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DE1190760B - Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Stroemungswandlern, insbesondere solchen fuer Motorfahrzeuge - Google Patents

Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Stroemungswandlern, insbesondere solchen fuer Motorfahrzeuge

Info

Publication number
DE1190760B
DE1190760B DEK46513A DEK0046513A DE1190760B DE 1190760 B DE1190760 B DE 1190760B DE K46513 A DEK46513 A DE K46513A DE K0046513 A DEK0046513 A DE K0046513A DE 1190760 B DE1190760 B DE 1190760B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
converter
valve
control
sump
control slide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK46513A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Rothe
Albert Finsterwalder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Original Assignee
Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Humboldt Deutz AG filed Critical Kloeckner Humboldt Deutz AG
Priority to DEK46513A priority Critical patent/DE1190760B/de
Publication of DE1190760B publication Critical patent/DE1190760B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/48Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic
    • F16H61/64Control of exclusively fluid gearing hydrodynamic controlled by changing the amount of liquid in the working circuit

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)
  • Control Of Fluid Gearings (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Strömungswandlern, insbesondere solchen für Motorfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Strömungswandlern, insbesondere solchen für Motorfahrzeuge, mit im Wandlerabfluß angeordnetem, den Wandlervordruck beeinflussendem Steuerventil, mittels in bekannter Weise fernbetätigbarem einfachem Ventil mit einem Einlaß und zwei Auslässen zur wahlweisen Steuerung der von der Füllpumpe geförderten Arbeitsflüssigkeit.
  • Es ist bekannt, daß die Drehmomentübertragung eines Wandlers durch Veränderung des Fülldruckes wesentlich zu beeinflussen ist. Eine Kraftflußunterbrechung, z. B. während eines Schaltvorganges, erfolgt bei bekannten Drehmomentwandlern auch durch vollständige Entleerung des Wandlers. Dies hat jedoch den Nachteil, daß nicht nur die Entleerung, sondern ebenso die Wiederfüllung des Wandlers Zeit sowie die Verwendung einer verhältnismäßig starken Speisepumpe erfordert.
  • Es ist auch bekannt, den Wandler dadurch auszuschalten, daß seine Pumpe vom Antrieb mittels einer schaltbaren Kupplung abgekuppelt und im Antrieb ein Freilauf vorgesehen wird. Durch die Schaltkupplung und durch den Freilauf ist ein beträchtlicher Mehraufwand bedingt, der häufig allein schon aus räumlichen Gründen nicht vertretbar ist. Insbesondere bei der Übertragung großer Leistungen, beispielsweise beim Antrieb schwerer Motorfahrzeuge, bringen derartige Schaltkupplungen und Freiläufe beträchtliche konstruktive und betriebsmäßige Schwierigkeiten mit sich.
  • Ferner ist es bei hydrodynamischen Verbundgetrieben, die aus einem mechanischen Schaltgetriebe und einem diesem dauernd vorgeschalteten hydrodynamischen Drehmomentwandler bestehen, bekannt, zur Kraftflußunterbrechung und zur Drehzahlangleichung beim Schalten des mechanischen Getriebeteiles das Turbinenrad des Wandlers auszurücken. In manchen Fällen erhält die den Turbinenschaufelkranz tragende Radscheibe auch zusätzlich einen Rückwärtsschaufelkranz, der beim Ausrücken des Vorwärtsturbinenschaufelkranzes in den Arbeitskreislauf eingerückt wird. Da sich bei solchen Ausrückwandlern infolge unsymmetrischer Strömungen und ungleicher Spaltwirkungen verschiedene statische Drücke auf den beiden Seiten des verschiebbaren Laufrades einstellen, sind zur Verschiebung des Turbinenrades erhebliche Kräfte erforderlich. Von der Erkenntnis ausgehend, daß die Strömung in der Vorwärts- und vor allem in der Rückwärtsturbinenbeschaufelung stark vom Wandlervordruck abhängig ist, hat man daher schon versucht, beim Schalten des dem Wandler nachgeordneten Zahnräderwechselgetriebes selbsttätig den Wandlervordruck zu vermindern. Die eigentliche Ausschaltung des Wandlers erfolgt aber vorwiegend durch Ausrücken des Turbinenrades, wozu ein erheblicher baulicher Aufwand und auch eine längere Schaltzeit bedingt sind.
