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DE1184002B - Kuehleinrichtung fuer elektrische Induktionsapparate - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer elektrische Induktionsapparate

Info

Publication number
DE1184002B
DE1184002B DEW33679A DEW0033679A DE1184002B DE 1184002 B DE1184002 B DE 1184002B DE W33679 A DEW33679 A DE W33679A DE W0033679 A DEW0033679 A DE W0033679A DE 1184002 B DE1184002 B DE 1184002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cold
cooling device
housing
cooling
transformer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW33679A
Other languages
English (en)
Inventor
Francis T Begley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westinghouse Electric Corp
Original Assignee
Westinghouse Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westinghouse Electric Corp filed Critical Westinghouse Electric Corp
Publication of DE1184002B publication Critical patent/DE1184002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/08Cooling; Ventilating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Induction Heating (AREA)

Description

  • Kühleinrichtung für elektrische Induktionsapparate Bei elektrischen Induktionsapparaten, insbesondere bei Transformatoren mit flüssiger Isoliermittelfüllung wird, wenn die am aktiven Teil des Apparates entstehende Verlustwärme nicht infolge der durch den natürlichen Wärmeauftrieb hervorgerufenen Umwälzung des den aktiven Teil umgebenden Dielektrikums nach außen an die Atmosphäre abführbar ist, mit Hilfe zusätzlicher mechanischer Mittel, wie Pumpen, eine verstärkte künstliche Isoliermittelumwälzung erzwungen und dabei das zu kühlende Dielektrikum durch am Apparatgehäuse angebrachte Wärmeaustauscher getrieben. Derartige Kühleinrichtungen sind teuer und äußerst raumaufwendig. Besonders nachteilig ist aber, daß die mechanischen Teile eine dauernde Überwachung erfordern und vor allem dem Verschleiß unterliegen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, eine verbesserte Kühleinrichtung zu schaffen, mit der die vorstehend genannten Nachteile vermeidbar sind und die vor allem ohne bewegliche, der Abnutzung unterworfene Bauteile auskommt.
  • Die Erfindung geht aus von dem bekannten Peltiereffekt, nach dem ein durch zwei miteinander verbundene metallische Leiter geschickter Gleichstrom an der Verbindungsstelle außer der Jouleschen Wärme noch eine Erwärmung bzw. Abkühlung bewirkt, die nicht von der Stromrichtung abhängt, Gemäß der Erfindung wird zur Erreichung des gesteckten Zieles vorgeschlagen, daß im oder am Apparatgehäuse vorzugsweise mehrere thermoelektrische, nach dem Peltiereffekt arbeitende, einen Kaltteil und einen Warmteil besitzende, vom Gleichstrom durchflossene, in Reihe geschaltete Kühlungsvorrichtungen angebracht werden, deren Kaltteil jeweils in wärmeleitender Verbindung mit der den aktiven Apparateteil umgebenden Isoliermittelfüllung und deren Warmteil mit die Wärme gut ableitenden Elementen; inßbesondere der Atmosphäre in Verbindung steht.
  • Nachstehend wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele die Erfindung näher erläutert: Die F i g. 1 zeigt eine Ansicht einer thermoelektrischen Kühlungseinheit, die F i g. 2 zeigt in schematischer Darstellung einen elektrischen Induktionsapparat mit der erfindungsgemäßen Kühleinrichtung; in F i g. 3 ist die praktische Anordnung, der Kühleinrichtung bei einem im Vertikalschnitt <gezeigten Transformator zu erkennen; die F i g. 4 bringt eine abgeänderte Form der Anbringung der Kühleinrichtung an einer Kesselwand. Die in F i g. 1 gezeigte Kühlungsvorrichtung 10 besitzt ein positives Thermoelement 12 und ein negatives