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DE1188995B - Ausschneidvorrichtung fuer Deckblaetter oder Umblaetter von Zigarren - Google Patents

Ausschneidvorrichtung fuer Deckblaetter oder Umblaetter von Zigarren

Info

Publication number
DE1188995B
DE1188995B DEA36989A DEA0036989A DE1188995B DE 1188995 B DE1188995 B DE 1188995B DE A36989 A DEA36989 A DE A36989A DE A0036989 A DEA0036989 A DE A0036989A DE 1188995 B DE1188995 B DE 1188995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
cutting pad
pad
optical device
cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA36989A
Other languages
English (en)
Inventor
Carl Berndtson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Arenco AB
Original Assignee
Arenco AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arenco AB filed Critical Arenco AB
Publication of DE1188995B publication Critical patent/DE1188995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24CMACHINES FOR MAKING CIGARS OR CIGARETTES
    • A24C1/00Elements of cigar manufacture
    • A24C1/04Devices for cutting cigar binders or wrappers

Landscapes

  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description

  • Ausschneidvorrichtung für Deckblätter oder Umblätter von Zigarren Eine Ursache, daß Zigarrenmaschinen verhältnismäßig langsam arbeiten, ist, daß die Arbeiterinnen, die die Maschinen bedienen, dem Arbeitstempo der Maschine nicht folgen können. Insbesondere entsteht eine Verspätung, wenn sich die Arbeiterin Tabakblätter in die gewünschte Lage auf dem im Auflegeaugenblick von dem Blatt verhüllten Schneidkissen aufzulegen bemüht, und die Verspätung wird um so größer, je sorgfältiger das Blatt auf dem Schneidkissen plaziert werden soll, um die größte Ausnutzung zu erhalten.
  • Um diesem übelstand abzuhelfen, wird gemäß der Erfindung eine zum Zweck des Größenvergleiches od. dgl. an sich bekannte Projektionsmethode benutzt, bei der die Umrisse einer Schablone projiziert werden. Die Schneidvorrichtung ist demgemäß nach der Erfindung mit einer optischen Vorrichtung versehen, die die Projektion einer dem Schneidkantenumriß entsprechenden Lichtfläche auf ein auf dem Schneidkissen mit der Hand aufgelegtes, etwa aus Blattabak bestehendes Blatt, Band usw. in einer bestimmten Lage im Verhältnis zu dem Schneidkissen ermöglicht, um die richtige Plazierung des Blattes usw. auf dem Schneidkissen zu erleichtern. Die Vorrichtung kann evtl. auch die Aufgabe der bis jetzt gebräuchlichen Arbeitsplatz- bzw. Schneidkissenbeleuchtung erfüllen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann die optische Vorrichtung so angeordnet sein, daß gegen das Schneidkissen ein mit diesem zusammenfallendes oder ein das Schneidkissen umschreibendes Lichtbild projiziert wird. Sie kann etwa mit einer gerade über dem Schneidkissen gelegenen Schablone oder einem durchsichtigen, evtl. farbigen Träger für eine mit dem Schneidkissen zumindest ungefähr gleichförmige Kontur, Fläche oder Linie und einer hinter diesem Träger gelegenen, evtl. farbigen Lichtquelle versehen sein, um ein mit dem Schneidkissen zumindest ungefähr zusammenfallendes Bild der erwähnten Kontur, Fläche oder Linie gegen das Schneidkissen zu projizieren.
  • Ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht eines mit einem Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung versehenen Deckblattschneidmechanismus, F i g. 2 eine Ansicht von oben in der Ebene II-II in F i g. 1, F i g. 3 perspektivisch die Vorrichtung nach der Erfindung in Kombination mit einem Deckblattschneidbett, F i g. 4 einen Vertikalschnitt nach der Linie IV-IV in F i g. 1, F i g. 5 ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung, in einem Vertikalschnitt nach der Linie V-V in F i g. 2, F i g. 6 in Ansicht von oben die Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung in den beiden Ausführungsbeispielen.
