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DE1189943B - Gelenkspindel fuer Walzen - Google Patents

Gelenkspindel fuer Walzen

Info

Publication number
DE1189943B
DE1189943B DEK36903A DEK0036903A DE1189943B DE 1189943 B DE1189943 B DE 1189943B DE K36903 A DEK36903 A DE K36903A DE K0036903 A DEK0036903 A DE K0036903A DE 1189943 B DE1189943 B DE 1189943B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
joint
flat
inserts
articulated spindle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36903A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Hagemann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kloeckner Werke AG
Original Assignee
Kloeckner Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kloeckner Werke AG filed Critical Kloeckner Werke AG
Priority to DEK36903A priority Critical patent/DE1189943B/de
Publication of DE1189943B publication Critical patent/DE1189943B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B35/00Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
    • B21B35/14Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
    • B21B35/142Yielding spindle couplings; Universal joints for spindles
    • B21B35/145Hooke's joints or the like with each coupling part pivoted with respect to an intermediate member
    • B21B35/146Tongue and slipper joints
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/26Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
    • F16D3/265Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which one coupling part has a tongue received with the intermediate member(s) in a recess with a transverse axis in the other coupling part

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

  • Gelenkspindel für Walzen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gelenkspindel zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel, insbesondere für Walzenstraßen mit Reversierbetrieb, wobei die Kupplung zwischen den Flachzapfen der Walze durch Gelenksteine erfolgt und das Spiel zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen über Keilflächen geregelt wird.
  • Zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel werden Gelenkspindeln verwendet, die aus einem Flachzapfen und Gelenksteinen bestehen, die die Kupplung zwischen Flachzapfen und der Walzengabel bewirken. Um die Gelenkspindel in die Walzengabel einsetzen und herausnehmen zu können, muß zwischen dem Flachzapfen und den Gelenksteinen ein Spiel vorgesehen sein, was sich im Verlaufe des Betriebes infolge des Verschleißens der Gelenksteine vergrößert und die Ursache lästiger Betriebsstörungen ist. Infolge der ständig gestiegenen Walzengeschwindigkeiten bei kürzesten Umkehrzeiten treten, besonders walzenseitig, durch gegenläufige Massenwirkung bei Reversierbetrieb starke stoßartige Kräfte auf, die sich um so stärker auswirken, je größer der Zwischenraum zwischen Flachzapfen und den Gelenksteinen ist. Durch diese ständig sich wiederholenden, schlagartigen Belastungen werden die hochwertigen Maschinenteile, z. B. die walzengelagerten Kammwalzgerüste und die Einbaustücke, mit der Walzenlagerung ungünstig beansprucht. Dies äußert sich in einer verminderten Lebensdauer und erhöhtem Reparaturanfall.
  • Um diesem Übelstand zu begegnen, ist es bekannt, eine spielfreie Einstellung der Gelenkspindel über soaenannte Nachstellkeile vorzunehmen, wobei die Keilverschiebung bis zum festen Anliegen der Keilflächen durch eine entsprechende Drehbewegung einer in den Klemmkörper eingeführten Stellschraube hervorgerufen wird.
  • Diese Ausführungsform einer Gelenkspindel hat jedoch den schwerwiegenden Nachteil, daß eine Nacheinstellung des Spiels nur geschehen kann, wenn das gesamte Walzgerüst stillgesetzt wird. Solche Stillstandszeiten sind aber bei einem kontinuierlich ablaufenden Arbeitsvorgang äußerst unerwünscht, weil damit zwangläufig ein Absinken der Maschinenausnutzung eintritt und dabei auf Grund der insbesondere bei Walzwerken hohen Kosten für die Maschinenstunde wirtschaftliche Nachteile nicht vermieden werden können. Unter diesen Umständen wird daher im allgemeinen erst eine Nacheinstellung vorgenommen, wenn sich wirklich spürbare Verschleißerscheinungen einstellen. Ein Nachstellen zu diesem Zeitpunkt ist in den meisten Fällen dann schon verfehlt, weil auch nur eine geringfügige überschreitung des zulässigen Mindestspiels in kürzester Zeit derartige Verschleißerscheinungen zur Folge hat, daß sämtliche Teile der Gelenkspindel ausgewechselt werden müssen.
