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DE1189751B - Ausloese- und Kupplungsvorrichtung fuer den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers - Google Patents

Ausloese- und Kupplungsvorrichtung fuer den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers

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Publication number
DE1189751B
DE1189751B DEP31794A DEP0031794A DE1189751B DE 1189751 B DE1189751 B DE 1189751B DE P31794 A DEP31794 A DE P31794A DE P0031794 A DEP0031794 A DE P0031794A DE 1189751 B DE1189751 B DE 1189751B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turntable
rod
tooth
sensor
cam
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DEP31794A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1189751C2 (de
Inventor
Horst Zarm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Philips Intellectual Property and Standards GmbH
Original Assignee
Philips Patentverwaltung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Patentverwaltung GmbH filed Critical Philips Patentverwaltung GmbH
Priority to DEP31794A priority Critical patent/DE1189751B/de
Priority to CH603364A priority patent/CH425261A/de
Priority to GB1953964A priority patent/GB1025218A/en
Publication of DE1189751B publication Critical patent/DE1189751B/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1189751C2 publication Critical patent/DE1189751C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B17/00Guiding record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor
    • G11B17/02Details

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)
  • Shutters For Cameras (AREA)
  • Automatic Disk Changers (AREA)

Description

  • Auslöse- und Kupplungsvorrichtung für den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers Die Erfindung betrifft eine Auslöse- und Kupplungsvorrichtung für den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers mit einem Kuppelorgan, das durch die beim Abspielen erfolgende Schwenkbewegung des Tonarmes in den Bereich eines mit dem Plattenteller umlaufenden Nockens geschoben und von diesem bei jeder Plattenumdrehung wieder zurückgeschoben wird, beim Erreichen der Auslaufrille aber erfaßt und vorgeschoben wird, so daß eine an ihm vorgesehene Fläche als Zahnflanke für ein den Wechselmechanismus antreibendes, eine Zahnlücke aufweisendes Zahnrad wirksam wird und dieses mit dem am Plattenteller befestigten Ritzel kuppelt, und bei welcher das auf dem Antriebsrad des Wechselwerkes verschiebbare Kuppelorgan mit einem Fühler versehen ist.
  • Es ist bekannt, im Wechselmechanismus ein Antriebsrad vorzusehen, welches an einer Stelle seines Umfangs eine Zahnlücke aufweist, die wenigstens einem fehlenden Zahn entspricht, wobei zum Kuppeln ein beweglicher Zahn oder ein Riegel vorgesehen ist, der an einer Ecke als Zahnflanke geformt ist. Zum Kuppeln wird dieser Zahn bzw. dieser Riegel in eine wirksame Lage geschwenkt. Der Plattenteller des Wechslers ist mit einem Ritzel versehen, mit dem das erwähnte Antriebsrad beim Beginn des Wechselvorgangs gekuppelt werden muß. Vielfach verwendet man hierbei ein Ritzel, bei dem ein über den Kopfkreis des Ritzels vorstehender Nocken dazu dient, den erwähnten Riegel bzw. ein ähnliches Organ bei jeder Plattentellerumdrehung zurückzuweisen, solange sich der Tonarm noch in einer normalen Schallrille befindet, während beim Einlaufen in die Auslaufrille der erwähnte Riegel mitgenommen wird und die Kupplung herbeiführt.
