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DE1182869B - Steuereinrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen des Tonarmes bei einem Plattenspielgeraet - Google Patents

Steuereinrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen des Tonarmes bei einem Plattenspielgeraet

Info

Publication number
DE1182869B
DE1182869B DEH38609A DEH0038609A DE1182869B DE 1182869 B DE1182869 B DE 1182869B DE H38609 A DEH38609 A DE H38609A DE H0038609 A DEH0038609 A DE H0038609A DE 1182869 B DE1182869 B DE 1182869B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tonearm
control device
plate
lifting
pivoting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH38609A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Christian Hansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1182869B publication Critical patent/DE1182869B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers
    • G11B3/085Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers using automatic means
    • G11B3/08535Driving the head
    • G11B3/08538Driving the head the head being driven by the same means as the record can
    • G11B3/08541Driving the head the head being driven by the same means as the record can for pivoting pick-up arms
    • G11B3/08545Driving the head the head being driven by the same means as the record can for pivoting pick-up arms driven by cams
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B3/00Recording by mechanical cutting, deforming or pressing, e.g. of grooves or pits; Reproducing by mechanical sensing; Record carriers therefor
    • G11B3/02Arrangements of heads
    • G11B3/08Raising, lowering, traversing otherwise than for transducing, arresting, or holding-up heads against record carriers

Landscapes

  • Toys (AREA)
  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description

  • Steuereinrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen des Tonarmes bei einem Plattenspielgerät Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen des Tonarmes auf die Schallplatte bei einem Plattenspielgerät mit einer Hebe-und Senkvorrichtung mit einem Führungsstück, das den ganzen Schwenkbereich des Steuergliedes überstreicht.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Platten@spielgerät zu schaffen, bei dem der Tonarm durch Handbetätigung oder selbsttätig auf eine beliebige Plattenstelle eingestellt oder verschoben werden kann und sanft aufgesetzt wird.
  • Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei der die Tonarmwelle eine höhenverschiebbare Hülse aufweist, die an ihrer Unterseite eine gezahnte Steuerkurve besitzt. Diese Steuerkurve wird vom Plattenteller angetrieben. Mit Hilfe einer Nase wird zeitweilig die Steuerkurve vom Antrieb entkoppelt. Beim Einrasten der Nase in eine Ausnehmung wird der Tonarm selbsttätig gesenkt bzw. gehoben. Dabei erfolgen das Heben und Schwenken des Tonarmes gleichzeitig, so daß die Nadel schräg aufwärts geführt wird und dadurch Beschädigungsmöglichkeiten der Platte oder der Nadel gegeben sind.
  • Es ist ferner eine Schutzeinrichtung für Tonabnehmer und Schallplatten für Plattenspieler bekannt, bei der am Tonarm ein längliches Führungsstück angeordnet ist, das auf einer drehbar gelagerten Nockenwelle gleitet, wobei die Nockenwelle eine derartige Längsausdehnung besitzt, daß das Führungsstück über den ganzen Schwenkbereich des Tonarmes darauf liegen kann. Durch die gekreuzte Anordnung der beiden im wesentlichen geradlinig ausgebildeten Teile, nämlich des Führungsstückes und der Nockenwelle, verschiebt sich während der Schwenkbewegung des Tonarmes der Berührungspunkt zwischen dem Führungsstück und ,der Nockenwelle, so daß sich der Abstand der Tonarmspitze bzw. der Abspielnadel von der Oberfläche der Platte ebenfalls ändert. Diese relative Höhenänderung ist für das sanfte und genaue Aufsetzen des Tonarmes in eine bestimmte Spielrille, eine übergangsälle oder die Anfangsrille äußerst nachteilig.
  • Demgegenüber besteht :die Erfindung darin, daß bei einer Steuereinrichtung der eingangs erläuterten Art das Führungsstück in an sich bekannter Weise aus einem Bogenstück besteht, daß das Bogenstück mit dem Tonarm mitschwenkbar ist und beim Zusammenwirken mit dem steuernden Glied immer eine der Schwenkebene des Tonarmes entsprechende Ebene einnimmt.
