DE1185299B - Fokussierungsanordnung fuer eine Elektronenroehre mit einem Triftroehrenteil - Google Patents
Fokussierungsanordnung fuer eine Elektronenroehre mit einem TriftroehrenteilInfo
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/10—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator
- H01J25/12—Klystrons, i.e. tubes having two or more resonators, without reflection of the electron stream, and in which the stream is modulated mainly by velocity in the zone of the input resonator with pencil-like electron stream in the axis of the resonators
Landscapes
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. KL: HOIj
Deutsche KL: 21g-13/17
Nummer: 1185 299
Aktenzeichen: E 13641IX d/21 g
Anmeldetag: 11. Februar 1957
Auslegetag: 14. Januar 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Fokussierungsanordnung für eine Elektronenröhre mit einem
Triftröhrenanteil, einem elektrostatischen Strahlerzeuger an dem einen und einer Auffangelektrode
an dem anderen Ende des Triftröhrenteiles, bei der zur Strahlfokussierung ein magnetischer Kreis verwendet
wird, der aus einem den Triftröhrenteil und gegebenenfalls auch noch die Auffangelektrode umgebenden
ferromagnetischen Rahmen, welcher stirnseitig jeweils eine quer zur Röhre angeordnete und
die Röhre eng umschließende ferromagnetische Endplatte aufweist, und mindestens einer im Inneren des
Rahmens angeordneten Fokussierungsspule besteht, und bei der der Stahlerzeuger vor der strahlerzeugerseitigen
ferromagnetischen Endplatte des magnetischen Kreises (außerhalb desselben) angeordnet
ist. Derartige Fokussieranordnungen sind bereits bekannt.
Auch sind bereits Einrichtungen bekanntgeworden, mittels deren die Achse des magnetischen Feldes
in Ausrichtung mit der Achse der Elektronenröhre gebracht wird.
Aufgabe der Erfindung ist die Schaffung eines verbesserten magnetischen Kreises bei einer Fokussierungsanordnung
der vorbeschriebenen Art.
Das Wesentliche der Erfindung wird dabei darin gesehen, daß bei der eingangs erwähnten Fokussierungsanordnung
der zentrale Teil der strahlerzeugerseitigen ferromagnetischen Endplatte axial verschiebbar
angeordnet ist. Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht der die Röhre
eng umschließende zentrale Teil aus zwei gleichen Teilstücken, die an der Innenwand eines ringförmigen
ferromagnetischen Gliedes stabil gehaltert sind, wobei dieses Glied zur Ermöglichung der
axialen Verschiebbarkeit des zentralen Teiles ein Außengewinde trägt, das mit dem äußeren Teil der
strahlerzeugerseitigen ferromagnetischen Endplatte im Eingriff steht.
Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist auch noch die Fokussierungsspule
— bei Verwendung mehrerer in axialer Richtung hintereinanderliegender Fokussierungsspulen
die dem Strahlerzeuger benachbarte Fokussierungsspule — quer und parallel zur Achse der
Fokussierungsanordnung verschiebbar angeordnet. Die Querverschiebung erfolgt dabei vorzugsweise
mit Hilfe von den ferromagnetischen Rahmen durchsetzenden Schrauben, und die axiale Lage der verschiebbar
angeordneten Fokussierungsspule ist zweckmäßigerweise durch an dem ferromagnetischen
Rahmen vorgesehene, parallel zur Achse der Fokus-Fokussierungsanordnung für eine Elektronenröhre
mit einem Triftröhrenteil
Anmelder:
Eitel-McCullough Inc., San Carlos, Calif.
(V. St. A.)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Marsch, Patentanwalt,
Schwelm (Westf.), Westfalendamm 10
Schwelm (Westf.), Westfalendamm 10
Als Erfinder benannt:
Rowland W. Haegele, Salt Lake City, Utah
(V. St. A.)
(V. St. A.)