  • Nachteilig bei diesen bekannten Vorrichtungen ist die unsichere Reibung einer hier benutzten Rutschkupplung oder ähnlichen Vorrichtung, die das Zurückweisen ermöglicht, aber die Mitnahme eines Einschwenkgliedes über einen größeren Weg bewirken muß, um die Kupplung durchzuführen. Nachteilig ist ferner, daß sich sehr unterschiedliche Eingriffsverhältnisse von der ersten Kantenberührung bis zum satten Anliegen des ganzen Flankenstückes ergeben, wodurch ein früher Verschleiß der Abtastkante des Nockens erfolgt, und außerdem das mit dem späteren Zahneingriff nicht übereinstimmende übersetzungsverhältnis zwischen Nocken und Riegel. Hierdurch ergeben sich Schwierigkeiten beim ersten Eingreifen der Zähne wegen schlechter Synchronisation und abermals eine Druckbeanspruchung der scharfen Nockenkante. In allen Fällen, wo das Gewicht von Hebeln, Platten od. dgl. an Stelle von Federn die erforderliche Reibung herbeiführen soll, ist es nachteilig, daß Streuungen im Reibwert nicht vermeidbar sind, die eine gewisse Anfälligkeit für Funktionsstörungen mit sich bringen und z. B. durch Verschmutzung auftreten können, während aber auch eine schiefe Stellung des Gerätes sich in ähnlicher Weise auswirkt.
  • Diese Schwierigkeiten der bekannten Auslöse- und Kupplungsvorrichtungen lassen sich mit der Erfindung vermeiden. Diese kennzeichnet sich dadurch, daß ein Fühler in die Bahn eines an sich bekannten, am Plattenteller im Abstand von der Drehachse befestigten Nockens hineinragt, dessen Außenflanke so geformt ist, daß sie den Fühler mit dem Kuppelorgan beim Abspiel zurückschiebt, und dessen Innenflanke den Fühler mit dem Kuppelorgan beim Erreichen der Auslaufrille so weit zur Plattentellerachse hin verschiebt, daß eine als Zahnflanke dienende Kante des Kuppelorgans voll mit einem die übrigen Zähne des Ritzels überragenden, dem am Plattenteller befestigten Nocken um etwa 90° nacheilenden Zahn in Eingriff kommt.
  • Hierbei werden also die Vorteile der gen-nnten Funktion (Auslösen - Kuppeln) mit denen eines einteiligen Systems verbunden, bei dem der Schaltzahn zugleich die Tasteinrichtung darstellt. .
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß als Kuppelorgan eine vorzugsweise aus einem spezifisch leichten Kunststoff gefertigte Stange dient, die auf dem Antriebsrad in einer Schlitzführung geradlinig verschiebbar gelagert und mit einer Längsnut versehen ist, die zur Aufnahme einer darin durch eine Feder leicht längsverschiebbar gehalterten Drahtstange aus einem Leichtmetall dient, deren rückwärtiges freies Ende mittelbar oder unmittelbar mit dem Tonarm zusammenwirkt. Dabei ist es von Vorteil, wenn seitlich neben dem vorderen Ende der als Kupplungsorgan dienenden Stange zwei Führungsleisten auf dem Antriebsrad sitzen, die eine sichere Führung der Stange ergeben und die beim Eingriff des die Ritzelzähne überragenden Zahns auftretenden Querkräfte aufnehmen können, während sich der an der Stange sitzende Fühler auf den Oberflächen der Führungsleisten abstützen kann.
  • Bei einer zweckmäßigen Weiterbildung der Erfindung wird die Vorrichtung so ausgebildet, daß die dem Plattentellerritzel zugewandte vordere Stirnfläche der als Kupplungsorgan dienenden Stange derart abgeschrägt ist, daß bei falschem Drehsinn des Plattentellers der Zahn gegen die Stirnfläche laufen und die Stange nebst Drahtstange so weit rückwärts verschieben kann, daß beim Anlauf des am Plattenteller sitzenden Nockens an eine entsprechend abgeschrägte Kante des Fühlers die Rückwärtsverschiebung bis in die Ruhelage des Kupplungsorgans fortgesetzt wird.
  • Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist die Vorrichtung so ausgestaltet, daß an der Unterseite des Plattentellers gegenüber dem Nokken eine bogenförmig gekrümmte Rippe angebracht ist, deren Krümmungsmittelpunkt, von der Rippe aus gesehen, hinter der Plattentellerachse liegt, deren Höhe so groß gewählt ist, daß sie mit dem Fühler des Kupplungsorgans zusammenarbeiten kann, und deren Scheitelpunkt so festgelegt ist, daß sie das Kupplungsorgan in seine Ausgangsstellung zurückführt, sobald das Antriebsrad einen halben Umlauf ausgeführt hat.