DE1188353B - Feldhaecksler, der aus einer Grundmaschine und aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung besteht - Google Patents
Feldhaecksler, der aus einer Grundmaschine und aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung bestehtInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D89/00—Pick-ups for loaders, chaff-cutters, balers, field-threshers, or the like, i.e. attachments for picking-up hay or the like field crops
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Harvester Elements (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIf
Deutsche Kl.: 45 e-29/18
Nummer: 1188 353
Aktenzeichen: A 43914III/45 e
Anmeldetag: 28. August 1963
Auslegetag: 4. März 1965
Feldhäcksler werden vielfach für verschiedene Arbeitsvorgänge herangezogen, wobei es notwendig
erscheint, die Maschine an den betreffenden Arbeitsvorgang jeweils anzupassen. Als Arbeitswerkzeuge
kommen z. B. eine Pick-up-Einrichtung mit oder ohne Verengerschnecke oder ein Einzeilengerät oder
eine Breitmäheinrichtung in Frage.
Wichtig für die einwandfreie Arbeit dieser Geräte ist die richtige Einstellmöglichkeit derselben gegenüber
dem Erdboden.
Die Höheneinstellung der verschiedenen Arbeitswerkzeuge kann entweder dadurch erfolgen, daß die
Grundmaschine als solche gegenüber dem Boden oder das Zusatzgerät gegenüber der in der Lage
gleichbleibenden Grundmaschine verstellt wird. Sofern nicht die erste Art der Verstellung zur Anwendung
gelangte, hat man bisher die Zusatzgeräte vielfach um eine Achse schwenkbar angeordnet. Diese
Anordnung hat den Nachteil, daß die relativen Verhältnisse vom Zusatzgerät zur Grundmaschine beim
Aufheben des Zusatzgerätes stark verändert werden, was auf die Funktion der Maschine einen nachteiligen
Einfluß ausübt bzw. infolge der auftretenden konstruktiven Schwierigkeiten ein genügend hohes Aufheben
der Zusatzgeräte erschwert.
Diesen Nachteil vermeidet der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Anlenkung der Zusatzeinrichtung
mittels zweier Paare von je ein Gelenkviereck bildenden Schwinggabeln erfolgt, die einerseits in der
Grundmaschine, anderseits in der Zusatzeinrichtung gelagert sind. Besonders zweckmäßig ist es, die untere
Schwinggabel gleichzeitig als Träger für die untere Einzugseinrichtung, z. B. ein Förderband, zu benutzen.
Die Verwendung von Gelenkvierecken zum Heben und Senken von Arbeitsgeräten ist im Landmaschinenbau
bekannt, etwa in Verbindung mit Grabewerkzeugen, aber dort handelt es sich um Hackmesser,
die während der Arbeit in gleichbleibender Tiefe im Erdreich arbeiten und die nur für den Transport zur
Arbeitsstelle oder von dieser gehoben werden oder die zwar eine regelmäßige Auf- und Abbewegung
ausführen, aber nicht mit einem Aufnehmer zusammenarbeiten, dessen Relativlage hinsichtlich der
Bodenoberfläche seine Funktion beeinflußt. Dies ist aber bei einem Feldhäcksler der hier behandelten Art
wegen der Verwendung von Arbeitsbehelfen mit Steuerkurven der Fall.
Da es zweckmäßig ist, wenn die Zusatzeinrichtung in einfachster Weise von der Grundmaschine abgehoben
und z. B. gegen eine andere Zusatzeinrichtung ausgetauscht werden kann, kann man die Schwing-Feldhäcksler,
der aus einer Grundmaschine und
aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung
besteht
aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung
besteht
Anmelder:
Aktiengesellschaft Alfa-Laval, Wien
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Stehmann
und Dipl,-Phys. Dr. phil. K. Schweinzer,
Patentanwälte, Nürnberg, Essenweinstr. 4-6
Als Erfinder benannt:
Heinz Brauner, Wien;
Josef Pürrer, Laxenburg (Österreich)
Heinz Brauner, Wien;
Josef Pürrer, Laxenburg (Österreich)
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 1. September 1962
(2 A 7004/62)
Österreich vom 1. September 1962
(2 A 7004/62)
gabeln so ausführen, daß sie entweder an der Grundmaschine oder an der Zusatzeinrichtung einhängbar
sind.
Konstruktiv gestaltet sich der Antrieb der in der Zusatzeinrichtung untergebrachten Förder- und eventuell
auch Schneidorgane dann verhältnismäßig einfach, wenn die Antriebsorgane für die Zusatzeinrichtung
in einer der beiden Schwinggabeln gelagert sind.
