DE1187039B - Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion - Google Patents
Kuppelgesichtsfeldmesser mit RegistrierprojektionInfo
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
G02c
Deutsche KL: 42 h-32/05
Nummer: 1187 039
Aktenzeichen: G 35548IX a/42 h
Anmeldetag: 24. Juli 1962
Auslegetag: 11. Februar 1965
Die Erfindung bezieht sich auf einen Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion.
Bei einem bekannten Kuppelgesichtsfeldmesser dieser Art muß man, um eine beliebig vorgegebene
Bewegung des Prüfbildes herbeizuführen, mit beiden Händen zugleich zwei Knöpfe betätigen. Darüber
hinaus ist es nahezu unmöglich, zu verhindern, daß die Wiederaufnahme der Betätigung eines Knopfes
mit einem Ruck erfolgt. Dies ist ein außerordentlicher Nachteil, da eine genaue perimetrische Messung,
eine möglichst konstante Geschwindigkeit der Verschiebung des Prüfbildes erfordert.
Aufgabe der Erfindung ist es, das Prüfbild eines Kuppelgesichtsfeldmessers mittels eines einzigen Betätigungshebels
zu steuern.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Kuppelgesichtsfeldmesser eingangs genannter Art gekennzeichnet
durch einen einzigen, um zwei rechtwinklig zueinander verlaufende Achsen schwenkbaren Betätigungshebel,
der bei Verschwenkung um die eine Achse eine Rolle und bei Verschwenkung um die andere
Achse diese Rolle und eine weitere, gleichachsig zu ihr liegende Rolle verdreht und durch Seiltriebe, die
die Verdrehung dieser Rollen auf zwei Paare koaxial liegender Rollen übertragen, von denen die eine
Rolle des einen Paares einen Kuppelprojektor auf einem Großkreis der Kuppel verschiebt und die
andere Rolle den Kuppelprojektor so verdreht, daß sein Leuchtfleck auf der Kuppel einen rechtwinklig
zum eben genannten Großkreis liegenden Großkreis beschreibt, und von denen die eine Rolle des
anderen Paares einen Registrierprojektor um eine Achse und die andere Rolle dieses Paares den
Registrierprojektor um eine zu der eben genannten Achse rechtwinklig verlaufende Achse schwenkt.
Bei einem erfindungsgemäßen Kuppelgesichtsfeldmesser reicht es aus, zur Verschiebung des Prüfbildes
den einzigen Betätigungshebel in die gegewünschte Richtung zu verschieben. Dies erfordert
keine besondere Geschicklichkeit. Überdies sind Ophthalmologen gerade mit einer solchen Art von
Hebelbetätigung vertraut, weil sie nämlich auch bei der Einstellung von Biomikroskopen (Spaltlampen)
auftritt.
Gegenüber dem vorbekannten Kuppelgesichtsfeldmesser ist der erfindungsgemäße noch darin vorteilhaft,
daß seine beweglichen Teile eine viel geringere Trägheit haben, so daß sehr feine und genaue Einstellungen
möglich sind, insbesondere ohne Geräusch, was für die Untersuchungen, für die das
erfindungsgemäße Gerät vorgesehen ist, von besonderer Bedeutung ist.
Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion
Anmelder:
Paul Frederic Marie Gambs, Lyon (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. F. Weickmann,
Dr.-Ing. A. Weickmann,
Dipl.-Ing. H. Weickmann
und Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke, Patentanwälte,
München 27, Möhlstr. 22
Als Erfinder benannt:
Paul Frederic Marie Gambs, Lyon (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 24. Oktober 1961 (41961)
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung beispielshalber erläutert.
F i g. 1 ist eine von hinten gesehene Ansicht bei teilweise entferntem Gehäuse;
Fig. 2 ist eine längs der Linie 2-2 der Fig. 1 geschnittene
Seitenansicht;
F i g. 3 ist eine längs der Linie 3-3 der F i g. 4 geschnittene Ansicht des Betätigungshebels in größerem
Maßstab;
F i g. 4 und 5 zeigen in gleichem Maßstab Schnitte längs der Linien4-4 bzw. 5-5 der Fig. 3;
F i g. 6, 7 und 8 zeigen die Registriervorrichtung teilweise im Schnitt; darin ist F i g. 6 ein Schnitt
längs VI-VI in Fig. 7.
