DE1185721B - Schaltungsanordnung zur Umwandlung von amplitudenmodulierten Signalen in impulsfrequenzmodulierte Signale fuer kohaerentes Licht - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Umwandlung von amplitudenmodulierten Signalen in impulsfrequenzmodulierte Signale fuer kohaerentes LichtInfo
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Description
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Internat. Kl.: HOIr
Nummer:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
H05b
Deutsche KL: 2If-90
J 25774 VIII c/21f
6. Mai 1964
21. Januar 1965
6. Mai 1964
21. Januar 1965
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Übertragung von Informationen über kohärentes Licht.
Optische Sender erzeugen bekanntlich kohärente Ausgangsstrahlen, deren Wellenlänge im infraroten
oder auch sichtbaren Bereich des Spektrums liegen können. Durch Verwendung geeigneter Vorrichtungen
kann außerdem erreicht werden, daß die Strahlung bei einer geringen Linienbreite sehr stark fokussiert
ist, so daß damit an sich ein nahezu ideales Mittel für die Nachrichtenübertragung gegeben sein
kann.
Aus diesem Grunde sind bereits mehrere Versuche bekanntgeworden, die sich des kohärenten Lichtes als
Informationsträger bedienen. Aber die hierzu aufgebauten Übertragungssysteme haben gezeigt, daß is
der Aufwand hierfür doch beträchtlich ist. Hierunter fallen am meisten ins Gewicht die sehr hohe erforderliche
Betriebsleistung, die äußeren Abmessungen der notwendigen Geräte und damit verbunden die
Unmöglichkeit, eine solche Anlage als bewegliche Station einzurichten. Die neuere Entwicklung der
Technik der optischen Sender scheint aber mit dem Auftreten der selektiv fluoreszenten Injektionshalbleiterdioden
Möglichkeiten aufzuzeigen, mit der die bei einer solchen Nachrichtenübertragung verbündenen
Schwierigkeiten überwunden werden können. Jedoch sind bis jetzt diese Injektionshalbleiterdioden
nicht über Laboranwendungen hinaus verwendet worden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, mit Hilfe von Injektionshalbleiterdioden einen optischen
Sender zur Übertragung von Nachrichten über kohärentes Licht bereitzustellen, wobei die
oben angeführten Nachteile weitgehend ausgeschaltet sind. Dieser optische Sender soll bei niedriger Betriebsgleichspannung
und mit möglichst geringer Störanfälligkeit der Modulation des kohärenten Lichtes
arbeiten.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer Schaltungsanordnung zur Umwandlung von amplitudenmodulierten
Signalen in impulsfrequenzmodulierte Signale dadurch gelöst, daß die amplitudenmodulierten
Signale einem zweistufigen galvanisch gekoppelten Verstärker zugeführt werden, dessen im Takt der
Amplitudenmodulation sich ändernder Ausgangsstrom die Kondensatoren einer Laufzeitkette auflädt? die ihrerseits bei Erreichen eines bestimmten
Schwellenwertes eine Schaltvorrichtung zur Übertragung des Kondensatorentladungsstromes auf eine
selektiv fiuoreszente Halbleiterdiode auslöst und gleichzeitig über ein Zeitglied einen Sperrimpuls auf
einen Steuereingang des Verstärkers zurückführt.
Schaltungsanordnung zur Umwandlung
von amplitudenmodulierten Signalen in impulsfrequenzmodulierte Signale für kohärentes Licht
von amplitudenmodulierten Signalen in impulsfrequenzmodulierte Signale für kohärentes Licht
Anmelder:
International Business Machines Corporation,
New York, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. E. Böhmer, Patentanwalt,
Böblingen (Württ.), Sindelfinger Str. 49
Als Erfinder benannt:
Robert Charles Green, Bethesda, Md. (V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 17. Mai 1963 (281156)
Die Erfindung soll nunmehr an Hand eines Ausführungsbeispiels mit Hilfe der Zeichnungen näher
erläutert werden. Es zeigt
F i g. 1 ein Blockdiagramm der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung,
F i g. 2 die verwendete Schaltungsanordnung im einzelnen und
F i g. 3 ein Beispiel für die Charakteristik der hierbei verwendeten Vierschichtdiode.
