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DE1186031B - Ruehrwerkzeug - Google Patents

Ruehrwerkzeug

Info

Publication number
DE1186031B
DE1186031B DED37812A DED0037812A DE1186031B DE 1186031 B DE1186031 B DE 1186031B DE D37812 A DED37812 A DE D37812A DE D0037812 A DED0037812 A DE D0037812A DE 1186031 B DE1186031 B DE 1186031B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
teeth
disc
agitator
disk
discs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED37812A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaspar Engels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Draiswerke GmbH
Original Assignee
Draiswerke GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Draiswerke GmbH filed Critical Draiswerke GmbH
Priority to DED37812A priority Critical patent/DE1186031B/de
Publication of DE1186031B publication Critical patent/DE1186031B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F27/00Mixers with rotary stirring devices in fixed receptacles; Kneaders
    • B01F27/05Stirrers
    • B01F27/11Stirrers characterised by the configuration of the stirrers
    • B01F27/115Stirrers characterised by the configuration of the stirrers comprising discs or disc-like elements essentially perpendicular to the stirrer shaft axis
    • B01F27/1153Stirrers characterised by the configuration of the stirrers comprising discs or disc-like elements essentially perpendicular to the stirrer shaft axis the discs being made by deforming flat discs

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Mixers Of The Rotary Stirring Type (AREA)

