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DE1189145B - Stromstossender mit zumindest einem durch einen Magnet betaetigten Impulskontakt fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Stromstossender mit zumindest einem durch einen Magnet betaetigten Impulskontakt fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1189145B
DE1189145B DES86052A DES0086052A DE1189145B DE 1189145 B DE1189145 B DE 1189145B DE S86052 A DES86052 A DE S86052A DE S0086052 A DES0086052 A DE S0086052A DE 1189145 B DE1189145 B DE 1189145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
magnet
contact
control disc
impulse transmitter
transmitter according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES86052A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Kallhardt
Siegfried Rosenberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES86052A priority Critical patent/DE1189145B/de
Publication of DE1189145B publication Critical patent/DE1189145B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H36/00Switches actuated by change of magnetic field or of electric field, e.g. by change of relative position of magnet and switch, by shielding
    • H01H36/008Change of magnetic field wherein the magnet and switch are fixed, e.g. by shielding or relative movements of armature

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmission And Conversion Of Sensor Element Output (AREA)

Description

  • Stromstoßsender mit zumindest einem durch einen Magnet betätigten Impulskontakt für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen Die Erfindung bezieht sich auf einen Stromstoßsender mit zumindest einem durch ein Magnetfeld betätigten Impulskontakt, bei dem der Magnet in seiner Wirkung auf den Impulskontakt mittels einer Steuerscheibe beeinflußt wird, für Femmelde, insbesondere Fernsprechanlagen.
  • Bei einer bekannten Anordnung dieser Art erfolgt die Betätigung des Impulskontaktes mit Hilfe einer Steuerscheibe, die als eine mit der Wahlscheibe antriebsmäßig verbundene gezahnte Scheibe ausgebildet ist und einen magnetischen Nebenschluß zum Impulskontakt bildet. Für das öffnungs-Schließungs-Verhältnis des Impulskontaktes bei der Impulsgabe ist dabei ausschließlich die Zahnteilung maßgebend. Da nun diese Zahnteilung der Steuerscheibe konstruktiv festliegt, steht auch ohne jeden Zweifel fest, daß nur ein ganz bestimmtes Impulsverhältnis erzielbar ist, sofern nicht die Steuerscheibe gegen eine solche mit anderer Zahnteilung ausgewechselt wird.
  • Bei Stromstoßsendern der eingangs genannten Art besteht aber entsprechend ihrem vielseitigen Einsatz die Forderung nach einem mit den gleichen Bauteilen in möglichst weiten Grenzen einstellbaren Impulsverhältnis. Nun wird zwar diese Forderung bei einer bereits bekannten Anordnung dadurch erfüllt, daß ein den Impulskontakt betätigender Dauermagnet um eine außermittig liegende Achse rotiert, wobei das jeweils gewünschte Impulsverhältnis in Abhängigkeit von der stationären Relativlage von Kontakt und Dauermagnet zueinander wählbar ist, jedoch bereitet die Herstellung der Bauelemente, vor allem des Dauermagneten, in der erforderlichen speziellen Form und Anordnung einige Schwierigkeiten und erhöhte Kosten. Weiterhin muß auch darauf Rücksicht genommen werden, daß der Stromstoßsender für einen Einbau in ein