  • Eine Verringerung der Schaltzeit ist auch dadurch nicht herbeiführbar, daß der Wandlerzufluß, wie bereits versucht worden ist, gesperrt und die von der Pumpe geförderte Arbeitsflüssigkeit mittels eines Dreiwegehahnes in den Sumpf zurückgefördert wird, wobei der Querschnitt einer im Wandlerauslauf angeordneten Drossel nicht erweiter-, sondern verschließbar ist, um einer Entleerung des Wandlergehäuses entgegenzuwirken. Mittels der bekannten Anordnung eines Dreiwegehahnes im Wandlerzufluß und einer versperrbaren Drosselstelle im Wandlerauslauf ist ein die Verringerung des Restdrehmoments bewirkender Unterdruck im Wandler nicht herbeiführbar.
  • Nach einem älteren Vorschlag ist bei einer an sich bekannten luftdichten Ausbildung des Wandlergehäuses ein Wandlerunterdruck dadurch bewirk-bar, daß im Wandlerauslauf ein Entleerungsventil zur möglichst drosselungslosen Freigabe des Abflusses aus dem Wandler bei Vergrößerung des Ablaufquerschnitts angeordnet ist. Das Entleerungsventil wird nach dem älteren Vorschlag von Hand betätigt, wobei gegen die Kraft einer Feder ein Steuerschieber anhebbar ist, dessen oberer Teil in dem in der Ventilkammer vorgesehenen Ventilsitz aufliegt. Der Abbau des Wandlervordruckes ist jedoch auch nach diesem älteren Vorschlag noch nicht ausreichend schnell vollziehbar.
  • Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht darin, die Leistungsübertragung eines Wandlers bei niedriger Motordrehzahl zur Erleichterung der Gangschaltung in kürzester Zeit auf ein Mindestmaß zu verringern und die Herstellung der vollen Leistungsübertragung in ebenso kurzer Zeit mit einfachsten Mitteln zu bewerkstelligen.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß in dem Drosselventil ein durch umsteuerbare Arbeitsflüssigkeit wie bereits vorgeschlagen gegen die Kraft einer Feder anhebbarer Steuerschieber angeordnet ist, dessen schaftartiges Unterteil in dem in der unteren Ventilkammer im Wandlerabfluß befindlichen Drosselventilsitz aufliegt und einen zum Sumpf dauernd offenen Kanal aufweist, dessen dem Sumpf abgewandtes Ende bei nicht angehobenem Steuerschieber durch eine den unteren Ventilzylinderraum von dem oberen Ventilzylinderraum trennenden Zwischenwand überdeckt ist, wodurch bei angehobenem Steuerschieber, durch Auslösen eines Ejektoreffektes im Wandlerabfluß, Arbeitsflüssigkeit in den Sumpf abströmt.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist das im Ventilzylinderraum verschiebliche Oberteil des Steuerschiebers mit einer den oberen mit dem unteren Ventilzylinderraum verbindenden Drosselbohrung versehen und im Steuerventilgehäuse ein den Sumpf mit dem oberen Ventilzylinderraum verbindender Kanal angeordnet. Der in der Zuführleitung zwischen Füllpumpe und dem Wandler nachgeordneten Drosselventil bestehende Steuerdruck ist auch zur Betätigung einer Wandlerbremse heranziehbar.
  • Durch die vorgesehene Maßnahme ist der Wandlervordruck in kürzester Frist abbaubar, so daß dem Wandler nachgeordnete Zahnräderwechselgetriebe sauber schaltbar sind, und in der Kraftübertragung kann die bisher übliche Trennkupplung vor oder hinter dem Wandler in Wegfall kommen.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Wahl des den wirklichen Verhältnissen nicht entsprechenden Größenverhältnisses der Schaltorgane gegenüber dem Wandler wurde im Interesse eines besseren Verständnisses getroffen.
  • Von dem nicht näher bezeichneten Strömungswandler wird die mit 1 bezeichnete Füllpumpe angetrieben und über eine Ansaugleitung das Öl durch die Leitung 2 über ein hand- bzw. elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch fernbetätigtes Steuerventil 3 durch die Leitung 4 dem Strömungswandler zugeführt, aus dem sie durch die Leitung 6 über das Steuerventil 7 und Abflußleitung 8 in den Ölsumpf des Wandlers zurückfließt. Der Fülldruck im Wandler wird durch die Stellung eines im Wandlerabfluß angeordneten, unter Federdruck im Steuerventil 7 befindlichen Steuerschiebers als Drossel bestimmt. Diese Drossel kann feststehend sein, es ist auch denkbar, die Drosselwirkung stufenweise oder stufenlos zu variieren. Das Steuerventil 3 weist zwei Arbeitsstellungen auf. Im dargestellten Zustand ist der freie Durchfluß des Öles zum Wandler gegeben. Im Steuerventi17 steht der den Wandlerabfluß bei voller Leistungsübertragung drosselnde Steuerschieber 9 unter dem Druck der Feder 10. Der Schaft des Steuerschiebers 9 ist in Richtung Ölsumpf mit einer in Längsrichtung bis zu einer Querbohrung 14 reichenden Bohrung 15 versehen, die bei voller