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DE1190087B - Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position mittels Drehmelder und vielfach angezapfter Transformatoren - Google Patents

Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position mittels Drehmelder und vielfach angezapfter Transformatoren

Info

Publication number
DE1190087B
DE1190087B DEL45104A DEL0045104A DE1190087B DE 1190087 B DE1190087 B DE 1190087B DE L45104 A DEL45104 A DE L45104A DE L0045104 A DEL0045104 A DE L0045104A DE 1190087 B DE1190087 B DE 1190087B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
setpoint
voltage
actual value
resolver
voltages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL45104A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilfried Fritzsche
Klaus Gajke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL45104A priority Critical patent/DE1190087B/de
Publication of DE1190087B publication Critical patent/DE1190087B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/38Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices
    • G08C19/46Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices of which both rotor and stator carry windings
    • G08C19/48Electric signal transmission systems using dynamo-electric devices of which both rotor and stator carry windings being the type with a three-phase stator and a rotor fed by constant-frequency AC, e.g. selsyn, magslip

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position mittels Drehmelder und vielfach angezapfter Transformatoren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position mittels Drehmelder und vielfach angezapfter Transformatoren.
  • Zum Verständnis der vorliegenden Erfindung ist zunächst auf die bekannten Anordnungen der oben bezeichneten Art einzugehen. Das Prinzip einer solchen Anordnung in. einfachster Form ist in F i g. 1 dargestellt. In F i g. 1 stellt das Organ 2 einen Drehmelder dar. Dieser besteht aus einer elektrischen Maschine, dessen Ständerwicklung eine symmetrische Dreiphasenwicklung 5 trägt. Der Läufer 6 dieses Drehmelders wird von einer einphasigen Wechselspannung U - erregt. Der Läufer 6 induziert in die Ständerwicklung eine unsymmetrische Dreiphasenspannung. Diese vom Drehmelder auf der Empfängerseite erzeugte unsymmetrische Dreiphasenspannung wird zu der Geberseite geführt. Die Geberseite besteht aus einem Transformator 1, dessen Primärwicklung 4 eine symmetrische Dreiphasenwicklung ist. über diese Primärwicklung wird der Transformator 1 von der unsymmetrischen Dreiphasenspannung des Drehmelders 2 erregt. Die Sekundärwicklung des Transformators 1 ist eine Spezialwicklung mit vielen Anzapfungen. Diese Wicklung ist so ausgebildet und: die Anzapfungen sind so ausgewählt, daß bei Erregung des Transformators mit einem symmetrischen Drehspannungssystem an allen Anzapfungen eine Wechselspannung auftritt, deren Größe konstant ist und deren Phasenlage sich von Anzapfung zu Anzapfung um gleichbleibende Winkel ändert. Bei der Erregung mit dem von dem Drehmelder gelieferten unsymmetrischen Dreiphasensystem ist die Phasenlage der an jeder Anzapfung auftretenden Spannung gleich, jedoch ändert sich die Größe sinusförmig mit der Winkellage des Abgriffs. In F i g. 2 ist der Scheitelwert d U der Spannungen an den Anzapfungen als Funktion des Abgriffswinkels d 99 aufgetragen.
  • Die Anordnung nach F i g. 1 arbeitet in der Weise, daß eine bestimmte Anzapfung durch eine nicht dargestellte Tastatur ausgewählt wird (digitale Vorgabe), und die Spannung dieser Anzapfung phasenabhängig gleichgerichtet wird. Diese Spannung dient zur Steuerung eines Verstellmotors 7, der mit dem Drehmelder gekoppelt ist und diesen so lange dreht, bis die an der ausgewählten Anzapfung auftretende Spannung verschwindet. Die Drehrichtung des Verstellmotors ist dabei von dem Vorzeichen der phasenabhängigen gleichgerichteten Spannung d U abhängig. In dem Block 8 findet die phasenabhängige Gleichrichtung und Verstärkung statt. Die Entfernung zwischen dem Drehmelder auf der Empfängerseite und dem vielfach angezapften Transformator auf der Geberseite kann grundsätzlich beliebig groß sein. Die gesamte Anordnung kann aber auch in einem Gerät untergebracht werden. Die Anordnung kann auch als Digital-Analog-Wandler aufgefaßt werden, wobei die digitale Eingabe durch Wahl einer Anzapfung geschieht und die analoge Größe die Winkelstellung des Drehmelders ist.
