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DE1191250B - Spitzenlosschleifmaschine zum Profilieren des Endes rotationssymmetrischer Werkstuecke - Google Patents

Spitzenlosschleifmaschine zum Profilieren des Endes rotationssymmetrischer Werkstuecke

Info

Publication number
DE1191250B
DE1191250B DEM47554A DEM0047554A DE1191250B DE 1191250 B DE1191250 B DE 1191250B DE M47554 A DEM47554 A DE M47554A DE M0047554 A DEM0047554 A DE M0047554A DE 1191250 B DE1191250 B DE 1191250B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
workpieces
grinding wheel
axis
rotationally symmetrical
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM47554A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Modler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HANS MODLER DIPL ING
Original Assignee
HANS MODLER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HANS MODLER DIPL ING filed Critical HANS MODLER DIPL ING
Priority to DEM47554A priority Critical patent/DE1191250B/de
Publication of DE1191250B publication Critical patent/DE1191250B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B19/00Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group
    • B24B19/007Single-purpose machines or devices for particular grinding operations not covered by any other main group for grinding buttons, nail heads, screw heads, bottle capsules or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Spitzenlosschleifmaschine zum Profilieren des Endes rotationssymmetrischer Werkstücke Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf das Schleifen profilierter Endflächen an rotationssymmetrischen Werkstücken.
  • Die Herstellung solcher Endflächen ist von großer praktischer Bedeutung bei der Fertigung von Massenteilen, wie z. B. Lagemadeln, Stiften, Rollen usw., gemäß Fig. 1.
  • Bisher wurde die Bearbeitung der Enden meistens auf Drehautomaten durchgeführt. Diese Bearbeitungsweise ist, falls mit umlaufendem Werkstück gearbeitet wird, sehr langsam. Verwendet man umlaufende Drehmeißel, so ist die Produktionsgeschwindigkeit etwas größer, aber die Mittelpunktgenauigkeit der geschliffenen Profilfläche gegenüber der Werkstückachse ist auf die Dauer nicht gewährleistet.
  • Neben dieser Herstellungsweise durch automatisches Drehen sind auch bereits gewisse Schleifmethoden vorbekannt. In diesem Falle wird zunächst auf sogenannten Abschlagpressen gezogenes Drahtmaterial roh abgelängt. Anschließend werden die Enden der Werkstücke durch Schleifen bearbeitet. Die vorbekannten Maschinen sind jedoch nur in der Lage, an den rohen Enden entweder Planflächen oder Kegelflächen änlich Bleistiftspitzen zu erzeugen.
  • Die vorliegende Erfindung befaßt sich mit dem spitzenlos durchlaufenden Schleifen von Endflächen verschiedener Profilform gemäß F i g. 1.
  • Die F i g. 2, 3 und 4 zeigen eine erfindungsgemäße Anordnung, bei der in einer Operation beide Werkstückenden in getrennten Schleifzonen bearbeitet werden.
  • F i g. 2 soll einen Querschnitt, F i g. 3 eine Seitenansicht und F i g. 4 eine Draufsicht der Maschinenanordnung darstellen.
  • Regelscheibe 1, Käfig 2 und Stahlband 3 bilden die Werkstückführungstrommel mit der Trommelachse 4. Die Werkstückführungstrommel bewirkt einerseits eine kreisförmige Vorschubbewegung der Werkstücke, andererseits eine rasche Rotationsbewegung derWerkstücke um ihre eigene Achse. Durch die gegenläufigen Umfangsgeschwindigkeiten von Regelscheibe 1 und Stahlband 3 ergibt sich die spitzenlose Drehung aller zwischen Regelscheibe und Band liegenden Werkstücke.
