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DE1182332B - Elektromechanische Bremseinrichtung fuer generatorisch gebremste elektrische Motoren - Google Patents

Elektromechanische Bremseinrichtung fuer generatorisch gebremste elektrische Motoren

Info

Publication number
DE1182332B
DE1182332B DEA35503A DEA0035503A DE1182332B DE 1182332 B DE1182332 B DE 1182332B DE A35503 A DEA35503 A DE A35503A DE A0035503 A DEA0035503 A DE A0035503A DE 1182332 B DE1182332 B DE 1182332B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
braking
force
current
winding
brake shoe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35503A
Other languages
English (en)
Inventor
Olof Tegstroem Gullaenget
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Haegglund and Soener AB
Original Assignee
Haegglund and Soener AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haegglund and Soener AB filed Critical Haegglund and Soener AB
Priority to DEA35503A priority Critical patent/DE1182332B/de
Publication of DE1182332B publication Critical patent/DE1182332B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L7/00Electrodynamic brake systems for vehicles in general
    • B60L7/24Electrodynamic brake systems for vehicles in general with additional mechanical or electromagnetic braking
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T13/00Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems
    • B60T13/74Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive
    • B60T13/748Transmitting braking action from initiating means to ultimate brake actuator with power assistance or drive; Brake systems incorporating such transmitting means, e.g. air-pressure brake systems with electrical assistance or drive acting on electro-magnetic brakes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Elektromechanische Bremseinrichtung für generatorisch gebremste elektrische Motoren Die Erfindung betrifft eine elektromechanische Bremseinrichtung für generatorisch gebremste elektrische Motoren mit einer vom generatorischen Bremsstrom des Motors durchflossenen Wicklung der Bremseinrichtung und einem vom Strom in dieser Wicklung und einer ihr entgegenwirkenden Feder beeinflußten, auf eine Bremsbacke einwirkenden Magnetanker, deren Bremskraft bis zu einer vorbestimmten Größe anwachsen kann.
  • Bei einer bekannten Bremseinrichtung dieser Gattung wird der Strom des auf die Bremsbacke einwirkenden Elektromagneten durch Verstellen eines elektrischen Widerstandes verändert. Die Änderung des elektrischen Widerstandes wird einerseits durch Handsteuerung über eine Feder und andererseits durch die dieser Feder entgegenwirkende Kraft eines vom Motorbremsstrom durchflossenen Elektromagneten bewirkt.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Bremseinrichtung der obengenannten Gattung so zu gestalten, daß die von der Bremsbacke ausgeübte Bremskraft ohne Zwischenschaltung elektrischer Mittel zwischen den auf die Bremsbacke einwirkenden Elektromagneten und die Bremsbacke übertragen wird.
  • Die erfindungsgemäße elektromechanische Bremseinrichtung der obengenannten Gattung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Kraft der Feder mechanisch auf die Bremsbacke so übertragen wird, daß bei Außerbetriebsetzung des elektrischen Teils der Bremseinrichtung die größte, durch die Federkraft bestimmte Bremskraft auf die Bremsbacke wirkt, und daß zur Begrenzung der erreichbaren Bremskraft eine weitere, den Magnetanker entgegengesetzt zur Federkraft beeinflussende, von einem konstanten, einstellbaren Strom durchflossene Wicklung vorgesehen ist.
  • Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind zwischen der Bremsbacke und der Feder, deren Kraft mechanisch, z. B. hydromechanisch, auf die Bremsbacke übertragen wird, keine elektrischen Mittel irgendwelcher Art eingeschaltet, die beim Versagen der elektrischen Ausrüstung bewirken könnten, daß die Brernseinrichtung völlig unwirksam wird. Beim Ausfallen des elektrischen Teiles der Bremseinrichtung, sei es beim Außerbetriebsetzen eines vom Elektromotor angetriebenen Fahrzeuges, sei es durch eine Panne, erzeugt die Feder an der Bremsbacke eine größte Bremskraft. Dies ist z. B. bei Bremseinrichtungen für Straßenbahnen von großer Bedeutung. Fällt dort bei einer Talfahrt der Strom aus, so wäre bei Zwischenschaltung elektrischer, in einem solchen Augenblick unwirksam werdender Mittel zwischen der Feder und der Bremsbacke der Wagen ungebremst. Bei Verwendung der ' erfindungsgemäßen Bremseinrichtung wirkt dagegen in einem solchen Augenblick eine maximale Bremskraft auf die Bremsbacken ein und bringt den Wagen zum Stehen.
