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DE1190042B - Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung - Google Patents

Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung

Info

Publication number
DE1190042B
DE1190042B DEK50397A DEK0050397A DE1190042B DE 1190042 B DE1190042 B DE 1190042B DE K50397 A DEK50397 A DE K50397A DE K0050397 A DEK0050397 A DE K0050397A DE 1190042 B DE1190042 B DE 1190042B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
condenser microphone
circuit
demodulator
resonant circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK50397A
Other languages
English (en)
Inventor
Peter Krehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PETER KREHL
Original Assignee
PETER KREHL
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PETER KREHL filed Critical PETER KREHL
Priority to DEK50397A priority Critical patent/DE1190042B/de
Publication of DE1190042B publication Critical patent/DE1190042B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R19/00Electrostatic transducers
    • H04R19/04Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Circuit For Audible Band Transducer (AREA)

Description

  • Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung Die Erfindung betrifft ein Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung, welches mit Transistoren bestückt ist und bei welchem dem Hochfrequenzschwingkreis ein Demodulator folgt.
  • Kondensator-Mikrophone sind bisher im allgemeinen mit Röhren bestückt worden; daraus ergibt sich der Nachteil, daß Anoden- und Heizspannungen von außen zugeführt und bei variabler Leitungslänge nachgeregelt werden müssen. Ferner ist es nachteilig, daß bei Erschütterungen das Mikrophon wegen der Verwendung von Röhren klinganfällig ist. Diese Kondensator-Mikrophone sind in üblicher Niederfrequenzschaltung an die Kapsel angepaßt. Zur Vergrößerung des Störabstandes sind bereits Kondensator-Mikrophone in Hochfrequenzschaltung vorgeschlagen worden.
  • Diese vorbekannten Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophone haben ebenfalls Röhrenbestückung mit den sich daraus ergebenden vorerwähnten Nachteilen. Ferner ist nachteilig, daß das Verbindungskabel als Hochfrequenzkabel ausgeführt werden muß und die modulierte Hochfrequenz erst am Eingang zum Mischpult in Niederfrequenz umgewandelt wird, so daß also kein handelsüblicher Verstärker zu verwenden ist. Die ebenfalls bekannten drahtlosen Mikrophone in Hochfrequenzschaltung haben in der Studiotechnik praktisch keine Bedeutung erlangen können, weil es viel zu aufwendig wäre, mehrere Mikrophone auf verschiedenen Wellenlängen gleichzeitig zu betreiben.
  • Wegen des sehr hohen Innenwiderstandes der Kapsel konnte die Röhre in der sonst üblichen Niederfrequenzschaltung durch einen Transistor nicht ersetzt werden. Es ist bereits vorgeschlagen, bei Verwendung von Transistoren eine niederfrequenzmäßige Anpassung zu umgehen und die Kapsel in einem Hochfrequenzschwingkreis zu betreiben. Auf solche Kondensator-Mikrophone in Hochfrequenzschaltung bezieht sich die Erfindung.
  • Es ist jedoch bei Kondensator-Mikrophonen in Hochfrequenzschaltung bisher nicht möglich gewesen, den bei niederfrequenten Kondensator-Mikrophonen an sich bekannten Umschalter für die Hörkennlinie zu verwenden. Andererseits ist die Umschaltung der Hörkennlinie bei Studioaufnahmen nicht zu entbehren, woraus es sich erklärt, daß Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophone im Studiobetrieb bisher selten angewendet werden konnten und deshalb keine große Bedeutung erlangten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu vermeiden und die Anwendbarkeit der Kondensator-Mikrophone in Hochfrequenzschaltung, die mit Transistoren bestückt sind, zu erweitern. Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in dem Hochfrequenzschwingkreis ein Umschalter für die Hörkennlinie angeordnet ist, welcher bei Verdopplung der Kapselkapazität die Induktivität des Hochfrequenzschwingkreises halbiert. Dadurch bleibt das Produkt aus L und C konstant, und somit kann der Demodulator stets auf der gleichen Diskriminatorkennlinie arbeiten. Zweckmäßig ist der Umschalter zweipolig und legt in der einen Stellung eine Membran der vollen Schwingkreisinduktivität und in seiner zweiten Stellung beide Membranen der halben Schwingkreisinduktivität parallel.
  • Wenn man nach einer Weiterbildung der Erfindung den Demodulator mit einer nachgeschalteten Impedanzstufe in das Kondensator-Mikrophon-Gehäuse einbaut, so hat man den Vorteil, daß man das Transistor-Kondensator-Mikrophon auch überall dort einsetzen kann, wo man bisher das übliche Kondensator-Mikrophon mit Röhrenbestückung in Niederfrequenzschaltung verwendete. Außerdem ist vorteilhaft, daß der bisher übliche Ausgangsübertrager entfällt und dadurch das Mikrophon gegen äußere Fremdfelder unempfindlicher wird. Die Impedanzstufe enthält vorteilhaft einen Transistor, wobei an dem Emitterwiderstand die niederfrequente niederohmigeMikrophonleitung abgeht. DerEmitterwiderstand kann mit einem Umschalter versehen sein, der es gestattet, den üblichen Quellwiderstand von 50 bzw. 200 Ohm einzustellen. Vorteilhaft ist die Spannungsquelle, welche den Modulator und die Impedanzstufe speist, in dem Gehäuse untergebracht.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel schaltungsmäßig dargestellt.
  • Vorgesehen ist eine Hörkennlinienumschaltung beispielsweise von »Kugel« auf »Niere«. Das Kondensator-Mikrophon-Gehäuse 1 enthält drei Baugruppen, nämlich den Modulator I, den Demodulator II und die Impedanzstufe III. Die Speisung des Modulators und der Impedanzstufe erfolgt durch die Spannungsquelle 2, die beispielsweise 6 bis 9 Volt hat.
  • Der Modulator I enthält den Transistor 3, die Mikrophonkapsel 4, welche zwei Membranen 5, 6 und zu diesen eine Gegenelektrode 7 besitzt, welche an der Sammelleitung 11 liegt. Die beiden Membranen 5 und 6 liegen an dem Kontaktarm 81 und dem Kontakt b1 des zweipoligen Umschalters 8 mit seinen beiden Kontaktarmen 81 und 82. Ferner enthält der Modulator die Induktivität 9, die einen Mittenabgriff 10 hat, der an dem Kontakt b2 des Umschalters 8 liegt. Das eine Ende der Induktivität 9 liegt an dem Kontakt a2 und das andere an der Sammelleitung 11. Die zweite Sammelleitung 12 ist am Gehäuse geerdet. Zwischen beiden Sammelleitungen 11 und 12 liegt die Batterie 2. Der Kollektor 13 und der Emitter 14 des Transistors 3 sind durch den Rückkopplungskondensator 15 überbrückt. Der Emitter 14 liegt über dem Widerstand 16 und die Hochfrequenzdrossel 17 an der Sammelleitung 12, außerdem über dem Kondensator 18 an der Sammelleitung 11. Die Basis 19 des Transistors 3 liegt an einem aus den Widerständen 20 und 21 bestehenden Spannungsteiler.
  • Der Demodulator II, ein Diskriminator mit Begrenzerwirkung, ist durch die Induktivität 22 an die Induktivität 9 fest gekoppelt, und die Induktivität 23 ist an die Induktivität 9 lose gekoppelt. Die Induktivität 22 liegt über einem Widerstand 24 an der Sammelleitung 12. Der Demodulator 1I ist mit den üblichen Bauelementen, nämlich den beiden Dioden 25, den Kondensatoren 26, 27, dem Elektrolytkondensator 28 und den Widerständen 29, 30, 31 wie bekannt geschaltet. Der Punkt 32 zwischen den Kondensatoren 27 ist durch die Leitung 33 mit der Sammelleitung 12 verbunden. Der Punkt 34 zwischen den Widerständen 31 liegt über dem Kondensator 35 an der Sammelleitung 12 und ist außerdem mit der Impedanzstufe III durch den Elektrolytkondensator 36 verbunden.
