DE1190088B - Sprungschaltwerk fuer einen elektrischen Endschalter - Google Patents
Sprungschaltwerk fuer einen elektrischen EndschalterInfo
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H5/00—Snap-action arrangements, i.e. in which during a single opening operation or a single closing operation energy is first stored and then released to produce or assist the contact movement
- H01H5/02—Energy stored by the attraction or repulsion of magnetic parts
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- Push-Button Switches (AREA)
- Mechanisms For Operating Contacts (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES #|Ä PATENTAMT
Int. Cl.:
AUSLEGESCHRIFT
H02p
G05g
Deutsche Kl.: 21c-57/70
Nummer: 1190 088
Aktenzeichen: V13439 VIII b/21 c
Anmeldetag: 26. November 1957
Auslegetag: 1. April 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein Sprungschaltwerk für einen elektrischen Endschalter mit einem mit
zwei Teilen magnetisch zusammenwirkenden Anker, der an einem unter der Wirkung einer Schaltfeder
stehenden Sprungglied befestigt ist, auf das ein Betätigungsteil nach Spannen der Schaltfeder unmittelbar
unter Überwindung der Magnetkraft einwirkt, wobei an dem Sprungglied zwei Anschläge vorgesehen
sind, mit denen zwei Anschläge am Betätigungsteil zusammenarbeiten.
An die Endschalter wird im allgemeinen die Forderung gestellt, daß die sprunghafte Umschaltung un"-abhängig
von der Betätigungsgeschwindigkeit immer an dem genau gleichen Ort des auf- den Schalter einwirkenden
Teiles erfolgt. Diese Forderung wird bei vielen Endschaltern z. B. schon dann nicht mehr erfüllt,
wenn ein Kontaktverschleiß aufgetreten ist. Vom Kontaktverschleiß abhängig sind Sprungschaltwerke,
die nur auf Federwirkung beruhen. Diese Art Sprungschaltwerke begünstigen außerdem die Kontaktabnutzung,
so daß ein derartiges Sprungschaltwerk eine bleibende Schaltgenauigkeit nicht garantiert.
Unabhängig von der Schaltgeschwindigkeit und einem eventuell auftretenden Kontaktverschleiß arbeiten
Sprungschaltwerke, bei denen die Magnetkraft eines Dauermagneten ausgenutzt wird. Bei diesen
Sprungschaltwerken wird nach Spannen einer Feder das mit dem magnetisch wirksamen Teil verbundene
Sprungglied durch ein Betätigungsventil unmittelbar von seiner Anlage abgerissen, worauf dann
die gespannte Schaltfeder die sprunghafte Bewegung in die andere Endstellung bewirkt. Die bekannten
Endschalter dieser Art, die mit einem Magnetsprungschaltwerk arbeiten, mm jedoch nur als Stellschalter
und nicht als Tastschalter verwendbar. Für die Rückbewegung in ihre Ausgangsstellung ist eine der Einschaltbewegung
entgegengerichtete zusätzliche Ausschaltkraft notwendig. Ein selbsttätiges Zurückbewegen
der beweglichen Kontakte in die Ausschaltstellung erfolgt nicht. Bei einem Sprungschaltwerk für
einen Endschalter bildet jedoch das selbsttätige Zurückbewegen der Kontakte in die Ausgangsstellung
normalerweise eine wesentliche Voraussetzung. Nur in besonderen Fällen ist ein Sprungschaltwerk, das
nach dem Prinzip eines Stellschalters arbeitet, erwünscht.
Bei bekannten Endschaltern der eingangs erwähnten Art führt im übrigen sowohl das Sprungglied als
auch der Betätigungsteil eine in bestimmten Grenzen gehaltene Drehbewegung aus, wobei ferner, wie bereits
bemerkt, für das Umschalten in die beiden Endstellungen je eine äußere Betätigungskraft erforder-Sprungschaltwerk
für einen elektrischen
Endschalter
Endschalter
Anmelder:
Continental Elektroindustrie Aktiengesellschaft
Voigt & Haeffner,
Frankfurt/M., Hanauer Landstr. 142-172
Als Erfinder benannt:
Heinrich Brungsberg, Offenbach/M.
lieh ist. Derartige Endschalter sind daher nur beschränkt
verwendbar.
Diesem nachteiligen Umstand abzuhelfen, ist Aufgabe der Erfindung. Sie geht jedoch von der bekannten
vorteilhaften Verwendung von magnetisch zusammenwirkenden Teilen aus. Durch die vorliegende Erfindung
wird ein Sprungschaltwerk geschaffen, das als Tastschaltersprungschaltwerk wirkt, bei dem also
nach Verschwinden der Betätigungskraft die Schalt- und Sprungwerkteile selbsttätig in die Ausgangsstellung
zurückkehren.
