[go: up one dir, main page]

DE1191425B - Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung - Google Patents

Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung

Info

Publication number
DE1191425B
DE1191425B DET16045A DET0016045A DE1191425B DE 1191425 B DE1191425 B DE 1191425B DE T16045 A DET16045 A DE T16045A DE T0016045 A DET0016045 A DE T0016045A DE 1191425 B DE1191425 B DE 1191425B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
voltage
emitter
stage
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16045A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Phys Karl P Sauer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET16045A priority Critical patent/DE1191425B/de
Publication of DE1191425B publication Critical patent/DE1191425B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/26Push-pull amplifiers; Phase-splitters therefor
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F1/00Details of amplifiers with only discharge tubes, only semiconductor devices or only unspecified devices as amplifying elements
    • H03F1/30Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters
    • H03F1/307Modifications of amplifiers to reduce influence of variations of temperature or supply voltage or other physical parameters in push-pull amplifiers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstärker in Emitterschaltung Es ist bekannt, den Emitterstrom und damit den Kollektorstrom eines Transistors bei Temperaturschwankungen dadurch konstant zu halten, daß in die Leitung zwischen Emitter und Erde ein so großer Ohmscher Widerstand gelegt wird, daß der an ihm durch den Emitterstrom erzeugte Spannungsabfall groß gegen die Spannung zwischen Basis und Emitter ist. Die durch eine Gleichstromgegenkopplung verursachte Stabilisierung ist aber nur dann voll wirksam, wenn die Sparmung zwischen Basis und Erde konstant ist. Dies kann bei einer Betriebsspannungsquelle mit konstanter Betriebsspannung durch einen derart niederohmigen Spannungsteiler für die Basisspannung erreicht werden, daß der bei Temperaturschwankungen sich ändernde Basisstrom gegenüber dem Spannungsteilerstrom keine Rolle spielt. Liegt dagegen die Spannung der Betriebsspannungsquelle nicht fest (Unterschied zwischen neuer und verbrauchter Batterie), so ist es erforderlich, zwischen Basis und Erde eine konstante Spannung zu legen, die z. 13. aus einer Stabilisierungszelle (Akkumulator) entnommen wird. Eine solche Schaltung arbeitet zwar gut, jedoch ist eine Stabilisierungszelle nicht immer erwünscht.
  • Bei einer anderen bekannten Schaltung (Radio Mentor 1958, S. 302 bis 305) wird eine nahezu konstante Spannung zwischen Basis und Erde mittels eines spannungsabhängigen Spannungsteilers aus der Betriebsspannungsquelle gewonnen. Der Spannungsteiler besteht aus einem Ohmschen Widerstand und einem Selengleichrichter, an dem eine annähernd konstante Spannung trotz verschieden großer Spannungsteilerströme herrscht. Diese Anordnung ist zwar billiger, jedoch läßt sich ein geringer Anstieg des Emitterstromes nicht vermeiden, weil die Spannung an dem Selengleichrichter bei zunehmender Betriebsspannung doch etwas zunimmt. Der Anstieg des Emitterstromes ist bei dieser Anordnung auch dadurch bedingt, daß die Spannung am Selengleichrichter verhältnismäßig klein ist, so daß die Spannung am Emitterwiderstand entsprechend klein sein muß, was nur dann einen niederohrnigen Emitterwiderstand erreicht werden kann. Die stabilisierende Wirkung eines solchen Emitterwiderstandes ist aber entsprechend schwach.
  • Häufig ist es sogar erwünscht (z. B. bei einer nachfolgenden Gegentaktendstufe), daß der Emitterstrom mit zunehmender Spannung der Betriebsspannungsquelle abnimmt, damit die Gleichstromleistung (Verlustleistung) im Transistor konstant bleibt und somit keine überlastung des Transistors auftreten kann.
  • Die Erfindung erfüllt die oben beschriebenen Forderungen. Vorausgesetzt wird, daß dem Transistor, dessen Emitterstrom konstant gehalten bzw. bei steigender Batteriespannung vermindert werden soll, in bekannter Weise eine im folgenden als »erste Transistorstufe« bezeichnete Transistorstufe vorhergeht, deren Basisvorspannung von einem an der Speisebatterie liegenden Spannungsteiler geliefert wird und in deren Emitter- und Kollektorleitung je ein Ohmscher Widerstand liegt und deren Kollektor mit der Basis des folgenden Transistors galvanisch verbunden ist. Erfindungsgemäß ist der Widerstand in der Emitterzuleitung des ersten Transistors so bemessen, daß die Gleichspannung des Kollektors des ersten Transistors gegen die Bezugsleitung des Verstärkers und damit der Emittergleichstrom des zweiten Transistors bei Schwankungen der Speisespannung konstant ist oder bei steigender Speisespannung wenig abnimmt.
