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DE1183613B - Programmsteuerung fuer elektrische Lichtbogenoefen - Google Patents

Programmsteuerung fuer elektrische Lichtbogenoefen

Info

Publication number
DE1183613B
DE1183613B DEB51630A DEB0051630A DE1183613B DE 1183613 B DE1183613 B DE 1183613B DE B51630 A DEB51630 A DE B51630A DE B0051630 A DEB0051630 A DE B0051630A DE 1183613 B DE1183613 B DE 1183613B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contacts
furnace
program control
electrodes
temperature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51630A
Other languages
English (en)
Inventor
Jack Ravenscroft
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
British Iron and Steel Research Association BISRA
Original Assignee
British Iron and Steel Research Association BISRA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by British Iron and Steel Research Association BISRA filed Critical British Iron and Steel Research Association BISRA
Publication of DE1183613B publication Critical patent/DE1183613B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B19/00Programme-control systems
    • G05B19/02Programme-control systems electric
    • G05B19/04Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers
    • G05B19/07Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors
    • G05B19/075Programme control other than numerical control, i.e. in sequence controllers or logic controllers where the programme is defined in the fixed connection of electrical elements, e.g. potentiometers, counters, transistors for delivering a step function, a slope or a continuous function

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Programmsteuerung für elektrische Lichtbogenöfen Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Öfen und richtet sich insbesondere auf Steuerkreise zur Regelung des Betriebs solcher Öfen, insbesondere von Lichtbogenöfen und Öfen mit Mehrspannungsabgriffen. Weil lange Lichtbögen in den Lichtbogenöfen der Ofenauskleidung und der Ofendecke schaden, wenn sie nicht durch die Charge abgedeckt sind, muß während der Schmelzperiode dafür Sorge getragen werden, daß die elektrische Eingangsleistung zum Schutze der hitzebeständigen Auskleidung im richtigen Augenblick reduziert wird. Für einen gegebenen Strom wächst die Bogenlänge mit der Spannung, so daß die im bestimmten Zeitpunkt verwendbare Spannung durch die Natur und den Zustand der Ofenauskleidung beeinflußt wird.
  • Ziel der Erfindung ist die Schaffung eines Steuerkreises zur automatischen Änderung der Leistung eines elektrischen Ofens unter den gegebenen Bedingungen.
  • Ein Steuerungssystem für einen elektrischen Ofen enthält gemäß der Erfindung wärmeempfindliche Vorrichtung, die einen die Wärmeentwicklung im Ofen regulierenden Regulator automatisch steuert.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungform der Erfindung enthält das System zur Steuerung eines elektrischen Lichtbogenofens eine wärmeempfindliche Vorrichtung, die auf die Temperatur und/oder die von der Ofenauskleidung ausgehende Wärmemenge anspricht, und einen von der wärmeempfindlichen Vorrichtung betätigten Regulator, der anspricht, sobald die Temperatur eine bestimmte Höhe erreicht, und dabei den Eingang zu den Ofenelektroden auf einen erwünschten Wert ändert.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung enthält das System einen Mehrstellungsschalter, eine wärmeempfindliche Vorrichtung, einen Steuerkreis für den elektrischen Eingang zu den Lichtbögen und eine Zeitsteuervorrichtung, die so angeordnet und geschaltet ist, daß bei der Einleitung des Schmelzvorganges der Leistungseingang automatisch fortschreitend in Stufen zu Zeitpunkten gesteigert wird, die durch die Zeitschaltvorrichtung bestimmt sind. Gegen das Ende der Schmelzperiode zu, wenn die Temperatur oder die auf die Auskleidung auftreffende Wärmemenge einen bestimmten ersten Wert erreicht hat, wird die Eingangsleistung automatisch und stufenweise fortschreitend abgesenkt. Während der Läuterungsperiode, während der die Temperatur einen zweiten vorbestimmten Wert erreicht, wird die Eingangsleistung weiter fortschreitend vermindert.
  • In einigen Öfen muß, insbesondere bei Verwendung von geringes spezifisches Gewicht aufweisendem Schrott, die. Charge in mehr als einer Portion zugegeben werden. In diesem Fall können die ersten beiden Stufen der Steuerung für jeden Schmelzvorgang wiederholt werden.
  • Die Erfindung soll im folgenden zum leichteren Verständnis an Hand eines Ausführungsbeispiels eines Steuersystems für einen elektrischen Lichtbogenofen näher beschrieben werden. Die Zeichnungen zeigen in F i g. 1 (A) und 1 (B) zusammengenommen ein Schaltbild des erfindungsgemäßen Steuerungssystems, F i g. 2 die die Stromzuführung zu den Elektroden schaltenden Kontakte, F i g. 3 den Stromunterbrecher, Ofentransformator und die Elektroden.