Dies wird nach der vorliegenden Erfindung dadurch erreicht, daß der eine Anschlag des eine geradlinige
Bewegung ausführenden stößeiförmigen Betätigungsteiles als Widerlager für die auf das Sprungglied einwirkende
Schaltfeder und der andere Anschlag als Widerlager für eine sich an einem ruhenden Teil des
Schalters abstützende Abreißfeder dient.
In vorteilhafter Weise besitzen die beiden Anschläge des als Stößel ausgebildeten Sprunggliedes
einen größeren Durchmesser als der zwischen ihnen liegende Teil des Sprunggliedes, bei denen der das
Sprungglied teilweise übergreifende kappenartige Betätigungsteil auf den einen Anschlag in der einen und
auf den anderen Anschlag in der anderen Richtung durch einen nach innen gerichteten ringförmigen Ansatz
einwirkt, wobei zwischen den übergriffenen Ende des Sprunggliedes und der inneren Stirnfläche des Betätigungsteiles
die Schaltfeder und zwischen dem ringförmigen Ansatz des Betätigungsteiles und dem ruhenden
Teil des Schalters die Abreißfeder angeordnet ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Darin zeigt
B i 1 d 1 das Sprungschaltwerk in der Ausgangsstellung,
B i 1 d 2 in einer Zwischenstellung und
B i 1 d 3 in der Umschaltstellung.
509 557/383
Mit je zwei ruhenden Kontakten 1 und 2 sowie 3 und 4 wirken zwei bewegliche Kontaktbrücken 5 und
und 6 zusammen. Die Kontaktbrücken 5 und 6 sind auf einem Schaltstößel 7 unter der Wirkung einer
Feder 8 gelagert.
In dem nicht dargestellten Schaltergehäuse ist ein kappenartiger Betätigungsteil 9 geführt. Außerdem
ist der Schaltstößel 7 im Schaltergehäuse verschiebbar gelagert. Der Betätigungsteil 9 wirkt über eine
Schaltfeder 10, die im Innern des Betätigungsteils 9 angeordnet ist, auf ein als Stößel ausgebildetes Sprungglied
11 ein. Das Sprungglied 11 trägt einen kreisringförmigen Dauermagneten 12, der zwischen zwei
ruhenden ferromagnetischen Teilen 13 und 14 angeordnet ist. Das Sprungglied 11 ist in den Teilen 13
und 14 geführt. Zweckmäßig ist der Dauermagnet 12 mehrpolig ausgeführt, so daß sich eine geringe Streuung
ergibt. Die Haltekraft ist dabei groß, während der magnetische Einfluß schon bei geringen Entfernungen
stark nachläßt. Das Sprungglied 11 wirkt mit seinem rechten Ende auf den Schaltstößel 7 ein, der von
einer Feder 15 an das Sprungglied 11 anliegend gehalten wird.
Mit einem Teil 16 kleineren Durchmessers ist das Sprungglied 11 in einem ringförmigen Ansatz 17 des
Betätigungsteiles 9 geführt. Durch den Teil 16 kleineren Durchmessers wird ein Anschlag 19 gebildet. Zwischen
dem ringförmigen Ansatz 17 des Betätigungsteiles 9 und dem ruhenden Teil 13 ist eine Abreißfeder
18 angeordnet.
Die Wirkungsweise ist folgende. In B i 1 d 1 ist die Ausgangsstellung dargestellt. Soll eine Umschaltung
erfolgen, so wird der Betätigungsteil 9 nach rechts bewegt, wodurch die in seinem Innern gelagerte
Schaltfeder 10 zusammengedrückt wird. Das Span- nen der Schaltfeder 10 erfolgt so lange, bis der ringförmige
Ansatz 17 des Betätigungsteiles 9 den Anschlag 19 des Sprunggliedes 11 erreicht. Diese Zwischenstellung
ist in Bild 2 gezeigt. Gleichzeitig ist auch die Abreißfeder 18 zusammengedrückt worden.
Bis zu dieser Phase der Bewegung des Betätigungsteiles 9 ist die Schaltfeder 10 gespannt worden. Bei weiterer
Betätigung wirkt nun der Betätigungsteil 9 über den Anschlag 19 unmittelbar auf das Sprungglied 11
ein und muß dabei die magnetische Haltekraft des Dauermagnets
12 überwinden, d. h. er muß den Dauermagnet^ von dem ruhenden Teil 13 abreißen. Sobald der
Dauermagnet 12 etwas von dem Teil 13 weg bewegt worden ist, erfolgt seine weitere Bewegung unter Mitwirkung
der gespannten Schaltfeder 10, die sich nun plötzlich entspannt und den Dauermagnet 12 und damit
den Schaltstößel 7 schlagartig in die andere Endstellung bringt. Diese Bewegung wird noch im letzten
Teil unterstützt durch die Anziehungskraft zwischen dem Dauermagnet 12 und dem ruhenden Teil 14, an
dem der Dauermagnet 12 nun zum Anliegen kommt. Die Feder 15 wird dabei ebenfalls gespannt. Diese
Stellung zeigt B i 1 d 3.
