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DE1188936B - Filmbildwerfer, der wahlweise auf Vorwaerts- oder Rueckwaertsprojektion, ferner auf motorisches Rueckspulen des Films umschaltbar ist - Google Patents

Filmbildwerfer, der wahlweise auf Vorwaerts- oder Rueckwaertsprojektion, ferner auf motorisches Rueckspulen des Films umschaltbar ist

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Publication number
DE1188936B
DE1188936B DEB77050A DEB0077050A DE1188936B DE 1188936 B DE1188936 B DE 1188936B DE B77050 A DEB77050 A DE B77050A DE B0077050 A DEB0077050 A DE B0077050A DE 1188936 B DE1188936 B DE 1188936B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
rewinding
shaft
projector according
film projector
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB77050A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Rube
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eugen Bauer GmbH
Original Assignee
Eugen Bauer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Bauer GmbH filed Critical Eugen Bauer GmbH
Priority to DEB77050A priority Critical patent/DE1188936B/de
Publication of DE1188936B publication Critical patent/DE1188936B/de
Priority to GB23443/65A priority patent/GB1098248A/en
Priority to US460731A priority patent/US3329365A/en
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/43Driving mechanisms

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Cameras Including Film Mechanisms (AREA)

Description

  • Filmbildwerfer, der wahlweise auf Vorwärts-oder Rückwärtsprojektion, ferner auf motorisches Rückspulen des Films umschaltbar ist Die Erfindung betrifft einen Filmbildwerfer, der wahlweise auf Vorwärts- oder Rückwärtsprojektion, ferner auf motorisches Rückspulen des Films umschaltbar ist und bei dem in der den Motor mit dem Rückwickeldorn verbindenden Getriebekette eine zur Kraftübertragung bei Rückwärtsprojektion dienende, mit Schlupf arbeitende Freilaufkupplung sowie eine weitere, diese überlagernde, von Hand einrückbare schlupflose Kupplung für das Rückspulen angeordnet sind.
  • Es ist bereits ein Laufbildwerfer dieser Gattung bekannt, bei welchem zum schnellen Rückspulen des Films in dem zum Rückwickeldorn führenden Getriebezug eine von Hand ein- und ausrückbare schlupflose Klauenkupplung angeordnet ist. Antriebsglied dieses Getriebezuges ist eine zentrale Welle, die über einen weiteren, mit Freilaufkupplung versehenen Getriebezug den Aufwickeldorn für Vorwärtsprojektion antreibt. Zur Kraftübertragung bei Rückwärtsprojektion ist in dem Getriebezug für den Rückwickeldorn ferner eine Freilaufkupplung vorgesehen, die wirksam wird, sobald die Klauenkupplung ausgerückt ist. Seinen Antrieb erhält der Rückwickeldorn in diesem Falle über den Getriebezug für Vorwärtsprojektion, wobei zur Verbindung eine mit Schlupf arbeitende, auf einen Teil der Freilaufkupplung einwirkende Peese vorgesehen ist.. Auf diese Weise ist zwar erreicht, daß das Rückspulen des Films mit einer höheren Drehzahl erfolgt als dessen Rückwärtsprojektion, jedoch muß dieser Vorteil bei dem bekannten Gerät mit einem erheblichen zusätzlichen Aufwand in baulicher und räumlicher Hinsicht erkauft werden. Außerdem ergeben sich gewisse bauliche Einschränkungen auch dadurch, daß die bei Rückwärtsprojektion wirksam werdenden Antriebs-und Abtriebselemente der beiden Getriebezüge nahe beieinander liegen müssen, falls man nicht zusätzliche Zwischenglieder verwenden will.