  • Eine Weiterbildung der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker durch einen Strom in einer dritten Wicklung beeinflußt wird, so daß der Magnetanker bei gelüfteter Bremsbacke an einer Fläche mit magnetischer Kleb.ewirkung haftet. Wegen der magnetischen Klebewirkung genügt ein kleiner Strom, um den Anker in dieser Ruhestellung festzuhalten.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
  • Die Einrichtung weist einen Magnetanker 10 auf, der in ein Solenoid mit drei Wicklungen 12, 14, 16 hineingezogen werden kann. Wenn der Magnetankei 10 nach der Bewegung in Richtung des Pfeiles 10' seine Endlage erreicht hat,- legt er sich gegen eine magnetische Klebefläche 18 an, um das Festhalten des Magnetankers in dem Solenoid durch magnetischeKlebewirkung:zu erleichtern. DerMagnetanker 1.0 wird von einer Feder 20 beeinflußt die mit ihrem einen Ende gegen eine feststehenden Anschlag 22 und mit ihrem anderen Ende gegen einen Bund 24 an einer Betätigungsstange 26 des Magnetankers anliegt, wobei die Feder danach strebt, den Magnetanker 10 in Richtung des Pfeiles 10" gegen die Wirkung der Solenoidwicklungen 12, 14, 16 in die in der Zeichnung dargestellte Stellung zu führen, in welcher ein an der Betätigungsstangle 26 angeordneter Kolben 28 in einem hydraulischen Zylinder 30 Druckflüssigkeit durch eine Leitung 32 in einen hydraulischen Zylinder 34 preßt, dessen Kolben 36 eine Bremsbacke 38 gegen ein von einem nicht dargestellten Elektromotor angetriebenes Rad 40 in Richtung des Pfeiles 40' drückt.
  • Die Wicklung 12 wird vom Bremsstrom des Motors durchflossen. Dieser Bremsstrom hat einen bestimmten Wert bei verhältnismäßig hoher Drehzahl des Motors und nimmt ab, wenn die Drehzahl einen bestimmten Wert unterschreitet, wobei auch die vom Bremsstrom erzielte Bremswirkung in gleichem Maße abnimmt. Wenn der Bremsstrom sich verringert, sinkt die vom Bremsstrom in der Wicklung 12 erzeugte Kraftbeeinflussung des Magnetankers 10 ab, was zur Folge hat, daß die Kraft der Feder 20 allmählich überwiegt, so daß die Bremsbacke 38 immer kräftiger gegen das Rad 40 gepreßt wird. Die sich verringernde Bremswirkung auf Grund des Abnehmens des Bremsstromes kann somit mehr oder weniger durch die sich erhöhende Einwirkung der Feder 20 auf die Bremsbacke 38 ausgeglichen werden.
  • Die Wicklung 14 wird von einem konstanten, jedoch in mehreren Stufen einstellbaren Strom durchflossen, der dann eingeschaltet wird, wenn die Bremseinrichtung in Betrieb gesetzt werden soll. Der Zweck dieser Wicklung 14 ist, der Feder 20 so entgegenzuwirken, daß die den Kolben 28 beeinflussende Kraft - die Ausgangskraft der Bremseinrichtung - kontinuierlich oder in mehreren Stufen verändert werden kann. Es hat sich als zweckmäßig erwiesen, drei Stufen zu wählen, z. B. entsprechend einem Wert von 100, 67 und 3311/o der Kraft der Feder 20.
  • Die Wicklung 16 ist vorgesehen, um den Magnetanker 10 an der magnetischen Klebfläche 18 festzuhalten und dadurch Strom zu sparen, wenn die Bremseinrichtung außer Tätigkeit ist.
  • Die beim Bremsen des Motors wirksamen Bremskräfte müssen konstant sein, damit die Bremsung mit der gewünschten Gleichmäßigkeit stattfinden kann, d. h. ohne ruckartige Bewegungen. Solange der Motor beim Bremsen eine ausreichend hohe Drehzahl hat, so daß die elektrodynamische Bremswirkung auf Grund der Schaltung des Motors als Generator aus-Cre , nutzt werden kann, ist die Bremsung gleichmäßig. Dagegen kann dieses Bremsprinzip nicht länger angewandt werden, wenn die Drehzahl des Motors auf einen derart niedrigen Wert gesunken ist, daß der für eine gleichmäßige Bremsung erforderliche elektrodynamische Bremsstrom vom Motor nicht mehr länger erzeugt werden kann. Bei dieser geringen Drehzahl muß die elektrodynamische Bremsung nach und nach durch mechanische Reibungsbremsung mittels der Bremsbacke 38 ersetzt werden. Der übergang von der elektrodynamischen zur mechanischen Bremsung muß derart geschehen, daß die Verzögerung des Motors im wesentlichen konstant bleibt. Dies bedeutet, daß die von der elektrodynamischen Bremse ausgeübte und allmählich abklingende Bremskraft beim übergang zusammen mit der anfangenden, von der mechanischen Bremse geleisteten Bremskraft soweit wie möglich gleich der für konstante Verzögerung des Motors erforderlichen Gesamtbremskraft sein soll. Wenn die auf den Kolben 28 - und somit auf die Breinsbacke 39 - einwirkende mechanische Kraft mit Prn, die Federkraft mit Pf, die stufenweise einstellbare, von der Wicklung 14 entwickelte Kraft mit Ps und die von dem elektrodynamischen Bremsstrorn mittels der Wicklung 