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DE1190242B - Kuhschweifhalter - Google Patents

Kuhschweifhalter

Info

Publication number
DE1190242B
DE1190242B DEST19967A DEST019967A DE1190242B DE 1190242 B DE1190242 B DE 1190242B DE ST19967 A DEST19967 A DE ST19967A DE ST019967 A DEST019967 A DE ST019967A DE 1190242 B DE1190242 B DE 1190242B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tail
sleeve
cow
elastic
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST19967A
Other languages
English (en)
Inventor
Anton Steurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST19967A priority Critical patent/DE1190242B/de
Publication of DE1190242B publication Critical patent/DE1190242B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K13/00Devices for grooming or caring of animals, e.g. curry-combs; Fetlock rings; Tail-holders; Devices for preventing crib-biting; Washing devices; Protection against weather conditions or insects
    • A01K13/005Tail-holders

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
AOIk
Deutsche Kl.: 45 h -13/00
1190 242
St 19967 III/45h
15. November 1962
l.April 1965
Die Erfindung betrifft die Ausbildung eines Kuhschweifhalters, bei welchem die Schweifhaare in eine elastische Hülse eingezogen und mit einem aus der Hülse herausragenden Aufhängemittel verbunden sind, welches in die mit einer Sollbruchstelle versehene Halteschnur einhängbar ist, wobei die Hülse und das Aufhängemittel ständig am Schweif bleiben.
Bekanntlich wird der Kuhschweif aus Gründen der Reinlichkeit und zur Vermeidung von Störungen, insbesondere während des Melkens, durch eine entsprechende Vorrichtung gehalten bzw. aufgehängt. Dabei ist für eine praktische Brauchbarkeit der dazu verwendeten Einrichtungen Voraussetzung, daß die Handhabung einfach ist und daß die angestrebte Wirkung ohne Nachteile für Mensch und Tier erzielbar ist.
Die in diesem Zusammenhang bekanntgewordenen Kuhschweifhalter erfüllen jedoch diese Forderungen nicht genügend und sind daher in verschiedenen Beziehungen noch verbesserungsbedürftig. So ist es bei mehreren der bekannten Halter nachteilig, daß diese nicht ständig am Kuhschweif bleiben, sondern immer wieder angebracht und abgenommen werden müssen. Aber auch bezüglich der Ausbildung der zum Befestigen der Haltemittel am Kuhschweif dienenden bekannten elastischen Hülse sowie der diese Hülse mit dem Aufhängehaken verbindenden Teile sind noch Mängel festzustellen, welche sich bezüglich der Handhabung und der Sicherheit für Mensch und Tier nachteilig auswirken können. Dies ist z. B. bei einer bekannten Halte- und Aufhängevorrichtung der Fall, bei welcher zur Verbindung einer in den Kuhschweif eingeflochtenen Metallöse mit dem Aufhängedrahtseil ein Karabinerhaken verwendet wird. Dieser ermöglicht zwar ein rasches Ein- und Aushängen der Öse, ergibt aber — ebenso wie die Metallöse selbst — eine ausgesprochene Verletzungsgefahr nicht nur für das Tier, sondern insbesondere auch für den Melker.
Demgegenüber ist erfindungsgemäß der als Aufhängemittel vorgesehene Schnurring in einen Verbindungshaken einhängbar, über welchen eine elastische Sicherungshülse geschoben ist, die an der Verbindungsstelle von Haken und Schnurring einen Ausschnitt besitzt, in welchen der Haken formschlüssig einrastet. Bei dieser Ausbildung der Verbindung zwischen dem Kuhschweif bzw. dem Schnurring und der Aufhängeschnur ist der gefährliche Metallhaken von einer elastischen Sicherungshülse überzogen, wodurch außer einem Schutz gegen Verletzungen auch eine sehr einfache und daher Kuhschweifhalter
Anmelder:
Anton Steurer, Taisersdorf (Kr. Überlingen)
Als Erfinder benannt:
Anton Steurer, Taisersdorf (Kr. Überlingen)
billige Verbindung erreicht ist, welche sich von selbst nicht lösen kann.