In der nachstehenden Beschreibung ist der optische Sender eine Vorrichtung, die ein sprachfrequenzmoduliertes
optisches Signal aussendet. Es versteht sich jedoch, daß die Erfindung in ihrer Anwendung
nicht auf die Übertragung von Sprachfrequenzen beschränkt zu sein braucht, sondern unter anderem
auch zum Senden digitaler Datensignale dienen kann.
Der Anordnung nach F i g. 1 wird ein tonmoduliertes Spannungssignal über den Eingang 10 und
einen Verstärker 12 zugeführt. Das Ausgangssignal des Verstärkers 12 steuert einen Strommodulator 14.
Dadurch folgt der Momentanwert des Gleichstroms in der Leitung 15 dem Momentanwert der Spannung
des Eingangssignals 10. Ein Impulsformer 16 empfängt den modulierten Strom von der Leitung 15 und
veranlaßt die Vorbereitung einer Schaltervorrichtung zur Durchschaltung. Die Schaltvorrichtung 18 schaltet
in einer weiter unten beschriebenen Art und Weise von einer hohen Impedanz auf eine niedrige Impedanz
um, wenn der anliegende Spannungspegel einen
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vorherbestimmten Wert erreicht. Bei Durchschaltung der Schaltvorrichtung 18 wird ein Stromimpuls übertragen,
der mit Hilfe eines Kondensators im Impulsformernetzwerk 16 erzeugt wird, und erscheint auf
der Ausgangsleitung 19. Dieser Impuls wird einer selektiv fluoreszenten Halbleiterdiode zugeführt und
schaltet diese kurzzeitig »ein«. Dies bewirkt den Austritt eines Strahlungsimpulses aus dem optischen
Sender.
Schalter in der Art der Schaltvorrichtung 18 neigen
dazu, in ihrem Zustand niedriger Impedanz zu bleiben, wenn sie einmal in diesen Zustand geschaltet
worden sind. Um eine Impulsfolge mit Hilfe der Schaltvorrichtung zu übertragen, ist es deshalb erforderlich,
zusätzliche Schaltungsmaßnahmen vorzusehen, um die Schaltvorrichtung nach jedem Entladungsimpuls
wieder schnell in den Zustand hoher Impedanz zurückzubringen. Zu diesem Zweck ist
eine Sperrschaltung 22 vorgesehen. Diese Schaltung, die noch näher beschrieben wird, spricht beim Auftreten
eines Ausgangsimpulses auf der Leitung 19 an und überträgt daraufhin einen Sperrimpuls zur
Strommodulationsvorrichtung 14. Dieser Impuls bewirkt dann die Rückstellung der Schaltvorrichtung
18 in den Zustand hoher Impedanz.
Bei Rückstellung der Schaltvorrichtung 18 wird aber bereits ein anderer Ausgangsimpuls im Impulsformer
16 vorbereitet, der, wie oben beschrieben, in Erscheinung tritt, wenn die entsprechende Spannung
an der Schaltvorrichtung 18 anliegt. Der Abstand zwischen aufeinanderfolgenden Ausgangsimpulsen
wird durch die Geschwindigkeit bestimmt, mit der sich der Kondensator im Impulsformer 16 auf den
vorherbestimmten Spannungspegel aufladen kann. Diese Geschwindigkeit wird durch den Stromfluß in
der Leitung 15 bestimmt, der, wie oben erwähnt, entsprechend dem Tonfrequenzsignal moduliert ist.
Es ergibt sich demnach, daß die auf Leitung 19 auftretende Impulsfolge als Impulsmodulation dem tonfrequenten
Eingangssignal auf der Leitung 10 entspricht, d. h., die Amplituden des Eingangssignals
entsprechen den Impulsen des Pulsfrequenzmodulationssignals, und die Frequenzanteile des Eingangssignals wiederholen sich im Pulsfrequenzmodulationssignal
jeweils als Änderung der Impulsfolgefrequenz.
Das Pulsfrequenzmodulationssignal auf Leitung 19 wird dem optischen Halbleiterdiodensender 20 zugeführt,
so daß dieser eine entsprechende Folge von Strahlungsimpulsen abgibt. Auf diese Weise entsteht
ein pulsfrequenzmoduliertes Lichtsignal, insbesondere Infrarotsignal. Infolge der Kohärenzeigenschaften ist
ein solches Signal sehr gut als Informationsträger über lange Entfernungen geeignet.