Der Kopf des Patienten wird durch eine einstellbare Kinnstütze 1 und eine Stirnstütze 2 festgehalten,
wozu gegebenenfalls noch ein Kopfspannriemen hinzutritt. Die Kinnstütze und die Stirnstütze werden so
eingestellt, daß das untersuchte Auge sich im Zentrum O der den sphärischen Schirm bildenden Kuppel
3 befindet. Zur Vornahme der Zentrierung in seitlicher Richtung (rechts-links) und zum Übergang von
einem Auge zum anderen gleitet die Platte 4 auf der Wiege 5, während die Platte 6, an welcher die Kopfstützen
1, 2 befestigt sind, ortfest ist.
Die Kuppel 3 wird durch die Lampe 7 beleuchtet, welche gleichzeitig als Lichtquelle für das System zur
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Projektion des Prüfbildes 16 dient. Das Licht wird von der Lampe 7 zu dem Projektionssystem 8 durch
einen Satz von drei Spiegeln 9, 11, 12 geleitet. Ein bei 13 angebrachter Kondensor konzentriert den von
dem Glühfaden der Lampe 7 kommenden Lichtstrom bei 8. Das Projektionssystem 8 enthält im
wesentlichen einen Umlenkspiegel oder ein Umlenkprisma 14 und ein Objektiv 15, welches auf der Kuppel
bei 16 das Bild einer Blende 17 veränderlichen Durchmessers bildet. Bei 18 und 19 befinden sich
Filter veränderlicher Dichte und gegebenenfalls veränderlicher Farbe. Das bei 16 projizierte Prüfbild
kann daher alle für die vorzunehmende Untersuchung geeigneten Kenngrößen erhalten.
Bei 21 befindet sich ein Fixierungspunkt zur Festlegung der Sehlinie des Patienten. Er kann z. B. ein
sehr kleiner Spiegel sein, welcher das von der unmittelbar durch die Lampe 7 beleuchteten Zone der
Kuppel empfangene Licht nach O zurückwirft.
Ein Visierfernrohr 22 gestattet dem Beobachter, dessen Auge sich bei A befindet, das untersuchte
Auge O zu überwachen und insbesondere die Richtung'·
seines Bildes zu kontrollieren. Diese Überwachung erfolgt durch ein kleines bei 21 in der Kuppel
vorgesehenes Loch. Die Bewegungen des Prüfbildes 16 werden von einem Hebel 23 erzeugt und
auf einem Schirm 24 wiedergegeben.
Der in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Hebel 23 dreht sich in eioem. Gabelkopf 25 um die Achse C-E. Der
Gabelkopf 25 sitzt an einem Rohr 26, welches in dem Gestell des Apparates um eine Achse C-D drehbar
ist. Die beiden Drehachsen des Hebels 23 schneiden sich rechtwinklig in C, so daß das Ende des Hebels
eine Kugel S" mit dem Mittelpunkt C beschreibt, von
welcher der Hebel jederzeit einen Halbmesser darstellt.
Die Drehung. des Hebels 23 um die Achse C-E
treibt eine Rolle 27 an, welche über das über einen Rollensatz 29 laufende Kabel 28 eine weitere Rolle
31 betätigt Diese Rolle 31 treibt über eine Welle 32 die Rolle 33 an.
Die Drehung des Hebels 23 um die Achse C-D treibt das Rohr 26 an, an welchem die Rolle 34 befestigt
ist.
Jede Bewegung des Hebels 23 kann in zwei zueinander senkrechte Komponente zerlegt werden:
■: ■ α—Drehung um C-D,
β — Drehung um C-E.
β — Drehung um C-E.
Die Drehung des Hebels 23 um C-D treibt die ganze in Fig. 3, 4 und 5 dargestellte Anordnung an
und hat daher eine gleichzeitige Drehung der beiden Rollen 33 und 34 ohne gegenseitige Drehung derselben
zur Folge.
