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DE1187411B - Schaltung zur Unterdrueckung von Stoersignalen in einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen - Google Patents

Schaltung zur Unterdrueckung von Stoersignalen in einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen

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Publication number
DE1187411B
DE1187411B DES84675A DES0084675A DE1187411B DE 1187411 B DE1187411 B DE 1187411B DE S84675 A DES84675 A DE S84675A DE S0084675 A DES0084675 A DE S0084675A DE 1187411 B DE1187411 B DE 1187411B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scanning
line
gate
signal
output
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84675A
Other languages
English (en)
Inventor
Rolf Jurk
Dipl-Ing Norbert Schuerzinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES84675A priority Critical patent/DE1187411B/de
Priority to US358498A priority patent/US3289163A/en
Priority to GB14616/64A priority patent/GB1003817A/en
Priority to CH453264A priority patent/CH417187A/de
Priority to FR970319A priority patent/FR1388460A/fr
Priority to BE646418D priority patent/BE646418A/xx
Priority to NL6403974A priority patent/NL6403974A/xx
Publication of DE1187411B publication Critical patent/DE1187411B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06VIMAGE OR VIDEO RECOGNITION OR UNDERSTANDING
    • G06V30/00Character recognition; Recognising digital ink; Document-oriented image-based pattern recognition
    • G06V30/10Character recognition
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    • GPHYSICS
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
Nummer;
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G06f
Deutsche KL: 43 a-41/03
1187411
S84675IXc/43a
11. April 1963
18. Februar 1965
Die maschinelle Erkennung von Schriftzeichen wird vielfach an Hand von sogenannten Formelelementen vorgenommen, die in dem das betreffende Schriftzeichen bildenden Linienzug enthalten sind. Das Schriftzeichen wird hierzu beispielsweise spaltenweise abgetastet, und es werden beispielsweise aus den dabei gewonnenen Abtastsignalelementen, die jeweils einem von einem Schriftzeichenteil bedeckten Flächenelement oder einem von keinem Schriftzeichenteil bedeckten Flächenelement entsprechen, derartige Formelemente hergeleitet. Für die eigentliche Zeichenerkennung wird dabei prinzipiell vorausgesetzt, daß das gerade zu erkennende Schriftzeichen gerade solche Formelemente aufweist, wie sie in einem ideal geformten Schriftzeichen gleichen Bedeutungsinhalts enthalten sind.
In der Praxis weisen nun alle Schriftzeichen mehr oder weniger große Unregelmäßigkeiten auf, so daß sie mehr oder weniger von ihrer idealen Gestalt abweichen. Solche Unregelmäßigkeiten können z. B. so ausgezackte Ränder und Löcher in der geschwärzten Fläche des Schriftzeichens oder Verschmierungen der geschwärzten Hache sein. Derartige Abweichungen von der idealen Form des jeweiligen Schriftzeichens sind zwar im allgemeinen begrenzter Natur; dennoch können bei der maschinellen Erkennung von Schriftzeichen unter Umständen dadurch, daß die das Schriftzeichen bildenden Linienzüge nicht völlig regelmäßig verlaufen oder nicht scharf begrenzt sind, Formelemente in dem Schriftzeichen festgestellt werden, die bei idealer Form des Schriftzeichens zumindest an der betreffenden Stelle nicht auftreten und die Erkennung des betreffenden Schriftzeichens erschweren, unmöglich machen oder sogar verfälschen.