Fernmeldegerät in, seinen Abmessungen und in seinem Aufbau den räumlichen Verhältnissen des ihn aufnehmenden Gehäuses angepaßt ist. Dies gilt insbesondere bei einem Einbau des Stromstoßsenders als Nummernschalter in eine Fernsprechstation, die bekanntlich, z. B. durch Postvorschriften, in ihren Abmessungen festgelegt ist und die im Inneren außer einer Vielzahl von Bauelementen zwar durchaus freie, jedoch nicht immer zusammenhängende Räume zur Aufnahme des Stromstoßsenders besitzt. Dieser Forderung kann insoweit Rechnung getragen werden, als dem Impulskontakt das ihn betätigende Magnetfeld über Flußleitbleche zugeführt wird, wodurch der Kontakt an beliebiger freier Stelle angeordnet werden kann.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es nun, einen Stromstoßsender der eingangs erwähnten Art zu schaffen, der unter gleichzeitiger Erfüllung aller vorerwähnten Forderungen im Aufbau vereinfacht und in seinen Herstellkosten verbilligt wird und der darüber hinaus insbesondere für einen Einsatz als Nummernschalter in einer Fernsprechstation geeignet ist. Erreicht wird dies gemäß der Erfindung dadurch, daß die Steuerscheibe derart geformt ist und so um eine außermittig liegende Achse rotiert, daß die Betätigung des Impulskontaktes innerhalb einer Rotation der Steuerscheibe um 360° in Abhängigkeit von der stationären Relativlage der Steuerscheibe einerseits und Magnet und Impulskontakt oder dessen magnetischem Ankopplungspunkt andererseits zwischen einem Minimum, bei dem der Impulskontakt in jeder Winkellage geöffnet ist, und einem Maximum, bei dem der Impulskontakt in jeder Winkellage geschlossen ist, stufenlos wählbar ist.
  • Durch diese Ausbildung werden gegenüber den bekannten Anordnungen durch den Erfindungsgegenstand nachgenannte Vorteile erreicht. So sind fürs erste die rotierenden Massen leicht, weil an Stelle eines rotierenden relativ schweren Dauermagneten nur eine verhältnismäßig leichte Steuerscheibe rotiert, der Magnet selbst dagegen ortsfest angeordnet ist. Die kleinen rotierenden Massen gestatten eine sowohl platzmäßig als auch kräftemäßig vorteilhaft kleine Dimensionierung des mechanischen Antriebs für den Stromstoßsender, beispielsweise der Nummernschalteraufzugsvorrichtung in einer Fernsprechstation und sind gleichzeitig von günstigem Einfiuß auf eine wünschenswert gleichmäßige Rotation. Weiterhin wird die Fertigung einfach und billig gestaltet, was sich daraus erklärt, daß an Stelle eines relativ schwer bearbeitbaren Dauermagneten nur die aus leicht bearbeitbarem Material bestehende Steuerscheibe in eine für das stufenlos wählbare Impulsverhältnis notwendige Form gebracht werden muß. Beim Erfindungsgegenstand kann also der Magnet handelsübliche Form, beispielsweise Stabform haben und bedarf überhaupt keiner besonderen Bearbeitung oder speziellen Formgebung.
  • Darüber hinaus ist beim Erfindungsgegenstand der weitere wesentliche Vorteil gegeben, daß das Impulsverhältnis mit ein und denselben Mitteln in weitesten Grenzen stufenlos wählbar ist.
  • Die stufenlose Wahl des Impulsverhältnisses läßt sich sowohl durch Verschieben der Steuerscheibe in ihrer Rotationsebene als auch durch Änderung der Lage des Impulskontaktes und/oder des Magneten zur Steuerscheibe oder auch durch gleichzeitige Anwendung dieser beiden Maßnahmen erreichen.