Thermoelement 14. Auf der einen Seite, nämlich an den Enden 18 und 20, sind diese beiden Teile durch ein elektrisch leitendes metallisches Band oder Brücke 16, z. B. aus Kupfer, Silber od. dgl. miteinander verbunden. Um einen guten elektrischen Kontakt sowie eine gute wärmeleitende Verbindung zu erhalten, sind die Enden 18 und 20 mit einem in bekannter Weise aufbringbaren Metallüberzug versehen, an den die Brücke 16 vorzugsweise angeschweißt oder hartgelötet wird. Um die Oberfläche der Brücke zu vergrößern, kann diese mit geeigneten, die Wärmeleitung begünstigenden Rippen. u. dgl. versehen werden. An ihren anderen Enden tragen die Thermoelemente 12 und 14 Metallplatten 22 bzw. 24, die an den gleichfalls mit einer Metallschicht überzogenen Enden der Teile 12 und 14 wiederum durch Schweißen oder Löten befestigt sind. Auch die Platten 22 und 24 können mit ihre Oberfläche vergrößernden Rippen od. dgl. versehen sein, nm dadurch die Wärmeabfuhr an das umgebende Medium zu begünstigen. An den Platten 22 und 24 ist je ein elektrischer Leiter angeschlossen, die über einen Schalter 27 und einen einen Gleichstrom liefernden Stromerzeuger, z. B. eine Batterie 26 miteinander verbunden sind. Wenn der Schalter 27 geschlossen wird, fließt von der Gleichstromquelle 26 ein Strom durch die Thermoelemente 12 und 14 sowie die diese miteinander verbindende Brücke 16. Dabei wird an den den Kaltteil darstellenden Enden 18 und 20 und der Brücke 16 eine Abkühlung erreicht, während an den Platten 22 und 24, die den sogenannten Warmteil darstellen, Wärme entsteht, die an die Umgebung abströmt. Da bei Transformatoren in der Regel eine Kühleinrichtung 10 für eine wirkungsvolle Kühlung nicht ausreichen wird, ordnet man vorzugsweise mehrere solcher Einrichtungen, die miteinander in Reihe geschaltet sind, so an, daß jeweils ihr Kaltteil 16, 18, 20 mit dem zu kühlenden Medium, z. B. dem Transformatorenöl, in Verbindung steht und die Warmteile 22 und 24 wieder mit dem die Wärme aufnehmenden Medium, z. B. der Atmosphäre, in Verbindung stehen.
  • Die F i g. 2 zeigt in schematischer Darstellung ein Ausführungsbeispiel hierfür, nämlich bei einem Transformator 28. Der Eisenkern ist dabei mit 29 bezeichnet und mit 30 und 32 die beiden Transformatorwicklungen. Die Wicklung 30 ist mit der Stromquelle 34 und die Wicklung 32 mit der Last 36 verbunden. Die beiden Wicklungen sitzen auf den beiden Eisenkernschenkeln, während auf dem Joch eine Hilfswicklung 38 aufgebracht ist. Selbstverständlich kann diese Hilfswicklung auch in anderer Weise auf dem Transformator untergebracht sein. Die Hilfswicklung 38 ist mit einer Reihenschaltung mehrerer, gemäß der Erfindung ausgeführter Kühleinrichtungen 10 verbunden. In Reihe dazu liegt ebenfalls eine Gleichrichteranordnung 40, die den von der Wicklung 38 gelieferten Wechselstrom in Gleichstrom umformt und dadurch die Kühleinrichtung bei Erregung des Transformators 28 ständig mit in gleicher Richtung fließendem Strom speist und damit die Kühlwirkung der Kühleinrichtung 10 sicherstellt. Wie die erfindungsgemäße Kühleinrichtung 10 sich beispielsweise bei einem Transformator anbringen läßt, zeigt die F i g. 3. Die in Reihe geschalteten Kühleinrichtungselemente 10 sind hierbei im oberen Teil der Kesselseitenwinde 42 angeordnet, und zwar so, daß sich die die Kesselwände durchdringenden Thermoelemente 12 und 14 jeweils mit ihren Kaltteilen auf der Kesselinnenseite in dem den Kern 29 und die Wicklungen 30 und 32 umgebenden Dielektrikum befinden. Die den Warmteil darstellenden Seiten der Thermoelemente durchdringen die Kesselwand und liegen auf der Kesselaußenseite in Luft. Eine mit dem aktiven Transformatorteil magnetisch gekuppelte Hilfswicklung 38 liefert den Speisestrom für die Kühleinrichtung, und zwar über einen Gleichrichter 40.