Seine Drehung um C-E verdreht dagegen die Rolle
33 gegenüber der Rolle 34.
Kabel 35 und 36 verbinden über Rollen 30 die Rollen 33 und 34 mit auf der lotrechten Achse O-F
der Kugel liegenden gleichachsigen Rollen 37 bzw. 38.
Die Rolle 38 ist unmittelbar an dem Arm 39 befestigt, in welchem das Projektionssystem 8 untergebracht
ist und welchen sie um O-F verdreht.
Die Rolle 37 bewirkt über die Achse 41, die Rolle 42, das Kabel 43 und die Rolle 44 die Drehung
des Projektionssystems 8 um die Achse O-B. Die Bewegung α hat somit die Drehung des Anns 39
um Ö-F zur Folge, d. h. eine waagerechte Bewegung des Prüfbildes auf einem Kreis, welcher in der in
F i g. 1 dargestellten Stellung auf den unteren Pol der Kugel beschränkt ist.
Die Bewegung β hat die Drehung des Projektionssystems 8 um O-B zur Folge, d. h. eine Verschiebung
des Prüfbildes auf einem lotrechten Großkreis.
Die Bewegungen des Hebels 23 werden also genau von dem Prüffeld in der Kuppel 3 wiedergegeben,
wobei zu bemerken ist, daß die zentrale Stellung des
ίο Prüfbildes bei 21 der in F i g. 1 dargestellten lotrechten
Stellung des Hebels entspricht, während die Stellung des Prüfbildes an dem unteren Pol bei 16
der in F i g. 2 dargestellten Stellung des Hebels entspricht.
Es stellt keinen Nachteil dar, daß diese Steuerung in dem unteren Pol ungenau ist und nicht gestattet,
den oberen Pol zu erreichen, da diese beiden Zonen weit außerhalb des Gesichtsfeldes liegen.
Das Röhr 26 trägt Anschläge, welche dessen Drehung so begrenzen, daß die Ausschläge des Arms 39
so begrenzt werden, daß das Projektionssystem 8 gerade bündig mit dem Boden der Nuten 45 auf jeder
Seite abschneidet. Die Tiefe dieser Nuten ist so bemessen, daß das Prüfbild auf dem waagerechten
Meridian einen Punkt erreichen kann, welcher von dem untersuchten Auge unter etwa 20° in bezug auf
den Fixierungspunkt auf der der benutzten Nut abgewandten
Seite gesehen wird.
Um die zweite seitliche Hälfte der Halbkugel zu untersuchen, genügt es, den Hebel 23 um 180° um
die Achse C-E zu verdrehen, was eine entsprechende Drehung des Prüfbildes um die Achse O-B bewirkt.
Das Prüfbild wird dann in den Aüßenraurri vor der konkaven Fläche der Kuppel projiziert. Um es auf
die Innenfläche der Kuppel zurückzuführen, braucht man nur den jetzt nach unten gerichteten Hebel 23
durch Drehung um C-D nach oben zu bringen. Sobald der Hebel 23 durch die waagerechte Stellung
geht, kehrt das projizierte Prüfbild in die vor dem untersuchten Auge liegende vordere Halbkugel des
sphärischen Schirms zurück.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß es bei der beschriebenen Übertragungsvorrichtung ohne
weiteres möglich ist, diese Manöver von einer belie-
bigen Stellung des Prüfbildes und des Hebels aus vorzunehmen, indem man durch die in Fig. 1 dargestellte
Stellung geht, in welcher der Hebel nach hinten gerichtet ist, während das Prüfbild auf den
unteren Pol projiziert ist. Die Stellung des Hebels zeigt deutlich die Richtung der aufzuwendenden
Kraft an. Ferner bleiben die Bewegungen des Hebels und somit der Hand stets genau zu den entsprechenden
Verstellungen des Prüfbildes auf der Kugel proportional. Man kann daher durch Reibung die Drehbewegungen
um die Achsen C-D (Rohr 26) und C-E (Gabelkopf 25) auf den gewünschten Weichheitsoder Härtegrad einstellen, ohne ein Festklemmen befürchten
zu müssen.