  • Das Schneidbett 1 ist mit dem in dem Schneidbett in üblicher Weise auf- und abwärts verschiebbaren Schneidkissen 2 versehen, das ein in übereinstimmung mit der erwünschten Form des Deckblattes profiliertes Schneidmesser hat. Das Schneidkissen 2 ist in üblicher Weise perforiert und inwendig mit einer (nicht gezeigten) Luftpumpe verbunden, durch die das Schneidkissen periodisch einer Saugwirkung ausgesetzt wird, um das auf das Schneidbett aufgelegte Tabakblatt, Band usw. festzuhalten, aus dem das Deckblatt ausgeschnitten wird.
  • Zum Ausschneiden aus dem Deckblatt werden ein Paar Schneidrollen 3 gebraucht, die so angeordnet und angetrieben werden, daß sie periodisch über das Schneidbett 1 geführt werden. Diese Schneidrollen und ihr Antriebsmechanismus sind bekannt (USA.-Patentschrift 2 359 034). Der Antriebsmechanismus enthält eine Kurvenscheibe 4, die auf einer in einer Konsole 5 des Maschinengestells 6 drehbar gelagerten Treibwelle 7 befestigt ist. Durch die Kurvenscheibe 4 wird ein auf einer drehbar gelagerten Welle 8 befestigter Arm 9 getrieben. Durch die hin und her gehenden Drehbewegungen der Welle 8 wird ein anderer, auf dieser Welle befestigter Arm 10 hin und her geschwenkt, und der Arm 10 führt dabei einen die Rollen 3 tragenden Schlitten 11 hin und her auf einer Führung 12. Die bisher zum besseren Verständnis beschriebenen Einzelheiten gehören nicht zur Erfindung. Gerade oberhalb des Schneidkissens 2 ist eine Schablone 13 an einem Ständer 14 auf dem Gestell 6 befestigt. Die Schablone 13 ist mit einer Öffnung 15 versehen, die mit dem Schneidkissen 2 kongruent ist. Gerade oberhalb der Schablonenöffnung 15 ist an dem Ständer 14 ein Lichtprojektor 16 befestigt, der einen Parabolspiegel 18 und eine Glühlampe 17, eine Leuchtröhre od. dgl. enthält. Das Licht, das in Form von parallelen Strahlen durch die Schablonenöffnung 15 durchgelassen wird, wird auf das Schneidbett 1 in Form eines Bildes der Öffnung projiziert. Die Kontur dieses Bildes fällt mit dem Schneidkissen 2 zusammen.
  • Wenn laut F i g. 6 die Arbeiterin ein Tabakblatt T auf das Schneidkissen 2 legt, wird dadurch auf dieses Blatt ein Bild B der Öffnung projiziert, dessen Bild nach Form, Größe und Lage mit der Form, Größe und Lage des Schneidkissens 2 übereinstimmt. Dadurch kann auch eine ungewandte Arbeiterin ein Blatt T genau so korrekt auf dem Schneidkissen 2 anbringen, als wenn das Blatt durchsichtig wäre, was Zeitgewinn und auch Materialersparung bedeutet. Der für diesen Zweck benutzte Projektor 16 kann hierbei ohne Blendgefahr die erforderliche Beleuchtung geben, welche bisher mittels einer speziell für diesen Zweck verwendeten Vorrichtung erreicht wurde. Eventuell ist die Lichtquelle farbig und deren Lichtkraft regulierbar mit Rücksicht auf die äußeren Lichtverhältnisse. Die Lichtquelle kann so angeordnet sein, daß sie ein verschiedenfarbiges Signal abgeben kann, unmittelbar bevor die Schneidrollen 3 aus der in F i g. 1 und 2 gezeigten Lage gegen das Schneidbett hin geführt wird. In solchem Falle erfüllt der Lichtprojektor 16 auch die Aufgabe, ein Warnungssignal auszusenden.
  • Anstatt eines Bildes, das mit der Schneidbettform übereinstimmt, kann die Vorrichtung nach der Erfindung auf dem Schneidbett Zeichen, Linien usw. zur Steuerung des Blattes projizieren, wenn dasselbe auf das Schneidbett gelegt werden soll.
  • In der Ausführungsform laut F i g. 5 wird das Licht von unten projiziert. Der in dem Schneidkissen 2 liegende, perforierte, etwa aus durchsichtigem Kunststoff bestehende Kolben 19 enthält daher eine Glühlampe 20, eine Leuchtröhre od. dgl. Der Kolben sitzt etwa auf einer Kolbenstange 22, die . laut F i g. 1 durch einen Arm 24 auf und ab bewegt wird, der durch eine Welle 23 mit einem anderen durch eine Feder 25 belasteten Arm 26 fest verbunden ist, welcher durch eine Kurvenscheibe 27, die auf der Welle 7 befestigt ist, geschwenkt wird. Der Kolben 19 wird in üblicher Weise auf und ab verschoben. Die Lampe 20 ist durch eine biegbare Leitung 21 an eine (nicht gezeigte) Stromquelle angeschlossen.