  • Hierbei sind die Werkstücke in den Schlitzen des aus zwei Hälften auf die Hohlwelle 5 montierten Käfigs 2 geführt. Der Käfig 2 wird, vollkommen unabhängig vom Antrieb der spitzenlosen Drehung der Werkstücke, separat über die Scheibe 6 in Drehbewegung versetzt und ergibt die Vorschubbewegung der Werkstücke. Durch die Düse 7 werden von einem an sich vorbekannten automatischen Beschickungsgerät 8 die Werkstücke unter Druck in Längsrichtung in die Schlitze des Käfigs eingefüllt. Sie bewegen sich anschließend in der Werkstückführungstrommel kreisförmig bis zu einer Wasser- oder Preßluftdüse 9, die das Auswerfen der Werkstücke aus dem Käfig in Pfeilrichtung 10 bewerkstelligt. Die auf dem Weg A-B angreifende Schleifscheibe 11 bearbeitet zunächst die einen Enden der Werkstücke, während die auf dem Weg C-D angreifende Schleifscheibe die anderen Enden bearbeitet. Gegenüber den Schleifscheiben liegen an den Stirnseiten der Werkstückführungstrommel ortsfeste Seitenführungen 12 und 13, die den Schleifscheibenradialdruck aufnehmen und ein Herausschieben der Werkstücke aus der Trommel verhindern.
  • Erfindungsgemäß sind die Drehachsen beider Schleifscheiben derart geneigt, daß sie unter einem gewissen Winkel gegen die durch die Werkstückführungstrommelachse 4 und den Schleifscheibenmittelpunkt 14 gehende Ebene geneigt sind.
  • Die Vorschubbewegung der Werkstücke während des Schleifens nutzt die Schleifscheibe dergestalt ab, daß sie eine gewisse Profilform erhält. Die Schleifscheibe Aäuft sich auf eine gewisse Profilform ein«.
  • Ohne jedes Abrichten bleibt diese Profilform konstant, sofern die Abmessungen der Schleifscheibe, das Schleifmaß, die Anstellposition und der Winkel der Schleifscheibenachse gegenüber der durch Trommelachse 4 und Schleifscheibenmittelpunkt 14 gehenden CD Ebene nicht verändert werden.
  • Durch Veränderung der genannten Parameter können dagegen sehr verschiedene Schleifscheibenprofile (F i g. 5) hervorgerufen werden. Jeder Schleifscheibenprofilform entspricht eine ganz bestimmte, auf den Werkstücken erzielte Profilform der Endflächen. Es können daher # sehr verschiedene Profilformen (F i g. 1) durch Veränderung der vorgenannten Parameter erzeugt werden, ohne daß die Schleifscheiben jemals abgerichtet werden müssen.
  • Die Anordnung gemäß F i g. 2, 3 und 4 zeigt eine Anordnung, bei der durch beiderseits gleiche Anstellparameter an beiden Werkstückenden die gleiche Profilform erzeugt wird.
  • Durch Anstellen nur einer Schleifscheibe kann nur an einem Werkstückende eine Profilform geschliffen werden, während das andere Ende unbearbeitet bleibt.
  • Durch unterschiedliche Anstellparameter können beide Werkstückenden gleichzeitig mit einer unterschiedlichen Profilforin erzeugt werden.
  • F i g. 6 zeigt eine Anordnung, die konkave Profilformen gemäß F i g. 7 erzielt. Auch bei dieser Anordnung ist die Schleifscheibendrehachse gegenüber der durch die Trommelachse und den Schleifscheibenmittelpunkt gehenden Ebene unter einem gewissen Winkel geneigt.
  • Die vorliegende Erfindung bedeutet für die Fertigung rotationssymmetrischer Massenteile erhebliche Vorteile, die in mehrfach erhöhter Stundenleistung, erhöhter Gleichmäßigkeit des Ausstoßes und geringerem Schleifscheibenverschleiß zum Ausdruck kommen. Da profilierte Endflächen bisher nur durch Drehen hergestellt werden konnten, ergibt sich durch die vorliegende Erfindung der weitere Vorteil, daß auch gehärtete Werkstücke bearbeitet werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Spitzenlosschleifmaschine zum Profilieren des Endes rotationssymmetrischer Werkstücke, mit einer aus Regelscheibe, Käfig und Halteband bestehenden Werkstückführungstrommel und einer umfangsseitig arbeitenden Schleifscheibe, deren Achse unter einem Winkel gegen die Trommelachse geneigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schleifscheibenachse unter einem Winkel gegen die durch die Werkstückführungstrommelachse(4) und den Schleifscheibenmittelpunkt (14) gehende Ebene geneigt ist.
  2. 2. Spitzenlosschleifmaschine nach Anspurch 1 zum Schleifen beider Werkstückenden, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schleifscheiben (11) in verschiedenen Umfangsbereichen der Werkstückführungstrommel arbeiten. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1734 122; deutsche Patentschriften Nr. 2 109 600, 2 754 635.
DEM47554A 1960-12-30 1960-12-30 Spitzenlosschleifmaschine zum Profilieren des Endes rotationssymmetrischer Werkstuecke Pending DE1191250B (de)

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