[go: up one dir, main page]

DE1190971B - Drehgestell fuer kleine Raeder - Google Patents

Drehgestell fuer kleine Raeder

Info

Publication number
DE1190971B
DE1190971B DEV16537A DEV0016537A DE1190971B DE 1190971 B DE1190971 B DE 1190971B DE V16537 A DEV16537 A DE V16537A DE V0016537 A DEV0016537 A DE V0016537A DE 1190971 B DE1190971 B DE 1190971B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bogie
wheels
rocker
spring
bogie frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV16537A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Hoehner
Dr-Ing Julius Ulsamer
Dipl-Ing Ludwig Gross
Dr-Ing Adolf Mielich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEV16537A priority Critical patent/DE1190971B/de
Publication of DE1190971B publication Critical patent/DE1190971B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/10Articulated vehicles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D3/00Wagons or vans
    • B61D3/16Wagons or vans adapted for carrying special loads
    • B61D3/18Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles
    • B61D3/182Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers
    • B61D3/184Wagons or vans adapted for carrying special loads for vehicles specially adapted for heavy vehicles, e.g. public work vehicles, trucks, trailers the heavy vehicles being of the trailer or semi-trailer type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61FRAIL VEHICLE SUSPENSIONS, e.g. UNDERFRAMES, BOGIES OR ARRANGEMENTS OF WHEEL AXLES; RAIL VEHICLES FOR USE ON TRACKS OF DIFFERENT WIDTH; PREVENTING DERAILING OF RAIL VEHICLES; WHEEL GUARDS, OBSTRUCTION REMOVERS OR THE LIKE FOR RAIL VEHICLES
    • B61F3/00Types of bogies
    • B61F3/16Types of bogies with a separate axle for each wheel

