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DE1191646B - Reduzierventil zur geraeusch- und vibrations-armen Reduzierung von Dampf oder Gas - Google Patents

Reduzierventil zur geraeusch- und vibrations-armen Reduzierung von Dampf oder Gas

Info

Publication number
DE1191646B
DE1191646B DES44141A DES0044141A DE1191646B DE 1191646 B DE1191646 B DE 1191646B DE S44141 A DES44141 A DE S44141A DE S0044141 A DES0044141 A DE S0044141A DE 1191646 B DE1191646 B DE 1191646B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
low
noise
gas
free jet
throttle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES44141A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Rer Nat Eberhard Dipl-Phys
Dr Rer Nat Ernst-Aug Dipl-Phys
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES44141A priority Critical patent/DE1191646B/de
Publication of DE1191646B publication Critical patent/DE1191646B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D16/00Control of fluid pressure
    • G05D16/04Control of fluid pressure without auxiliary power
    • G05D16/06Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule
    • G05D16/063Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane
    • G05D16/0638Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a flexible membrane, yielding to pressure, e.g. diaphragm, bellows, capsule the sensing element being a membrane characterised by the form of the obturator
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K27/00Construction of housing; Use of materials therefor
    • F16K27/02Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Details Of Valves (AREA)

Description

  • Reduzierventil zur geräusch- und vibrationsarmen Reduzierung von Dampf oder Gas Die Erfindung bezieht sich auf ein Gas- oder Dampfdruckreduzierventil, dessen sich an die Drosselstelle anschließender Austrittskrümmer sich mit völlig glatten Wänden ohne Vorhandensein von Strömungswiderständen und mit stetiger sowie gleichsinniger Krümmung kontinuierlich erweitert und bei dem der Gas- oder Dampfstrom die Drosselstelle als gebündelter Freistrahl in Achsrichtung derselben verläßt.
  • Es sind Ventile bekannt, bei denen der Abströmraum in dieser Weise gestaltet ist. Ein von der Drosselstelle ausgehender gebündelter Freistrahl trifft aber bei den bekannten Ventilen ungeregelt auf die Wandungen des Abströmraumes auf, so daß durch den Aufprall starke Geräusche und Vibrationen entstehen, da Freistrahlen hoher Geschwindigkeit auftreten.
  • In den üblichen Drosselorganen wird der zu reduzierende Dampf beim Durchgang durch eine Verengung mit nachfolgendem Expansionsraum entspannt. Bei diesem Reduziervorgang entstehen Geräusche und Vibrationen, die mit wachsendem Durchsatz und wachsendem Druckgefälle erheblich ansteigen können und des öfteren nicht nur zu stärkster akustischer Belästigung, sondern auch zur Zerstörung des Ventils, nachgeschalteter Einbauten und von Rohrleitungen geführt haben. Als Abhilfe wurde bei hohem Druckgefälle eine Aufteilung in Stufen mit kritischem oder fast kritischem Druckgefälle vorgenommen. Die Stufen werden teilweise durch andere Drosselorgane als Ventile wie z. B. Lochzylinder, Blenden, Siebe oder Lochplatten, die auch eine gleichrichtende Wirkung haben können, gebildet. Weiterhin wurde versucht, durch Doppelsitzventile mit gegeneinandergerichteten Dampfstrahlen eine Verminderung der Geräusche und Vibrationen zu erreichen.
  • Den oben geschilderten Ausführungen von Drosselorganen ist gemeinsam, daß Freistrahlen hoher Geschwindigkeiten auftreten, deren kinetische Energie durch Freistrahlvermischung in Wärme übergeführt wird. Die durch den ungeregelten Zerfall des Freistrahls und den Vermischungsvorgang erzeugten Druckschwankungen sind die Hauptquelle der Geräusche und Vibrationen.
  • Weitere starke Geräusch- und Vibrationsquellen treten bei ungünstigem Aufprall der Freistrahlen auf die Wände des Ventils oder auf ungünstig angebrachte Einbauten auf.