  • Bei den in Betracht kommenden Öfen steigt die Deckentemperatur während des Schmelzens mit steiler Geschwindigkeit, bis im wesentlichen die gesamte Charge geschmolzen ist, worauf die Temperatur der Decke rasch anzusteigen beginnt, da sie nunmehr unmittelbar der vom Lichtbogen kommenden Strahlung ausgesetzt ist.
  • Der Temperaturanstieg kann in dieser Stufe ungefähr 50° C pro Minute betragen. Am Ende der Schmelzperiode wird die Eingangsleistung herabgesetzt, und die Temperatur fällt kurzzeitig, beim Fortgang des Läuterungsprozesses beginnt die Temperatur jedoch wieder zu steigen und erreicht häufig ein Maximum, kurz bevor der Ofen abgestochen wird.
  • Bei an diesen Öfen durchgeführten Deckentemperaturmessungen hat sich herausgestellt, daß die Temperatur am Ende der Schmelzperiode im Bereich zwischen 1520 und 1650° C liegen kann. Selbst wenn die Deckentemperatur am unteren Ende dieses Bereiches liegt, ist die Badtemperatur erheblich, so daß die hohe Leistung, die den Anstieg der Deckentemperatur auf 1650° C ermöglicht, zu einer Verschwendung elektrischer Energie, Zerstörung der hitzebeständigen Auskleidung und überhitzung der geschmolzenen Charge führt.
  • Nach dem Abschalten der Eingangsleistung beginnt der eigentliche Stahlherstellungsprozeß. Die Bögen sind dann vom Schrott nicht mehr abgeschirmt, und die Ofenauskleidung wird der unmittelbaren Strahlung und Konvektion durch die Bögen ausgesetzt. Infolgedessen steigt das allgemeine Temperaturniveau der Auskleidung an, bis für eine gegebene Eingangsleistung ein stabiler Zustand eintritt.
  • Bei der besonderen Ausführungsform nach den Zeichnungen wird die elektrische Eingangsleistung durch Mehrfachspannungsabgriffe und einen Abgriffwählerschalter S 11 geändert (vgl. F i g. 2). Das Programm wird eingestellt durch Verwendung einer Anzahl von Stufenschaltern, die jeweils aus einer Anzahl von festen Kontakten und einem zugeordneten beweglichen Kontakt bestehen, welcher bei seiner Bewegung aufeinanderfolgend die Verbindung mit den festen Kontakten herstellt. Solche Schalter bezeichnet man häufig als Mehrstellungsschalter oder auch, allgemeiner, als Uniselektoren.
  • Uniselektoren enthalten gewöhnlich eine Anzahl fester, bogenförmig angeordneter Kontakte und einen radialen Schleifarm als beweglichen Kontakt. Im Betrieb wird der Schleifarm stufenweise vorgerückt und führt damit eine bestimmte Bewegung von der Berührung mit einem festen Kontakt bis zur Berührung mit einem festen Nachbarkontakt in übereinstimmung mit getrennten Erreger- oder Aufstufungssignalen durch.
  • Solche Uniselektoren sind auch als Stufenschalter mit mehreren Schaltebenen verfügbar, d. h. in Form einer Vielzahl entsprechender Kontaktbögen und Schleifarme, wobei die Schleifarme gemeinsam auf gemeinsame Schrittsignale ansprechen, um bestimmte geometrische Lagen bezüglich ihrer festen Kontakte aufrechtzuerhalten. Ein Uniselektor Z dieser besonderen Ausführungsform ist in F i g. 1 der Zeichnungen dargestellt und weist sieben verschiedene Ebenen Z1 bis Z7 auf.
  • Das einzuhaltende Programm wird durch die Verbindung der entsprechenden festen Kontakte der verschiedenen Uniselektorebenen mit zugehörigen Kreisen derart eingestellt, daß bei Anschaltung der Uniselektoren Schleifkontakte an einen bestimmten Satz entsprechender fester Kontakte die dazugehörigen Kreise die vorbestimmten, für diese Stufe des Programms erforderlichen Funktionen durchzuführen. Diese Funktionen umfassen beispielsweise, wie sich aus der späteren Erläuterung ergibt, die Unterbrechung der Stromversorgung, das Anheben der Ofenelektroden, eine Änderung des Stromversorgungsanschlusses, das Absenken der Ofenelektroden und ein erneutes Anschalten des Netzes.
  • Nachdem die Funktionen für eine solche Programmstufe durchgeführt sind, bestimmt die Uhr 12 einen vorbestimmten minimalen Zeitabschnitt, nach welchem der Uniselektor weiterschreitet, um die entsprechenden Funktionen für die nächste Stufe des vorgegebenen Programms einzuleiten.