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 6. März 1956 (569 772)
sierungsanordnung verschiebbare Abstützklötze fixierbar. Dazu besteht vorzugsweise der in axialer
Richtung sich erstreckende Teil des ferromagnetischen Rahmens aus die ferromagnetischen Endplatten
an ihrem Umfang verbindenden, längsgeschlitzten plattenförmigen ferromagnetischen Seitenteilen,
die parallel zur und symmetrisch um die Achse der Fokussierungsanordnung angeordnet sind
und durch deren Längsschlitze sich sowohl die die Querverschiebung der verschiebbar angeordneten
Fokussierungsspule bewirkenden Schrauben als auch die der Festklemmung der Abstützklötze an den
ferromagnetischen Seitenteilen dienenden Schrauben erstrecken.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar ist
F i g. 1 eine schaubildliche Ansicht einer Elektronenröhre mit einem Triftröhrenteil,
Fig.2 eine schaubildliche Ansicht der in einem
erfindungsgemäß ausgebildeten magnetischen Kreis angebrachten Elektronenröhre der Fig. 1,
Fig. 3 eine Seitenansicht der Fig. 2, teilweise im
Schnitt, die die Lage der Elektronenröhre im magnetischen Kreis veranschaulicht, und
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 3;
Fig. 5 zeigt ein Einrichtungsteil für die Abstützung der Elektronenröhre innerhalb des magnetischen
Kreises.
409 768/293
F i g. 1 veranschaulicht eine Elektronenröhre mit einem Triftröhrenteil, für die die erfindungsgemäße
FokussierungScinordnung besonders gut geeignet ist. Die dargestellte Röhre ist ein Klystron mit vier im
Teilstück 64 angeordneten abstimmbaren Hohlraumresonatoren, das als Kraftverstärkerröhre im Bereich
von 3000 bis 30 000 MHz verwendet wird und imstande ist, mehr als 50 Watt Hochfrequenzleistung
bei Frequenzen bis zu 7000 MHz zu liefern.
Das Klystron weist eine langgestreckte Hülle auf, die an dem einen Ende einen elektrostatischen
Strahlerzeuger 11 und an dem anderen Ende eine Auffangelektrode 12 hat. Der Elektronenstrahl
durchfließt auf seinem Weg vom Strahlerzeuger zur Auffangelektrode einen Triftröhrenteil, welcher aus
in Strählrichtung aufeinanderfolgenden rohrförmigen metallenen Abschnitten besteht, die zwischen sich
Spalte bilden. Der Triftröhrenteil besteht vorzugsweise aus Kupfer. Die Spalte bilden die Kapazitätsstrecken
von Hohlraumresonatoren.
Der Strahlerzeuger 11, der von der üblichen Pierce-Bauart sein kann, sitzt am Ende eines rohrförmigen
metallischen Gliedes 52. Mit 56 ist der (koaxiale) Einkopplungsanschluß, mit 61 der (Hohlleiter-)
Auskopplungsanschluß bezeichnet.
Die F i g. 2 und 3 zeigen die in einem erfindungsgemäßen magnetischen Kreis angebrachte Elektronenröhre
der Fig. 1.
Der magnetische Kreis ist so ausgebildet und um die Elektronenröhre herum angeordnet, daß deren
Elektronenstrahl längs seiner Bahn durch den Triftröhrenteil hindurch gut gebündelt geführt wird. Der
dargestellte magnetische Kreis besteht aus den Fokussierungsspulen 103 und 104, welche an dem
strahlerzeugerseitigen und an dem auffangelektrodenseitigen Ende der Röhre angeordnet sind, und aus
einem Rahmen aus ferromagnetischem Material, wie beispielsweise Eisen. Der Rahmen wird von den
plattenförmigen ferromagnetischen Seitenteilen 108 und den ferromagnetischen Endplatten 106 und 107
gebildet. Die Endplatten 106, 107 sind im allgemeinen kreisringförmig ausgebildet. Sie haben
zweckmäßigerweise abgeschnittene Segmente, um ein flächenhaftes Aufliegen der die Endplatten 106 und
107 verbindenden Seitenteile 108 zu ermöglichen. Der ferromagnetische Rahmen dient zugleich als
Träger für die Elektronenröhre und die zugehörige Ausrüstung, wie beispielsweise die Kühleinrichtung
102 mit dem zugehörigen Motor 101.