  • Eine weitere wichtige Störquelle stellen Hohlräume auf der Niederdruckseite des Ventils dar, die durch die obenerwähnten Einbauten geschaffen werden. In diesen Hohlräumen können sich bei ungünstigen Abmessungen Hohlraumschwingungen ausbilden. Befindet sich in der Apparatur ein schwingfähiger Teil mit einer Eigenfrequenz, die in der Nähe einer solchen Hohlraumschwingung liegt, so kann die Apparatur sehr schnell zerstört werden.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, die bei bekannten Druckreduzierventilen noch auftretenden Geräusche und Vibrationen zu verhindern, um schädliche Einwirkungen auf das Bedienungspersonal und auch Zerstörungen an den Ventilen selbst sowie an den mit ihnen verbundenen Einrichtungen und Anlagenteilen zu vermeiden. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß zur geräusch- und vibrationsarmen Auflösung des Freistrahles im Krümmer ein an sich bekannter Krümmer der oben beschriebenen Form dient, bei dem der Freistrahl unter einem flachen Winkel in einem bestimmten Abstand von der Mitte des Drosselaustritts auf die konkave Wand des Krümmers auftritt. Der Freistrahl wird an der konkaven Wandung des Krümmers so gefaßt und umgebogen, daß durch die stabilisierende Wirkung von Zentrifugalkräften ein Auseinanderfallen des Strahles weitgehend verhindert wird. Unter Bezugnahme auf die Figur, die ein Ausführungsbeispiel in seinen für die Erfindung wesentlichen Teilen in vereinfachter, zum Teil schematischer Darstellung veranschaulicht, wird unter einem flachen Winkel eine Größe verstanden, bei der 90° - a < 55° ist. Der Abstand e von der Mitte des Drosselaustritts liegt erfindungsgemäß zwischen zweckmäßig bei Dabei bedeutet die Fläche F den Durchtrittsquerschnitt an der engsten Stelle des Durchtritts mit dem Durchmesser d. Durch diese Mittel wird jetzt erreicht, daß unter Vermeidung eines ungeregelten Zerfalls des in unbestimmter Weise auf die Innenwandungen des Abströmraumes aufprallenden gebündelten Freistrahles, der Freistrahl in definierter Weise an die Innenwandung des Austrittskrümmers geführt wird.
  • Die Erfindung bietet besondere Vorteile bei der Druckminderung in Hochdruckanlagen mit Drücken von 150 atü und höher in der Zuleitung, einem Druckverhältnis von 6: 1 und mehr und bei Durchsätzen von 280 t/h und darüber.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel legt sich der durch den Drosselquerschnitt v tretende Dampfstrom an die konkave Innenfläche f des Austrittskrümmers an. Es besteht dann kein freier Strahlrand mehr, dessen Zerfall Geräusche oder Vibrationen auslösen könnte.
  • Versuche haben gezeigt, daß es einen besonders günstigen Abstand der Anlegestelle a des Dampfstromes vom Ventilsitz gibt. Dieser Abstand liegt, wie erwähnt, bei Wählt man den Abstand e zu klein, so wird der Aufprall des Strahles auf die Fläche f zu stark, und die Geräusche und Vibrationen nehmen zu. Wählt man e zu groß, so setzt die Wirkung der Zentrifugalkraftschichtung zu spät ein, der Strahl beginnt frühzeitig zu zerfallen, und die Geräusche und Vibrationen nehmen ebenfalls zu. Gleichzeitig mit der Variation von e wurde bei den Versuchen auch der Winkel a systematisch abgeändert. Es zeigte sich, daß a größer als etwa 35° sein soll, um den durch Aufprall erzeugten Lärm gering zu halten. Weiterhin kommt es darauf an, daß die gesamte Ventilbodenfläche kontinuierlich und gleichsinnig gekrümmt bleibt. Wegen der erforderlichen Krümmung ist das Ventil besonders für Durchgangsventilbauarten geeignet. Der Dampfstrom kann statt aus einem einzigen aus dem Ventilsitz austretenden Strahl gegebenenfalls auch aus mehreren Strahlen gebildet werden, die z. B. aus einer der Regelstelle unmittelbar nachgeschalteten Siebplatte austreten können.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Gas- oder Dampfdruckreduzierventil, dessen sich an die Drosselstelle anschließender Austrittskrümmer sich mit völlig glatten Wänden ohne Vorhandensein von Strömungswiderständen und mit stetiger sowie gleichsinniger Krümmung kontinuierlich erweitert und bei dem der Gas- oder Dampfstrom die Drosselstelle als gebündelter Freistrahl in Achsrichtung derselben verläßt, d a -durch gekennzeichnet,daßzurgeräusch-und vibrationsarmen Auflösung des Freistrahles im Krümmer ein an sich bekannter Krümmer dient, bei dem der Freistrahl unter einem flachen Winkel (90° -a _< 55°) in einem Abstand (e) von der Mitte des Drosselaustritts, der zwischen zweckmäßig bei liegt, auf die konkave Wand (f) des Krümmers auftrifft, wobei die Fläche (F) den Durchtrittsquerschnitt an der engsten Stelle des Durchtritts mit dem Durchmesser (d) bedeutet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 241930, 557 586; schweizerische Patentschrift Nr. 289 790; britische Patentschrift Nr. 710 069.
DES44141A 1955-05-28 1955-05-28 Reduzierventil zur geraeusch- und vibrations-armen Reduzierung von Dampf oder Gas Pending DE1191646B (de)

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