Die Registriervorrichtung kann so ausgebildet werden, daß sie das obige Manöver von einer beliebigen
Stellung des Betätigungshebels und des Prüfbildes auf der Kugel aus ebenfalls nicht behindert.
Für die Registrierung ist der Apparat mit einer in F i g. 6, 7 und 8 dargestellten Vorrichtung versehen.
Über einen Planspiegel 46 projiziert ein kleines Projektionssystem
47 mit einer Lichtquelle 48, einem Kondensator 49 und einem Objektiv 51 bei 52 auf
den durchscheinenden Schirm oder die Mattglas-
scheibe 24 das Bild der Blende 53, welches dem bei A befindlichen Beobachter als ein leuchtender Punkt
erscheint.
Der vordere zylindrische Körper des Projektionssystems 47 gleitet in einer Muffe 54. Diese Muffe ist
in einem Gabelkopf 55 schwenkbar, welcher an einer Welle 56 befestigt ist, welche in einer Bohrung des
mit dem Gestell des Apparates fest verbundenen Teiles 57 gelagert ist. Die Muffe 54 ist daher um
Achsen H-I und H-J drehbar, welche sich in H senkrecht schneiden. Infolgedessen kann das Projektionssystem
47 in den weiter unten beschriebenen notwendigen Grenzen der Bewegung beliebige Schräglagen einnehmen, wobei jedoch die optische
Achse K-H der Projektion ständig durch den Festpunkt H geht.
Der Punkt K wird durch ein Doppelgelenk oder ein Kugelgelenk gebildet, welches das Projektionssystem
47 mit einem Kurbelzapfen 58 verbindet, welcher am Ende einer in einer Bohrung des Teiles
61 drehbaren Welle 59 angebracht ist. Der Teil 61 ist seinerseits an Zapfen 62 in einer Fassung schwenkbar,
welcher von dem mit dem Gestell des Apparates starr verbundenen Teil 57 gebildet wird.
Die Achsen der Welle 59 und der Zapfen 62 sind L-M bzw. L-N und schneiden sich senkrecht in L.
K beschreibt daher die Kugel S" mit dem Zentrum L.
Das obige System bildet also den Linienzug der sogenannten Ȋquidistanten Polarprojektion der
Kugel« nach, bei welcher S" die projizierte Kugel, H der Projektionspol, der Schirm 24 die Projektionsebene
und K und 52 zwei homologe Punkte auf der projizierten Kugel bzw. auf der Projektionsebene
sind.
Zur Erzielung des gewünschten Ergebnisses genügt es also, die Ausbildung so zu treffen, daß die
Stellung und die Bewegungen von K auf der Kugel 5" jederzeit die verkleinerte Nachbildung der Bewegungen
des Prüfbildes 16 auf dem sphärischen Schirm 3 sind.
Hierfür wird die Drehbewegung um die Achse L-M (Bestreichung der lotrechten Meridiane auf der
Kugel S") durch eine auf der Welle 59 befestigte Rolle 63, das Kabel 64 mit dem Umlenkrollensatz 65,
die Rolle 66, die durch einen der Zapfen 62 tretende Welle 67 und die auf der Welle 67 befestigte Rolle
68 erzeugt,
Die Rolle 69 ist mit dem Zapfen 62 fest verbunden und bewirkt die Drehung des Teiles 61.
Infolgedessen erzeugt eine gleichzeitige Verstellung der beiden Rollen 68 und 69 eine Bewegung von K
auf einem waagerechten Kreis der Kugel 5", während eine Verstellung der Rolle 68 gegenüber der Rolle 69
eine Bewegung von K auf einem lotrechten Meridian der Kugel S" erzeugt.
Es genügt, die beiden Rollen 68 und 69 mit den beiden Rollen 33 und 34 des Betätigungssystems über
entsprechende Umlenkvorrichtungen laufende Kabel und 72 zu verbinden, um auf der Kugel S" eine
Wiedergabe der Bewegungen des Prüfbildes 16 auf dem sphärischen Schirm3 durch den Punkte und
somit eine Darstellung dieser Bewegungen durch den Lichtfleck 52 auf dem Schirm 24 gemäß der sogenannten
»äquidistanten Polarprojektion« zu erhalten.