Eine derartige Konstruktion des Antriebs kann noch dadurch besonders vorteilhaft gestaltet werden,
daß als erstes Antriebsorgan für den Antrieb der Zusatzeinrichtung ein Zahnrad dient, welches in der
Achse einer einhängbaren Schwinggabel liegt und mit einem Zahnrad kämmt, welches in der Grundmaschine
gelagert ist.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung eines Feldhäckslers unter Berücksichtigung des
Erfindungsgedankens dargestellt, und zwar in der Verbindung mit einer Pick-up-Einrichtung mit Verengerschnecke
als Zusatzgerät. Es bezeichnet 1 die Pick-up-Trommel, 2 die Verengerschnecke, wobei
beide Maschinenelemente von zwei Seitenwänden 3 getragen werden. Das aus diesen Hauptelementen
zusammengesetzte Arbeitswerkzeug wird in der beispielsweisen Ausführung von zwei Schwinggabeln 4
und 5 getragen, die einerseits gelenkig mit dem Aroeitswerkzeug, anderseits gelenkig mit der Grund-
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maschine 6 verbunden sind. Die Zeichnung deutet auch an, daß ζ. B. die untere Schwinggabel 5 auch
gleichzeitig als Träger für ein unteres Förderband 7 dienen kann. Mit 8 bzw. 8' ist angedeutet, in welcher
Weise die Schwinggabeln in U-förmige Auflager eingehängt werden können, um eine Montage bzw. Demontage
des Arbeitswerkzeuges, z. B. zum Zwecke der Auswechslung gegen ein anderes, leicht vornehmen
zu können.
Im dargestellten Beispiel erfolgt der Antrieb der im Arbeitswerkzeug gelagerten Pick-up-Trommel und
Verengerschnecke ausgehend von einem in der Grundmaschine 6 befindlichen Zahnrad 9, über ein
Zahnrad 10 und eine Kette 11, 12. Es ist auch er sichtlich, daß das Zahnrad 10 mit dem Zahnrad 9
kämmt, wenn die Schwinggabel 4 in das U-förmige Auflager 8' eingehängt ist, und daß diese Anordnung
ein denkbar leichteres Lösen dieser Antriebsverbin- dung ermöglicht, wenn eine Demontage der Zusatzeinrichtung
erfolgen soll. so
Die Einrichtungen, welche dazu dienen, die Zusatz einrichtung gegenüber der Grundmaschine zu heben
und damit den Betriebserfordernissen anzupassen, sind in der Zeichnung nicht eingezeichnet.
Zum Verständnis sei noch erwähnt, daß mit 13 eine obere Einzugswalze (Stiftenwalze), mit 14 die
obere Preßwalze, mit 15 die untere Preßwalze und mit 16 das Gebläsegehäuse bezeichnet ist, in dem
sich auch das Schneidrad befindet.
30
Claims (5)
1. Feldhäcksler, der aus einer Grundmaschine und aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung
(Pick-up-Einrichtung mit oder ohne Verengerschnecke bzw. Einzeilengerät bzw. Breitmäheinrichtung)
besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkung der Zusatzeinrichtung (3) mittels zweier Paare von je ein Gelenkviereck
bildenden Schwinggabeln (4, 5) erfolgt, die einerseits in der Grundmaschine (6),
anderseits in der Zusatzeinrichtung (1) gelagert sind.
2. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Schwinggabel (5)
gleichzeitig als Träger für die untere Einzugseinrichtung (7), z. B. ein Förderband, dient.
3. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die obere (4) und untere (5)
oder nur eine der beiden Schwinggabeln (4, 5) entweder an der Grundmaschine (6) oder an der
Zusatzeinrichtung (1) einhängbar ausgeführt sind.
4. Feldhäcksler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens auf einer der
Schwinggabeln (4) Antriebsorgane (11) gelagert sind, über die der Antrieb der Zusatzeinrichtung
(1) erfolgt.
5. Feldhäcksler nach einem der Ansprüche 1, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß als erstes
Antriebsorgan für den Antrieb der Zusatzeinrichtung (1) ein mit einem in der Grundmaschine (6)
gelagerten Zahnrad (9) kämmendes Zahnrad (10) dient, welches an der Achse einer einhängbaren
Schwinggabel (4) gelagert ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 436 032, 449 328;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 814 863.
Deutsche Patentschriften Nr. 436 032, 449 328;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 814 863.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509517/116 2.SS a Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT1188353X | 1962-09-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1188353B true DE1188353B (de) | 1965-03-04 |
Family
ID=3686846
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43914A Pending DE1188353B (de) | 1962-09-01 | 1963-08-28 | Feldhaecksler, der aus einer Grundmaschine und aus einer an ihr angelenkten Zusatzeinrichtung besteht |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1188353B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2237387A1 (de) * | 1972-07-29 | 1974-02-14 | Fahr Ag Maschf | Aushebevorrichtung fuer eine aufsammeltrommel an einem haeckselwagen |
| DE2902500A1 (de) * | 1979-01-23 | 1980-07-24 | Poettinger Ohg Alois | Feldhaecksler |
| DE3634577A1 (de) * | 1986-10-10 | 1988-04-21 | Claas Saulgau Gmbh | Aufnahmevorrichtung fuer landw. maschinen, wie feldhaecksler |
| WO1991003152A1 (de) * | 1989-09-07 | 1991-03-21 | Josef Nusser | Halmgutaufnahmevorrichtung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE436032C (de) * | 1926-10-23 | Holthaus Maschinenfabrik A G B | Federbelastung fuer Parallelogramme von Hackmaschinen | |
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| DE1814863A1 (de) * | 1968-12-16 | 1970-06-18 | Rheinstahl Hanomag Ag | Steuergeraet fuer hydraulische Hubzylinder zum Heban und Senken eines Geraetes |
-
1963
- 1963-08-28 DE DEA43914A patent/DE1188353B/de active Pending
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