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DE1183145B - Richtungskoppler - Google Patents

Richtungskoppler

Info

Publication number
DE1183145B
DE1183145B DES84190A DES0084190A DE1183145B DE 1183145 B DE1183145 B DE 1183145B DE S84190 A DES84190 A DE S84190A DE S0084190 A DES0084190 A DE S0084190A DE 1183145 B DE1183145 B DE 1183145B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lines
directional coupler
strip
housing
coaxial
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84190A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Welz
Peter Schubotz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES84190A priority Critical patent/DE1183145B/de
Publication of DE1183145B publication Critical patent/DE1183145B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/12Coupling devices having more than two ports
    • H01P5/16Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port
    • H01P5/18Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers
    • H01P5/184Conjugate devices, i.e. devices having at least one port decoupled from one other port consisting of two coupled guides, e.g. directional couplers the guides being strip lines or microstrips
    • H01P5/187Broadside coupled lines

Landscapes

  • Coupling Device And Connection With Printed Circuit (AREA)

Description

  • Richtungskoppler Die Erfindung betrifft einen Richtungskoppler für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bei dem zwei parallel verlaufende streifenartige Leiter in einem metallischen Gehäuse über eine vorgegebene Länge elektrisch und magnetisch miteinander gekoppelt sind und bei dem der Abstand der Leiter untereinander sowie der Abstand der Leiter von den Gehäusewandungen durch Streifen aus einem dielektrischen Material festgelegt ist.
  • In Schaltungsanordnungen der Mikrowellentechnik werden häufig Richtungskoppler eingesetzt, da, sie wegen ihrer besonderen Eigenschaften einen vorteilhaften Aufbau der Gesamtschaltung ermöglichen. Eine besondere Ausführungsform ist der sogenannte Streifenleitungs-Richtungskoppler, der im allgemeinen verhältnismäßig breitbandig gemacht werden kann und der immer dann gern verwendet wird, wenn koaxiale Anschlußleitungen eingesetzt werden. Zur Verkürzung der Baulänge, erforderlichenfalls auch zur Erhöhung der Spannungsfestigkeit wird das Ge-. häuse in dem sich die Streifenleitungen befinden, häufig mit einem im Bereich der Mikrowellen geeigneten dielektrischen Material, wie z. B. Polystyrol, aufgefüllt. Hierbei tritt häufig die Schwierigkeit auf, einen derartigen Richtungskoppler konstruktiv so auszubilden, daß die Anforderungen an die mechanische Genauigkeit mit einem fertigungstechnisch erträglichen Aufwand erfüllt werden können und daß weiterhin einmal eingestellte Verhältnisse über einen längeren Zeitraum konstant bleiben. Es ist wichtig, den Abstand zwischen den Streifenleitungen mit großer Genauigkeit einzuhalten, da dieser Abstand den Grad der Kopplung bestimmt. Weiterhin ist es erforderlich, den Abstand der Streifenleitungen von den Gehäusewänden konstant zu halten, da dieser Abstand im wesentlichen den Wellenwiderstand der einzelnen Leitungen festlegt. An den übergangssteilen der Streifenleitungen zu den koaxialen Anschlußleitungen werden in der Regel Metallplatten vorgesehen, die über Kontaktfederstreifen verschiebbar im Gehäuse angeordnet sind. Derartige Kontaktfedern erfordern jedoch eine verhältnismäßig genaue Justierung und können leicht zu unerwünscht großen Übergangswiderständen führen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend genannten Schwierigkeiten zu mindern. Ausgehend von einem Richtungskoppler für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bei dem zwei parallel verlaufende streifenartige Leiter in einem metallischen Gehäuse über eine vorgegebene Länge elektrisch und magnetisch miteinander gekoppelt sind und bei dem der Abstand der Leiter untereinander sowie der Abstand der Leiter v(m den Gehäusewandungen durch Streifen aus einem dielektrischen Material festgelegt ist, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch döst, daß die streifenartigen Leitungen und die dielektrisahen Sifen durch ein sich an einer Gehäuseinnenwand abstützendes federndes Element spielfrei gegen die andere Gehäusewand angepreßt sind.
  • Hierbei ist es vorteilhaft, wenn. das :federnde Element aus einer perfbrierten Gummiplatte besteht, die mit einer MeMIlfolie umwickelt ist.
  • Es ist weiterhin vorteilhaft, wenn zur Verbindung mit den koaxialen Zufiikrungsletttügen die Streifenleitungen zu den Enden deg Kopplungsbereiches rechtwinklig umgebogen sind und wenn die Zuführungsleitungen senkrecht auf die Streifenleitungen stehen. Die koaxWen Zuführungsleitungen können dabei in einem beliebigen Winkel zu den Streifen-Leitungen stehen.
  • Kantaktfederstreifen werden dadurch vermieden, daß an den Übergangsstellen von den. Streifenleitun= gen zu den koaxialen Anschlußleitungef Abstimmschrauben angeordnet sind und däß für jeweils zwei Übergänge eine gemeinsame Abstimmschraube vorgesehen ist.
