DE1189943B - Gelenkspindel fuer Walzen - Google Patents
Gelenkspindel fuer WalzenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B35/00—Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
- B21B35/14—Couplings, driving spindles, or spindle carriers specially adapted for, or specially arranged in, metal-rolling mills
- B21B35/142—Yielding spindle couplings; Universal joints for spindles
- B21B35/145—Hooke's joints or the like with each coupling part pivoted with respect to an intermediate member
- B21B35/146—Tongue and slipper joints
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16D3/26—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
- F16D3/265—Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which one coupling part has a tongue received with the intermediate member(s) in a recess with a transverse axis in the other coupling part
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Description
- Gelenkspindel für Walzen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gelenkspindel zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel, insbesondere für Walzenstraßen mit Reversierbetrieb, wobei die Kupplung zwischen den Flachzapfen der Walze durch Gelenksteine erfolgt und das Spiel zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen über Keilflächen geregelt wird.
- Zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel werden Gelenkspindeln verwendet, die aus einem Flachzapfen und Gelenksteinen bestehen, die die Kupplung zwischen Flachzapfen und der Walzengabel bewirken. Um die Gelenkspindel in die Walzengabel einsetzen und herausnehmen zu können, muß zwischen dem Flachzapfen und den Gelenksteinen ein Spiel vorgesehen sein, was sich im Verlaufe des Betriebes infolge des Verschleißens der Gelenksteine vergrößert und die Ursache lästiger Betriebsstörungen ist. Infolge der ständig gestiegenen Walzengeschwindigkeiten bei kürzesten Umkehrzeiten treten, besonders walzenseitig, durch gegenläufige Massenwirkung bei Reversierbetrieb starke stoßartige Kräfte auf, die sich um so stärker auswirken, je größer der Zwischenraum zwischen Flachzapfen und den Gelenksteinen ist. Durch diese ständig sich wiederholenden, schlagartigen Belastungen werden die hochwertigen Maschinenteile, z. B. die walzengelagerten Kammwalzgerüste und die Einbaustücke, mit der Walzenlagerung ungünstig beansprucht. Dies äußert sich in einer verminderten Lebensdauer und erhöhtem Reparaturanfall.
- Um diesem Übelstand zu begegnen, ist es bekannt, eine spielfreie Einstellung der Gelenkspindel über soaenannte Nachstellkeile vorzunehmen, wobei die Keilverschiebung bis zum festen Anliegen der Keilflächen durch eine entsprechende Drehbewegung einer in den Klemmkörper eingeführten Stellschraube hervorgerufen wird.
- Diese Ausführungsform einer Gelenkspindel hat jedoch den schwerwiegenden Nachteil, daß eine Nacheinstellung des Spiels nur geschehen kann, wenn das gesamte Walzgerüst stillgesetzt wird. Solche Stillstandszeiten sind aber bei einem kontinuierlich ablaufenden Arbeitsvorgang äußerst unerwünscht, weil damit zwangläufig ein Absinken der Maschinenausnutzung eintritt und dabei auf Grund der insbesondere bei Walzwerken hohen Kosten für die Maschinenstunde wirtschaftliche Nachteile nicht vermieden werden können. Unter diesen Umständen wird daher im allgemeinen erst eine Nacheinstellung vorgenommen, wenn sich wirklich spürbare Verschleißerscheinungen einstellen. Ein Nachstellen zu diesem Zeitpunkt ist in den meisten Fällen dann schon verfehlt, weil auch nur eine geringfügige überschreitung des zulässigen Mindestspiels in kürzester Zeit derartige Verschleißerscheinungen zur Folge hat, daß sämtliche Teile der Gelenkspindel ausgewechselt werden müssen.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet die obengenannten Nachteile. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannten, zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen einsetzbaren keilförmigen Einsatzstücke selbsttätig verschiebbar sind.