Es ist nun bereits bekannt, zur Beseitigung von Störsignalen, die durch Unregelmäßigkeiten und Unscharfen des zu erkennenden Schriftzeichens hervorgerufen werden, einen Vergleich einander entsprechender Abtastsignalelemente zweier oder mehrerer Abtastspalten vorzunehmen, derart, daß jeweils nur solche Änderungen des Abtastsignalzustandes für die Zeichenerkennung berücksichtigt werden, die sich über zwei oder mehrere aufeinanderfolgende Abtastspalten erstrecken. Auf diese Weise wird gewissermaßen eine Glättung der Konturen des abgetasteten Schriftzeichens erzielt, und zwar mit Hilfe einer Glättungseinrichtung, in welcher die Abtastsignalelemente einer jeden Abtastspalte von der Abtasteinrichtung her dem einen Eingang eines ersten UND-Gatters zweier vor den beiden Eingängen einer bistabilen Kippstufe liegender UND-Gatter und einem vor dem einen Eingang eines zweiten UND-Schaltung zur Unterdrückung von S'törsignalen
in einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen
Anmelder:
Siemens &Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Als Erfinder benannt:
Rolf Jurk,
Dipl.-Ing. Norbert Schürzinger, München
Gatters angeordneten Negator direkt und dem anderen Eingang des ersten UND-Gatters sowie einem vor dem anderen Eingang des zweiten UND-Gatters angeordneten Negator über ein Schieberegister, das eine die gleichzeitige Speicherung der in einer Abtastspalte enthaltenen Abtastsignalelemente gestattende Speicherkapazität aufweist, zugeführt werden. Mit dieser Einrichtung läßt sich jedoch nur eine. Glättung der linken Seite eines Schriftzeichens bzw. eines darin enthaltenen Linienzuges gewissermaßen durch Wegnahme von Schwarzvorsprüngen bzw. eine Glättung der rechten Seite durch Auffüllen der Weißabschnitte zwischen Schwarzvorsprüngen vornehmen. Dagegen können Unregelmäßigkeiten der Schriftzeichenkontur an den oberen und den unteren Rändern der in einem Schriftzeichen enthaltenen Linienzugteile mit den bekannten Maßnahmen nicht beseitigt werden. Es liegt aber auf der Hand, daß solche Unregelmäßigkeiten tatsächlich auch an dem oberen und dem unteren Rand ernes in dem Schriftzeichen enthaltenen Linienzuges auftreten können und dort ebenfalls zur fälschlichen Feststellung bestimmter Formelemente führen können.
Die nachfolgend beschriebene Erfindung löst nun die Aufgabe, derartige Störungen der maschinellen Erkennung eines Schriftzeichens zu vermeiden.
Die Erfindung betrifft eine Schaltung zur Unterdrückung von Störsignalen, die durch Unregelmäßigkeiten eines maschinell zu erkennenden, spaltenweise abgetasteten Schriftzeichens hervorgerufen werden, in
509 509/163
einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen. Diese Schaltung ist dadurch gekennzeichnet, daß in ihr die Abtastsignalelemente dem jeweils einen Eingang eines UND-Gatters und eines WEDER-NOCH-Gatters sowie einer bistabilen Kippstufe zugeführt werden, an deren Ausgang der jeweils andere Eingang der beiden Gatter angeschlossen ist, und daß der Ausgang des WEDER-NOCH-Gatters direkt mit dem Sperreingang und der Ausgang des UND-Gatters über ein ODER-Gatter mit dem anderen Eingang eines Sperrgatters verbunden ist, an dessen Ausgang ein Schieberegister angeschlossen ist, das eine die gleichzeitige Speicherung der in einer Abtastspalte enthaltenen Abtastsignalelemente gestattende Speicherkapazität aufweist und dessen Ausgang über den anderen Eingang des ODER-Gatters ebenfalls mit dem genannten anderen Eingang des Sperrgatters verbunden ist. Die von Störsignalen der obengenannten Art sowie von Störsignalen, die aus der Abtastung isoliert stehender weißer oder schwarzer Flächenelemente herrühren, befreiten Abtastsignalelemente können an dem Ausgang des genannten Sperrgatters abgenommen und von dort einer nachfolgenden Erkennungsschaltung zugeführt werden.
An Hand der Figuren sei die Erfindung näher erläutert.