  • Versuche haben gezeigt, daß ein Emitterwiderstand von 130 bzw. 100 9 die gewünschte Wirkung hat. Es ist bekannt, in einem zweistufigen Transistorverstärker mit galvanischer Kopplung zur guten Stabilisierung der Basisvorspannung die Emitterwiderstände groß zu bemessen. In anderen Literaturstellen werden für die Emitterwiderstände eines solchen Verstärkers Widerstandswerte von 2800 oder 6000 oder 13 000 bis 45 000 Q (USA.-Patenschrift 2 822 434) angegeben. Solche großen Widerstände sind zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe nicht geeignet. Es ist auch bekannt, in einem zweistuflgen Transistorverstärker mit galvanischer Kopplung dem Emitterwiderstand des ersten Transistors nur einen Widerstand von 60 0. zu geben (Electronie Eng. 1958, S. 561). Da dieser Transistoi aber wegen der starken zweiten Stufe (Gleichstromleistung von 12 W) statt des normalen Emitterstromes von 0,5 bis 1 mA für einen Emitterstrombereich von 10 bis 250 mA bemessen ist, ist in diesem Falle selbst der kleine Emitterwiderstand von 60 Q viel zu groß im Sinne der Erfindung. Dies gilt auch für einen Emitterwiderstand von 470 9, der in einer bekannten Transistorschaltung mit kapazitiver Kopplung liegt (Funkschau 1956, S. 681), wenn man ihn in einem zweistufigen Verstärker mit galvanischer Kopplung verwenden würde. Bei einer Transistorendstufe ist ein Emitterwiderstand von 40 9 angegeben (Funktechnik 1958, Heft 14, Beilage, S. 17), der aber in der Vorstufe zu klein wäre.
  • Um die gewünschte Wirkung mit einer höheren Spannung an der Basis oder am Kollektor erzielen zu können, wird gemäß einer Verbesserung der Erfindung in die Emitterleitung des ersten Transistors zusätzlich zu dem Ohmschen Widerstand ein Schaltelement mit annähernd konstanter Spannung bzw. konstantem Spannungsabfall, z. B. eine Batterie oder eine in Durchlaßrichtung betriebene Diode, gelegt. Dann wird der erwähnte Ohmsche Widerstand und der differentielle Widerstand des Schaltelementes zu-sammen so bemessen, daß die erwähnte Konstanthaltung bzw. geringe Verminderung des Emitterstromes des ersten Transistors erreicht ist. Dies hat auch den unten bei F i g. 3 näher begründeten Vorteil, daß die Stabilisierung des Emitterstromes bei Temperaturschwankungen besser ist. Zusätzlich lassen sich Mittel zur Verbesserung der Stabilisierung bei Temperaturänderungen anwenden, die zum Teil an sich bekannt sind, wie bei der Beschreibung der F i g. 5 bis 8 angegeben ist.
  • An Hand der Zeichnungen, welche Ausführungsbeispiele der Erfindung enthält, wird die Erfindung nun näher erklärt.
  • F i g. 1 zeigt die erfindungsgemäße Grundschaltung; F i g. 2 dient zur Erklärung der Wirkung; in F i g. 3 und 4 ist die erwähnte Verbesserung der Erfindung bezüglich der höheren Basisspannung dargestellt; in F i g. 5 bis 8 ist außerdem noch eine durch die höhere Basisspannung wirksamere bekannte Gleichstromgegenkopplung angewendet; in F i g. 7 und 8 wird der konstant gehaltene Emitterstrom im Transistor T, zur Konstanthaltung der Basisvorspannung einer Gegentakt-B-Endstufe benutzt; F i g. 9 zeigt die Abnahme des Kollektorstromes der Endstufe bei fehlendem Eingangssignal mit steigender Betriebsspannung U, und steigender Umgebungstemperatur.