  • In Übereinstimmung mit dem zweiten Merkräal der Erfindung ist diese Ausführungsform zusätzlich mit temperaturempfindlichen Vorrichtungen versehen, die so angeordnet sind, daß sie für bestimmte Stufen des Programms diese von der Uhr bestimmten, minimalen Zeiträume jedoch nur unter bestimmten Bedingungen strecken.
  • Zur Steuerung des Ofens in der oben beschriebenen Weise sind zwei Vorrichtungen 10, 11 vorgesehen, die auf die Temperatur der Ofendecke oder Ofenwandung und auf die Geschwindigkeit ansprechen, mit der die Wärme von der Decke oder der Wandung aufgenommen wird. Diese Vorrichtungen schließen Kontakte HL bzw. LL, wenn die Temperatur und die Wärmemenge vorbestimmte Werte erreicht haben. Die temperaturempfindliche Vorrichtung 10 kann aus einem Thermoelement bestehen, das in einem hitzebeständigen Rohr in der Decke oder Wandung untergebracht ist, oder aus einem Strahlungspyrometer, das durch die Ofenwandung in der Nähe der Decke beobachtet wird. Die auf die Wärmeaufnahme ansprechende Vorrichtung 11 kann aus einem Wärmemengenmesser bestehen, der vorzugsweise in der Decke oder möglichst am Oberteil der Wandung angeordnet ist.
  • Die beiden Vorrichtungen 10, 11 können aus einem einzigen Thermoelement oder einem Strahlungspyrometer bestehen, vorausgesetzt, daß der übliche, dem Thermoelement oder Pyrometer zugeordnete Potentiometer-Aufzeichnungsregler mit einer Hilfsvorrichtung ausgerüstet ist, die auf die Anstiegsgeschwindigkeit der zu messenden Temperatur anspricht. In diesem Fall können sich die Kontakte LL schließen, wenn die Anstiegsgeschwindigkeit der Temperatur beispielsweise für länger als 45 Sekunden den Wert von 20° C pro Minute überschreitet.
  • Gegebenenfalls können auch zwei temperaturempfindliche Vorrichtungen oder eine einzige temperaturempfindliche Vorrichtung so angeordnet werden, daß die Kontakte LL und HL schließen, wenn unterschiedliche Temperaturhöhen, beispielsweise von 1100° C und 1600° C, erreicht werden. In diesem Falle werden die bei der unteren Temperatur schaltenden Kontakte LL so angeordnet, daß sie bei einer Temperatur schließen,-bei der erfahrungsgemäß die Anstiegsgeschwindigkeit der Temperatur erreicht ist.
  • Im dargestellten Beispiel werden die Ofenelektroden E (F i g. 3) über Wechselstromleitungen 30 durch ein Schaltschütz B und einen Transformator TR versorgt, der acht Spannungsabgriffe aufweist. Ein Schalter S 11 (F i g. 2) ist unmittelbar an den den Abgriff ändernden Mechanismus mit den Schaltern R, W angekoppelt, welcher bei Erregung die Abgriffänderung nach oben bzw. unten in bekannter Weise zwischen mit den Nummern 1 bis 8 bezeichneten, jedoch als solche nicht dargestellten Stellungen veranlaßt. Diese Abgriffe werden aufeinanderfolgend in vorbestimmter Ordnung unter Steuerung durch den Uniselektor Z ausgewählt, und bei jedem Vorrücken des Uniselektors in eine neue Stellung wird der entsprechende Kontakt R oder W betätigt, um den Abgriff auf einen Wert zu ändern, der durch die neue Uniselektorstellung bestimmt ist. Während die eigentlichen Abgriffe des durch den Schalter S 11 wählbaren Transformators TR nicht wiedergegeben sind, sind einige der Kontakte des Uniselektors Z mit dem Bezugszeichen 1 bis 8 versehen, um anzuzeigen, welche Abgriffstellungen ihnen zugehören. Die Bewegung des Uniselektors Z von einer Stellung in die nächste Stellung wird normalerweise durch einen Zeitschaltkreis eingeleitet, der aus einem Solenoid T und der Uhr 12 besteht, welche den minimalen Zeitraum festlegt, für den ein besonderer Abgriff wirksam ist. In bestimmten Stellungen des Schalters wird die Bewegung durch die obenerwähnten Kontakte LL und HL bewirkt.
  • Der Uniselektor Z wird in entgegengesetzten Richtungen durch Spulen ZF, ZR angetrieben, wobei die Bewegung in Vorwärts- oder Rückwärtsrichtung durch entsprechende Impulse an den Spulen ZF bzw. ZR hervorgerufen wird.
