DE1189301B - Einrichtung zum Abtasten von gelochten Aufzeichnungstraegern - Google Patents
Einrichtung zum Abtasten von gelochten AufzeichnungstraegernInfo
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- DE1189301B DE1189301B DES82290A DES0082290A DE1189301B DE 1189301 B DE1189301 B DE 1189301B DE S82290 A DES82290 A DE S82290A DE S0082290 A DES0082290 A DE S0082290A DE 1189301 B DE1189301 B DE 1189301B
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- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K7/00—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
- G06K7/02—Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by pneumatic or hydraulic means, e.g. sensing punched holes with compressed air; by sonic means ; by ultrasonic means
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
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Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G06f
Deutsche KI.: 43 a - 41/03
S82290IXc/43a
2. November 1962
18. März 1965
2. November 1962
18. März 1965
In der Nachrichtentechnik und in der Datenverarbeitungstechnik werden häufig Informationen in
Aufzeichnungsträgern mittels Lochkombinationen gespeichert. Bei der Wiederverwertung dieser Informationen
muß der Aufzeichnungsträger in den bekannten Einrichtungen abgetastet werden. Dies
geschieht z.B. entweder mechanisch — durch bewegte Hebel und Kontakte oder Schleifkontakte —
oder optisch — mit Hilfe von Lichtbündeln und Lichtempfängern. Bei der Abtastung von gelochten
Aufzeichnungsträgern durch mechanische Mittel treten leicht Beschädigungen des Aufzeichnungsträgers
auf. Außerdem sind mechanisch-elektrische Abtasteinrichtungen infolge von auftretenden Kontaktverschmutzungen
durch Papierstaub und infolge der bewegten Einzelelemente trotz vieler aufgewendeter
Sicherheitsvorkehrungen störungsanfällig. Optische Abtasteinrichtungen sind in ihrer Arbeitsweise
sicherer, schneller und bedingen in der Regel weniger Störungen, sind aber sehr teuer.
Die Aufgabe der Erfindung, eine einfache, möglichst störungsunanfällige Einrichtung zum Abtasten
gelochter Aufzeichnungsträger, z.B. Lochstreifen, aufzuzeigen, wird dadurch gelöst, daß jede
abzutastende Lochspur im Schallweg zwischen einer Schallquelle und einem Schallempfänger geführt
wird, wobei der Schallwegquerschnitt zum Abtastzeitpunkt, bei zentrierter Lochstelle, lediglich den
Bereich einer Lochstelle erfaßt, und daß der zur Führung des Aufzeichnungsträgers dienende Schlitz
im Schallweg nicht wesentlich größer ist als die Dicke des Aufzeichnungsträgermaterials.
Das Ausgangssignal des Schallempfängers ist abhängig
von der jeweils zu ihm gelangenden Schallintensität. Da das Aufzeichnungsträgermaterial den
Schall weitgehend dämpft, wird ein Signal nur dann abgegeben, wenn sich eine Lochung an der Abtaststelle
zwischen Schallquelle und Schallempfänger befindet.
Durch die erfindungsgemäße Einrichtung wird der Vorteil erreicht, daß bei relativ geringem Aufwand
und weitgehender Störungsfreiheit Wechselstromsignale erzeugt werden, die leichter als die sonst
üblichen Gleichstromsignale verarbeitbar sind. Die Einrichtung gestattet die Abtastung bewegter Aufzeichnungsträger.
Nach einer konstruktiven Ausbildung der erfindungsgemäßen Einrichtung ist bei überlappt geklebten
Aufzeichnungsträgern der Schlitz im Schallweg nicht wesentlich größer als die Dicke an der Klebestelle.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ver-
Einrichtung zum Abtasten von gelochten
Aufzeichnungsträgern
Aufzeichnungsträgern
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Grafinger, München
Wilhelm Grafinger, München
jungt sich der Schallkanal vom Schallsender ausgehend
trichterförmig in Richtung zum Aufzeich-
X5 nungsträger.
Durch die trichterförmige Ausbildung der Schallkanäle wird eine Transformation der Luftschwingungsamplituden
vorgenommen. An der Stelle der Schallkanäle, an der der Lochstreifen durchläuft,
entstehen durch die Querschnittsverminderung große Amplituden, so daß selbst ein sehr elastischer
Lochstreifen den Schallweg wirksam unterbricht, und zwar deshalb, weil das Lochstreifenmaterial
große Amplituden relativ wesentlich mehr dämpft als kleine Amplituden. Diese relative Amplitudendämpfung
in bezug auf frei durchgelassene Amplituden wird in der Abtastervorachtung ausgewertet.
Nach einer anderen Weiterbildung der Erfindung hat der Schallkanal im Bereich der Schallquelle und
des Schallempfängers einen rechteckigen Querschnitt und im Bereich des Aufzeichnungsträgers einen
kreisförmigen Querschnitt.
