Spulenkörper aus Kunststoff Zusatz zum Patent: 1 170 215 Die Erfindung
betrifft Spulenkörper der in dem Patent 1 170 215 beschriebenen Art und betrifft
eine Verbesserung dieser Spulenkörper. Es handelt sich hierbei um aus zwei Spritzteilen
zusammengesetzte Spulenkörper. Der eine Spritzteil besteht hierbei aus einem zylindrischen
Teil, der mindestens an einem Ende einen Flansch trägt und den Spulenkern bildet,
der andere Spritzteil ebenfalls aus einem zylindrischen Teil mit erheblich kleinerem
Durchmesser als der des ersten Teiles, der an einem Ende einen Flansch oder eine
Scheibe trägt. Der zylindrische Teil des zweiten Spritzteiles hat am Umfang mehrere
Rippen, die zur Zentrierung dieses Teiles im ersten Teil dienen. Beide Spritzteile
werden nach dem Zusammenstecken fest miteinander verbunden, vorzugsweise durch Kleben.Plastic bobbin Addition to patent: 1 170 215 The invention
relates to bobbins of the type described in patent 1,170,215 and relates to
an improvement on this bobbin. It consists of two molded parts
composite bobbins. One molded part consists of a cylindrical one
Part that carries a flange at least at one end and forms the coil core,
the other molded part also consists of a cylindrical part with a considerably smaller one
Diameter than that of the first part, which at one end has a flange or a
Disc wears. The cylindrical part of the second molded part has several on the circumference
Ribs that serve to center this part in the first part. Both molded parts
are firmly connected to each other after being plugged together, preferably by gluing.
Bei bekannten Spulenkörpern aus Metall hat der den Spulenkern bildende
zylindrische Teil eine Längsnut, die das Zerschneiden der beim Abwickeln des aufgespulten
Drahtes auf dem Spulenkern verbleibenden letzten Windungen mit Hilfe eines Messers
gestattet. Das ist wichtig, um die Zeit für das Abwickeln der letzten Windungen
zu ersparen. Die genannte Längsnut würde bei dünnwandigen Spulenkörpern aus Kunststoff
eine nennenswerte Schwächung des zylindrischen Teiles darstellen. Um diese auszugleichen
und die Anbringung der Nut auch bei Spulenkörpern aus Kunststoff zu ermöglichen,
sind die beiden Spritzteile der Spule unter einem solchen Winkel miteinander vereinigt,
daß eine der Versteifungsrippen des innenliegenden zylindrischen Spritzteils unterhalb
der an der Außenseite des außenliegenden zylindrischen Spritzteiles angebrachten
Längsnut liegt. Die genannte Stellung beider Spritzteile zueinander ist durch Anschläge
in einem der beiden Spulenteile festgelegt. Durch die so erreichte Abstützung des
durch die Längsnut geschwächten Teiles des Spulenkernes ist die Festigkeit des Spulenkörpers
so wesentlich erhöht, daß die Längsnut auch in dünnwandigen Spulenkörpern aus Kunststoff
angebracht werden kann. In known bobbins made of metal, the one forming the bobbin has
cylindrical part has a longitudinal groove that allows the cutting of the wound when unwinding
Wire remaining on the bobbin core with the help of a knife
allowed. This is important about the time to unwind the last turns
to save. Said longitudinal groove would be used in thin-walled bobbins made of plastic
represent a significant weakening of the cylindrical part. To compensate for this
and to enable the groove to be made even with bobbins made of plastic,
the two molded parts of the coil are combined at such an angle,
that one of the stiffening ribs of the inner cylindrical molded part below
attached to the outside of the outer cylindrical molded part
Longitudinal groove. The mentioned position of the two molded parts to one another is through stops
set in one of the two coil parts. Due to the support of the
Part of the coil core weakened by the longitudinal groove is the strength of the coil body
so significantly increased that the longitudinal groove even in thin-walled bobbins made of plastic
can be attached.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden an Hand der
Zeichnung beschrieben, in dieser zeigt Abt. 1 einen Längsschnitt durch den Spulenkörper
gemäß der Erfindung und A b b. 2 einen Querschnitt längs der Linie 11-11 der Abb.
1. An embodiment of the invention is shown below with reference to the
Described drawing, in this section. 1 shows a longitudinal section through the coil body
according to the invention and A b b. 2 is a cross-section along the line 11-11 of Fig.
1.
Wie A b b. 1 und 2 zeigen, besteht der eine Spritzteil des Spulenkörpers
aus einem zylindrischen Teil 1, der den Spulenkern bildet und an jedem Ende zwei
scheibenartige Flansche 2 und 3 trägt die die Seiten-
wände des Spulenkörpers bilden.
Der zylindrische Teil 1 ist an einem Ende durch eine Wand 4 verschlossen, die in
ihrer Mitte einen zylindrischen TeilS mit einem kegeligen Übergang 6 trägt. Der
zylindrische Mantel 1 hat in einer Stelle seines Umfanges eine Längsnut7, die zum
Zerschneiden der letzten Windungen dient. Neben und unterhalb dieser Nut ist innerhalb
des Mantels 1 liegend ein im Querschnitt dreieckförmiger Anschlag 8 ausgebildet.
Er dient als Anschlag für eine der mit 9 bezeichneten Rippen des zweiten Spritzteiles.
Auch er besteht aus einem zylindrischen Teil 10 mit einem scheibenförmigen Flansch
11 an einem Ende. Auf dem zylindrischen Teil sitzen die Rippen 9. Der Teil 10 wird
nun so in den Teil 1 eingeschoben, daß sich die eine der Rippen 9 gegen den Anschlag8
legt und dabei den Mantel 1 gerade dort abstützt, wo die Längsnut 7 liegt. Like A b b. 1 and 2 show, there is one molded part of the bobbin
from a cylindrical part 1 which forms the coil core and two at each end
disk-like flanges 2 and 3 carry the side
form the walls of the bobbin.
The cylindrical part 1 is closed at one end by a wall 4 which is shown in FIG
its center carries a cylindrical part S with a conical transition 6. Of the
cylindrical shell 1 has a longitudinal groove7 in one point of its circumference, which for
Cutting the last turns is used. Next to and below this groove is inside
of the jacket 1, a stop 8 with a triangular cross section is formed.
It serves as a stop for one of the ribs, labeled 9, of the second molded part.
It also consists of a cylindrical part 10 with a disk-shaped flange
11 at one end. The ribs 9 sit on the cylindrical part. The part 10 becomes
now so inserted into part 1 that one of the ribs 9 against the stop 8
lays and thereby supports the jacket 1 precisely where the longitudinal groove 7 lies.