F i g. 1 läßt den prinzipiellen Aufbau der erfindungsgemäßen Schaltung erkennen. Dem Eingang/ der Schaltung werden die bei der spaltenweisen Abtastung eines zu erkennenden Schriftzeichens erzeugten Abtastsignalelemente, die jeweils einem von einem Schriftzeichenteil bedeckten Flächenelement oder einem von keinem Schriftzeichenteil bedeckten Flächenelement entsprechen, zugeführt. Im folgenden wird unter einem Abtastsignalelement »1« ein Signalelement verstanden, das einem von einem Zeichenteil bedeckten Flächenelement entspricht; unter einem Abtastsignalelement »0« wird ein Signalelement verstanden, das einem von keinem Zeichenteil bedeckten Flächenelement entspricht. Der Eingang / der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Schaltung führt zu dem jeweils einen Eingang eines UND-Gatters UG und eines WEDER-NOCH-Gatters WN; außerdem führt er zu dem Eingang einer bistabilen Kippstufe VS. An den Ausgang dieser bistabilen •Kippstufe VS ist der jeweils andere Eingang des UND-Gatters UG und des WEDER-NOCH-Gatters WN angeschlossen. An den Ausgang des WEDER-NOCH-Gatters WN ist der Sperreingang eines Sperrgatters SG angeschlossen, das zu dem Eingang eines Schieberegisters GS führt. Dieses Schieberegister GS weist eine Speicherkapazität auf, die die gleichzeitige Speicherung der in einer Abtastspalte enthaltenen Abtastsignalelemente gestattet. Der Ausgang des Schieberegisters GS ist mit dem anderen Eingang des Sperrgatters GS verbunden, wobei in diese Verbindung ein der Entkopplung dienendes ODER-Gatter OG eingefügt ist; der andere Eingang dieses ODER-Gatters OG ist an den Ausgang des UND-Gatters UG angeschlossen.
Die Wirkungsweise der in Fig. 1 dargestellten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung soll nun an Hand der F i g. 2 bis 4 beschrieben werden. F i g. 2 zeigt stark vergrößert einen Teil eines beispielsweise den oberen Bogen einer Ziffer 0 bildenden Linienzuges, der entlang von in F i g. 2 angedeuteten Ab * tastspalten abgetastet wird. Die Abtastung geht dabei in Form einer serienmäßigen Punktabtastung vor sieh, bei der der Abtastpunkt Spalte nach Spalte von oben nach unten durchläuft. Je nachdem, ob der Abtastpunkt dabei auf ein von einem Linienzug bedecktes Flächenelement auftrifft oder auf ein von keinem Linienzug bedecktes Flächenelement, wird dabei ein Abtastsignal »1« oder ein Abtastsignal »0« erzeugt. In Fig. 3 sind die bei der Abtastung des in Fig. 2 angedeuteten Linienzuges hervorgerufenen Abtastsignalzustände in der Weise abgebildet, daß die
ίο jeweilige Abtastlinie so lange dünn ausgezogen ist, wie der Abtastpunkt nicht auf ein von dem Linienzug bedecktes Flächenelement auftrifft, während beim Auftreffen auf ein vom Linienzug bedecktes Flächenelement die Abtastlinie dick ausgezogen ist.
Verfolgt man in F i g. 3 die Stoßstellen jeweils zwischen dick und dünn ausgezogener Linie quer übei die einzelnen Abtastspalten hinweg, so erkennt man, daß die Stoßpunkte einen Kurvenzug bilden, der sich mit der unteren Begrenzung des in F i g. 2 angedeuteten Linienzuges deckt.