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description

  • Drehgestell für kleine Räder Mit Rücksicht darauf, daß beim Durchfahren von Kreuzungen, Kreuzungs- und Bogenkreuzungsweichen die führungslose Lücke ein bestimmtes Maß nicht überschreiten darf, -ist in § 31 der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung der Mindestlaufkreisdurchmesser der Räder auf 840 mm festgelegt. Für diesen Laufkreisdurchmesser ist bei den von der Bundesbahn verwendeten Kreuzungs- und Bogenkreuzungsweichen, die eine Neigung von nicht mehr als 1: 9 aufweisen, die führungslose Lücke so kurz, daß keine Entgleisungsgefahr und auch keine Gefahr einer Beschädigung der Herzstückspitzen besteht.
  • Nun würde aber die Verwendung wesentlich kleinerer Räder in mehrfacher Beziehung große Vorteile bringen. Zunächst ist die Größe der unabgefederten Masse eines Radsatzes maßgebend für die Belastung des Oberbaus; auch ergibt eine Verkleinerung der Radmasse eine Verminderung der Laufgeräusche, weil deren Stärke vom Volumen der geräuscherzeugenden Bauteile mit beeinflußt wird. Auch ist die bei jedem Bremsvorgang abzubremsende rotierende Masse eines Fahrzeuges mit großen Rädern naturgemäß größer als die eines Fahrzeuges mit kleineren Rädern, was sich auf die Länge des Bremsweges auswirkt. Von wesentlicher Auswirkung ist der Raddurchmesser aber auf die Fußbodenhöhe und damit auch auf alle anderen Höhenmaße des Fahrzeuges. Bei Fahrzeugen mit kleineren Rädern liegt der Druckmittelpunkt sämtlicher Seitenkräfte, also der Seitenwind- und Zentrifugalkraft sowie der Drehträgheit, tiefer als bei Verwendung größerer Räder. Geringere Fußbodenhöhe ergibt außerdem geringere Einstiegtiefen und somit eine Beschleunigung des Fahrgastflusses, was besonders für den Nah-Schnellverkehr von Bedeutung ist. Ferner wird es bei Verringerung der Fußbodenhöhe möglich, Autotransportfahrzeuge und andere Doppelstockwagen nicht nur außerhalb des Bereichs der Drehgestelle, sondern auf ihrer gesamten Länge doppelstöckig auszubilden und so bei völlig oder zumindest beinahe ebenem Boden des unteren Stockes zu einer wesentlich günstigeren Raumausnutzung zu gelangen.
  • Es ist zwar möglich und wurde auch bereits vorgeschlagen, mit normalen zweiachsigen Drehgestellen zu etwas kleineren Raddurchmessern zu gelangen, indem man die Radsätze mit höherem Spurkranz und vergrößertem Schnittkreisdurchmesser ausführt. Mit diesen Maßnahmen läßt sich jedoch allenfalls ein Mindestlaufkreisdurchmesser von 700 mm erzielen, was für viele Fälle noch unzureichend ist.
  • Es sind auch Laufwerke für Schienenfahrzeuge bekannt, bei welchen Einzelradsätze jeweils durch ein zweiachsiges Laufwerk in Form eines Drehgestells ersetzt sind, wobei nur das Mitteldrehgestell Losräder trägt, während die Enddrehgestelle normale durchlaufende Achswellen aufweisen und wobei in längsverlaufenden, um Verbindungsstücke horizontal quer zur Fahrzeuglängsachse pendelbaren Schwingen die Achswellen bzw. die Losradachsen gelagert sind.
  • Es ist auch bekannt, Drehgestelle anstatt um einen mittleren lotrechten Drehzapfen um jeweils zwei äußere lotrechte Drehzapfen schwenken zu lassen. Um diese Drehzapfen, die zwischen dem vorderen und hinteren Radpaar eines jeden Drehgestells am Wagenuntergestell oberhalb der Schiene angeordnet sind, sind Drehgestell-Längsträger, die nur durch Querlenker miteinander verbunden sind, in horizontaler Ebene schwenkbar. In diesen Drehgestell-Längsträgern sind horizontal quer zur Fahrzeuglängsachse jeweils vor und hinter den Drehzapfen eines jeden Drehgestells Pendelzapfen angeordnet, um welche längsverlaufende Schwingen mit den in diesen gelagerten Laufrädern schwenkbar sind.