  • Die Spannungsabgriffe 1 bis 8 sind durch die Linien L 1 bis L 8 der F i g. 2 wiedergegeben und lassen sich durch den Schalter S 11 an die Versorgungsleitung L anschließen. Jeder Spannungsabgriff ist einem der acht Relais EA, EB ... EH zugeordnet, die an ihre entsprechenden Abgriffleitungen L 1 bis L 8 in F i g. 1 (B) angeschaltet sind. Man erkennt, daß für jede dieser Leitungen L 1 bis L 8 im Betrieb das zugeordnete Relais durch die Klemmen L bis N mit Hilfe des Schalters S 11 erregt ist. Der Schieber des Schalters S11 wird durch die Abgriffänderungsvorrichtung angetrieben, so daß beispielsweise bei Verwendung des vierten Abgriffs die Leitung L 4 erregt und das Relais ED betätigt ist.
  • An dieser Stelle ist darauf hinzuweisen, daß die in den Zeichnungen verwendeten Bezugszeichen zur Bezeichnung der Relais in üblicher Weise verwendet sind, d. h., die Relaisbezugszeichen enthalten Zahlen, die die Anzahl der von diesem Relais betätigten Kontakte wiedergeben. Beispielsweise sind die Relais EA bis EH in den Zeichnungen als EAl4 bis EH/4 bezeichnet, um anzuzeigen, daß jedes dieser Relais vier Kontakte betätigt. Jedes der Relais EA bis EH besitzt ein Paar von Kontakten EA 1, EA 2, . . . , EH1, EH2, die in Reihe geschaltet sind. Die Kontakte von Z 1 werden an diese Kette an Stellen angeschaltet, die entsprechend dem Spannungsabgriff ausgewählt werden, der in jeder aufeinanderfolgenden Periode des Verfahrens erforderlich ist. So ist beispielsweise der Abgriff 5 erforderlich, um die Schmelzperiode einzuleiten, und deshalb ist der erste Kontakt von Z 1 zwischen die Kontakte EE 1, EE 2 des dem Abgriff 5 entsprechenden Relais EE eingeschaltet.
  • Um den Regelzyklus des Ofens einzuleiten, wird eine Wechselstromquelle an die Klemmen 13 angeschaltet, während eine Gleichstromquelle zwischen die Klemmen 14 und 15 und anschließend zwischen die Klemmen 14 und 16 gelegt ist, wenn ein durch die Kontakte S 1 A und S 1 B gebildeter Schalter, der manchmal allgemein als Schalter S1 bezeichnet ist, in die »Ein«-Stellung gebracht wird, so daß die Kon- i takte S2A von der wiedergegebenen Aus«-Stellung umschalten und die Kontakte S1B schließen. Der Abgriff des Uniselektors steht in jeder Stufe Z1 bis Z 7 auf dem ersten der dargestellten Kontakte. In der Stufe Z 1 wird ein negatives Potential an den Abgriff i über die geschlossenen Schalterkontakte S 1A und damit an die Kontakte EE 1, EE 2 gelegt. Die Enden der Kette der Kontakte EA 1 bis EH 2 sind an Relais D bzw. U gelegt, die auf ihren anderen Seiten an die positive Klemme 14 angeschaltet sind. Sind die Kontakte EE 1, EE 2 nicht geöffnet, d. h. ist das Relais EE nicht erregt und wird der fünfte Abgriff nicht benutzt, dann wird das eine oder andere Relais D, U erregt, abhängig davon, welches der Relais EA bis EH in Betrieb ist, welche die Unterbrechung in der Kette der Kontakte EA 1 bis EH 2 verursachen. Die Betätigung des Relais D oder U hat zur Folge, daß sich der Abgriff durch Schließen des entsprechenden Kontaktes D 1 oder U 1 (F i g. 2) zur Erregung des Schalters W oder R ändert, bis der fünfte Abgriff erreicht ist. Der erste Kontakt der Stufe Z1 wird durch Öffnen der Kontakte EE1, EE2 isoliert. Ist der fünfte Abgriff erreicht, dann schließt sich durch die Erregung des Relais EE auch der Kontakt EE3, welcher, wie man erkennt, auch an den ersten Kontakt der Stufe Z3 eingeschaltet ist. Das Relais O wird durch einen Kreis erregt, der von der Klemme 15 über die Kontakte S 1 A, C3, ZF 0, Stufe Z 3, Kontakt EE3, Relais O zur Klemme 14 führt.
  • Wenn das Relais O erregt ist, betätigt es durch Schließen seiner Kontakte 02 einen Schalter G (F i g. 2) über die Schalterhilfskontakte By. Der Schalter D verursacht, daß der Ölunterbrecherschalter den Schalter J schließt, wodurch durch Schließen seiner Kontakte die Wechselstromquelle über den Schalter B und den Ofentransformator TR an die Elektroden E (F i g. 3) angeschaltet wird, so daß sich diese nach unten in die Charge absenken und den Lichtbogen einleiten.