  • Die Schaltung nach F i g. 1 ist erfindungsgemäß so bemessen, daß bei steigender Batteriespannung U, die Kollektorspannung U, des Transistors T, und damit der Ernitterstrom und Kollektorstrom des Transistors T2 konstant bleibt (oder etwas abnimmt). Die Basisvorspannung wird in bekannter Weise von einem Spannungsteiler RJ, R2 geliefert, und der Emitterwiderstand R , bewirkt eine schwache Gleichstromgegenkopplung. Mit R 4 ist der übliche Kollektorwiderstand bezeichnet. Der Erfindun(Y liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei der normalen bekannten Bemessung des Emitterwiderstandes R, von etwa 500 9 bis 1 k9 die Kollektorspannung U,2 ansteigt, wenn die Batteriespannu.ng U, zunimmt (s. Kurve 1 k9 in F i g. 2) und bei fehlendem Emitterwiderstand die Kollektorspannung U, gemäß F i g. 2, Kurve R, = 0 bis zu einem Maximum ansteigt und dann wieder abfällt. Dazwischen liegt eine flach verlaufende Kurve R, = 130 9, bei der die Kollektorspannung U2 und damit auch der Emitterstrom des Transistors T2 konstant bleibt. Es ist noch eine weitere Kurve R, = 100 9 eingezeichnet, bei der die Kollektorspannung U, etwas abnimmt.
  • Die Wirkungen in den geschilderten Fällen kommen folgendermaßen zustande: Bei R, = 1 kQ ist die Spannung UE sehr viel größer als die Spannung UBE und damit annähernd gleich der Spannung am Widerstand R.. Steigt die Batteriespannung U, von 6 V um 101% auf 6,6 V, so nimmt auch die Spannung am Widerstand Ri um 1011/o zu. Da die Spannung an R" wie vorausgesetzt, annähernd gleich groß wie die Spannung am Widerstand Ri ist, muß dann auch der Emitterstrom ii! und der Kollektorstrom um 10% zugenommen haben, was eine Zunahme des Spannungsabfalls am Kollektorwiderstand R4 um 10% zur Folge hat, also z.B. von 2V auf 2,2V. Während vorher U,=6-2=4Vwar, istnunU2=6,6-2,2=4,4V, also ebenfalls um 10% gestiegen.
  • Bei R, = 0 steigt die Spannung an Ri wieder prozentual genauso viel wie die Batteriespannung Ull Wegen der nun fehlenden Gleichstromgegenkopplung steigt aber der Emitterstrom und damit auch der Kollektorstrom und deshalb auch der Spannungsabfall an R4 exponentionell an, was gemäß F i g. 2 eine starke Abnahme der Kollektorspannung U, nach Überschreiten des Maximums zur Folge hat. Verwendet man jedoch einen kleinen Emitterwiderstand, so kann man erreichen, daß der Kollektorstrom gerade so viel zunimmt, daß die Kollektorspannung U, einen annähernd konstanten Wert annimmt oder nach dem Maximum etwas absinkt.
  • Bei dieser Bemessung ist allerdings die Basisspannung bzw. die Kollektorspannung U, in F i g. 1 für manche Fälle zu niedrig (Wechselstromverzerrungen, Korrektur von U2 bei Exemplarstreuungen). Deshalb wird vorgeschlagen, in die Emitterzuleitung des Transistors T, zusätzlich zu dem Ohmschen Widerstand ein Schaltelement mit annähernd konstanter Spannung bzw. konstantem Spannungsabfall, z. B. nach F i g. 3 eine Batterie B oder nach F i g. 4 eine in Durchlaßrichtung betriebene Diode D, zu legen.
  • Man kann dann in einer Schaltung nach F i g. 3 z. B. für eine Batteriespannung U, = 1,25 V den Widerstand Ri so groß bemessen, daß an Ri eine Spannung von 1,5 V statt 0,2 V in F i g. 1 herrscht. Hat der Widerstand RI, den gleichen Wert (und damit auch die gleiche Wirkung) wie in F i g. 1, so hat bei einer Änderung von U, die größere Spannung an R, eine entsprechend größere Basisspannungsänderung zur Folge, wodurch eine größere Änderung des Emitterstromes im Transistor T, bewirkt wird. Deshalb kann der Kollektorwiderstand R4 'kleiner bemessen werden, wodurch die Kollektorspannung U 2 größer ist. Dies hat den Vorteil, daß der Emitterwiderstand R, in F i g. 1 größer bemessen werden kann, wodurch die Stabilisierung des Emitterstromes des Transistors T, bei Temperaturänderungen besser wird. Ist jedoch die Spannung U, für die Stabilisierung des Ernitterstromes des Transistors T2 groß genug, so kann infolge der zusätzlichen Spannung U" in der Emitterzuleitung des Transistors Ti und die dadurch mögliche größere Aussteuerung des Transistors bei gleichem Widerstand R4 der gegenkoppelnde Widerstand R, vergrößert werden. Dadurch wird der Einfluß der Umgebungstemperatur auf die konstant bzw. nahezu konstant zu haltende Spannung U, vermindert.