  • F i g. 1 zeigt nur eine einfache Ausführungsform der beschriebenen Anordnungen, auf die sich die Erfindung bezieht. In anderen Ausführungsformen werden auf der Geberseite häufig zum Zweck der Unterbringung vieler Anzapfungen mehrere Transformatoren in geeigneter Weise kombiniert. Desgleichen können auch zwei Systeme dieser Art als Grob- und Feinsystem miteinander verbunden werden. In diesem Fall sind auf der Empfängerseite zwei Drehmelder über ein Getriebe miteinander gekoppelt. Die Anzapfungen sind meist dekadisch gestaffelt und können von einer dekadisch aufgebauten Tastatur durchgeschaltet werden.
  • Da die Spannung d U phasenabhängig gleichgerichtet wird, wird bei der Vorgabe eines neuen Sollwertes dieser vom gerade vorhandenen Istwert aus stets auf dem kürzesten Winkel angelaufen. Dies ist in F i g. 3 symbolisch dargestellt. Wenn der vorliegende Istwert durch die Winkellage Il und der neue Sollwert durch die Winkellage S gekennzeichnet ist, dann durchläuft der Drehmelder den Winkel d qgi. Wäre der gerade vorliegende Istwert durch die Winkellage 12 gekennzeichnet, dann würde der Winkel d 992 durchlaufen werden. Es wird also jeweils der kleinere der beiden möglichen Winkel durchlaufen. Dieser Winkel ist stets kleiner als 180°. Würde dies nicht geschehen, d. h:, würde der Stellmotor 7 unabhängig von der Phase der Spannung d U stets in der gleichen Richtung laufen, dann würde beim Durchlaufen eines Winkels, der größer als l80° ist, die Anlage in der Entfernung von 180° vom einzufahrenden Sollwert stehenbleiben, weil auch in dieser Lage die Spannung d U verschwindet.
  • Die soweit beschriebenen bekannten Anordnungen haben nun zwei Nachteile: Der erste weniger bedeutende Nachteil besteht darin, daß, wenn der neu einzufahrende Sollwert genau 180° vom vorhandenen Istwert entfernt ist, die Spannung d U Null ist und die Anlage stehenbleibt. Jedoch ist dieser Fait erstens selten, und zweitens ist das Gleichgewicht in der Entfernung von 180° labil, so daß durch leichte Unsymmetrien ein Stehenbleiben in dieser Winkellage verhindert werden kann.
