DE1188521B - Luftgesteuerte Nasssetzmaschine - Google Patents
Luftgesteuerte NasssetzmaschineInfo
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- DE1188521B DE1188521B DESCH35260A DESC035260A DE1188521B DE 1188521 B DE1188521 B DE 1188521B DE SCH35260 A DESCH35260 A DE SCH35260A DE SC035260 A DESC035260 A DE SC035260A DE 1188521 B DE1188521 B DE 1188521B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/02—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation
- B03B5/10—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating using shaken, pulsated or stirred beds as the principal means of separation on jigs
- B03B5/24—Constructional details of jigs, e.g. pulse control devices
Landscapes
- Apparatuses For Generation Of Mechanical Vibrations (AREA)
Description
- Luftgesteuerte Naßsetzmaschine Die Erfindung bezieht sich auf luftgesteuerte Naßsetzmaschinen zum Sortieren von Mineralien, insbesondere von Steinkohle, mit Anordnung der die Pulsbewegungen des Setzmediums erzeugenden unten offenen Pulskammern unterhalb des Setzsiebes.
- Bei diesen Setzmaschinen sind die Luftsteuerorgane bisher neben oder über dem Setzfaß angeordnet worden, wo sie die Abmessungen und damit den Platzbedarf der Setzmaschine erheblich vergrößern und den freien Zugang zum Setzbett behindern.
- Gemäß der Erfindung sind die die Zu- und Ab- leitung der Druckluft zur und aus der Pulskammer steuernden Organe (Ventile, Drehschieber u. dgl.) im Luftraum der Pulskammer angeordnet.
- An dieser Stelle benötigen sie keinen besonderen Raum und keine besondere Tragkonstruktion. Die Pulskammer besitzt auf Grund ihrer Kastenform eine ausreichende Steifigkeit, so daß die mechanisch bewegten Luftsteuerorgane ohne weiteres an ihr befestigt werden können. Außerdem entfallen die bei den bekannten Setzmaschinen notwendigen Verbindungsleitungen zwischen dem Luftraum der Pulskammer und den Luftsteuerorganen, so daß auch der die Steuerung der Pulsung beeinträchtigende »schädliche Raum« zwischen den Luftsteuerorganen und dem Wasserspiegel in der Pulskammer sehr gering ist. - In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes im Schnitt dargestellt. Die F i g. 1 zeigt einen Teillängsschnitt der Setzmaschine, während F i g. 2 ein Luftsteuerorgan mit einem als Blähkörper ausgebildeten Ventilkörper im Querschnitt darstellt.
- Das Setzfaß 1 der Setzmaschine ist durch Querwände 2 in mehrere Setzkammern 3, 4 unterteilt, die nach oben durch das Setzsieb 5 abgedeckt sind. In jeder Setzkammer ist mindestens eine Pulskammer 6 unterhalb des Setzsiebes angeordnet. Die Pulskammer ist an ihrem oberen Ende geschlossen und vorzugsweise stromlinien- oder dachförmig zugespitzt, während ihr unteres Ende mit dem Raum des Setzfasses in offener Verbindung steht. Sie erstreckt sich über die volle Breite des Setzfasses.
- Im Luftraum 7 der Pulskammer sind durch die Wände 8, 9 zwei Teilräume 10, 11 abgegrenzt, von denen der eine 10 über die öffnung 12 an eine Druckluftquelle (Gebläse, Druckluftbehälter) angeschlossen ist, während der andere 11 über die öffnung 13 mit der Atmosphäre verbunden ist. Die Teilräume 10, 11 stehen über die Steuerorgane 14, 15 mit dem unteren Teil der Pulskammer in gesteuerter Verbindung. Die Steuerorgane können, wie dargestellt, Tellerventile sein, deren Ventilteller durch Druckmittelzylinder 17, 18 angetrieben werden.
- Die Druckmittelzylinder stehen über Rohrleitungen 19,20 mit einem außerhalb der Setzmaschine aufgestellten an sich bekannten Steuerapparat in Verbindung, der z. B. mit einer umlaufenden Nockenwelle Steuerventile für das Druckmittel steuert und auf diese Weise die Steuerorgane 14, 15 in dem erforderlichen Rhythmus öffnet und schließt.