  • Ferner ermöglicht die durch U, heraufgesetzte Spannung zwischen Basis und Erde eine eventuell erforderliche Gleichstrorngegenkopplung von einer nachfolgenden Transistorstufe auf die Basis des Transistors T,.
  • In F i g. 4 ist an Stelle der Batterie eine Diode D" z. B. eine Germaniumdiode, eingeschaltet, an der z. B. eine Spannung von etwa 0,4 V herrscht. Wenn der differentielle Widerstand der Diode bereits genau oder annähernd den verlangten Wert von R, hat, kann der Widerstand R3 fortfallen bzw. entsprechend kleiner als in F i g. 1 bemessen werden. Die Verwendung einer Halbleiterdiode als Ernitterwiderstand ist an sich bekannt, um eine konstante Basisvorspannung zu erzielen, was jedoch bei dei Erfindung nicht beabsichtigt ist.
  • Da der Transistor T, zugleich zur Signalverstärkung, z. B. zur Niederfrequenzverstärkung, benutzt wird, darf der Spannungsteiler R" R, zur Vermeidung von zu großen Wechselstromverlusten nicht zu niederohmig sein. Eine Basisstromänderung bei Temperaturzunahme kann dann eine entsprechend große Zunahme der negativen Basisvorspannung und damit eine größere Zunahme des Kollektorstromes zur Folge haben, was wiederum eine Abnahme der Kollektorspannung U" bewirkt. Diese Spannungsabnahme von U" unterliegt Exemplarstreuungen. Um den Temperatureinfluß zu reduzieren und zugleich die Stabilisierung gegenüber Spannungsschwankungen der Speisebatterie weiter zu verbessern, wird in bekannter Weise in F i g. 5 eine Gleichstromgegenkopplung, die von der Emitterspannung des zu regelnden Transistors T, mittels des Spannungsteilers R", R6 abgeleitet ist, auf die Basisvorspannung des Vortransistors T, angewendet.
  • Um eine möglichst starke Gegenkopplung zu erreichen, ist es nach F i g. 6 zweckmäßig, die Gegenkopplungsspannung über ein Schaltelement mit annähernd konstantem Spannungsabfall, z. B. Diode D" in Flußrichtung, welche im oberen Teil des Spannungsteilers D_ R7# Rs liegt, abzunehmen. Für Di und D, haben sich Siliziumdioden besonders gut bewährt.
  • Der auf die beschriebene Weise unabhängig von den Betriebsspannungs- und Temperaturschwankungen konstant gehaltene oder bei steigender Batteriespannung entsprechend abfallende Emitterstrom wird gemäß einer Weiterbilduno, der Erfindung zum Erzeugen einer Basisvorspannung für eine weitere nachfolgende Transistorverstärkerstufe benutzt -, indem der stabilisierte Emitterstrom des Transistors T., in F i g. 7 den im Eingangskreis der Transistoren T,-und T4 liegenden Widerstand R" durchfließt, zu dem noch ein temperaturabhängiger Widerstand R, parallel - schaltet werden muß, um den Einfluß der le Temperatur auf die Endstufe zu vermindern. Die Entnahme der Basisvorspannung der Endstufe vom Emitterkreis der Vorstufe ist von Schaltungen zur Stabilisierung des Emitterstromes bei Temperaturschwankungen bekannt.
  • Das Beispiel der F i g. 7 erfordert zur Verminderung des Temperatureinflusses auf die Gegentaktendstufe also noch einen Heißleiter Rg, der die Aufgabe hat, bei steigender Temperatur die Basisvorspannung der Transistoren T, und T4 zu vermindern. Die Verminderung der Basisvorspannung läßt sich aber, wie an sich bekannt, auch dadurch erreichen, daß man bei Einsparung des Heißleiters R, in F i g. 7 die Spannung U, am Transistor T, (F i g. 1) und damit den Emitterstrom des Transistors T, mit steigender Temperatur absinken läßt und mit dieser Spannungsänderung den Temperatureinfluß auf die Endstufe kompensiert. Hierzu ist die (extrem) starke Gegenkopplung durch die Diode D2 (F i g. 7) aufzuheben und statt einer Siliziumdiode für D, eine Germaniumdlode (Spitzendiode) zu setzen.