  • Diese Nachteile werden nach der Erfindung dadurch vermieden, daß auf einer den Rückwickeldorn treibenden Welle ein mit dem Motor formschlüssig verbundener Kraftübertragungsteil angeordnet ist, welcher mit der bei Rückwärtsprojektion des Films wirksamen Freilaufkupplung durch dauernden Reibungsschluß verbunden ist, während er beim Umschalten auf Rückspulung mit der schlupflosen Kupplung eine starre Verbindung eingeht. Diese Anordnung vereinigt somit den Vorteil, daß beim Rückspulen des Films am Rückwickeldorn eine höhere Drehzahl zur Verfügung steht als bei der Rückwärtsprojektion, mit dem Vorzug, baulich besonders einfach sowie teile- und raumsparend zu sein. Außerdem ist sie unabhängig von der Anordnung und Ausbildung des Getriebezuges für Vorwärtsprojektion, was sich in baulicher Hinsicht günstig auswirkt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung läßt sich ein besonders raumgedrängter Aufbau dadurch erzielen, daß der Kraftübertragungsteil und die beiden Kupplungen gleichachsig zueinander auf der Welle angeordnet sind.
  • Die Freilaufkupplung für Rückwärtsprojektion kann in besonders zweckmäßiger Weise eine drehbar auf der Welle gelagerte Buchse aufweisen, an deren einem Ende der Kraftübertragungsteil reibungsschlüssig angelegt ist, während sie an ihrem anderen Ende Mitnehmerklauen trägt, die mit einem drehfest, aber axial verschiebbar auf der Welle angeordneten federbelasteten Mitnehmergegenstück zusammenarbeiten. Um hierbei einen leisen Lauf des Gerätes zu erreichen, können die schrägen Flanken der Mitnehmerklauen, die bei Vorwärtsprojektion das Mitnehmergegenstück abweisen, mit einem geräuschdämpfenden Material belegt sein.
  • Als Kraftübertragungsteil kann vorteilhaft eine Zahnriemenscheibe dienen, die drehbar sowie axial verschiebbar auf der Mitnehmerbuchse gelagert und durch eine sich an dieser abstützenden Feder an einen mit einem Reibbelag versehenen Bund der Buchse angelegt ist. Änderungen in der Friktion zwischen Zahnriemenscheibe und Mitnehmerbuchse lassen sich hierbei dadurch erreichen, daß die Vorspannung der auf die Zahnriemenscheibe einwirkenden Feder durch eine auf der Mitnehmerbuchse sitzende Stellschraube veränderbar ist.
  • Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann die Kupplung für das Rückspulen eine drehfest, aber axial verschiebbar auf der Welle angeordnete Glocke aufweisen, die an ihrer der Zahnriemenscheibe zugekehrten offenen Seite Klauen trägt, welche mit Mitnehmern der Zahnriemenscheibe zusammenarbeiten und durch Verschieben der Glocke ein- und ausrückbar sind. Hierzu kann der Glocke eine manuell betätigbare Schalthandhabe zugeordnet sein. Eine erhöhte Bedienungssicherheit des Gerätes ergibt sich weiter dadurch, daß die Schalthandhabe parallel zur Welle beweglich angeordnet ist und zum Einrücken der Glocke auf Zug beansprucht wird.
  • Die Klauen können in Weiterbildung der Erfindung an ihrer achsparallelen, dem Angriff der Mitnehmer dienenden Kante je einen etwa rechtwinklig zu dieser gerichteten Vorsprung tragen, der während des Rückspulens hinter den Mitnehmer greift. Diese Ausbildung verhindert, daß die Glocke beim Rückspulen des 'Films ihre Kupplungsstellung unbeabsichtigt verlassen kann.
  • Um Bedienungshandgriffe zu sparen, können die Klauen ferner zweckmäßigerweise in Achsrichtung geneigte Abweisflanken besitzen, die nach dem Abschalten des Antriebs im Zusammenwirken mit den Mitnehmern der Zahnriemenscheibe sowie unter Ausnutzung der der Filmspule innewohnenden Massenträgheit die Glocke selbsttätig ausrücken.
  • In der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels, das einen Filmbildwerfer darstellt, näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 den Filmbildwerfer in Seitenansicht, F i g. 2 einen Schnitt nach II-II der F i g. 1, F i g. 3 die Anordnung nach F i g. 2 in Seitenansicht, F i g. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV von F i g. 2, F i g. 5 eine Schnittdarstellung entlang der in F i g. 1 eingezeichneten Linie V-V.
