DE118807C - - Google Patents
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- DE118807C DE118807C DENDAT118807D DE118807DA DE118807C DE 118807 C DE118807 C DE 118807C DE NDAT118807 D DENDAT118807 D DE NDAT118807D DE 118807D A DE118807D A DE 118807DA DE 118807 C DE118807 C DE 118807C
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- B31—MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
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- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
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- B31B70/00—Making flexible containers, e.g. envelopes or bags
- B31B70/14—Cutting, e.g. perforating, punching, slitting or trimming
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- B31B2160/00—Shape of flexible containers
- B31B2160/10—Shape of flexible containers rectangular and flat, i.e. without structural provision for thickness of contents
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Schneidvorrichtung für Papier, welche hauptsächlich
bei Maschinen zur Herstellung von Papierbeuteln und Papierröhren Verwendung finden
soll. Die Vorrichtung besteht im Wesentlichen in der Anordnung zweier über einander
liegender Walzen, welche die Schneidorgane tragen und durch geeignete Uebertragungsniittel
abwechselnd in und aufser Berührung mit der Papierbahn gebracht werden können,
wobei das Papier während des Transportes senkrecht zur Bewegungsrichtung abgeschnitten
wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist die neue Schneidvorrichtung in derjenigen Form dargestellt,
in der die Vorrichtung als Hülfsmaschine bei Maschinen zur Herstellung von Papierbeuteln
und Papierröhren verwendet wird.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Schneidvorrichtung.
Fig. 2 eine Stirnansicht mit theilweisem Schnitt nach Linie A-B von Fig. 1.
Fig. 3 einen Verticalschnitt durch die Schneidwalzen und deren Antrieb, worin durch
punktirte Linien die vor der Schnittlinie liegenden Theile dargestellt sind.
Die beiden senkrecht über einander im Maschinenrahmen gelagerten Wellen 1 und 2
werden durch die auf ihnen sitzenden Zahnräder 3 und 4 mit gleichförmiger Geschwindigkeit
angetrieben. An den Muffen 5 dieser Wellen sind Arme 6 und 7 paarweise befestigt.
Die Wellen 1 und 2 besitzen ferner auf entgegengesetzten
Seiten der Muffen 5 die Zahnräder 8 und 9. Am äufseren Ende eines der Arme der Armenpaare 6 und 7 ist ein kurzer
Drehzapfen 10 angebracht, auf dem der Zahntrieb 11 bezw. 12 sich drehen kann; der
Trieb 11 kämmt mit dem Zahnrade 8, während der Trieb 12 mit dem Zahnrad 9 in Eingriff
steht. In den Armen 6 und 7 sind die Transport- und Schneidwalzen 13 und 14 gelagert;
diese letzteren sind den Zahntrieben 11 und 12
so nahe gelagert, dafs sie mit denselben durch die auf ihre Achsen aufgekeilten Zahntriebe
15 und 16 in Eingriff stehen und so ihre Drehbewegung erhalten. Aus der
Walze 13 ist ein Stück in Gestalt eines Cylinderquadranten
entfernt (Fig. 3), in diesem Cylinderausschnitt ist eine Platte 17 mit gekrümmter,
über den Cylindermantel reichender Kante befestigt; der Mantel der Walze 14
andererseits ist abgeflacht und trägt an dieser Stelle das eigentliche Messer 18, dessen'
Schneidkante zweckmäfsig gezahnt ist. Der eine Arm eines jeden Paares 6 bezw. 7 ist mit
einer Antriebskurbel 19 bezw. 20 versehen, deren jede an dem Hebel 21 bezw. 22 der
Welle 23 mittelst der Stangen 24 angelenkt ist. Die Welle 23 wird intermittirend von dem
Kurbelarm 25 gedreht, welcher durch eine kurze Gelenkstange 26 mit dem Antriebhebel
27 verbunden ist; letzterer besitzt eine Leitrolle 28, die von der Curvenscheibe 29 ge-
steuert wird. Die Transportwalzen 30 führen das Papier 31 den Walzen 13, 14 zu.
