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DE1184020B - Gasentladungsroehre - Google Patents

Gasentladungsroehre

Info

Publication number
DE1184020B
DE1184020B DEM56629A DEM0056629A DE1184020B DE 1184020 B DE1184020 B DE 1184020B DE M56629 A DEM56629 A DE M56629A DE M0056629 A DEM0056629 A DE M0056629A DE 1184020 B DE1184020 B DE 1184020B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cathode
metal shell
thermionic
ribs
gas discharge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM56629A
Other languages
English (en)
Inventor
Basil Offor Baker
Robert Joseph Wheldon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MO Valve Co Ltd
Original Assignee
MO Valve Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MO Valve Co Ltd filed Critical MO Valve Co Ltd
Publication of DE1184020B publication Critical patent/DE1184020B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J17/00Gas-filled discharge tubes with solid cathode
    • H01J17/02Details
    • H01J17/04Electrodes; Screens

Landscapes

  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Gasentladungsröhre Diese Erfindung betrifft eine Gasentladungsröhre mit geheizter Kathode, deren zylinderförmiger Heizkörper zumindest teilweise von einer koaxial angeordneten, gleichfalls im wesentlichen zylindrischen Metallhülle umschlossen ist, die als Kathode geschaltet und mit nach innen in Richtung auf den Heizkörper vorstehenden, den Heizkörper jedoch nicht berührenden, radial verlaufenden Rippen versehen ist, deren Oberflächen mit Aktivierungsmaterial versehen sind und als großflächige, Elektronen emittierende Kathodenfläche dienen.
  • Röhren dieser Art sind bekannt, bei denen der Heizkörper nicht selbst aktiviert ist und beim Betrieb keine beträchtliche Menge an Elektronen emittiert. Die Anordnung ist so.-getroffen, daß die radialen Rippen der Metallhülle 'Elektronen nach einem thermionischen Vorgang im Betrieb emittieren.
  • Bei solchen bekannten Röhren muß eine große Wärmemenge dem Heizkörper im Betrieb zugeführt ,werden, um die radialen Rippen, auf eine ausreichende Temperatur zu bringen, bei der sie thermionisch Elektronen emittieren, und der Betrieb der Kathode ist entsprechend leistungsfähig.
  • Mit der Konstruktion der vorliegenden Erfindung hat es sich als unnötig erwiesen, eine solche große Wärmemenge an die Kathode im Betrieb zu liefern, um einen äquivalenten Spitzenanodenstrom 'irr der Röhre zu erzeugen. Die vorliegende Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der von einer Metallhülle ninschlosse ne Heizkörper als .thermionische;- aktivierte Kathode ausgebildet ist und die Rippen der Metallhülle durch Aufdampfen von Aktivierungsmaterial von der thermionischen Kathode während der Herstellung der Röhre zumindest über eine Fläche aktiviert sind, die doppelt so groß ist wie die ,aktivierte Oberfläche der thermiönischen Kathode, wobei die thermionische Kathode und die mit den Rippen- versehene Metallhülle elektrisch miteinander verbunden sind, so daß sowohl die thermionische Emission der geheizten Kathode als auch die Emission von den kälteren Rippenflächen der Metallhülle zum Gesamtanödenstrom der Röhre beitragen.
  • Vorzugsweise ist bei der Röhre nach der Erfindung die aktivierte Oberfläche der Rippen mindestens viermal so groß und vorzugsweise mindestens , zehnmal so groß wie die aktivierte Oberfläche der thermionischen Kathode.
  • Darüber hinaus ist vorzugsweise die Röhre nach der Erfindung mit Wasserstoff. gefüllt.
