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DE1187039B - Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion - Google Patents

Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion

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Publication number
DE1187039B
DE1187039B DEG35548A DEG0035548A DE1187039B DE 1187039 B DE1187039 B DE 1187039B DE G35548 A DEG35548 A DE G35548A DE G0035548 A DEG0035548 A DE G0035548A DE 1187039 B DE1187039 B DE 1187039B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
axis
dome
projector
registration
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG35548A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Frederic Marie Gambs
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1187039B publication Critical patent/DE1187039B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/024Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for determining the visual field, e.g. perimeter types

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
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  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Eye Examination Apparatus (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G02c
Deutsche KL: 42 h-32/05
Nummer: 1187 039
Aktenzeichen: G 35548IX a/42 h
Anmeldetag: 24. Juli 1962
Auslegetag: 11. Februar 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion.
Bei einem bekannten Kuppelgesichtsfeldmesser dieser Art muß man, um eine beliebig vorgegebene Bewegung des Prüfbildes herbeizuführen, mit beiden Händen zugleich zwei Knöpfe betätigen. Darüber hinaus ist es nahezu unmöglich, zu verhindern, daß die Wiederaufnahme der Betätigung eines Knopfes mit einem Ruck erfolgt. Dies ist ein außerordentlicher Nachteil, da eine genaue perimetrische Messung, eine möglichst konstante Geschwindigkeit der Verschiebung des Prüfbildes erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Prüfbild eines Kuppelgesichtsfeldmessers mittels eines einzigen Betätigungshebels zu steuern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Kuppelgesichtsfeldmesser eingangs genannter Art gekennzeichnet durch einen einzigen, um zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Achsen schwenkbaren Betätigungshebel, der bei Verschwenkung um die eine Achse eine Rolle und bei Verschwenkung um die andere Achse diese Rolle und eine weitere, gleichachsig zu ihr liegende Rolle verdreht und durch Seiltriebe, die die Verdrehung dieser Rollen auf zwei Paare koaxial liegender Rollen übertragen, von denen die eine Rolle des einen Paares einen Kuppelprojektor auf einem Großkreis der Kuppel verschiebt und die andere Rolle den Kuppelprojektor so verdreht, daß sein Leuchtfleck auf der Kuppel einen rechtwinklig zum eben genannten Großkreis liegenden Großkreis beschreibt, und von denen die eine Rolle des anderen Paares einen Registrierprojektor um eine Achse und die andere Rolle dieses Paares den Registrierprojektor um eine zu der eben genannten Achse rechtwinklig verlaufende Achse schwenkt.
Bei einem erfindungsgemäßen Kuppelgesichtsfeldmesser reicht es aus, zur Verschiebung des Prüfbildes den einzigen Betätigungshebel in die gegewünschte Richtung zu verschieben. Dies erfordert keine besondere Geschicklichkeit. Überdies sind Ophthalmologen gerade mit einer solchen Art von Hebelbetätigung vertraut, weil sie nämlich auch bei der Einstellung von Biomikroskopen (Spaltlampen) auftritt.
Gegenüber dem vorbekannten Kuppelgesichtsfeldmesser ist der erfindungsgemäße noch darin vorteilhaft, daß seine beweglichen Teile eine viel geringere Trägheit haben, so daß sehr feine und genaue Einstellungen möglich sind, insbesondere ohne Geräusch, was für die Untersuchungen, für die das erfindungsgemäße Gerät vorgesehen ist, von besonderer Bedeutung ist.
Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion
Anmelder:
Paul Frederic Marie Gambs, Lyon (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr.-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Paul Frederic Marie Gambs, Lyon (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. Oktober 1961 (41961)
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
F i g. 1 ist eine von hinten gesehene Ansicht bei teilweise entferntem Gehäuse;
Fig. 2 ist eine längs der Linie 2-2 der Fig. 1 geschnittene Seitenansicht;
F i g. 3 ist eine längs der Linie 3-3 der F i g. 4 geschnittene Ansicht des Betätigungshebels in größerem Maßstab;
F i g. 4 und 5 zeigen in gleichem Maßstab Schnitte längs der Linien4-4 bzw. 5-5 der Fig. 3;
F i g. 6, 7 und 8 zeigen die Registriervorrichtung teilweise im Schnitt; darin ist F i g. 6 ein Schnitt längs VI-VI in Fig. 7.