Im Sinne einer Verbesserung der Sicherheit gegen körperliche Schäden sowie auch gegen Verschmutzung wirkt ein weiterer Vorschlag der Erfindung, wonach ein an sich bekannter, als elastisches
an Zwischenglied und zugleich als Sollbruchstelle dienender elastischer Ring zwischen dem Verbindungshaken und der nach oben führenden Halteschnur angeordnet ist. Im Gegensatz zu einer bekannten Aufhängevorrichtung ist erfindungsgemäß die elastische Sollbruchstelle bewußt am unteren Ende der Halteschnur angebracht, so daß im Falle des Abreißens kein Nachschleifen der Halteschnur möglich ist. Bei der bekannten Vorrichtung ist die Sollbruchstelle unmittelbar im Bereich des horizontalen Aufhängedrahtes angeordnet, so daß im Falle des Abreißens die lange Aufhängeschnur am Kuhschweif verbleibt. Da hier außerdem als Sollbruchstelle der am Aufhängedraht gleitende Gummiring verwendet wird, so muß zum Auswechseln dieses Ringes der Aufhängedraht jedesmal abgenommen werden, was sehr umständlich ist und Unruhe unter den Tieren hervorrufen kann.
Auch durch die besondere erfindungsgemäße Ausbildung der zur Aufnahme der Schweifhaare dienenden Hülse wird die Handhabung beim Einziehen der Schweifhaare in die Hülse verbessert und weniger schmerzhaft gemacht, als dies bei den bekannten Hülsen der Fall ist. Dazu schlägt die Erfindung vor, die zylindrisch ausgebildete Hülse mit einem zylindrischen Ansatz von kleinerem Durchmesser zu versehen, durch welchen nur der Schnurring nach außen geführt ist.
Durch diese Aufteilung der Hülse in zwei miteinander verbundene zylindrische Teile, von denen der obere kleineren Durchmesser als der untere aufweist, ergeben sich gegenüber den bekannten durchgehend zylindrischen oder konischen Hülsen wesentliche
509 537/8
Vorteile. Zunächst ist die Haltewirkung des elastischen Zylinders besser als die des Kegels, da bei letzterem die im Lösungssinne wirkenden Kräfte wesentlich größer sind als bei einer zylindrischen Hülse, besonders wenn noch berücksichtigt wird, daß der Kuhschweif ständig in Bewegung ist. Außerdem ist bei der zylindrischen Hülse das Einziehen der Schwanzhaare leichter und für das Tier weniger schmerzhaft, da hier eine gleichmäßige radiale Pressung über die ganze Länge der Hülse stattfindet und erhalten bleibt. Eine derartig ausgebildete Hülse ist also besonders gut dafür geeignet, ständig am Kuhschwanz zu bleiben. Der zylindrische Ansatz mit dem kleineren Durchmesser hat dabei die Aufgabe, das Einziehen der Schwanzhaare so zu begrenzen, daß das Haarbüschel nicht über die Hülse hinausgezogen wird und verschmutzen kann. Ferner entsteht durch die Verschiedenheit der Durchmesser an der Außenseite ein Absatz, welcher das Festhalten von Hand beim Anbringen der Hülse wesentlich erleichtert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 eine Ansicht der Hülse für die Schweifhaare,
F i g. 2 Hilfsmittel zum Einziehen der Schweifhaare in die Hülse,
F i g. 3 die Einzelglieder der Aufhängung bis zur Halteschnur,
F i g. 4 eine Einzelheit aus F i g. 3,
F i g. 5 den an der Kuh angebrachten kompletten Kuhschweifhalter.
Der Schnurring 1 dient zum Einziehen der Schweifhaare in die Plastikhülse 2 und zur Verbindung mit den weiteren Gliedern der Haltevorrichtung. Zum Einziehen der Schweifhaare wird zunächst in den Schnurring 1 ein entsprechend starkes Bündel Schweifhaare gelegt. Nachdem die Plastikhülse 2 über den Hilfshaken3 geschoben ist, wird letzterer am Schnurring 1 eingehängt, worauf, unter Verwendung der Schleife 4, die Schweifhaare mit starkem Zug in die Hülse 2 gezogen werden. Dadurch werden die Haare etwa bis zum Absatz 2 a in die Hülse 2 eingespannt, welche mit dem Schnurring 1 ständig am Kuhschweif bleibt und nur ausgewechselt wird, wenn sie beschädigt ist. Der Schnurring 1 ragt dann durch den zylindrischen oberen Ansatz 2 b, welcher kleineren Durchmesser besitzt als der untere, nach außen.