  • Weiterhin ist vorzugsweise in der Röhre nach der ; Erfindung die thermionische Kathode eine imprägnierte Kathode. Unter einer imprägnierten Kathode wird eine thermioniselie' Kathödt verstanden; bei der der Elektronen emittierende ° Abschnitt durch' einen Körper aus porösem; 'hitzebeständigem Metall gebildet wird, wobei in#,deü.Eoref des@'Metälls mindestens eine Erdalkalinetallverlüfrduiig verteilt ist., Mit dieser Anordnung wurde gei'unden, daß" Spitz.enanodenströme' ähnlich den vorher erzielten Strömen bei einer stark verringei en Heizleistung erreicht werden können; wobei der'größere Tefl der Emission der. Kathode von den aktivie?rten Oberflächen der radialen Rippen beigetragen wird, obwohl deren Teinperatur beträchtlich niedriger"äls die für eine normale thermionische Emission' erforderliche Temperatur ist.
  • "Es waren auch vorher Kathoden bekannt,' bei denen das mittlere Heizteil als `eine aktivierte thermionische Kathode entworfen "War. Bei diesen vorher bekannten Kathoden stehen jedoch im Gegensatz zu den Kathoden gemäß der vorliegenden Erfindung die aktivierten radialen Rippen der Metallhülle in direktem thermisch leitendem Kontakt mit dem mittleren Heizteil, und dementsprechend werden sie im Betrieb auf eine Temperatur erwärmt; die ähnlich der des mittleren Heizteiles ist, d: h: ausreichend hoch, damit eine thermiönische Emission an "den Rippen sattfinden kann; wobei dies wiederum eine Verschwendung an Heigeistung zur Folge hat. Eine Anordnung gemäß der Erfindung wird jetzt als Beispiel unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben. In den Zeichnungen ist F i g. 1 eine Teilschnittansicht, die teilweise weggebrochen gezeigt wird, eines Thyratrons, welches in der Lage ist, mit einem Anodenspitzenstrom von etwa 2500 Ampere zu arbeiten, und F i g. 2 eine Schnittdraufsicht des Thyratrons, wobei der Schnitt gemäß der Linie I1-11 der' F i g. 1 vorgenommen wurde.
  • Wie die Zeichnungen zeigen, besitzt das Thyratron ein Entladungsgefäß 1 aus Metall, das mit Deuterium bei einem Druck von 0,3 mm Quecksilbersäule gefüllt ist, wobei der Hauptkörper des Entladungsgefäßes 1 die Form eines kreisförmigen Zylinders mit einem Innendurchmesser von etwa 6 cm und einer Länge von etwa 10 cm aufweist. Das Elektrodensystem des Thyratrons ist in dem Hauptkörper des Entladungsgefäßes 1 untergebracht und enthält eine Anode 2, eine Steuerelektrode 3 und eine thermionische Kathode 4.
  • Die Anode 2 hat die Form einer Metallscheibe von 5 cm Durchmesser, die nahe dem einen Ende des Hauptkörpers des Entladungsgefäßes 1 angeordnet ist, wobei ihre Hauptflächen senkrecht zur Achse des Entladungsgefäßes 1 stehen. Ein elektrischer Kontakt für die Anode 2 ist in Form eines Metallstabes 5 vorgesehen, dessen eines Ende an einem Mittelbereich der Anode 2 befestigt ist, wobei sich der Stab 5 durch .ein Verschlußteil 6 erstreckt, welches dazu dient, das entsprechende Ende des Enladungsgefäßes 1 abzuschließen. Das Verschlußteil 6 enthält eine elektrisch isolierende Stütze 7, die dazu dient, die Anode 2 elektrisch gegen das Entladungsgefäß 1 zu isolieren.