  • Derartige Laufwerke weisen jedoch die unbedingt erforderlichen Führungseigenschaften nicht auf und sind daher nicht geeignet, Bundesbahnstrecken zu befahren. Die bekannten zwei- oder auch dreiachsigen Drehgestelle erlauben es daher mit Rücksicht auf die Entgleisungsgefahr beim Durchfahren von Kreuzungen und Weichen nicht, Räder mit kleinerem Laufkreisdurchmesser als 840 bzw. 700 mm auf normalen Bundesbahn-Gleisanlagen mit den gegebenen führungsfreien Lücken in Kreuzungs- und Bogenkreuzungsweichen zu verwenden. Die bekannten Drehgestelle mit kleineren Rädern sind nur in der Lage, private Gleisanlagen zu befahren.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Drehgestell für Schienenfahrzeuge zu schaffen, das bei völliger Aufrechterhaltung der Entgleisungssicherheit die Verwendung wesentlich kleinerer Räder mit einem etwa in der Größenordnung von 500 mm liegenden Laufkreisdurchmesser auf Bundesbahn-Gleisanlagen gestattet.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe erhält das Drehgestell erfindungsgemäß acht Losräder, von denen je zwei auf einer Seite liegende Räder in an sich bekannter Weise in einer längsverlaufenden Schwinge gelagert sind, die in gleichfalls bekannter Weise mit der entsprechenden Schwinge auf der anderen Seite durch eine mittig zwischen den Rädern liegende Querverbindung verbunden ist, die eine gegenseitige Verschwenkung beider Schwingen um die horizontale Mittellinie der Verbindung gestattet, wobei auf den vier Schwingen über Federn der Drehgestellrahmen abgestützt ist, an dem die vier Schwingen in horizontaler Längs- und Querrichtung starr und lediglich in vertikaler Richtung beweglich und gegeneinander verschwenkbar angelenkt sind.
  • Das erfindungsgemäße Drehgestell erfüllt alle bezüglich einer sicheren Führung zu stellenden Anforderungen, und zwar auch bei Rädern mit äußerst kleinem Laufkreisdurchmesser. Während nämlich das erste, vorlaufende Räderpaar die führungslose Lücke überläuft, wird das Drehgestell durch die auf der einen Seite liegenden Räder des zweiten und vierten Räderpaares geführt. Während anschließend das zweite und das dritte Räderpaar die führungslose Lücke überlaufen, wird die Führung wieder vom ersten und vom vierten Räderpaar übernommen. Anschließend übernehmen das erste und dritte Räderpaar die Führung, so daß auch das vierte Räderpaar sicher über die führungslose Lücke geführt wird. Der Längsabstand zwischen den beiden Führungspunkten ist also immer mindestens gleich dem Achsabstand zwischen dem ersten und dem dritten Räderpaar, d. h. also groß genug, um eine ausreichend genaue Führung des gerade über die führungslose Lücke laufenden Räderpaares zu gewährleisten.
  • Die erfindungsgemäße Verwendung von Losrädern, die an sich grundsätzlich bekannt sind, hat im erfindungsgemäßen Zusammenhang die vorteilhafte Wirkung, daß ein durch irgendwelche Einflüsse (Kurvenfahrt, zur Gleismitte in Querrichtung unsymmetrische Stelle des Drehgestells, Spießgang usw.) bedingter Unterschied im augenblicklich wirksamen Rollkreisdurchmesser der beiden Räder eines Radpaares nicht die Wirkung haben kann, daß bei dem hieraus resultierenden Gleiten zumindest eines Rades diesem oder auch dem anderen Rad ein Impuls erteilt wird, der dieses zum Aufsteigen auf das Herzstück der Kreuzung oder Weiche veranlassen oder diese Neigung zum Aufsteigen unterstützen könnte.
  • Die vorzugsweise unabgefederte Lagerung der Losräder in Schwingen, die in der gekennzeichneten Weise gelagert, n-iteinander verbunden und am Drehgestellrahmen angelenkt sind, gewährleistet einerseits die für eine sichere Führung während des überfahrens von Führungslücken unbedingt erforderliche gleichmäßige Verteilung der Raddrücke, so daß die die Führung übernehmenden Räder auch wirklich ausgeglichen belastet sind, und andererseits die aus den gleichen Gründen notwendige, in horizontaler Quer- und Längsrichtung spielfreie Anlenkung der Schwingen und damit sämtlicher Losräder am Drehgestellrahmen.