  • Die Kontakte O 3 schließen sich ebenfalls, wenn das Relais O erregt ist, um den Zeitschaltkreis zu betätigen, der aus einer Spule T und einem Uhrwerk 12 besteht, welche gleichzeitig erregt werden. Bei Erregung durch Anschaltung an die Klemmen 13 greift die Spule T in das Getriebe der Uhr 12, so daß die Zeitperiode beginnt, die vorher auf dem Zifferblatt der Uhr eingestellt worden ist. Am Ende der Zeitperiode werden die Kontakte T 1 automatisch geschlossen, während die Kontakte T2 geöffnet werden. Das Schließen der Kontakte T1 leitet die nächste Stufe des Ofenzyklus ein, da sie einen Kreis von der Klemme 14 über den Kontaktarm der Stufe Z2, die Spule ZF, die Kontakte- T1, die normalerweise geschlossenen Kontakte ZR 0 und S 1 A zu der Klemme 15 schließt. Der Uniselektor wird deshalb durch die Spule ZF in Betrieb genommen, um auf den zweiten Kontakt umzuschalten, welcher der Abgriffeinstellung von 6 entspricht.
  • Wenn der Uniselektor auf den zweiten Kontakt umschaltet, ist der obenerwähnte Kreis in der Stufe Z3 für die Kontakte EE3 zum Relais O unterbrochen. Bei einem Stromloswerden des Relais O wird der Zeitschaltkreis durch Öffnen der Kontakte 03 zurückgestellt und damit die Spule T stromlos gemacht. Das Schließen der Kontakte O 1 (F i g. 2) hat die Erregung des Schaltkontaktes K über den geschlossenen Schaltkontakt S1B an der Wechselstromzuführungsleitung L, N zur Folge. Das Schließen der Kontakte K l hat die Erregung der Schaltkontakte M zur Folge, wodurch die Ofenelektroden E angehoben werden und nach einer bestimmten, vorher eingestellten Zeit innerhalb des Bereiches von 0 bis 30 Sekunden, beispielsweise 10 Sekunden, die ausreichen, damit die Bögen beim Anheben der Elektroden unterbrochen werden, schließen die Kontakte M 1, so daß die Kreisunterbrecherauslösespule X erregt wird. Der Kreisunterbrecher B öffnet sich, und die Stromzufuhr zum Ofen wird abgeschaltet. Wenn der Kreisunterbrecher ausgelöst wird, öffnen sich Hilfskontakte BX und machen die Spule X stromlos. Der Kreis kann nunmehr zu einem neuen Abgriff hinüberwechseln, der von der zweiten Stellung des Uniselektors ausgewählt ist.
  • In der zweiten Stufe verbindet der Kontaktarm auf der Stufe Z1 die Klemme 15 mit der Verbindung der Kontakte EF 1, EF 2 und über die Kontakte EF 2 bis EH2 zum Relais U. Das Relais U wird erregt, die Kontakte U 1 schließen sich, und der Kontaktschalter R wird betätigt. Ist der Abgriff 6 erreicht, öffnen sich die Kontakte EF2 und machen das Relais U stromlos, so daß eine weitere Abgriffänderung verhindert wird. Gleichzeitig schließen sich die Kontakte EF 3 und verursachen eine Erregung des Relais O durch einen dem obigen Kreis ähnlichen Kreis, jedoch über die Ebene Z3 und die Kontakte EF3 an Stelle der Kontakte EE3. Infolgedessen wird der Kontaktschalter G erneut erregt, der den Kontaktschalter schießende Unterbrecher betätigt, und der Strom wird wiederum durch den Ölkreisunterbrecher B zu den Elektroden E zugeführt, wobei der Zeitschaltkreis zurückgestellt wird wie am Ende der ersten Abgriffänderung.
  • Am Ende der von der Zeitschaltvorrichtung eingestellten Periode wird der Uniselektor auf die dritte Stellung bewegt; es erfolgt eine Abgriffänderung auf den Abgriff 7, und die Stromzufuhr zu den Elektroden in dieser Abgriffsteliung erfolgt für die von der Zeitschaltvorrichtung eingestellte Zeitperiode. Am Ende der dritten Stufe bewegt sich der Uniselektor in seine vierte Stellung und wählt den Abgriff 8 aus, und der Zeitschaltkreis wird erneut in Betrieb genommen, jedoch ungleich den vorhergehenden Stufen ist die Periode dieses Abgriffes nicht nur durch die Zeitschaltung bestimmt, sondern auch durch die Temperatur oder die Geschwindigkeit der Wärmeströmung zu den Ofendecken oder Ofenwandungen, die mit Hilfe der Fühler 11 und durch Betätigung der Kontakte LL festgestellt werden. Am Ende der durch die Zeitschaitvorrichtung bestimmten Periode schließen also die Kontakte T1 wie vorher, jedoch wird der Erregerkreis zur Spule ZF nicht geschlossen, bis nicht die Kontakte LL geschlossen sind und damit das Relais A erregen.
