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DE1183441B - Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passierenlassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbuechsen - Google Patents

Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passierenlassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbuechsen

Info

Publication number
DE1183441B
DE1183441B DEST20727A DEST020727A DE1183441B DE 1183441 B DE1183441 B DE 1183441B DE ST20727 A DEST20727 A DE ST20727A DE ST020727 A DEST020727 A DE ST020727A DE 1183441 B DE1183441 B DE 1183441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pneumatic tube
station
fan
auxiliary air
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST20727A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Fritz Buchwald
Dipl-Ing Hans Kudritzki
Hans-Joachim Peter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEST15899A external-priority patent/DE1122454B/de
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEST20727A priority Critical patent/DE1183441B/de
Publication of DE1183441B publication Critical patent/DE1183441B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G51/00Conveying articles through pipes or tubes by fluid flow or pressure; Conveying articles over a flat surface, e.g. the base of a trough, by jets located in the surface
    • B65G51/04Conveying the articles in carriers having a cross-section approximating that of the pipe or tube; Tube mail systems
    • B65G51/26Stations
    • B65G51/32Stations for despatch, delivery, and transit

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Refuse Collection And Transfer (AREA)

Description

  • Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passiereniassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbüchsen Zusatz zum Patent 1122 454 Das Hauptpatent betrifft eine Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passierenlassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbüchsen, insbesondere solcher schwerer Bauart. Die Anordnung nach dem Hauptpatent besitzt eine verschließbare Kammer, die in die in einer Geraden liegenden Enden zweier Fahrrohre eingebaut ist und diese verbindet. Zum Passierenlassen von Rohrpostbüchsen bleibt die Kammer unverschlossen, so daß die Büchsen durch sie hindurchfahren. Um eine Büchse zu empfangen, wird die, in Fahrtrichtung gesehene, rückwärtige Stirnseite der Kammer verriegelt, und eine Kompression der vor der Büchse liegenden Luftsäule bewirkt, daß die einfahrende Büchse abgebremst wird, so dal3 sie aus der Kammer entnommen werden kann. Zum Absenden einer Rohrpostbüchse aus der Station wird die Vorderseite der Kammer verriegelt, die Büchse eingebracht und die Arbeitsluft eingeschaltet, nachdem der vordere Verschluß vorher entfernt worden ist, worauf die Arbeitsluft den weiteren Transport der Büchse übernimmt. An der Station nach dem Hauptpatent befindet sich ferner eine Umleitung der Arbeitsluft um die Kammer herum.
  • Nach den Ansprüchen 3 und 4 des Hauptpatentes wird an der Station eine zusätzliche Hilfsluftleitung vorgesehen, die nahe der rückwärtigen Verriegelung in die Fahrrohrstrecke mündet und kurz nach dem Einfahren einer Büchse in die Kammer an eine Luftquelle gelegt oder an die Arbeitsluftumleitung angeschlossen wird. Diese Hilfsluftleitung kann ferner nach Anspruch 7 in zwei einzelnen Leitungen aufgeteilt sein, die durch ein steuerbares Ventil abwechselnd mit der Luftquelle oder mit der Arbeitsluftumleitung verbunden werden können. Eine der Abzweigungen mündet in die Kammer und die andere in die Fahrrohrstrecke vor der Kammer. Diese Anordnung dient dazu, eine zu empfangende Büchse durch die Saugluft in die Kammer zu führen.
  • Da die Anlagekosten für eine Rohrpostanlage für Büchsen schwerer Bauart und großen Durchmessers sehr hoch sind, kann die Wirtschaftlichkeit der Anlage dadurch verbessert werden, dal3 das Fahrrohr abwechselnd in beiden Richtungen benutzt wird. Es besteht deshalb die Aufgabe, die Station nach dem Hauptpatent derart zu gestalten, daß sie für Benutzung zum Transport von Rohrpostbüchsen in beiden Richtungen geeignet ist. Durch die Erfindung soll diese Aufgabe gelöst werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passierenlassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbüchsen nach dem Hauptpatent 1122 454. und besteht darin, daß für den wahlweisen Transport der Rohrpostbüchsen in beidenRichtungen zweiHilfsluftleitungen mit je zwei abweehselnd geöffneten und geschlossenen Ventilen enthaltenden Abzweigungen vorgesehen sind, von denen jeweils die eine Abzweigung der bei den Hilfsluftleitungen vor bzw. hinter der Kammer ex in das Fahrrohr und die jeweils andere Abzweigung beider Hilfsluftleitungen nahe der hinteren bzw. vorderen Verriegelung in die Kammer einmiinden.
  • In der Arbeitsluftumleitung kann hierbei das Gebläse für die Arbeitsluft angeordnet sein, wenn es nicht aus anderen Gründen außerhalb dieser Stationen liegen muß. An Eingang und/oder Ausgang dieser Umleitung ist in diesem'Fall je ein Drosselventil angeordnet, um das erforderliche Druckgefälle zwischen der Umleitung und dem Fahrrohr herzustellen.
  • Die Hilfsluftleitungen werden bei Verwendung eines Gebläses in der Arbeitsluftumleitung an diese Umleitung beiderseits des Gebläses angeschlossen. Es können aber auch in einer oder beider Hilfsluftleitungen besondere Hilfsgebläse angeordnet sein.