  • Die erfindungsgemäße Drehgestellkonstruktion hat ferner den Vorteil, daß nicht jedes Losrad einzeln am Drehgestellrahmen in der erforderlichen Weise geführt werden muß, sondern jeweils nur eine Schwinge, die zwei Losräder trägt. Infolgedessen ist der Aufwand an Führungsmitteln, beispielsweise Lenkern, bei dem erfindungsgemäßen Drehgestell nicht größer als bei einem normalen, zweiachsigen Drehgestell.
  • Die Anlenkung der Schwingen am Drehgestellrahmen kann dadurch erfolgen, daß jede Schwinge in für die Führung von Achslagergehäusen bekannter Weise durch zwei in Längsrichtung des Drehgestellrahmens angeordnete flachliegende Blattfedern geführt wird, von denen jede an einem Ende mit der Schwinge und am anderen Ende mit dem Drehgestellrahmen verbunden ist, wobei im Falle einer mehrlagigen Blattfeder das oberste Federblatt die Führung übernimmt, und das eine Ende der Blattfeder in der Längsrichtung festliegt und somit eine in horizontaler Längsrichtung starre Anlenkung gewährleistet, während das andere Ende gegenüber dem Drehgestellrahmen durch Befestigung an einem abgewinkelten Teil desselben in der Längsrichtung nachgiebig ist, um die erforderliche Durchfederung der Schwinge gegenüber dem Drehgestellrahmen zu ermöglichen. Durch diese Art der Anlenkung und Führung der Schwinge gegenüber dem Drehgestellrahmen ist gleichzeitig die erforderliche Verschwenkmöglichkeit jeder Schwinge gegenüber der zugehörigen Schwinge auf der anderen Drehgestellseite ermöglicht. Die Verbindungsflächen der Blattfedern sowohl mit den Schwingen als auch mit dem Drehgestellrahmen werden zweckmäßig in ebenfalls bei Achslenkern bekannter Weise quer gezahnt ausgeführt. Man kann auch, wie ebenfalls für Achslenker bekannt, das äußere Ende der Blattfeder winklig abbiegen und das innere Ende in einem exzentrischen Silentblock lagern.
  • Aus räumlichen Gründen ist es in weiterer Ausbildung der Erfindung zweckmäßig, die Blattfedern seitlich außerhalb der Räder und der Schwingen anzuordnen. Hierbei erhält zweckmäßig jede Schwinge außen einen Federtrog für mindestens zwei in Längsrichtung hintereinanderliegende Federn zur Abstützung des Drehgestellrahmens. Die Blattfedern können dann an den beiden Enden dieser Federtröge angreifen.
  • Damit das Bremsgestänge bzw. zumindest seine unmittelbar mit den Rädern zusammenarbeitenden Teile nicht den Federbewegungen sowie den Schwenkbewegungen der Schwingen gegenüber dem Drehgestellrahmen unterworfen werden, ist es zweckmäßig, die Bremsklotzhängeeisen und die Bremsdreiecke oder weitere Teile des Bremsgestänges in den Schwingen selbst zu lagern.
  • Infolge des wesentlich geringeren Raddurchmessers kommt bei dem erfindungsgemäßen Drehgestell der Drehgestellrahmen, wie es ja auch angestrebt wird, beträchtlich tiefer zu liegen als bei den bekannten Drehgestellen. Dies würde bei Wiegendrehgestellen den Nachteil mit sich bringen, daß man je nach Lage des Wiegenfedertroggehänges die den Wiegenfedertrog tragenden Pendel mit Rücksicht auf die Profilbeschränkung wesentlich kürzer ausführen müßte als bei den bekannten Drehgestellen. Dies würde insbesondere bei schnellfahrenden Schienenfahrzeugen die Laufruhe nachteilig beeinflussen. Gemäß der Erfindung wird zur Vermeidung dieses Nachteils vorgeschlagen, die den Wiegenfedertrog tragenden Pendel im Radschatten, d. h. innerhalb der durch die Räder einer Seite gelegten vertikalen Längsebenen, anzuordnen. Dieser Raum unterliegt keinen Profilbeschränkungen, so daß man die unteren Enden der Aufhängependel an dieser Stelle wesentlich niedriger legen kann, als wenn sich die Pendel außerhalb der Räder befinden würden. Die mögliche Pendellänge wird infolgedessen nicht oder nur wenig kleiner als bei den bekannten Drehgestellen mit wesentlich größeren Rädern.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
