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DE1184613B - Lager fuer Klaviermechaniken - Google Patents

Lager fuer Klaviermechaniken

Info

Publication number
DE1184613B
DE1184613B DEW28845A DEW0028845A DE1184613B DE 1184613 B DE1184613 B DE 1184613B DE W28845 A DEW28845 A DE W28845A DE W0028845 A DEW0028845 A DE W0028845A DE 1184613 B DE1184613 B DE 1184613B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
bearing
sleeve
bearing according
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW28845A
Other languages
English (en)
Inventor
Ivor Arnold Wigley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEW28845A priority Critical patent/DE1184613B/de
Publication of DE1184613B publication Critical patent/DE1184613B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10CPIANOS, HARPSICHORDS, SPINETS OR SIMILAR STRINGED MUSICAL INSTRUMENTS WITH ONE OR MORE KEYBOARDS
    • G10C3/00Details or accessories
    • G10C3/16Actions

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Mounting Of Bearings Or Others (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Lager Lager für Klaviermechaniken für Klavierinechaniken.
  • Bei einer Klaviermechanik sind die Hämmer, die die Saiten anschlagen, wie auch andere Bauelemente mit Hilfe von Stiften oder Bolzen in mit Filz aus-"ekleideten Bohi -ungen drehbar gelagert. So kann beispielsweise ein Stift oder Bolzen in einem den unteren Teil des Hammers bildenden Kloben angeordnet sein, während die Bohrungen in einem gabelförmigen Lagerbock angebracht sind.
  • Ein Nachteil dieser Bauweise ist es, daß die Lager für ein Klavier nicht mehr ausreichend leichtgängig sind, wenn das Klavier Feuchtigkeit aufnimmt. Die Verschlechterung der Wirkungsweise verschwindet normalerweise nicht wieder, so daß die Mechanik auch nach der Wiederaustrocknung des Klaviers nur mangelhaft arbeitet.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die Leichtgängigkeit des Latzers auch bei Aufnahme von Feuchtigkeit zu sichern.
  • Erfindungsgemäß wird ein Lager für eine Klavierniechanik vorgeschlagen, welches gekennzeichnet ist durch ein äußeres verhältnismäßig steifes Gehäuse und eine darin angeordnete elastische oder deformierbare Büchse, welffie zum genauen Sitz auf den darin drehbaren Lagerbolzen bringbar ist.
  • Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Teils einer Klaviermechanik, bei der das erfindungsgemäße Lager eingebaut ist, F i g. 2 einen Schnitt durch die in F i g. 1 eingebauten Lager, F i g. 3 ein zur Vorbereitung der Lager dienendes, Werkzeug in der Ansicht und F i g. 4 einen Schnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung.
  • Die F i g. 2, 3 und 4 sind in vergrößertem- Maßstab abgebildet.
  • Die Erfindung wird mit großem Vorteil bei Klaviermechaniken verwendet, die bekanntlich aus einer großen Anzahl von drehbar oder schwenkbar gelagerten Teilen bestehen. In F i g. 1 ist ein Hammer gezeigt, wie er bei Klaviermechaniken verwendet wird. Der Hammerkloben 10 (butt) ist mit Hilfe eines Bolzens 11 schwenkbar gelagert. Der Bolzen 11 liegt in dem gabelfönnigen oberen Teil 12 des Lagerbocks 13. Das untere Ende des Hammerstiels 14 ist im Kloben 10 befestigt, während am oberen Ende des Schaftes 14 der Hanunerkopf 15 angeordnet ist, der in üblicher Weise mit Filz 16 belegt ist. Das gabelförmige obere Ende des Lagerbocks 13 ist auf einer Seite zur Sichtbarmachung des betreffenden Lagers ausgeschnitten. Das Lager selbst ist in F i g. 2 in weiteren Einzelheiten dargestellt.
  • Die Lager bestehen jeweils- aus einem äußeren Gehäuse 17, in welchem eine Büchse 18 liegt. Der mittlere Teil des Gehäuses und der Büchse haben einen gleichen größten Innen- bzw. Außendurchmesser, wobei der im Durchmesser größte Teil in Axialrichtung etwa ein Drittel der Gesamtlänge ausmacht. Der Durchmesser dieses mittleren Teils beträgt mindestens das Doppelte der Länge des im Durchmesser größten mittleren Teils, jedoch vor-#ugs w-eig#7das Dreifache der genannten Länge. Das Gehäuse hat eine gleichbleibende Wandstärke, so daß die Innenfläche der Außenfläche entspricht. Das Gehäuse besteht in der Regel aus Metall und ist daher ausreichend steif. Die Büchse ist dagegen elastisch oder deformierbar und besteht aus Plastikwerkstoff, der flüssigkeitsundurchlässig und -unempfindlich ist. Der Plastikwerkstoff Polytetrafluoräthylen (P.T.F.E.) hat sich, bei den praktisch ausgeführten Vorrichtungen sehr gut bewährt. Die Erfindung ist jedoch nicht auf, die Verwendung des genannten Materials beschränkt. Der Stift oder Bolzen 11 besteht normalerweise aus Metall, beispielsweise dem gleichen Metall wie das Gehäuse 17, um das Auftreten elektrolytischer Erscheinungen zu verhindern.
