidenz eines Ziffernwertimpulses und eines Zifmit dem Durchgang der entsprechenden Zifferntype 45 fernimpulses und des Fehlens des Verhinderungsdurch die Druckzeile entnommen. Wenn eine ge- wortimpulses gespeichert.
speicherte Ziffer aus einer bestimmten Spalte des Es wurde bereits erläutert, daß die Entnahme der
Pufferspeichers 1078 entnommen wird, wird die die- gespeicherten Angaben synchron mit der Bewegung ser Spalte zugeordnete Typenstange so angehalten, der Typenstangen in der Druckmaschine erfolgt. Die daß die der entnommenen Ziffer entsprechende 50 Angabenentnahme aus dem Kernpufferspeicher 1078 Drucktype mit der Druckzeile ausgerichtet ist. Nach erfolgt unter der Steuerung von Entnahmesignalen,
die durch nockengesteuerte Kontakte in der Rechenmaschine erzeugt und über die Leitungen 1088 und die Ziffernwertleitungen zum Kernpufferspeicher 55 1078 übertragen werden. Die Signale in den Leitungen 1088 haben eine genügende Höhe, um einen Kern in einem dem Speicherzustand entgegengesetzten Sinne zu magnetisieren und dadurch ein Signal in einer Ausgangsleitung 1090 zu induzieren. Die entsprechende Typenstange in der Sternchenstellung 60 Entnahmesignale in den Leitungen 1088 werden angehalten wird. Eine fünfundvierzigste Typenstange, durch die Ziffernwertleitungen in den Kernpufferdie rechts einer den vierundvierzig gespeicherten Zif- speicher 1078 übertragen, und daher erfolgt die fern entsprechenden vierundvierzig Typenstangen Entnahme gleichzeitig in allen vierundvierzig Spalbenachbart ist, kann gleichzeitig betätigt werden, ten. Es sind somit vierundvierzig Entnahmeleitunwenn in irgendeiner der vierundvierzig Spalten des 65 gen 1090 erforderlich. Diese vierundzwanzig Leitun-Kernpufferspeichers 1078 ein Sternchen gespeichert gen 1090 führen in eine Relaiseinheit 1091, in welist. Der Bediener der Maschine braucht dann nur eher an jede Leitung 1090 ein entsprechendes Redie rechtsseitige Spalte zu beobachten, um zu ermit- lais angeschlossen ist und erregt werden kann. Die
der Entnahme der Ziffern aus allen Speicherstellen werden die ausgewählten Ziffern gleichzeitig entlang der Druckzelle des Aufzeichnungsblattes in der Rechenmaschine gedruckt.
Das Sternchen geht der Ziffer 9 voraus, so daß jede gespeicherte Ziffer durch das Speichern eines Sternchens in der gleichen Spalte des Kernpufferspeichers 1078 dadurch annulliert werden kann, daß die
Kontakte dieser Relais in. der Relaiseinheit 1091 vervollständigen Stromkreise über die vierundvierzig Leitungen 1092 für das bereits beschriebene Anhalten der Typenstangen. Diese Relais vervollständigen auch Ziffernstromkreise über andere Kontakte und über die Leitungen 1093, um Impulse zu Ziffernspalten der Kerne eines Kernpufferspeichers 1094 zu übertragen. Diese Ziffernspaltenimpulse bewirken in Verbindung mit Ziffernwertimpulsen in elf Leitungen 1095 die Speicherung der dem Pufferspeicher 1078- entnommenen Angaben im Pufferspeicher 1094. Die Ziffernwertimpulse in den Leitungen 1095 werden durch nockengesteuerte Kontakte in der Rechenmaschine erzeugt.