Wie aus F i g. 2 ersichtlich wird, verläuft die untere Begrenzung des dort angedeuteten Linienzuges nicht ganz regelmäßig; sie weist vielmehr eine Störung in Form zweier kleiner Einbuchtungen nach oben auf. Bei der Abtastung des Linienzuges werden daher durch diese Einbuchtung Abtastsignalelemente »0« erzeugt, die bei der Abtastung des entsprechenden Linienzuges eines ideal geformten Schriftzeichens 0 nicht auftreten würden und die daher als Störsignale anzusprechen sind. Derartige Störsignale werden nun durch die in F i g. 1 dargestellte erfindungsgemäße Schaltungsanordnung unterdrückt. Zu diesem Zweck werden die bei der Abtastung eines Schriftzeichens erzeugten Abtastsignalelemente, wie sie beispielsweise in F i g. 3 angedeutet sind, der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung an ihrem Eingang/ zugeführt. Von der Leitung/ her gelangt ein jedes Abtastsignalelement zu dem jeweils einen Eingang des UND-Gatters UG und des WEDER-NOCH-Gatters WN sowie zu dem Eingang der bistabilen Kippstufe VS. Am Ausgang dieser bistabilen Kippstufe VS steht zugleich das in der betreffenden Abtastspalte unmittelbar vorangegangene Abtastsignalelement an. Handelt es sich bei diesen beiden direkt aufeinanderfolgenden Abtastsignalelementen um zwei Abtastsignalelemente »1«, so tritt für das UND-Gatter UG der Koinzidenzfall ein, und es wird über das ODER-Gatter OG und das Sperrgatter SG ein Signalelement »1« in das Schieberegister GS von der Länge einer Abtastspalte eingegeben. Im Takte der ganzen Erkennungsanordnung wird das Signalelement »1« nun durch das Schieberegister GS hindurchgeschoben, bis es gerade nach einer Zeitspanne, wie sie zur Abtastung einer Abtastspalte benötigt wird, am Ausgang des Schieberegisters GS auftritt. Von hier aus wird das betreffende Signalelement »1« über das ODER-Gatter OG wieder in das Schieberegister GS eingeschrieben, sofern das Sperrgatter SG zu diesem Zeitpunkt nicht übertragungs-
fähig ist und daher das Wiedereinschreiben verhindert. Da der Sperreingang des Sperrgatters SG an das WEDER-NOCH-Gatter WN angeschlossen ist, wird das Wiedereinschreiben eines einmal in das Schieberegister GS eingegebenen Signalelementes »1« immer dann verhindert, wenn zu dem betreffenden Zeitpunkt auf der Eingangsleitung/ gerade ein Abtastsignalelement »0« auftritt, dem innerhalb derselben Abtastspalte ein weiteres Abtastsignalelement
5 6
»0« unmittelbar vorangegangen ist; es herrscht dann daß das Sperrgatter SG gesperrt wird, so daß das in nämlich sowohl auf der Leitung / als auch am Aus- diesem Augenblick am Ausgang des Schieberegisters gang der bistabilen Kippstufe KS der Signalzustand GS abgegebene Signalelement »1«, das bereits bei »0«, so daß für das WEDER-NOCH-Gatter WN die der Abtastung des durch die Abtastspalte n—2 und Koinzidenzbedingungen erfüllt sind. 5 die Zeile m+1 bestimmten Flächenelementes in das
Wie aus den vorstehenden Darlegungen folgt, tritt Schieberegister GS eingeschrieben und bei der Abim Verlaufe der Abtastung der in Fig. 2 angedeu- tastung des durch die Abtastspalte n—1 und die teten Abtastspalten—1 in dem Augenblick, in dem Zeile m+1 bestimmten Flächenelementes erneut der Abtastpunkt auf der Höhe der in F i g» 2 mit eingeschrieben worden war, nunmehr nicht mehr einer strichpunktierten Linie -angedeuteten Zeile m io vom Sperrgatter SG übertragen wird. Ein erneutes angelangt ist, sowohl an dem mit der Eingangs- Einschreiben dieses Signalelementes »1« unterbleibt leitung/ verbundenen einen Eingang des UND-Gat- daher; auf der Ausgangsleitungg wird nunmehr ein ters UG als auch an dessen mit dem Ausgang der Signalelement »0« abgegeben, bistabilen Kippstufe VS verbundenem anderem Ein- Gelangt danach der Abtastpunkt im Verlauf der
