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DE1184610B - Siebvorrichtung - Google Patents

Siebvorrichtung

Info

Publication number
DE1184610B
DE1184610B DEM49795A DEM0049795A DE1184610B DE 1184610 B DE1184610 B DE 1184610B DE M49795 A DEM49795 A DE M49795A DE M0049795 A DEM0049795 A DE M0049795A DE 1184610 B DE1184610 B DE 1184610B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sieve
trays
sieve trays
inclined surface
particle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM49795A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederik Kristian Mogensen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1184610B publication Critical patent/DE1184610B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B1/00Sieving, screening, sifting, or sorting solid materials using networks, gratings, grids, or the like
    • B07B1/28Moving screens not otherwise provided for, e.g. swinging, reciprocating, rocking, tilting or wobbling screens

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

  • Siebvorrichtung Die Erfindung bezieht sich auf eine Siebvorrichtung, mit der ein kömiges Gut nach seiner Korngröße klassiert und in mehrere Fraktionen aufgeteilt wird, deren Zahl von der Zahl der Siebböden grundsätzlich unabhängig ist.
  • Es sind bereits Vorrichtungen der genannten Art bekannt, bei denen die Klassierung unter Ausnutzung der Tatsache erreicht wird, daß ein herabfallendes Teilchen mit um so größerer Wahrscheinlichkeit auf ein Hindernis trifft, je größer sein Komdurchmesser ist. Das körnige Gut wird auf einen Siebboden aufgebracht, dessen Maschen- bzw. Spaltweite größer als die maximale Korngröße des Aufgabegutes ist, während durch Neigung und/oder entsprechende Vibration des Siebbodens für eine Förderung des Aufgabegutes gesorgt. ist. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, daß ein Teilchen vom Siebgeflecht behindert bzw. auf den Draht des Siebgewebes auftrifft und dabei in Neigungs- bzw. Fließrichtung geschleudert wird um so geringer, je kleiner das Teilchen ist. Die größeren Teilchen werden also nach der Wahrscheinlichkeit in stärkerem Maße vom Aufgabeende weggefördert, bevor sie, eventuell nach mehrmaligem Auftreffen auf einen Draht des Siebgewebes, durch den Siebboden fallen, während die kleineren Teilchen in stärkerem Maße senkrecht, d. h. nahe der Aufgabestelle, durch den Siebboden fallen. Bei den nach diesem Prinzip arbeitenden bekannten Vorrichtungen sind mehrere solcher Siebböden untereinander angeordnet, wodurch eine bessere Klassierung erzielt wird.
  • Eine solche Vorrichtung mit mehreren untereinander angeordneten, vom Aufgabeende der Vorrichtung ausgehend schräg nach unten geneigten Siebböden mit einer Maschenweite, die größer als die maximale Korngröße des dem jeweiligen Siebboden aufgegebenen Gutes ist, ist aus der USA.-Patentschrift 2 572 177 bekannt. Während diese Vorrichtung mit gleich stark geneigten Siebböden ausgerüstet ist, ist in der USA.-Patentschrift 2 853 191 eine entsprechende Vorrichtung beschrieben, bei der die Siebböden von oben nach unten zunehmend geneigt sind.
  • Es hat sich herausgestellt, daß die mit den bisher bekannten Vorrichtungen erreichte Kornverteilung nicht vollends den Erwartungen entspricht, weil in der Feinkornfraktion stets einzelne größere oder gar größte Teilchen enthalten sind. Die Begründung für diesen Fehlkornanteil im Feingut wird darin gesehen, daß einige Teilchen, insbesondere größere Teilchen, so ungünstig auf den Siebdraht auftreffen oder mit einem anderen Teilchen zusammenprallen, daß sie mit einer entgegen der'agenieinen Fließrichtung nach rückwüts gerichteten Bewegungskempo# nente weggeschleudert werden. Zwar wird das Teilchen voraussichtlich nach .. einem erneuten' 'Zusammenprall mit einem Draht des Siebbodens wieder in Fließric.htung bewegt, doch bietet sich gerade dein rückwärts geworfenen Teilchen infolge der Siebneigung eine,große Durc.hgangsöffnung, so daß zu der unerwünschten Bewegung des>Tefichens die ge.# ringere Wahrscheinlichkeit eines erneuten Zusammen- pralles mit einem Siebdraht tritt. Insbesondere dort" wo die Siebböden dicht Übereinander angeordnet sind, wie es im rückwärtigen Teil der bekannten Vorrichtung mit von oben nach unten zunehmend geneigten Siebböden der Fall ist, und die Teilchen einen nur kurzen Fallweg bis zum nächsten Sieb haben, kann ein rückwärts geschleudertes Teilchen mehrere Siebböden passieren, bevor es auf Grund der Schwerkraft wieder etwa senkrecht fällt und dann wieder eher auf einen Siebdraht auftrifft.
  • Aufgabe der Erfindung ist die Vermeidung dieses in der Verunreinigung des Feinkomanteils in Erscheinung tretenden Nachteils der bekannten Vorrichtungen. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß unterhalb des oberen Bereiches mindestens eines Siebbodens eine gleich stark oder stärker geneigte Fläche angeordnet wird. Die auf diese geneigte Fläche auftreffenden Teilchen werden entweder durch den Aufprall in Fließrichtung geschleudert - was als besonders günstig angesehen wird - oder rutschen auf der Fläche abwärts, wobei ihnen gleichfalls eine vorwärts bzw. in Fließrichtung gerichtete Bewegung erteilt wird. Da durch die Anbringung der Fläche gemäß der Erfindung die Verunreinigung des Feinkomanteils durch größere Teilchen vermieden werden soll, ist es nicht erforderlich, eine auch für die feinen Teilchen undurchlässige Fläche vorzusehen.