  • In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse eines Filmbildwerfers bezeichnet. Am Gehäuse befinden sich ein Projektionsobjektiv 2 sowie mehrere Drucktasten 3, mit denen der Laufbildwerfer wahlweise auf Vorwärts- oder Rückwärtsprojektion sowie auf motorisches Rückspulen des Films umschaltbar ist. Am oberen Teil des Gehäuses 1 sitzen schwenkbar zwei Arme 4 und 5. Diese tragen Filmspulen 6 bzw. 7, die auf drehbare Dorne 8 bzw. 9 der Arme aufgesetzt sind. Bei der Vorwärtsprojektion wird der durch eine gestrichelte Linie angedeutete Film 10 von der Spule 7 abgewickelt und nach Durchlaufen des Gerätes von der Spule 6 aufgenommen. Dabei wird der Aufwickeldorn 8 angetrieben, während der Rückwickeldorn 9, leicht gebremst, lose mitläuft. Bei der Rückwärtsprojektion oder beim motorischen Rückspulen ist der Vorgang umgekehrt, d. h., der Film 10 kehrt von der Spule 6 wieder auf die Spule 7 zurück, wobei nunmehr der Rückwickeldorn 9 angetrieben wird.
  • Wie aus F i g. 5 ersichtlich, tragen die beiden Arme 4 und 5 an ihrem unteren Ende Zapfen 11 bzw. 12, die in Augen 13 bzw. 14 einer Gehäusewand 15 drehbar gelagert sind. Kontermuttern 16 bzw. 17, die auf die Zapfen 11 und 12 aufgeschraubt sind, sichern die Arme 4 und 5 in den Augen 13 bzw. 14. Die Zapfen 11 und 12 werden je von einer Welle 18 bzw. 19 durchgriffen, die durch einen Federring 20 bzw. 21 gegen ein Verschieben in axialer Richtung gesichert ist. Am einen Ende jeder Welle sitzt drehfest eine Riemenscheibe 22 bzw. 23, die über einen Keilriemen 24 bzw. 25 den Aufwickeldorn 8 bzw. den Rückwickeldorn 9 antreibt. Eine an jedem Arm befestigte Platte 26 bzw. 27 deckt die Teile 22, 24 und 23, 25 ab.
  • Auf der den Aufwickeldorn 8 treibenden Welle 18 sitzt ferner lose drehbar ein Zahnrad 28, das vom Motor des Laufbildwerfers in nicht näher gezeigter Weise angetrieben wird. Mit dem Zahnrad 28 kämmt ein Zahnriemen 29, der die Antriebskraft des Motors auf eine nachstehend noch näher beschriebene Zahnriemenscheibe 30 überträgt. Das Zahnrad 28 hat stirnseitig Mitnehmerklauen 31, die mit entgegengesetzt gerichteten Klauen 32 eines scheibenförmigen Mitnehmergegenstücks 33 zusammenarbeiten. Dieses sitzt drehfest, jedoch axial verschiebbar auf der Welle 18 und wird durch eine Feder 34 an das Zahnrad 28 angelegt.
  • Die Teile 31 bis 34 bilden zusammen eine Freilaufkupplung, welche die Antriebskraft des Motors nur in einer für die Vorwärtsprojektion des Films 10 bestimmten Drehrichtung auf die Welle 18 und den Aufwickeldorn 8 überträgt. Dabei stehen die achsparallelen Kanten der Klauen 31 und 32 miteinander im Eingriff. Dreht sich der Motor dagegen in der anderen Richtung, so ratschen die Mitnehmerklauen 31 mit ihren schrägen Flanken über die Klauen 32 des Mitnehmergegenstücks 33 hinweg, wobei sie diese gegen die Wirkung der Feder 34 auf der Welle 18 verschieben. Die Welle 18 bleibt dabei stehen bzw. läßt sich in zur Drehrichtung des Zahnrades 28 entgegengesetzter Richtung frei drehen.