  • Ein praktisches Beispiel dieser Möglichkeit ist in F i g. 8 wiedergegeben.
  • Am Kollektor des Transistors Ti steht die entsprechend der Erfindung sich ergebende Kollektorspannung zur Verfügung, die für die Emitterstromstabilisierung des darauffolgenden Transistors T, benutzt wird. Der Emitterstrom des Transistors T, durchfließt vorwiegend den Spannungsteiler R51 Riol an welchem die Basisvorspannung für die Endstufentransistoren T3 und T4 abgegriffen ist.
  • Diese Basisvorspannung und damit der Ruhestrom der Transistoren T., und T4 läßt sich durch entsprechende Wahl des Widerstandes R, in der Emitterleitung des Transistors T, in gewünschter Weise möglichst wenig betriebsspannungsabhängig einstellen. Die erforderliche Größe der Basisvorspannung, die Exemplarstreuungen unterliegt, ist durch R- einstellbar. Ein niederohmi-er Widerstand R in der gemeinsamen Emitterleitung der Transistoren T" und T4 ermöglicht ein Teilerverhältnis von R, und R" in der Art, daß bei steigender Temperatur der Kollektorruhestrom IC der beiden Transistoren T, und T4 nahezu gleich bleibt oder sogar zum Schutz der Transistoren in günstiger Weise abnimmt.
  • F i g. 9 zeigt die Wirkung der Schaltung nach F i g. 8. Der Kollektorruhestrom IC ist hier in Ab- hängigkeit von der Batteriespannung U, und der Umgebungstemperatur in Celsiusgraden wiedergegeben. Man erkennt das gemäß der Erfindung eintretende Absinken des Kollektorruhestromes bei stelgenderBatteriespannung und steigenderUmgebungstemperatur.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstärker in Emitterschaltung, dessen erste Stufe einen Basisspannungsteiler und je einen Ohmschen Widerstand in der Emitter- und Kollektorzuleitung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand (R.) in der Emitterzuleitung des ersten Transistors (T1) so bemessen ist, daß die Gleichspannung des Kollektors des ersten Transistors gegen die Bezugsleitung des Verstärkers und damit der Emittergleichstrom des zweiten Transistors bei Schwankungen der Speisespannung (U1) konstant ist oder bei steigender Speisespannuno, wenig abnimmt.
  2. 2. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Emitterleitung des ersten Transistors zusätzlich zu dem Ohmschen Widerstand oder an Stelle desselben ein Schaltelement mit annähernd konstanter Spannung bzw. konstantem Spannungsabfall. z. B. eine Batterie oder eine in Durchlaßrichtung betriebene Diode, gelegt ist und daß der erwähnte Ohmsche Widerstand und der differentielle Widerstand des Schaltelementes zusammen so bemessen sind, daß die Bedingung nach Anspruch 1 erfüllt ist (F i g. 3 bis 8). 3. Transistorverstärker nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch dieAnwendung einerGleichstromgegenkopplung, die von der Emitterspannung des zweiten Transistors abgeleitet ist, auf die Basis des ersten Transistors (F i g. 5 bis 8). 4. Transistorverstärker nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenkopplungsspannung vom Ohmschen Widerstand eines Spannungsteilers entnommen ist, der aus einem Schaltelement mit annähernd konstantem Spannungsabfall (z. B. Diode in Flußrichtung) und einem Ohmschen Widerstand besteht und parallel zum Emitterwiderstand des zweiten Transistors liegt (F i g. 6 und 7). 5. Transistorverstärker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der konstant gehaltene oder bei steigender Batteriespannung entsprechend abfallende Emitterstrom zum Erzeugen einer Basisvorspannung für eine nachfolgende Transistorverstärkerstufe, z.B. eine Gegentaktendstufe, dient (F i g. 7 und 8). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1012 646, 1027 728, 1033 261; USA.-Patentschriften Nr. 2 860 193, 2 822 434; »Funkschau«, H. 16, 1956, S. 681; »Funk-Technik«, 1958, H. 14, S. 17; »radio-mentor«, 1958, H. 5, S. 303; »Elektronik«, 1958, S. 356; ARE Transactions on Circuit Theory«, September 1957, S. 178 bis 190 und 194 bis 202; »Electronic Engineering«, September 1958, S. 561; J. D o s s e »Der Transistor«, 1957, S. 123; R. B. H u c 1 e y Aunction Transistor Electronics«, 1958, S. 192.