Der Kernpufferspeicher 1094 enthält die vorher dem Pufferspeicher 14)78 entnommenen Angaben, während dieser die Angaben aus dem folgenden Scheck enthält. Demzufolge bildet daher bei der Entnahme von Angaben aus dem Pufferspeicher 1094 und der gleichzeitigen Entnahme von Angaben aus dem Pufferspeicher 1078 die Maschine das: Ablesen von zwei aufeinanderfolgenden Karten in zwei aufeinanderfölgMiden Abfühlstationen nach. Die Entnahme von Angaben aus dem Pufferspeicher 1094 erfolgt durch Signale in elf Leitungen 1099- mit einer genügenden Höhe zur Umkehrung des Magnetisierungszuetandes dieser Kerne. Die Signale ia den Leitungen 1099 werden durch die gleichen Nockenkontakte erzeugt, die auch die Entnahmesignale in den Leitungen 1§8& bewirken. Die dem Pufferspeicher 1094 entnommenen Angaben werden über vierundvierzig Leitungen 1096 in eine der Relaiseinheit 1091 gleichende Relaiseinheit 1097 geführt und über die Leitungen 1098 in die Rechenmaschine übertragen, in welcher sie in der üblichen Weise mit den über die Leitungen 1092 aus der Relaiseinheit 1091 empfangenen Angaben, verglichen werden können.
In einem vorherbestimmten Zeitpunkt des Arbeitsspieles der Rechenmaschine sendet ein nockengesteuerter Kontakt ein Signal in die Traasportaufruileituag 837, durch weiches ein Scheck in der Verzögeruflgsstatkm des- Sortierabfühlers freigegeben wird, wie bereits beschrieben wurde.
Die nachstehend beschriebenen Schaltungskomponenten sind im allgemeinen Transistorkomponenten mit Ausnahme einiger Dioden. Manche der verwendeten Schaltangskomponenten sind bereits bekannt und daher nur durch ihr Blocksymbol und eicht du*ch ihre Schaltung dargestellt. Unter positiven und negativen Signalen ist nur die Richtung der Poteotralverschiebong, aber nicht der absolute Wert z» verstehen. Alle Schaltungskomponenten, deren Bekanntsein nieht vorausgesetzt werden kann, sind sowohl durch ihre Schaltung als auch durch ihre Biocksymbok dargestellt. Im Schaltbild gemäß den Fig. 25j bis 25s zeigen einige dieser Blocksymbole eine Erregungsleitung aus einem Block und eine RückkitUDg in den gleichen Block. Diese Leitung zeigt nur eine äußere Verbindung zu einem Widerstand und keine logische Funktion an. Im allgemeinen sind die Eingänge zu den Schaltungskomponenten an der linken Seite des Blocksymbols und die Ausgänge an der rechten Seite. Ähnliche Komponenten haben ähnliche Bezeichnungen mit einem Reihenindex zu ihrer Unterscheidung. Zum Beispiel sind Zweieingangs-UND-Stromkreise mit A 2-1 bzw. A 2-2 bezeichnet. Die erste Ziffer »2« bezeichnet die Anzahl der Eingänge, und die dem Bindestrich folgende Indexziffer ist eine Reihennummer zur Unterscheidung des einen Zweieingangs-UND-Stromkreises von allen anderen. Der erste UND-Stromkreis mit vier Eingängen wird daher mit A 4-1 bezeichnet.
Die F i g. 28 a zeigt das Blocksymbol eines Transistorinverters der NPN-Type, dessen Kollektor über einen Belastungswiderstand mit einer positiven Potentialquelle und dessen Emitter direkt mit einer negativen Potentialquelle verbunden ist. Wenn die Transistorbasis negativ und das Emitterpotential gespannt ist, ist die Einrichtung im nichtleitenden Zustand. Ein positiver Eingangsimpuls zur Transistorbasis bringt die Einrichtung in den leitenden Zustand, und das Potential an der mit dem Kollektorende des Belastungswiderstandes verbundenen Ausgangsklemme wird negativ. Umgekehrt wird bei der Wegnahme des positiven Eingangssignal die Einrichtung nichtleitend und der Ausgang positiv. In den Stromkreisen der Fig. 25j bis 25s wird diese Einheit durch ihr mit / bezeichnetes Blocksymbol dargestellt.