Nach einer bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist der Querschnitt des Schallkanals im Bereich
der Abtaststelle des Aufzeichnungsträgers klein im Verhältnis zur Fläche einer Lochung eines Aufzeichnungsträgers.
Durch die kleine Ausbildung der Öffnung der Schallkanäle im Bereich des Aufzeichnungsträgers
wird eine rasche Änderung der Schallintensität an den Rändern der Kodekombinationslöcher und dadurch
ein langer, durch den Schallempfänger erzeugter Impuls erzielt.
Einzelheiten eines Ausführungsbeispieles der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung
beschrieben.
F i g. 1 zeigt eine akustische Abtasteinrichtung für einen Lochstreifen;
F i g. 2 zeigt Ausgangsimpulse des Schallempfängers auf einem Oszillographenbildschirm.
Ein Lochstreifen 1 wird zwischen Schallkanälen 2 geführt. Für jede Lochspur ist ein Schallkanal vor-
509 51S/213
gesehen, wobei für die Vorschubperforationsspur nur in Sonderfällen ein Schallkanal erforderlich sein
wird. Auf der einen Seite der Schallkanäle 2 ist eine Schallquelle 3 angeordnet. Auf der anderen Seite
jedes einzelnen Schallkanals 2 ist je ein Mikrophon 4 als Schallempfänger vorgesehen. In F i g. 1 ist die
eine Hälfte des ersten Schallkanals aufgeschnitten gezeichnet. Daraus ist ersichtlich, daß jeder der
Schallkanäle 2 trichterförmig ausgebildet ist, um in ihnen eine Transformation der Luftschwingungs-
amplituden zu erzielen. An der Stelle der Kanäle 2, an der der Lochstreifen 1 durchläuft, erhält man
durch die Querschnittsverminderung große Amplituden, so daß selbst ein elastisches Lochstreifen
material den Schall von dem Mikrophon gut abhält. Hat der Streifen 1 im Bereich eines Schallkanals ein
Loch, dann kann der Schall ungehindert auf das zu geordnete Mikrophon 4 einwirken, das ent
sprechende elektrische Signale abgibt. Hat der Streifen im Schallkanal kein Loch, dann hält das ao
Lochstreifenmaterial den Schall vom zugehörigen Mikrophon 2 ab, und dieses gibt keine bzw. nur
sehr geringe Signale ab. Die Schallquelle gibt zweckmäßig Schall mit der Frequenz von 1 bis 2 kHz ab.
Die F i g. 2 zeigt ein Oszillogramm der Ausgangs- spannung eines dynamischen Mikrophons bei kontinuierlich durchlaufendem Lochstreifen.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Abtasten von gelochten Aufzeichnungsträgern, z.B. Lochstreifen, dadurch
gekennzeichnet, daß jede abzutastende Lochspur im Schallweg zwischen einer Schallquelle (3) und einem Schallempfänger (4)
geführt wird, wobei der Schallwegquerschnitt zum Abtastzeitpunkt — bei zentrierter Lochstelle
— lediglich den Bereich einer Lochstelle erfaßt, und daß der zur Führung des Aufzeichnungsträgers
dienende Schlitz im Schallweg nicht wesentlich größer ist als die Dicke des Aufzeichnungsträgermaterials.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei überlappt geklebtem Aufzeichnungsträger
der Schlitz im Schallweg nicht wesentlich größer ist als die Dicke an der Klebestelle.
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallkanal
(2), vom Schallsender und Schallempfänger ausgehend, sich trichterförmig in Richtung zum
Aufzeichnungsträger (1) hin verjüngt.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schallkanal
(2) im Bereich der Schallquelle (3) und des Schallempfängers (4) einen rechteckigen Querschnitt
und im Bereich des Aufzeichnungsträgers einen kreisförmigen Querschnitt hat.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt
des Schallkanals (2) im Bereich der Abtaststelle des Aufzeichnungsträgers (1) klein im
Verhältnis zur Fläche einer Lochung eines Aufzeichnungsträgers ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 519/213 3.65
ι Bundesdmckerei Berlin
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| NL299980D NL299980A (de) | 1962-11-02 | ||
| DES82290A DE1189301B (de) | 1962-11-02 | 1962-11-02 | Einrichtung zum Abtasten von gelochten Aufzeichnungstraegern |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES82290A DE1189301B (de) | 1962-11-02 | 1962-11-02 | Einrichtung zum Abtasten von gelochten Aufzeichnungstraegern |
Publications (1)
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|---|---|
| DE1189301B true DE1189301B (de) | 1965-03-18 |
Family
ID=7510240
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (5)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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1962
- 1962-11-02 DE DES82290A patent/DE1189301B/de active Pending
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1963
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- 1963-10-30 GB GB42755/63A patent/GB993821A/en not_active Expired
- 1963-11-04 FR FR952610A patent/FR1375365A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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