  • Außer der vorerwähnten Freilaufkupplung 31 bis 34 ist eine weitere Freilaufkupplung vorgesehen, die wirksam wird, sobald der Laufbildwerfer mit Rückwärtsprojektion arbeitet. Diese Kupplung umfaßt eine auf der Antriebswelle 19 des Rückwickeldorns 9 drehbar gelagerte Buchse 35 sowie ein drehfest, jedoch axial verschiebbar auf der Welle 19 angeordnetes scheibenförmiges Mitnehmergegenstück 36. An den einander zugekehrten Stirnflächen der Teile 35 und 36 sind mehrere Klauen 37 bzw. 38 ausgebildet, die durch eine auf das Mitnehmergegenstück 36 einwirkende Feder 39 im Eingriff miteinander gehalten werden.
  • Die Klauen 37 und 38 sind so beschaffen, daß sie die Antriebskraft des Motors nur in der für Rückwärtsprojektion des Films vorgesehenen Drehrichtung auf die Welle 19 und damit auf den Rückwickeldorn 9 übertragen, während sie bei der Vorwärtsprojektion mit ihren schrägen Abweisflanken aneinander vorbeiratschen. Um dabei einen möglichst leisen Lauf des Gerätes zu erzielen, sind die Abweisflanken der Klauen 37 oder 38 und ebenso die Flanken der Klauen 31 oder 32 der bei Vorwärtsprojektion wirksamen Freilaufkupplung mit einem geräuschdämpfenden Material belegt.
  • Auf der Buchse 35 sitzt lose drehbar die als Kraftübertragungsteil dienende Zahnriemenscheibe 30. Diese steht unter dem Einfluß einer Feder 40, die an eine verschiebbar auf der Buchse 35 sitzende Scheibe 41 und an eine gleichfalls auf der Buchse angeordnete Stellschraube 42 angelegt ist. Die Feder 40 druckt eine Bordscheibe 43 der Zahnriemenscheibe 30 gegen einen beispielsweise aus Filz bestehenden ringförmigen Reibbelag 44, der auf einem Bund 45 der Buchse 35 befestigt ist. Mit der Stellschraube 42 läßt sich hierbei die Vorspannung der Feder 40 und dadurch die Größe des Anpreßdrucks der Bordscheibe 43 beliebig verändern.
  • Wie aus F i g. 5 ersichtlich, hat die Zahnriemenscheibe 30 einen kleineren Durchmesser als das Zahnrad 28. Die dadurch erzielte höhere Drehzahl der Zahnriemenscheibe 30 soll ein schnelles Rückspulen des Films ermöglichen. Bei der Rückwärtsprojektion hingegen ist eine niedrigere Drehzahl am Rückwickeldorn 9 erforderlich. Diese ist durch die erwähnte reibungsschlüssige Verbindung von Zahnriemenscheibe 30 und Buchse 35 erzielt, die bei Rückwärtsprojektion eine Relativbewegung der beiden Teile zueinander gestattet.
  • Die schlupflos arbeitende Kupplung für das motorische Rückspulen des Films weist eine Glocke 46 auf, die drehfest, jedoch axial verschiebbar auf der Welle 19 angeordnet ist. An ihrer der Zahnriemenscheibe 30 zugekehrten offenen Seite hat die Glocke 46 zwei Klauen 47, die mit Mitnehmern 48 der Zahnriemenscheibe 30 in Eingriff führbar sind (F i g. 2 bis 4). Auf diese Weise ist eine wahlweise einschaltbare starre Verbindung zwischen der Zahnriemenscheibe 30 und der den Rückwickeldorn 9 antreibenden Welle 19 geschaffen, die ein schnelles Rückspulen des Films ermöglicht.
  • Zum Ein- und Ausrücken der Klauen 47 dient eine schieberartig ausgebildete Schalthandhabe 49, deren abgebogenes, gabelförmig ausgebildetes Ende 50 in eine Nut 51 der Glocke 46 eingreift. Die Schalthandhabe 49 ist in einem Schlitz 52 des Gehäuses 1 parallel zur Welle 19 verschiebbar angeordnet und an ihrem freien Ende mit einer der Fingerauflage dienenden Einbuchtung 53 versehen (F i g. 2). Die Anordnung ist hierbei so getroffen, daß die Kupplung durch Ziehen an der Schalthandhabe 49 eingerückt wird. Hierdurch ist eine erhöhte Sicherheit gegen ein unbeabsichtigtes Einkuppeln erreicht.