Wenn man auf den Schirm 24 ein übliches bebedrucktes Schema in einem geeigneten Maßstab
auf einem genügend durchscheinenden Papier auflegt, kann man jederzeit auf diesen Schema die Lage
des Prüfbildes 16 in dem sphärischen Schirm 3 ablesen und anmerken.
Wenn die Registriervorrichtung nicht die freie Bewegung des Prüfbildes 16 und des Betätigungshebels
in allen Richtungen behindern soll, genügt es, dem Projektionssystem 47 solche Abmessungen zu geben,
daß seine Verstellungen weder von dem Spiegel 46 noch von der Muffe 54 begrenzt werden, wenn der
Punkt K die Kugel 5" beschreibt.
Wenn der Punkt K vor L kommt, wird der Lichtfleck 52 unscharf, was dem Beobachter anzeigt, daß
das Prüfbild aus der Kuppel austritt.
Die Synchronisierung der Betätigung der Projektion des Prüfbildes und der Registrierung setzt nur
eine zweckmäßige Wahl der Durchmesser der Übertragungsrollen und eine geeignete Anfangseinstellung
der Stellung der auf diesen Rollen gespannten Kabel voraus.
Claims (5)
1. Kuppelgesichtsfeldmesser mit Registrierprojektion, gekennzeichnet durch einen einzigen,
um zwei rechtwinklig zueinander verlaufenden Achsen (C-E und C-D) schwenkbaren
Betätigungshebel (23), der bei Verschwenkung um die eine Achse (C-E) eine Rolle (33) und bei
Verschwenkung um die andere Achse (C-D) diese Rolle (33) und eine weitere, gleichachsig zu
ihr liegende Rolle (34) verdreht und durch Seiltriebe (35, 36, 71, 72), die die Verdrehung dieser
Rollen auf zwei Paare koaxial liegender Rollen (37, 38 und 68, 69) übertragen, von denen die
eine Rolle (38) des einen Paares (37, 38) einen Kuppelprojektor (8) auf einem Großkreis der
Kuppel (3) verschiebt und die andere Rolle (37) den Kuppelprojektor (8) so verdreht, daß sein
Leuchtfleck (16) auf der Kuppel (3) einen rechtwinklig zum eben genannten Großkreis liegenden
Großkreis beschreibt, und von denen die eine Rolle (68) des anderen Paares (68, 69) einen
Registrierprojektor (47) um eine Achse (L-M) und die andere Rolle (69) dieses Paares (68, 69)
den Registrierprojektor (47) um eine zu der eben genannten Achse (L-M) rechtwinklig verlaufende
Achse (L-M) schwenkt.
2. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Kuppelprojektor
(8) an einem von der einen Rolle (38) des ersten Paares (37, 38) verschwenkbaren Arm
(39) befindet.
3. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (37, 38)
des ersten Paares auf einer Achse (O-F) gelagert sind, die durch das Zentrum (O) der Kuppel (3)
und rechtwinklig zur Ebene des Großkreises verläuft, auf dem der Kuppelprojektor (8) verschiebbar
ist.
4. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Registrierprojektor
(47) einen Lichtfleck (52) auf einen Betrachtungsschirm (24) projiziert.
5. Kuppelgesichtsfeldmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungshebel
(23) am Ende eines um seine Längsachse (C-D) drehbar gelagerten stabförmigen Organs
(26) um eine senkrecht zu dessen Längsachse verlaufende Achse (C-E) schwenkbar gelagert ist,
daß die beiden erstgenannten Rollen (33, 34) am anderen Ende des stabförmigen Organs koaxial
zu dessen Längsachse angeordnet sind, daß die eine Rolle (34) mit dem stabförmigen Organ verbunden
ist und daß die andere Rolle (33) über einen Rollen-Seilzug-Antrieb (27, 28, 29, 31) mit
einer Rolle.(27) verbunden ist, die auf der Schwenkachse des Betätigungshebels sitzt und mit
dem Betätigungshebel verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 347 652.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 508/154 2.65
Bundesdruckerei Berlin
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