  • Eine Verschiebung der Streifenleitungen in Längsrichtung läßt sich in einfacher Weise dadurch vermeiden, daß sie durch aus einem dielektrischen Material bestehende topfartige Pfropfen abgestützt sind, deren Stirnseiten an den zu den koaxialen Anschlußleitungen führendem Abschnitten der Streifenleitungen anliegen.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert.
  • In der F i g. 1 ist der Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Streifenleitungs-Richtungskopplers dargestellt. Die F i g. 2 zeigt einen Querschnitt längs der Schnittlinie A-B des in der F i g. 1 gezeichneten Längsschnittes. In einem metallischen Gehäuse 5 sind die Außenleiterbohrungen 3 und 4 koaxialer Zuführungsleitungen vorgesehen. Das Gehäuse 5 ist durch einen Deckel 6 verschließbar, der mit den Schrauben 7 auf das Gehäuse aufgeschraubt wird. Im Deckel 6 sind die Außenleiterbohrungen 1 und 2 koaxialer Zuführungsleitungen angeordnet. An 'den Innenleitern 8 und 9 der koaxialen Zuführungsleitungen ist der Streifenleiter 12 befestigt, an den Innenleitern 10 und 11 der Streifenleiter 13. Die Innenleiter 8, 9, 10, 11 sind durch geeignete; in der Zeichnung nicht näher dargestellte Stützscheiben gehaltert. Zwischen dem Gehäuse 5 (s. auch F i g. 2) und dem Streifenleiter 13 liegt eine Kunststoffplatte 14, zwischen dem Deckel 6 und dem Streifenleiter 12 eine Kunststoffplatte 15, und zwischen den beiden Streifenleitungen 12 und 13 liegt eine weitere Kunststoffplatte 16. Im Gehäuse 5 ist eine Aussparung 17 vorgesehen, in die eine mit einer Metallfolie 19 umwickelte Gummiplatte 18 eingelegt ist. Die Dicke der Gummiplatte 18 ist so gewählt; daß sie beim Aufschrauben des Deckels 6 auf das Gehäuse 5 zusammengedrückt wird. Dadurch stehen die Streifenleitungen 12 und 13 sowie die Kunststoffplatten 14, 15 und 16 unter einem gleichmäßigen Druck und werden somit spielfrei in einer einmal eingestellten Lage gehalten. Da die Kunststoffplatten 14,15 und 16 ohne erheblichen fertigungstechnischen Aufwand, beispielsweise mittels einer Fräsmaschine, sehr genau anzufertigen sind, lassen sich gut reproduzierbare Verhältnisse schaffen, und dadurch größere Exemplarstreuungen praktisch vermeiden. Es ist zweckmäßig, die Gummiplatte 18 mit einer Reihe von Perforationslöchern 20 (s. F i g. 2) zu versehen, da hierdurch unerwünschte Druckverhältnisse vermieden werden, die durch die Breitenausdehnung der Gummiplatte beim Zusammenpressen entstehen. Außerdem werden damit die üblichen Dickentoleranzen derartiger-Gummiplatten ausgeglichen. Durch die Metallfolie 19 wird eine Veränderung der elektrischen Verhältnisse innerhalb des Richtungskopplers vermieden. In ähnlicher Weise könnte die Gummiplatte 18 auch durch Stahlfedern oder andere federnde Elemente ersetzt werden.
  • Im Ausführungsbeispiel sind zur Verbindung mit den Innenleitern 8 bis 11 der koaxialen Anschlußleitungen die Streifenleitungen 12 und 13 rechtwinkelig abgebogen, was durch die Leitungsabschnitte 21, 22, 23 und 24 angedeutet ist. Zur Sicherung gegen eine Verschiebung der Streifenleiter in Längsrichtung sind im Gehäuse 5 topfartige Pfropfen 25 eingelegt, deren äußerer Querschnitt mit dem Querschnitt des Gehäuses 5 übereinstimmt und die durch die Schrauben 26 an die Leitungsabschnitte 21 und 23 bzw. 22 und 24 angepreßt werden. (Zur besseren Übersicht sind die Schrauben 26 lediglich durch Pfeile angedeutet.) Im einfachsten Fall bestehen die Pfropfen 25 aus dem gleichen dielektrischen Material wie die Platten 14, 15 und 16. Es ist hierbei zu berücksichtigen, daß die Abschnitte 21 bis 24 der Streifenleitungen 12 und 13 den koaxialen Zuführungsleitungen zuzurechnen sind, da sie auf die Kop-
    pelwirkung zwischen den Leitern 12 und 13 p
    keinen Einfluß mehr ausüben: Da der Wellenwider-
    stand an den übergangsstellen der koaxialen An-
    schlußleiter zu den Streifenleitungen gestört wird,
    sind Abgleichschrauben 27 vorgesehen, : die di
    Störungen kompensieren. Zusätzlich können zzW
    Kompensation dieser Störungen die Pfropfen 25
    gegebenenfalls auch aus einem dielektrischen Mato-
    rial bestehen, dessen Dielektrizitätskonstante ver-
    schieden ist von der des Materials, aus dem die
    Platten 14, 15 und 16 gefertigt sind. Wie praktische
    Untersuchungen gezeigt haben; ist es ausreichend
    für jeweils zwei übergangsstellen nur eine Abgleich-
    schraube anzuordnen, .durch :die der Eingangs-
    reflexionsfaktor an den koaxialen Anschlüssen in
    einem breiten Frequenzbereich auf einen für die
    Praxis unerheblichen Wert gebracht werden kann.
    7e nach den konstruktiven Erfordernissen der t.
    samtanlage, in die der erfindungsgemäße Richtun#
    koppler einzusetzen ist, können auch eine oder;
    mehrere der koaxialen Anschlußieitungen beispielp:
    weise in einem Winkel senkrecht zur Zeichenebene,
    angeordnet werden, wodurch sich mitunter ei
    günstige Führung der Zuführungsleitungen ergibt. ;

