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DE1189019B - Zeitmesser mit springender Sekunde - Google Patents

Zeitmesser mit springender Sekunde

Info

Publication number
DE1189019B
DE1189019B DED27828A DED0027828A DE1189019B DE 1189019 B DE1189019 B DE 1189019B DE D27828 A DED27828 A DE D27828A DE D0027828 A DED0027828 A DE D0027828A DE 1189019 B DE1189019 B DE 1189019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheel
rocker
driven
claw
timepiece
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27828A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Vogt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DERBY S A
Original Assignee
DERBY S A
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DERBY S A filed Critical DERBY S A
Publication of DE1189019B publication Critical patent/DE1189019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B19/00Indicating the time by visual means
    • G04B19/02Back-gearing arrangements between gear train and hands

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Zeitmesser mit springender Sekunde Die Erfindung bezieht sich auf einen Zeitmesser, wie eine Uhr od. dgl., mit springender Sekunde, mit einem mit der Sekundenwelle fest verbundenen, das treibende Element des Mechanismus bildenden Rad, einem springenden, das getriebene Element des Mechanismus bildenden Sekundenrad, das auf dem Gestell des Zeitmessers nicht koaxial zum treibenden Rad lose montiert ist und einen Sekundenzeiger trägt, und einer federbelasteten Wippe, welche an ihrem freien Ende eine Klaue zur L7bertragung der Bewegung des treibenden Rades auf das getriebene Rad aufweist.
  • Es sind schon Z°itmesser mit springender Sekunde bekannt, d. h. solche, in welchen der Sekundenzeiger, anstatt z. B. vier oder fünf Sprünge in d,:r Sekunde zu machen, nur einen brüsken Sprung ausführt. So ist eine Uhr bekannt, bei welcher ein Hebel einen Zahn und eine Klinke trägt und unter der Wirkung einer Spiralfeder steht. Wenn ein Zahn des treibenden Rades den Zahn des Hebels fallen läßt, so wirrt der Hebel durch die Spiralfeder verschwenkt, und seine Klinke bewegt das getriebene Rad um einen Zahn, so daß der von diesem Rad gatragen" SAundenzeiger einen Sprung ausführt. Eine Sperre oder Halteklinke verhindert, daß das getriebene Rad sich bei jeder Schwingung des Hebels um mehr als einen Zahn dreht. Man sieht sofort, daß dieser bekannte Mechanismus eine sehr empfindliche Arbeitsweise hat. Wenn nämlich die Uhr einem Stoß ausg; setzt ist, so kann der Sekundenzeiger unerwünscht um mehrere Sekunden-Teilstriche springen. Um diesen Nachteil zu beheben, muß eine zienfich starke Halteklinke vorgesehen werden, die .auf die Verzahnung des getriebenen Rades wirkt und somit viel Energie verschwendet.
  • Außerdem haben die bekannten Mechanismen einen hohen Gestehungspreis.
  • Zweck vorliegender Erfindung ist die Beseitigung obengenannter Nachteile.
  • Der erfindungsgemäße Zeitmesser ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe an ihrem freien Ende zusätzlich ein Ritzet trägt, welches gleichzeitig und dauernd mit dem treibenden Rad und mit dem getriebenen Rad derart im Eingriff steht, daß es sich, durch das treibende Rad angetrieben, auf dem während dieser Zeit durch die Klaue blockierten getriebenen Rad so weit abwälzt und dabei die Wippe gegen die Wirkung ihrer Feder um ihren Drehpunkt so weit verschwenkt, bis die Klaue außer Eingriff mit der Verzahnung des getriebenen Rades kommt, daß dann die Feder wirksam wird und die Wippe in ihre Ausgangslage zurückschwenkt, daß die Klaue dabei erneut in die nächste Zahnlücke des getriebenen Rades eingreift und sich das Ritzet nun auf dem vorübergehend unbeweglichen treibenden Rad abwälzt. Da erfindungsgemäß das Ritzet mit dem treibenden Rad und dem getriebenen Rad in dauerndem Eingriff steht, ist es unmöglich, daß der springende Sekundenzeiger gegenüber dem treibenden Sekundenrad um mehr als eine Sekunde versetzt wird. Andererseits ist keine Halteklinke erforderlich, da das Ritzet gleichzeitig als Antriebsorgan und als Verriegelungsorgan für das getriebene Rad zwischen zwei Sprüngen des Sekundenzeigers dient.