Optische Empfangsvorrichtungen, die das Signal feststellen und demodulieren können, sind in der
Technik bekannt. Zum Beispiel kann eine Photovervielfacherröhre, die vorzugsweise mit einer geeigneten
Optik ausgerüstet ist, in Verbindung mit herkömmlichen PFM-Demodulationsschaltungen als geeigneter
Empfänger für die von dem erfindungsgemäßen optischen Sender erzeugten Signale verwendet
werden.
Die Blockschaltung nach F i g. 1 wird nun an Hand von F i g. 2 im einzelnen beschrieben. Das Tonfrequenzsignal
wird einer Eingangsklemme 30 zügeführt, die an die Basis eines Verstärker-Transistors
T1 angeschlossen ist. Dadurch wird ein verstärktes
Tonfrequenzsignal über die Leitung 32 zur Basis eines zweiten Transistors T2 übertragen. Der Transistor
T., arbeitet normalerweise als A-Verstärker und erfüllt die Aufgabe des Strommodulators 14 in
Fig. 1. Der Momentanwert des durch den Transistor T.-, übertragenen Gleichstroms entspricht dem
Momentanwert der Spannung des der Basis des Transistors zugeführten Signals. Der Strom auf Leitung
34 wird also entsprechend dem Tonfrequenzsignal an der Eingangsklemme 30 moduliert.
Der Strom auf der Leitung 34 wird über eine herkömmliche LC-Verzögerungsleitung 36, die als Impulsformerschaltung
wirkt, zur Erde abgeleitet. Die Verzögerungsleitung 36 erfüllt also die Aufgabe des
Impulsformers 16 in Fig. 1. Die Kondensatoren der Verzögerungsleitung werden mit einer Geschwindigkeit
aufgeladen, die von der Größe des Stromflusses in der Leitung 34 abhängt. Daher ist der sich auf der
Ausgangsleitung 38 bildende Spannungspegel vom Ladungszustand der Kondensatoren in der Verzögerungsleitung
36 abhängig. Es läßt sich also sagen, daß sich die Geschwindigeit des Spannungsanstieges
auf dieser Leitung entsprechend dem Stromfluß in der Leitung 34 ändert.
Die P-Schicht einer PNPN-Diode 40 ist an die Ausgangsleitung 38 angeschlossen. Die Vierschichtdiode
40 stellt eine Schaltvorrichtung mit geknickter Kennlinie dar, die in Fig. 3 gezeigt wird. Wenn die
Diode im Bereich I betrieben wird, dann besitzt sie eine hohe Impedanz. Beim Ansteigen der Spannung
an der Diode ist die Stromzunahme relativ gering. Wird jedoch die Schaltspannung Vs erreicht, dann
schlägt gewissermaßen die Diode durch und wird schnell über den Bereich II in den Bereich III umgeschaltet,
so daß sie nunmehr eine relativ niedrige Impedanz bietet. Solange nur ein minimaler Haltestrom
In durch die Diode fließt, besitzt sie eine niedrige
Impedanz und bleibt im Schaltzustand des Bereichs III. Zur Rückstellung der Diode in ihren Zustand
hoher Impedanz muß der durch sie hindurchgeleitete Strom unter den Minimalpegel von //; abgesenkt
werden.
Gemäß F i g. 2 ist die iV-Klemme der Vierschichtdioden
40 mit der Anode einer selektiv fluoreszenten Halbleiterdiode 40 über die Ausgangsleitung 41 verbunden.
Die Kathode der selektiv fluoreszenten Halbleiterdiode 42 ist geerdet.
Die in F i g. 1 als Block 22 dargestellte Verriegelungsschaltung weist als wesentliche Bestandteile die
Widerstände R1 und R2, den Kondensator C1 und die
Transistoren T3 und T4 auf. Der Emitter des Transistors
T1 ist über eine Leitung 47 zur Basis des Strommodulationstransistors T2 rückgekoppelt. Der
Transistor T3 ist normalerweise in den leitenden Zustand
vorgespannt, so daß der Kondensator C1 einen Aufladepfad relativ niedriger Impedanz durch die
Basis-Emitter-Grenzschicht des Transistors T3 besitzt.