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, wobei nur die zur Auslösung und Kupplung gehörenden Teile dargestellt, die übrigen zum Wechselwerk und Antrieb gehörenden Teile aber weggelassen oder nur angedeutet sind. Es zeigt F i g.1 die unterhalb des Plattentellers angeordnete Auslöse- und Kupplungsmechanik, wobei sich alle Teile in ihrer Ruhelage befinden, F i g. 2 dieselben Teile in der sogenannten Scharfstellung, F i g. 3 die Vorrichtung in der Stellung, in der die Auslösung erfolgt, F i g. 4 die Vorrichtung in der Stellung, in der die Kupplung erfolgt, F i g. 5 den Beginn der selbsttätigen Rückstellung, F i g. 6 das Ende des Rückstellvorgangs und F i g. 7 einen Schnitt durch die Führung des Kuppelorgans.
  • Gemäß F i g. 1 ist ein Plattenteller 1 auf einer Achse 2 drehbar gelagert. Seine Nabe ist als Ritzel 3 ausgebildet, dessen Verzahnung eine bis nahe an den Teilkreis abgeplattete evolvente Verzahnung darstellt. Nur ein einzelner Zahn 28 (F i g. 3) hat sein volles Profil behalten. Diese Profilergänzung befindet sich jedoch in einer Ebene oberhalb des zugehörigen Zahnrades, nämlich des Antriebsrades 4 des Wechselmechanismus. Dieses Antriebsrad 4 befindet sich in F i g. 1 in seiner Ruhelage, wobei eine große Zahnlücke 5 dem Ritzel 3 gegenübersteht. In dieser Lage kann sich der Plattenteller also frei drehen.
  • Auf dem Antriebsrad 4 sind zwei Führungsstreifen 6, 7 angebracht, und zwischen diesen ist eine kombinierte Auslöse- und Kupplungsstange 8 verschiebbar gelagert. Mit einem in F i g. 7 erkennbaren Zapfen 9 ragt sie durch einen Schlitz 10 des Antriebsrades hindurch und wird von einer Scheibe 11 gegen Herausfallen gesichert. Die Stange 8 besitzt ein Taststück oder einen Fühler 12, der nach oben hervorragt, so daß er mit einem am Plattenteller 1 im Abstand von der Drehachse befestigten Nocken 13 zusammenwirken kann. An ihrer Unterseite besitzt die Stange 8 eine Nut, in der eine dünne, am freien Ende nach unten abgebogene Drahtstange 14 gelagert und von einer Feder 15 reibschlüssig gehalten ist. Ihr freies abgebogenes Ende 16 greift durch einen Schlitz 17 des Antriebsrades und kann in der sogenannten Scharfstellung mittels eines Winkelhebels 18 verschoben werden, der im Punkt 19 drehbar gelagert ist. Dieser Drehpunkt 19 befindet sich auf einem beim Wechselvorgang bewegten Schieber 20. Der Tonarm 21 des Plattenwechslers ist im Punkt 22 schwenkbar gelagert und trägt einen mit ihm starr verbundenen Hebel 23, der in der Scharfstellung auf den Winkelhebel 18 einwirken kann.
  • In F i g. 2 ist die sogenannte Scharfstellung des Wechselmechanismus dargestellt. Der Tonarm 21 ist hierbei durch die Rillen der Schallplatte so weit eingeschwenkt, daß sein Hebel 23 am Winkelhebel 18 zur Anlage kommt. Letzterer verschiebt in an sich bekannter Weise mit wenigen Zehntelmillimetern je Plattentellerumdrehung die Drahtstange 14, die im dargestellten Augenblick die gezeichnete Stellung einnimmt. Die hiernach zur Auslösung dienende Stange 8 wäre um den gleichen Betrag reibschlüssig mitbewegt worden, wenn nicht die mit 24 bezeichnete Fläche des Nockens 13, die einen entsprechenden radialen Anstieg besitzt, jeweils auf die Fläche 25 des Fühlers 12 einwirkte und die Stange 8 um den gleichen Betrag zurückgeschoben hätte.
  • In F i g. 3 ist der Fall dargestellt, bei dem der Tonabnehmer in die Auslaufrille gelangt ist, in der der Rillenvorschub größer als der Anstieg der Fläche 24 geworden ist. An Stelle einer Rückweisung ist die Mitnahme durch die mit sehr viel größerer Steigung nach innen ausgestattete Fläche 26 des Nockens 13 erfolgt. Damit ist das Ende der Auslösefunktion der Stange 8 erreicht, und sie wechselt zu ihrer zweiten Aufgabe als Kupplungsstange über; ihr vorderes Ende besitzt eine Kante 27, die als rückwärtige Verlängerung der Zahnflanke eines der fehlenden Zähne geformt ist, und diese befindet sich jetzt in der Bahn des einzigen vollständigen Zahnes 28 des Ritzels 3. Durch die etwa 90° betragende Winkelverschiebung zwischen dem Zahn 28 und dem Nocken 13 ist erreicht, daß die Zahnflanke 27 vollkommen in ihre Arbeitsstellung gelangt ist, ehe sie mit dem Zahn 28 in Berührung kommt.