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes. Darin ist F i g. 1 ein Grundriß, von der Seite der Brücke her gesehen, und F i g. 2 ein Schnitt nach der Linie 11-II der F i g. 1 mit einem Teil des Räderwerkes des Zeitmessers. Das dargestellte Uhrwerk hat ein normales Räderwerk, welches aus dem Minutenrad 1 und -trieb 2, dem Kleinbodenrad 3 und -trieb 4 und dem Sekundenrad 5 und -trieb 6 besteht, wobei der Teil 5, 6 außerhalb des Zentrums des Uhrwerks liegt. Das Federhaus, die Hemmung und die Unruh sind nicht dargestellt. Die obengenannten drehbaren Teile sind wie gewohnt in der Werkplatte 7 und in der Räderwerkbrücke 8 gelagert.
  • Zwischen der Werkplatte 7 und einem an der Räderwerkbrücke 8 befestigten Kloben 9 ist eine mit einer Wippe 11 fest verbundene Welle 10 drehbar gelagert. Eine Drahtfeder 12, welche sich gegen die Wandung einer Ausnehmung 13 der Räderwerkbrücke 8 .abstützt und auf dieser Brücke 8 mittels einer Schraube 14 gehalten wird, wirkt auf die Wippe 11 und trachtet, diese im Uhrzeigersinn der F i g. 1 zu verschwenken. Nahe ihrem freien Ende trägt die Wippe 11 ein Ritze] 15 und eine vorzugsweise aus Edelstein, wie z. B. Rubin bestehende Klaue 16. Das Ritael 15 ist auf einem in die Wippe 11 eingetriebenen Stift 17 lose drehbar montiert und wird in axialer Richtung durch eine Rolle 18 gehalten. Das Ritze] 15 steht im Eingriff einerseits mit einem auf einer Verlängerung der Welle des Sekundenrades 5 jenseits der Räderwerkbrücke 8 festgemachten Rad 19 und anderseits mit einem Zentrumsekundenrad 20. Die Räder 19 und 20 bilden das treibende bzw. das getriebene Rad des Schaltmechanismus. Das Rad 20 ist mit einer Welle 21 fest verbunden, die durch die Hohlwelle des Minutenradtriebes 2 hindurchgeht und an ihrem freien Ende einen nicht dargestellten Sekundenzeiger trägt. Die Welle 21 dreht sich einerseits in einem an einer Verlängerung 23 der Räderwerkbrücke 8 befestigten Kloben 22 und andererseits innerhalb der Hohlwelle des Ritzels 2, wobei ihre Halterung in axialer Richtung durch einen Bund 24 gewährleistet wird.
  • Auf der Welle des Ritzels 2 wird das Minutenrohr 25 in üblicher Weise mit Reibung montiert, wobei ein nicht dargestelltes Wechsel-Rad und -Ritze] das Minutenrohr 25 mit dem Stundenrad 26 verbindet.
  • Die Klaue 16 hat die gleiche Form wie eine übliche Ankerklaue und greift, wie weiter unten erklärt, vorübergehend in die Verzahnung des Rades 20 ein.
  • Der dargestellte und beschriebene Mechanismus arbeitet wie folgt: Befindet sich die Uhr od. dgl. in Gang, so dreht sich das Sekundenrad 5 und somit das Rad 19 regelmäßig, z. B. jede fünftel Sekunde, um einen Schritt, welche Bewegung von der übrigen Hemmung gesteuert wird. Am Anfang des Zyklus einer Sekunde hat die Wippe 11 eine Lage, in welcher die Klaue 16 in die Verzahnung ,des Rades 20 eingreift und daher dies Rad unbeweglich macht. Infolge der Drehung des Rades 19 im Gegenuhrzeigersinn der F i g. 1 wird das Ritze] 15 im Uhrzeigersinn gedreht. Da aber das Rad 20 blockiert wird, so muß sich das Ritze] 15 auf dem Rad 20 abwälzen, wobei sich sein Stift 17 in F i g. 1 nach links bewegt und die Wippe 11 gegen die Wirkung der Feder 12 mit sich nimmt. Jede fünftel Sekunde bewegt sich die Wippe 11 um einen Schritt im Gegenuhrzeigersinn, so daß die Klaue 16 aus der Verzahnung des Rades 20 :allmählich austritt. Die Klaue 16 ist von solcher Größe und Form, daß sich bei dem fünften Sprung des Rades 19 die Klaue 16 von der Verzahnung des Rades 20 löst und die Feder 12 wirken läßt, um die Wippe 11 in ihre Ausgangslage zurückzubringen. Während dieser brüsken Bewegung im Uhrzeigersinn der Wippe 11 bleibt das Rad 19 unbeweglich, und das Ritze] 15 kann sich daher auf dem Rad 19 abwälzen, wobei sich das Ritze] 15 im Uhrzeigersinn der F i g. 1 dreht und das mit dem Sekundenzeiger fest verbundene Zentrumsekundenrad 20 antreibt. Sobald die Wippe 11 ihre Rückbewegung im Uhrzeigersinn angefangen hat, kommt die Klaue 16 mit der Verzahnung des Rades 20 wieder in Eingriff, so daß das Rad 20 während des Anfangs des nächsten Zyklus wieder unbeweglich gemacht wird.