  • Durch die stationäre Veränderung der Relativlage der genannten Teile zueinander wird erreicht, daß die Steuerscheibe während ihrer Rotation den Einflug des Magnetfeldes auf den Impulskontakt so steuert, daß letzterer über einen ganz bestimmten, sehr genau einstellbaren Winkelbereich innerhalb einer Rotation der Steuerscheibe um 360° betätigt wird. Hierbei kann die Steuerscheibe den Einflug des Magnetfeldes auf den Impulskontakt sowohl durch Unterbrechen als auch durch überbrücken des Magnetfeldes steuern. So können gemäß einer Weiterbildung der Erfindung der das Magnetfeld erzeugende Magnet und der Impulskontakt derart ausgebildet und in zwei im wesentlichen parallelen, Ebenen einander so zugeordnet sein, daß das Magnetfeld den Impulskontakt betätigt und daß diese Betätigung durch die im Verlauf ihrer Rotation zwischen Magnet und Impulskontakt eintretende Steuerscheibe unterbrochen wird. Wahlweise kann, dabei die Steuerscheibe entweder aus magnetisch schirmendem Material ausgebildet sein und den Impulskontakt im Verlauf ihrer Rotation gegen die Einwirkung des Magnetfeldes abschirmen oder sie kann auch aus magnetisierbarem Material ausgebildet sein und im Verlauf ihrer Rotation die Einwirkung des Magnetfeldes auf den Impulskontakt durch Kurzschließen des Magneten unterbrechen. Hierbei kann der Stromstoßsender in einem zweckdienlichen, praktischen Ausführungsbeispiel einen in Richtung der Rotationsebene der Steuerscheibe polarisierten Magneten sowie einen mit gleichfalls in der genannten Richtung verlaufenden magnetisierbaren Kontaktlamellen ausgerüsteten Impulskontakt besitzen, die sich zu beiden Seiten der Steuerscheibe in einem für deren Durchtritt geeigneten Abstand gegenüberstehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn der Stromstoßsender Vorrichtungen aufweist, mit deren Hilfe der Abstand zwischen Impulskontakt und Magnet einstellbar ist, wodurch außer der Möglichkeit einer Regelung der Einwirkung des Magnetfeldes auf den Impulskontakt auch die Montage der Anordnung erleichtert wird.
  • In einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung können der das Magnetfeld erzeugende Magnet und der Impulskontakt in Serie verbunden einen magnetisierbaren Kreis bilden, der zusätzlich zum Arbeitsluftspalt des Impulskontaktes durch einen Luftspalt unterbrochen ist, welcher von der Steuerscheibe im Verlauf ihrer Rotation so überbrückt wird, daß sich der Magnetfluß über den Arbeitsluftspalt des Impulskontaktes schließt. Dabei kann die überbrückung des Luftspaltes wahlweise entweder derart erfolgen, daß die Steuerscheibe im Verlauf ihrer Rotation in den Luftspalt ein- und austritt oder daß sie im Verlauf ihrer Rotation den Luftspalt seitlich überbrückt. In besonders vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung ist bei dem zuletzt genannten Ausführungsbeispiel der Magnet so angeordnet, daß er von der Steuerscheibe im Verlauf ihrer Rotation magnetisch kurzgeschlossen wird, wodurch die Schaltsicherheit des Impulskontaktes in der Weise erhöht wird, daß etwaige Streulinien des Magnetfeldes von der Steuerscheibe eingefangen werden und nicht über den Arbeitsluftspalt des Impulskontaktes verlaufen. Die Anpassung des Stromstoßsenders an vorgegebene räumliche Verhälnisse bei einem Einbau, beispielsweise in eine Fernsprechstation, wird dadurch wesentlich gefördert, daß der magnetisierbare Kreis teilweise aus Flußleitblechen besteht, die durch geeignete Formung eine magnetische AnkoppeIung der Steuerscheibe bei beliebig wählbarer stationärer Relativlage von Magnet und Impulskontakt zur Steuerscheibe ermöglichen. Durch diese Maßnahme lassen sich der magnetisierbare Kreis und die Steuerscheibe einander in beliebiger Weise zuordnen, so daß die Unterbringung an jeweils freien Stellen des Gehäuses möglich ist.
  • Die Justierung der erfindungsgemäßen Anordnung auf Abgabe eines bestimmten Impulsverhältnisses wird wesentlich erleichtert, wenn der magnetisierbare Kreis oder zumindest seine den Luftspalt bildenden freien Enden und die Steuerscheibe in ihrer stationären Relativlage zueinander einstellbar sind, was beispielsweise mittels Stellschrauben geschehen kann, die einerseits eine Feineinstellung und andererseits auch eine Arretierung der Teile in der eingestellten Lage ermöglichen. Für alle Ausführungsbeispiele der Erfindung ist es in jedem Falle zweckmäßig, die Steuerscheibe in der Rotationsebene verschiebbar anzuordnen und es ist weiterhin ein Vorzug, die Steuerscheibe kreisförmig auszubilden.