gang ein Abtastsignalelement »1« auf, nämlich ein- 15 weiteren Abtastung innerhalb der darauffolgenden mal das Abtastsignalelement»!«, das demjenigen Abtastspaltera+1 auf die Höhe der Zeilem, so tritt vom Linienzug bedeckten Flächenelement entspricht, wiederum für das UND-Gatter UG der Koinzidenzweiches in der Abtastspalte«—! und der Zeile m fall ein, so daß ein Signalelement»1« in das Schiebeliegt, und dasjenige Abtastsignalelement »1«, das register GS eingeschrieben und zugleich auf der demjenigen ebenfalls vom Linienzug bedeckten Flä- 20 Ausgangsleitung g abgegeben wird. Gelangt unmittelchenelement entspricht, welches durch die Abtast- bar darauf der Abtastpunkt innerhalb der Abtastspalte n—l und die Zeile m—l bestimmt ist. In dem spalte n+1 auf die Höhe der Zeile m+1, so ist Augenblick, in dem der Abtastpunkt innerhalb der weder für das UND-Gatter UG noch für das Abtastspalten—1 auf der Höhe der Zeilem ange- WEDER-NOCH-Gatter WN die Koinzidenzbedinlangt ist, tritt daher für das UND-Gatter ZJG der 25 gung erfüllt; außerdem tritt auch kein Signalelement Koinzidenzfall ein, so daß zu diesem Zeitpunkt ein »1« am Ausgang des Schieberegisters GS auf, da, wie Signalelement»!« in das SchieberegisterGS einge- vorstehend dargelegt wurde, in der vorangehenden schrieben wird. Zugleich wird dieses Signalelement Abtastspalte η bei Erreichen der Zeile m+1 das über die zusammen mit dem Eingang des Schiebe- Sperrgatter SG nicht übertragüngsfähig war und registers GS an den Ausgang des Sperrgatters SG zv demzufolge auch kein Signalelement »1« in das angeschlossene Ausgangsleitung g der erfindungs- Schieberegister GS eingeschrieben worden war. Auf gemäßen Schaltungsanordnung an die nachfolgende der Ausgangsleitung g tritt daher in der Abtastspalte eigentliche Erkennungsschaltung, die in Fig. 1 nicht " n+1 bei Erreichen der Zeile m+1 ein Abtastsignalmehr dargestellt ist, direkt oder auch über noch element »0« auf.
davorliegende weitere Schaltungen weitergegeben. 35 In entsprechender Weise arbeitet die in Fig. 1 Es sei nun angenommen, daß im Verlauf der wei- dargestellte erfindungsgemäße Schaltungsanordnung teren Abtastung der Abtastpunkt innerhalb der auch bei der weiteren Abtastung des in Fi g. 2 annächsten Abtastspalte η auf der Höhe der Zeile m gedeuteten Linienzuges. An Stelle der in F i g. 3 angelangt ist. Auf der Leitung / der in F i g. 1 dar- angedeuteten Abtastsignale, die der erfindungsgemägestellten erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung 4° ßen Schaltungsanordnung an ihrer Eingangsleitung f tritt jetzt ein Abtastsignalelement »0« auf, während zugeführt werden, gibt die erfindungsgemäße Schalam Ausgang der bistabilen Kippstufe VS als unmit- tungsanordnung demzufolge an ihrer Ausgangstelbar vorangehendes Abtastsignalelement ein Ab- leitung^ Signale ab, wie sie in Fig.4 angedeutet tastsignalelement »1« auftritt Damit ist für das sind. In Fig. 4 ist wiederum das Andauern des UND-Gatter UG die Koinzidenzbedingung nicht er- 45 Signalzustandes »1« innerhalb der einzelnen Abfüllt, so daß auch kein Signalelement»!