Läßt die Kraft, die auf den Betätigungsteil 9 einwirkt, nach, so bewegt dieser sich unter der Wirkung
der Federn 10 und 18 wieder in die Ausgangsstellung zurück. Die Abreißfeder 18 wirkt zunächst auf den
Betätigungsteil 9 und dann über diesen auf das Sprungglied 11 ein, so daß sie den Dauermagnet 12
von dem ruhenden Teil 14 abreißt. Bei der Weiterbewegung des Sprunggliedes 11 wirkt auch die Feder 15
mit. Damit die Abreißfeder 18 auf das Sprungglied 11 einwirken kann, ist an dem Sprungglied 11 ein Anschlag
20 vorgesehen, mit dem der ringförmige Ansatz 17 des Betätigungsteiles 9 bei der Ausschaltbewegung
zusammenwirkt.
Die Erfindung ist nicht an das dargestellte Ausführungsbeispiel gebunden. An Stelle einer permanentmagnetischen Haftvorrichtung kann auch eine elektromagnetische
Haftvorrichtung vorgesehen sein, wobei dann die magnetische Haltekraft durch Abschalten
der Erregerspulen aufgehoben werden kann. Ferner kann natürlich der Schaltstößel 7 und das Sprungglied
11 aus einem Stück bestehen.
Claims (2)
1. Sprungschaltwerk für einen elektrischen Endschalter mit einem mit zwei Teilen magnetisch
zusammenwirkenden Anker, der an einem unter der Wirkung einer Schaltfeder stehenden
Sprungglied befestigt ist, auf das ein Betätigungsteil nach Spannen der Schaltfeder unmittelbar
unter Überwindung der Magnetkraft einwirkt, wobei an dem Sprungglied zwei Anschläge vorgesehen
sind, mit denen zwei Anschläge am Betätigungsteil zusammenarbeiten, dadurch
gekennzeichnet, daß der eine Anschlag des eine geradlinige Bewegung ausführenden
stößeiförmigen Betätigungsteiles (9) als Widerlager für die auf das Sprungglied (11) einwirkende
Schaltfeder (10) und der andere Anschlag als Widerlager für eine sich an einem ruhenden Teil
(13) des Schalters abstützende Abreißfeder (18) dient.
2. Sprungschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge
(19, 20) des als Stößel ausgebildeten Sprunggliedes (11) einen größeren Durchmesser als der
zwischen ihnen liegende Teil (16) des Sprunggliedes (11) besitzen, bei denen der das Sprungglied
(11) teilweise übergreifende kappenartige Betätigungsteil (9) auf den einen Anschlag (19)
in der einen und auf den anderen Anschlag (20) in der anderen Richtung durch einen nach innen
gerichteten ringförmigen Ansatz (17) einwirkt, wobei zwischen dem übergriffenen Ende des
Sprunggliedes (11) und der inneren Stirnfläche des Betätigungsteiles (9) die Schaltfeder (10) und
zwischen dem ringförmigen Ansatz (17) des Betätigungsteiles (9) und dem ruhenden Teil (13)
des Schalters die Abreißfeder (18) angeordnet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 525 721, 829 476;
französische Patentschrift Nr. 1013 025;
britische Patentschrift Nr. 456 880;
USA.-Patentschriften Nr. 2 175 932, 2 361 238,
520 935;
VDE 0660.
Deutsche Patentschriften Nr. 525 721, 829 476;
französische Patentschrift Nr. 1013 025;
britische Patentschrift Nr. 456 880;
USA.-Patentschriften Nr. 2 175 932, 2 361 238,
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 537/383 3.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13439A DE1190088B (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Sprungschaltwerk fuer einen elektrischen Endschalter |
| DE1957V0008274 DE1865952U (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Endschalter. |
| FR1213949D FR1213949A (fr) | 1957-11-26 | 1958-11-19 | Commutateur électrique et notamment commutateur d'extrémité |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEV13439A DE1190088B (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Sprungschaltwerk fuer einen elektrischen Endschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1190088B true DE1190088B (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=7574212
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEV13439A Pending DE1190088B (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Sprungschaltwerk fuer einen elektrischen Endschalter |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1190088B (de) |
| FR (1) | FR1213949A (de) |
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| FR2864692A1 (fr) * | 2003-12-24 | 2005-07-01 | Sc2N Sa | Dispositif de commande du changement d'etat d'un element, notamment d'un circuit electrique |
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1958
- 1958-11-19 FR FR1213949D patent/FR1213949A/fr not_active Expired
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Also Published As
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