  • Die Steuerelektrode 3 enthält drei Metallscheiben 8, 9 und 10, deren Hauptflächen senkrecht zur Achse des Entladungsgefäßes 1 stehen, wobei die Umfangsflächen der Scheiben 8, 9 und 10 an der Wand des Hauptkörpers des Entladungsgefäßes 1 befestigt sind und die Hauptflächen derMittelscheibe 9entsprechend mit den benachbarten Hauptflächen der anderen Scheiben 8 und 10 in Berührung liegen. Ein Paar gekrümmter Schlitze 11 ist symmetrisch in jeder der Scheiben 8, 9 und 10 ausgebildet; wobei die Schlitze 11 in der Mittelscheibe 9 breiter als die anderen Schlitze 11 sind und die Schlitze 11 in der Scheibe 8, die am nächsten zur Anode 2 angeordnet ist, näher zur Mitte des Entladungsgefäßes 1 als die Schlitze 11 in der Scheibe 10 angeordnet sind. Zweck der Schlitze 11 ist es, einer Entladung, die zwischen der Kathode 4 und der Anode beim Betrieb der Röhre auftritt, zu ermöglichen, durch die Steuerelektrode 3 hindurchzufließen. Eine Stauscheibe 12 von 3,7 cm Durchmesser ist auf der Seite der Steuerelektrode 3 angeordnet, die von der Anode 2 entfernt liegt, und ist mit der Scheibe 10 mit Hilfe einer elektrisch isolierenden Stütze 13 befestigt, wobei die Hauptflächen der Stauscheibe 12 anordnungsgemäß senkrecht zur Achse des Entladungsgefäßes 1 liegen.
  • Die thermionische Kathode 4 besteht im wesentlichen aus einem zylinderförmigen Heizkörper 14 aus porösem Wolfram, das mit Erdalkalimetallverbindungen imprägniert ist, wobei das obere Ende (in bezug auf F i g. 1) des Heizkörpers 14 geschlossen ist und der Heizkörper 14 einen Außendurchmesser von 1,2 cm und eine Länge von 1,3 cm aufweist. Der Heizkörper 14 ist koaxial in dem Hauptkörper des Entladungsgefäßes 1 angeordnet, wobei sein oberes Ende im Abstand von 2,5 cm von der Stauscheibe entfernt und dieser gegenüberliegt. Eine Heizwicklung 15 ist in dem Heizkörper 14 eingeschlossen, wobei das eine Ende der Heizwicklung 15 in dem oberen Ende des Heizkörpers 14 befestigt ist. Das andre Ende der Heizwicklung 15 ist durch eine Metallhülse 16 abgedichtet, welche wiederum durch eine elektrisch isolierende Scheibe 17 abgedichtet ist. Die Scheibe 17 ist an dem unteren Ende des Heizkörpers 14 mit Hilfe einer mit einer Öffnung versehenen Metallkappe 18 befestigt. Die gesamte Elektronen emittierende Oberflächenfläche der thermionischen Kathode 4 beträgt etwa 6 cm2; der größere Teil davon wird durch die gekrümmte emittierende Oberfläche des Heizkörpers 14 gebildet, die eine Fläche von etwa 5 cm2 hat.
  • Die thermionische Kathode 4 wird koaxial von einer Metallhülle 19 in Form eines kreisförmigen Molybdänzylinders umgeben, die einen Innendurchmesser von 5,3 cm, eine Wandstärke von 0,1 mm und eine Länge von 5,0 cm aufweist, wobei das eine Ende der Metallhülle 19 in Übereinstimmung mit dem Ende der thermionischen Kathode 4, welches näher der Anode 2 ist, liegt. Die Metallhülle 19 wird in der Stellung in dem Entladungsgefäß 1 mit Hilfe des Endes der Metallhülle 19 befestigt, das fern von der Anode 2 liegt und an einer keramischen Scheibe 20 befestigt ist, welche über dem unteren Ende des Hauptkörpers des Entladungsgefäßes 1 befestigt ist. Das obere Ende der Metallhülle 19 ist aus einem Stück mit dem breiteren Ende eines kegelstumpfförmigen