  • Wenn das auf dem Schneidbett 1 angebrachte Tabakblatt, Band usw. nicht allzu undurchsichtig ist, sieht die Arbeiterin ein Bild des Kolbens 19, dessen Bild der Kontur des Schneidkissens 2 entspricht. Es wird also die gleiche Verbesserung erreicht, wie bei der Verwendung der Ausführungsform nach den F i g. 1, 2 und 3. Auch bei der Ausführungsform laut F i g. 5 erreicht man also ungefähr das in F ig. 6 gezeigte Bild des Schneidkissens. Auch diese Lichtprojektion von unten kann für die Lichtbildprojizierung der Sichtzeichen usw., welche auf dem Schneidbett vorkommen, welches ebenso aus undurchsichtigem Kunststoff bestehen kann, ausgenutzt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Ausschneidvorrichtung für Deckblätter oder Umblätter von Zigarren, versehen mit einem Schneidkissen, dessen Form der Form des Blattes entspricht, das ausgeschnitten werden soll, g e -kennzeichnet durch eine optische Vorrichtung (16 oder 20), die die Projektion einer dem Schneidkantenumriß entsprechenden Lichtfläche auf ein auf das Schneidkissen (2) mit der Hand gelegtes, etwa aus Blattabak bestehendes Blatt, Band usw. in einer bestimmten Lage im Verhältnis zu dem Schneidkissen ermöglicht, um die richtige Plazierung des Blattes usw. auf dem Schneidkissen zu erleichtern.
  2. 2. Vorrichung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung (20) unter dem Schneidkissen (2) angeordnet ist, wodurch die dem Schneidkissen oder einer von dem Schneidkissen eingeschlossenen Fläche und/oder Zeichen neben dem Schneidkissen entsprechende Lichtfläche auf der Unterseite des auf dem Schneidkissen angebrachten Blattes, Bandes usw. projiziert wird.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung (16) oberhalb des Schneidkissens angeordnet ist, wobei eine Schablone (13) oder ein durchsichtiger, gegebenenfalls farbiger Träger für eine mit dem Schneidkissen zumindest ungefähr gleichförmige Kontur, Fläche oder Linie und eine hinter diesem Träger gelegene, gegebenenfalls farbige Lichtquelle (17) gegen das Schneidkissen eine mit dem Schneidkissen zusammenfallende oder das Schneidkissen umschreibende Lichtfläche und/oder Zeichen neben dem Sehneidkissen projizieren.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, die mit einem Schneidemechanismus (11), der mit dem Schneidkissen (2) zusammenarbeitet, kombiniert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die optische Vorrichtung (16 oder 20) ein verschiedenfarbiges Signal abgibt, unmittelbar bevor der Schneidmechanismus in Tätigkeit tritt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2. 359 034.
DEA36989A 1960-04-05 1961-03-16 Ausschneidvorrichtung fuer Deckblaetter oder Umblaetter von Zigarren Pending DE1188995B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1188995X 1960-04-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1188995B true DE1188995B (de) 1965-03-11

Family

ID=20421670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA36989A Pending DE1188995B (de) 1960-04-05 1961-03-16 Ausschneidvorrichtung fuer Deckblaetter oder Umblaetter von Zigarren

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DE (1) DE1188995B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037234A1 (de) * 1980-03-27 1981-10-07 Skandinavisk Tobakskompagni A/S Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausschneiden mehrerer Deckblätter oder Umblätter oder Zuschnitte dafür aus einem Tabakblatt

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2359034A (en) * 1941-01-30 1944-09-26 Formator Ab Tobacco leaf cutting device

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2359034A (en) * 1941-01-30 1944-09-26 Formator Ab Tobacco leaf cutting device

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037234A1 (de) * 1980-03-27 1981-10-07 Skandinavisk Tobakskompagni A/S Vorrichtung zum gleichzeitigen Ausschneiden mehrerer Deckblätter oder Umblätter oder Zuschnitte dafür aus einem Tabakblatt

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