  • Dieser Augenblick ist in F i g. 4 dargestellt, und man erkennt den Eingriff des einzigen vollständigen Zahnes 28 mit der Kupplungsstange B. Bei dieser Vorrichtung ist also erreicht, daß ohne Veränderung des übersetzungsverhältnisses bei vorstehendem Zahn eine Kupplung erfolgen kann. Der vom Zahn 28 ausgeübte Druck auf das Kupplungsorgan 8 wird von den Führungsleisten 6,7 aufgenommen und auf das Antriebsrad 4 übertragen, das demnach in Bewegung gesetzt wird und den Wechselvorgang ablaufen läßt.
  • Bei falscher Bedienung des Gerätes, wie z. B. bei mutwilligem Rückwärtsdrehen des Plattentellers 1, drückt der Zahn 28 gegen die Stirnfläche 29 der Stange 8, die derart abgeschrägt ist, daß der Zahn die Stange 8 nebst Drahtstange 14 so weit rückwärts verschieben kann, daß beim Anlauf des am Plattenteller 1 sitzenden Nockens 13 an eine entsprechend abgeschrägte Kante des Fühlers 12 die Rückwärtsverschiebung bis in die Ruhelage des Kupplungsorgans fortgesetzt wird. Die Drahtstange 14, die beim Vorwärtslauf während des Auslösevorgangs früher am Ende des Schlitzes 17 zur Anlage kam, als die zwangläufige Bewegung der Stange 8 beendet war, ist daher ebenfalls in ihre Ausgangslage zurückgekehrt.
  • Bei richtigem Ablauf des Wechselvorgangs dreht sich jedoch der Plattenteller in seiner normalen Richtung weiter, und dabei erreicht das Antriebsrad 4 die in F i g. 5 dargestellte Stellung. Bei diesem Umlauf des Antriebsrades 4 verfolgt der Fühler 12 eine Kreisbahn und trifft, wie F i g. 5 erkennen läßt, hierbei mit einer bogenförmig gekrümmten Rippe 31 zusammen, die an der Unterseite des Plattentellers gegenüber dem Nocken 13 vorgesehen ist. Der Krümmungsmittelpunkt dieser Rippe liegt, von :der Rippe aus gesehen, hinter der Plattentellerachse, und ihre Höhe ist so groß gewählt, daß sie mit dem Fühler 12 in Berührung kommen kann. Ferner ist der Scheitelpunkt des Rippenbogens so festgelegt, daß er das Kupplungsorgan 8 in seine Ausgangsstellung zurückführt, sobald das Antriebsrad 4 einen halben Umlauf ausgeführt hat. An der in F i g. 5 gezeigten Stelle beginnt die selbsttätige Rückführung der Stange 8 und der Drahtstange 14 in ihre Ruhelagen, und in F i g. 6 ist das Ende dieses Vorgangs dargestellt.
  • Es sei noch bemerkt, daß die Stange 8 und die Drahtstange 14 aus besonders leichten Werkstoffen mit geringstem Reibwert bestehen, um die Rückwirkungen auf den Tonarm so klein wie möglich zu halten. Beispielsweise hat sich ein geeigneter Kunststoff für die Stange 8 und polierter Aluminiumdraht für die Drahtstange 14 bewährt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Auslöse- und Kupplungsvorrichtung für den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers mit Kuppelorgan, das durch die beim Abspielen erfolgende Schwenkbewegung des Tonarmes in den Bereich eines mit dem Plattenteller umlaufenden Nockens geschoben und von diesem bei jeder Plattenumdrehung wieder zurückgeschoben wird, beim Erreichen der Auslaufrille aber erfaßt und vorgeschoben wird, so daß eine an ihm vorgesehene Fläche als Zahnflanke für ein den Wechselmechanismus antreibendes, eine Zahnlücke aufweisendes Zahnrad wirksam wird und dieses mit dem am Plattenteller befestigten Ritzel kuppelt, und bei welcher das auf dem Antriebsrad des Wechselwerks verschiebbare Kuppelorgan mit einem Fühler versehen ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß dieser Fühler (12) in die Bahn eines an sich bekannten, am Plattenteller (1) im Abstand von der Drehachse befestigten Nockens (13) hineinragt, dessen Außenflanke so geformt ist, daß sie den Fühler mit dem Kuppelorgan beim Abspiel zurückschiebt, und dessen Innenflanke den Fühler mit