Molybdänteiles 21 gebildet, dessen schmaleres Ende einen Durchmesser von 3 cm hat und in einer Ebene liegt, welche sich,im Abstand von 1,5 cm von dem oberen Ende der thermionischen Kathode 4 befindet. Die Metallhülle 19 dient als Wärmeschild für die thermionische Kathode 4, während das kegelförmige Teil 21 in Verbindung mit der Stauplatte 12 dazu dient, die Verdampfung des Elektronen emittierenden Materials von der thermionischen Kathode 4 auf die Steuerelektrode 3 während der Herstellung der Röhre und beim Betrieb der Röhre zu verringern. Die thermionische Kathode 4 wird in der Metallhülle 19 mit Hilfe zweier Metallarmkreuze 22 in der Stellung gehalten, die beide aus je drei Armen 23 bestehen, welche durch einen mit einer Öffnung versehenen Mittelabschnitt 24 miteinander verbunden sind, wobei die freien Enden der Arme 23 jedes Armkreuzes 22 an der Metallhülle 19 befestigt sind: Der Mittelabschnitt 24 des einen der Armkreuze 22 ist an dem oberen Ende der thermionischen Kathode 4 mit Hilfe einer Molybdänmutter 25 und einer Schraube 26 befestigt, während der Mittelabschnitt 24 des anderen Armkreuzes 22 an einem nach außen hervorstehenden, um den Umfang herum liegenden Flansch 27 befestigt ist, der aus einem Stück mit dem unteren Ende der thermionischen Kathode 3 geformt ist. Ersichtlich ist, daß die Armkreuze 22 auch dazu dienen, die Metallhülle 19 elektrisch mit der thermionischen Kathode 4 zu verbinden.
  • Eine Reihe von 24 Molybdänrippen 28 - je 0,1 mm dick - ist an der Metallhülle 19 befestigt und erstreckt sich von der Innenfläche dieser Metallhülle radial nach innen, wobei die Rippen 28 in gleichen Abständen voneinander um die Achse der Metallhülle 19 herum angeordnet sind. Zum Zwecke der Übersichtlichkeit werden in F i g. 2 nur zwei Rippen 28 gezeigt. Jede Rippe 28 erstreckt sich über eine Länge von 3 cm von dem oberen Ende der Metallhülle 19 und hat eine Breite von 1 cm. Auf diese Weise hat jede Rippe 28 eine Oberfläche von etwa 6 cm2, so daß die Gesamtoberfläche der Rippen 28 etwa 144 cm2 beträgt.
  • Eine Metallscheibe 29 ist über dem Innern der Metallhülle 19 in gleicher Höhe mit den unteren Enden der Rippen 28 befestigt, wobei die Scheibe 29 als Tragstütze für einen Eisen-Wasserstoff-Widerstand 30 dient, der in dem unteren Teil der Metallhülle 19 eingeschlossen ist. Eine Anzahl von Löchern 31 ist in der Wand des unteren Teiles der Metallhülle 19 ausgebildet, um die Wärmeleitung von den Rippen 28 auf das Entladungsgefäß 1 über die Metallhülle 19 und die Scheibe 20 im Betrieb zu verringern.
  • Das untere Ende des Hauptkörpers des Entladungsgefäßes 1 ist teilweise durch die keramische Scheibe 20 geschlossen, welche den Hauptkörper des Entladungsgefäßes 1 von einer Endkammer 32 trennt, in der ein Einfüllstutzen (nicht gezeigt) für die Gasfüllung der Röhre untergebracht ist, wobei der Hauptkörper mit der Endkammer 32 über eine Anzahl von Löchern, wie z. B. das Loch 33 in der Scheibe 20, in Verbindung steht. Elektrische Zuführungen 34 für die thermionische Kathode 4, die Stauplatte 12, die Heizwicklung 15, den Eisen-Wasserstoff-Widerstand 30 und ein in den Einfüllstutzen eingebautes Heizelement sind durch die Wand der Endkammer 32 abgedichtet.