  • Da das Ritze] 15 mit den beiden Rädern 19 und 20 stets im Eingriff steht, ist es unmöglich, daß der springende Sekundenzeiger gegenüber dem Sekundenrad 19 bzw. 5 um mehr als eine Sekunde versetzt wird.
  • Der erfindungsgemäße Mechanismus gewährleistet eine zuverlässig; Arbeitsweise, und sein Gestehungspreis ist äußerst niedrig. Er besteht aus einer kleinen Anzahl von Stücken und kann ohne Schwierigkeit auf einem bestehenden Uhrwerk montiert werden. Die verbrauchte Energie ist klein, weil es sehr wenig Reibung gibt und keine Sperre erforderlich ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Zeitmesser mit springender Sekunde, mit einem mit der Sekundenwelle fest verbundenen, das treibende Element des Mechanismus bildenden Rad, einem springenden, das getriebene Element des Mechanismus bildenden Sekundenrad, das auf dem Gestell des Zeitmessers nicht koaxial zum treibenden Rad lose montiert ist und einen Sekundenzeiger trägt, und einer federbelasteten Wippe, welche an ihrem freien Ende eine Klaue zur übertragung der Bewegung des treibenden Rades auf das getriebene Rad aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (11) an ihrem freien Ende zusätzlich ein Ritze] (15) trägt, welches gleichzeitig und dauernd mit dem treibenden Rad (19) und mit dem getriebenen Rad (20) derart im Eingriff steht, daß es sich, durch das treibende Rad (19) angetrieben, auf dem während dieser Zeit durch die Klaue (16) blockierten getriebenen Rad (20) so weit abwälzt und dabei die Wippe (11) gegen die Wirkung ihrer Feder (12) um ihren Drehpunkt (10) so weit verschwenkt, bis die Klaue (16) außer Eingriff mit der Verzahnung des getriebenen Rades (20) kommt, daß dann die Feder (12) wirksam wird und die Wippe (11) in ihre Ausgangslage zurückschwenkt, daß die Klaue (16) dabei erneut in die nächste Zahnlücke des getriebenen Rades (20) eingreift und sich das Ritze] (15) nun auf dem, vorübergehend unbeweglichen, treibenden Rad (19) abwälzt.
  2. 2. Zeitmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das treibende Rad (19) auf einer Verlängerung der Welle des Sekundenrades (5) jenseits der Räderwerkbrücke (8) festgemacht ist.
  3. 3. Zeitmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (21) des getriebenen Rades (20) einerseits in einem an der Räderwerkbrücke (8) befestigten Kloben (22) und anderseits innerhalb der Hohlwelle des Minutenritzels (2) gelagert ist.
  4. 4. Zeitmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wippe (11) zwischen der Werkplatte (7) und einem an der Räderwerkbrücke (8) befestigten Kloben (9) gelagert ist. 5. Zeitmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klaue (16) aus Edelstein, z. B. Rubin besteht. 6. Zeitmesser nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Ritze] (15) auf einem in die Wippe (11) eingetriebenen Stift (17) lose drehbar montiert ist und in axialer Richtung durch eine Rolle (18) gehalten wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 4648. Bei der Bekanntmachung der Anmeldung ist ein Prioritätsbeleg ausgelegt worden.
DED27828A 1957-06-29 1958-04-09 Zeitmesser mit springender Sekunde Pending DE1189019B (de)

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CH1189019X 1957-06-29

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DE1189019B true DE1189019B (de) 1965-03-11

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ID=4562109

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DED27828A Pending DE1189019B (de) 1957-06-29 1958-04-09 Zeitmesser mit springender Sekunde

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DE (1) DE1189019B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH4648A (fr) * 1892-02-16 1892-09-15 Grandjean L C Mécanisme de seconde indépendante

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH4648A (fr) * 1892-02-16 1892-09-15 Grandjean L C Mécanisme de seconde indépendante

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