Das Auffangelektrodenende der Röhre steht mit einem zylindrischen Teil 109 (Fig. 3) im Eingriff,
welcher dazu dient, die Röhre zu halten. Hierzu ist außerdem ein Paar mit Abstand voneinander angeordneter
Backen 111, 112 (Fig. 5) vorgesehen, welche mit dem Hohlleiterstück 61 im Eingriff
stehen. Diese Backen sind in geeigneter Weise an den benachbarten Seitenteilen 108 mittels Sehrauben
befestigt.
Die Fokussierungsspule 104 sitzt an der einen Endplatte 107 (Fig. 3) und umgibt das Auffangelektrodenende
der Röhre. Die Fokussierungsspule 103 sitzt zwischen der anderen Endplatte 106 und
Abstützklötzen 116, die an den Seitenteilen 108 mittels Schrauben 117 befestigt sind. Die Seitenteile 108
haben Längsschlitze, dureh die sich die Schrauben 117 erstrecken, so daß die axiale Lage der Abstützklötze
116 eingestellt werden kann. Des weiteren sind L-förmig gestaltete Lagerarme 118 in geeigneter
Weise an der Endplatte 106 befestigt. Diese Lagerarme weisen Öffnungen für die Schrauben 119 auf,
die ebenfalls durch die Längsschlitze der Seitenteile
108 hindurchtreten und mit geeigneten Muttern 121
im Eingriff stehen.
Für die Anbringung der Elektronenröhre in dem magnetischen Kreis werden die Endplatte 106 und
die Spule 103 zunächst abgenommen, und dann wird die Röhre eingesetzt, wobei die Auffangelektrode
durch die Spule 104 hindurchtritt und mit federnden Haltefingern des Teiles 109 in Eingriff kommt. Darauf
wird die Spule 103 eingesetzt und die Endplatte 106 mittels der Schrauben 119 und Muttern 121 an
den Seitenteilen 108 befestigt.
Die Endplatte 106 liegt dann zwischen dem Strahlerzeuger und dem übrigen Teil der Elektronenröhre
und wirkt dahin, den Strahlerzeuger gegen das Feld des magnetischen Kreises abzuschirmen, so daß der
Elektronenstrahl unabhängig von dem Feld des magnetischen Kreises elektrostatisch gebündelt werden
kann und der so gebildete Strahl erst nach einer gewissen Laufstrecke in das Magnetfeld des magnetischen
Kreises eintritt.
Es ist nun sehr erwünscht, daß die Endplatte 106 mit Bezug auf den anfänglichen Abschnitt (»Hals«)
des Elektronenstrahles optimal eingestellt werden kann. Der Elektronenstrahl soll nämlich dem magnetischen
Feld erst jenseits des Strahlhalses ausgesetzt sein, damit eine entbündelnd wirkende Streuung der
Strahlelektronen vermieden wird. Die Ausrichtung bzw. Einstellung einer einteiligen Endplatte 106 mittels
der Schrauben 119 reicht nicht aus, um die Endplatte optimal einzustellen. Um eine optimale
Einstellung der Endplatte 106 zu ermöglichen, besteht diese Platte erfindungsgemäß aus zwei Teilen,
nämlich einem äußeren Teil 131 und einem axial verschiebbaren zentralen Teil 132. Dieser zentrale
Teil 132 besteht ebenfalls aus zwei untereinander gleichen Teilstücken, so daß er dicht um den langgestreckten
Röhrenteil 52 herum angebracht werden kann. Diese beiden Teilstüeke sitzen in dem mit
einem Außengewinde 137 versehenen ringförmigen ferromagnetischen Glied 133 und werden durch geeignete
Mittel, wie beispielsweise durch einen Sprengring 136, an der Innenschulter 134 stabil gehaltert.
Das Außengewinde 137 des Gliedes 133 steht mit einem Schraubengewinde im Eingriff, welches in dem
äußeren Teil 131 der Endplatte 106 vorgesehen ist. An dem Glied 133 kann ein Handgriff 138 vorgesehen
sein, mittels dessen es gedreht werden kann. Auf diese Weise kann die axiale Lage des zentralen
Teiles 132 optimal eingestellt werden.