  • Der zweite, und zwar der schwerwiegendere Nachteil besteht in folgendem: An der Welle 9 in F i g. 1 hängt im allgemeinen irgendein Objekt, das in seiner Lage entsprechend dem vorgegebenen Sollwert eingegeben werden soll. Wenn es sich hierbei um die Einstellung einer rotatorischen Lage handelt, das einzustellende Objekt sich also dreht und in eine bestimmte Winkellage gebracht werden soll, dann können die 360° des Drehmelders für die Einstellung voll ausgenutzt werden, denn bei einer rotatorischen Einstellung ist es gleichgültig, von welcher Seite her das Objekt in die vorgegebene Winkelstellung einläuft. (Es sei darauf hingewiesen, daß bei System mit Grob- und Feinsystemen diese Ausführungen für das Grobsystem gelten, da allein bei diesem eine eindeutige Zuordnung der einzustellenden Lage mit der Winkelstellung des Drehmelders besteht.) Anders liegen die Verhältnisse, wenn eine translatorische Einstellung erforderlich ist. Dies ist z. B. bei der Einstellung des Walzspaltes zwischen der Ober- und Unterrolle eines Walzengerüstes der Fall. Hier wird die rotatorische Bewegung der Welle 9 (F i g. 1) z. B. über Ritzen- und Zahnstange in eine translatorische Bewegung übergeführt. Das Einlaufen in eine Position von beiden Seiten her ist dann nicht mehr möglich, da die Enden der zu positionierenden Strecke nicht mehr wie bei der Kreisbahn miteinander verbunden sind. Befindet sich das Objekt z. B. nahe seiner einen Endlage und soll es in die Nähe seiner anderen Endlage gebracht werden, dann muß der ganze dazwischenliegende Bereich durchlaufen werden, da die beiden Endlagen nicht miteinander verbunden sind. Das bedeutet, daß der Drehmelder annähernd 360° durchlaufen muß. Dies ist aber, da der Drehmelder jeweils auf dem kürzesten Winkel in die neue Lage einläuft, nicht möglich. Würde man Mittel vorsehen, die den Drehmelder auch über den größeren Winkel einlaufen lassen würden, dann würde er, wie bereits geschildert, in einer Position, die 180° von der einzunehmenden Position entfernt ist, stehenbleiben.
  • Aus diesem Grunde mußte man sich bisher bei der Einstellung einer translatorischen Lage mit der Ausnutzung des halben Winkelbereichs des Drehmelders begnügen. Dies ist in F i g. 4 angedeutet. Der ausgenutzte Teil erstreckt sich über den Winkel a und ist schraffiert dargestellt. Er ist etwas kleiner als 180°, da ein Sicherheitswinkel ß nötig ist, um ein Stehenbleiben in der Entfernung 180° oder ein Laufen in die entgegengesetzte Richtung zu vermeiden. Die Zahl der auf einem bestimmten Winkel des Drehmelders unterbringbaren digitalen Positionen ist jedoch aus verschiedenen Gründen begrenzt. Das bedeutet, daß bei einer gegebenen Länge der Strecke, auf der digital vorgegebene Positionen eingefahren werden sollen, die Feinheit, -mit der die Einstellung vorgenommen werden kann, nur halb so groß ist wie bei Ausnutzung des gesamten Winkelbereichs des Drehmelders.
  • Eine wesentliche Verbesserung, durch die fast der gesamte Winkelbereich des Drehmelders ausgenutzt werden kann, wird mit einer bereits vorgeschlagenen Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position erzielt, bei der auf der Geberseite zur digitalen Eingabe der Position eine Anordnung aus vielfach angezapften Transformatoren vorgesehen ist und auf der Empfängerseite eine oder mehrere über Getriebe gekoppelte Drehmelder vorgesehen sind, deren Läuferwicklungen von einer einphasigen Wechselspannung erregt werden und deren in die Ständerwicklungen induzierten Spannungen zur Erregung der Transformatoren auf der Geberseite dienen, wobei die Welle der Drehmelder in Abhängigkeit der an der durchgeschalteten Anzapfung des Gebertransformators abgegriffenen Spannung so lange gedreht wird, bis diese Spannung zu Null wird, und in der eine Schaltung vorgesehen ist, die, wenn der augenblickliche Istwert im Bereich von Null bis liegt und der neue Sollwert im Bereich von bis Z liegt oder umgekehrt, wobei Z die Gesamtzahl der im Drehbereich von annähernd 360° einstellbaren Positionen bezeichnet, zunächst ein Einfahren auf die Position auslöst, an die sich kurz vor Erreichen der Position selbsttätig der Einfahrvorgang auf den vorgegebenen Sollwert anschließt.