  • Wird das Gebläse außerhalb der Station angeordnet oder zumindest außerhalb der Umleitung, so können die Hilfsluftleitungen untereinander verbunden sein, wobei die Verbindungsleitung ein Hilfsluftgebläse enthält.
  • Zur Erläuterung der Erfindung dienen die Zeichnungen, in denen verschiedene Ausführungsmöglichkeiten dargestellt werden.
  • F i g. 1 zeigt eine Station mit einer Umleitung der Arbeitsluft, die ein Gebläse enthält und beiderseitig nahe ihren Enden mit Drosselventilen versehen ist ; F i g. 2 zeigt eine Anordnung, ähnlich der nach Fig. 1, jedoch ohne Drosselventile in der Umleitung, aber mit Hilfsluftgebläsen in den Hilfsluftleitungen; F i g. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit je einem Gebläse in der Arbeitsluftumleitung, einem Drosselventil in dieser Leitung und einem Hilfsluftgebläse in einer der Hilfsluftleitungen, und F i g. 4 zeigt eine Station, bei der die Arbeitsluftversorgung außerhalb der Station liegt und die Hilfsluftleitungen miteinander verbunden sind, wobei die Verbindungsleitung ein Hilfsluftgebläse enthält.
  • In F i g. 1 ist das Fahrrohr a durch die Kammer 11 unterbrochen, die beiderseitig wahlweise wirksam werdende Verbindungen enthält. Die Arbeitsumleitung ist mit b bezeichnet und besitzt an jedem Ende ein Drosselventil 25 bzw. 26. In die Leitung b ist das Gebläse20, das in seiner Wirkung umkehrbar ist, eingeschaltet. Die Hilfsluftleitung c führt von dem linken Ende der Leitung b an zwei Verzweigungen c1, c2, von denen c1 in das Fahrrohr a nahe der Verriegelung 4 und die Leitung c2 in die Kammer 11 nahe der Verriegelung 5 münden. In jeder Abzweigleitung befindet sich ein Ventil 21 bzw. 23, von denen jeweils eines geöffnet und das andere geschlossen ist. In ähnlicher Weisei wird die Hilfsluftleitung d von der Arbeitsumleitung b nahe deren rechtem Ende am Drosselventil 26 abgezweigt und n die Abzweigungen d1 und d2 aufgeteilt. Diese Abzweigungen d1 und d2 sind ähnlich wie die Abzweigungen cl und c2 angeordnet, so daß d, vor die Kammer in das Fahrrohr und d2 in die Kämmer nahe der Verriegelung 4 einmünden. Auch in den Leitungen dl und d2 befinden sich steuerbare Ventile 22 und 24, von denen jeweils eines geöffnet und das andere geschlossen ist.
  • Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 2 ist ähnlich dem der F i g. 1, jedoch sind die Drosselventile 25, 26 weggelassen und dafür Hilfsluftgeblase 28 und 29 in die Hilfsluftleitung c und d gelegt. Das Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 unterscheidet sich von dem nach F i g. 2 dadurch, daß nur ein Drosselventil 26 an einem Ende in der Umleitungb votgesehetl ist und die an dieses Ende führende Hilfiluftleiturig d nicht mit einem Hilfsgebläse versehen ist.
  • F i g. 4 zeigt eine Station, bei der die Arbeit versorgung an einer anderen Stelle des Fahrrohres stattfindet. Die Hilfsluftleitung b und c sind miteinander über ein Hilfsgebläse 30 verbunden. In det Arbeitsumleitung befinden sich keine Drosselventile.
  • Die Arbeitsweise der Anordnung nach der Erfindung ist ähnlich der nach dem Hauptpatent, jedoch kann die Station in den beiden Fahrtrichtungen benutzt werden. Wird eine Rohrpostbüchse von links an die Station herangeführt und soll sie in der Station eripfangen werden, so wird die Kammer 11 durch die Verriegelung 5 verschlossen. Die Rohrpostbüchse wird in die Kammer gedrückt, wobei beim Passieren des Ortes der Verriegelung 4 die Ventile in der Hilfsluftleitung dl, d2 umgeschaltet werden. Beim Austreten einer Büchse aus der Kammer werden in ähnlicher Weise die Verzweigungen der Hilfsluftleitung c gesteuert und die Verriegelung 5 geöffnet, so daß die Büchse im Fahrrohr a die Station in Richtung nach rechts verläßt. In umgekehrter Fahrtrichtung werden das Arbeitsluftgebläse und de Hilfsluftgebläse in ihrer Wirkung umgekehrt, Vorauf dieser Vorgang des Empfangens und Absendens in umgekehrter Richtung abläuft. Soll eine Büchse die Station passieren, ohne angehalten zu werden; so blelben die Verriegelungen 4 und 5 geöffnet und die Hilfsluftleitungen wirkungslos.
  • Es ist offensichtlich, daß verschiedene Abänderungen möglich sind, so kann z. B. an Stelle je eines Ventils in den Abzweigungen der Hilfsluftleitung an der Abzweigstelle ein Umschaltventil gelegt werden, und die Hilfsluftquelle und die Arbeitsluftquelle können ein gemeinsames Gebläse sein, das mehrere Sta ;-tionen gleichzeitig mit Druck-und Saugluft versorgt.
  • Patentansprüche: 1. Station an Rohrpostanlagen zum waS-weisen Passierenlassen, Empfangen oder Abaea den von Rohrpostblichsen, insbesondere solche schwerer Bauart, mit einer in Arbeitsstellüng vèrk sehließbaren Kammer und mit einer Umleitun g der Arbeitsluft um die Katnmer hetum, wobei durchfahrende Büchsen mit unverminderter Geschwindigkeit passieren können und die Kammer an den beiden Stimseiten verriegelt werden kann, wobei die rückwärtige Verriegelang zum AnM ten der Büchse dient und eine Kompressioö dor vor der Büchse liegenden Luftsäule und damit deren Abbremsung bewirkt, während die vordert Verriegelüng nur bei Entnahme der empfangenen und beim Einbringen der abzusendenden Büchse betätigt wird, nach Patent 1 122 343, d a d u r c h gekennzeichnet, daß fUr den wahlwetseo Transport der rohrpostbüchsen in beiden Richtungen zwei Hilfsluftleitungen (c, d) mit je zwei abwechselnd über Ventile (21, 22, 23, 24) ant schlossenen Verzweigungen (c1, c2 und d1, d2) vorgesehen sind, von denen jeweils die einen (c1, d1) beiderseits der Kammer in das Fahrrohr (@) und jeweils die anderen (c2, c2) nahe den Vertiegelungen (4, 5) in die Kammer (11) einmünden.