  • Durch die Erfindung wird somit in vorteilhafter Weise erreicht, daß der Tonarm, wenn die Handhabe zum Heben des Tonarmes betätigt wind, nicht nur zum Abspielen von Platten verschiedener Größen einwärts geschwenkt werden kann, sondern auch zum Abspielen von verschiedenen auswählbaren Stücken von Langspielplatten, wobei der Tonarm zusätzlich auch nach Abspielen einer Platte gehoben werden kann. Durch :die erfindungsgemäße Steuereinrichtung arbeitet ,also das Steuerglied mit dem Querstück zusammen zaen Heben arid Senken des Tonarmes, und zufolge der Ausdehnung des Querstückes in der Querrichtung kann der Tonarm weitgehend nach innen geschwenkt werden und somit auch innerhalb des Randes der kleinsten zum Abspielen gelangenden Platte gesenkt werden, z. B. zum Abspielen .des letzten (iinneren) Stückes einer Langspielplatte, wobei auch nach Abspielen einer Platte das Steuerglied mit dem Querstück in Arbeitsverbindung gebracht werden kann., um dadurch das Heben des Tonarmes zu. bewirken, wobei in vorteilhafter Weise der Tonarm stets genau waagerecht, also in derselben Höhe über der Plattenoberfläche, verschwenkt wird.
  • Die erfindungsgemäße Steuer&nriahtung besitzt noch zusätzlich den Vorteil, daß Abheben und Aufsetzen ,des Tonarmes unabhängig. von der jeweiligen Stellung des Tonarmes erfolgen kann. Bei einer handbetätigten Ausführungsform wird das Kippen der Platte mittels eines handbetätigten Gliedes im Anliegen gegen die Oberfläche der Platte bewirkt. Der Tonarm kann dann mit der Hand geschwenkt werden bis in die richtige Einsatzlage der Nadel, und das Aufsetzen des Tonarmes auf die Platte kann dann halbautomatisch dadurch bewirkt werden, daß das handbetätigte Glied von dem Anliegen gegen die Platte entfernt wird.
  • Ein selbsttätiges Heben und Nachaußenschwenken des Tonarmes nach Abspielen einer Platte kann erfind,ungsgemäß durch ein Glied bewirkt werden, welches von einer sogenannten selbsttätigen Startvorrichtung betätigt wird. Das Glied wird zum Anliegen gegen die Oberfläche der Platte bewegt und kann gegebenenfalls drehbar ausgestaltet sein, um durch Rollen auf die Oberfläche der Platte die Schwenkung des Tonarmes selbsttätig zu bewirken.
  • Die Erfindung wird näher an Hand der Zeichnung erklärt. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Darstellung der Hauptteile des Gerätes, F i g. 2 eine perspektivische Darstellung einer anderen Ausführungsform, F i g. 3 eine perspektivische Darstellung einer dritten Ausführungsform und Fig. 4 eine perspektivische Darstellung einer handbetätigten Ausführung.
  • Der Tonarm 10 ist an einem Halter 12 befestigt, der an einer Plätte 14 kippbar gelagert ist, um das Heben und Senken des Tonarmes zu ermöglichen. Die Platte 41 ist an der in der nicht gezeigten Chassisplatte drehbar gelagerten Tonarmwelle 16 befestigt und hat eine senkrechte Verlängerung. Am unteren Ende derselben ist an einem Gelenk 20 eine Platte 18 vorgesehen, .die sich in eine Ebene parallel zu der Schwenkebene des Tonarmes erstreckt. Die Platte 18 ist senkrecht kippbar, angeordnet und bewirkt beim Kippen mittels einer Stange 22 mit einem einstellbaren Anschlag 24 das Heben des Tonarmes 10.
  • Das Ende 26 der vorzugsweise bogenförmigen Platte hat eine erhebliche Ausdehnung in der Querrichtung und weist außerdem bei der gezeigten Ausführungsform am vorderen Ende eine schräge Kammfläche 28 auf.
  • Das Heben des Tonarmes wird also durch Herabdrücken der Platte 18 bewirkt. Das Herabdrücken kann mittels eines Anschlages bewirkt werden, und es ist ohne weiteres ersichtlich, daß zufolge der Ausdehnung,des Endes 26 der Platte in der Querrichtung der Tonarm während seiner ganzen Schwenkbewegung zwischen einer äußeren Ausschaltung und einer inneren Stellung nach Abspielen einer Platte gehoben bleibt.
  • Die oben beschriebenen erfindungsgemäßen Merkmale ermöglichen die Verwendung einer solchen einfachen Steuervorrichtung zum Heben des Tonarmes und, falls gewünscht, auch für eine selbsttätige Schwenkbewegung des Tonarmes.