Das in der Fig. 28b dargestellte und mit — / bezeichnete Blocksymbol entspricht einem Transistorinverter der Type PNP, dessen Emitter geerdet und dessen Kollektor über einen Belastungswiderstand mit einer negativen Potentialquelle verbunden ist. Die Basis ist auf den nichtleitenden Zustand positiv vorgespannt. Ein negativer Eingangsimpuls zur Basis bewirkt den leitenden Zustand dieser Einrichtung und ein positives Potential an der mit dem Emitterende des Belastungswiderstandes verbundenen Ausgangsklemme. Umgekehrt bewirkt die Beendigung des negativen Eingangssignals eine Auftrennung der Einheit und einen negativen Ausgang. Diese beiden Typen der Transistorinverter sind bereits bekannt, und daher ist keine weitere Beschreibung ihrer Schaltungen erforderlich.
Die Fig. 28c zeigt das mit E bezeichnete Blocksymbol einer Transistor-Emitterfolgeschaltung der Type NPN. Diese Emitterfolgeschaltung wird für die Stromverstärkung und als Impedanzanpassungseinrichtung verwendet. Der Kollektor ist geerdet und der Emitter über einen Belastungswiderstand mit einer negativen Potentialquelle verbunden. Diese Einheit arbeitet als Verstärker und wird nicht vollständig aufgetrennt, aber auch nicht zu ihrer vollen Sättigung ausgesteuert. Bei einem ausgewählten niedrigen Eingangswert ist die Einrichtung schwach leitend, und ein Ansteigen des Eingangspotentials wird als Anstieg des Potentials an der mit dem Emitterende des Belastungswiderstandes verbundenen Ausgangsklemme wiedergegeben. Ein darauffolgender Abfall des Eingangspotentials erzeugt ebenfalls einen Abfall des Ausgangspotentials.
Die Fig. 28d zeigt das mit —E bezeichnete Bolcksymbol einer Transistor-Emitterfolgeschaltung der Type PNP, bei welcher der Kollektor des Transistors an eine negative Potentialquelle und der Emitter über einen Belastungswiderstand an eine positive Spannungsquelle angeschlossen ist. Die Basis ist so vorgespannt, um einen geringen Stromfluß zu ermöglichen. Ein Abfall des Eingangspotentials bewirkt, daß die Einrichtung im höheren Maße leitend wird, und erzeugt einen Potentialabfall an der an das Emitterende des Belastungswiderstandes angeschlossenen Ausgangsklemme. Ein Ansteigen der
Eingangsspannung erhöht auch wieder das Potential an der Ausgangsklemme.
Das in der Fig. 28e dargestellte und mit Γ bezeichnete Blocksymbol entspricht einem Trigger, der zwei Transiätorinverter der Type PNP enthält. Die Kollektoren und Basen der beiden Einheiten sind quergekoppelt, und ihre Kollektoren sind gemeinsam an eine negative Potentialquelle angeschlossen, während die Emitter geerdet sind. Zusätzlich zu der Querkopplung der Kollektoren und Basen ist jeder Basis eine Eingangsklemme 1 (oder 2) für den Empfang von Signalen zugeordnet, durch welche Signale der Trigger in den EIN-Zustand (und in den AUS-Zustand) geschaltet wird. Der EIN-Zustand ist als der Zustand bezeichnet, bei welchem die rechte Hälfte des Triggers leitend ist. Beim Anlegen negativer Signale an die rechte Eingangsklemme 1 wird der Trigger in den EIN-Zustand und beim Anlegen negativer Signale an die linke Eingangsklemme 2 in den AUS-Zustand geschaltet. An der rechten Ausgangsklemme 5 liegt im EIN-Zustand des Triggers ein positives Potential, während das Potential an der rechten Ausgangsklemme 6 positiv ist, wenn sich der Trigger im AUS-Zustand befindet. Normalerweise ist der Trigger im AUS-Zustand, d. h. seine rechte Seite leitend. Ein negativer Eingang zur Klemme 1 trennt die rechte Triggerseite auf. Das Potential an der Klemme 5 wird positiv und das Potential an der Klemme 6 negativ. Ein negativer Eingang zur Klemme 2 trennt die linke Seite des Triggers auf und macht die rechte Seite leitend. Wo im Schaltbild eine Raute am Eingang zu einer Seite eines Triggers gezeichnet ist, wird angezeigt, daß diese Seite des Triggers, wenn sie nicht leitend ist, durch ein positives Signal vorbereitet werden muß, bevor ein negatives Eingangssignal zur entgegengesetzten Triggerseite den Schaltungszustand des Triggers umkehren kann.