Leistungsübertragung des Wandlers durch das Schiebergehäuse 11 des Steuerventils 7 verschlossen ist. Bei freiem Durchlauf des Öles durch das Steuerventil 3 von Leitung 2 nach Leitung 4 ist das Oberteil des Steuerschiebers 9 über Raum 12 nicht beaufschlagt. Wird der im Steuerventil 3 angeordnete Schieber derart bewegt, daß die Leitung 4 zum Wandler verschlossen ist, wird die zum Steuerventil 7 führende Leitung 5 freigegeben, und das von der Zahnradfüllpumpe 1 geförderte Öl dringt in den Raum 12 des Steuerventils 7 und hebt den Steuerschieber 9 gegen den Druck der Feder 10 bis zum Anschlag 13 an. Dadurch wird die Querbohrung 14 frei, und das von der Zahnradfüllpumpe 1 geförderte Öl strömt durch die Bohrung 14,15 unter Auslösung eines Ejektoreffektes und damit Bewirkung eines Unterdruckes im Wandler in den Ölsumpf.
  • Damit sich durch Lecköl ein die Leistungsübertragung unkontrollierbar beeinflussender Druck im Raum 12 nicht aufbauen kann, ist im Steuerschieberoberteil 9 eine Drosselbohrung 16 und im Gehäuse des Steuerventils 7 ein den Raum 12 mit dem Ölsumpf 19 verbindender Kanal 17 angeordnet.
  • Der in der Leitung 5 bei Sperrung der Leitung 4 herrschende Druck kann durch eine von dieser abzweigenden Leitung 18 zur Betätigung einer Wandlerbremse herangezogen werden.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Strömungswandlern, insbesondere solchen für Motorfahrzeuge, mit einem im Wandlerabfluß angeordneten zu- und abschaltbaren Drosselventil und einem mittels von Hand drehzahlunabhängig betätigbarem Steuerventil zwischen Füllpumpe und Wandler mit einem Einlaß und zwei Auslässen zur wahlweisen Steuerung der von der Füllpumpe geförderten Arbeitsflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Drosselventil (11) - wie bereits vorgeschlagen -ein durch umsteuerbare Arbeitsflüssigkeit gegen die Kraft einer Feder (10) anhebbarer Steuerschieber (9) angeordnet ist, dessen schaftartiges Unterteil in dem in der unteren Ventilkammer im Wandlerabfluß befindlichen Drosselventilsitz aufliegt und einen zum Sumpf (19) dauernd offenen Kanal (14,15) aufweist, dessen dem Sumpf abgewandtes Ende bei nicht angehobenem Steuerschieber durch eine den unteren Ventilzylinderraum von dem oberen Ventilzylinderraum (12) trennende Zwischenwand überdeckt ist, wodurch bei angehobenem Steuerschieber (9) durch Auslösung eines Ejektoreffektes im Wandlerabfluß Arbeitsflüssigkeit in den Sumpf (19) abströmt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in einem Ventilzylinderraum (12) verschiebbar geführte Oberteil des Steuerschiebers (9) mit einer den oberen mit dem unteren Ventilzylinderraum verbindenden Drosselbohrung (16) versehen und daß im Steuerventilgehäuse (7) ein den Ölsumpf (19) mit dem oberen Ventilraum (12) verbindender Kanal (17) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr.1015 701, 835 839; deutsche Auslegeschrift K 2504 XII/47 h (bekanntgemacht am 17.7.1952). In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr.1131062.
DEK46513A 1962-04-18 1962-04-18 Einrichtung zur Herabsetzung des Drehmoments in Stroemungswandlern, insbesondere solchen fuer Motorfahrzeuge Pending DE1190760B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE835839C (de) * 1950-08-22 1952-04-03 Voith Gmbh J M Kraftuebertragungseinrichtung mit einer Stroemungskupplung zwischen Antriebsmotor und getriebener Maschine, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1015701B (de) 1953-09-10 1957-09-12 Volvo Ab Regelungseinrichtung fuer den Fuellungsdruck von einem mit einem Wechselgetriebe vereinigten Stroemungsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE1131062B (de) 1959-08-13 1962-06-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Hydrodynamischer Drehmomentwandler

Patent Citations (3)

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DE835839C (de) * 1950-08-22 1952-04-03 Voith Gmbh J M Kraftuebertragungseinrichtung mit einer Stroemungskupplung zwischen Antriebsmotor und getriebener Maschine, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE1015701B (de) 1953-09-10 1957-09-12 Volvo Ab Regelungseinrichtung fuer den Fuellungsdruck von einem mit einem Wechselgetriebe vereinigten Stroemungsgetriebe fuer Kraftfahrzeuge
DE1131062B (de) 1959-08-13 1962-06-07 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Hydrodynamischer Drehmomentwandler

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