Die Verbindung des Schnurringes 1 mit dem über den Kühen horizontal gespannten, mit Metallringen 11 versehenen Plastikseil 12 erfolgt durch einen Verbindungshaken 5 aus Stahl, welcher einerseits in den Schnurring 1 und andererseits in einen als Sollbruchstelle dienenden elastischen Ring 8 eingehängt ist. An den elastischen Ring 8 schließt sich dann die Halteschnur 9 an, welche an ihrem oberen Ende mit einem starken Gummiring 10 verbunden ist, der zum Befestigen am Laufring 11 dient.
Die elastischen Ringe 8 und 10 bewirken eine gewisse Abfederung der Kuhschweifbewegungen, wobei der Ring 8 als Sollbruchstelle zur Sicherung gegen Schäden dient, welche z. B. dann auftreten können, wenn das Tier sich losreißt oder sich in der Halteschnur verfängt.
Der Verbindungshaken 5 ist mit einer schlauchartigen Sicherungshülse 6 aus elastischem Material versehen, welche nach dem Einhängen des Hakens in den Schnurring 1 über die Verbindungsstelle geschoben wird und dadurch ein ungewolltes Lösen der Verbindung verhindert sowie auch eine gewisse Sicherung gegen Verletzungen bietet, wobei die Ausnehmung 7 die Hülse gegen ein ungewolltes Verschieben fixiert.
Der erfindungsgemäße Kuschweifhalter zeichnet sich vor allem durch einfache Handhabung und größte Sicherheit gegen Verletzungen und Schaden aus, wobei auch ein Beschmutzen der Aufhängeschnüre unmöglich gemacht ist, da sich die Sollbruchstelle am unteren Ende der Aufhängeschnur befindet. Dadurch ist es auch unmöglich, daß die benachbarten Tiere auf die gerissenen Aufhängungen treten oder sich in diesen verfangen können.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Kuhschweifhalter, bei welchem die Schweifhaare in eine elastische Hülse eingezogen und mit einem aus der Hülse herausragenden Aufhängemittel verbunden sind, welches in die mit einer Sollbruchstelle versehene Halteschnur einhängbar ist, wobei die Hülse und das Aufhängemittel ständig am Schweif bleiben, dadurch gekennzeichnet, daß der als Aufhängemittel vorgesehene Schnurring (1) in einen Verbindungshaken (5) einhängbar ist, über welchen eine elastische Sicherungshülse (6) geschoben ist, die an der Verbindungsstelle von Haken und Schnurring einen Ausschnitt (7) besitzt, in welchen der Haken (5) formschlüssig einrastet.
2. Kuhschweifhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter, als elastisches Zwischenglied und zugleich als Sollbruchstelle dienender elastischer Ring (8) zwischen dem Verbindungshaken (S) und der nach oben führenden Halteschnur (9) angeordnet ist.
3. Kuhschweifhalter nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme der Schweifhaare dienende zylindrisch ausgebildete elastische Hülse (2) einen zylindrischen Ansatz mit kleinerem Durchmesser besitzt, durch welchen nur der Schnurring nach außen geführt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 586 924, 833 876;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1812051;
»Feld und Wald«, Heft 48, S. 9, vom 26.11.1956.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 537/8 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEST19967A 1962-11-15 1962-11-15 Kuhschweifhalter Pending DE1190242B (de)

Priority Applications (1)

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DEST19967A DE1190242B (de) 1962-11-15 1962-11-15 Kuhschweifhalter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4969917A (en) * 1989-05-15 1990-11-13 Gaston Poulin Animal tail control device

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DE586924C (de) * 1932-05-10 1933-10-27 Xaver Schoenmetzler Vorrichtung zum Festhalten und Aufhaengen von Kuhschwaenzen
DE833876C (de) * 1950-12-10 1952-07-17 Rupert Brugger Kuhschwanzaufhaengevorrichtung fuer den Stall
DE1812051A1 (de) * 1968-11-30 1970-06-18 Voss Kg J Zylinderschloss

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