Description

  • Rührwerkzeug Die Erfindung betrifft scheibenförmige Rührwerkzeuge, die außen an ihrer Peripherie mehr oder weniger aus der Scheibenebene abgebogene zahnartige Ausbildungen tragen.
  • Rührscheiben dieser Art sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt. Im allgemeinen tragen diese Scheiben wechselweise nach oben und unten angeordnete Zahnabbiegungen. Zur Erzielung eines möglichst guten Rühreffektes, vor allem bei der Dispergierung pulverförmiger Festkörper in Flüssigkeit, werden an diese Rührscheiben im wesentlichen zwei Anforderungen gestellt. Durch die Adhäsionswirkung der eigentlichen Scheibe und durch die Stellung der abgebogenen Zähne wird dem zu mischenden, noch fließfähigen Gut eine Bewegung aufgezwungen, die aus einer Verbindung zwischen kreisförmiger, radialer, und durch die Ablenkung an den Trogwänden, auch vertikaler Bewegung gekennzeichnet werden kann. Den Zähnen ist dabei die Aufgabe zugewiesen, zusätzlich zu dieser Bewegung ein gewisses Aufreißen der Masse und damit ein Aufteilen eventuell vorhandener übergroßer Pulveragglomerate zu bewerkstelligen.
  • Je höhere Anforderungen an eine Rührscheibe gestellt werden, desto stärker müssen sie im sogenannten Mikrobereich arbeiten, d. h. auch Agglomerate von einigen 50 ii müssen noch einwandfrei aufgeteilt werden. Es ist nun bekannt, daß derartige Wirkungen auf diesem Gebiet überwiegend durch Scherkräfte erzielt werden. Diese Scherkräfte hängen nun von der Viskosität der Masse, der Scheibengeschwindigkeit, aber auch von der Übergangsbreite der sich bewegenden Mischgutschichten ab. Um ein möglichst hohes Schergefälle zu erzielen, ist es deshalb zweckmäßig, im Rahmen der Gesamtströmung relativ dünnen Mischgutschichten hohe Geschwindigkeiten zu verleihen. Diese Forderung läßt sich bei den bekannten Rührscheiben durch eine Verkleinerung der abgebogenen Zähne erfüllen. Die Verkleinerung der abgebogenen Zähne aber vermindert andererseits die übertragbare Gesamtenergie.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rührscheibe zu schaffen, die einerseits die gewünschten Effekte ergibt, die Übertragung einer hohen Gesamtenergie erlaubt und einfach herzustellen ist.
  • Demgemäß wird bei einem scheibenförmigen Rührwerkzeug mit abgebogenen Zähnen an der Peripherie erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß zwei Scheiben mit jeweils nur nach einer Seite abgebogenen Zähnen miteinander zu einer doppelt gezahnten Rührscheibe verbunden werden. Die Verbindung derartiger Einzel scheiben zu einer Doppelrührscheibe kann auf verschiedene Arten erfolgen. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die beiden Scheiben miteinander zu verschrauben. Dadurch ist eine leichte Auswechselbarkeit der Scheiben und eine leichte Anpassungsmöglichkeit an jeweils vorliegende Mahl- bzw. Mischbedingungen gegeben.
  • Eine erfindungsgemäß ausgebildete Doppelrührscheibe kann also, wenn gleich große Zähne, wie bei einer bisher bekannten einfachen Rührscheibe, verwendet werden, die doppelte Zähnezahl tragen und damit den doppelten Effekt, so weit er auf die Zähne zurückzuführen ist, gegenüber den bisher bekannten Scheiben bewirken. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Rührwerksscheibe wird also die Einleitung wesentlich höhere Energien in das Mischgut und die Verarbeitung größerer Ansätze mit Scheiben gleicher Durchmesser, als bisher ermöglicht.
  • Die auf diese Weise vergrößerte Wirksamkeit kann aber auch so ausgenutzt werden, daß die Wirkfläche der Zähne vermindert wird, bis sie etwa der Wirkfläche der bisher bekannten Scheiben mit wechselweise abgebogenen Zähnen entspricht. Die übertragbare Gesamtenergie liegt dann in der selben Größenordnung wie bisher. Da nun aber die gleiche Energie auf eine sehr viel dünnere Materialschicht übertragen wird, steigert sich damit das Schergefälle ganz erheblich. Es lassen sich somit wesentlich günstigere Dispergierungen erzielen.
  • Die erfindungsgemäßen scheibenförmigen Rührwerkzeuge mit zwei untereinander verbundenen Scheiben, die jeweils nur nach einer Seite abgebogene Zähne aufweisen, lassen sich in verschiedenen Ausführungsformen herstellen.
  • Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel weisen Ober- und Unterscheiben die gleiche Anzahl von Zähnen auf. Die Verbindung der beiden Scheiben kann derart erfolgen, daß die Zähne der beiden Scheiben sich deckend übereinander angeordnet sind.