Der Kopf des Patienten wird durch eine einstellbare Kinnstütze 1 und eine Stirnstütze 2 festgehalten, wozu gegebenenfalls noch ein Kopfspannriemen hinzutritt. Die Kinnstütze und die Stirnstütze werden so eingestellt, daß das untersuchte Auge sich im Zentrum O der den sphärischen Schirm bildenden Kuppel 3 befindet. Zur Vornahme der Zentrierung in seitlicher Richtung (rechts-links) und zum Übergang von einem Auge zum anderen gleitet die Platte 4 auf der Wiege 5, während die Platte 6, an welcher die Kopfstützen 1, 2 befestigt sind, ortfest ist.
Die Kuppel 3 wird durch die Lampe 7 beleuchtet, welche gleichzeitig als Lichtquelle für das System zur
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Projektion des Prüfbildes 16 dient. Das Licht wird von der Lampe 7 zu dem Projektionssystem 8 durch einen Satz von drei Spiegeln 9, 11, 12 geleitet. Ein bei 13 angebrachter Kondensor konzentriert den von dem Glühfaden der Lampe 7 kommenden Lichtstrom bei 8. Das Projektionssystem 8 enthält im wesentlichen einen Umlenkspiegel oder ein Umlenkprisma 14 und ein Objektiv 15, welches auf der Kuppel bei 16 das Bild einer Blende 17 veränderlichen Durchmessers bildet. Bei 18 und 19 befinden sich Filter veränderlicher Dichte und gegebenenfalls veränderlicher Farbe. Das bei 16 projizierte Prüfbild kann daher alle für die vorzunehmende Untersuchung geeigneten Kenngrößen erhalten.
Bei 21 befindet sich ein Fixierungspunkt zur Festlegung der Sehlinie des Patienten. Er kann z. B. ein sehr kleiner Spiegel sein, welcher das von der unmittelbar durch die Lampe 7 beleuchteten Zone der Kuppel empfangene Licht nach O zurückwirft.
Ein Visierfernrohr 22 gestattet dem Beobachter, dessen Auge sich bei A befindet, das untersuchte Auge O zu überwachen und insbesondere die Richtung'· seines Bildes zu kontrollieren. Diese Überwachung erfolgt durch ein kleines bei 21 in der Kuppel vorgesehenes Loch. Die Bewegungen des Prüfbildes 16 werden von einem Hebel 23 erzeugt und auf einem Schirm 24 wiedergegeben.
Der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Hebel 23 dreht sich in eioem. Gabelkopf 25 um die Achse C-E. Der Gabelkopf 25 sitzt an einem Rohr 26, welches in dem Gestell des Apparates um eine Achse C-D drehbar ist. Die beiden Drehachsen des Hebels 23 schneiden sich rechtwinklig in C, so daß das Ende des Hebels eine Kugel S" mit dem Mittelpunkt C beschreibt, von welcher der Hebel jederzeit einen Halbmesser darstellt.
Die Drehung. des Hebels 23 um die Achse C-E treibt eine Rolle 27 an, welche über das über einen Rollensatz 29 laufende Kabel 28 eine weitere Rolle 31 betätigt Diese Rolle 31 treibt über eine Welle 32 die Rolle 33 an.
Die Drehung des Hebels 23 um die Achse C-D treibt das Rohr 26 an, an welchem die Rolle 34 befestigt ist.
Jede Bewegung des Hebels 23 kann in zwei zueinander senkrechte Komponente zerlegt werden:
■: ■ α—Drehung um C-D,
β — Drehung um C-E.
Die Drehung des Hebels 23 um C-D treibt die ganze in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Anordnung an und hat daher eine gleichzeitige Drehung der beiden Rollen 33 und 34 ohne gegenseitige Drehung derselben zur Folge.