  • A b b. 1 zeigt die Seitenansicht des Drehgestells und A b b. 2 die Draufsicht auf das Drehgestell; A b b. 3 zeigt einen Teil des Querschnitts nach der Linie A -B in A b b. 2 und A b b. 4 einen Teil der Stirnansicht des Drehgestells; A b b. 5 zeigt einen Querschnitt nach der Linie C-D in A b b. 2, wobei der Drehgestellrahmen und die ihn tragenden Federn weggelassen sind.
  • Der Rahmen des Drehgestells besteht in üblicher Weise aus den beiden Langträgern 1 und 2, dem Hauptquerträger 3 und den beiden Kopfträgern 4 und 5. Je zwei der insgesamt acht Losräder 6 sind in einer Schwinge 7 uriabgefedert gelagert. Jede Schwinge 7 ist mit der auf der anderen Drehgestellseite liegenden Schwinge durch eine mittig zwischen den Losrädern 6 liegende Querverbindung verbunden, und zwar ist, wie A b b. 5 zeigt, die Schwinge 7 auf der einen. im dargestellten Beispiel auf der rechten Seite mit der Querverbindung 8 fest, auf der anderen, d. h. also der linken Seite, dagegen um die Mittellinie der Querverbindung 8 verschwenkbar verbunden. De bei dem dargestellten Beispiel vorgesehene Gleitlagerung zwischen der linken Schwinge 7 und der Querverbindung 8 ist in A b b. 5 mit 9 bezeichnet.
  • Jede der Schwingen 7 ist durch je einen beiderseits von ihr liegenden Lenker 10 bzw. 11 an dem zugehörigen Langträger 1 oder 2 des Drehgestellrahmens in horizontaler Längs- und Querrichtung starr und lediglich in vertikaler Richtung beweglich angelenkt. Die dargestellte Anlenkung gestattet es auch, daß bei einseitigen Schienenunebenheiten od. dgl. die beiden zusammengehörigen Schwingen 7 sich gegenseitig um die Mittellinie der Querverbindung 8 verschwenken können.
  • Der Achslenker 10 ist mittels eines Winkellenkers 12 in Längsrichtung nachgiebig, der Lenker 11 dagegen starr am zugehörigen Langträger 1 bzw. 2 befestigt. Die in Längsrichtung nachgiebige Befestigung eines der beiden Lenker ist erforderlich, um Federbewegungen zu ermöglichen. Jeder Lenker ist an seinen beiden Befestigungsstellen quer gezahnt, wie dies bei Achslenkern bekannt ist. Jede der Schwingen 7 trägt außen einen Federtrog 13 (A b b. 4), in dem sich die im dargestellten Beispiel als Gummifedern ausgebildeten Federn 14 abstützen; jeder Federtrog 13 trägt zwei in Längsrichtung hintereinanderliegende Federn 14.
  • Wie die Draufsicht in A b b. 2 zeigt, ist ein größerer Teil des Bremsgestänges in den Schwingen 7 selbst gelagert, so daß diese Bremsgestängeteile nicht dem Federspiel der Federn 14 unterliegen. Von den Schwingen 7 nach oben ragende Stege 15, die mit lotrecht angeordneten Langlöchern versehen sind, dienen zusammen mit einem dieses Langloch durchsetzenden, im Drehgestellrahmen befestigten Bolzen als Notführung.
  • Das dargestellte Drehgestell ist für höhere Fahrgeschwindigkeiten geeignet und weist deshalb eine Wiege üblicher Bauart auf. Der Wiegenfedertrog ist mit 16, die ihn tragenden Pendel sind mit 17 bezeichnet. Wie A b b. 1 zeigt, liegen die Pendel 17 im Radschatten, d. h. zwischen den beiden vertikalen, die Räder einer Seite begrenzenden Längsebenen. Die Wiegenfederung, die zweckmäßig ebenfalls aus Gummifedern gebildet wird, ist mit 18 bezeichnet. Die seitlichen Gleitstücke, die den Wagenkasten tragen, haben die Bezugsziffer 19. Die Queranschläge für die Wiege, die in A b b. 2 sichtbar sind, sind mit 20 bezeichnet.
  • Die Ansprüche 2 bis 10 gelten als echte Unteransprüche nur in Verbindung mit dem Anspruch 1.