12 bewirkte Kraft mit Pb bezeichnet wird, wobei Pb gleich einer Konstanten mal dem Bremsstrom I b ist, kann näherungsweise geschrieben werden Pm=Pf-Ps-Pb. Die mechanische Kraft Pm darf hierbei selbstverständlich so lange keinen positiven Wert annehmen, wie die elektrodynamische Bremskraft ausreicht. Die auf das Rad einwirkende Gesamtbremskraft, bezeichnet mit Pt, ist bei in Tätigkeit gesetzter Bremseinrichtung im wesentlichen gleich der elektrodynamischen BremskraftPe, vermehrt um die mechanische Bremskraft Pm. Die in der Zeichnung dargestellte Bremseinrichtung kann - wie aus obigen Gleichungen hervorgeht - also einerseits an den abnehmenden elektrodynamis,chen Bremsstrom Ib angepaßt werden, wobei die Soleneidwicklung 12 so bemessen wird, daß die abnehmende elektrodynamische Bremskraft von der durch die Wicklung 12 bewirkten allmählichen Einwirkung der Kraft der Feder 20 ausgeglichen wird, was leicht deshalb durchgeführt werden kann, weil der Strom Ib des bremsenden Motors mit dem Strom Ib in der Wicklung 12 identisch ist. Andererseits kann die Bremsleistung auch an den gemäß dem gewünschten Verzögerungsgrad eingestellten Anfangswert des Bremsstromes angepaßt werden - welcher Bremsstrom mit Hilfe einer besonderen Regeleinrichtung konstant gehalten wird, und zwar solange der als Generator geschaltete Motor beim Bremsen eine Spannung (EMK) von derartiger Höhe erzeugt, welche diese Konstanthaltung erlaubt -, wobei der Strom durch die Wicklung 14 in Abhängigkeit von dem genannten Anfangswert des konstantgehaltenen Bremsstroms gewählt wird. Die in der Zeichnung dargestellte Schalteinrichtung ermöglicht somit von hoher Drehzahl bis zum Stillstand des Motors eine praktisch konstante Verzögerung.
  • Dies hat sich als sehr bedeutungsvoll beim Bremsen von in Bewegung befindlichen schweren Massen gezeigt, wie beispielsweise bei Fahrzeugen aller Ah und bei Hebezeugen, bei denen elne ruckartige Bremsung nicht zugelassen werden kann.
  • Das Ein- und Ausschalten der für die Speisung der Wicklungen 12, 14, 16 erforderlichen Ströme kann it Hilfe selbsttätiger Schalteinrichtungen erfolgen, so daß die auf die Bremsbacke 38 einwirkenden Kräfte in jedem Augenblick gut ausgeglichen sind.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektromechanische Brernseinrichtung für generatorisch gebremste elektrische Motoren mit einer vom generatorischen Bremsstrom des Motors durchflossenen Wicklung der Bremseinrichtung und einem vom Strom in dieser Wicklung und einer ihr entgegenwirkenden Feder beeinflußten, auf eine Bremsbacke einwirkenden Magnetanker, deren Bremskraft bis zu einer vorbestimmten Größe anwachsen kann, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Kraft der Feder (20) mechanisch auf die Bremsbacke (38) so übertragen wird, daß bei Außerbetriebsetzung des elektrischen Teils der Bremseinrichtung die größte, durch die Federkraft bestimmte Bremskraft auf die Bremsbacke wirkt, und daß zur Begrenzung der erreichbaren Bremskraft eine weitere, den Magnetanker(10) entgegengesetzt zur Federkraft beeinflussende, von einem konstanten, einstellbaren Strom durchflossene Wicklung (14) vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetanker(10) durch einen Strom in einer dritten Wicklung (16) beeinflußt wird, so daß der Magnetanker bei gelüfteter Bremsbacke (38) an einer Fläche (18) mit magnetischer Klebewirkung haftet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1033 240.
DEA35503A 1960-09-07 1960-09-07 Elektromechanische Bremseinrichtung fuer generatorisch gebremste elektrische Motoren Pending DE1182332B (de)

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DEA35503A DE1182332B (de) 1960-09-07 1960-09-07 Elektromechanische Bremseinrichtung fuer generatorisch gebremste elektrische Motoren

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DEA35503A DE1182332B (de) 1960-09-07 1960-09-07 Elektromechanische Bremseinrichtung fuer generatorisch gebremste elektrische Motoren

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DE1182332B true DE1182332B (de) 1964-11-26

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ID=6929081

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DE (1) DE1182332B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033240B (de) * 1953-09-16 1958-07-03 Bbc Brown Boveri & Cie Anordnung zum Bremsen elektrischer Triebfahrzeuge und Triebwagenzuege

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033240B (de) * 1953-09-16 1958-07-03 Bbc Brown Boveri & Cie Anordnung zum Bremsen elektrischer Triebfahrzeuge und Triebwagenzuege

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