Die Fi g. 28 f zeigt die Blocksymbole eines positiven bzw. eines negativen UND-Stromkreises A bzw. —A. Der positive UND-Stromkreis enthält zwei oder mehrere Dioden, deren Anoden gemeinsam mit der Ausgangsklemme verbunden und über einen Belastungswiderstand an eine positive Potentialquelle angeschlossen sind. Die Kathoden der Dioden sind je für sich an eine zugeordnete Eingangsklemme angeschlossen, und diese Klemmen sind normalerweise genügend negativ vorgespannt, daß die entsprechenden Dioden leiten und an der Ausgangsklemme ein niedrigeres Potential liegt als am anderen Ende des Belastungswiderstandes. Ein positives Eingangssignal trennt die zugeordnete Diode auf. Wenn irgendeiner oder alle Eingänge relativ negativ sind, bleibt auch der Ausgang negativ. Sind jedoch alle Eingänge gleichzeitig positiv, ist der Ausgang positiv.
Beim negativen UND-Stromkreis sind die Dioden umgekehrt und auf den leitenden Zustand vorgespannt, so daß negative Eingangssignale zu den Anoden die entsprechenden Dioden auftrennen. Wenn alle Dioden aufgetrennt sind, ist der Ausgang negativ. Ist irgendeiner oder sind alle Eingänge positiv, dann ist auch das Ausgangspotential positiv, und wenn alle Eingänge negativ sind, ist das Ausgangspotential negativ.
Die Fig. 28g zeigt die Blocksymbole eines positiven und eines negativen ODER-Stromkreises. Der positive ODER-Stromkreis mit dem Blocksymbol O gleicht dem negativen UND-Stromkreis mit der Ausnahme, daß er in den nichtleitenden Zustand vorgespannt ist. Ein positiver Eingangsimpuls zu irgendeiner oder allen Eingangsklemmen bewirkt einen positiven Ausgangsimpuls. Der negative ODER-Stromkreis mit dem Blocksymbol — O gleicht dem positiven UND-Stromkreis mit der Ausnahme, daß er in den nichtleitenden Zustand vorgespannt ist. Ein negatives Eingangssignal zu einer oder allen Eingangsklemmen bewirkt einen negativen Ausgang. Die F i g. 28 h zeigt das Blocksymbol einer Dioden-Verriegelungsschaltung für die Begrenzung von Signalen innerhalb vorherbestimmter Grenzen. Diese gebräuchliche Einrichtung wird in den Stromkreisen gemäß den Fig. 25j bis 25s dazu verwendet, um Signale auf den Bereich von O bis — 5VoIt zu begrenzen.
Das in der F i g. 28 i dargestellte Blocksymbol AI entspricht einem UND-Stromkreisumkehrer der PNP-Type, welcher zwei oder mehrere PNP-Umkehrer (Fig. 28b) enthält, die an einen gemeinsamen Belastungswiderstand angeschlossen sind. Ein an irgendeinen oder an alle Eingänge angelegtes negatives Signal bewirkt das Leitendwerden der entsprechenden PNP-Einheit und einen positiven Ausgang. Durch positive Signale zu allen Eingängen werden alle PNP-Einheiten aufgetrennt, und der Ausgang wird negativ.
Die Fig. 28j zeigt das Blocksymbol AE einer UND-Emitter-Folgeschaltung der Type PNP. Der /lU-Stromkreis enthält zwei oder mehrere Emitterfolgeschaltungen der PNP-Type, die an einen gemeinsamen Belastungswiderstand angeschlossen sind, um die /4£-Funktion auszuüben. Die Emitterfolgeschaltungen sind von der in Verbindung mit der F i g. 28 d beschriebenen Art. Ein negatives Signal zu einem oder zu allen Eingängen bewirkt das Leitendwerden der entsprechenden PNP-Einheiten, wodurch der dem Eingangssignal folgende Ausgang negativ wird. Wenn positive Signale an alle Eingangsklemmen angelegt werden, wird der Ausgang positiv.