« vom Aus- tastspalten durch eine dick ausgezogene Linie und gang des UND-Gatters UG zu dem Ausgang des das Andauern des Signalzustandes »0« durch eine Sperrgatters SG hin übertragen wird. Trotzdem tritt dünn ausgezogene Linie angedeutet. Wie ein. Verjetzt am Ausgang des Sperrgatters SG ein Signal- gleich der Fig. 4 mit der Fig. 3 ergibt, treten in ■element »1« auf, nämlich dasjenige Signalelement, 5° Fig. 4 die in Fig. 3 noch vorhandenen Einbuchdas bei der Abtastung der vorangehenden Abtast- tungen eines Kurvenzuges, den man sich durch die spalte n—l auf der Höhe der Zeile m in das Schiebe- Stoßstellen zwischen den dick ausgezogenen und den register GS eingeschrieben worden war und das jetzt dünn ausgezogenen Linien gelegt denkt, nicht mehr gerade am Ausgang des Schieberegisters GS auftritt auf. Die sich in solchen Einbuchtungen ausdrücken- und von hier aus über das ODER-Gatter OG und 55 den Störsignale, die aus der Abtastung eines Undas Sperrgatter SG zu dessen Ausgang hin übertragen regelmäßigkeiten aufweisenden Linienzuges herrührwird. Dieses Signalelement »1« tritt also auf der ten, sind also unterdrückt worden. Am Ausgangs Ausgangsleitung g auf, obwohl das entsprechende der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung nach Flächenelement, das durch die Abtastspalte η und F i g. 1 treten somit Signalelemente auf, wie man sie die Abtastzeile m bestimmt = ist, nicht von dem 60 unmittelbar, ohne Einfügung der erfindungsgemäßen Linienzug bedeckt ist. Nach dem nächsten Takt- Schaltungsanordnung, nur dann erhalten hätte, wenn schritt der ganzen Zeichenerkennungsanordnung, man von vornherein einen regelmäßigen Linienzug d.h., wenn die Abtastung in der Abtastspalten auf abgetastet hätte, wie er in Fig. 5 angedeutet ist. die Höhe der Zeile m+1 gelangt ist, tritt sowohl auf Wie auch ein Vergleich zwischen Fig. 5 und 2 der Leitung/ als auch am Ausgang der bistabilen 65 zeigt, sind also durch die erfindungsgemäße Schal-Kippstufe VS ein Abtastsignalelement »0« auf, so tungsanordnung die bei dem Linienzug nach F i g. 2 daß nunmehr für das WEDER-NOCH-Gatter WN in Form zweier Einbuchtungen ,vorhandenen Undie Koinzidenzbedingung erfüllt ist. Dies führt dazu, regelmäßigkeiten unterdrückt worden, so daß sie für

Claims (2)

  1. 7 8
    eine nachfolgende Erkennungsschaltung nicht mehr gatter SG nicht übertragungsfähig war und demzuin Erscheinung treten. folge auch kein Signalelement »1« in das Schiebe-Im vorstehenden wurde die Wirkungsweise der er- register GS eingeschrieben worden war. Auf der findungsgemäßen Schaltung bei der Unterdrückung Ausgangsleitung g tritt daher in der Abtastspalte von Störsignalen beschrieben, die bei der Abtastung 5 n+1 bei Erreichen der Zeile m+2 ein Abtastsignaleines Linienzuges auftreten, der an seinem unteren element »0« auf, selbst wenn das durch die Abtast-Rand Unregelmäßigkeiten aufweist. In entsprechen- spalte n+1 und die Zeile m+2 bestimmte Flächender Weise unterdrückt die erfindungsgemäße Schal- element schwarz ist. Ein durch ein solches isoliertes rung, ohne daß dies hier noch näher erläutert wer- schwarzes Flächenelement hervorgerufenes Störsignal den müßte, auch Störsignale, die durch Unregel- io wird somit durch die erfindungsgemäße Schaltung mäßigkeiten des oberen Randes eines abgetasteten unterdrückt; in entsprechender Weise wirkt die erfin-Linienzuges hervorgerufen werden. Darüber hinaus dungsgemäße Schaltung auch, wenn etwa in den