  • Die Impedanzstufe III enthält den Transistor 37, dessen Basis 38 an dem Elektrolytkondensator 36 und über den Spannungsteiler, bestehend aus den beiden Widerständen 39, 40, mit den Sammelleitungen 11 und 12 verbunden ist. Der Kollektor ist direkt mit der Sammelleitung 11 und der Emitter über den Emitterwiderstand 41 mit der Sammelleitung 12 verbunden, an welchem die Ausgangsklemmen 42, 43 für die zum Mischpult führende Mikrophonleitung liegen. In der gezeichneten Stellung des Umschalters 8 sind die halbe Kapselkapazität und die volle Schwingkreisinduktivität, in der gestrichelten Stellung die volle Kapselkapazität und die halbe Schwingkreisinduktivität wirksam, d. h., das Produkt aus L und C bleibt konstant und damit auch die dem Demodulator angebotene frequenzmodulierte Schwingung, so daß der Demodulator fest ausgelegt werden kann. Die an dem Demodulator abgenommene Niederfrequenz wird durch die Impedanzstufe III an die niederohmige Mikrophonleitung angepaßt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung, welches mit Transistoren bestückt ist und bei welchem dem Hochfrequenzschwingkreis ein Demodulator folgt, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in dem Hochfrequenzschwingkreis ein Umschalter (8) für die Änderung der Hörkennlinie (Charakteristik) angeordnet ist, welcher die Kapselkapazität zu verdoppeln und gleichzeitig die Induktivität des Hochfrequenzschwingkreises zu halbieren gestattet.
  2. 2. Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophon nach Anspruch 1, bei welchem eine Gegenelektrode zwischen zwei Membranen angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter (8) zweipolig ist und in der einen Stellung eine Membran (6) der vollen Schwingkreisinduktivität und in seiner zweiten Stellung beide Membranen (5, 6) der halben Schwingkreisinduktivität parallel legt.
  3. 3. Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophon nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Demodulator (II) mit einer nachgeschalteten Impedanzstufe (I11) in das Kondensator-Mikrophon-Gehäuse (1) eingebaut ist.
  4. 4. Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophon nach den Ansprüchen 1 und 2, bei welchem die Impedanzstufe einen Transistor enthält, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Emitterwiderstand (41) ein definierter rQuellwiderstand des Kondensator-Mikrophons einstellbar ist.
  5. 5. Hochfrequenz-Kondensator-Mikrophon nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsquelle (2), welche den Modulator (1) und die Impedanzstufe (1I1) speist, in dem Gehäuse (1.) untergebracht ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 846 707, 865 324; deutsche Auslegeschrift Nr. 1110 230.
DEK50397A 1963-08-01 1963-08-01 Kondensator-Mikrophon in Hochfrequenzschaltung Pending DE1190042B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE846707C (de) * 1948-12-28 1952-08-18 Siemens Ag Kondensatormikrophon in Hochfrequenzschaltung
DE865324C (de) * 1950-04-22 1953-02-02 Oskar Dr Vierling Mit Kondensatormikrophon frequenzmodulierter Schwingungskreis
DE1110230B (de) * 1956-04-09 1961-07-06 Phil Habil Oskar Vierling Dr Anordnung zum Betrieb von Kondensator-mikrofonen an Transistorverstaerkern

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE1110230B (de) * 1956-04-09 1961-07-06 Phil Habil Oskar Vierling Dr Anordnung zum Betrieb von Kondensator-mikrofonen an Transistorverstaerkern

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