  • Die Klauen 47 tragen an ihren achsparallelen Kanten 54, an denen die Mitnehmer 48 der Zahnriemenscheibe 30 angreifen, je einen etwa rechtwinklig zu der Kante gerichteten Vorsprung 55. Dieser greift im eingerückten Zustand der Kupplung hinter einen der Mitnehmer 48 und verhindert dadurch, daß sich die Kupplung während des Rückspulvorgangs lösen kann.
  • Wie die Zeichnung ferner zeigt, besitzen die Klauen 47 schräg ansteigende Abweisflanken 56. Beim Abschalten des Antriebs nach dem Rückspulen des Films bleibt die Zahnriemenscheibe 30 sofort stehen, während sich die Filmspule 7 infolge der ihr innewohnenden Massenträgheit noch weiterdreht. Dies hat zur Folge, daß die Abweisflanken 56 der Klauen 47 an den stillstehenden Mitnehmern 48 der Zahnriemenscheibe 30 entlanggleiten und dabei die Glocke 46 verschieben und selbsttätig ausrücken. Der Verschiebeweg der Glocke 46 ist beidseitig durch Wellensicherungen 58 und 59 begrenzt, von denen die Wellensicherung 58 gleichzeitig als Anlage für die das Mitnehmergegenstück 36 beeinflussende Feder 39 dient.
  • Die Arbeits- und Bedienungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist wie folgt: Bei der Vorwärtsprojektion des Films 10 dreht der Motor des Laufbildwerfers das Zahnrad 28 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die mitnehmerklauen 31 des Zahnrades 28 greifen dabei in die Klauen 32 des Mit nehmergegenstücks 33, so daß die Drehbewegung des Zahnrades 28 über die Welle 18, das Rad 22 und den Keilriemen 24 auf den Aufwickeldorn 8 übertragen und dieser angetrieben wird. Die bei Rückwärtsprojektion wirksame Kupplung 35 bis 39 befindet sich hierbei in Freilaufstellung, d. h., die Mitnehmerklauen 37 der Buchse 35 können wirkungslos über die schrägen Abweisflanken der auf dem Mitnehmergegenstück 36 sitzenden Klauen 38 hinwegratschen. Die Kupplung 46 bis 48 für motorisches Rückspulen des Films ist ausgerückt, wobei die Glocke 46 die in F i g. 5 gezeigte Lage auf der Welle 19 einnimmt.
  • Für die Rückwärtsprojektion des Films ist es lediglich erforderlich, den Motor des Laufbildwerfers mit einem der Schalter 3 auf entgegengesetzte Drehrichtung umzuschalten. Dies hat zur Folge, daß nunmehr die Freilaufkupplung 35 bis 39 an der Welle 19 wirksam wird, während die Freilaufkupplung 31 bis 34 für Vorwärtsprojektion unwirksam ist. Die Kupplung 35 bis 39 überträgt die Drehbewegung der Zahnriemenscheibe 30 über die Welle 19 auf den Rückwickeldorn 9, wobei die Unterschiede in der Drehzahl von Zahnriemenscheibe 30 und Rückwickeldorn 9 durch den zwischen Zahnriemenscheibe und Buchse 35 bestehenden Reibungsschluß ausgeglichen werden.