trägt die erfindungsgemäße Schaltung aber auch in- darauffolgenden Abtastspalten auf der Höhe der sofern zur Beseitigung von Störsignalen bei, die in Zeile m+2 schwarze Flächenelemente hegen sollten, den bei der Abtastung eines Schriftzeichens erzeug- 15 In diesem Zusammenhang sei noch besonders erten Abtastsignalen enthalten sein können, als sie wähnt, daß es gegebenenfalls vorteilhaft sein kann* nämlich solche Signale, die einem isoliert stehenden die bei der Abtastung eines Schriftzeichens erzeugweißen Flächenelement innerhalb eines schwarzen ten, von Störsignalen zu befreienden Signalelemente Linienzuges oder umgekehrt einem isoliert stehenden nicht nur einmal, sondern wiederholt eine erfindungsschwarzen Flächenelement entsprechen, unterdrückt 20 gemäße Schaltung durchlaufen zu lassen, um auch und statt dessen jeweils ein Signal abgibt, wie es bei aus größeren Unregelmäßigkeiten eines Lmienzuges NichtVorhandensein eines solchen eingelagerten iso- herrührende bzw. durch größere isolierte Stellen herlierten Flächenelementes unmittelbar von der Ab- vorgerufene Störsignale zu unterdrücken, tasteinrichtung erzeugt worden wäre. Weiterhin sei noch bemerkt, daß es gegebenenfalls Um diese vorteilhafte Wirkungsweise der erfin- 25 auch möglich ist, die von den Störsignalen befreiten dungsgemäßen Schaltung zu verdeutlichen, soll die Abtastsignale nicht am Ausgang des Sperrgatters SG Fig. 2 in Verbindung mit Fig. 6 betrachtet wer- der erfindungsgemäßen Schaltung, sondern am Ausden. Wie hierzu oben dargelegt worden ist, wird bei gang des Schieberegisters GS abzunehmen, was in der Abtastung des durch die Abtastspalte η und die F i g. 1 jedoch nicht besonders dargestellt worden Zeile m bestimmten Flächenelementes ein Abtast- 30 ist. Eine solche Abnahme der von Störsignalen besignalelement »0« erzeugt, an dessen Stelle jedoch freiten Abtastsignalelemente am Ausgang des von der erfindungsgemäßen Schaltung ein Signal- Schieberegisters GS ist besonders dann vorteilhaft, element »1« weitergegeben wird. Die Weitergabe " wenn z. B. auf Grund einer parallel zu der erfindieses Signalelementes »1« ist dabei unabhängig von dungsgemäßen Unterdrückung von Störsignalen vor denjenigen Signalelementen, die den in der darauf- 35 sich gehenden weiteren Verarbeitung der Abtastfolgenden Zeile m+1 liegenden Flächenelementen signalelemente ohnehin eine Verzögerung der Abentsprechen. Stellt man sich nun vor, daß entgegen tastsignalelemente um die Länge einer Abtastspalte den in Fig. 2 dargestellten Verhältnissen in der erwünscht ist.
    Zeile m+1 nur schwarze Flächenelemente liegen, Abschließend sei noch darauf hingewiesen, daß wie dies in Fig. 6 angedeutet ist, so wird daher 40 die in Fig. 1 in symbolischer Form dargestellten auch dann für das durch die Abtastspalten und die Gatter, bistabile Kippschaltungen und Schieberegister Zeile m bestimmte weiße Flächenelement ein Signal- in bekannter Weise realisiert werden können, wie element »1« weitergegeben, so, als ob ein solches dies beispielsweise den »Entwicklungsberichten der isoliertes weißes Flächenelement nicht vorhanden Siemens & Halske AG«, Jg. 22, Folge 2, S. 159 bis wäre. In der gleichen Weise wirkt die erfindungs- 45 171, August 1955, oder den »Nachrichtentechgemäße Schaltung auch hinsichtlich der weiteren in nischen Fachberichten«, Bd. 14, 1959, S. 25 bis 29,. der Zeile m liegenden weißen Flächenelemente. zu entnehmen ist.