Seine Drehung um C-E verdreht dagegen die Rolle 33 gegenüber der Rolle 34.
Kabel 35 und 36 verbinden über Rollen 30 die Rollen 33 und 34 mit auf der lotrechten Achse O-F der Kugel liegenden gleichachsigen Rollen 37 bzw. 38.
Die Rolle 38 ist unmittelbar an dem Arm 39 befestigt, in welchem das Projektionssystem 8 untergebracht ist und welchen sie um O-F verdreht.
Die Rolle 37 bewirkt über die Achse 41, die Rolle 42, das Kabel 43 und die Rolle 44 die Drehung des Projektionssystems 8 um die Achse O-B. Die Bewegung α hat somit die Drehung des Anns 39 um Ö-F zur Folge, d. h. eine waagerechte Bewegung des Prüfbildes auf einem Kreis, welcher in der in F i g. 1 dargestellten Stellung auf den unteren Pol der Kugel beschränkt ist.
Die Bewegung β hat die Drehung des Projektionssystems 8 um O-B zur Folge, d. h. eine Verschiebung des Prüfbildes auf einem lotrechten Großkreis.
Die Bewegungen des Hebels 23 werden also genau von dem Prüffeld in der Kuppel 3 wiedergegeben, wobei zu bemerken ist, daß die zentrale Stellung des
ίο Prüfbildes bei 21 der in F i g. 1 dargestellten lotrechten Stellung des Hebels entspricht, während die Stellung des Prüfbildes an dem unteren Pol bei 16 der in F i g. 2 dargestellten Stellung des Hebels entspricht.
Es stellt keinen Nachteil dar, daß diese Steuerung in dem unteren Pol ungenau ist und nicht gestattet, den oberen Pol zu erreichen, da diese beiden Zonen weit außerhalb des Gesichtsfeldes liegen.
Das Röhr 26 trägt Anschläge, welche dessen Drehung so begrenzen, daß die Ausschläge des Arms 39 so begrenzt werden, daß das Projektionssystem 8 gerade bündig mit dem Boden der Nuten 45 auf jeder Seite abschneidet. Die Tiefe dieser Nuten ist so bemessen, daß das Prüfbild auf dem waagerechten Meridian einen Punkt erreichen kann, welcher von dem untersuchten Auge unter etwa 20° in bezug auf den Fixierungspunkt auf der der benutzten Nut abgewandten Seite gesehen wird.
Um die zweite seitliche Hälfte der Halbkugel zu untersuchen, genügt es, den Hebel 23 um 180° um die Achse C-E zu verdrehen, was eine entsprechende Drehung des Prüfbildes um die Achse O-B bewirkt. Das Prüfbild wird dann in den Aüßenraurri vor der konkaven Fläche der Kuppel projiziert. Um es auf
die Innenfläche der Kuppel zurückzuführen, braucht man nur den jetzt nach unten gerichteten Hebel 23 durch Drehung um C-D nach oben zu bringen. Sobald der Hebel 23 durch die waagerechte Stellung geht, kehrt das projizierte Prüfbild in die vor dem untersuchten Auge liegende vordere Halbkugel des sphärischen Schirms zurück.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß es bei der beschriebenen Übertragungsvorrichtung ohne weiteres möglich ist, diese Manöver von einer belie-
bigen Stellung des Prüfbildes und des Hebels aus vorzunehmen, indem man durch die in Fig. 1 dargestellte Stellung geht, in welcher der Hebel nach hinten gerichtet ist, während das Prüfbild auf den unteren Pol projiziert ist. Die Stellung des Hebels zeigt deutlich die Richtung der aufzuwendenden Kraft an. Ferner bleiben die Bewegungen des Hebels und somit der Hand stets genau zu den entsprechenden Verstellungen des Prüfbildes auf der Kugel proportional. Man kann daher durch Reibung die Drehbewegungen um die Achsen C-D (Rohr 26) und C-E (Gabelkopf 25) auf den gewünschten Weichheitsoder Härtegrad einstellen, ohne ein Festklemmen befürchten zu müssen.