Claims (10)

  1. Patentansprüche: 1. Drehgestell für kleine Räder, d. h. Räder mit einem unter dem normal zulässigen Mindestlaufkreisdurchmesser von 840 mm, etwa in der Größenordnung von 500 mm, liegenden Laufkreisdurchmesser, gekennzeichnet durch acht lose Räder (6), von denen in an sich bekannter Weise je zwei auf einer Seite liegende Räder in einer längsverlaufenden Schwinge (7) gelagert sind, die in gleichfalls bekannter Weise mit der entsprechenden Schwinge auf der anderen Seite durch eine mittig zwischen den Rädern liegende Querverbindung (8) verbunden ist, die eine gegenseitige Verschwenkung beider Schwingen um die horizontale Mittellinie der Verbindung gestattet, und durch einen auf den vier Schwingen über Federn abgestützten Drehgestellrahmen (1 bis 5), an dem die vier Schwingen in horizontaler Längs- und Querrichtung starr und lediglich in vertikaler Richtung beweglich und gegeneinander verschwenkbar angelenkt sind.
  2. 2. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwinge (7) in für die Führung von Achslagergehäusen bekannter Weise durch zwei in Längsrichtung des Drehgestellrahmens angeordnete flachliegende Blattfedern (10 und 11) am Drehgestellrahmen angelenkt ist, von denen jede an einem Ende mit der Schwinge und am anderen Ende mit dem Drehgestellrahmen (1 bis 5) verbunden ist, wobei im Falle einer mehrlagigen Blattfeder das oberste Federblatt die Führung übernimmt, und das eine Ende der Blattfeder in der Längsrichtung festliegt, das andere Ende gegenüber dem Drehgestellrahmen durch Befestigung an einem abgewinkelten Teil (12) desselben in der Längsrichtung nachgiebig ist.
  3. 3. Drehgestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Blattfedern (10 und 11) symmetrisch angeordnet und gleichgestaltet sind.
  4. 4. Drehgestell nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsflächen der Blattfedern (10 und 11) mit der Schwinge (7) sowie mit dem Drehgestelirahmen (1 bis 5) quer gezahnt sind.
  5. 5. Drehgestell nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Ende der Blattfeder (10 bzw. 11) winklig abgebogen ist und das innere Ende in einem exzentrischen Silentblock liegt.
  6. 6. Drehgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (10 und 11) seitlich außerhalb der Räder (6) und der Schwingen (7) liegen.
  7. 7. Drehgestell nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schwinge (7) außen einen Federtrog (13) für mindestens zwei in Längsrichtung hintereinanderliegende Federn (14) zur Abstützung des Drehgestellrahmens (1 bis 5) trägt. B.
  8. Drehgestell nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (10 und 11) an beiden Enden der Federtröge (13) angreifen.
  9. 9. Drehgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsklotzhängeeisen bzw. die Bremsklötze oder die Bremsdreiecke oder weitere Teile des Bremsgestänges in der Schwingen (7) gelagert sind.
  10. 10. Drehgestell nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Wiegenfedertrog (16) tragenden Pendel (17) im Radschatten, d. h. innerhalb der durch die Räder (6) einer Seite gelegten vertikalen Längsebene liegen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 714 642; österreichische Patentschrift Nr. 60183; schweizerische Patentschrift Nr. 305 304; USA.-Patentschriften Nr. 2 242 851, 2 370 605, 2563338.
DEV16537A 1959-05-15 1959-05-15 Drehgestell fuer kleine Raeder Pending DE1190971B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV16537A DE1190971B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Drehgestell fuer kleine Raeder