- Die Tellerventile 14, 15 benötigen wenig Raum und sind gegen Spritzwasser unempfindlich. Sie lassen sich deshalb ohne Schwierigkeiten in den verhältnismäßig engen Teilräumen 10, 11 der Pulskammer unterbringen. Wie den Zeichnungen ohne weiteres entnommen werden kann, sind die Tellerventile mit ihren Steuerzylindern zu einheitlichen Blocks zusammengebaut, die mit Befestigungsflanschen von unten an der horizontalen Wand 9 befestigt und nach unten ausbaubar sind. Die Rohrleitungen 19, 20 sind dabei vorzugsweise als flexible Druckschläuche ausgebildet, die das Ein- und Ausbauen der Blocks erleichtern. Eine weitere Verbesserung der Zugänglichkeit der Ventilblocks wird durch aufklappbare Seitenwände 21 der Pulskammern erreicht.
- Entsprechend der langgestreckten Form der Pulskammer kommen bevorzugt TeIlerventile mit langgestreckten, leistenförmigen Ventiltellern in Betracht denen entsprechende langgestreckte Ventilschlitze zugeordnet sind. Diese Bauart erlaubt es, die für den Betrieb der Pulskammer notwendigen Ein- und Austrittsquerschnitte für die Druckluft vorzusehen.
- Als Steuerorgane für die Druckluft können gemäß F i g. 2 auch sich über die gesamte Länge der Teilräume 10, 11 erstreckende Blähkörperventile 22 zur Anwendung kommen, deren elastische Blähkörper 23 in einer Halterung 24 befestigt sind, während ihre Außenseite als leistenfönniger Absperrkörper für den Ventilschlitz 25 ausgebildet ist. Der Hohlraum 26 des Blähkörpers ist vermittels der Steuerleitung 27 an den außerhalb der Setzmaschine angeordneten, oben skizzierten Steuerapparat angeschlossen, der das Druckmedium (Gas oder Flüssigkeit) dem Hohlraum 26 zum Schließen des Ventils zuführt bzw. zum öffnen des Ventils wieder aus demselben ausströmen läßt.
- Das Blähkörperventil besitzt keine Gleitführungen, die der Wartung und Schmierung bedürfen. Sein Blähkörper besteht aus verschleißfestem Gummi oder Kunststoffen und ist deshalb für den vorliegenden Anwendungsfall besonders gut geeignet.
- Die Erfindung ist nicht auf die Anwendung von Teller- und Blähkörperventilen beschränkt. Selbstverständlich können auch andere Steuerorgane, z. B. Dreh- oder Kolbenschieber, in den Pulskammern untergebracht werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Luftgesteuerte Naßsetzmaschine zum Aufbereiten von Mineralien, insbesondere Steinkohle, mit unter dem Setzsieb angeordneten, unten offenen Pulskammern zum Erzeueen der Pulsbewegung der Setzflüssigkeit, d a d u r c h g e - kennzeichnet, daß die die Zu- und Ableitung der Druckluft zur und aus der Pulskammer (6) steuernden Organe (14, 15; Ventile, Drehschieber u. dgl.) im Luftraum (7) der Pulskammer angeordnet sind.
- 2. Naßsetzmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pulskammer (6) in ihrem oberen Teil durch senkrechte und horizontale Wände (8, 9) in zwei Teilräume (10, 11) unterteilt ist, von denen der eine (10) der Zufuhr und der andere (11) der Ableitung der Druckluft dient. 3. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftsteuerorgane (14, 15) mit Befestigungsflanschen von unten an der horizontalen Wand (9) befestigt und nach unten ausbaubar sind. 4. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch aufklappbare Seitenwände (21) der Pulskammern (6). 5. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftsteuerorgane (14, 15) hydraulische oder pneumatische Antriebsmittel (17, 18; Druckzylinder, Blähkörper od. dgl.) aufweisen, wobei der Steuerapparat zum Steuern dieser Antriebsmittel außerhalb der Setzmaschine angeordnet ist. 6. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch Tellerventile mit in Längsrichtung der Pulskammer langgestreckten, leistenförmigen Ventiltellern in Verbindung mit entsprechenden langgestreckten Ventilschlitzen. 7. Naßsetzmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 5, gekennzeichnet durch Blähkörperventile (22) mit sich über die gesamte Länge der Teilräume (10, 11) erstreckenden elastischen Blähkörpern (23), die in einer Halterung (24) befestigt sind, während ihre Außenseite als leistenförmiger Absperrkörper für den Ventilschlitz (25) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH35260A DE1188521B (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Luftgesteuerte Nasssetzmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH35260A DE1188521B (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Luftgesteuerte Nasssetzmaschine |
Publications (1)
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| DE1188521B true DE1188521B (de) | 1965-03-11 |
Family
ID=7433424
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DESCH35260A Pending DE1188521B (de) | 1964-06-02 | 1964-06-02 | Luftgesteuerte Nasssetzmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1188521B (de) |
-
1964
- 1964-06-02 DE DESCH35260A patent/DE1188521B/de active Pending
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