Wenn jedoch der Kondensator C1 sich zu entladen beginnt, wird die Basis-Emitter-Grenzschicht des
Transistors T3 in Sperrichtung vorgespannt, und der
Kondensatorentladungsstrom fließt durch den Widerstand R2 zur Erde. Der Transistor T3 wird für die
Dauer der Entladeperiode von C1, deren Länge durch die Zeitkonstante des Cx-i?2-Gliedes bestimmt
wird, nichtleitend gehalten.
Während der Zeit, in der T3 nichtleitend ist, bildet
sich ein positiver Spannungsimpuls auf der Leitung 45, der durch den Emitterfolgetransistor T4 verstärkt
und über die Leitung 47 zur Basis des Tran-
sistors T2 übertragen wird. Die Amplitude dieses
positiven »Rückkopplungs«-Impulses reicht aus, um den Transistor T2 in den nichtleitenden Zustand vorzuspannen
und dadurch den Stromübergang zur Vierschichtdiode 40 zu sperren. Wie oben bereits
ausgeführt, ist dieser Zustand notwendig, um die Vierschichtdiode in den Zustand hoher Impedanz
umzuschalten. Da der Strom für eine endliche Zeitdauer unter dem //f-Wert (Fig. 3) gehalten werden
muß, im typischen Falle für die Dauer mehrerer Zehntel einer Mikrosekunde, damit eine Rückstellung
eintreten kann, müssen die Werte von C1 und i?2 so
gewählt werden, daß der Sperrimpuls eine entsprechende Breite erhält.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Schaltung im einzelnen beschrieben, um ein Ausgangssignal auf
der Leitung 41 zu erzeugen, das im Informationsinhalt dem tonfrequenzmodulierten Eingangssignal
an Klemme 30 entspricht. Die Kondensatoren der Verzögerungsleitung 36 werden mit einer Aufladungsgeschwindigkeit
aufgeladen, die durch die Größe des in der Leitung 34 fließenden Gleichstroms bestimmt
wird. Die Größe dieses Stroms zu einem gegebenen Zeitpunkt hängt von der Größe des tonfrequenzmodulierten
Spannungssignals ab, das der Basis des Transistors T2 zugeführt wird. In der Ausgangsleitung
41 kann kein Strom fließen, da die Vierschichtdiode 40 im Zustand hoher Impedanz ist.
Wenn die Spannung an den Kondensatoren der Verzögerungsleitung 36 den Entladungspegel Vs
(Fig. 3) erreicht, geht die Vierschichtdiode 40 in den Zustand niedriger Impedanz über, und die Kondensatoren
der Verzögerungsleitung entladen sich in einem Stromimpuls über die Vierschichtdiode 40 auf
die Ausgangsleitung 41. Die Anstiegszeit dieses Impulses wird bestimmt durch die Schaltgeschwindigkeit
der Vierschichtdiode 40, und die Breite des Impulses wird durch die elektrische Länge der Verzögerungsleitung
36 bestimmt. Die Abfallzeit des Impulses hängt von der Güte Q der Verzögerungsleitung ab.
Beim Absinken des Ausgangsimpulses auf Null muß die Vierschichtdiode 40 in den Zustand hoher
Impedanz gebracht werden, damit der Arbeitsablauf der Schaltung wieder von vorn beginnen und ein
weiterer Impuls erzeugt werden kann. Aber der durch den Transistor T2 fließende Strom genügt jedoch, um
die Vierschichtdiode 40 im Zustand niedriger Impedanz zu halten. Nun setzt die Wirkung der oben
beschriebenen Sperrschaltung ein, so daß der Transistor T2 gesperrt und die Vierschichtdiode 40 in den
Zustand hoher Impedanz zurückgeschaltet wird.
Während der Anstiegszeit des Ausgangsimpulses wird der Kondensator C1 aufgeladen. Wenn nun der
Ausgangsimpuls abzufallen beginnt, entlädt sich C1
durch R2 und überträgt damit einen Sperrimpuls zur
Basis des Transistors T2. Der Sperrimpuls ist lang
genug, um die Vierschichtdiode 40 rückzustellen.
Nach erfolgter Rückstellung der Vierschichtdiode beginnen sich die Kondensatoren der Verzögerungsleitung
36 durch den Transistor T2 erneut aufzuladen,
so daß ein neuer Arbeitsablauf beginnt. Auf diese Weise entstehen auf der Ausgangsleitung 41
Impulssignale, deren Informationsinhalt den tonfrequenzmodulierten Eingangssignalen entspricht.