  • Wenn die auf die niedrige Temperatur ansprechende Vorrichtung betätigt wird und die Kontakte LL sich schließen, wird das Relais A erregt und durch die Kontakte A 1 für den Rest der Ofenperiode erregt gehalten. Beim Schließen der Kontakte A 2 wird der Erregerkreis für die Spule ZF von der Klemme 14 über den Kontaktarm der Stufe Z 2, den vierten Kontakt in dieser Stufe, die Kontakte A 2, Spule ZF, Kontakte T 1 (die geschlossen sind) und Kontakte ZR 0 zur Klemme 15 geschlossen. Wenn die auf den höheren Temperaturspiegel ansprechenden Kontakte HL vor den Kontakten LL schließen sollen, dann wird der Erregerkreis für die Spule ZF unmittelbar über die Kontakte HL und die normalerweise geschlossenen Kontakte A 3 geschlossen, um die Kontakte A 2 während ihres Schlusses durch die Betätigung des Relais A, wie oben beschrieben, zu überbrücken.
  • Wird die Spule ZF erregt, dann bewegt sich der Uniselektor in die fünfte Stellung, welche dem siebenten Abgriff entspricht. Die Abgriffänderung in nach unten führender Richtung tritt auf, und in jeder der folgenden drei Stufen im Ofenzyklus wird der Abgriff aufeinanderfolgend von 7 auf 3 durch die Schaltvorrichtung reduziert.
  • Die ersten vier Stufen im Ofenzyklus entsprechen der Einleitung der Schmelzperiode, während der die Leistung fortschreitend ansteigt. Die nächsten fünf Stufen entsprechen dem Ende der Schmelzperiode, während der die Leistung fortschreitend abnimmt. Die folgenden Stufen entsprechen der Läuterungsperiode, wenn, wie später noch erläutert werden wird, die Leistung wieder abnimmt. Während der neunten Stufe wird die Periode, für die der Abgriff 3 Verwendung findet, durch den Zeitschaltkreis in Verbindung mit den auf der höchsten Stufe liegenden Kontakten HL bestimmt, da sich die Kontakte A 3 für den Rest des Ofenzyklus durch Erregung des Relais A über die Kontakte LL früher geöffnet haben. Am Ende der durch den Zeitschaltkreis bestimmten Periode schließen die Kontakte T1, jedoch, solange die Kontakte HL geschlossen sind, bleibt der Kreis zur Spule ZF offen. Sobald die Ofentemperatur den höheren Wert erreicht, schließen die Kontakte HL, und die Spule ZF wird über einen Kreis erregt, der von der Klemme 14, dem Kontaktarm der Stufe Z2, dem neunten Kontakt in dieser Stufe, dem Kontakten HK, der Spule ZF, den geschlossenen Kontakten T1, ZR 0 und den geschlossenen Schalterkontakten S 1 zur Klemme 15 führt. Der Uniselektor bewegt sich deshalb zur zehnten Stellung, und der Abgriff 2 wird durch die oben beschriebene Vorrichtung ausgewählt. Gewöhnlich steht die Leistung an diesem Abgriff für den Rest der Läuterungsperiode, nachdem jedoch die Kontakte T1 am Ende des Zeitintervalls geschlossen sind, wenig die Temperatur erneut den Wert erreicht, bei dem die Kontakte HL geschlossen sind, wird die Spule ZF wieder erregt, und zwar über den oben beschriebenen Kreis; und verursacht, daß der Uniselektor auf die elfte Stellung wandert und den untersten Abgriff 1 für den Rest des Arbeitsvorganges auswählt, wenn der nicht gezeichnete Stromregulator des Leistungssteuersystems eine geeignete Steuerung ergibt.
  • Am Ende des Ofenzyklus wird der Schalter 1 von Hand in die »Aus«-Stellung gebracht, dadurch wird negatives Potential an den Kontaktarm der Stufe Z6 und so an eine Seite des Relais C, dessen andere Seite an der positiven Klemme liegt, gelegt. Durch die daraus folgende Erregung des Relais C werden die Kontakte C1 und C2 geschlossen und die Kontakte C3 aus der wiedergegebenen Stellung umgeschaltet, so daß die Kontakte ZFO in Reihe mit der Stufe Z6 und die Spule ZF über die Klemmen 15, 16 geschaltet werden und der Uniselektor in Vorwärtsrichtung in die erste Stellung zurückkehrt, sobald das Relais C stromlos wird.
  • Der Betrieb des Steuersystems wird durch zwei Sätze von Lampen 17, 18 angezeigt, die entsprechend dem Spannungsabgriff, auf den sie sich beziehen, numeriert sind. Die Lampen 17 sind an die anschließenden Kontakte in der Stufe Z7 in solchem Schlüssel eingeschaltet, daß bei jeder Stufe die ausgewählte Lampe dem gewünschten Abgriff dieser Stufe entspricht. Die zweite Reihe von Lampen ist einzeln über Kontakte EA4 bis EH4 angeschaltet und leuchten deshalb nach dem jeweils in Betrieb befindlichen Abgriff auf. Wenn die Lampen in den zwei Serien 17, 18 übereinstimmen, dann weiß der Arbeiter, daß die Abgriffänderung richtig erfolgt ist.
