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DE1185287B - Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik - Google Patents

Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik

Info

Publication number
DE1185287B
DE1185287B DET21773A DET0021773A DE1185287B DE 1185287 B DE1185287 B DE 1185287B DE T21773 A DET21773 A DE T21773A DE T0021773 A DET0021773 A DE T0021773A DE 1185287 B DE1185287 B DE 1185287B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
capacitance
oil
capacitor
initial
rotary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET21773A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Franke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET21773A priority Critical patent/DE1185287B/de
Publication of DE1185287B publication Critical patent/DE1185287B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G5/00Capacitors in which the capacitance is varied by mechanical means, e.g. by turning a shaft; Processes of their manufacture
    • H01G5/38Multiple capacitors, e.g. ganged

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Platten-Drehkondensator mit ölfüllung für die Funktechnik Es ist bekannt, in einem Drehkondensator aus Gründen der Kapazitätserhöhung bzw. der Steigerung der Spannungsbelastbarkeit an Stelle von Luft auch Hartpapier, Polystyrol oder Glimmer (selten auch öl) als Dielektrikum zu verwenden. Für Drehkondensatoren von Schwingungskreisen in Rundfunkempfängern ist jedoch bisher in der Praxis öl als Dielektrikum nicht verwendet worden, weil die Kapazitätserhöhung keinen Nutzen bringt und die Spannungsbelastung gering ist. Es kommt bei einem abstimmbaren Schwingungskreis nicht auf eine Kapazitätserhöhung an, sondern auf ein bestimmtes Verhältnis der Endkapazität zur Anfangskapazität des Schwingungskreises, denn der erzielte Frequenzbereich ist proportional zur Wurzel aus dem erwähnten Kapazitätsverhältnis. Füllt man einen Drehkondensator, der mit einem geeigneten Gehäuse umgeben ist mit öl, so erhöht sich aber nicht nur die Endkapazität, sondern auch die Anfangskapazität um denselben Faktor, so daß das erwähnte Kapazitätsverhältnis unverändert bleibt.
  • Durch den Transistor ist es möglich geworden, sehr kleine Empfänger, z. B. Taschenempfänger, zu bauen. Dabei hat sich gezeigt, daß der bisher übliche Luft-Drehkondensator trotz wesentlicher Verkleinerung doch noch ein relativ großes Bauelement darstellt. Es wäre deshalb erwünscht, die Größe des Drehkondensators in solchen kleinen Empfängern weiter herabzusetzen. Wenn man den Luftabstand der Platten vermindern könnte, würde man mit einer geringeren Plattenzahl auskommen und damit den Drehkondensator verkleinern können. Der Luftabstand der Platten läßt sich jedoch nicht weiter verringern, weil dann bei Erschütterungen, z. B. durch die Schallwellen des eingebauten Lautsprechers, die Gefahr einer gegenseitigen Berührung besteht. Es ist zwar möglich, durch Verwendung eines festen Dielektrikums mit weniger Platten auszukommen, je- doch läßt sich dann die gewünschte Kennlinie des Drehkondensators besonders mit Rücksicht auf den Gleichlauf bzw. Parallellauf von zwei oder mehr Drehkondensatoren nicht genügend genau erzielen. Mit einer ölfüllung des Drehkondensators wäre diese Schwierigkeit beseitigt, jedoch wird dann bei einer Verringerung der Plattenzahl zur Erzielung derselben Endkapazität wie bei einem Luft-Drehkondensator das erwähnte Kapazitätsverhältnis des Schwingungskreises und damit der erzielte Frequenzbereich zu klein, weil durch die ölfüllung auch die Anfangskapazität größer wird. Eine ölfüllung bringt also offenbar nicht die Lösung der Aufgabe, die räumlichen Abmessungen des Drehkondensators bei unveränderter Endkapazität und unverändertem Kapazitätsverhältnis zu verringern.