Eine UND-Emitteriolgeschaltung der NPN-Type, deren Blocksymbol -AE in derFig. 28k dargestellt ist, umfaßt zwei oder mehrere Emitterfolgeschaltungen der Type NPN, die durch einen gemeinsamen Belastungswiderstand verbunden sind. Diese Emitterfolgeschaltungen sind von der gleichen Art, wie dies in Verbindung mit der Fig. 28c beschrieben wurde. Die Einrichtung ist normalerweise in einem relativ hohen Maße leitend. Ein negatives Signal zu allen Eingängen bewirkt, daß die entsprechenden NPN-Einheiten im verringerten Maße leiten und der Ausgang negativ wird. Mit einem oder mehreren positiven Eingängen leiten die entsprechenden NPN-Einheiten mit dem höheren Maß, und der Ausgang wird positiv.
Die F i g. 28 m zeigt das mit OI bezeichnete Blocksymbol eines ODER-Umkehrstromkreises der Type NPN, welcher zwei oder mehrere Umkehrer der Type NPN umfaßt, die mit einem gemeinsamen Belastungswiderstand verbunden sind. Diese Umkehrer sind von der Art, wie sie in Verbindung mit der F i g. 28 a beschrieben wurden. Ein positives Signal zu irgendeinem oder allen Eingängen macht die entsprechende NPN-Einheit leitend und den Ausgang negativ. Negative Signale zu allen Eingängen bewirken einen positiven Ausgang.
Die F i g. 28 η zeigt die Blockdarstellung einer komplementären Emitterfolgeschaltung. Diese Einheit umfaßt eine NPN-Einheit und eine PNP-Einheit,
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die miteinander so verbunden sind, um beider Vorteile zu verwenden. Diese Einheit wird dort verwendet, wo hohe kapazitive Belastungen zu steuern sind oder wo die Elektronenlaufzeit der beiden Signalseiten innerhalb bestimmter Grenzen gehalten werden muß. Der Kollektor der NPN-Einheit ist geerdet und der Kollektor der PNP-Einheit an ein negatives Potential gelegt. Die beiden Emitter sind gemeinsam mit der Ausgangsklemme verbunden. Die beiden Basen der Einheit sind gemeinsam mit der Eingangsklemme verbunden. Eine Potentialverschiebung an der Eingangsklemme bewirkt eine entsprechende Verschiebung des Ausgangspotentials. In den Stromkreisen der Fig. 25j bis 25s ist die komplementäre Emitterfolgeschaltung durch das Blocksymbol EC dargestellt.
Die in der Fig. 28ο dargestellte Schaltung umfaßt einen Relaistreiber, ein Thyratron und einen Relaisstromkreis. Der durch sein Blocksymbol RD in den Fig. 25j bis 25s dargestellte Relaistreiber gleicht dem in Verbindung mit der F i g. 28 a beschriebenen Umkehrer der Type NPN mit der Ausnahme, daß der Ausgang an den Verbindungspunkt zweier in Reihe geschalteter Belastungswiderstände angeschlosesn ist. Das Thyratron mit dem Blocksymbol TH ist von der NP-Verbindungstype, und die Basis ist mit dem Ausgang des Relaistreibers verbunden, der Emitter ist geerdet und der Kollektor mit dem Relaisstromkreis verbunden.
Beim Anlegen eines positiven Signals an den Eingang des Relaistreibers wird dessen Ausgang negativ und zur Basis des Thyratrons übertragen, wodurch dieses zu leiten beginnt. Sobald die Leitfähigkeit des Thyratrons begonnen hat, steuert die Basis nicht mehr länger diese Leitung. Die Leitfähigkeit ist beendet, wenn der Relaiskontakt im Kollektorstromkreis geöffnet wird. Ein Widerstand ist zur Relaiswicklung parallel geschaltet, um die ursprüngliche Impedanz der Relaiswicklung genügend zu verringern und eine Fehlzündung des Thyratrons zu verhindern.