  • Beim motorischen Rückspulen des Films bleibt die Drehrichtung des Motors dieselbe wie für die Rückwärtsprojektion. Durch Herausziehen der Schalthandhabe 49 wird die schlupflose Kupplung 46 bis 48 eingerückt. Hierbei wird die Glocke 46 in axialer Richtung so verschoben, daß deren Klauen 47 in die Bewegungsbahn der Mitnehmer 48 der Zahnriemenscheibe 30 zu liegen kommen. Der Antrieb des Rückwickeldorns 9 erfolgt nunmehr über die Teile 30, 46, 19, 23 und 25, was bedeutet, daß der bei Rückwärtsprojektion wirksame Reibungsschluß zwischen Antrieb und Rückwickeldorn aufgehoben und die Drehzahl der Zahnriemenscheibe 30 in voller Größe auf den Rückwickeldorn 9 übertragen wird. Dadurch ist das erwünschte schnelle Rückspulen des Films erzielt. Ist das Rückspulen beendet, so wird die Glocke 46 nach dem Abschalten des Motors in der bereits beschriebenen Weise selbsttätig ausgerückt.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Filmbildwerfer, der wahlweise auf Vorwärts-oder Rückwärtsprojektion, ferner auf motorisches Rückspulen des Films umschaltbar ist und bei dem in der den Motor mit dem Rückwickeldorn verbindenden Getriebekette eine zur Kraftübertragung bei Rückwärtsprojektion dienende, mit Schlupf arbeitende Freilaufkupplung sowie eine weitere, diese überlagernde, von Hand einrückbare schlupflose Kupplung für das Rückspulen angeordnet sind, dadurch gekennzeichn e t, daß auf einer den Rückwickeldorn (9) treibenden Welle (19) ein mit dem Motor formschlüssig verbundender Kraftübertragungsteil (30) angeordnet ist, welcher mit der bei Rückwärtsprojektion des Films (10) wirksamen Freilaufkupplung (35 bis 39) durch dauernden Reibungsschluß verbunden ist, während er beim Umschalten auf Rückspulung mit der schlupflosen Kupplung (46 bis 48) eine starre Verbindung eingeht. 2. Filmbildwerfer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kraftübertragungsteil (30) und die beiden Kupplungen (35 bis 39 und 46 bis 48) gleichachsig zueinander auf der Welle (19) angeordnet sind. 3. Filmbildwerfer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Freilaufkupplung (35 bis 39) für Rückwärtsprojektion eine drehbar auf der Welle (19) gelagerte Buchse (35) aufweist, an deren einem Ende der Kraftübertragungsteil (30) reibungsschlüssig angelegt ist, während sie an ihrem anderen Ende Mitnehmerklauen (37) trägt, die mit einem drehfest, aber axial verschiebbar auf der Welle angeordneten federbelasteten Mitnehmergegenstück (36) zusammenarbeiten. 4. Filmbildwerfer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schrägen Flanken der Mitnehmerklauen (37), die bei Vorwärtsprojektion das Mitnehmergegenstück (36) abweisen, mit einem geräuschdämpfenden Material belegt sind. 5. Filmbildwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Kraftübertragungsteil eine Zahnriemenscheibe (30) dient, die drehbar sowie axial verschiebbar auf der Buchse (35) gelagert und durch eine sich an dieser abstützenden Feder (40) an einen mit einem Reibbelag (44) versehenen Bund (45) der Buchse angelegt ist. 6. Filmbildwerfer nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der auf die Zahnriemenscheibe (30) einwirkenden Feder (40) durch eine auf der Buchse (35) sitzende Stellschraube (42) veränderbar ist. 7. Filmbildwerfer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung (46 bis 48) für das Rückspulen des Films (10) eine drehfest, aber axial verschiebbar auf der Welle (19) angeordnete Glocke (46) aufweist, die an ihrer der Zahnriemenscheibe (30) zugekehrten offenen Seite Klauen (47) trägt, welche mit Mitnehmern (48) der Zahnriemenscheibe zusammenarbeiten und durch Verschieben der Glocke ein- und ausrückbar sind. B. Filmbildwerfer nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Glocke (46) eine manuell betätigbare Schalthandhabe (49) zugeordnet ist. 9. Filmbildwerfer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalthandhabe (49) parallel zur Welle (19) beweglich angeordnet ist und zum Einrücken der Glocke (46) auf Zug beansprucht wird. 10. Filmbildwerfer nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (47) an ihrer achsparallelen, dem Angriff der Mitnehmer (48) dienenden Kante (54) je einen etwa rechtwinklig zu dieser gerichteten Vorsprung (55) tragen, der während des Rückspulens hinter einen der Mitnehmer greift. 11. Filmbildwerfer nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Klauen (47) in Achsrichtung geneigte Abweisflanken (56) besitzen, die nach dem Abschalten des Antriebs im Zusammenwirken mit den Mitnehmern (48) der Zahnriemenscheibe (30) sowie unter Ausnutzung der der Filmspule (7) innewohnenden Massenträgheit die Glocke (46) selbsttätig ausrücken.
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