  • Die vorliegende Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannten, zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen einsetzbaren keilförmigen Einsatzstücke selbsttätig verschiebbar sind.
  • Dadurch, daß die Spielregulierung selbsttätig und kontinuierlich erfolgt, brauchen keine teuren Stillstandszeiten des Walzgerüstes in Kauf genommen zu werden. Zwischenzeitliche Unterbrechungen des Arbeitsablaufes also und mehrmaliges Nachstellen der Keile von Hand sowie eine sorgfältige überwachung des Spiels jeder einzelnen Gelenkspindel sind jetzt nicht mehr erforderlich.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden zur Erzielung der selbsttätigen und kontinuierlichen Spielregulierung zwischen der Schraube des Zugankers und dem Nachstellkeil elastische Spannmittel, beispielsweise eine Feder, vorgesehen, unter deren Wirkung das keilförmige Einsatzstück bei zunehmendem Verschleiß der Gelenksteine einen Ausgleich des Spiels zwischen Gelenksteinen und Flachzapfen bewirkt.
  • Die Erfindung ermöglicht einen besseren Ein- und Ausbau der Gelenkspindel durch Entfernen der Keilpaare. Außerdem wird durch die Regelung des Spiels zwischen Zapfen und Gelenksteinen jede schlagartige Belastung, insbesondere beim Reversierbetrieb, vermieden, wodurch die Lebensdauer der Gelenkspindel und andererAntriebselemente günstig beeinflußt wird. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemäße Maßnahme eine der größten im Walzwerk auftretenden Lärmquellen ausgeschaltet.
  • Die Erfindung ist an Hand der Figuren erläutert: F i g. 1 ist ein Schnitt durch die Längsachse der Walze und die Fortsetzung dieses Schnittes in das Walzgerüst; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-11 der Fig. 1.
  • In der Gabel 1 ist der Flachzapfen 5 der Walze 6 unter Zwischenschaltung der Gelenksteine 2 gelagert. Zwischen den Gelenksteinen 2 und den Flachzapfens sind Keile 3 verschiebbar gelagert. Die Gelenksteine 2 weisen eine der Keilfläche entsprechend abgeflachte Fläche 7 auf.
  • Wie aus der F i g. 2 ersichtlich ist, kann je ein Paar der Keilstücke 3 durch Zuganker 9 mit endseitiger Mutter 8 verbunden werden. Zwischen den Muttern und den Keilstücken können kräftige federnde Elemente eingesetzt werden, die bei der Vergrößerung des Spiels infolge des Verschleißes der Gelenksteine einen selbsttätigen Ausgleich des Spiels herbeiführen. Die halbzylindrisch ausgebildeten Gelenksteine 2 sind oben und unten in schwalbenschwanzförmige Nuten 10 der Gabel l eingesetzt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Gelenkspindel zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel, insbesondere für Walzenstraßen mit Reversierbetrieb, wobei die Kupplung zwischen den Flachzapfen der Walze durch Gelenksteine erfolgt und das Spiel zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen über zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen einsetzbare, keilförmige Einsatzstücke geregelt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einsatzstücke selbsttätig verschiebbar sind.
  2. 2. Gelenkspindel nach Anspruch 1, wobei quer zur Längsrichtung der Walzenachse je zwei Keilpaare vorgesehen sind, die mittels Zuganker mit abschließenden Muttern untereinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Muttern der Zuganker und den Einsatzstücken elastische Spannmittel, beispielsweise Federn, vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 507 774, 472 055, 458 482, 171286; USA.-Patentschriften Nr. 2 305 703, 1741405; »Stahl und Eisen«, 62. Jahrgang, (1942), Nr. 3 vom 15. Januar, S. 44.
DEK36903A 1959-02-06 1959-02-06 Gelenkspindel fuer Walzen Pending DE1189943B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0025403A1 (de) * 1979-09-10 1981-03-18 The Bendix Corporation Universalgelenk

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