Der in der Fig. 28p durch seine Schaltung und das Blocksymbol 55 dargestellte Einschußmultivibrator umfaßt vier Transistoren a, b, c und d. Der Transistor α ist ein Umkehrer der PNP-Type, welcher normalerweise aufgetrennt ist. Der Transistor δ ist von der NPN-Type und normalerweise aufgetrennt, und der Transistor c ist von der PNP-Type und normalerweise leitend. Die Transistoren b und c sind miteinander als komplementäre Umkehrer verbunden. Der Transistor d ist ein Umkehrer der PNP-Type und normalerweise im EIN-Zustand. Ein negatives Eingangssignal zur Basis des Transistors a schaltet diesen in den EIN-Zustand, und das positive Signal vom Emitter des Transistors α schaltet den Transistor b in den EIN-Zustand und trennt den Transistor c auf. Der Ausgang von den Transistoren b und c macht das Potential am Verbindungspunkt e eines 12-kOhm-Widerstandes R und eines 390-Mikrofarad-Kondensators C negativ, um den Transistor d aufzutrennen. Der Transistor d bleibt für die für die Entladung des Kondensators C über den Widerstand R erforderliche Zeit aufgetrennt. Wenn das Potential am Verbindungspunkt e infolge der Entladung des Kondensators C genügend weit ansteigt, wird der Transistor d leitend und führt ein positives Signal zur Basis des Transistors α zurück, um diesen aufzutrennen. Eine Diode / bewahrt in Verbindung mit einem zwischen die Spannungsquellen + 10 und — 15VoIt geschalteten Widerstandsnetzwerk den Transistor α vor dem Erreichen der Sättigung und sichert dessen rascheres Ansprechen. Der die Transistoren b und c einschließende komplementäre Umkehrer sichert ein rasches Ansteigen und ein rasches Abfallen des an der Klemme g abgenommenen Ausgangssignales.
Die F i g. 28 q zeigt die Schaltung und das mit
ίο MV bezeichnete Blocksymbol eines frei schwingenden Multivibrators. Der Kollektor des ersten Transistors der PNP-Type ist an eine +1,5-Volt-Spannungsquelle angeschlossen, und der Emitter ist über eine Diode an eine —5-Volt-Spannungsquelle, über einen Widerstand an eine —15-Volt-Spannungsquelle und über einen Kondensator und ein Potentiometer an eine zweite —15-Volt-Spannungsquelle angeschlossen und gleichzeitig über den gleichen Kondensator mit der Basis eines zweiten Transistors der Type PNP verbunden.
Der Kollektor des zweiten Transistors ist geerdet und der Emitter über einen Widerstand mit der —15-Volt-Spannungsquelle, über eine Diode mit der — 5-Volt-Spannungsquelle und über einen Kondensator mit der Basis des ersten Transistors sowie über ein Potentiometer mit der —15-Volt-Spannungsquelle verbunden und außerdem über einen Widerstand und einen zu diesem parallelliegenden Kondensator mit den zwei Basen einer komplementären Emitterfolgeschaltung der in der F i g. 28 m gezeigten Type verbunden.
Wenn die negative Vorspannung von —15 Volt über die Potentiometer an die Basen der beiden Transistoren angelegt wird, neigt dies dazu, die beiden Transistoren in den leitenden Zustand zu bringen. Der Stromkreis ist unstabil, und einer der Transistoren, z.B. der erste mit dem 2,7-kOhm-Widerstand im Emitterstromkreis, wird rascher leitend als der andere Transistor, und das Emitterende des 2,7-kOhm-Widerstandes wird positiv und überträgt ein positives Signal zur Basis des zweiten Transistors mit dem 2,4-Ohm-Widerstand im Emitterstromkreis. Der positive Eingang zur Basis dieses letzteren Transistors verhindert dessen Leitendwerden. Wenn die Aufladung des 4700-Mikrofarad-Kondensators unter die Trennungshöhe abläuft, wird der zweite Transistor leitend, und durch das am Emitterende des 2,4-kOhm-Widerstandes auftretende positive Potential wird der erste Transistor aufgetrennt, welcher wiederum leitend "wird, sobald die Aufladung des 5600-Mikrofarad-Kondensators unter den Trennwert absinkt. In der beschriebenen Weise gelangen die beiden Transistoren abwechselnd in den EIN- und den AUS-Zustand, und der Ausgang vom Emitter des zweiten Transistors wird in die komplementäre Emitterfolgeschaltung geleitet, deren Ausgang in der bereits beschriebenen Weise verwendet wird.