dem Kuppelorgan beim Erreichen der Auslaufrille so weit zur Plattentellerachse hin verschiebt, daß eine als Zahnflanke dienende Kante (27) des Kuppelorgans voll mit einem die übrigen Zähne des Ritzels (3) überragenden, dem am Plattenteller befestigten Nocken (13) um etwa 90° nacheilenden Zahn (28) in Eingriff kommt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Kuppelorgan eine z. B. aus einem spezifisch leichten Kunststoff gefertigte Stange (8) dient, die auf dem Antriebsrad (4) in einer Schlitzführung (10, 17) geradlinig verschiebbar gelagert und mit einer Längsnut versehen ist, die zur Aufnahme einer darin durch eine Feder (15) leicht längsverschiebbar gehalterten Drahtstange (14) aus einem Leichtmetall dient, deren rückwärtiges freies Ende (16) mittelbar oder unmittelbar mit dem Tonarm (21) zusammenwirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich neben dem vorderen Ende der als Kupplungsorgan dienenden Stange (8) zwei Führungsleisten (6,7) auf dem Antriebsrad (4) sitzen, die eine sichere Führung der Stange ergeben und die beim Eingriff des die Ritzelzähne überragenden Zahnes (28) auftretenden Querkräfte aufnehmen können, während sich der an der Stange (8) sitzende Fühler (12) auf den Oberflächen der Führungsleisten abstützen kann.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Plattenteller- -ritzel (3) zugewandte vordere Stirnfläche (29) der als Kupplungsorgan dienenden Stange (8) derart abgeschrägt ist, daß bei falschem Drehsinn des Plattentellers (1) der Zahn (28) gegen die Stirnfläche laufen und die Stange (8) nebst Drahtstange (14) so weit rückwärts verschieben kann, daß beim Anlauf des am Plattenteller sitzenden Nockens (13) an eine entsprechend abgeschrägte Kante des Fühlers (12) die Rückwärtsverschiebung bis in die Ruhelage des Kupplungsorgans fortgesetzt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Unterseite des Plattentellers (1) gegenüber dem Nocken (13) eine bogenförmig gekrümmte Rippe (31) angebracht ist, deren Krümmungsmittelpunkt, von der Rippe aus gesehen, hinter der Plattentellerachse liegt, deren Höhe so groß gewählt ist, daß sie mit dem Fühler (12) des Kupplungsorgans (8) zusammenarbeiten kann, und deren Scheitelpunkt so festgelegt ist, daß sie das Kupplungsorgan in seine Ausgangsstellung zurückführt, sobald das Antriebsrad (4) einen halben Umlauf ausgeführt hat-In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr.1076 956.
DEP31794A 1963-05-13 1963-05-13 Ausloese- und Kupplungsvorrichtung fuer den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers Granted DE1189751B (de)

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DEP31794A DE1189751B (de) 1963-05-13 1963-05-13 Ausloese- und Kupplungsvorrichtung fuer den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers
CH603364A CH425261A (de) 1963-05-13 1964-05-08 Auslöse- und Kupplungsvorrichtung für den Wechselmechanismus eines Plattenwechslers
GB1953964A GB1025218A (en) 1963-05-13 1964-05-11 Improvements in or relating to a tap-tap mechanism for use in a gramophone record changer

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DE1189751C2 DE1189751C2 (de) 1965-11-18

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DE (1) DE1189751B (de)
GB (1) GB1025218A (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076956B (de) 1957-07-17 1960-03-03 Birmingham Sound Reproducers L Einrichtung fuer Plattenwechsler zum Kuppeln des Wechselwerkes mit der Plattentellerwelle

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1076956B (de) 1957-07-17 1960-03-03 Birmingham Sound Reproducers L Einrichtung fuer Plattenwechsler zum Kuppeln des Wechselwerkes mit der Plattentellerwelle

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DE1189751C2 (de) 1965-11-18
CH425261A (de) 1966-11-30
GB1025218A (en) 1966-04-06

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