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der oben geschilderten Art zu schaffen, die es gestattet, bei Einstellung einer translatorischen Lage den gesamten Winkelbereich von 360° des Drehmelders auszunutzen.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position vorgeschlagen, bei der auf der Geberseite zur digitalen Eingabe der Position eine Anordnung aus vielfach angezapften Transformatoren vorgesehen ist (Sollwert-Istwert-Vergleichsglied) und auf der Empfängerseite eine oder mehrere über Getriebe gekoppelte Drehmelder (Istwerterfassung) vorgesehen sind, deren Läuferwicklungen von einer einphasigen Wechselspannung erregt werden und deren in die Ständerwicklungen induzierten Spannungen zur Erregung der Transformatoren auf der Geberseite dienen, wobei die Welle der Drehmelder in Abhängigkeit der am Gebertransformator abgegriffenen Spannung d U (Sollwert-Istwert-Differenz) so lange gedreht wird, bis diese Spannung zu Null wird, und die dadurch gekennzeichnet ist, daß zur Nutzbarmachung des gesamten Drehbereichs des Drehmelders die auf 360° verteilten Sollwertpositionen in drei Bereiche I, 1I, III aufgeteilt sind, von denen jeder höchstens (180-ß) Grad erfaßt, wobei ß ein relativ kleiner Sicherheitswinkel ist, daß drei den Bereichsgrenzen entsprechende Hilfsspannungen d UH o, d U Hl, d U112 durch Abgriff am vielfach angezapften Transformator oder durch je zwei einphasige Hilfstransformatoren erzeugt werden, daß die drei Hilfsspannungen phasenabhängig gleichgerichtet Werden und aus ihnen nach den logischen Bezeichnungen
    d UH o > 0 & AU", < 0 für Bereich I,
    J U" 1 > 0 & J UH 2 < 0 für Bereich Il,
    J UH2 > 0 & d U,71 < 0 für Bereich III
    der Bereich ermittelt wird, in dem der Istwert liegt, und daß von den drei Spannungen d U, d UH 1; 4 UH 2 mittels einer logischen Verknüpfungsschaltung jeweils diejenige als führender Sollwert auf den Verstärker durchgeschaltet wird, die die Bedingung erfüllt, daß der Istwert vom gerade führenden Sollwert nicht mehr als (180-/3) Grad entfernt ist.
  • Die Erfindung soll an Hand der F i g. 5 bis 8, die zugleich auf ein Zahlenbeispiel abgestellt sind, näher erläutert werden. Es wird angenommen, daß zweitausendfünfhundert einstellbare Sollwertpositionen vorhanden sind, die auf eine volle Umdrehung, also 360°, des Drehmelders gleichmäßig verteilt sind. Der Umfang des Drehmelders wird in drei Bereiche I, II, III unterteilt, von denen keiner größer als (180-ß) Grad ist (F i g. 5). ß ist dabei ein relativ kleiner Sicherheitswinkel, wie er an Hand von F i g. 4 bereits erläutert wurde. Die drei Bereiche brauchen untereinander nicht gleich groß zu sein. In dem Ausführungsbeispiel sind die beiden Bereiche I und 1I gleich groß und erstrecken sich über 144° bzw. über je eintausend Sollwertpositionen. Der dritte Bereich erstreckt sich über 72° bzw. fünfhundert Sollwertpositionen. In F i g. 5 ist die Bereichsgrenze zwischen den Bereichen I und III durch einen kräftigen Strich dargestellt. Die hierdurch bestimmte Bereichsgrenze kann von dem Drehmelder nicht durchlaufen werden, da die Positionen 0 und 2500 Anfang und Ende der sich als Strecke (z. B. Walzspalt) darstellenden Regelgröße zugeordnet sind. Damit der Drehmelder in den Fällen, in denen er einen Winkel zu durchlaufen hat, der größer als 180° - genau genommen (180-ß) Grad - ist, nicht in einer Entfernung von 180° vom Sollwert stehenbleibt, wird gemäß der Erfindung zunächst ein Hilfssollwert vorgegeben, der von der Istwertposition weniger als (180-ß) Grad entfernt ist.