Die fünf Eingangsleitungen a, b, c, d und e der in der F i g. 28 r dargestellten Schaltung sind über 51-kOhm-Widerstände mit einem Leiter / und gleichzeitig über 51-kOhm-Widerstände mit einem Leiter g verbunden. Die beiden Leiter/ und g sind über je einen 6,8-kOhm-Widerstand und über ein 10-kOhm-Potentiometer an eine — 90-Volt-Spannungsquelle angeschlossen.
Am entgegengesetzten Ende der beiden Leiter/ und g liegt die eine Seite je einer Neonlampe h
bzw. i, deren entgegengesetzte Seiten mit einer Ausgangsklemme / bzw. k und über einen 75-kOhm-Widerstand und ein 50-kOhm-Potentiometer mit der + 58-Volt-Spannungsquelle verbunden sind. Die Potentiometer sind derart adjusxiert, daß ein Eingangssignal zu einer der Eingangsleitungen a, b, c, d und e einen Anstieg des Potentials an der Ausgangsklemme / und einen unterschiedlichen Potentialanstieg an der Klemme K bewirkt. Ein gleichzeitiger Eingang zu einer zweiten Eingangsleitung erzeugt ein anderes Ausmaß des Potentialanstiegs an den Klemmen / und k. In ähnlicher Weise erzeugen gleichzeitige Eingänge zu drei, vier und fünf Eingangsleitungen entsprechende Potentialerhöhungen an den Klemmen / und k.

Claims (10)

Patentansprüche:
1. Maschine zum selbsttätigen Auswerten und Sortieren von mit abtastbaren Markierungen versehenen Belegen unterschiedlicher Größe, mit einer Zuführungseinrichtung mit Abstandssteuerung für die Belege, einer Abtasteinrichtung und einer Sortiereinrichtung mit mehreren, entsprechend den abgetasteten Markierungen zu beschickenden Ablagefächern, gekennzeichnet durch eine Belegzuführungseinheit (12) mit einem mit Belegen beliebig wechselnden Formates und unterschiedlicher Dicke ständig nachfüllbaren Magazin (14) und einer die Magazinentnahme steuernden Zwischenstapeleinrichtung (16, 18), eine Belegtrenneinheit (20) mit einer Einrichtung zur Prüfung auf Vereinzelung, eine durch die Abtasteinrichtung gesteuerte Verzögerungseinheit (26), eine der Abtasteinrichtung vorgeschaltete Ausrichteinheit (28), eine magnetische Abtasteinheit (30), eine elektromagnetische Wählereinheit (32) mit Sortierschienen sowie eine die verschiedenen Ablagefächer (36) enthaltende Staplereinheit (34) mit einer Selbststeuervorrichtung der Fachboden.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege dem Magazin (14) mittels Transportrollen (264) einzeln entnommen und mit Unterstützung durch ein Gebläse (126) zwei Transportriemen (266) zugeführt und auf diesen zwischengestapelt werden.
3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege dem Zwischenstapel in Abhängigkeit von der Stapelhöhe photoelektrisch gesteuert zugeführt werden.
4. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Transportriemen (266) zwei Rütteleinheiten (106, 108) zugeordnet sind.
5. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischengestapelten Belege fortlaufend einer Trenneinheit (20) zugeführt werden, bestehend aus zwei nacheinander angeordneten, mit feststehenden Riemen (335 a bis 335 c, 312 a bis 312 c) ausgerüsteten Trennvorrichtungen (20 a, 2Qb), die zwei oder mehrere infolge Aneinanderhaftens versehentlich gleichzeitig zugeführte Belege trennen und jeweils nur den untersten Beleg vereinzelt weiterführen, wobei bei fehlerhaftem Arbeiten der ersten Vorrichtung (20 a) durch das Zusammenwirken beider Vorrichtungen bei dem oberen Beleg eine Wölbung erzeugt und dadurch eine Bremse (66) elektromagnetisch betätigt wird.
6. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zwischen der Trenneinheit (20) und der Abtasteinheit (30) im Transportweg der Belege angeordnete Transportverzögerungseinheit (26, 392, 410, 412, 440; Magnete 422 C, 422R) mit zwei Paaren von Transportriemen (392 a, 410 a und 3926, 4106) und einem zwischen diesen Riemenpaaren und in der Ebene eines der unteren Riemen (492 a, 4926) liegenden ortsfesten Bremsschuh (412) sowie einem beweglichen Bremsschuh (440), mittels welchen ein in der Verzögerungseinheit ankommender Beleg so lange angehalten wird (Kartenhebel 414, Magnet 422C), bis ein die Abfühlbereitschaft der Abfühleinrichtung (488) anzeigendes Signal die Freigabe elektromagnetisch (422 R) einleitet.
7. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung (28) zum Ausrichten der einzelnen, zwischen zwei Führungen (516 a, 517 a) zugeführten Belege zwei schräg zur Bewegungsrichtung angeordnete Ausrichtrollenpaare (526 a, 5266 und 542 a, 542 b) und eine Führungswand (518 a) enthält, mittels derer die einzelnen, verschieden großen Belege abgelenkt und so um eine Kante (540) gedreht werden, daß sie durch Anlage ihrer Führungskanten an eine Führung (519) ausgerichtet der Abfühleinrichtung zugeführt werden.
8. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Abtasteinheit (30), der die Belege von der Verzögerungseinheit (26) mittels Transportriemen (398, 392 a, 392 b, 410 a, 410 b) zugeführt werden, bestehend aus zwei drehbaren Trommelteilen (458, 460) und einem dazwischenliegenden stationären Trommelteil (478), in welchem eine magnetische Abtasteinrichtung (488) justierbar so gelagert ist, daß die auf dem Umfang der drehbaren Trommelteile mit Hilfe eines Transportriemens (571) bewegten Belege zur Ablesung über die magnetischen Abfühlköpfe (494) geführt werden, nachdem sie in einer mit dem einen rotierenden und mit einem ringförmigen Flansch (458 a) versehenen Trommelteil (458) zusammenwirkenden Ausrichteinheit (28) ausgerichtet worden sind.
9. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Belege zur Ablage in die Sortierfächer (36) mittels Führungen (690 a, 691, 695) bogenförmig abwärts bewegt und dabei umgekehrt und um 90° gedreht werden.
10. Anordnung nach den Ansprüchen 1 bis 9, gekennzeichnet durch die selbsttätige pneumatische Steuerung der Böden der Sortierfächer (36) in Abhängigkeit vom Füllungsgrad in den Sortierfächern.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschriften D 12588 IX/43 a (bekanntgemacht am 9. 5. 1956), D 15470 IX/43 a
(bekanntgemacht am 12. 7. 1956);
USA.-Patentschrift Nr. 2 658 682.
Hierzu 18 Blatt Zeichnungen
509 540/183 4.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEI14142A 1956-12-31 1957-12-20 Maschine zum selbsttaetigen Auswerten und Sortieren von mit abtastbaren Markierungenversehenen Belegen unterschiedlicher Groesse Pending DE1191615B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1222723B (de) * 1958-12-30 1966-08-11 Ibm Transport- und Ausrichtvorrichtung fuer aufeinanderfolgend zugefuehrte Aufzeichnungstraeger verschiedener Groesse und Staerke

Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2658682A (en) * 1949-01-31 1953-11-10 Ibm Record controlled machine

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