Die neue Schneidvorrichtung kann an jeder beliebigen Maschine zur Herstellung von Papierbeuteln
und Papierröhren angeordnet werden, um Papierstreifen eines bestimmten Maises abzutrennen. Das Papier wird den
Walzen 13, 14, welche anfangs (Fig. 1) von
einander getrennt sind, zugeführt. Die einzelnen Theile sind so bemessen und regulirt,
dafs, nachdem eine Papierbahn von gegebener Länge die Walzen 13, 14 passirt hat, die Curvenscheibe
29 den Antriebhebel 27 bewegt und dieser letztere durch die oben genannten Uebertragungsorgane die Walzen 13, 14 einander
genähert, bis sie das Papier fassen. Durch das Zusammenwirken der Zahnräder 8, 9, 11, 12, 15, 16 werden die Walzen 13 und 14
gedreht; die Walzen 13,14 erfassen nun bei ihrer Annäherung mit dem nicht schneidenden
Theil ihres Umfanges die Papierbahn und ziehen diese infolge ihrer schnelleren Drehung
als die Walzen 30 straff, wobei im gegebenen Augenblick die Klinge 17 die Papierbahn nach
unten drückt und in Verbindung mit dem Messer 18 noch eine örtliche Spannung in der
Papierbahn erzeugt, so dafs das Messer 18 die Papierbahn abschneidet, und die Walzen 13, 14
sich wieder von der Papierbahn entfernen.
Nachdem die Papierbahn an der gewünschten Stelle getrennt ist, senkt sich die mit der
übrigen Bahn noch zusammenhängende Schnittkante um so viel, als die Steifheit des jeweilig
verwendeten Papieres dies zuläfst. Die erfolgte Senkung ist jedoch in jedem Falle geringer
als der gröfste Abstand der von einander entfernten Hülfstransportwalzen 13 und
14; infolge dessen werden die letzteren die Papierbahn
beim nächsten Schnitt mit vollkommener Sicherheit wieder erfassen können.
Der Vorzug der vorliegenden Construction bekannten Anordnungen gegenüber besteht
darin, dais die Walzen 13, 14 bei geringem
Durchmesser eine gröfsere Umdrehungsgeschwindigkeit besitzen, als das geförderte Papier,
was für eine gute Wirkung der Schneidwalzen Bedingung ist.
Claims (2)
1. Vorrichtung zum Querschneiden von Papierbahnen für Maschinen zur Herstellung
von Papierbeuteln u. dergl., gekennzeichnet durch zwei in absatzweise einander sich
nähernden Schwingarmen (6, 7) gelagerte Walzen (13, 14), die mit ihrer nicht schneidenden
Manteloberfläche die Papierbahn (31) erfassen und diese, weil sie schneller
als die Haupttransportwalzen (30) umlaufen, straff anspannen, so dafs bei weiterer
Drehung der Walzen (13,14) die Klinge (17) der Walze (13) in Verbindung
mit dem Messer (18) der Walze (14) unter Erzeugung einer lokalen Spannung
in der Papierbahn letztere abschneidet.
2. Eine Ausführungsform der Schneidvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dais die mit den Schneidwalzen (13, 14) verbundenen Zahntriebe (15, 16)
einerseits mit den auf den Hülfsvorschubwalzenachsen (10, 10) sitzenden Zahntrieben
(11, 12), andererseits mit den auf den
Drehachsen (1,2) der Schwingarme (6,7) festsitzenden Zahnrädern (8, 9) in Eingriff
stehen, während die die Verlängerung der Schwingachsen (6,7) bildenden Kurbelarme (19,20) durch Winkelhebelübersetzung
(21, 22, 25) von einer geeignet gestalteten Curvenscheibe (29) aus wechselweise
die Schwingarme (6,7) und mit diesen die Walzen (13, 14) in und aufser
Berührung bringen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE118807C true DE118807C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=387977
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT118807D Expired DE118807C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE118807C (de) |
-
0
- DE DENDAT118807D patent/DE118807C/de not_active Expired
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