  • Hierzu ist zunächst erforderlich, daß die Lage des Istwertes näher bestimmt wird. Es muß festgestellt werden, ob der Istwert mehr als (180-ß) Grad vom neuen Sollwert entfernt ist. Hierzu genügt es, wenn festgestellt wird, in welchem der drei Bereiche der Istwert liegt. Zu diesem Zweck werden drei Hilfsspannungen d UH o, d UH 1, d UI I.2 erzeugt, die den Bereichsgrenzen zugeordnet sind. Diese Hilfsspannungen können auf die Weise gewonnen werden, daß man an dem vielfach angezapften Transformator (F i g. 7) die Spannungen der Positionen 0, 1000 und 2000 abgreift. Will man galvanisch getrennte Spannungen erzeugen, so kann man jede der drei Spannungen mittels einphasiger Hilfstransformatoren erzeugen. Man erkennt nämlich an dem vielfach angezapften Transformator 1 (F i g. 1), daß zur Erzeugung der Spannung eines bestimmten Abgriffs auf der Primär- und Sekundärseite nur zwei Wicklungsabschnitte erforderlich sind. Eine solche Zusammenschaltung läßt sich aber aus zwei Einphasentransformatoren herstellen. F i g. 8 zeigt ein beliebiges Beispiel. Für die Erzeugung der Hilfsspannung UH sind nur die voll ausgezogenen Wicklungsteile erforderlich. Hierzu sind nur zwei Einphasentransformatoren notwendig. An die drei Anschlüsse 13 wird die von der Ständerwicklung 5 des Drehmelders Z gelieferte Spannung angeschlossen.
  • Die drei Hilfsspannungen werden phasenabhängig gleichgerichtet. Die auf diese Weise gewonnene Größe der drei. Hilfsspannungen ist in F i g. 6 als Funktion der Winkellage des Drehmelders aufgetragen. Neben den Drehmeldewinkeln sind in F i g. 6 auch die zugehörigen Sollwertpositionen für das gewählte Zahlenbeispiel eingetragen. Aus F i g. 6 erkennt man, daß aus den drei Hilfsspannungen ermittelt werden kann, in welchem Bereich der Istwert liegt, d. h. in welchem Bereich die Stellung des Drehmelders fällt. Es gelten die folgenden Beziehungen:
    d Uo > 0 & d U,ooo < 0 für Bereich 1,
    d Ulooo > 0 & 4 U2ooo < 0 für Bereich 1I,
    d U2ooo > 0 & d Uo < 0 für Bereich III.
    Als Hilfssollwerte, die zunächst als Fehlerspannung auf den Verstellmotor geschaltet werden, werden die Hilfsspannungen d UH., und d UH 2 selbst verwendet. Je nach Lage des neuen Sollwertes zum vorhandenen Istwert wird also entweder sofort die Fehlerspannung d U auf den Verstellmotor geschaltet oder zunächst eine oder nacheinander beide Hilfsspannungen d UH 1 und d UH 2.
  • Damit, falls zunächst ein Hilfssollwert durchgeschaltet wird, beim Erreichen dieses Hilfssollwertes und der damit erforderlichen Umschaltung auf den nächsten Hilfssollwert oder die Fehlerspannung selbst der Verstellvorgang nicht unterbrochen wird, erfolgt die Umschaltung auf den nächsten Sollwert bereits, wenn der Betrag der gerade als Sollwert verwendeten Spannung einen bestimmten Betrag unterschreitet.