  • Da bei der gemäß der Erfindung ausgebildeten Anordnung das den Impulskontakt betätigende Magnetfeld durch einen ortsfesten Magneten erzeugt wird, kann dieser wahlweise als Elektromagnet oder als Dauermagnet ausgebildet sein.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigt in vereinfachter Darstellung F i g. 1 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in seitlicher Ansicht, F i g. 2 die Anordnung nach F i g. 1 in Draufsicht bei betätigtem Impulskontakt, F i g. 3 die Anordnung nach F i g. 2 bei nicht betätigtem Impulskontakt, F i g. 4 ein anderes Ausführungsbeispiel bei betätigtem Impulskontakt in seitlicher Ansicht, F i g. 5 die Anordnung nach F i g. 4 bei nicht betätigtem Kontakt, F i g. 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel bei betätigtem Kontakt wiederum in seitlicher Ansicht, F i g. 7 die Anordnung nach F i g. 6 bei nicht betätigtem Kontakt.
  • In den F i g.1 bis 3 ist mit 1 ein Schutzrohrkontakt bekannter Bauart bezeichnet, dem in gewissem Abstand ein Dauermagnet 2 gegenübersteht. Zwischen diesen beiden Teilen ist eine aus magnetisierbarem Material bestehende Steuerscheibe 3 angeordnet, die über eine Achse 4 in Rotation versetzbar ist. Die Achse 4 ist, wie aus den F i g. 2 und 3 deutlich erkennbar außermittig angeordnet, so daß die Steuerscheibe bei ihrer Rotation eine exentrische Bewegung vollführt, in deren Verlauf sie in dem Luftspalt zwischen Kontakt 1 und Dauermagnet 2 ein- und austritt. Die Wirkungsweise der Anordnung ist aus den Figuren unschwer erkennbar. In allen Stellungen der Steuerscheibe 3 innerhalb einer Rotation um 360° nämlich, in denen sie die Einwirkung des Dauermagneten 2 auf den Kontakt 1 entweder überhaupt nicht, wie beispielsweise in F i g. 3 dargestellt, oder nur unzureichend behindert, wie dies bei nur teilweisem Eintreten in den Luftspalt zwischen Kontakt und Dauermagnet der Fall ist, hält der Dauermagnetfluß den Kontakt geschlossen. In allen übrigen Stellungen schließt die magnetisierbare Steuerscheibe den Dauermagneten kurz, so daß sein Magnetfeld nicht mehr auf den Kontakt einwirken kann und dieser mithin geöffnet ist. Eine dieser Stellungen der Steuerscheibe ist beispielsweise in F i g. 2 gezeigt. Das Verhältnis zwischen Schließungszeit zu Öffnungszeit des Kontaktes läßt sich bei der gezeigten Anordnung mit ein und denselben Mitteln in einfachster Weise stufenlos einstellen, wenn wahlweise entweder der Abstand der Achse 4 vom Mittelpunkt der Steuerscheibe oder wenn der Abstand zwischen Kontakt 1 und Dauermagnet 2 einerseits und Steuerscheibe 3 einschließlich Achse 4 andererseits in der Rotationsebene verändert wird. Selbstverständlich kann man von beiden genannten Einstellmöglichkeiten auch gleichzeitig Gebrauch machen.