  • Bei dem in F i g. 4 wiedergegebenen Ausführungsbeispiel sind die in Reihe geschalteten und von der mit dem aktiven Transformatorteil magnetisch gekuppelten Hilfswicklung 38 und Gleichrichter 40 gespeisten Kühleinrichtungen 10 mit ihrem Kaltteil unter Zwischenlage eines gut wärmeleitenden, elektrisch isolierenden Materials 52, z. B. Aluminiumoxyd oder Berylliumoxyd, auf der Kesselaußenseite - der Kesselwand aufgesetzt. Obwohl. sich hier sowohl der Kalt- und Warmteil der Kühlvorrichtungen auf der Kesselaußenseite befinden, wird doch ein recht guter Wärmeentzug aus dem den aktiven Transformatorteil umgebenden Dielektrikum erreicht, weil der Kaltteil der Kühleinrichtung in inniger, gut wärmeleitender Verbindung mit der Kesselwgd steht.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Kühleinrichtung für elektrische Induktionsapparate, insbesondere für mit Isolierflüssigkeit gefüllte Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß im oder am Apparategehäuse vorzugsweise mehrere thermoelektrische, nach dem Peltier-Effekt arbeitende, einen Kaltteil und einen Warmteil besitzende, von Gleichstrom durchflossene, in Reihe geschaltete Kühlungsvorrichtungen angebracht werden, deren Kaltteil jeweils in wärmeleitender Verbindung mit der deal . aktiven Apparateteil umgebenden Isoliermittel-.. füllung und deren Warmteil mit die Wärme gat ableitenden Elementen, insbesondere der Atmosphäre in Verbindung steht.
  2. 2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die texmoelektrische Einrichtung speisende Gleichstrom von einer mit dem aktiven TransformatMeil magnetisch gekuppelten, insbesondere , von einer auf dem . Eisenkernjoch des Transformators aufgebraten . Hilfswicklung über einen dieser nach&eschaiteten Gleichrichter geliefert wird.-,
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, . dadurch gekennzeichnet, daß jede thermoelektrische Einrichtung aus je zwei im Abstand voneinander angeordneten Thermoelenmenten, die auf ihrer mit einer Metatlschicht überzogenen Kaltseite mititeis einer metallischen, elektrisch leitenden Brücke verbunden sind, sowie aus an. den Warmseiten der gleichfalls mit ,einer Metallschicht überzogenen Enden der Elemente angebrachten Metallplatten, die mit der Gleichstromquelle verbunden sind, besteht..
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Kaltseite argebrachte Brücke sowie die auf der Warmseite angebrachten Platten mit die Oberfläche vergrößernden wärmeleitenden Rippen versehen sind.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, da-. durch gekennzeichnet, daß die Kaltteile der Kühlungsvorrichtung in das den aktiven Teil umgebende flüssige Dielektrikum des Induktionsapparates hineinreichen, während sich die die Gehäusewand des Apparates durchsetzenden, auf der Gehäuseaußenwand befindlichen Warmteile - in der Atmosphäre befinden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamten Kühlungsvorrichtungen auf der Gehäuseaußenwand in Luft liegen, derart, daß der Kaltteil unter Zwischenlage einer gut wärmeleitenden, elektrisch isolierenden Schicht unmittelbar auf der Gehäuseaußenseite aufsitzt.
DEW33679A 1962-01-24 1963-01-12 Kuehleinrichtung fuer elektrische Induktionsapparate Pending DE1184002B (de)

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US1184002XA 1962-01-24 1962-01-24

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DEW33679A Pending DE1184002B (de) 1962-01-24 1963-01-12 Kuehleinrichtung fuer elektrische Induktionsapparate

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