  • Ein Teil der Herstellung der Röhre wird jetzt beschrieben. Nachdem die Elektrodenzusammenstellung in den Hauptkörper des Entladungsgefäßes 1 eingebaut worden ist, wird das Entladungsgefäß 1 evakuiert, und die Elektrodenzusammenstellung wird mehrere Stunden lang auf eine Temperatur von 700° C erhitzt. Ein ausreichender Strom wird dann durch die Heizwicklung 15 geschickt, um die Temperatur der Kathode auf etwa 1150° C zu erhöhen und die thermionische Kathode 4 dadurch zu entgasen. Der Entgasungsvorgang wird 2 bis 3 Stunden lang durchgeführt, und während dieses Vorganges wird Elektronen emittierendes Material, das Barium enthalten kann, von der thermionischen Kathode 4 verdampft und praktisch auf der ganzen Oberfläche der Rippen 28 und auch auf der Innenfläche der Metallhülle 19 abgelagert. Abschließend wird das Entladungsgefäß 1 mit Deuterium gefüllt und abgedichtet.
  • Es wurde gefunden, daß beim Betrieb der oben beschriebenen Röhre bei Verwendung einer Heizleistung von etwa 100 Watt die Rippen 28 beträchtlich zum Gesamtanodenstrom der Röhre beitragen, vorausgesetzt, daß die Röhre kurze Stromimpulse führt (die typischerweise eine Dauer von 5 Mikrosekunden haben). Tatsächlich wurde gefunden, daß bei Impulsen dieser Dauer die Rippen 28 den größeren Teil des Anodenspitzenstromes beitragen. Die Innenfläche der Metallhülle 19 trägt ebenfalls in gewissem Umfang zum Anodenstrom bei, vorausgesetzt, daß die Röhre kurze Stromimpulse führt; da aber die Fläche dieser Oberfläche beträchtlich geringer als die Fläche der Rippen 28 ist, ist der von der Innenfläche der Metallhülle 19 beigetragene Strom beträchtlich geringer als der von den Rippen 28 beigetragene Strom. Die Temperatur der Rippen 28 erreicht nicht einen ausreichend hohen Wert, so daß die Elektronenemission von den Rippen auf Grund thermionischer Emission auftritt, und es wird angenommen, daß diese Emission eine photoelektrische Emission ist oder durch Beschuß mit positiven Ionen verursacht wird.
  • Es wurde gefunden, daß, wenn die oben beschriebene Röhre lange Stromimpulse führen soll (mit einer Dauer von mehr als einer Millisekunde), es dann notwendig ist, die Heizleistung leicht so zu erhöhen, daß die Temperatur der Rippen 28 steigt, wenn die Rippen 28 beträchtlich zu dem Anodenspitzenstrom beitragen sollen.
  • Es wurde gefunden, daß bei der oben beschriebenen Röhre die Heizleistung, die erforderlich ist, um der Röhre zu ermöglichen, Stromimpulse mit einer Höhe von 2500 Ampere und einer Dauer von 5 Mikrosekunden zu führen, nur etwa 100 Watt beträgt. Dies kann mit einer Gasentladungsröhre verglichen werden, die ebenfalls einen. Wärmeschild aufweist, der die Kathode umgibt, und die Stromimpulse ähnlicher Höhe und Dauer führen kann, bei der jedoch der Wärmeschild nicht mit irgendwelchen nach innen hervorstehenden Abschnitten versehen ist. In diesem Fall wurde gefunden, daß die Heizleistung, die benötigt wurde, um die Röhre in die Lage zu versetzen, solche Stromimpulse zu führen, etwa 300 Watt betrug. Auf diese Weise ist zu ersehen, daß die vorliegende Erfindung eine Gasentladungsröhre vorschlägt, bei der eine beträchtliche Ersparnis an Heizleistung ohne jede Herabsetzung der Stromgröße der Röhre erzielt werden kann.