  • Das durch die besondere vorgewählte Zuordnung der Spannungsabgriffe zu den Kontakten in der Stufe Z1 vorgewählte Programm kann durch Betätigung der Schalter S2 bis S7 modifiziert werden, welche an gewählte Kontakte der Stufe Z 4 angeschaltet werden. Durch richtige Betätigung dieser Schalter können die in Reihe mit der Spule ZF liegenden Zeitschaltkontakte T1 kurzgeschlossen werden, und. das Fortschreiten des. Uniselektors wird vor dem Ende der durch die Zeitschaltvorrichtung eingesetzten Periode eingeleitet. Wenn beispielsweise der Uniselektor auf dem zweiten Kontakt steht, dann wird beim Schließen des Schalters S 2 ein Kreis zur Spule ZF von der Klemme 15, den Kontakten C3, den. Kon=, takten ZF 0, dem Kontaktarm der Stufe Z4, dem Schalter S2, der Spule ZF, dem Kontaktarm der Stufe Z2, der Klemme 14 geschlossen, und der Uniselektor bewegt sich um eine Stufe vorwärts. Eine gleichzeitige Betätigung der Schalter S2 und S3 führt zu einem Springen des Systems in die vierte Stufe. Diese Erleichterung kann beim Anlaufen angewendet werden und/oder am Ende des Schmelzvorganges, so das verschiedene Spannungsabgriffe gewünschtenfalls übersprungen werden.
  • In manchen Öfen, in denen Schrott mit niedriger Dichte verwendet wird, muß die Charge in mehr als einer Portion zugegeben werden. In solchen Fällen wird das Programm so abgeändert, daß die Anfangsschmelzstufen in richtiger Weise wiederholt werden.
  • Manchmal ist es erforderlich, eine extrem hohe Leistung während der Läuterungsperiode vorzunehmen, um die zweite Schlacke zu schmelzen oder für andere Zwecke. Dies erfolgt durch Betätigung des Druckknopfes PB 1, wodurch der Uniselektor zurückläuft, beispielsweise von der zehnten, dem Abgriff 2 entsprechenden Stellung in die neunte, dem Abgriff 3 entsprechenden Stellung. Wird der Knopf PB 1 ge- drückt, dann werden die normalerweise offenen Kontakte 19 überbrückt, und die linke Spule 20 des Relais Y wird erregt. Ein Haltekreis wird über die Kontakte Y1 geschlossen, und die Kontakte Y2 werden geschlossen, um einen Kreis für die Relaisspule 21 des Relais Y herzustellen. Wird der Knopf PB 1 losgelassen, dann werden die normalerweise geschlossenen Kontakte 22 überbrückt, so daß die Spule 21 der Spule 20 entgegengeschaltet wird und das Relais Y sich zurückstellt. Während die Spule 20 des Relais Y erregt bleibt, wird die Spule ZR über einen Kreis erregt, der von der Klemme 15 zu den Kontakten C 3, dem Kontaktarm der Stufe Z 5, die Kontakte Y3 (geschlossen), die Spule ZR zur Klemme 14 führt. Ein Pulsieren der Spule ZR bewirkt,- daß der Uniselektor zurückläuft.
  • Betrachtet man allgemein die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes gegenüber dem oben angegebenen besonderen Ausführungsbeispiel, dann weist der Ofen eine Stromquelle zur Zuführung von Strom mit einer Vielzahl unterschiedlicher, bestimmter Werte auf. Diese Stromquelle ist im einzelnen im Ausführungsbeispiel nicht wiedergegeben, sondern wird durch den Transformator TR (F i g. 3) angedeutet, welcher zwischen acht verschiedenen, mit 1 bis 8 bezeichneten Abgriffstellen einstellbar ist. Die Programmierungseinrichtung hat die Form des Uniselektors Z, dessen jede Stufe einem vorbestimmten, besonderen Leistungseingangswert, d. h. der entsprechenden Abgriffstelle des Transformators TR zugeordnet ist, der automatisch auf den vorbestimmten Abgriffpunkt bei jeder Programmstufe eingestellt wird, wie es oben unter besonderer Bezugnahme auf die den einzelnen besonderen Abgriffpunkten zugeordneten Relais EA bis EH beschrieben würde. Die Dauer jeder Schaltstufe des Uniselektors Z ist so eingerichtet, daß eine durch die Zeitgebevörrichtung in Form des Zeitschaltkreises mit der Uhr 12 vorgeschriebene Minimaldauer vorhanden ist: Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Uniselektor am Ende dieser Minimaldauer um eine Stufe vorrückt, wie es, oben beschrieben .wurde. ; .