  • In den F i g. 4 und 5 bilden ein Impulskontakt 5, zwei Dauermagneten 6 und 7 sowie zwei Flußleitbleche 8 und 9 zusammen einen magnetisierbaren Kreis, der außer einem Arbeitsluftspalt 10 des Impulskontaktes 5 noch einen Luftspalt 11 aufweist. Dieser Luftspalt 11 wird von einer Steuerscheibe 12, die über eine Achse 13 in Rotation versetzbar ist, im Verlauf ihrer Rotation überbrückt. Die Achse 13 ist wiederum außermittig zur Steuerscheibe angeordnet, so daß diese im Zuge ihrer Rotation in den Luftspalt 11 ein- und austritt. In allen Stellungen der Steuerscheibe, in denen der Luftspalt 11 überbrückt ist, wie es beispielsweise in F i g. 4 gezeigt wird, schließt sich der Fluß der beiden Dauermagneten 6 und 7 über den Arbeitsluftspalt 10 des Impulskontaktes 5, wodurch dessen magnetisierbare Lamellen miteinander in Kontakt kommen. In allen übrigen Stellungen der Steuerscheibe, in denen der Luftspalt 11 nicht überbrückt ist, ist der Impulskontakt dagegen offen. Eine solche Stellung ist in F i g. 5 dargestellt. Auch bei der in den F i g. 4 und 5 gezeigten Anordnung lassen sich bestimmte Impulsverhältnisse in sehr weiten Grenzen durch Verschieben der Steuerscheibe 12 in ihrer Rotationsebene oder durch Veränderung der stationären Relativlage zwischen Steuerscheibe und magnetisierbarem Kreis oder zumindest dem Luftspalt 11 exakt und in einfacher Weise einstellen.
  • Die Anordnung nach den F i g. 6 und 7 entspricht im wesentlichen derjenigen, wie sie in den- soeben beschriebenen F i g. 4 und 5 gezeigt ist, jedoch mit dem Unterschied, daß eine mit 14 bezeichnete Steuerscheibe einen Luftspalt 15 eines aus einem Impulskontakt 16, einem Dauermagneten 17 und zwei-Flußleitblechen 18 und 19 gebildeten magnetisierbaren Kreisen seitlich überbrückt, und daß sie des weiteren im Verlauf ihrer Rotation den Dauermagneten 17 magnetisch kurzschließt. Die F i g. 6 zeigt eine der Stellungen, in denen die Steuerscheibe 14 den Luftspalt 15 überbrückt, so daß der Impulskontakt 16 geschlossen ist, die F i g. 7 dagegen zeigt eine der übrigen Stellungen, in denen der Luftspalt 15 offen, der Dauermagnet 17 dagegen kurzgeschlossen und der Impulskontakt 16 somit geöffnet ist. Selbstverständlich ist auch bei der in den F i g. 6 und 7 dargestellten Anordnung ein jeweils gewünschtes Impulsverhältnis wählbar, was durch im vorhergehenden bereits genannte Maßnahmen erreichbar ist.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Stromstoßsender mit zumindest einem durch einen Magnet betätigten Impulskontakt, bei dem der Magnet in seiner Wirkung auf den Impulskontakt mittels einer Steuerscheibe beeinflußt wird, für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (3, 12, 14) derart geformt ist und so um eine außermittig liegende Achse (4, 13, 20) rotiert, daß die Betätigung des Impulskontaktes innerhalb einer Rotation der Steuerscheibe um 360° in Abhängigkeit von der stationären Relativlage der Steuerscheibe einerseits und Magnet (2, 6, 7,17) und Impulskontakt (1, 5, 16) oder dessen magnetischem Ankoppelungspunkt (11,15) andererseits zwischen einem Minimum, bei dem der Impulskontakt in jeder Winkellage geöffnet ist, und einem Maximum, bei dem der Impulskontakt in jeder Winkellage geschlossen ist, stufenlos wählbar ist.
  2. 2. Stromstoßsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (2) und der Impulskontakt (1) derart ausgebildet und in zwei im wesentlichen parallelen Ebenen einander so zugeordnet sind, daß das Magnetfeld den Impulskontakt betätigt und daß diese Betätigung durch die im Verlauf ihrer Rotation zwischen Magnet und Impulskontakt eintretende Steuerscheibe (3) unterbrochen wird (F i g.1 bis 3).