Die an die Ausgangsleitung 41 angeschlossene 6g selektiv fluoreszente Halbleiterdiode 42 wird entsprechend
dem Auftreten von Ausgangsimpulsen ein- und ausgeschaltet. Die dann von dem optischen Sender
abgegebene Ausgangsstrahlung stellt ein optisches Impulsfrequenzmodulationssignal dar, das die im tonfrequenzmodulierten
Eingangssignal enthaltene Information wiedergibt.
Als selektiv fluoreszente Halbleiterdiode können verschiedene bekannte Medien dieser Art verwendet
werden. Zum Beispiel kann eine Galliumarseniddiode benutzt werden, wenn die Wellenlänge der gewünschten
Ausgangsstrahlung im Bereich von etwa 8300 A liegen soll. Andere Strahlungsfrequenzen lassen
sich durch die Verwendung anderer Medien erreichen. Es ist zweckmäßig, die selektiv fluoreszente
Halbleiterdiode und ihre Stromleitungen mit der Verzögerungsleitung 36 impedanzmäßig so anzupassen,
daß eine wirksame Stromimpulsentladung erreicht wird.
Während der in Verbindung mit dem bevorzugten Ausführungsbeispiel beschriebene spannungsempfindliche
Stromschalter durch eine Vierschichtdiode realisiert wird, können auch andere spannungsempfindliche
Durchschlagschalter verwendet werden, wie z. B. eine gasgefüllte gesteuerte Entladungsröhre.
Zusammenfassend läßt sich sagen, daß der erfindungsgemäße Lichtsender einen durch Informationen
modulierten kohärenten Lichtstrahl erzeugt. Der optische Sender wird nur mit einer einzigen Gleichspannungsquelle,
z. B. mit einer Batterie oder einer Photozelle, betrieben. Außerdem wird eine Halbleiterdiode
verwendet, die ein sehr einfacher und zuverlässiger Erzeuger kohärenter Strahlung ist. Durch Impulsbetrieb
des optischen Senders erhält man eine sehr wirksame Energieübertragung. Durch Verwendung
eines Impulsfrequenz-Modulationsverfahrens ist das Ausgangslichtsignal viel weniger Verzerrungen unterworfen
als ein impulsamplitudenmoduliertes Signal oder, allgemein, ein beliebiges Amplitudenmodulationssignal.
Dies ergibt sich daraus, daß der Empfänger nur das Vorliegen eines Impulses festzustellen
braucht, um das Signal verarbeiten zu können.
Claims (3)
1. Schaltungsanordnung zur Umwandlung von amplitudenmodulierten Signalen in impulsfrequenzmodulierte
Signale zur Übertragung von Informationen über kohärentes Licht, dadurch
gekennzeichnet, daß die amplitudenmodulierten Signale einem zweistufigen galvanisch gekoppelten
Verstärker (T1, T2) zugeführt werden,
dessen im Takt der Amplitudenmodulation sich ändernder Ausgangsstrom die Kondensatoren
einer Laufzeitkette (36) auflädt, die ihrerseits bei Erreichen eines bestimmten Schwellenwertes eine
Schaltvorrichtung (40) zur Übertragung des Kondensatorentladestromes auf eine selektiv fluoreszente
Halbleiterdiode (42) auslöst und gleichzeitig über ein Zeitglied (T3, T4) einen Sperrimpuls
auf einen Steuereingang des Verstärkers (T2) zurückführt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorrichtung
(40) aus einer Vierschichtdiode besteht.
3. Schaltungsanordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Sperrimpuls
von einem Impuls abgeleitet wird, der am Verbindungspunkt der selektiv fluoreszenten
Halbleiterdiode (42) mit der Vierschichtdiode (40) entsteht und einen über eine normalerweise
leitende Transistorstrecke (T3) geladenen Kondensator
(C1) unter gleichzeitiger Sperrung der Transistorstrecke entlädt, so daß der bei Sperrung
der Transistorstrecke (T3) entstehende Impuls nach entsprechender Verstärkung (T4) als Sperr-
impuls für den zweistufigen Verstärker (T2) dienen
kann.
In Betracht gezogene Druckschriften: »Elektro Technik« vom 13. 4. 1963, S. 12 bis 14.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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