Ferner sind noch zusätzliche Mittel vorgesehen, um zwecks axialer Ausrichtung die Lage der Achse
der Spule 103 mit Bezug auf die Röhrenachse einstellen zu können. Hierbei ist die eine Seitenplatte
152 der Spule 103 mit einem Paar im Abstand voneinander liegender Lappen 153 (Fig. 3 und 4) versehen,
in die der Teil 154 der Schraube 156 eingreift. Mittels der Sehrauben 156 kann so die Lage
der Achse der Spule 103 mit Bezug auf die Röhrenachse eingestellt werden.
Die erwähnten verschiedenen Schlitze, Schrauben und Lappen sehen einen weiten Einstellungsspielraum
vor, der erwünscht ist, wenn die Elektronenröhre in bezug auf den magnetischen Kreis optimal
eingerichtet sein soll.
Claims (6)
1. Fokussierungsanordnung für eine Elektronenröhre mit einem Triftröhrenteil, einem elektrostatischen
Strahlerzeuger an dem einen und einer Auffangelektrode an dem anderen Ende des
Triftröhrenteils, bei der zur Strahlfokussierung ein magnetischer Kreis verwendet wird, der aus
einem den Triftröhrenteil und gegebenenfalls auch noch die Auffangelektrode umgebenden
ferromagnetischen Rahmen, welcher stirnseitig jeweils eine quer zur Röhre angeordnete und die
Röhre eng umschließende ferromagnetische Endplatte aufweist, und mindestens einer im Inneren
des Rahmens angeordneten Fokussierungsspule besteht, und bei der der Strahlerzeuger vor der
strahlerzeugerseitigen ferromagnetischen Endplatte des magnetischen Kreises (außerhalb desselben)
angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der zentrale Teil (132) der strahlerzeugerseitigen ferromagnetischen Endplatte
(106) axial verschiebbar angeordnet ist.
2. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der genannte, die
Röhre eng umschließende zentrale Teil (132) aus zwei gleichen Teilstücken besteht, die an der
Innenwand eines ringförmigen ferromagnetischen Gliedes (133), das zur Ermöglichung der axialen
Verschiebbarkeit des zentralen Teiles (132) ein Außengewinde (137) trägt, das mit dem äußeren
Teil (131) der strahlerzeugerseitigen ferromagnetischen Endplatte (106) im Eingriff steht, stabil
gehaltert sind.
3. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Fokussierungsspule
— bei Verwendung mehrerer in axialer Richtung hintereinanderliegender Fokussierungsspulen
die dem Strahlerzeuger benachbarte Fokussierungsspule (103) — quer und parallel
zur Achse der Fokussierungsanordnung verschiebbar angeordnet ist.
4. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverschiebung
der verschiebbar angeordneten Fokussierungsspule (103) mittels den ferromagnetischen
Rahmen durchsetzender Schrauben (156) erfolgt.
5. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Lage der
verschiebbar angeordneten Fokussierungsspule (103) durch an dem ferromagnetischen Rahmen
vorgesehene, parallel zur Achse der Fokussierungsanordnung verschiebbare Abstützklötze (116)
fixierbar ist.
6. Fokussierungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der in axialer
Richtung sich erstreckende Teil des ferromagnetischen Rahmens aus die ferromagnetischen Endplatten
(106, 107) an ihrem Umfang verbindenden, längsgeschlitzten plattenförmigen ferromagnetischen
Seitenteilen (108) besteht, die parallel zur und symmetrisch um die Achse der
Fokussierungsanordnung angeordnet sind und durch deren Längsschlitze sich sowohl die die
Querverschiebung der verschiebbar angeordneten Fokussierungsspule (103) bewirkenden Schrauben
(156) erstrecken als auch die der Festklemmung der Abstützklötze (116) an den ferromagnetischen
Seitenteilen (108) dienenden Schrauben (117).
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 893 990.
Deutsche Patentschrift Nr. 893 990.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 768/293 1.65 © Bundesdruckerei Berlin
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