  • Nach F i g. 1 besteht die Steuervorrichtung aus einer länglichen, dünnen Welle 30, die längsweise beweglich angeordnet ist. Am rechten Ende der Welle 30 ist eine kleine Scheibe oder Rolle 32 vorgesehen, die bei Verschiebung der Welle 30 in Richtung nach rechts an der schrägen Kammfläche 28 i gleitet, wobei die Platte 18 nach unten gedrückt und der Tonarm gehoben wird. Das linke Ende der Welle 30 hat eine zweite Rolle 34, die bei Verschiebung der Welle 30 nach rechts mit einer mit der Plattentellerwelle 44 verbundenen Treibkurve 36 in Eingriff kommt.
  • Die Längsverschiebung der Welle 30 wird bei der gezeigten Ausführung von einer selbsttätigen Startvorrichtung gesteuert, die einen schwenkbaren Arm 38, 39 aufweist, der am Ende der Abspielung einer Platte durch einen Anschlag 46 an dem Ende 26 geschwenkt wird. Außerdem besteht die selbsttätige Startvorrichtung aus einem mitschwenkbaren Arm 40, der auch längsweise verschiebbar angeordnet ist und nach dem Abspielen einer Platte mit seiner Spitze mit einer ständig umlaufenden Nase 42 an der Plattentellerwelle 44 in Eingriff kommt. Eine solche selbsttätige Startvorrichtung ist in verschiedenen Ausführungen bekannt. Der Arm 40 hat am hinteren Ende einen Anschlag 41, der mit einem Anschlag 35 an der Welle 30 zum Anliegen kommt, so daß die Welle 30 bei Betätigung der Arme 38 und 40 an der Längsverschiebung teilnimmt.
  • Die Treibkurve 36 hat, um das Einschalten der Treibverbindung mit der Rolle 34 zu ermöglichen, eine Aussparung 37, die derart im Verhältnis zu der Achse 40 angeordnet ist, daß die Längsverschiebung der Welle 30 im Moment der Betätigung des Armes 40 unbehindert stattfinden kann. Eine nicht dargestellte Feder drückt .das linke Ende der Welle 30 mit der Rolle 40 gegen die Oberfläche 39' der Treibkurve, wodurch die Welle 30 sich dreht, und durch das Anliegen der Rolle 32 gegen die Oberfläche des Endes 26 wind der Tonarm nach außen geschwenkt. Wenn der Plattenteller eine Umdrehung beendet hat, kommt eine exzentrische Kurve 41' mit der Rolle 34 in Eingriff und bewirkt eine Zurückschiebung der Welle 30 in die Ausgangslage. Hierdurch wird die Platte 18 frei gemacht, und der Tonarm wird gesenkt, z. B. auf ein Betätigungsglied des Motorschalters.
  • Die in F i g. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in F i g. 1 gezeigten nur dadurch, daß der längsverschiebbare Arm 40 an der selbsttätigen Startvorrichtung weggelassen ist und durch die Welle 30 ersetzt worden ist.
  • Bei der in F i g. 3 gezeigten Ausführungsform ist die selbsttätige Startvorrichtung nicht gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist eine dreieckförmige kippbare Platte 17 vorgesehen. Oberhalb der Platte 17 ist auf einer feststehenden Brücke 50 um einen Zapfen 52 ein U-förmiger Arm 54 waagerecht schwenkbar angeordnet. In ,dem U-förmigen Arm 54 ist eine kegelförmige Rolle 56 um einen Zapfen 58 drehbar gelagert und läuft beim Schwenken des Armes 54 in der durch den Pfeil angedeuteten Richtung an der Kammfläche 28 hinauf, wodurch die Platte 17 zwecks Heben des Tonarmes nach unten gekippt wird.
  • An dem Arm 54 ist weiter um einen Zapfen 62 eine Sperrklinke 60 schwenkbar gelagert. Weiter ist an dem Arm 54 eine Feder 64 befestigt.