    Die erfindungsgemäße Schaltung unterdrückt aber
    nicht nur Abtastsignale, die aus der Abtastung einer Patentansprüche:
    isolierten weißen Fläche herrühren, sondern umge- 5°
    kehrt auch Signale, die aus der Abtastung einer iso- 1. Schaltung zur Unterdrückung von Stör-
    lierten kleinen schwarzen Fläche herrühren. Legt Signalen, die durch Unregelmäßigkeiten eines
    man wieder die in F i g. 2 dargestellten Verhältnisse maschinell zu erkennenden, spaltenweise abge-
    zugrunde und stellt man sich nun zusätzlich vor, daß tasteten Schriftzeichens hervorgerufen werden, in
    an der durch die Abtastspalte n+1 und die Zeile 55 einer Anordnung zur maschinellen Erkennung m+2 bestimmten Stelle ein schwarzes Flächen- von Schriftzeichen, dadurch gekenn-
    element liegt, wie dies aus Fig. 7 ersichtlich wird, zeichnet, daß in ihr die Abtastsignalelemente
    so tritt diesem schwarzen Flächenelement entspre- dem jeweils einen Eingang eines UND-Gatters
    chend zwar auf der Leitung / der in Fig. 1 darge- (UG) und eines WEDER-NOCH-Gatters (PFiV)
    stellten erfindungsgemäßen Schaltung ein Abtast- 60 sowie einer bistabilen Kippstufe (VS) zugeführt signalelement »1« auf; für das UND-Gatter UG ist werden, an deren Ausgang der jeweils andere
    die Koinzidenzbedingung jedoch nicht erfüllt, so daß Eingang der beiden Gatter (UG, WN) ange-
    an dessen Ausgang kein Signalelement »1« auftritt. schlossen ist, und daß der Ausgang des WEDER-
    Außerdem tritt auch kein Signalelement »1« am NOCH-Gatters (WN) direkt mit dem Sperr-
    Ausgang des Schieberegisters GS auf, da in der vor- 65 eingang und der Ausgang des UND-Gatters (UG) angehenden Abtastspalten bei Erreichen der Zeile über den einen Eingang eines ODER-Gatters
    m+2 auf Grund der dabei für das WEDER-NOCH- (OG) mit dem anderen Eingang eines Sperrgat-
    Gatter WN erfüllten Koinzidenzbedingung das Sperr- ters (SG) verbunden ist, an dessen Ausgang ein
    Schieberegister (GS) angeschlossen ist, das eine die gleichzeitige Speicherung der in einer Abtastspalte enthaltenen Abtastsignalelemente gestattende Speicherkapazität aufweist, und dessen Ausgang über den anderen Eingang des ODER-Gatters (OG) ebenfalls mit dem genannten anderen Eingang des Sperrgatters (5G) verbunden ist.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Störsignalen befreiten Abtastsignalelemente an dem Ausgang des Sperrgatters (SG) abgenommen werden.
    3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Störsignalen befreiten Abtastsignalelemente an dem Ausgang des Schieberegisters (GS) abgenommen werden.
    4. Schaltungsanordnung nach, einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere derartige Schaltungen hintereinandergeschaltet sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Österreichische Patentschrift Nr. 223 668.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    509 509/163 2.65 © Bundesdiuckerei Berlin
DES84675A 1963-04-11 1963-04-11 Schaltung zur Unterdrueckung von Stoersignalen in einer Anordnung zur maschinellen Erkennung von Schriftzeichen Pending DE1187411B (de)

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GB14616/64A GB1003817A (en) 1963-04-11 1964-04-09 Apparatus for use in the automatic recognition of written characters
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AT223668B (de) * 1959-11-13 1962-10-10 Siemens Ag Verfahren und Schaltungsanordnung zur automatischen Erkennung von Schriftzeichen

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