  • Beim Einbau eines Lagers ist es wichtig, daß die Büchse 18 genau in das Gehäuse 17 paßt. Die Enden der Büchse und die Enden des Gehäuses fallen etwa zusammen. Der Unterschied zwischen dem Innendurchmesser des Gehäuses an seinen Enden und der Bohrung in der Büchse ergibt ein geringes Spiel zwischen dem Gehäuse und dem Bolzen, welches bei 20 in der Zeichnung erscheint. Das Gehäuse kann getempert oder kalt bearbeitet sein oder ein Teil von ihm kann getempert und ein anderer kalt bearbeitet worden sein. Die Bohrung in der Büchse hat zunächst geringfügig Untergröße, so daß die Büchse fest auf dem Bolzen sitzen würde. Es wird daher ein Werkzeug verwendet, wie es in F i g. 3 gezeigt ist, das aus einem leicht konisch geformten vorderen Ende 21 und einem im Querschnitt gleichbleibenden Abschnitt 22 besteht. Das Werkzeug ist poliert und wird in die Büchse hineingeschoben, so daß das Gehäuse 17 auf Grund des volumetrischen oder hydrostatischen Drucks über seine Elastizitätsgrenzen hinaus ausgedehnt wird, wobei der Durchmesser des Teils 22 am Werkzeug so gewählt ist, daß nach dem Herausziehen des Werkzeugs der eigentliche Lagerbolzen 11 in der deformierten Büchse mit dem gewünschten Sitz aufgenommen wird. Das Gehäuse nimmt auf diese Weise eine bleibende Form (set) an, d. h., es geht nach seiner Verforrnung nicht wieder in seine ursprüngliche Form zurück, so daß die Passung beim Gebrauch bestehenbleibt und nicht durch Ausdehnung oder Zusammenziehung des Lagerbocks 13, der normalerweise aus Holz besteht, beeinträchtigt wird. Beim Einbau des Lagers findet unvermeidlich eine relative Deformation zwischen dem äußeren Gehäuse 17 des Lagers und der Bohrung in dem Bauteil, in welchen das Lager eingesetzt wird, statt. Wenn die Bohrung in Holz oder in anderem verhältnismäßig weichem Material angeordnet ist, wird sie durch das Gehäuse etwas aufgeweitet, während dann, wenn die Bohrung in Stahl oder anderem hartem Material angeordnet ist und das Gehäuse aus Aluminium oder anderem weichem Material besteht, das Gehäuse 17 verformt wird. Bei beiden Möglichkeiten ist jedoch bei dem erfindungsgemäßen Lager Gewähr für die Selbstausrichtung gegeben.
  • Es ist wesentlich, daß die Lagerbolzen gleichbleibenden Durchmesser aufweisen. Dies kann je- doch mit Hilfe der bekannten Drahtziehverfahren mit ausreichend engen Toleranzen ohne weiteres erzielt werden. Nach F i g. 2 sind das Gehäuse 17 und die Büchse 18 in ihren Mittelteilen zylindrisch und an ihren Endteilen konisch ausgebildet. Diese Formgebung ist jedoch nicht von wesentlicher Bedeutung. So zeigt F i g. 4 eine andere geeignete Ausbildung, bei der die Umrisse von Büchse und Gehäuse leicht abgerundet sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Lager für eine Klaviermechanik, g e k c n n -z e i c h n e t d u r c h ein äußeres verhältnismäßig steifes Gehäuse und eine darin angeordnete elastische oder deforrnierbare Büchse, welche zum genauen Sitz auf den darin drehbaren Lagerbelzen bringbar ist.
  2. 2. Lager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse aus Metall und die innenliegende Büchse aus Plastikwerkstoff besteht. 3. Lager nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Gehäuse in seiner Mitte seinen größten Durchmesser aufweist und nach beiden Enden hin im Durchmesser abnimmt, wobei die Büchse an der Innenseite des Gehäuses entsprechend ausgebildet ist. 4. Lager nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der größte Durchmesser des Gehäuses mindestens das Doppelte der Länge beträgt, mit der das Gehäuse an dem das Lager abstützenden Teil in der in diesem Teil angeordneten Bohrung anliegt, derart,daßsich dasLager selbst ausrichtet. 5. Lager nach den vorhergehenden Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß die Ab- messungen des Gehäuses und der Büchse so gewählt sind, daß die Büchse sich beim Einführen eines Werkzeugs zur Herstellung eines endgültigen Bohrungsdurchmessers auf das dem gewünscht--n Sitz auf dem Bolzen entsprechende Maß verforrnt und sich hierbei das äußere Gehäuse über seine Elastizitätsgrenze hinaus bleibend aufweitet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 924 602; Patentschrift Nr. 19 407 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschländs.
DEW28845A 1960-10-31 1960-10-31 Lager fuer Klaviermechaniken Pending DE1184613B (de)

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Family

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DEW28845A Pending DE1184613B (de) 1960-10-31 1960-10-31 Lager fuer Klaviermechaniken

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3428759A1 (de) * 1983-08-06 1985-02-28 Nippon Gakki Seizo K.K., Hamamatsu, Shizuoka Verbesserte lagerbuchse fuer drehzapfen eines klavier-anschlagmechanismusses

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19407C (de) * C. GRATALOUP und J. B. LEYMARIE in Paris Neuerung an Schirmschiebern
DE924602C (de) * 1951-12-29 1955-03-03 Baldwin Piano Company Lager, Lagermaterial zur Verwendung in einer Klaviermechanik und Verfahren zu seinerHerstellung

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