  • Darüber hinaus wird anerkannt werden, daß, da die Rippen 28 in der oben beschriebenen Röhre nicht auf eine ausreichend hohe Temperatur erwärmt werden müssen, bei der die Elektronenemission von den Rippen 28 eine thermionische Emission ist, eine beträchtliche Ersparnis an Heizleistung gegenüber bekannten Röhren erzielt wird, bei denen die vorgesehenen radialen Rippen auf eine für eine thermionische Emission ausreichende Temperatur erwärmt werden.
  • Selbstverständlich braucht in einer Anordnung nach einer anderen als der oben beschriebenen Möglichkeit die Metallhülle 19 nicht innerhalb der Röhre elektrisch mit der thermionischen Kathode 4 verbunden zu sein. Statt dessen kann eine getrennte elektrische Zuleitung für die Metallhülle 19 vorgesehen werden, so daß beim Betrieb die Metallhülle 19 und die thermionische Kathode 4 elektrisch außerhalb der Röhre miteinander verbunden werden können.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Gasentladungsröhre mit geheizter Kathode, deren zylinderförmiger Heizkörper zumindest teilweise von einer koaxial angeordneten., gleichfalls im wesentlichen zylindrischen Metallhülle umschlossen ist, die als Kathode geschaltet und mit nach innen in Richtung auf den Heizkörper vorstehenden, den Heizkörper jedoch nicht berührenden, radial verlaufenden Rippen versehen ist, deren Oberflächen mit Aktivierungsmaterial versehen sind und als großflächige, Elektronen emittierende Kathodenfläche dienen, d a d u r c h gekennzeichnet, daß der von der Metallhülle (19) umschlossene Heizkörper (14) als thermionische, aktivierte Kathode ausgebildet ist und die Rippen (28) der Metallhülle (19) durch Aufdampfen von Aktivierungsmaterial von der thermionischen Kathode während der Herstellung der Röhre zumindest über eine Fläche aktiviert sind, die doppelt so groß ist wie die aktivierte Oberfläche der thermionischen Kathode, wobei die thermionische Kathode (4) und die mit den Rippen versehene Metallhülle (19) elektrisch miteinander verbunden sind, so daß sowohl die thermionische Emission der geheizten Kathode (4) als auch die Emission von den kälteren Rippenflächen der Metallhülle (19) zum Gesamtanodenstrom der Röhre beitragen.
  2. 2. Gasentladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierte Oberfläche der Rippen mindestens viermal so groß ist wie die aktivierte Oberfläche der thermionischen Kathode (4).
  3. 3. Gasentladungsröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die aktivierte Oberfläche der Rippen mindestens zehnmal so groß ist wie die aktivierte Oberfläche der thermionischen Kathode (4).
  4. 4. Gasentladungsröhre nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß als Gasfüllung Wasserstoff verwendet ist.
  5. 5. Gasentladungsröhre nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die thermionische Kathode eine imprägnierte Kathode ist.
  6. 6. Gasentladungsröhre nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre noch mindestens eine Steuerelektrode enthält. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 611242, 616 028, 908166, 612 633.
DEM56629A 1962-04-30 1963-04-26 Gasentladungsroehre Pending DE1184020B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1184020X 1962-04-30

Publications (1)

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DE1184020B true DE1184020B (de) 1964-12-23

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DEM56629A Pending DE1184020B (de) 1962-04-30 1963-04-26 Gasentladungsroehre

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DE (1) DE1184020B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE611242C (de) * 1928-04-10 1935-03-25 Aeg Gluehkathode mit indirekter Heizung fuer gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehren
DE612633C (de) * 1931-05-05 1935-04-30 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Indirekt geheizte Kathode fuer Entladungsgefaesse
DE616028C (de) * 1932-09-22 1935-07-18 Aeg Gas- oder dampfgefuelltes Entladungsgefaess mit aus zwei konzentrischen Kreiszylindern bestehender Gluehkathode
DE908166C (de) * 1938-06-11 1954-04-01 Aeg Elektrische gas- oder dampfgefuellte Entladungsroehre

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