  • In wenigstens einer Stufe der Programmeinrichtung, beispielsweise der dritten Stufe beim obengenannten Beispiel, arbeiten Einrichtungen, welche die vorgeschriebene Minimaldauer der in Frage stehenden Programmstufe zur Erzielung einer vorbestimmten Temperaturcharakteristik des Ofens dehnen. Diese Einrichtungen bestehen praktisch aus dem Relais A, dessen Kontakte A 2 oder A 3 im Kreis zum Weiterschalten des Uniselektors Z am Ende der betreffenden Stufe liegen. Insbesondere sind diese Kontakte so angeordnet, daß der Uniselektor ohne Rücksicht auf das Ende der vorgeschriebenen Minimaldauer tatsächlich so lange nicht weitergeschaltet werden kann, bis das Relais A erregt ist. Die Erregung des Relais A hängt vom Schließen der Kontakte LL bei Erzielung einer vorbestimmten Temperaturanstiegsgeschwindigkeit für die Ofenwandungen oder -decke ab.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Programmsteuerung für elektrische Lichtbogenöfen mit einer Stromquelle, von der eine Vielzahl unterschiedlicher, bestimmter Stromwerte zugeführt werden, d a d u r c h g e k e n n -zeichnet, daß die Programmsteuerung die Stromversorgung des Ofens stufenweise steuert und jeder Stufe der Programmsteuerung ein vorbestimmter genauer Leistungseingangswert zugeordnet ist, daß eine Schaltuhr (12) zur Einhaltung einer Minimaldauer für jede Stufe der Programmsteuerung vorgesehen ist und daß auf die Ofenwand- oder -deckentemperatur bzw. -temperaturänderung ansprechende Einrichtungen (10,11) die Dauer wenigstens einer vorgewählten Programmstufe in übereinstimmung mit einer vorbestimmten Temperaturcharakteristik des Ofens oder seiner Charge ausdehnen, sobald diese Charakteristik nicht den vorgeschriebenen Wert für die ausgewählte Stufe innerhalb der Minimalstuf endauer erreicht.
  2. 2. Programmsteuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeempfindliche Einrichtung auf zwei oder mehrere unterschiedliche Temperaturcharakteristiken, beispielsweise die Temperatur und die Geschwindigkeit der Wärmeströmung, anspricht und die Dauer über einer vorgewählten Programmstufe verlängert und diese Stufe beendet in übereinstimmung mit dem ersten Auftreten einer der unterschiedlichen vorgeschriebenen Charakteristiken.
  3. 3. Programmsteuerung nach Anspruch 1 oder 2 für einen elektrischen Lichtbogenofen mit Einrichtungen (M) zum Anheben der Ofenelektroden, Einrichtungen (M, X B) zur Unterbrechung des elektrischen Kreises für die Elektroden, Einrichtungen (T, R) zur Änderung der durch diesen Kreis zugeführten Leistungen, Einrichtungen (J, B) zur Herstellung dieses Kreises und Einrichtungen (J) zum Absenken der Elektroden, gekennzeichnet durch Anschlüsse (O) von der Programmeinrichtung zur Betätigung des Ofens in vorbestimmter Folge während wenigstens jeder Zwischenprogrammstufen und ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Uhr so geschaltet ist, daß sie gleichzeitig während solcher Stufen den elektrischen Kreis an die Elektroden anschaltet.
  4. 4. Programmsteuerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zur Unterbrechung des Elektrodenversorgungskreises anschließend an das Anheben der Elektroden eingeschaltet wird und daß Verzögerungsvorrichtungen (M, M 1) vorgesehen sind, welche den zeitlichen Abstand zwischen der Betätigung der Elektroden und der Unterbrechung des Versorgungs, kreises bestimmen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 760 645; USA.-Patentschrift Nr. 2 556 450; »Stahl und Eisen«, 1953, Heft 23, S. 1441 bis 1446; 1954, Heft 2, S. 82 bis 95.
DEB51630A 1958-05-16 1959-01-02 Programmsteuerung fuer elektrische Lichtbogenoefen Pending DE1183613B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1183613X 1958-05-16

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1183613B true DE1183613B (de) 1964-12-17

Family

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DEB51630A Pending DE1183613B (de) 1958-05-16 1959-01-02 Programmsteuerung fuer elektrische Lichtbogenoefen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2904516A1 (de) * 1978-02-20 1979-08-23 Asea Ab Anordnung an induktionstiegeloefen

Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2556450A (en) * 1949-05-20 1951-06-12 Hotpoint Inc Heating circuit control for electric appliances
DE760645C (de) * 1940-04-10 1953-01-05 Aeg Elektrodensalzbadofen

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