  • Die Erfindung zeigt, wie die gestellte Aufgabe gelöst werden kann. Bei dem bekannten Platten-Drehkondensator mit ölfüllung wird nach der Erfindung das metallische Gehäuse gegenüber dem Stator mit Aussparungen zur Herabsetzung der Anfangskapazität versehen und von einem öldichten Kunststoffgehäuse umgeben. Dadurch ist es möglich, die Streukapazität zwischen den Statorplatten und dem mit dem Rotor verbundenen metallischen Gehäuse genau oder annähernd um den Faktor herabzusetzen, um den die Zahl der Platten gegenüber einem Luft-Drehkondensator mit derselben Endkapazität verringert ist. , Es ist bereits bekannt, die Anfangskapazität eines Luft-Drehkondensators mit metallischem Gehäuse dadurch zu verringern, daß in den beiden Wänden des Gehäuses gegenüber den Endplatten des Stators je eine große Aussparung vorgesehen ist, so daß die beiden Wände Rahmen bilden. Von diesem bekannten Prinzip macht auch ein Vorschlag Gebrauch, nach dem sich der Stator außerhalb des wannenförmigen metallischen Gehäuses befindet und auf Stützen, die einen Teil der Wanne bilden, gelagert ist. Die Rotorplatten sind in der Lage kleinster Kapazität von der metallischen Wanne umgeben.
  • Alle diese Mittel haben bei einem Luft-Drehkondensator eine geringe Wirkung auf den Frequenzbereich, weil eine Herabsetzung der Anfangskapazität des Drehkondensators nur wenig ausmacht ini Vergleich zu der vorhandenen Schaltkapazitiät des Schwingungskreises, während die Anfangskapazität eines öl-Drehkondensators ohne Anwendung der Erfindung wegen der größeren Dielektrizitätskonstante des öls als Luft einen größeren absoluten Betrag hat und deshalb im Vergleich zu der gegebenen Schaltkapazität mehr ausmacht. Dies soll nachfolgend durch ein Zahlenbeispiel näher erläutert werden. Wenn ein Kapazitätsverhältnis von 10 -. 1 verlangt wird, so könnte man bei einer gegebenen Schaltkapazität von 30pF einen Luft-Drehkondensator mit einer Endkapazität von 370 pF und einer Anfangskapazität von 10 pF verwenden, denn dann würde sich ein Kapazitätsverhältnis von 400: 40 pF ergeben. Die erwähnte Anfangskapazität von 10 pF eines Luft-Drehkondensators setzt sich aus zwei Teilen zusammen, nämlich erstens der Kapazität der Statorplatten gegen die ganz herausgedrehten Rotorplatten und zweitens aus der Streukapazifät der Statorplatten gegen das metallische Gehäuse, nachfolgend kurz als Streukapazität bezeichnet. Der Anteil Nr. 1 der Anfangskapazität möge 4 pF betragen, und der Anteil Nr. 2, also die Streukapazität, möge 6 pF betragen. Würde man die Plattenzahl auf ein Viertel herabsetzen, so würde die Endkapazität des Drehkondensators nur noch 92,5 pF betragen, also die Endkapazität des ganzen Schwingungskreises 122,5 pF. Der Anteil Nr. 1 der Anfangskapazität würde von 4 pF auf 1 pF herabsinken, jedoch würde der Anteil Nr. 2 praktisch unverändert gleich 6 pF sein, so daß die Anfangskapazität des Drehkondensators von 10 pF nur auf 7 pF sinken würde. Die Anfangskapazität des ganzen Schwingungskreises würde dann also 37 pF betragen. Das Kapazitätsverhältnis würde dann gleich 122,5: 37 = 3,3 betragen, wäre also gegenüber 10: 1 viel zu klein.
  • Nach der Füllung eines solchen Kondensator mit Öl mit einer Dielektrizitätskonstante von 4 würde sich wieder eine Endkapazität des Drehkondensators von 370 pF und damit des ganzen Schwingungskreises von 400 pF ergeben. Die Anfangskapazität würde dementsprechend von 7 pF auf 28 pF ansteigen, so daß die gesamte Anfangskapazität des Schwingungskreises gleich 58 pF ist. Das Kapazitätsverhältnis ist dann gleich 400. 58 = 7. Es ist also ebenfalls zu klein gegenüber dem verlangten Kapazitätsverhältnis von 10: 1.
  • Nach der Erfindung verringert man die Streukapazität von 6 pF des Öl-Drehkondensators vor der Füllung mit Öl auf 1,5 pF, so daß sie nach der Füllung mit Öl nur 6 pF beträgt, während sie dann ohne Anwendung der Erfindung 24 pF betragen würde. Da der Anteil Nr. 1 der Anfangskapazität nach der Ölfüllung 4 pF beträgt, ergibt sich eine Anfangskapazität des mit Öl gefüllten Kondensators von 10 pF. Die Anfangskapazität des öl-Drehkondensators ist also genauso groß wie die Anfangskapazität des am Anfang des Zahlenbeispieles zugrunde gelegten Luft-Drehkondensators mit viermal größerer Plattenzahl. Das Kapazitätsverhältnis eines solchen öl-Drehkondensators ist dann also wieder gleich 400: 40 = 10 : 1. Demnach steigt durch Anwendung der Erfindung das Kapazitätsverhältnis des Öl-Drehkondensators von 7: 1 auf 10: 1.