  • In der Ruhestellung liegt der Arm unterhalb der Brücke 50 mit der Vorderseite gegen einen feststehenden Anschlagzapfen 66. Durch die Betätigung der selbsttätigen Startvorrichtung wird der Arm 54 in Richtung des Pfeiles geschwenkt. Dadurch wird zuerst die Platte 17 gekippt, und die Rolle 56 kommt zum Anliegen gegen die Oberfläche der Platte 17. Gleichzeitig wird die Feder 64 gespannt und stellt also einen Energiespeicher dar, der durch Anliegen, z. B. gegen die Stange 22, das Auswärtsschwenken des Tonarmes bewirkt. Beim Schwenken des Armes 54 fällt die Sperrklinke 60 mit dem oberen Ende 63 hinter die Brücke 50 und bleibt in dieser Stellung gesperrt, bis die. Rolle 56 hinter die Platte 17 fällt, wodurch die Oberfläche der Platte gegen den nach unten gerichteten Rand 61 der Sperrklinke 60 drückt, wobei die Sperrklinke gegen Uhrzeigersinn geschwenkt wird. Dadurch wird die Sperrung hinter der Kante der Brücke 50 aufgehoben, und eine nicht dargestellte Feder schwingt den Arm 54 in die Ruhelage zurück.
  • Bei den oben beschriebenen Ausführungsformen wird der Tonarm nach Abspielen einer Platte selbsttätig gehoben und nach außen geschwenkt.
  • Bei den Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 3 besteht die Möglichkeit, von Hand aus den Tonarm zu jedem beliebigen Punkt des Schwenkbereiches des Tonarms zu führen, worauf dann der selbsttätige Aufsetzvorgang einsetzt. Die Arbeitsweise ist dabei folgende: Durch Einwärtsschwenken des Tonarmes bis in die innerste Stellung kommt der Anschlag 46 an der Platte 26 mit dem schwenkbaren Arm 39 der selbsttätigen Startvorrichtung in Wirkungsverbindung. Dadurch wird nach einer entsprechenden Umdrehung der Plattentellerwelle 44 die Welle 30 nach rechts verschoben, so daß die Rolle 32 über die Kammfläche 28 auf die Platte 26 aufläuft und diese nach unten drückt, wodurch der Tonarm gehoben wird bzw. gehoben werden kann. Nunmehr kann der Tonarm nach außen bis an die gewünschte Stelle geschwenkt werden. Bei der weiteren Drehung der Plattentellerwelle 44 kommt :die exzentrische Kurve 41' mit der Rolle 34 in Eingriff und schiebt die Welle 30 in die Ausgangslage zurück. Hierdurch gleitet die Rolle 32 von der Platte 26 wieder ab, und der Tonarm wird selbsttätig, langsam und sanft auf die Platte abgesenkt.
  • Das erfindungsgemäße Gerät kann entweder zusätzlich zu einer solchen selbsttätigen Steuerung oder allein eine manuelle Betätigungsvorrichtung aufweisen, z. B. wie in F i g. 4 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist oberhalb der Platte 18 eine Platte 70 angeordnet, und zwar schwenkbar um einen feststehenden Zapfen 72. Zwischen der Platte 70 und der Platte 18 ist eine Blattfeder 74 vorgesehen, und zwar am linken Ende 76 befestigt und mit einer schrägen Kammfläche 78 am rechten Ende. Die Platte 70 ist mit einer Lenkervorrichtung verbunden, und zwar einer längsverschiebbaren Stange 86 und einer um einen Punkt 84 schwenkbaren Stange 82 mit einem Betätigungsknöpfchen 80. Die Teile sind gegenseitig derart angeordnet, daß, wenn die Platte 70 durch die Lenkervorrichtung gegen Uhrzeigersinn geschwenkt wird, ,der hintere Rand 71 der Platte an der Kammfläche 78 gleitet, wodurch die Blattfeder 74 nach unten .gedrückt wird und dadurch das Kippen der Platte 18 bewirkt. Dies kann z. B. durch die Betätigung des Knöpfchens 80 das Heben des Tonarmes von dem Schalter bewirken, so daß hierdurch eine manuelle Ingangsetzung des Gerätes gleichzeitig mit dem Heben des Tonarmes bewirkt wird. Der Tonarm kann dann mit der Hand nach innen geschwenkt werden. An der Unterseite der Blattfeder 74 kann ein Knöpfchen 90 od. dgl. vorgesehen werden, das im Zusammenwirken mit Rasten an der Platte 26 zur Einstellung des Nadeleinsatzpunktes dient, wenn die Nadelspitze sich oberhalb der Einlaufrille von Platten unterschiedlicher Größe befindet. Bei dem Einschwenken kann man dann die Schwenkbewegung durch diese Rasten festlegen, und das Senken -des Tonarmes in die richtige Spielstellung wird dann halbselbsttätig dadurch bewirkt, daß durch das Knöpfchen 80 die Platte 70 in entgegengesetzter Richtung bewegt wird.