- Dadurch, daß die Spielregulierung selbsttätig und kontinuierlich erfolgt, brauchen keine teuren Stillstandszeiten des Walzgerüstes in Kauf genommen zu werden. Zwischenzeitliche Unterbrechungen des Arbeitsablaufes also und mehrmaliges Nachstellen der Keile von Hand sowie eine sorgfältige überwachung des Spiels jeder einzelnen Gelenkspindel sind jetzt nicht mehr erforderlich.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden zur Erzielung der selbsttätigen und kontinuierlichen Spielregulierung zwischen der Schraube des Zugankers und dem Nachstellkeil elastische Spannmittel, beispielsweise eine Feder, vorgesehen, unter deren Wirkung das keilförmige Einsatzstück bei zunehmendem Verschleiß der Gelenksteine einen Ausgleich des Spiels zwischen Gelenksteinen und Flachzapfen bewirkt.
- Die Erfindung ermöglicht einen besseren Ein- und Ausbau der Gelenkspindel durch Entfernen der Keilpaare. Außerdem wird durch die Regelung des Spiels zwischen Zapfen und Gelenksteinen jede schlagartige Belastung, insbesondere beim Reversierbetrieb, vermieden, wodurch die Lebensdauer der Gelenkspindel und andererAntriebselemente günstig beeinflußt wird. Gleichzeitig wird durch die erfindungsgemäße Maßnahme eine der größten im Walzwerk auftretenden Lärmquellen ausgeschaltet.
- Die Erfindung ist an Hand der Figuren erläutert: F i g. 1 ist ein Schnitt durch die Längsachse der Walze und die Fortsetzung dieses Schnittes in das Walzgerüst; F i g. 2 ist ein Schnitt längs der Linie II-11 der Fig. 1.
- In der Gabel 1 ist der Flachzapfen 5 der Walze 6 unter Zwischenschaltung der Gelenksteine 2 gelagert. Zwischen den Gelenksteinen 2 und den Flachzapfens sind Keile 3 verschiebbar gelagert. Die Gelenksteine 2 weisen eine der Keilfläche entsprechend abgeflachte Fläche 7 auf.
- Wie aus der F i g. 2 ersichtlich ist, kann je ein Paar der Keilstücke 3 durch Zuganker 9 mit endseitiger Mutter 8 verbunden werden. Zwischen den Muttern und den Keilstücken können kräftige federnde Elemente eingesetzt werden, die bei der Vergrößerung des Spiels infolge des Verschleißes der Gelenksteine einen selbsttätigen Ausgleich des Spiels herbeiführen. Die halbzylindrisch ausgebildeten Gelenksteine 2 sind oben und unten in schwalbenschwanzförmige Nuten 10 der Gabel l eingesetzt.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Gelenkspindel zur Kraftübertragung zwischen Walze und Walzengabel, insbesondere für Walzenstraßen mit Reversierbetrieb, wobei die Kupplung zwischen den Flachzapfen der Walze durch Gelenksteine erfolgt und das Spiel zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen über zwischen Flachzapfen und Gelenksteinen einsetzbare, keilförmige Einsatzstücke geregelt wird, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einsatzstücke selbsttätig verschiebbar sind.
- 2. Gelenkspindel nach Anspruch 1, wobei quer zur Längsrichtung der Walzenachse je zwei Keilpaare vorgesehen sind, die mittels Zuganker mit abschließenden Muttern untereinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Muttern der Zuganker und den Einsatzstücken elastische Spannmittel, beispielsweise Federn, vorgesehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 507 774, 472 055, 458 482, 171286; USA.-Patentschriften Nr. 2 305 703, 1741405; »Stahl und Eisen«, 62. Jahrgang, (1942), Nr. 3 vom 15. Januar, S. 44.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36903A DE1189943B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Gelenkspindel fuer Walzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK36903A DE1189943B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Gelenkspindel fuer Walzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1189943B true DE1189943B (de) | 1965-04-01 |
Family
ID=7220837
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK36903A Pending DE1189943B (de) | 1959-02-06 | 1959-02-06 | Gelenkspindel fuer Walzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1189943B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0025403A1 (de) * | 1979-09-10 | 1981-03-18 | The Bendix Corporation | Universalgelenk |
Citations (6)
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| US2305703A (en) * | 1942-04-25 | 1942-12-22 | American Brake Shoe & Foundry | Slipper bearing |
-
1959
- 1959-02-06 DE DEK36903A patent/DE1189943B/de active Pending
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