  • Zur möglichst vollständigen Vermeidung von Verunreinigungen des Feinkornanteils ist es besonders vorteilhaft, unterhalb des oberen Bereiches aller Siebböden eine geneigte Fläche gemäß der Erfindung vorzusehen.
  • Ferner hat es sich als zweckmäßig erwiesen, die Flächen so groß auszuführen, daß der über der Fläche liegende obere Bereich des Siebbodens etwa 1/io bis 1/s der Sieblänge entspricht. Im einzelnen ist die günstigste Länge dieser Flächen von der Maschenweite und der Neigung der Siebböden sowie von den Betriebsverhältnissen abhängig.
  • Die Siebböden können von oben nach unten in Fließrichtung gegeneinander versetzt sein, da durch jede Fläche der Aufgabebereich des darunter befindliehen Siebbodens weiter in Fließrichtung vcrschoben wird.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand einer schematischen Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • Die Zeichnung gibt eine perspektivische Darstellung einer SiebvorTichtung nach der Erfindung, die die Vorrichtung im wesentlichen von der Seite zeigt und bei der ein Teil der Seitenwand und der Rückwand weggenommen ist.
  • Die Vorrichtung umfaßt eine Rahmenkonstruktion, die sich aus zwei gleichen seitlich angeordneten Rahmenteilen und aus Querverbindungen zusammensetzt. Die Rahmenteile sind jeweils aus einer abgewinkelten Stange 1, einer vorderen Stange 2, einer oberen Stange 3, einer Verbindungsstange 4 sowie den Streben 5, 6 und 7 zusammengeschweißt. Beide Rahmenteile sind durch eine Seitenwand 11 abgeschlossen und an ihren Ecken durch Querstangen, von denen nur die Querstangen 14, 15 und 16 zu sehen bzw. bezeichnet sind, miteinander verschweißt.
  • Auf die Rahmenkonstruktion sind zwei vordere Augen 25 und zwei hintere Augen 26 aufgeschweißt, an denendieKonstruktion überFedern39 aufgehängt ist, die jeweils mit einem Haken 38 in die Augen eingreifen. Die Vorrichtung ist mit einem Vibrator 41 ausgerüstet, der sie in Schwingungen zu versetzen vermag.
  • Innerhalb der Rahmenkonstruktion sind fünf Siebböden 35 a, 35 b, 35 c, . . . über- bzw. untereinander angeordnet. Die Siebböden 35 besitzen die gleiche Länge und sind vom in der Zeichnung rechts befindliehen Aufgabeende aus schräg nach unten geneigt, wobei jeweils der nächst untere Siebboden stärker geneigt ist. Die vorderen Enden der Siebböden sind etwa senkrecht untereinander angeordnet, so daß ihre hinteren Enden etwas gegeneinander versetzt sind. Jeder Siebboden 35 ist durch eine vordere Schiene 31 und zwei mittlere Schienen 32 unterstützt, die zwischen die Seitenwände 11 eingeschweißt sind. Das vordere Ende jedes Siebbodens ist durch eine Rippe 36 der vorderen Schiene 31 gehalten, während das hintere Ende des Siebbodens eine Spannschiene 33 umgreift, die durch mit der Spannschiene 33 verbundene Schrauben 34 nach hinten vorgespannt ist, die mit Hilfe von Muttern gegen ortsfeste Spannstücke 24 gezogen sind.
  • Unterhalb des oberen Bereiches der Siebböden 35 sind undurchlässige Flächen in Form von Platten 22 a, 22 b, 22 c, 22 d, 22 e angeordnet, die mit den Seitenwänden 11 der Vorrichtung verbunden sind. Diese Platten 22 besitzen etwa die gleiche Neigung wie die Siebböden 35 unter denen sie angeordnet sind. Sie erstrecken sich mindestens so weit in Richtung auf die Vorderseite der Vorrichtung, daß das von den geneigten Platten 22 herabfallende Gut auf das obere Ende des darunter befindlichen Siebbodens fällt. Oberhalb des obersten Siebes ist ein Zuführungsblech 21 zwischen den Seitenwänden 11 eingeschweißt, das das zu klassierende Gut dem Aufgabeende des obersten Siebbodens 35a zuführt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche-. 1. Siebvorrichtung mit mehreren untereinander angeordneten und vom Aufgabeende der Vorrichtung ausgehend schräg nach unten ge- neigten Siebböden mit einer Maschen- bzw. Spaltweite, die größer ist als die maximale Korngröße des dem jeweiligen Siebboden aufgcgcbenen Gutes, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des oberen Bereiches mindestens eines Siebbodens (35a, 35b usw.) eine gleich stark oder stärker geneigte Fläche (22 a, 22 b usw.) angeordnet ist.
  2. 2. Siebvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des oberen Bereiches aller Siebböden (35a, 35b usw.) eine geneigte Fläche (22a, 22b usw.) angeordnet ist. 3. Siebvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der überderFläche (22a, 22b usw.) liegende obere Bereich des Siebbodens (35 a, 35 b usw.) etwa 1/io bis 1/3 der Sieblänge entspricht.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 819 167.
DEM49795A 1960-07-25 1961-07-24 Siebvorrichtung Pending DE1184610B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
SE1184610X 1960-07-25

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1184610B true DE1184610B (de) 1964-12-31

Family

ID=20421583

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM49795A Pending DE1184610B (de) 1960-07-25 1961-07-24 Siebvorrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1184610B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819167C (de) * 1949-07-30 1951-10-31 Gelochter Bleche Mayer & Cie F Aspirateur mit Siebwerk

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE819167C (de) * 1949-07-30 1951-10-31 Gelochter Bleche Mayer & Cie F Aspirateur mit Siebwerk

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