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Richtungskoppler für sehr kurze elekt- magnetische Wellen; bei dem zwei parallel ver- laufende streifenartige Leiter in einem meialU-' sehen Gehäuse über eine. vorgegebene Länge elektrisch und magnetisch miteinander gekoppe4t; sind und bei dem der Abstand der Leiter unter; einander sowie der Abstand der Leiter von den Gehäusewandungen durch Streifen aus einem dielektrischen Material festgelegt ist, d a d u r c gekennzeichnet, daß die streifenartjgt Leitungen und die dielektrischen Streifen durch ein sich an einer Gehäuseinnenwand abstützend federndes Element spielfrei gegen die andere Gehäusewand angepreßt sind. 2. Richtungskoppler nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß das federnde Element aus einer perforierten Gummiplatte besteht, die mit einer Metallfolie umwickelt ist. 3: Richtungskoppler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung mit den koaxialen Zuführungsleitungen die StreUez- Leitungen an den Enden des Kopplungsbereicbs rechtwinklig umgebogen sind. 4. Richtungskoppler nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an den übergangsstellen von den Streifen- - leitungen zu den' koaxialen Anschlußleitung Abstimmschrauben angeordnet sind und dsß #r jeweils zwei Übergänge eine gemeinsame Ab- stimmschraube vorgesehen ist. 5: Richtungskoppler nach einem der vorher- gehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Streifenleitungen in Längsrichtung durch aus einem dielektrischen Material bestehende topfartige Pfropfen abgestützt sind, deren Stirn- selten an den zu den koaxialen Anschlußleitungen - führenden Abschnitten der Streifenleitungen an- liegen.
DES84190A 1963-03-15 1963-03-15 Richtungskoppler Pending DE1183145B (de)

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DES84190A DE1183145B (de) 1963-03-15 1963-03-15 Richtungskoppler

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DE1183145B true DE1183145B (de) 1964-12-10

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DES84190A Pending DE1183145B (de) 1963-03-15 1963-03-15 Richtungskoppler

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DE (1) DE1183145B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291807B (de) * 1965-09-30 1969-04-03 Siemens Ag Mikrowellenbauteil mit wenigstens einem Doppelleitungsabschnitt
WO1984003395A1 (en) * 1983-02-23 1984-08-30 Hughes Aircraft Co Square conductor coaxial coupler
WO1987002188A1 (en) * 1985-09-26 1987-04-09 Hughes Aircraft Company Device for coupling microwave energy
US7859361B2 (en) 2006-08-14 2010-12-28 Rohde & Schwarz Gmbh & Co. Kg Directional coupler

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DE1291807B (de) * 1965-09-30 1969-04-03 Siemens Ag Mikrowellenbauteil mit wenigstens einem Doppelleitungsabschnitt
WO1984003395A1 (en) * 1983-02-23 1984-08-30 Hughes Aircraft Co Square conductor coaxial coupler
WO1987002188A1 (en) * 1985-09-26 1987-04-09 Hughes Aircraft Company Device for coupling microwave energy
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