Claims (1)

  1. 2. Station nach Anspruch 1, dadurch gekmzeichnet, daß in der Arbeitsulftumleitung (b) das Gebläse (20) für die Arbeitsluft angeordnet ist.
    3. Station nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Eingang und Ausgang der Unf leitung (b) je ein Drosselventil (25, 26) angebrdnet ist.
    4. Station nach Anspruch 2 und 3, dadurch F kennzeichnet, daß die Hilfsleitungen (c, d) beider seits des Gebläses (20) für die Arbeitsluft an die Umleitung angeschlossen sind (F i g. 1).
    5. Station nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in eine der hilfsluftleitungen (c, d) ein Hilfsgebläse (28) gelegt ist (F i g. 3).
    6. Station nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Hilfsluftleitungen je ein Hilfsgebläse (28, 29) enthalten ist (F i g. 2).
    7. Station nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Anordnung des Gebläses (20) außerhalb des von der Umleitung (b) begrenzten Fahrrohrabschnittes (a) die Hilfsluftleitungen (c, d) miteinander verbunden sind und die Verbindungsleitung nur ein Hilfsluftgebläse (30) ehthäIt (F i g. 4).
DEST20727A 1959-12-14 1963-06-13 Station an Rohrpostanlagen zum wahlweisen Passierenlassen, Empfangen oder Absenden von Rohrpostbuechsen Pending DE1183441B (de)

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