  3. 3. Stromstoßsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (3) aus magnetisch schirmendem Material ausgebildet ist und den Impulskontakt (1) im Verlauf ihrer Rotation gegen die Einwirkung des Magneten (2) abschirmt.
  4. 4. Stromstoßsender nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (3) aus magnetisierbarem Material ausgebildet ist und im Verlauf ihrer Rotation die Einwirkung des Maneten (2) auf den Impulskontakt (1) durch Kurzschließen des Magneten (2) unterbricht.
  5. 5. Stromstoßsender nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromstoßsender einen in Richtung der Rotationsebene der Steuerscheibe (3) polarisierten Magneten (2) sowie einen mit gleichfalls in der genannten Richtung verlaufenden magnetisierbaren Kontaktlamellen ausgerüsteten Impulskontakt (1) besitzt und daß sich der Magnet (2) und der Impulskontakt (1) zu beiden Seiten der Steuerscheibe (3) in einem für deren Durchtritt geeigneten Abstand gegenüberstehen.
  6. 6. Stromstoßsender nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß Vorrichtungen vorgesehen sind, mit deren Hilfe der Abstand zwischen Impulskontakt (1) und Magnet (2) einstellbar ist.
  7. 7. Stromstoßsender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (6, 7,17) und der Impulskontakt (5, 16) in Serie verbunden einen magnetisierbaren Kreis bilden, der zusätzlich zum Arbeitsluftspalt (10) des Impulskontaktes (5, 10) durch einen Luftspalt (11, 15) unterbrochen ist, welcher von der Steuerscheibe (12, 14) im Verlauf ihrer Rotation so überbrückt wird, daß sich der Magnetfluß über den Arbeitsluftspalt (10) des Impulskontaktes (5,16) schließt. B.
  8. Stromstoßsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (12) im Verlauf ihrer Rotation in den Luftspalt (11) ein-und austritt (F i g. 4 und 5).
  9. 9. Stromstoßsender nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (14) im Verlauf ihrer Rotation den Luftspalt (15) seitlich überbrückt (F i g. 6 und 7).
  10. 10. Stromstoßsender nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (17) so angeordnet ist, daß er von der Steuerscheibe (14) im Verlauf ihrer Rotation magnetisch kurzgeschlossen wird (F i g. 7).
  11. 11. Stromstoßsender nach einem oder mehreren der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisierbare Kreis teilweise aus Flußleitblechen (8, 9,18,19) besteht, die durch geeignete Formung eine magnetische Ankopplung der Steuerscheibe (12,14) bei beliebig wählbarer stationärer Relativlage von Magnet (6, 7,17) und Impulskontakt (5,16) zur Steuerscheibe (12,14) ermöglichen.
  12. 12. Stromstoßsender nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetisierbare Kreis oder zumindest seine den Luftspalt (11, 15) bildenden freien Enden und die Steuerscheibe (12, 14) in ihrer stationären Relativlage zueinander einstellbar sind.
  13. 13. Stromstoßsender nach einem oder mehreren der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (3, 12, 14) in ihrer Rotationsebene verschiebbar angeordnet ist.
  14. 14. Stromstoßsender nach einem oder mehreren der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerscheibe (3,12,14) als kreisförmige Scheibe ausgebildet ist.
  15. 15. Stromstoßsender nach einem oder mehreren der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnet (2, 6, 7,17) wahlweise als Dauermagnet ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 11l2130; USA.-Patentschrift Nr. 2 319 937.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2319937A (en) * 1941-03-15 1943-05-25 Bell Telephone Labor Inc Switching contact
DE1112130B (de) * 1960-05-27 1961-08-03 Siemens Ag Stromstosssender fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, mit einem durch einen rotierenden Dauermagneten betaetigten Kontakt

Patent Citations (2)

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