  • Im Vergleich hierzu wird nun gezeigt, wie sich eine gleich große Herabsetzung der Streukapazität bei dem anfangs vorausgesetzten Luft-Drehkondensator auswirken würde. Der Anteil Nr. 1 der Anfangskapazität ist wieder gleich 4 pF und der Anteil Nr. 2 der Anfangskapazität, also die Streukapazität, sei von 6 pF auf 1,5 pF herabgesetzt. Die Anfangskapazität des Luft-Drehkondensators würde dann also nur noch 5,5 pF betragen, also um 4,5 pF niedriger sein als vorher. Die gesamte Anfangskapazität des Schwingungskreises sinkt dann von 40 pF auf 35,5 pF. Dementsprechend sinkt die gesamte Endkapazität des Schwingungskreises von 400 pF auf 395,5 pF. Das Kapazitätsverhältnis ist dann gleich 395,5: 35,5 = 11,1. Das ursprüngliche Kapazitätsverhältnis von 10 : 1 ist also nur um 11 % auf 11, 1 gestiegen, während bei dem Öl-Drehkondensator durch die gleiche Herabsetzung der Streukapazität das Kapazitätsverhältnis von 7: 1 auf 10 : 1 um 1/7 43 11/o gesteigert wird.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. In F i g. 1 ist ein Schnitt durch einen Zweifachdrehkondensator und in F i g. 2 eine Seitenansicht dargestellt.
  • In F i g. 1 sind die beiden Statoren eines Doppeldrehkondensators (für den Eingangs- und Oszillatorkreis eines überlagerungsempfängers) mit 1 und 3 und die zugehörigen Rotoren mit 2 und 4 bezeichnet. Die Statoren 1 und 3 sind an entgegengesetzten Seiten des metallischen Gehäuses 5 isoliert befestigt, in dem auch die Achse 6 gelagert ist. Das metallische Gehäuse 5 ist noch von einem Kunststoffgehäuse 7 umgeben, und ferner ist eine Stopfbuchse, 8 vorgesehen, damit das Innere mit Öl gefüllt werden kann. In diesem Ausführungsbeispiel ist der Erfindungsgedanke dadurch verwirklicht, daß das metallische Gehäuse 5 an den Stellen 9 und 10 gegenüber den äußeren Platten der Statoren 1 und 3 Durchbrechungen hat. Zur weiteren Verminderung der Anfangskapazität sind noch zusätzliche Durchbrechungen 11 und 12 vorgesehen.
  • Ein weiteres in F i g. 1 dargestelltes Mittel zur Herabsetzung der Anfangskapazität besteht darin, die sonst erforderliche Abschirmwand zur Entkopplung der beiden Statoren 1 und 3 dadurch fortzulassen oder auf eine kleine Wand 13 zu reduzieren, daß die beiden Statoren 1 und 3 nicht an derselben Wand des Gehäuses, sondern an gegenüberliegenden Wänden des Gehäuses befestigt ist. Eine solche Anordnung der Statoren ist bei Luft-Drehkondensatoren im Prinzip bekannt.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Platten-Drehkondensator mit Ölfüllung für die Funktechnik, dadurch gekennzeichnet, daß das metallische Gehäuse gegenüber dem Stator mit Aussparungen zur Herabsetzung der Anfangskapazität versehen und von einem öl- dichten Kunststoffgehäuse umgeben ist. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1138 163, 1149 821.
DET21773A 1962-03-17 1962-03-17 Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik Pending DE1185287B (de)

Priority Applications (1)

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DET21773A DE1185287B (de) 1962-03-17 1962-03-17 Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik

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DET21773A DE1185287B (de) 1962-03-17 1962-03-17 Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1185287B true DE1185287B (de) 1965-01-14

Family

ID=7550257

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DET21773A Pending DE1185287B (de) 1962-03-17 1962-03-17 Platten-Drehkondensator mit OElfuellung fuer die Funktechnik

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138163B (de) 1958-04-03 1962-10-18 Matsushita Electric Ind Co Ltd Drehkondensator
DE1149821B (de) 1959-11-18 1963-06-06 Christian Schwaiger Drehkondensator

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1138163B (de) 1958-04-03 1962-10-18 Matsushita Electric Ind Co Ltd Drehkondensator
DE1149821B (de) 1959-11-18 1963-06-06 Christian Schwaiger Drehkondensator

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