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV16537A DE1190971B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Drehgestell fuer kleine Raeder

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1190971B true DE1190971B (de) 1965-04-15

Family

ID=7575724

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV16537A Pending DE1190971B (de) 1959-05-15 1959-05-15 Drehgestell fuer kleine Raeder

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1190971B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0756980A1 (de) * 1995-08-02 1997-02-05 Gerhard Schilling Doppelstöckiger Eisenbahnwagen

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT60183B (de) * 1911-05-13 1913-07-10 Kellogg Compensating Car Truck Drehgestell für Eisenbahnwagen.
US2242851A (en) * 1939-05-20 1941-05-20 Flowers Henry Fort Tandem wheel truck structure
DE714642C (de) * 1939-11-04 1941-12-03 Oskar Weidemann Dipl Ing Sechsachsiges Fahrgestell fuer Abraumwagen u. dgl.
US2370605A (en) * 1941-11-06 1945-02-27 Budd Edward G Mfg Co Truck, especially for rail cars
US2563338A (en) * 1944-05-15 1951-08-07 Ainsworth B Blood Vehicle truck
CH305304A (fr) * 1951-12-04 1955-02-15 Usines A Petolat Sa Wagon de chemin de fer.

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT60183B (de) * 1911-05-13 1913-07-10 Kellogg Compensating Car Truck Drehgestell für Eisenbahnwagen.
US2242851A (en) * 1939-05-20 1941-05-20 Flowers Henry Fort Tandem wheel truck structure
DE714642C (de) * 1939-11-04 1941-12-03 Oskar Weidemann Dipl Ing Sechsachsiges Fahrgestell fuer Abraumwagen u. dgl.
US2370605A (en) * 1941-11-06 1945-02-27 Budd Edward G Mfg Co Truck, especially for rail cars
US2563338A (en) * 1944-05-15 1951-08-07 Ainsworth B Blood Vehicle truck
CH305304A (fr) * 1951-12-04 1955-02-15 Usines A Petolat Sa Wagon de chemin de fer.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0756980A1 (de) * 1995-08-02 1997-02-05 Gerhard Schilling Doppelstöckiger Eisenbahnwagen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19819412C1 (de) Wankstützeinrichtung für den Rahmen des Laufwerks eines Schienenfahrzeugs
DE3111087C2 (de) Einzelradanordnung für Eisenbahnfahrzeuge
DE4213948A1 (de) Schienenfahrzeug
EP0838386B1 (de) Schienenfahrzeug mit mindenstens einem Fahrwerk und Fahrwerk für ein derartiges Fahrzeug
DE2108663A1 (de) Zweischienen-Hängebahn mit Linearmotor
DE1010092B (de) Laufwerksanordnung fuer einen Schienengliederzug
CH658431A5 (en) Waggon suspension for rail vehicle
EP0388999A2 (de) Mechanische Stützeinrichtung an Schienenfahrzeugen
DE1190971B (de) Drehgestell fuer kleine Raeder
EP0410407B1 (de) Fahrwerksgruppe für ein Schienenfahrzeug oder für ein Drehgestell eines Schienenfahrzeuges
DE433529C (de) Laufradlagerung bei Haengeschnellbahnfahrzeugen
DE947617C (de) Fahrgestell fuer Eisenbahngliederzuege
DE1015034B (de) Anlenkung eines drehzapfenlosen Drehgestells am Aufbau (Kastenuntergestell) von Schienenfahrzeugen
DE9214101U1 (de) Aufhängung zur Führung der in einem Drehgestell von Schienenfahrzeugen angeordneten Antriebsaggregate
DE2414228A1 (de) Raederfahrwerk fuer schienenfahrzeuge mit magnetischer oder elektrodynamischer beeinflussung der fuehrung im gleis
DE3232939C2 (de) Abstützvorrichtung für Drehmomentstützen von Achsgetriebegehäusen bei Schienentriebfahrzeugen
AT256165B (de) Schienenfahrzeug mit tiefliegender Plattform
DE2422226A1 (de) Drehgestell mit verwindungsweichem, eckensteifem rahmen fuer hochgeschwindigkeitsschienenfahrzeuge
DE2719197A1 (de) Anordnung des bremsgestaenges an dem laufwerk von schienenfahrzeugen
DE967460C (de) Auf Schienen laufendes Fahrwerk, insbesondere fuer Bagger
AT211366B (de) Einrichtung zur Begrenzung des Querspieles zwischen dem Wagenkasten und dem Drehgestellrahmen eines mit Drehgestellen versehenen Schienenfahrzeuges
DE2161969C3 (de) Fahrzeug, insbesondere vierachsiges Schienenfahrzeug
DE4107807C2 (de) Schienenfahrzeug-Drehgestell mit kleinen Rädern
DE1455118C (de) Zwei- oder dreiachsiges Drehgestell mit zentral gelegenem Motor oder Getriebe, insbesondere für elektrische Lokomotiven oder Diesellokomotiven
DE2016754B2 (de) Drehgestell fuer schienenfahrzeuge mit drei radsaetzen