  • Es ist aber in manchen Fällen auch vorteilhaft, die Zähne der anderen Scheibe versetzt, vorzugsweise auf Lücke, gegenüber den Zähnen der ersten Scheibe anzuordnen. Bevorzugt werden die Zähne einer Scheibe flächengleich mit den Zähnen der anderen Scheibe ausgebildet. Es ist auch möglich, die wirksame Fläche der Zähne einer Scheibe größer zu machen als die wirksame Fläche der Zähne der mit ihr verbundenen zweiten Scheibe.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, die schematisch Ausführungsbeispiele darstellt. Dabei zeigt F i g. 1 eine Rührscheibe gemäß der Erfindung in Draufsicht, F i g. 2 einen Querschnitt und die F i g. 3 a und 3 b zwei Ausführungsformen in Stirnsicht.
  • Die ebene Rührscheibe 1 besitzt im Zentrum eine Öffnung 2 für eine Rührwerkswelle. Für Mitnahmebolzen sind Öffnungen 3 vorgesehen. An der Peripherie der Scheibe 1 sind die hochgebogenen Zähne 4 zu erkennen.
  • In Fig. 2 sind die Ober- und Unterscheiben 1 a und 1 b zu sehen. Die abgebogenen Zähne sind in F i g. 2 mit 4 a bzw. 4 b bezeichnet. Auf der rechten Seite der F i g. 2 wird eine weitere Ausführungsform gezeigt, bei der die Zähne 5 a und 5 b größer gewählt sind als bei den bisher bekannten Rührwerkscheiben.
  • Die beiden Scheiben la und 1 b sind durch Schrauben 6 miteinander verbunden. Dadurch ist es möglich, beispielsweise eine Scheibe la mit Zähnen der Größe 5 a einerseits mit einer Scheibe 1 b mit Zähnen der Größe entsprechend 4 b zu verbinden.
  • Die F i g. 3 a und 3 b zeigen, daß die Scheiben mit sich deckenden Zähnen hergestellt werden können oder aber auch durch eine geringe Verdrehung der einen Scheibe gegenüber der anderen Scheibe mit versetzt angeordneten Zähnen, wobei die Zähne der einen Scheibe vorzugsweise in der Lücke der Zähne der anderen Scheibe angebracht sind.
  • Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele beschränkt. So ist es beispielsweise auch möglich, den Zähnen einen von 900 abweichenden Winkel gegenüber der Ebene der Rührwerkscheibe zu geben. Auch ist es möglich, die beiden Scheiben derart zu verbinden, daß die Schneidrichtung der Zähne der einen Scheibe entgegengesetzt zur Schneidrichtung der Zähne der anderen Scheibe liegt.
  • Besonders vorteilhaft erweisen sich die erfindungsgemäßen Rührwerkscheiben für Mischmaschinen, Rührwerksmühlen und dergleichen Einrichtungen zur Herstellung feiner Mischungen, Dispersionen oder Emulsionen, insbesondere im Mikrobereich.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Scheibenförmiges Rührwerkzeug mit abgebogenen Zähnen an der Peripherie, d a d u r c h gekennzeichnet, daß zwei Scheiben mit jeweils nur nach einer Seite abgebogenen Zähnen miteinander zu einer doppelt gezahnten Rührscheibe verbunden sind.
  2. 2. Rührscheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ober- und die Unterscheibe eine gleich große Anzahl abgebogener Zähne aufweisen.
  3. 3. Rührscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne der beiden Scheiben übereinander angeordnet sind.
  4. 4. Rührscheibe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne der einen Scheibe versetzt, vorzugsweise auf Lücke, gegenüber den Zähnen der anderen Scheibe angeordnet sind.
  5. 5. Rührscheibe nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne einer Scheibe flächengleich mit den Zähnen der anderen Scheibe sind.
  6. 6. Rührscheibe nach Anspruch 1 oder einem oder mehreren der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne einer Rührscheibe größere Flächen besitzen als die Zähne der anderen Scheibe.
  7. 7. Rührscheibe nach Anspruch 1 und einem oder mehreren der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scheiben miteinander verschraubt sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 837 300; USA.-Patentschrift Nr. 2651 582.
DED37812A 1961-12-30 1961-12-30 Ruehrwerkzeug Pending DE1186031B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED37812A DE1186031B (de) 1961-12-30 1961-12-30 Ruehrwerkzeug

Applications Claiming Priority (1)

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DED37812A DE1186031B (de) 1961-12-30 1961-12-30 Ruehrwerkzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1186031B true DE1186031B (de) 1965-01-28

Family

ID=7043787

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED37812A Pending DE1186031B (de) 1961-12-30 1961-12-30 Ruehrwerkzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1186031B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4107792A (en) 1976-06-19 1978-08-15 Draiswerke Gmbh Apparatus for discontinuous mixing of at least two materials
EP0132035A3 (de) * 1983-07-14 1985-04-17 Apv Crepaco Inc. Misch- und Emulgiervorrichtung
US4813787A (en) * 1987-07-23 1989-03-21 Conn Leroy C Blending apparatus

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE837300C (de) * 1947-08-21 1952-04-21 Oertli Ag T Vorrichtung zum Zerkleinern, Mischen und Umruehren von Nahrungs- und Genussmittelgut sowie Chemikalien
US2651582A (en) * 1952-12-22 1953-09-08 Cellulose Fibers Inc Method of making a cuprammonium cellulose solution

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