Die Registriervorrichtung kann so ausgebildet werden, daß sie das obige Manöver von einer beliebigen Stellung des Betätigungshebels und des Prüfbildes auf der Kugel aus ebenfalls nicht behindert. Für die Registrierung ist der Apparat mit einer in F i g. 6, 7 und 8 dargestellten Vorrichtung versehen.
Über einen Planspiegel 46 projiziert ein kleines Projektionssystem 47 mit einer Lichtquelle 48, einem Kondensator 49 und einem Objektiv 51 bei 52 auf den durchscheinenden Schirm oder die Mattglas-
scheibe 24 das Bild der Blende 53, welches dem bei A befindlichen Beobachter als ein leuchtender Punkt erscheint.
Der vordere zylindrische Körper des Projektionssystems 47 gleitet in einer Muffe 54. Diese Muffe ist in einem Gabelkopf 55 schwenkbar, welcher an einer Welle 56 befestigt ist, welche in einer Bohrung des mit dem Gestell des Apparates fest verbundenen Teiles 57 gelagert ist. Die Muffe 54 ist daher um Achsen H-I und H-J drehbar, welche sich in H senkrecht schneiden. Infolgedessen kann das Projektionssystem 47 in den weiter unten beschriebenen notwendigen Grenzen der Bewegung beliebige Schräglagen einnehmen, wobei jedoch die optische Achse K-H der Projektion ständig durch den Festpunkt H geht.
Der Punkt K wird durch ein Doppelgelenk oder ein Kugelgelenk gebildet, welches das Projektionssystem 47 mit einem Kurbelzapfen 58 verbindet, welcher am Ende einer in einer Bohrung des Teiles 61 drehbaren Welle 59 angebracht ist. Der Teil 61 ist seinerseits an Zapfen 62 in einer Fassung schwenkbar, welcher von dem mit dem Gestell des Apparates starr verbundenen Teil 57 gebildet wird.
Die Achsen der Welle 59 und der Zapfen 62 sind L-M bzw. L-N und schneiden sich senkrecht in L. K beschreibt daher die Kugel S" mit dem Zentrum L.
Das obige System bildet also den Linienzug der sogenannten »äquidistanten Polarprojektion der Kugel« nach, bei welcher S" die projizierte Kugel, H der Projektionspol, der Schirm 24 die Projektionsebene und K und 52 zwei homologe Punkte auf der projizierten Kugel bzw. auf der Projektionsebene sind.
Zur Erzielung des gewünschten Ergebnisses genügt es also, die Ausbildung so zu treffen, daß die Stellung und die Bewegungen von K auf der Kugel 5" jederzeit die verkleinerte Nachbildung der Bewegungen des Prüfbildes 16 auf dem sphärischen Schirm 3 sind.
Hierfür wird die Drehbewegung um die Achse L-M (Bestreichung der lotrechten Meridiane auf der Kugel S") durch eine auf der Welle 59 befestigte Rolle 63, das Kabel 64 mit dem Umlenkrollensatz 65, die Rolle 66, die durch einen der Zapfen 62 tretende Welle 67 und die auf der Welle 67 befestigte Rolle 68 erzeugt,
Die Rolle 69 ist mit dem Zapfen 62 fest verbunden und bewirkt die Drehung des Teiles 61.
Infolgedessen erzeugt eine gleichzeitige Verstellung der beiden Rollen 68 und 69 eine Bewegung von K auf einem waagerechten Kreis der Kugel 5", während eine Verstellung der Rolle 68 gegenüber der Rolle 69 eine Bewegung von K auf einem lotrechten Meridian der Kugel S" erzeugt.
Es genügt, die beiden Rollen 68 und 69 mit den beiden Rollen 33 und 34 des Betätigungssystems über entsprechende Umlenkvorrichtungen laufende Kabel und 72 zu verbinden, um auf der Kugel S" eine Wiedergabe der Bewegungen des Prüfbildes 16 auf dem sphärischen Schirm3 durch den Punkte und somit eine Darstellung dieser Bewegungen durch den Lichtfleck 52 auf dem Schirm 24 gemäß der sogenannten »äquidistanten Polarprojektion« zu erhalten.