  • Wenn die schwenkbare Stange 82 im Gegenzeigersinn verschwenkt wird, wird die Platte 70 im Uhrzeigersün geschwenkt, und der Ansatz 88 kommt mit dem Teil 39 der selbsttätigen Startvorrichtung mit dem Arm 38 zum Eingriff und bringt den verschiebbaren Arm 40 in Arbeitseingriff mit der Nase 42 der Plattentellerwelle.
  • Es ist somit im Rahmen der Erfindung auch möglich, die Treibkurve 39 in Form einer Spirale anzuordnen, um den Antrieb oder Welle während mehrerer Umdrehungen des Plattenstellers zu ermöglichen. Außerdem wird es im Rahmen der Erfindung mög-. lich sein, zwei Antriebskurven oberhalb der Kurve 36 anzuordnen, wobei .die Welle 30 zusätzlich kippbar angeordnet ist, :derart, daß nach Auswärtsschwenker des Tonarmes die Rolle 34 außer Eingriff mit der Kurve 36 und in Eingriff mit der darüber angeordneten Kurve gebracht wird, so daß der Tonarm nach innen geschwenkt wird.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Steuereinrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen des Tonarmes auf die Schallplatte bei einem Plattenspielgerät mit einer Hebe- und Senkvorrichtung mit einem Führungsstück, das den ganzen Schwenkbereich des steuernden Gliedes überstreicht, dadurch gekennzeichn e t, daß das Führungsstück in an sich bekannter Weise aus einem Bogenstück (26) besteht, .daß das Bogenstück (26) mit dem Tonarm (10) mitschwenkbar ist und bei Zusammenwirken mit ,dem steuernden Glied (74, 78; F i g. 4 bzw. 32; F i g. 1 bis 3) immer eine der Schwenkebene des Tonarmes (10) entsprechende Ebene einnimmt.
  2. 2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenstück (26) am unteren Ende (14) der Tonarmspindel angeordnet ist und über eine senkrecht verschiebbare Stange (22) mit dem Tonarm (10) in Hebe- und Senkverbindung steht.
  3. 3. Steuereinrichtung nach Anspruch 2, die mit Rasten entsprechend verschiedener Plattengrößen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasten an dem :schwenkbaren Bogenstück (26) angeordnet sind.
  4. 4. Steuereinrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in der Steuervorrichtung eine Fader (74) vorgesehen ist, die zum Heben des Tonarmes (10) nach Betätigung eines Betätigungsknopfes (80) gespannt wird.
  5. 5. Steuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerglied eine Rolle (32 bzw. 56) ist und daß selbsttätige Steuermittel, z. B. der schwenkbare Arm (38 oder 40) vorgesehen sind, um die senkrechte Schwenkung der Platte (26) in den gekippten Zustand zu bewirken.
  6. 6. Steuereinrichtung nach dem Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum selbsttätigen Aufsetzen des Tonarmes über einen Betätigungsknopf (80) und über eine Steuerstange (86) durch Verschwenken einer Platte (70) manuell betätigt werden kann.
  7. 7. Steuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein zum Kippen der Platte (26) vorgesehenes Glied, die Blattfeder (74), und eine manuelle Betätigungsvorrichtung, z. B. den Betätigungsknopf (80) zum Andrücken dieses Gliedes. B.
  8. Steuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine Kammfläche (78), auf die die Platte (70) auflaufen kann.
  9. 9. Steuereinrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammfläche (78) mit der Feder (74) verbunden ist.
  10. 10. Steuereinrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der Platte (26) zum Heben des Tonarmes (10) nach Abspielen einer Platte eine selbsttätige Ausschaltvorrichtung, z. B. schwenkbare Arme (38, 39), und ein mitschwenkbarer Arm (40), der längsweise verschiebbar ist, vorgesehen sind.
  11. 11. Steuereinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausschaltvorrichtung eine zusätzliche an sich bekannte Vorrichtung zum Auswärtsschwenken des Tonarmes betätigt.
  12. 12. Steuereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein rampenähnliches Glied (28 bzw. 78) als Hebeverbindung mix der Platte (26) im Schwenkbereich des Tonarmes (10) dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1097 161; französische Patentschriften Nr. 1074 622, 1132 576, 1 166 178.
DEH38609A 1959-02-09 1960-02-09 Steuereinrichtung zum selbsttaetigen Aufsetzen des Tonarmes bei einem Plattenspielgeraet Pending DE1182869B (de)

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DE1182869B true DE1182869B (de) 1964-12-03

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