DET16045A 1958-12-24 1958-12-24 Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung Pending DE1191425B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET16045A DE1191425B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET16045A DE1191425B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1191425B true DE1191425B (de) 1965-04-22

Family

ID=7548115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET16045A Pending DE1191425B (de) 1958-12-24 1958-12-24 Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1191425B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1012646B (de) * 1955-08-05 1957-07-25 Philips Nv Mehrstufiger Transistorverstaerker mit Gegentaktendstufe
US2822434A (en) * 1954-02-15 1958-02-04 Honeywell Regulator Co Amplifying apparatus
DE1027728B (de) * 1956-08-23 1958-04-10 Telefunken Gmbh Transistor-Niederfrequenzverstaerker mit Kompensation der Auswirkung von Temperaturaenderungen auf den Arbeitspunkt seiner Endstufe
DE1033261B (de) * 1954-02-10 1958-07-03 Internat Stadard Electric Corp Mehrstufiger Transistorverstaerker fuer Wechselstroeme mit Stabilisierung der Transistorarbeitspunkte
US2860193A (en) * 1954-04-01 1958-11-11 Rca Corp Stabilized transistor amplifier

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033261B (de) * 1954-02-10 1958-07-03 Internat Stadard Electric Corp Mehrstufiger Transistorverstaerker fuer Wechselstroeme mit Stabilisierung der Transistorarbeitspunkte
US2822434A (en) * 1954-02-15 1958-02-04 Honeywell Regulator Co Amplifying apparatus
US2860193A (en) * 1954-04-01 1958-11-11 Rca Corp Stabilized transistor amplifier
DE1012646B (de) * 1955-08-05 1957-07-25 Philips Nv Mehrstufiger Transistorverstaerker mit Gegentaktendstufe
DE1027728B (de) * 1956-08-23 1958-04-10 Telefunken Gmbh Transistor-Niederfrequenzverstaerker mit Kompensation der Auswirkung von Temperaturaenderungen auf den Arbeitspunkt seiner Endstufe

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1948850C3 (de) Operationsverstärker
DE927932C (de) Schaltung fuer einen sehr kleinen Transistor-Verstaerker
DE69423488T2 (de) Spannungsregler
EP0421516B1 (de) Stromversorgungseinrichtung mit Spannungsregelung und Strombegrenzung
DE1096973B (de) Transistor-Regelanordnung zur Konstanthaltung der Spannung an einem Verbraucher
DE2207233C3 (de) Elektronischer Signalverstärker
DE2429310A1 (de) Monolithisch integrierbare serienregelschaltung
DE1804597A1 (de) Tastbarer Gegentaktverstaerker mit komplementaeren Transistoren
DE2136061A1 (de) Stromverstarkerschaltung
DE3402341C2 (de)
DE2623245A1 (de) Stromversorgungseinrichtung
DE2339751A1 (de) Spannungsregelndes netzgeraet
DE1126496B (de) Stromregler zur Aufrechterhaltung eines konstanten Gleichstromes
DE1191425B (de) Zweistufiger, galvanisch gekoppelter Transistorverstaerker in Emitterschaltung
DE2822037C2 (de) Schaltungsanordnung zur Regelung des Arbeitspunktes bei einem Gegentakt-B-Verstärker
DE3931893A1 (de) Schaltung zur strombegrenzung mit foldback-verhalten
DE1057172B (de) Schaltungsanordnung zur Sperrung eines einen Teil eines Geraetes, insbesondere der Nachrichtentechnik, bildenden Schalttransistors
DE3106528A1 (de) "verstaerkerschaltung"
DE2037695A1 (de) Integrierter Differenzverstärker mit gesteuerter Gegenkopplung
DE2808562A1 (de) Schaltung zur erfassung des auftretens einer gleichstromkomponente im ausgangssignal eines hoerfrequenzverstaerkers
DE3303945A1 (de) Schaltung zur temperaturkompensierenden stromversorgung eines hallgenerators
DE2912433C3 (de) Linearer Transistor-Wechselstromverstärker
DE1234837B (de) Anordnung zum Stabilisieren von Gleich-spannungen
DE2335723A1 (de) Integrierschaltung
DD282789A5 (de) Verfahren fuer einen leistungsverstaerker mit geringer phasendrehung, insbesondere fuer eine variable induktive last