Wenn man auf den Schirm 24 ein übliches bebedrucktes Schema in einem geeigneten Maßstab auf einem genügend durchscheinenden Papier auflegt, kann man jederzeit auf diesen Schema die Lage des Prüfbildes 16 in dem sphärischen Schirm 3 ablesen und anmerken.
Wenn die Registriervorrichtung nicht die freie Bewegung des Prüfbildes 16 und des Betätigungshebels in allen Richtungen behindern soll, genügt es, dem Projektionssystem 47 solche Abmessungen zu geben, daß seine Verstellungen weder von dem Spiegel 46 noch von der Muffe 54 begrenzt werden, wenn der Punkt K die Kugel 5" beschreibt.
Wenn der Punkt K vor L kommt, wird der Lichtfleck 52 unscharf, was dem Beobachter anzeigt, daß das Prüfbild aus der Kuppel austritt.
Die Synchronisierung der Betätigung der Projektion des Prüfbildes und der Registrierung setzt nur eine zweckmäßige Wahl der Durchmesser der Übertragungsrollen und eine geeignete Anfangseinstellung der Stellung der auf diesen Rollen gespannten Kabel voraus.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion, gekennzeichnet durch einen einzigen, um zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Achsen (C-E und C-D) schwenkbaren Betätigungshebel (23), der bei Verschwenkung um die eine Achse (C-E) eine Rolle (33) und bei Verschwenkung um die andere Achse (C-D) diese Rolle (33) und eine weitere, gleichachsig zu ihr liegende Rolle (34) verdreht und durch Seiltriebe (35, 36, 71, 72), die die Verdrehung dieser Rollen auf zwei Paare koaxial liegender Rollen (37, 38 und 68, 69) übertragen, von denen die eine Rolle (38) des einen Paares (37, 38) einen Kuppelprojektor (8) auf einem Großkreis der Kuppel (3) verschiebt und die andere Rolle (37) den Kuppelprojektor (8) so verdreht, daß sein Leuchtfleck (16) auf der Kuppel (3) einen rechtwinklig zum eben genannten Großkreis liegenden Großkreis beschreibt, und von denen die eine Rolle (68) des anderen Paares (68, 69) einen Registrierprojektor (47) um eine Achse (L-M) und die andere Rolle (69) dieses Paares (68, 69) den Registrierprojektor (47) um eine zu der eben genannten Achse (L-M) rechtwinklig verlaufende Achse (L-M) schwenkt.
2. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kuppelprojektor (8) an einem von der einen Rolle (38) des ersten Paares (37, 38) verschwenkbaren Arm (39) befindet.
3. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (37, 38) des ersten Paares auf einer Achse (O-F) gelagert sind, die durch das Zentrum (O) der Kuppel (3) und rechtwinklig zur Ebene des Großkreises verläuft, auf dem der Kuppelprojektor (8) verschiebbar ist.
4. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Registrierprojektor (47) einen Lichtfleck (52) auf einen Betrachtungsschirm (24) projiziert.
5. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel (23) am Ende eines um seine Längsachse (C-D) drehbar gelagerten stabförmigen Organs (26) um eine senkrecht zu dessen Längsachse verlaufende Achse (C-E) schwenkbar gelagert ist,
daß die beiden erstgenannten Rollen (33, 34) am anderen Ende des stabförmigen Organs koaxial zu dessen Längsachse angeordnet sind, daß die eine Rolle (34) mit dem stabförmigen Organ verbunden ist und daß die andere Rolle (33) über einen Rollen-Seilzug-Antrieb (27, 28, 29, 31) mit
einer Rolle.(27) verbunden ist, die auf der Schwenkachse des Betätigungshebels sitzt und mit dem Betätigungshebel verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 347 652.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 508/154 2.65
Bundesdruckerei Berlin
DEG35548A 1961-10-24 1962-07-24 Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion Pending DE1187039B (de)

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