  • In F i g. 7 wird gezeigt, wie die drei Hilfsspannungen am vielfach angezapften Transformator abgegriffen werden können. Sie werden zusammen mit der Fehlerspannung d U (d U bestimmt den einzustellenden Sollwert) auf eine logische Verknüpfungsschaltung 12 gegeben. Da die obengenannten vier Spannungen in analoger Form vorliegen, werden sie über Trigger in digitale Werte umgewandelt, damit sie für die Verarbeitung in der logischen Verknüpfungsschaltung geeignet sind. Außerdem werden der Verknüpfungsschaltung 12 Signale zugeführt, die angeben, in welchem der drei Bereiche der Sollwert liegt. Die hierfür erforderlichen drei Signale liegen bereits auf den Steuerleitungen für die Positionsanwahl in digitaler Form vor. Ihre Zuführung zur logischen Verknüpfungsschaltung 12 ist in F i g. 7 nicht dargestellt. Schließlich werden, ebenfalls über Trigger, digitale Werte erzeugt für die Angabe d UH 1 < 151 V und A UH., < 151 V. Die Angabe 5 V stellt hierbei ein Zahlenbeispiel für den Wert der durchgeschalteten Spannnung dar, bei dessen Unterschreiten die durchgeschaltete Hilfsspannung durch die andere Hilfsspannung oder die Fehlerspannung selbst ersetzt wird. Es sind also insgesamt acht Größen durch digitale Angaben darzustellen:
    1. Sollwert liegt im Bereich 1,
    2. Sollwert liegt im Bereich II,
    3. Sollwert liegt im Bereich III,
    4. A UH o > 0,
    5. dUH,<0,
    6. d U112> 0,
    7. dUHl<I51V,
    8 . 4U,12< 15 1 V.
    Die nachfolgende Tabelle enthält die Bedingungen, nach denen entschieden wird, welche von den drei Spannungen ,i U, d UH ;, d UH 2 auf den Stellmotor durchgeschahet wird. Die Ermittlung der gerade vorliegenden Bedingung wird durch entsprechende Ver-
    mhgwch gtete Istwert Sollwert UH 0 UH I UH 2
    1 z zI -
    >>[5[V -
    2 I III - [5[V -
    3 dUHI Il I - >[5[V -
    4 - I <0V - <[5[V
    5 11 111 - - >[51V
    6 III Il - - >[5[V
    7 dUHa III z - - >[5[V
    8 - 111 >0V <[5[V -
    9 I I - - -
    10 Il Il - - -
    11 III III - - -
    12 AU - I >0V <@5[V -
    13 - 11 >0V < 51 V -
    14 - 11 <0V - < 151 V
    15 J - III <0V - <[51V
    Liegen Sollwert und Istwert in demselben Bereich, wird die Fehlerspannung d U durchgeschaltet. Liegt der Istwert im Bereich I und der Sollwert im Bereich Il oder IH oder der Istwert im Bereich 1I und der Sollwert im Bereich I, wird zunächst der Hilfssollwert 1000 vorgegeben, d. h. d UH I durchgeschaltet, sofern d UH I > 151 V ist. Wird d UH I < 151 V, so bedeutet das, daß sich der Istwert dem Hilfssollwert 1000 auf etwa, fünfzig Schritte (e215 V) genähert hat (s. F i g. 6). Zur Unterscheidung von dem um 180° versetzten zweiten Nullpunkt der Spannung d UH I wird die zusätzliche Bedingung d Uo > 0 ge- stellt. Dann wird umgeschaltet auf d UH ., falls der Sollwert im Bereich IH liegt, und auf d U, wenn der Sollwert im Bereich I oder Il liegt. Ähnliches gilt für die Durchschaltung der Spannung d UH 2.
  • Der Ablauf eines Regelvorganges soll noch an Hand eines Beispiels erläutert werden. In F i g. 9 liegt der Istwert im Bereich III, während der neue Sollwert im Bereich I liegt. Gemäß der Bedingung nach Zeile 7 der Tabelle wird zunächst die Spannung d UH 2 durchgeschaltet. Der Drehmelder wird in der Weise verstellt, daß sich der Istwert entgegen dem Uhrzeigersinn auf dem Kreis in F i g. 9 bewegt. Hat sich der Istwert der Position 2000 so weit genähert, daß die Spannung d UH 2 unter 5 V sinkt, dann wird gemäß der Bedingung nach Zeile 4 der Tabelle die Spannung d UH I durchgeschaltet. Sobald der Istwert so weit gewandert ist, daß d UH 2 > 151 V ist, ist für die Durchschaltung der Spannung AU" I die Bedingung nach Spalte 1 bestimmend. Sinkt d UH I unter 151 V, dann wird gemäß den Bedingungen nach Zeile 12 der Tabelle die Spannung d U durchgeschaltet. Sobald d UH 1 größer als 151 V geworden ist, ist für die Aufrechterhaltung der Durchschaltung der Spannung d U die Bedingung 9 bestimmend. knüpfung der oben angegebenen acht digitalen Größen durch eine Schaltung vorgenommen, die nach den bekannten Gesetzen der logischen Schaltalgebra aufgebaut wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position, bei der auf der Geberseite zur digitalen Eingabe der Position eine Anordnung aus vielfach angezapften Transformatoren vorgesehen ist (Sollwert-Istwert-Vergleichsglied) und auf der Empfängerseite ein oder mehrere über Getriebe gekoppelte Drehmelder (Istwerterfassung) vorgesehen sind, deren Läuferwicklungen von einer einphasigen Wechselspannung erregt werden und deren in die Ständerwicklungen induzierten Spannungen zur Erregung der Transformatoren auf der Geberseite dienen, wobei die Welle der Drehmelder in Abhängigkeit der am Gebertransformator abgegriffenen Spannung d U (Sollwert-Istwert-Differenz) so lange gedreht wird, bis diese Spannung zu Null wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Nutzbarmachung des gesamten Drehbereiches des Drehmelders die auf 360° verteilten Sollwertpositionen in drei Bereiche I, 1I, III aufgeteilt sind, von denen jeder höchstens (180-ß) Grad erfaßt, wobei ß ein relativ kleiner Sicherheitswinkel ist, daß drei den Bereichsgrenzen entsprechende Hilfsspannungen d UH o, d UH I, d UH 2 durch Abgriff am vielfach angezapften Transformator (1) oder durch je zwei einphasige Hilfstransformatoren (F i g. 8) erzeugt werden, daß die drei Hilfsspannungen phasenabhängig gleichgerichtet werden und aus ihnen nach den logischen Beziehungen d UH o > O & AU",< 0 für Bereich I, d UH I > 0 & d UH 2 < 0 für Bereich II, d UH2 > 0 & .d UH I < 0 für Bereich 111
    der Bereich ermittelt wird, in dem der Istwert liegt, und daß von den drei Spannungen d U, AU"" d UH 2 mittels einer logischen Verknüpfungsschaltung (12) jeweils diejenige als führender Sollwert auf den Verstärker (8) durchgeschaltet wird, die die Bedingung erfüllt, daß der Istwert vom gerade führenden Sollwert nicht mehr als (180-/3) Grad entfernt ist.
  2. 2. Regelanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung auf den nächsten führenden Sollwert stattfindet, wenn die Fehlerspannung des gerade führenden einen bestimmten Betrag unterschreitet. In. Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1154 854.
DEL45104A 1963-06-14 1963-06-14 Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position mittels Drehmelder und vielfach angezapfter Transformatoren Pending DE1190087B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227549B (de) * 1964-05-22 1966-10-27 Licentia Gmbh Verfahren zur geregelten Einstellung einer durch einen digitalen Sollwert vorgegebenen Position und Anordnung zur Durchfuehrung des Verfahrens

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1154854B (de) 1961-11-02 1963-09-26 Licentia Gmbh Regelanordnung zur analogen Einstellung einer digital vorgegebenen Position

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